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Sarnen, ELeta um» Je±n und» mit ttrschroten Lippen. I 3a im, Rotkopf ist nvch nicht aller Lage Abend.

56. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

LOHNS Wasch-Extrakt

mit dem

ist in 30 Jahren erprobter zweckmäßiger

Auf nach Linnes zur Kirmes!!

Sonntag, den 31. August, und Montag, den 1. September

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Die gesamte

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männliche Jugend von Londorf

Gießen (Hofmannst^lße 8), 30. August 1924

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Möbelfabrik

Utphe, 30. August 1924

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Der Führer

von Gießen

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erhältlich.

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Alle Männer der Markus-Kirchenge­meinde werden hiermit für Dienstag, den 2. September, abends 8 Uhr in den Gemeindesaal Kirchstraße 9 herzlich eingeladen. Es sollen wichtige Angelegenheiten des Lebens in .der Gemeinde erörtert werden.

Ihre Vermählung geben bekannt Heinrich Arnold, Lehrer Otty Arnold geb. Krebs

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Der Alte auf Topper

Nvman von HannS t>on Zvbeltih.

Nun sitzt sie wieder und lauscht. Man merkt's ihr an, sie fängt jedes Wort auf. Nun ja. . . kann sie haben . . .

Ermeländer und ostpreuhische Pferde

darunter mehrere egale Gespanne zum Verkauf

Ihre heute in Frickhofen vollzogene Vermählung geben bekannt

Assessor Dr, jur. Hans Kowarzik und Frau Elli geb. Jung

Dringenden Wünschen meiner geehrten Kundschaft ent­sprechend, habe ich meinem

Spezialgeschäft für moderne solide Korbwaren u. Korbmöbel

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Konrad Sann Emma Sann geb. Rück Vermählte

Gießen (Riegelpfad 42-, 30. August 1924

Bauinspektor H. Philippi und Frau

Großer Lteinweg 16

Ab Mittwoch, 3. September kommen in unseren Stallungen

OoH unS öfter niche stören. Du, rvasp-ar, frtegß heut den Ehrenplatz, hier neben, mir! Komm

Sv sahen sie um den großen Eichentisch, und bei aller Qlot der Zeit hatte Frau Beate den doch so festlich beschickt, wie eS eben anging. Aus dem leeren Keller tonnte freilich auch sie nichts heraus-aübern, ober einen guten Aufguß aus eingemachten Brombeeren hatte sie bereitet, mtt dem sich auch anstohen und prosten lieh.

Balde, so sagte der Großvater wieder:Er­zähl', Kaspar, wie war das doch bei Torgau, als der König dich Papier und Gänsekiel besorgen hieh!" Und der Ztanter lieh sich nicht bitten.

Manchmal, wahrend er so erzählte, dies und das und noch einiges, blickt er in der Nunde und verwundert sich ein weniges, dah der Ohm gar nicht mehr arg elend und vergrämt ist. Der schaut ganz froh aus, ruft mal dazwischen: Kaspar, f[untre nicht!" und stützt mal die Frau Mutter leis mit dem Ellenbogen an:Sieh dem Jungen keimt's wahrhaftig schm unter der Nase!" llrö lacht. Als ob er das Lvttchen Lasow ganz verwunden hott'.

Manchmal bückt der Zunker aber auch zur Ruch hinüber. Die sitzt fein sittsam, wie ein rechtes Iüngferlein, zwischen ihrer Mutter und dem Gvohvater, hat Hand an Kant und die Augen ewig gesenkt. Wetterchen, Wetterchen, ist das Mädel hübsch! Tut ihm doch leid, dah er's mit ihr verscherzt hat.

Einmal gibt ihr Frau Beate eine Kommission. Soll etwas holen, muh aufstehrn. Llnd wie sie zurückkommt, fügt sich's, dah ihre Augen sich ^Guten Tag' sagen im Zufall, kann aber auch Absicht sein. Die Guckerchen, Pvhblitz! ilnb das füfce Mäulchen dazu. Sv recht ein Mäulchen zum

Dann stand der Gestrenge auf und schritt, den Seinen und der Gemeinde voran, zur Tür. ilni) wie sie hinaustraten, sahen sie es: und es war ihnen wie ein Wunder: da war der Mond aufgegangen und leuchtete silberhell über dem glitzernden Schnee.

Ganz stille hatte drinnen der 3unfer gesessen, in frommen Gedenken und guten Vorsätzen. Nun drängte es ihn zum Grotzvater, dah er ihm die Hand küssen muhte und ihm sagte: »Wie schön habt Ihr geredet, Herr Großvater

Toch der Alle wehrte, hob nur die Hand, stand im Mondenschein uirb lieh die Gemeinde an sich vorüberziehen. Wie sonsten immer in besseren Zeiten. Nickte dem zu, und hatte für den und jenen ein gutes Wort. War dabev sehr ernst. Dis schliehlich die Kinder kamen, paar­weise, sv es ihnen Balthasar, der sie gern mit Rute und Bakel drillte, eingetrichtert. Da er­hellten sich des Greises Mienen. Er strich hie und da einem Blondkopf über den Schopf, klopfte dem andern väterlich auf die Schulter: ,2a, schaut nur, mir hat das liebe Christkind etwas beson­ders Gutes gebracht! Den Herrn Junker her, Leibpagen Seiner Majestät. Kommt just heut aus des Königs Feldlager! 41 nd nun geht nach Heime und seid fröhlichheut ist Weihnachten!"

,Zetzv nun wollen wir fröhlich sein!" hat er nachher auch in der Herrenstube gesagt.Kann euch keine Cadeaux machen, wie wohl sonsten.

Herzlichen Dank

für die uns anläßlich unserer silbernen Hochzeit in so reichem Maße erwiesene Aufmerksamkeit

Musik und Tanz im freien und im Saal:: Jazzband

Parkett und prima neuer Tanzboden. Gedeckte Hallen.

Montag: Gröhes WschoDtllko»zert mit Ritseilhaspel »sw.

Für prima Speisen und la Getränke ist bestens gesorgt.

(Es laden freundlichst ein 022954

die Burschen zur deutschen Siche. Hranz Rathenow.

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chen. Küßt dem Grotzvater die Hand und Be Srau Mutter, drückt dem Ohm ttüstiglich dk Rechte. Nimmt den Ntessingleuchter.

»Ich komme nachher zu dir, Kaspar," mein! Frau Beate. »Will nur erst noch in der Küche nachsehen, ob alles in Ordnung."

Sv geht Erst ganz vermessen, drauf im Sturmschritt die Treppe hinauf, als hüll' er gar keine Zeit zu verlieren. Steht dann auf bem groben, weiten Boden. Da ist allerlei Gerümpel alte Spinde, wacklige Tisch und Bänke, und der schmale Lichtschein fällt fast gespenstisch dazwischen, malt dunkle Schatten in Ecken und Winkel. Aber der Junker kennt sich aus: dorten ist sein Käm­merchen und dicht daneben das von der Frau Magister und dem Rotkopf. Wand an Wand.

3a, die Ruth! Mit ihr hat et oft genug Berstecken gespielt hier oben zwischen den dicken Wänden und dem morschen Gelump. Da hinter der Räucherkammer hat sie mal gesessen, ganz zusammengeduckt im dunklen Eckchen. Erst hat er ihre Augen gesehen, die leuchteten wie Katzen­augen aus der Nacht. Lind dann haben sie sich gejagt in wilder Hatz, zuletzt die steilen Leiten' hinauf zum Oberboden. Gekriegt hat er sie doch und drauf saßen sie in der Luke und ließen di« Deine ins Freie baumeln.

Mit einem Male knarrt eine Tür. Schnell stellt er den Leuchter hinter sich auf" den großen Tisch deckt das Licht mit dem Rücken.

Ta ist sie Ruth. Hat einen irdenen Krug in der Hand, die Tür schon hinter sich zugedrückt, steht unsicher, sieht ihn noch nicht, aber den frem­den Lichtschimmer. Geht ein paar Schritte weiter zur Treppe

________ (Fortsetzung folgt)

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Also fegt der Günter erst recht los, grad' so, wie man wohl am Derwachtfeuer renommiert. Er watet bis hart an die Knie durch Blut: jeder preußische Offizier ist ihm ein Leonidas, jeder Grenadier ein Held. ilrtb wie der Eehdlitz mit den Kürassieren einhaut! Welch armseliges Knäb- lein der alte Odysseus gegen den listenreichen Bieten gewesen

Lacht der Stabskapitän dazwischen:Kaspar! Kaspari Wo hast du das Ausschneiden gelernt ? älnd der Herr Großvater, der sich schon fein Pfeifchen angesteckt, meint:Scharfe Augen geben gute Schützen, sagt der Zager. Da schoß er eine Krähe statt eines Adlers. Aber latz den Stangen schwatzen. Es höret sich All an."

Sachte Witt) die flinke Zunge doch müde. Ist schon spät

Die Frau Magister steht auf und gleich auch Ruth. Sie gehen um den Tisch reichen jedem die Hand. Grad' die Fingerspitzen kriegt der Gunter vom Rotkopf. Sieh dir mal den Racker an: die Fingerspitzen, wie sie etwa die verzürnte Grande Dame dem malhonnetten Kavalier reicht .

Geht gähnt auch der Großvater. Ohtn Chri­stian bekommt solch langen Leidenszug im Ge­sicht. QUan merkt's, daß er immer noch nicht ganz gesund ist.

Möchf euch gehorsamst gute Nacht wünschen," sagt der Gunter. Und seine Gedarrten sind schon oben unterm Dach aber nicht im eigenen Kämmer- |

5wang$=3mmng I für bas Yäckerhandwerl im Landkreis Gießen. Allen Kollegen zur Kenntnis, daß die erhöhten Mehlpreise uns zwingen, von jetzt ab den Preis für 1 Laib Roggenbrot (ä 4 Pfd.) auf 60 Pf. festzusetzen. Der Vorstand.

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ALLES geht oder fährt nach LONDORF Am Sonntag den 31. August und Montag den 1. September 1924 findet unsere Kirmes statt. Unser Wirt, Herr Metzgermeister H. Lieh, trägt Sorge für bestes Essen und gute Getränke. Die gutbesetzte Musik bietet mit unserem neuen Tanzboden (groß und gehobelt) alt und jung schönste Gelegenheit, sich beim Tanz zu erfreuen. Auch ist der Juxplatz gut besetzt. Eintritt für jedermann. - Tanzen für alle verheirateten und weiblichen Personen sowie für Kinder frei. - Es ladet freundlichst ein

ist neu erschienen und in allen Buchhandlungen sowie bei Herso, Plockstraße 5, und Lesehalle, Kirchenplatz 9

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