Ausgabe 
1.7.1925
 
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be­

kehren.

Bornotizen.

45 Jahre) vollständig: 1. Sieg Georg Dickhaut, Tv. 5. He Alsfeld, 2. Gg. Thierolf, Tgde. Friedberg, 3. Ernst Hordt, Jung, Tv. 1846 Gießen, 4. Willi Schmandt, Tv. I Gieße

Gießen.

Speerwerfen), in welchem dem Sieger ein wert­volles Bild als Ehrenpreis winkte, waren die 1900er

Gießen-Land geben aus diesem Auszug.

Nach der hessischen

für 1924 genehmigt. Dir Bericht den nachstehenden D. Red.

Walther, Tv. Nidda.

Preisfechten der Jungmannen im Florett: 1. Sieg Karl Kühn, Tgde. Friedberg, 5. Hermann Hennig, Mtv. Gießen, 8. Ludwig Ger- t, Tv. 1846 Gießen, 9. Ludwig Deibel, Tv. 1846

der von Schwerkriegsbeschädigten, 30 Erholungs­kuren, 36 Solbadekuren bewilligt. Der auf den B>

durch Seipp vertreten. Nach wechselvoll geführ­tem Kampfe ein Darmstädter A. S. C.-Mann

Die soziale Fürsorge im Kreise Gießen

Aus dem Tätigkeitsbericht des Bezirksfürsorgeverbands des Landkreises Gießen für 1924.

eine harte Nuß zu knacken, gewan auch, nachdem er alle Ueberholungsverfuche der Gegner erfolgreich abgeschlagen hatte, die 1500-Tlcler, seine Spexial- strecke, in 4,21 Min., während er sich über 800 Me-

..... Ausführungsverordnung zur

Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht vom

31. März 1924 bildet der Landkreis Gießen einen Bezirksfürsorgeoerband. Die Stadt Gießen bildet einen selbständigen Bezirksfürsorgeoerband.

Im Rechnungsjahr 1924 sind von dem B e - z i r k s f ü r s o r g e v e r b a n d des Landkrei- e s Gießen folgende Fürsorgemaßnahmen ge­troffen worden:

1. Fürsorge f ü r Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene. a) allge­meine Kriegsbeschädigten- und Kriegerhinlerbliebe- nenfürsorge: Es wurden betreut Kriegsbeschädigte in 133 Fällen und Kriegerhinterbliebene in 425 Fällen mit einem Gesamtkostenaufwand von 12 632,75 Ml., wovon der Bezirksfürsorgeoerband die Hälfte mit 6 316,38 Mk. endgültig zu tragen hat. Die andere Hälfte mit 6 316,37 Mk. entfällt auf den Landesfürsorgeverband. b) besondere Ju­gendfürsorge. In 15 Fällen sind an Kriegerwaisen Berufsausbildungsbeihilfen gewährt worden, die einen Kostenaufwand von 813,10 Mk. (Anteil des Bezirksfürsorgeoerbandes 406,55 Mk.) verursacht haben. Ferner wurden an Kriegerwaisen und Kin-

3n der Sitzung des Kreistages des Kreises Gießen am vorigen Montag wurde der Jahres­bericht der Dezirksfürsorgestelle

aion und Philosophie 14, Staatswissenschaft 12, Sprachwissenschaft 11, Fremdsprachliches 20 Bände. Bach auswärts kamen 11 Bande.

Evangelische Auswandererfür- sorg?. Noch immer ist die Auswanderungs­bewegung in unserem Bolk groß; sind doch im Iahre 1924 insgesamt 58 637 Personen aus Deutschland nach Liebersee ausgewandert, äanon 1348 aus Hessen: es ist indessen hierbei gegenüber dem Jahre 1923 ein starker Rückgang sestzustellen. Die Berichte dieser Auswanderer aus ihren neuen Heimatländern lassen freilich zumeist erkennen, daß die Hoffnungen, die man an die Auswande­rung geknüpft hatte, nicht in Erfüllung gegangen sind, wirtschaftliche Röte gehen durch die ganze Welt. Auf jeden Fall sollte niemand sem Bater- land verlassen, ehe er sich durch zuverlässige Aus­kunft über die Verhältnisse in dem Auswande­rungsland unterrichtet hat. 3um Dienst hierbei bietet sich die Evangelische Auswandererfursorge an, die in dem Evangelischen Hauhtver^m für deutsche Auswanderer und Ansiedler in Wlhen- hausen an der Werra eine großzügige Dera- tungsstelle mit guten Verbindungen nach allen in Frage kommenden Landern geschaffen hat. Da- rreben wird durch die Auswanderermissionen m Hamburg und in Bremen jede notwendig wer­dende Hilfe im Einschiffungshafen geleistet und für Benachrichtigung der Evangelischen Ein­wanderungsorganisation in Amerika Sorge ge­tragen. Zu näherer Auskunft über die Arbeit der Evangelischen Auswandererfürsorge ist der Hessische Landesverein für Innere Mission, Darmstadt, Bismarckstraße 58, gern bereit.

" Das Fest der Goldenen Hochzeit feiern morgen (2. Iuli) der Rentner Iohannes Häuser und Frau, geb. Schneider, Ludwig- strahe 8, in voller Rüstigkeit.

** Ihren 80. Geburtstag begeht morgen, 2. Iuli, in seltener geistiger Frische Frau Witwe Anna E a e s a r, Bahnhofstraße 8.

* Die Kapelle Topp veranstaltet mor­gen abend auf der Liebigshöhe ihr drittes Abon­nementskonzert. Wie man uns mitteilt, wird die Straßenbahn nach dem Konzert noch ver-

Tageskalender für Mittwoch. Verein ehem. Unteroffiziere und Vorschüler 8fc Uhr Postkeller" Versammlung. Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße: Die Csardasfürstin". Astorm-Licht- spiele:Die geheimnisvolle Dame".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Erfreulicherweise zeigt sich für das Gastspiel der Frankfurter Oper mitCarmen" am kommenden Freitag reges Interesse. Doch sei ausdrücklich festgestellt, daß noch gute Plätze im Vorverkauf zu haben sind. Täglich Vorverkauf von 10 bis 1 Llhr.

TScttervoraussage.

Heiter bis wolkig, wechselnde Winde, warm, noch vorwiegend trocken.

Das Hochdruckgebiet liegt heute über Skandi­navien, während im Westen ein langgestrecktes Tiefdruckgebiet lagert, das an Stärke etwas ver­loren hat. Die Wetterlage wird vermutlich erst übermorgen kleine Störungen durch das heran­kommende Tief erleiden.

Turnen, Sport und Spiel.

Vom Turngau Hessen (D.T.)

0. Am 3. Arbeitstag des 5 2. G a u t u r n ° festes zu Friedberg traten um 8 Uhr früh die Altersturner an. Unsere allgemeinen wirtschaft­lichen Verhältnisse lassen es ohne weiteres verständ­lich erscheinen, daß sich nur eine verhältnismäßig kleine Schar zusammengefunden hatte: um so mehr ist die auch über die Jugendzeit hinaus tätige Hin­gabe an die Turnsache anzuerkennen und sollte bei unserer Turnerjugend werbend weiterwirken. Gleich­zeitig standen die Fechter (Jungmannen) unter Lei­tung des Fechtwarts des Mittelrheinkreises und der D. T., Ludwig Stassen (Hanau) auf dem Boden, um das Preisfechten im Florett durchzuführen. Wenn auch der volle Genuß dessen, was da bei dem klirren­den Waffenspiel in Sekunden alles geschieht, nicht jedem einzelnen beschieden ist, so hatte doch die Tat­sache, daß es sich dabei, wenn auch unter Schutz­maßnahmen, um einen wirklichen Kampf Mann gegen Mann handelt, sehr viele Zuschauer angelockt. Wesentlich lebhafter ging es vom frühen Morgen an in der städtischen Schwimmhalle zu, wo unter Lei­tung des Gauschwimmwartes Franz Sauer (Gie­ßen) die verschiedenen Stufen und Gruppen der Schwimmer und Schwimmerinnen Kraft und Ge- wandheit maßen. Wenn vom deutschen Turnen überhaupt gesagt wird, daß es eineArbeit im Ge­wände der Freude" sei, so gilt dies ganz besonders vomWasserturnen", diesem körperlich so umfassen­den Nacktturnen im nassen Element. Die spannenden Wettkämpfe der 120 Teilnehmer in 320 Wettbewer­ben und 27 Staffeln spielten sich unter der regsten Anteilnahme aller Mitkämpfer und der vollbesetzten Galerie ab und endeten erst gegen 2 Uhr nach­

mittags. Um 3 Uhr ordnete sich auf der Bahnhof­straße die Friedberger Turnjugend zu ihrem Festzug, der über die Haagstraße und Kaiserstraße führte. Die turnerische Unterhaltung auf dem Festplatz wurde in der Hauptsache von der Turngemeinde bestritten, und gleich die erste Vorführung von 811jährigen Knaben in Freiübungen durch den 1. Sprecher, Stu­dienrat Gg. Thierolf, zeigte den vortrefflichen Geist, i-i dem das Turnen dort betrieben wird und der die Jugend rasch gewinnt. Geselliges Zusammen­sein bei Konzert und Tmiz bildete den Schluß des nach jeder Richtung wohlgelungenen Gauturnfestes, das sich auch einer umfassenden Förderung durch die Lokalpresse erfreuen durfte. Nachstehend folgt em entsprechender Auszug aus der Siegerliste.

Das Altersturnen umfaßte einen Neun­kampf an Reck, Barren, Pferd nebst Kugelstoßen, Laufen und Freiübung. 1. Altersklasse (bis 45 Jahre): 1. Sieg Martin Textor, T. u. Sp. V. Mar­burg, 3. Hch. Hamel, Tv. 1846 Gießen, 6. Christian Zimmer, Tv. Lich. 2. Altersklasse (über

Säuglingswäsche wurden 500 Mk. im abgelau­fenen Jahre verausgabt. Infolge der Notlage vieler Familien, zum größten Teil veranlaßt durch Ar­beitslosigkeit und Krankheit, war die Abgabe von Säuglingswäsche durch die Kreisfürsorgerinnen dringend erforderlich. f) Schulgesundheitspflege. Die Behandlung von Schulkindern burch Zahnärzte verursachte einen Kostenaufwand von 796 Mk. Von den Ettern wurde etwa die Hälfte dieses Betrages als Beiträge eingezogen. Die Heranziehung der Eltern erfolgt je nach ihrer Leistungsfähigkeit. Die Entlastung der Schulkinder erforderte geringe Kosten. 77 Schulkinder wurden von Kopfungeziefer gereinigt. Es ist beabsichtigt, in den Fällen, in denen die Ungezieferplage nicht nachläßt, mit schärferen Maßnahmen gegen die Eltern der verlausten Kin­der vorzugehen. g) Aufwendungen allgemeiner Art. An Weihnachten 1924 wurden 91 arme Fami­lien mit Weihnachtsgaben (Hemden- und Kleider­stoff, Wäsche, Wolle usw.) bedacht, wofür 500 Mk. verausgabt wurden.

6. Ko st en für Aufenthaltslose (früher Landarme). Im abgelaufenen Jahre wurden hierfür 14 233,25 Mk. aufgewendet, wovon der Landesfürsorgeverband die Hälfte ersetzt.

Wettschwimmen: Die Siege des Tv. 1846 Gießen. 4 Bahnen Brust: 1. Sieg Christian Zieg­ler. l.Sieg Gustav Lindenstruch, 2. Lina Haubach, 3. Gretel Hamel. 4 Bahnen Rücken l.Sieg Chr. Ziegler, 2. Lina Haubach. 2 Bahnen Brust, Alters­turner: l.Sieg Ludwig Vogt. Streckentauchen: 4. Sieg Karl Schmidt, 30 Meter. 2. Elfriede Münnich, 22,3 Meter. 4 Bahnen Brust, Jugendturner:

ter trotz blendender Zeit (2,07 Min.) mit dem zwei- ten Platz deanügen mußte. Beim Fünfkampf (100 Meter, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und

4. Sieg Willi Reitz, 4. Elfriede Münnich, 5. Karl Reitz. 2 Bahnen Brust, Schüler: 3. Sieg Kurt Horeyseck. l.Sieg Amalie Weeg, 5. Anni Fund, 6. Emmi Münnich. Hauptspringen der Alters­turner: 1. Sieg Adolf Mangold. 2 Bahnen Rücken, Jugendturner: 4. Sieg Willi Reitz. l.Sieg Elfriede Münnich. Springen der Jugendturne­rinnen: 2. Sieg Elfriede Münnich. Springen der Schüler: 1. Sieg Fritz Werner, 4. Kurt Horeyseck. 2. Sieg Anni Fund und Elli Zipp. Druststaffel der Schülerinnen (viermal 2 Bahnen): 1. Sieg Tv. 1846 Gießen, 2:06. Mehrkampf der Turner: 2. Sieg Emil Geismar, 3. Christian Ziegler.

(Erneute Leichtathletikerfolge des S. C. 1900.

Am Sonntag weilten die 1900er Leichtathleten in dem schönen Lahnstädtchen E l z. Auch hier ge­lang es ihnen wieder, die Gießener Farben in der denkbar besten Weise zu vertreten. 9 erste, 6 zweite und 2 dritte Preise waren die Ausbeute des Tages. Am Start war beste nassauische und rheinisch« Klasse, zu der sich noch als äußerst gefährlicher Kon- kurrent der Akademische Sportclub Darmstadt mit einigen finnischen Leichtathleten hinzugesellte, lieber 100 Meter zeigte sich Bachmann in konstanter Form und gewann den Endlauf in UL Sek. Brust- breüe zurück folgte als 2. sein Klubkamerad Lang- lotz. Rohrbach hatte über 800 und 1500 Meter

zirksfürsorgeverband Gießen - Land entfallende Kostenanteil beträgt einschließlich der Transport­kosten 3311,86 Mk. Zu diesen Kosten haben die El­tern der Kinder Beiträge in Höhe von 1738,56 Mk. geleistet, so daß der Bezirksfürsorgeoerband durch die Kuren mit 1573,30 Mk. endgültig belastet ist. An Zusatzrenten wurden im Rj. 1924 an Kriegsbe­schädigte und Kriegerhinterbliebene 249 596,40 Mk. gezahlt. An Vorschüssen aus Reichsmitteln zur Beschaffung von Winterbedarf wurden an Zu­satzrentenempfänger 15 000 Mk. bewilligt. c) Alt­rentnerfürsorge. Für diesen Zweck sind Mittel nicht aufgewendet worden, weil Anträge nicht gestellt wurden.

2. Fürsorge für Sozialrentner. Zahl der unterstützten Sozialrentner: 203 Jnva- lidenrentenempsänger, 21 Witwenrentenempfänge­rinnen, 45 Waisenrentenempfänger, zusammen 269. Im ganzen wurden an Unterstützungen gezahlt 30 363,41 Mk., wovon nach Abzug der auf den Lan- desfürsorgeverband und die Gemeinden entfallenden Anteile 9868,11 Mk. von dem Bezirksfürsorgever- banb endgültig zu tragen sind. In 189 Fällen sind Winterbeihilfen bewilligt worden, die einen Gesamt­kostenaufwand von 3991 Mk. verursacht haben. Don diesem Betrag trägt der Bezirsfürsorgeverband end­gültig 997,75 Mk.

3. Fürsorge für Kleinrentner. Zahl der unterstützten Kleinrentner 148. Für Unter­stützungen an Kleinrentner wurden insgesamt auf- aewendet 21018,04 Mk. Von diesem Betrag ent­fallen nach Abzug der von dem Landesfürsorgeoer- banb unb ben Gemeinben zu tragenden Anteile auf den Bezirksfürsorgeoerband 6830,87 Mk. In 73 Fällen wurden an Winterbeihilfen 1620 Mk. ge­zahlt, wovon 405 Mk. den Bezirksfürsorgeoerband endgültig belasten.

4. Wochenfürsorge. Die Zahl der unter­stützten Wöchnerinnen beträgt 13. Auf einen Fall kommen bei einem Gesamtkostenaufwand von 968 Mark rund 75 Mk. Der Bezirksfürsorgeoerband wird nach Abzug der auf den Landessürsorgever- banb unb bie Gemeinben entfallenden Anteile mit 314,60 Mk. endgültig belastet.

5. Fürsorge für h i 1 f s b e d ü r t i g e Minderjährige, a) Blinde, Taubstumme, Epi­leptische, Schwachsinnige und andere Kranke. Es wurden im abgelaufenen Jahre in Anstalten ver­bracht: 2 blinde Kinder, 1 schwachsinniges und ein epileptisches. Ende des Rj. befanden sich folgende Minderjährige in Anstalten: 5 Blinde, 4 Taub­stumme, 3 Epileptische, 3 Schwachsinnige, 1 Siecher. Der Aufwand hierfür beläuft sich auf 11644 Mk., wovon auf die betreffenden Gemeinden die Hälfte (5822 Mk.) entfällt. b) Vollverwaiste, uneheliche und getrennt von beiden Eltern untergebrachte ehe­liche hilfsbedürftige Minderjährige. Für 12 unehe­liche Kinder und für ein eheliches, von den Eltern getrennt untergebrachtes Kind wurden insgesamt 2763,70 Mk. Pflegegelder gezahlt. Es befanden sich 9 Kinder in Anstalten und 3 in Familien. c) Krüppelfürsorge. Betreut wurden 20 Krüppel, von denen 7 in Behandlung waren. Der Bezirksfürsorgeoerband hat in 5 Füllen die Kosten für Behandlung und Ausbildung sowie für Be­schaffung der notwendigen Apparate mit 674 Mk. übernommen. Die Hälfte dieser Kosten wurde von den betreffenden Gemeinden zurückerhoben. d) Solbad- und Erholungskuren. Rund 50 Kinder haben im abgelaufenen Jahre Kuren in Bad-Nauheim genossen. Die Kosten betragen rund 3000 Mk., wovon die Hälfte auf den Bezirksfur-' forgeoerbanb entfällt. Die zur Kur entfanbten Kriegswaisen unb Kinder von Schwerkriegsbeschä­digten, zusammen 66, sind hierbei nicht berücksich­tigt. e) Säuglinqsfürforge. Aus überwiesenen Reichsmitteln (900 Mk.) konnte 272 Familien ein Zuschuß zur Beschaffung bzw. Verbilligung der Milch für Säuglinge gewährt werden. Nachdem das Reich die Zahlung dieser Zuschüsse eingestellt hat, müssen aus Mitteln des Kreises in bedürftigen Fäl- len Zuschüsse gewährt werden. Für notwendige

Alsfeld, 5. Bernhard Pfeffer, Tv. 1860 Bad-Nau- heim, 6. Hch. Henes, Mtv. Bad-Nauheim, 7. Karl

aus in der Luftleere gedarrten, nicht abgeschlijfenen Haferkernen, enthalten alle natürlichen Kalk- und Phosphorverbindungen, sowie die Vitamine (Ergänzungsnährstoffe) des unversehrten Haferkems. Tägliche Verarbeitung bis 600 Zentner Hafer. Hafer- .

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7. Außerordentliche Armenpflege, a) Geisteskranke: Für die in den Landes-Heil- und Pflegeanstatten Gießen, Heppenheim und Philipps- hospital b. Goddelau untergebrachten Geisteskranken, deren Zahl rund 50 betrug ohne die landarmen Geisteskranken (19) wurden 55 586 Mark auf- gewendet, wovon 26 677,89 Mark von den Ge­meinden zurückerhoben wurden. b) Schwach­sinnige, Blinde, Taube, Epileptische und Krüppel. , , ( , . _

tzür 2 Epileptisch-, 3 Schwachsinnige und 1 Krüppel »«ebenfalls em l-hr -rns -r L-werber - behielt - famtlich noll ährig - wurden insgefamt 3832 der Siebener schlreßl-ch mit 5 Punkten Varfprung Marl verausgabt. Sie Hälfte des Betrags belastet die Oberhand Besonders »u erwähnen sind wieder den Bezirkssürfargeaerband endgültig. Ie.,ne Gprungletflungen, die ihm einen ersten und

n ° L , t c t tv.. n- l _ einen 2. Preis einbrachten. Seipp sprang trotz

81 T? b e r f u I o f e f u r s o r g e. Die T e - schlechter Anlaufverhältnisse 6,16 Meter weitund

kulose ist m unserem Kreise sehr verbreitet. D e Be- murbc mit dieser Leistung Erster. Im Hochsprung

ratungss elle für Lungenkranke befindet sich m der ü |eine 1/65 Mete? zu einem zweiten Platz med.zm.schen Klinik m Greßen die vom Kreis einen (ber Erste sprang 1,70 Meter). Dem jungen Frey lausenden Zuschuß von sahrttch 100 Mark zur Be- roQr diesmal das Diskuswerfen mit 30,55 Meter strettung der verwattungstechnlschen Ausgaben er-ehmen. Auch sein dritter Platz im Kugel-

Halt. Die Fam.ttenfursorge liegt m den Händen der ^^ßen mit 10,04 Meter ist recht ansprechend und K^!?fursorger.nnen. Im abgelaufenen Jahre wurden&t Quf eineute Entwicklung schließen. Wenn ein rund 1100 Mark für 8 Heilstattenkuren für Crroad)- Wettbewerb überzeugend gewonnen wurde, so war

sene für 4 Kuren für Kinder und kur Behandlung es bie 4 maI ioo-Meter-Stasel, durch den S. C.

von 6 Lupuskranken gezahlt. Die Hälfte des Auf- 1900er Mit nicht weniger als 40 Meter wurden

ruanbes wurde v°n den betreffenden Gemeinden bie Darmstädter abgefertigt. Der Besetzung Lang-

eingezogen. An Weihnachten 1924 erhielten 114 iatz, Wallenfels, Seipp und Bachmann tuberkulöse Familien Lebensmlttelvakete kos enlos. mertte man das Fehlen von Fischer und Birken- Weiter wurden ,m Laufe des Jahres für kleinere ftotf faum an. yud) die Jugend schlug sich recht Fürsorgemaßnahmen für die iVatnihen Lungen- tapfer. Die 75 Meter 09/10 sahen Völker in 9,5 ^anIer«n.^61 <F°rE (Lebensmittel, Brustbreite vor Lohnes in Front. Ersterer

Milch, Wasche, Betten, Liegestuhle, Unterstu^ungen brad)te Qud) ben Hochsprung mit 1,55 Meter an sich, usw.). Zu diesen Aufwendungen leisteten die Provinz Beweis feiner Vielseitigkeit vervollständigte er Oberhessen, Kran^nkassen, Landesoers.cherungs- nod) burd) je'einen zweiten Preis im Kugelstoßen anstatt Hessen und Gemeinden Zuschüsse im Gesamt- mjt 885 Meter und im Weitsprung mit 4,92 Meter, betrag von 2161 Mark. Die vom Kreis angeschafften gm ätzten Jugendjahrgang wurde G u y o t im Luftkissen und wollene Decken für Tuberkulose wur- Kugelstoßen Erster. Die 100-Meter-Entscheidung sah den öfters ausgeliehen. jh in 12,4 Sek. an dritter Stelle.

9. Bekämpfung des Alkoholmiß- ------

Heiken. Eine Anzahl Trinker steht in der Fürsorge. Rundfunk-Programm von jährlich 50 Mark. Die Beratungsstelle für Ge- (Aus derRadio-Umschau .)

schlechtskranke befindet sich in der hiesigen Universi- I Donnerstag, 2. Iuli.

täts-Hautklinik. Die zwangsweise Verbringung er- 12 Uhr: Rachrichtendienst: 4 Uhr: Wetterbericht wachsener Geschlechtskranker in die Klinik wurde fer Gießener Wetterdienststelle und Wirtschafts­einige Male veranlaßt. Vier geschlechtskranke Kinder Meldungen: 4.20 Tlhr: Rachrichtendienst: 4.30 bt8 und einige, bei denen Verdacht auf Geschlechts- I 6 Ähr: Rachmittagskvnzert des Haus-Orchesters: krankheit oorlag, wurden in die Klinik verbracht CH. W. v. Gluck: 6 bis 6.30 Tlhr: Die Lesestunde

Aus der Tätigkeit des I u g e n d a m t s im ab- (Aus fernen Ländern): Aus dem Buch:©üb­gelaufenen Jahre ist bas Nachstehenbe hervorzu- amerifa, die aufsteigende Welt" von Collm Roß: heben- 6.30 bis 7 Tlhr: Sprachliche und praktische Hm-

I 9rm^nnrmunhlrhnft C« werden xur weise für Italienreisende: 7 bis 7.30 älhr: Stunde Zeit rund 100 Amtsvormundschaften geführt Hierzu des SWü^stk^richen ^wAb-s. Dortr^pon den'amme10*0rmünbern ügepübrten °®orm 11 nbf^0 b8 ^^ann"^

ten sowie in gewissen Fällen Diejenigen über anbere" 830 830 Ühr äle^traaunJ St

Minderjährige (schätzungsweise 200) Die Ueberwei- ©infonie^onAert 10 E& K 11T 3am-

lung *er in ®ormunb^aftcn Häuser. ÄffmitHergang euer Musik,

an das Kreis)ugendamt ist im Gange. Johann Restroy.

2. Fürsorgeerziehung. Im abgelaufenen 1 Jahre kam eine Anzahl Kinder in Fürsorgeerziehung. Die Aufwendungen belaufen sich auf rund 13 000 Mark, wovon der Landesfürsorgeverband etwa die Hälfte und die betreffenden Gemeinden ein Viertel übernehmen, so daß der Bezirksfürsorgeoerband mit einem Viertel der Kosten belastet wird. Für 21 Zög­linge mußte Pfleggeld gezahlt werden, eine größere Anzahl Zöglinge befindet sich in Dienststellen. Die Ursache, daß verhältnismäßig viele Zöglinge (16) in Anstalten untergebracht sind, liegt darin, daß einmal für die Erziehung der verwahrlosten Zög­linge, meist männlichen Geschlechts, Anstattspflege zweckmäßig ist, zu wandern, daß es sich um einige Kleinkinder handelt, die wegen ihres Alters schwer in Familien unterzubringen sind. Die Ueberwachung der Zöglinge und Pflegekinder erfolgt durch die Ge- sd)äftsführer der Erziehungsvereine in den Dekanaten Gießen, Grünberg, Hungen.

3. Waisenkinder. Die Fürsorge für Waisen­kinder machte einen Kostenaufwand von 3223 Mark erforderlich. Der Zuschuß des Landesfürsorgeverban- des wird etwa die Hälfte der Aufwendungen be­tragen. Es stehen 17 Waisenkinder und einige Lehr­linge in der Fürsorge. Sämtliche Ostern 1925 konfir­mierten Waisenkinder männlichen Geschlechts wur­den in Lehrstellen zwecks Erlernung eines Hand­werks untergebracht.