Ausgabe 
30.1.1924
 
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»Tonbet» dervvrtzüFrDen da» gelinge 'Land zwischen Lehrer unb &$ül<nxnen. Cfaner Ttdli tc» Thema, gib; am Äluvier bie Musik ba^j, unb die OMUrin.ien bringen e», lebt in eignet QLdfal- fuag, fcimDclienbk't zum Ausdruck. Abwech- felnb mit bieten Dvrlührunien zeigten Me Xur- nertm«, Turner. Zog tage unb Schaler bei Ber- ein» an bat verschiede xa 9aikn frrroorragenbe Ceiftunge i un> betniden babunb. mit sichern Eifer, ökih unb welcher Freude turnerisch im Detern g.aibJiei wirb Die Zuschauer waren so begeistert, bad die Dorfuhrungen am 6jnitag nachmittag toieb?rb lt werben mußtn Für )e.en Turner unb Xuie:veunb waren die 'Seronftal» tungrn eie tuinerisches Odebni*.

Vermischtes.

Deutscher Dohliäitgke.irbazar ie Dänemark.

Kopenhagen, 29. Jan (WTB.) Bor- geftem unb gestern femb hier unter dem Protek­torat von Stau v QH u t i u », der Gemahlin bei deutschen Gesandte», ein heutiger W o hl- l l g kei t » da za r statt, der ttch eine» unge­mein regen Zuspruch» cu» dän.schen unb deut­schen Kreisen zu erfreuen hatte. Für km Bazar hatten .zal 4 reiche deutsche Sirmei un) däni'che unb deutsche Privatpersonen eine Fälle von Ga­den gespendet Ue:er den miitoirfenk-n Damen unb Herren tefa» >en sich Prinz unb Prinzessin Harald von Dänemark Dec Ertrag bei Dazar» ist für die von bieftryn bmtfdfvm Damer, geftiitcte Heimathilfe [«ftbrunt, die c» sich zur Aulgwe gestellt Hit, notleidende Frauen u. b

Kinder sowie alle Leute tn TenÜ4fa*b durch regelmdtiee Anden »u rmurftügcn

Eine dÖRisch« Goethe-AusstellrUz.

Kopenhagen, 29 Arn. (DTB.) Dll dänische G oethe-Ausftellung wurde heute nachmittag tn Anwesenheit einer groben Reibe gelaßener Damen unb Herren tm Kunst- ausfTelidngegcbäube Charlotten borg mit einem Sehaft eröffnet. Der Borsttzende bei Ausstel- lungetomUert, Pro» Karl Carfen, legte in einer längeren AuStprache die Entstehung anb Ziele der Kopenhagener Goel he-Ausstellung bar unb erßärtc, sie wolle den EÜtstuh von Goethe» Geist auf die dänifche Kultur veranschaulichen und zur Xilbrcttuna brr Kenntnis deutscher unb dänischer Goithelileratur beitragen. Ferner erstrebe He eine Veranschaulichung unb Der- tiefung der geistigen Deziehungen zwischen deiben Ländern. Die Dettammlung «hm die Ansprache Carlen» mit lebhaftem Dell all aus. Danach sand ein* Ausführung btl ersten Ave» bei alten deutschen Fauslbrarna» auf bem Ma­rionettentheater statt, da» von jungen dänischen Künstlern hergestellt ist. Hieran schloß stch ein Rundgang durch die XiSfidlung. bei welchem die beiden groben deutschen Abteilungen mit ihren zahlreichen, zum Teil unersetzlichm Leih- flaben deutscher Sammlungen und die reichhaltige dänische Abteilung mit allergrößtem Unteress» besichtigt wurden. Die Aufstellung bleibt bU »nm 12 Februar einschließlich geöffnet Wäh­rend der Ausstellungsdauer finden all abendlich Dorträge statt. Rezitationen ober Musikvvrsüh- rangen mit Goetheschem TejL

Landwirtschaft und Gartenbau.

Der Staubbrand des Getreides.

Die weitaus gesährl chste. weil schwer zu be- Vdnpfende Onfeftiongfranfirit te» Grtrttcke? ist ber Zlua- oder ©laubbranb, der beim TDei^en, beim Hiser unb bei der Gerste aas ritt. Die Sporen des 51 ug5raub'» infizieren tne Blüte unb wachsen tn den Frucht körper hinein, s odast Tie äußerlich, tne B der Stein brand des Wei.^en». durch Beizmittel nicht zu bekämpfen sind. 3m übrigen entwickelt stch da» einzelne Korn ganz normal, läßt sich also äußerlich nicht an dcm Befall, der erst an nächsten Jahre zu Tige tritt, ertmnen. Erst mit der Keimung der Körner erwacht dann auch der Pilz za neuem Cebm. wächst mit der Pslinze bis zur Aehre auf u ib durchdring', diese so voll­kommen, bah unter Mitleidenschift aller Stock- tnebe die sämtlichen Körner ber Pflanze zu schwar­zem Pulver Aevfallen.

Die B.'känu'iung der Bran^>llze richtet sich nach der Art ber Infektion. Irein die Brand­sporen von außm an bl» Kom. b. h handelt es sich um KrimllngSlnfektion (wie beim Weizen- flembranb dnb beim Hafer), so ist die befannte Saatgutdmze durch F'rmalin, Uspilin. Germiran usw am Plaste. Ira! aber Blüteninfektion vor, be­findet sich das Pilzrnhcel also innen tm Korn, fo muh die Warmwisserme höbe angewandt werden. Leider hat sich bad etwas umstä idliche Berfastren m ber Pvari« auch immer nicht recht einfubren lallen. Die Hugbranbfranfen Körner werben einer WarnNwtsserb hinblung un ertoorfen, wodurch das tm Innern des Samenkorns lxflndilche Pll.'gewebe eine Beschaffen beit annimmt, tn ber e» gegen eine Erhöhung der Temperatur sehr empfindlich ist und abgetötet werden kann, während ber Getreidekeim auch nicht angegriffen wird G« ist einleuchtend, das) die vorgeschriebenen Temperaturen sehr genau einzuhallen sind, nicht zu niedrig unb nicht zu hoch fein dürfen, um ihren Zweck zu erreichen Bei Tempevaturübeilchreitungen wird auch der Ge- trelbcfcim in feiner Keimfähigkeit geschädigt, bei zu geringer Temperatur wird aber der zur Kei­mung arg -regte V lz nkßt nur nicht abg-tötet fon- bem möglicher Weise sogar zu üppiger Degctaiwn «mgeregt.

Der einzelne Landwirt wird sich wohl kaum damit beschäftigcn können. ®« wäre empfehlens­wert, wenn sich jede Gemeinde eine gemeinsame Deizanligc anschaffen würde, wo unter fachkun­diger Leitung die Behandlung vor sich ginge. Dor allem aber sollte beherzigt werden, von einem mit Slugbranbgetrelbe best indenen Acker keine Aus­saat zu wählen. Der Schaden würde sich im näch­sten Jahre verzehnfachen.

Der Kalk

bei der Obftbaumbüngung.

Don Obstbauinspektor Wagner- Bonn.

Die Gesunderhaltung und Fruchtbarkeit der OMbäumc hingt von der Boß'nb--sck>issenf*nt und fadtgemäßen Düngung ab Die Erzielung i reichlicher und regelmäs.iger Obsternten bedingt eine ebenso reiche regelmäßige Düng­ung der Ob ft bäume Die Obst bäume ver­langen wie jede andere landwirllck>iftllche Äultar- pslan'e zu ih em L-aHstum und Fr ichter rag die 4 Hauptnüh stelle Sticksto,s Kall. Ph s horsäare und Kalk Die Auswirkung der b?m Boden zuge- füh.ten Düna'i»','-? h ingt von dem «ehr oder min­der hohen Kalkgehalt de» Boden» ab Reich­liche Kalkgaben bilden baber b'e Grund­lage einer jeden sachgemäßen Obftbcumbi'ingina.

Da» KaikbedürfnlS dec Kemvbstanen (Apsel- ünd Birnbäume) ist ebenso groß wie ber Stein- vdsta'ien (Kirschen-, Zwetschen-, Pflaumen-, Pstrst-ie- und Ap r k f?n5äume) f m>ic b:r Beeren- vhststräucher Dor überreicher einseitiger ©ti<fft?H- büngung der Obstbaume tn kalkarmen Böden hüte man sich

Früchte von Obstbäumen, die auf kalkarmen «it Stickstoff übersättigten Böden heben, sind fange nickt so hall bar und aromatisch wie solche von Obstbäumen auf kalkhaltigen, sachgemäß ge­langten Böden

Do "trcb»ftmt?e Kemvbstbänme stehen, fehlt der Kalk tm Bok-m. Kalkreiche Böden erzeuo-n g-funbe widerstandSfäh g- Obst bäume. Jährliche ÄaUanrciiKrung des Bodens bildet deshalo er- fahrungZgemäh da» beste Bordeugungömittel ge- gnUe meisten ObstbaumschädUnge und Krank-

Die Düngung der Obflbäume mit Kalk erfolgt zweckenrsp^echendsten in den Monaten Aovem- «r und Dezember. Man Halle stet» die gesamte B^>ensläche worauf die Obstbäume stehen, und mcht mir einen kleinen Umkreis um den Stamm. 3ür schwere Böden verwende man gebrannten Asewahlenen Aenkalk. für leichtere und mittd- Mtoete Böden kohlensauren Kall oder Mergel. *bn gemahlenem Kall ist jährlich für ein Drittel vwnr gror< Obstanlage erforderlich: 6 bis 8

Aer.kall oder 15 bi» 16 Zentner koblcn- Karen Kall bzw. 20 bi» 30 Zentner Mergel. Bon Ctiafto ff Jünger 3 bi» 4 Zentner, von Kall und VEoSphorsäurchalligem Dünger je 2 bi» 3 ZenMer.

Sofortige» Unter bringen des Kalle» mach dem AuSstreuen ist unerläßlich Je inniger habet der Kall mit dem Erdreich vermischt wird, desto besser die TBirhing Man vermeide da» gleichzeitige AuSstreuen von Kalk und ton stickstoff- und phos­pho rfäu re Haiti gen Düngemitteln Sin Zwischen­raum von zwei bl» liei Wochen zwischen dem Aus­bringen dieser verschiedenen Qläfcrftoffc genügt Mil einer jährlichen Stallmlstdüngung und einer im bestimmten Zeitraum folgenden Kafkdün,pi>ig kann man bei feinen Obstbäumen des Guten nie­mals zuviel um.

In einer negdmähigen Dvlldüngung und einer au»giebigen Anreicherung de» B>den» mit Kalk liegt da» Drheimni», in kurzer Zeit die Er­träge der Obftbäume um das Doppelte bi» zum Dreifachen zu steigern.

Entwöhnung junger Kaninchen.

Bei dem Entwöhnen junger Kaninchen ver­fährt man in der Regel so. dah man die Jung­tiere von der Mutter entfernt und anderweitig unterbrtngt. Da» ist aber falsch und der richtige Meg der umaekehrte 3m Alter von sechs bi» acht Wochen sind die Jungen schon soweit selb­ständig geworden, dah sie wenigsten» tagsüber die Mutter nicht sehr entbehren, haben sich aber an den Stall so sehr gewöhnt, dast sie sich tn einer fremden Stallung doppelt vereinsamt Vor­kommen würden. Bleiben sie anfangs in ihrer Stallung, so fressen sie auch b?i Entführung der Mutter ganz ruhig fort und fühlen sich wohl und munter. Für die ersten Aächte setzt man dann noch die Mutter wieder zu. weniger der Jungen, als vielmehr der Mutter selbst wegen. Durch un­vermittelt vvrgenomme res Absetzen können wegen Stehenbleiben der Milch gar leicht Suterentzun- bungen auftreten.

Fragekasten.

Frage 3. Ich möchte im Frühjahr einige Spargelbeete anlegen. Ma» hat man dabei in der Hauptsache zu beachten? Welche Sorte wählt 'm an? Äon welchem Jahr ab kann man auf regelmäßigen Ertrag rechnen?

Antwort: Fiüher legte man Spargelbeete unter r<r1chwenderifchem Aufwand großer Düngermengen in der Weise an, dab die Pflanzen aut erhöhten Beelen tief in den Boden tarnen. Don dieser Methode ist man abgekommen. Man bearbeitet und lockert da» Land so. wie es sich für eine Anlage, welche jahrzehntelang hohe Sr- träae abwerfen soll, gehört, düngt reichlich und verbessert schweren Boden durch Zusatz von Kom­post, Kallfchutt und Sand, vermeidet aber Koh­len- oder Koksasche al» für Spargel schädlich SS darf nie vergessen werden, daß Mc Spargel- Pflanze ausschließlich auf kallreichem Sandboden wild vorkommt und dementsprechend nur da die höchsten Erträge bringt, wo man ihr beim An­bau ähnliche Bedingungen zu bieten vermag. Dorzüglich bewährt hat sich bet ©pargelanlagen der Zusatz von abgelagerten, alten, mit Kalk versetztem Teichschlamm zur Erde. Ze schwerer der Boden ist. um fo mehr muß er vorher ge­lockert und verbessert werden. Tiese» UmgraExm oder noch besser Aigolen, wobei die tote Erde jedoch nicht nach oben gebracht werden darf, ist unerläßlich, und damit sich daS Land bis zum Frühjahr genügend sehe, muß diese Arbeit schon während de» Winter» vvrpenommen werden. An­fang April muß die Borbereitung beendet fein. Man legt dann nach der Schnur in 1 Meter Entfernung die Aeihen an und bringt innerhalb der Aeihen in 80 Zentimeter Abstand dauer­hafte. 35 Zentimeter au» der Erde stehende Pfähle an. Um die Pfähle wird ein flache», kreisrunde», in der Mitte etwa» gewöB eS Pflanz­loch hergestellt. in welches die Pflanze derart aefetzt wird, daß das Herz am Pfahl steht und die Wurzeln nach allen Seiten bin gleichmäßig verteilt liegen. Dann kommt zwei bi» drei Finger breit hoch Srdc darüber, es wird angedrückt, ge­troffen und die Pflanzung tzst zunächst fertig. Die Weiterbehandlung befiehl im Beinhalten von Un­kraut und Behäufeln der Aeihen in der Weife, daß bi» zum dritten Jahre jede Aeihe al» ein 30 Zentimeter hoher Damm bafteßt auf dellen Krone die Pfähle die Pstanzstellen bezeichnen, wa» da» spätere Ernten wesentlich erleichtert. Da» Pflanzenmaterial kauft man sich am besten in einer zuverlässigen Gärtnerei, wählt am besten starke einjährige Seyllnge und bevorzugt die Sorte Schneekopf. Geerntet kann vom dritten Jahre an schon werden. Es ifo aber in vielen Fällen bester, damit noch ein weiteres Jahr zu warten, wa» der Kräftigung der Anlage zustatten kommt. Um das Land in der Zwischenzeit aaSzunüyen kann man die Beete solange sie vom Spargelkraut nicht beschattet trerben, durch Anbau von Salat. Zwie­beln. Oberkohlraben u. dgl er r ig*rricher machen: stark zehrende Gemüfe. wi: Buschbohnen. Wur­zelgewächse and Kopstohl sind zu vermeiden. Daß die Düngung nicht vemachlälfigt werden darf, ist selbstverständlich.

ftanft unb Wissenschaft.

Eine deutsche Jhnrftfamraliia tat Holland.

Pas Friedrich Wilheim von Bisftng. der früher an der Munch ncr Universität da» Fach der Aegvdtologte vertrat, ist »?r einiger Zett xum Pro essor dieser Dstsenfchttt an der Universität Utrecht ernannt worden. Seine Ueber- siedetung nach Holland hat nun eine für den deutschen Kunstbetin an ^gvvu'chen Denkmälern besonders schmerzliche Folge. De n auch die ägyptische Sammlung de» ®elebvk-n. mit aller Sachkenntnis zumeist an Ort und Stelle m Aegypten zusammengc-dliach«. ist nach Holland ge­gangen. Hinter Lern Haager Frieden»palast soll für sie ein eigenes Museum gebaut werden Ein Teil der Sammlung ist zur Zett tm Haager Kunstgewerbe-Mufeum vorläufig ausgestei.t wor­den. neben dem neueröffneten Museum für Re­produktionen von Plastiken, der sog. Haager Aka­demie.

Hochschulnachrichten.

Darmstadt, 29. Jan. lWolff.) Aektor und Senat der Technischen Hochschule haben auf Antrag der Al te.lu:ig für Ehcmie einstimmig dem Dorstandsmilglied der Ehemischen Fabrik Griesheim-Elektron in Frankfurt a. ÖH.. Dr phtl. Adolf Winther, hrn Titel Dr 3ng ehren­halber verliehen in Anerkennung feiner bedeut­samen Berdienste um die Entwicklung ber Teer­farbenindustrie, verlnipst mit dem»bau eines heimischen Werkes der chemischen Industrie.

Gerlchtsfaat.

Offenbach 29 Jan. lWvlif.) Ift der Aacht zum 9. August 1923 war die Genuine Sprend­lingen durch unauihZrliche» Sturmgeläute in große Erregung Verse:,t worden. Ein? Aotte jun­ger Burschen hatte den Pfarrer un> den Kirchen­diener gvtixiltlam gezwungcn. die Kirchen­schlüssel herauszugeben. Fünf Ange­klagte, alle im Alter von ungefähr 20 Jahren, wurden deswegm heute wegcn gemeinsamen Hausfriedensbruch» und Sachbeschädi­gung zu Gefängnis st rasen von sechs bis neun Monaten verurteilt. Das Dersah- ren gegen drn Haupträdeisführer mußte abge­trennt werden, da »r noch auf seinen Geisteszu- stand untersucht werden soll.

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Tendenz: Dorwiegend behauptet. Die heutige Börse war nicht mehr so fest gestimmt w-.e gestern. Man

FraukHrrier Börse.

Frankfurt a. M. 29. Jan.

hatte bei Beginn vlelmehr den Emdruck, daß die leichte Erhöhung des Kursniveaus der letzten Tage eher Deranlallung zu Rsakisatlonen b?t als Anreiz zu neuen Arrangement» Zu leb­haften Umsätzen kam es lediglich m einer be­schränkten Anzahl von Spezialpapieren. Die Be- n-egung in den deutschen Anleihen war mäßig nach unten gedrückt Sprvz KriegSapleihe erster Kur» 1S1. Das gleiche gilt auch von Deutsche Bank unb Darmstädter Danl. Mo«^naktien er­öffneten nicht einheitlich. Chemische Aktien lagen ruhig. Badische Xnilin bewahrten feste Haltung, ebenfalls DrieSheim und Höchster Farbwerke. Für Eßllnger hatte man rege» 3nler«fa. Aorddeut- f cher Lloyd fest, auch Hapag, 3m Frei verkehr tt-urben folgende Kurse genannt: Frankfurter Handelsbank 140. Unionbrennerei Kehl 700. Gr>» trag 350, Ufa ledhatt 11, Remy 825, Unterfran­ken 700.

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Berliner Börse.

Berlin, 29. Jan. Die Sffrftenbdrfe bot beute du wesentlich anderes Bild al# gestern. Gegenüber der am Vorlage herrschenden llnier- neymnngSluft waren heute Spuren von Ermüdung bemerkbar, da sich wettere, außen(fa^mbe Kreise

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jur 'Mrtngmrg an dem Bödengefchäft ofsenba» nicht bereit gefunben haben. Auch übten die Mel­dungen über bu geplante Einsührung der Kopf­steuer für Börsenveiucher einen unerkennbaren Druck auf die Böriensti nmung aus. Dorsichtig« Spekulanten warm bemüht, zu realisieren. An- fana» konnte der Äurtflanb bei etwa gleich­mäßiger Verteilung von wenig erheblichen Besse­rungen und Abschwächungen noch al<c gut l*e- Häuptel werden. Späterhin aber machte Sie Ge- schäs Isst Ule einen wirkenden Oinfluß g.ttend. und die Kurse gerieten infolge d.-r Custloiizkeit all­gemein in» Schwanken, allerding» bestand ge­nügend große Widerstandsfähigkeit, um stärkere Rückgänge zu verhüten.

Devisenmarkt Berit»F»a»kf»rt o_ TL (Telegraphische Auszahlung.) lOhne Gewähr.)

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Märkte.

Berffiter Produktenbörse.

Berlin, 29. Jan. Der Produktenmarrt ver­lief ,ehr still, da «in großer Teil der Berlin ns Produklenhändler an hem heute stattfinXmdrn 3. Allgemeinen Den sch'a Saatenmartt t.lln ihm. Die Tendenz war schwach bei vorsichllger Nach­frage. Die Preise für Roggen und Weizen gab.m nach, von Gerste wurden nur einige Pvstern in mittleren Qualitäten gehandelt, Hafer tinirbe tranig umgesetzt, Mehl war verkehrt angebot-x Es notierten für je 1030 Kilo (in Doldmark): Weizen, märt. 147 bis 150. Roggen, märk 127 bi» 129 (matt), pomm. 125 bi» 127 (matt), west- Preun. 124 bis 126, Sommergerste 154 bi» 162 <still), Futtergerste 140 bi» 150 (still), Hafer, märk. 103 bi» 105 (matt), pomm. 93 bis 9) (matt), Mai», La Plata, maggonfrei Hamburg 166 (still), Aap» 280 bi» 285 (stlll), Leinsaat 425 (still): für je 103 Kilo: Weizenmehl 22,5 bi» 25 (rußig), Roggenmehl 20L bis 2225 (ruhig), Weizen stete 7.30 (ruhig). Roggenlleir 6.40 bi» 6,50 (matt). Biktoriaerbsen 30 bl» 31, Herne Erbsen Id bi» 20. Futtercibsen 11 bi» 13. P.lusch'en 12 bis 14. Ackerbohnen 12 bi» 14. Wicken 16 bi» 18. Lu­pinen. blau 13 bi» 14. gelb 15 bi« 16,50. Sera- della, alt 14 bi» 15. Rapskuchen 10.10 bi« 10.40; für je 50 Kilo: Weizen- und Roggenstrih. draht« geb. 0,45 bis 0.70, Haferslroh. drahtgepr. 0,35 bis 0L0. Stroh, strohseilgeb 0.33 bis 0.45. Lang­st roh, geb. 0.95 bis 135, Wiesen Heu 0,85 biS 1,05

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a M, 29. Oan. SS notierten für je 100 Kilo: Wetterauer Weizen 17.50 bi» 17.75. Roggen 16,40 bis 16.60. Sommergerste für Drauzwecke 17^0 bi» 18, Hafer, inländ. 13.50 dis 14, Weizenmehl, südd. Spezial 0 27L0 bi» 29. Roagenrnehl 24.25 bi» 24.75. Weizen- und Roggenlleie 7,75 bis 8L0 Goldmark.

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Das AmtSverkündigungSblati Ar. 8 vorn 29. Januar enthält: Februarmiele. - TeuerungLinde». Ort»|a!)unj ber Gemeinde Allen darf a. Lda. Räudeausdrüche. Rlaß- nabmen zum Schutze ber Republik Qkrgutung für nebenamtlichen For-tbllduug«schulunterrtchl. Pslichtfeuerwehr. Inlandslegitimierun; aus­ländischer Arbeiter. Mitteilung von Bohrun­gen, Grabungen usw. an die Geologische Canbe«- an statt. Diensmachrichten. Selub^Teinlgung Schweinepest. Schweinervllausseuche.

(In einem Teil der Auflage wiederholh)

Macdonalds Anftcnpolitik.

London, 28. Ian. (WTB) Am späten Aachmittag fand eine Kabinettssttzung statt, nachdem Ramsay Wacdonald im Foreign Office dre Gesandten der auswärtigen Mächte empfangen hatte Rach dem .Eoeninq Standard- Habe Wacdonald die Prüfung einer Reihe von Dokumenten und Materials zur Anerken­nung Rußland-, über die separa11sti- s ch e Frage, die Reparationen, sowie an­dere auswärtige Fragen von hervorragender D> deutung so gut wie beendet. Macdonald habe die Absicht. In llcbereinslimmung mit allen seinen Ministern eine direktere und umfang­reichere Außenpolitik zu verfolgen. .Svening Rews" will wissen, daß Ramfay Mac- donald In nicht allzu ferner Zeit eins euro­päische K on f ere nz Vorschlägen werde, die das große Problem der Regelung der europäilchm Fragen einschtleßl'ch der Frage der deutschen Re­parationen, der interalliierten Schulden und der Handelsbezichangen und der Errichtung de» Bölkeroundes auf einer breiteren Grundlage zum Ziele haben werde.

Stillegung der polnischen Notenpresse.

Warschau, 28 Ian. (WTB) In einem Aufruf des polnischen Ministerpräsidenten Grabski wird erklärt, daß ab 1. Februar die polnische Rvtenpresse stillgelegt und daß der Staat ovo der neu zu schaffenden Srnmiffionsbank für feine Bedürfnisse feine Kredit r tn Anspruch nehmen werde.