»Tonbet» dervvrtzüFrDen da» gelinge 'Land zwischen Lehrer unb &$ül<nxnen. Cfaner Ttdli tc» Thema, gib; am Äluvier bie Musik ba^j, unb die OMUrin.ien bringen e», lebt in eignet QLdfal- fuag, fcimDclienbk't zum Ausdruck. — Abwech- felnb mit bieten Dvrlührunien zeigten Me Xur- nertm«, Turner. Zog tage unb Schaler bei Ber- ein» an bat verschiede xa 9aikn frrroorragenbe Ceiftunge i un> betniden babunb. mit sichern Eifer, ökih unb welcher Freude turnerisch im Detern g.aibJiei wirb Die Zuschauer waren so begeistert, bad die Dorfuhrungen am 6jnitag nachmittag toieb?rb lt werben mußtn Für )e.en Turner unb Xuie:veunb waren die 'Seronftal» tungrn eie tuinerisches Odebni*.
Vermischtes.
Deutscher Dohliäitgke.irbazar ie Dänemark.
Kopenhagen, 29. Jan (WTB.) Bor- geftem unb gestern femb hier unter dem Protektorat von Stau v QH u t i u », der Gemahlin bei deutschen Gesandte», ein heutiger W o hl- tä l l g kei t » da za r statt, der ttch eine» ungemein regen Zuspruch» cu» dän.schen unb deutschen Kreisen zu erfreuen hatte. Für km Bazar hatten .zal 4 reiche deutsche Sirmei un) däni'che unb deutsche Privatpersonen eine Fälle von Gaden gespendet Ue:er den miitoirfenk-n Damen unb Herren tefa» >en sich Prinz unb Prinzessin Harald von Dänemark Dec Ertrag bei Dazar» ist für die von bieftryn bmtfdfvm Damer, geftiitcte Heimathilfe [«ftbrunt, die c» sich zur Aulgwe gestellt Hit, notleidende Frauen u. b
Kinder sowie alle Leute tn TenÜ4fa*b durch regelmdtiee Anden »u rmurftügcn
Eine dÖRisch« Goethe-AusstellrUz.
Kopenhagen, 29 Arn. (DTB.) Dll dänische G oethe-Ausftellung wurde heute nachmittag tn Anwesenheit einer groben ■Reibe gelaßener Damen unb Herren tm Kunst- ausfTelidngegcbäube Charlotten borg mit einem Sehaft eröffnet. Der Borsttzende bei Ausstel- lungetomUert, Pro» Karl Carfen, legte in einer längeren AuStprache die Entstehung anb Ziele der Kopenhagener Goel he-Ausstellung bar unb erßärtc, sie wolle den EÜtstuh von Goethe» Geist auf die dänifche Kultur veranschaulichen und zur Xilbrcttuna brr Kenntnis deutscher unb dänischer Goithelileratur beitragen. Ferner erstrebe He eine Veranschaulichung unb Der- tiefung der geistigen Deziehungen zwischen deiben Ländern. Die Dettammlung «hm die Ansprache Carlen» mit lebhaftem Dell all aus. Danach sand ein* Ausführung btl ersten Ave» bei alten deutschen Fauslbrarna» auf bem Marionettentheater statt, da» von jungen dänischen Künstlern hergestellt ist. Hieran schloß stch ein Rundgang durch die XiSfidlung. bei welchem die beiden groben deutschen Abteilungen mit ihren zahlreichen, zum Teil unersetzlichm Leih- flaben deutscher Sammlungen und die reichhaltige dänische Abteilung mit allergrößtem Unteress» besichtigt wurden. Die Aufstellung bleibt bU »nm 12 Februar einschließlich geöffnet Während der Ausstellungsdauer finden all abendlich Dorträge statt. Rezitationen ober Musikvvrsüh- rangen mit Goetheschem TejL
Landwirtschaft und Gartenbau.
Der Staubbrand des Getreides.
Die weitaus gesährl chste. weil schwer zu be- Vdnpfende Onfeftiongfranfirit te» Grtrttcke? ist ber Zlua- oder ©laubbranb, der beim TDei^en, beim Hiser unb bei der Gerste aas ritt. Die Sporen des 51 ug5raub'» infizieren tne Blüte unb wachsen tn den Frucht körper hinein, s odast Tie äußerlich, tne B der Stein brand des Wei.^en». durch Beizmittel nicht zu bekämpfen sind. 3m übrigen entwickelt stch da» einzelne Korn ganz normal, läßt sich also äußerlich nicht an dcm Befall, der erst an nächsten Jahre zu Tige tritt, ertmnen. Erst mit der Keimung der Körner erwacht dann auch der Pilz za neuem Cebm. wächst mit der Pslinze bis zur Aehre auf u ib durchdring', diese so vollkommen, bah unter Mitleidenschift aller Stock- tnebe die sämtlichen Körner ber Pflanze zu schwarzem Pulver Aevfallen.
Die B.'känu'iung der Bran^>llze richtet sich nach der Art ber Infektion. Irein die Brandsporen von außm an bl» Kom. b. h handelt es sich um KrimllngSlnfektion (wie beim Weizen- flembranb dnb beim Hafer), so ist die befannte Saatgutdmze durch F'rmalin, Uspilin. Germiran usw am Plaste. Ira! aber Blüteninfektion vor, befindet sich das Pilzrnhcel also innen tm Korn, fo muh die Warmwisserme höbe angewandt werden. Leider hat sich bad etwas umstä idliche Berfastren m ber Pvari« auch immer nicht recht einfubren lallen. Die Hugbranbfranfen Körner werben einer WarnNwtsserb hinblung un ertoorfen, wodurch das tm Innern des Samenkorns lxflndilche Pll.'gewebe eine Beschaffen beit annimmt, tn ber e» gegen eine Erhöhung der Temperatur sehr empfindlich ist und abgetötet werden kann, während ber Getreidekeim auch nicht angegriffen wird G« ist einleuchtend, das) die vorgeschriebenen Temperaturen sehr genau einzuhallen sind, nicht zu niedrig unb nicht zu hoch fein dürfen, um ihren Zweck zu erreichen Bei Tempevaturübeilchreitungen wird auch der Ge- trelbcfcim in feiner Keimfähigkeit geschädigt, bei zu geringer Temperatur wird aber der zur Keimung arg -regte V lz nkßt nur nicht abg-tötet fon- bem möglicher Weise sogar zu üppiger Degctaiwn «mgeregt.
Der einzelne Landwirt wird sich wohl kaum damit beschäftigcn können. ®« wäre empfehlenswert, wenn sich jede Gemeinde eine gemeinsame Deizanligc anschaffen würde, wo unter fachkundiger Leitung die Behandlung vor sich ginge. Dor allem aber sollte beherzigt werden, von einem mit Slugbranbgetrelbe best indenen Acker keine Aussaat zu wählen. Der Schaden würde sich im nächsten Jahre verzehnfachen.
Der Kalk
bei der Obftbaumbüngung.
Don Obstbauinspektor Wagner- Bonn.
Die Gesunderhaltung und Fruchtbarkeit der OMbäumc hingt von der Boß'nb--sck>issenf*nt und fadtgemäßen Düngung ab Die Erzielung i reichlicher und regelmäs.iger Obsternten bedingt eine ebenso reiche regelmäßige Düngung der Ob ft bäume Die Obst bäume verlangen wie jede andere landwirllck>iftllche Äultar- pslan'e zu ih em L-aHstum und Fr ichter rag die 4 Hauptnüh stelle Sticksto,s Kall. Ph s horsäare und Kalk Die Auswirkung der b?m Boden zuge- füh.ten Düna'i»','-? h ingt von dem «ehr oder minder hohen Kalkgehalt de» Boden» ab Reichliche Kalkgaben bilden baber b'e Grundlage einer jeden sachgemäßen Obftbcumbi'ingina.
Da» KaikbedürfnlS dec Kemvbstanen (Apsel- ünd Birnbäume) ist ebenso groß wie ber Stein- vdsta'ien (Kirschen-, Zwetschen-, Pflaumen-, Pstrst-ie- und Ap r k f?n5äume) f m>ic b:r Beeren- vhststräucher Dor überreicher einseitiger ©ti<fft?H- büngung der Obstbaume tn kalkarmen Böden hüte man sich
Früchte von Obstbäumen, die auf kalkarmen «it Stickstoff übersättigten Böden heben, sind fange nickt so hall bar und aromatisch wie solche von Obstbäumen auf kalkhaltigen, sachgemäß gelangten Böden
Do "trcb»ftmt?e Kemvbstbänme stehen, fehlt der Kalk tm Bok-m. Kalkreiche Böden erzeuo-n g-funbe widerstandSfäh g- Obst bäume. Jährliche ÄaUanrciiKrung des Bodens bildet deshalo er- fahrungZgemäh da» beste Bordeugungömittel ge- gnUe meisten ObstbaumschädUnge und Krank-
Die Düngung der Obflbäume mit Kalk erfolgt zweckenrsp^echendsten in den Monaten Aovem- «r und Dezember. Man Halle stet» die gesamte B^>ensläche worauf die Obstbäume stehen, und mcht mir einen kleinen Umkreis um den Stamm. 3ür schwere Böden verwende man gebrannten Asewahlenen Aenkalk. für leichtere und mittd- Mtoete Böden kohlensauren Kall oder Mergel. *bn gemahlenem Kall ist jährlich für ein Drittel vwnr gror< Obstanlage erforderlich: 6 bis 8
Aer.kall oder 15 bi» 16 Zentner koblcn- Karen Kall bzw. 20 bi» 30 Zentner Mergel. Bon Ctiafto ff Jünger 3 bi» 4 Zentner, von Kall und VEoSphorsäurchalligem Dünger je 2 bi» 3 ZenMer.
Sofortige» Unter bringen des Kalle» mach dem AuSstreuen ist unerläßlich Je inniger habet der Kall mit dem Erdreich vermischt wird, desto besser die TBirhing Man vermeide da» gleichzeitige AuSstreuen von Kalk und ton stickstoff- und phospho rfäu re Haiti gen Düngemitteln Sin Zwischenraum von zwei bl» liei Wochen zwischen dem Ausbringen dieser verschiedenen Qläfcrftoffc genügt Mil einer jährlichen Stallmlstdüngung und einer im bestimmten Zeitraum folgenden Kafkdün,pi>ig kann man bei feinen Obstbäumen des Guten niemals zuviel um.
In einer negdmähigen Dvlldüngung und einer au»giebigen Anreicherung de» B>den» mit Kalk liegt da» Drheimni», in kurzer Zeit die Erträge der Obftbäume um das Doppelte bi» zum Dreifachen zu steigern.
Entwöhnung junger Kaninchen.
Bei dem Entwöhnen junger Kaninchen verfährt man in der Regel so. dah man die Jungtiere von der Mutter entfernt und anderweitig unterbrtngt. Da» ist aber falsch und der richtige Meg der umaekehrte 3m Alter von sechs bi» acht Wochen sind die Jungen schon soweit selbständig geworden, dah sie wenigsten» tagsüber die Mutter nicht sehr entbehren, haben sich aber an den Stall so sehr gewöhnt, dast sie sich tn einer fremden Stallung doppelt vereinsamt Vorkommen würden. Bleiben sie anfangs in ihrer Stallung, so fressen sie auch b?i Entführung der Mutter ganz ruhig fort und fühlen sich wohl und munter. Für die ersten Aächte setzt man dann noch die Mutter wieder zu. weniger der Jungen, als vielmehr der Mutter selbst wegen. Durch unvermittelt vvrgenomme res Absetzen können wegen Stehenbleiben der Milch gar leicht Suterentzun- bungen auftreten.
Fragekasten.
Frage 3. Ich möchte im Frühjahr einige Spargelbeete anlegen. Ma» hat man dabei in der Hauptsache zu beachten? Welche Sorte wählt 'm an? Äon welchem Jahr ab kann man auf regelmäßigen Ertrag rechnen?
Antwort: Fiüher legte man Spargelbeete unter r<r1chwenderifchem Aufwand großer Düngermengen in der Weise an, dab die Pflanzen aut erhöhten Beelen tief in den Boden tarnen. Don dieser Methode ist man abgekommen. Man bearbeitet und lockert da» Land so. wie es sich für eine Anlage, welche jahrzehntelang hohe Sr- träae abwerfen soll, gehört, düngt reichlich und verbessert schweren Boden durch Zusatz von Kompost, Kallfchutt und Sand, vermeidet aber Kohlen- oder Koksasche al» für Spargel schädlich SS darf nie vergessen werden, daß Mc Spargel- Pflanze ausschließlich auf kallreichem Sandboden wild vorkommt und dementsprechend nur da die höchsten Erträge bringt, wo man ihr beim Anbau ähnliche Bedingungen zu bieten vermag. Dorzüglich bewährt hat sich bet ©pargelanlagen der Zusatz von abgelagerten, alten, mit Kalk versetztem Teichschlamm zur Erde. Ze schwerer der Boden ist. um fo mehr muß er vorher gelockert und verbessert werden. Tiese» UmgraExm oder noch besser Aigolen, wobei die tote Erde jedoch nicht nach oben gebracht werden darf, ist unerläßlich, und damit sich daS Land bis zum Frühjahr genügend sehe, muß diese Arbeit schon während de» Winter» vvrpenommen werden. Anfang April muß die Borbereitung beendet fein. Man legt dann nach der Schnur in 1 Meter Entfernung die Aeihen an und bringt innerhalb der Aeihen in 80 Zentimeter Abstand dauerhafte. 35 Zentimeter au» der Erde stehende Pfähle an. Um die Pfähle wird ein flache», kreisrunde», in der Mitte etwa» gewöB eS Pflanzloch hergestellt. in welches die Pflanze derart aefetzt wird, daß das Herz am Pfahl steht und die Wurzeln nach allen Seiten bin gleichmäßig verteilt liegen. Dann kommt zwei bi» drei Finger breit hoch Srdc darüber, es wird angedrückt, getroffen und die Pflanzung tzst zunächst fertig. Die Weiterbehandlung befiehl im Beinhalten von Unkraut und Behäufeln der Aeihen in der Weife, daß bi» zum dritten Jahre jede Aeihe al» ein 30 Zentimeter hoher Damm bafteßt auf dellen Krone die Pfähle die Pstanzstellen bezeichnen, wa» da» spätere Ernten wesentlich erleichtert. Da» Pflanzenmaterial kauft man sich am besten in einer zuverlässigen Gärtnerei, wählt am besten starke einjährige Seyllnge und bevorzugt die Sorte Schneekopf. Geerntet kann vom dritten Jahre an schon werden. Es ifo aber in vielen Fällen bester, damit noch ein weiteres Jahr zu warten, wa» der Kräftigung der Anlage zustatten kommt. Um das Land in der Zwischenzeit aaSzunüyen kann man die Beete solange sie vom Spargelkraut nicht beschattet trerben, durch Anbau von Salat. Zwiebeln. Oberkohlraben u. dgl er r ig*rricher machen: stark zehrende Gemüfe. wi: Buschbohnen. Wurzelgewächse and Kopstohl sind zu vermeiden. Daß die Düngung nicht vemachlälfigt werden darf, ist selbstverständlich.
ftanft unb Wissenschaft.
Eine deutsche Jhnrftfamraliia tat Holland.
Pas Friedrich Wilheim von Bisftng. der früher an der Munch ncr Universität da» Fach der Aegvdtologte vertrat, ist »?r einiger Zett xum Pro essor dieser Dstsenfchttt an der Universität Utrecht ernannt worden. Seine Ueber- siedetung nach Holland hat nun eine für den deutschen Kunstbetin an ^gvvu'chen Denkmälern besonders schmerzliche Folge. De n auch die ägyptische Sammlung de» ®elebvk-n. mit aller Sachkenntnis zumeist an Ort und Stelle m Aegypten zusammengc-dliach«. ist nach Holland gegangen. Hinter Lern Haager Frieden»palast soll für sie ein eigenes Museum gebaut werden Ein Teil der Sammlung ist zur Zett tm Haager Kunstgewerbe-Mufeum vorläufig ausgestei.t worden. neben dem neueröffneten Museum für Reproduktionen von Plastiken, der sog. Haager Akademie.
Hochschulnachrichten.
Darmstadt, 29. Jan. lWolff.) Aektor und Senat der Technischen Hochschule haben auf Antrag der Al te.lu:ig für Ehcmie einstimmig dem Dorstandsmilglied der Ehemischen Fabrik Griesheim-Elektron in Frankfurt a. ÖH.. Dr phtl. Adolf Winther, hrn Titel Dr 3ng ehrenhalber verliehen in Anerkennung feiner bedeutsamen Berdienste um die Entwicklung ber Teerfarbenindustrie, verlnipst mit dem 2Ü»bau eines heimischen Werkes der chemischen Industrie.
Gerlchtsfaat.
Offenbach 29 Jan. lWvlif.) Ift der Aacht zum 9. August 1923 war die Genuine Sprendlingen durch unauihZrliche» Sturmgeläute in große Erregung Verse:,t worden. Ein? Aotte junger Burschen hatte den Pfarrer un> den Kirchendiener gvtixiltlam gezwungcn. die Kirchenschlüssel herauszugeben. Fünf Angeklagte, alle im Alter von ungefähr 20 Jahren, wurden deswegm heute wegcn gemeinsamen Hausfriedensbruch» und Sachbeschädigung zu Gefängnis st rasen von sechs bis neun Monaten verurteilt. Das Dersah- ren gegen drn Haupträdeisführer mußte abgetrennt werden, da »r noch auf seinen Geisteszu- stand untersucht werden soll.
Tts
US
<70
eso
*•.<
83.5
»
e*
7»
8.7
»4
0,75
14,13
eo.n
1.18
35
1^<
».» ».13
1.73 1Ö4|
75.5 n, 5
M 17
»1/5 21 43
11.75 55 n
im 651 MO
40,75
47.75
3^1
114J
•25 Mu
» 1
0.175
71
S»6 505
40
10
17,15 3
71
14,5
22
n »4.5 ».71
33
SV5
15
1» 45
70.5 ° 75
»1.75 10 5
»3
71
10.75
1.7 I
1
77,75 »1,75
4,75
10,71
225
44,5 47.5
1*43 33
22
45
71 74.1 33.3 50,5
54,75 •1,75 21..7
31.5 ».»
20 2 i 47,13 41.25
IS
<,73
11 «.5
3.1 3,75
Handel. ®5r1rtrftrtfe. (Ohne Gewähr.)
22
Ä
13 M.5
20,25 ».75 22.37
29.6 43,13 41 15
15,1
19 10,75 1.75 2i,7S 21.5 4,050
l,r5| 0,7475
1.LOOI 0,005
24 .
32.
11,71
40 i
70 I
"i7?
'8 US n
45 27 «2.5
'7.5 »,3i
.RrliflefT ......
MedmeOrtf »ranfeutt«! .
Hädrrfainf SJeOäekt .
¥tt. Umra 8-^3......
«tcntmxnfafcnt Pt tum . .
.............
rto 740 02s 050
Tendenz: Dorwiegend behauptet. Die heutige Börse war nicht mehr so fest gestimmt w-.e gestern. Man
FraukHrrier Börse.
Frankfurt a. M. 29. Jan.
hatte bei Beginn vlelmehr den Emdruck, daß die leichte Erhöhung des Kursniveaus der letzten Tage eher Deranlallung zu Rsakisatlonen b?t als Anreiz zu neuen Arrangement» Zu lebhaften Umsätzen kam es lediglich m einer beschränkten Anzahl von Spezialpapieren. Die Be- n-egung in den deutschen Anleihen war mäßig nach unten gedrückt Sprvz KriegSapleihe erster Kur» 1S1. Das gleiche gilt auch von Deutsche Bank unb Darmstädter Danl. Mo«^naktien eröffneten nicht einheitlich. Chemische Aktien lagen ruhig. Badische Xnilin bewahrten feste Haltung, ebenfalls DrieSheim und Höchster Farbwerke. Für Eßllnger hatte man rege» 3nler«fa. Aorddeut- f cher Lloyd fest, auch Hapag, 3m Frei verkehr tt-urben folgende Kurse genannt: Frankfurter Handelsbank 140. Unionbrennerei Kehl 700. Gr>» trag 350, Ufa ledhatt 11, Remy 825, Unterfranken 700.
8*1. Tcariftr UrtHOenlrtOt 4". IruttAf 9tri<64flnlribt •' //i Tfutl<6, SM Ich QHlftu« VI- venisch« SlcÜOlmtefÖe . IkaikOf CMrpramicnauUlO« «* . »nuttf* Jtoefol» . . e , Mim......... .
Caro . .
l eviich ?urnnbnro ...... »t'.lnifutOnirr 7<rrg1ert1i .
Harpen er tVrabau Äaltuxrtr tzschers.'ebeu. . . . Kolkwert wesirnseui.....
»autabürtt t derdcdarl »bäiitr 6frobee .... Siüeiu iodl ...... • • • .
rlrbfrf •"Zontaii........
tau« Iseradaa........
6antburo-flmrrtla Paket. . . W«rbbcetftbtr tloob.....
Aemtnirocrf yelbeldarH . , TbthPO tetynaxn (Stxrem (dx Werke S(btn . . Unflfo ®ont.-Önal ..... Fabifitf Hntlfn........
Joldlchmidt..........
nfibrtmrr »ftrtrwi .... dich Her Farbwert« Hoüvr tovtuug ........ Äuiflfrlrorrft.........
rchetdeaalurlt........
en3 »irffrtu.'M-adtHfM rfrgmann ..........
DJamftafnmtt et Ulfen............
e.tmz.il 1 daltt. ......
»bterweikr t'.rwe ...... Tornilrr Motor«. devllaenkaedt.........
<|.f0um . . .....
>\rantfxrtrr Hrmchtrtn . . . Drrla0vefelltch«N #c«iffurt.
nbfabnf Her» t*ftet.............
Berliner Börse.
Berlin, 29. Jan. Die Sffrftenbdrfe bot beute du wesentlich anderes Bild al# gestern. Gegenüber der am Vorlage herrschenden llnier- neymnngSluft waren heute Spuren von Ermüdung bemerkbar, da sich wettere, außen(fa^mbe Kreise
Vi, »zotlsOrkn,......... Vl« •otbmaitaitfO ...... Jrr11r.fr Hallvrltorsetttchast eemmtri nnd Priva« o^ink YarmfL nnb Na ionatbiurt . Lronche Vaitf.........
De» sch, Okrrtnlbeitt ... . Ii^diho «ommeutztt . ..
Ctrl illbanf . wciireldeoi'che »rrbWenf . Cdtf reichliche trebaenftell tBcfibant . . ......... .
Bochumer 9a| ... .... V der 0 ............
tlolbmbenpopitTe m. eusL »nlfibm In StOloncn Vrej. Str Ich »mleil. beutln. HnL in Ottata den De»,en«.
^renffart a Di
Berlin
Sanuy.
Ä-r» .
54>l* flo «
SdiUik-
_____________ Tnfnnr
<%. i. n i.
b 1.
e. i
jur 'Mrtngmrg an dem Bödengefchäft ofsenba» nicht bereit gefunben haben. Auch übten die Meldungen über bu geplante Einsührung der Kopfsteuer für Börsenveiucher einen unerkennbaren Druck auf die Böriensti nmung aus. Dorsichtig« Spekulanten warm bemüht, zu realisieren. An- fana» konnte der Äurtflanb bei etwa gleichmäßiger Verteilung von wenig erheblichen Besserungen und Abschwächungen noch al<c gut l*e- Häuptel werden. Späterhin aber machte Sie Ge- schäs Isst Ule einen wirkenden Oinfluß g.ttend. und die Kurse gerieten infolge d.-r Custloiizkeit allgemein in» Schwanken, allerding» bestand genügend große Widerstandsfähigkeit, um stärkere Rückgänge zu verhüten.
Devisenmarkt Berit»—F»a»kf»rt o_ TL (Telegraphische Auszahlung.) lOhne Gewähr.)
Tamm
J9. ftjttirar
79 Oanaar
*•. MirrdiQ
<»-ib t«rif#
Annita« <«<oiiir4ai <V«b t*nrf
Wmn..nt*t Vx ' Rinn IbrifHutu. ÄrpenMarn kioettolm . (wlfniaforl.
London . .
Jartl. .. . ckwei, .. tzpanirn . . tMrn m lt* C-ft-abOfit.
»reo . . . -
tturn^Mrrs fulaerten . llavan - - Wlo t* Jan. tklutü» . . ttnaeee .
omoiuu oimj
5 i3i*nr
n»
a । **uau »>; *r>-1 i«uuuu
«s iTiM.flii aiid r i">»i wt>
vnü «» iw. ivb ; 05b i uUMi) i'Oruumi
iUUIIUUI l*44'4JW«e IMJI IIUU 1 I ?
Banknote».
(Ohne Gewähr.)
Frr<f«*. 20. Oannar
723 « 0n<x»*"
07747 Ua*AM
tf1O«UOQ(M0
' MO <1000*
1 0 -2 OOOOrX) VU7.OQU4JU
C6U.’ 000000 11 Ui Ute 0000
11970 OOOUOU
Mü'9 L0UU*L msuo.wuv L2*öt0vvWUD
20» 0X0 Ü» -29^U0UW0V
19047 0000* I724J0U0U0*
ewmftyt Vofrw ....... ■ceniAhf*# ■?. etni ........
Usni'ch, Weirn..........
»chwedilch' ‘Hefrii........
Äenanbt<*f *>toirn........
D<a'«ch O'tr-t 1, 1 100 firourn Nmrrikamtche Heun fnolHÄr Vetm.........
Ai hfuHttr 'Jtotee. ........
vetgltch, ...............
Uueerll<b< Voten.........
2*® che'lo-vonich« ..........
9lortr*a«®f Noten........
WumouHdH ...............
DooaUche Heu».........
Märkte.
Berffiter Produktenbörse.
Berlin, 29. Jan. Der Produktenmarrt verlief ,ehr still, da «in großer Teil der Berlin ns Produklenhändler an hem heute stattfinXmdrn 3. Allgemeinen Den sch'a Saatenmartt t.lln ihm. Die Tendenz war schwach bei vorsichllger Nachfrage. Die Preise für Roggen und Weizen gab.m nach, von Gerste wurden nur einige Pvstern in mittleren Qualitäten gehandelt, Hafer tinirbe tranig umgesetzt, Mehl war verkehrt angebot-x Es notierten für je 1030 Kilo (in Doldmark): Weizen, märt. 147 bis 150. Roggen, märk 127 bi» 129 (matt), pomm. 125 bi» 127 (matt), west- Preun. 124 bis 126, Sommergerste 154 bi» 162 <still), Futtergerste 140 bi» 150 (still), Hafer, märk. 103 bi» 105 (matt), pomm. 93 bis 9) (matt), Mai», La Plata, maggonfrei Hamburg 166 (still), Aap» 280 bi» 285 (stlll), Leinsaat 425 (still): für je 103 Kilo: Weizenmehl 22,5 bi» 25 (rußig), Roggenmehl 20L bis 2225 (ruhig), Weizen stete 7.30 (ruhig). Roggenlleir 6.40 bi» 6,50 (matt). Biktoriaerbsen 30 bl» 31, Herne Erbsen Id bi» 20. Futtercibsen 11 bi» 13. P.lusch'en 12 bis 14. Ackerbohnen 12 bi» 14. Wicken 16 bi» 18. Lupinen. blau 13 bi» 14. gelb 15 bi« 16,50. Sera- della, alt 14 bi» 15. Rapskuchen 10.10 bi« 10.40; für je 50 Kilo: Weizen- und Roggenstrih. draht« geb. 0,45 bis 0.70, Haferslroh. drahtgepr. 0,35 bis 0L0. Stroh, strohseilgeb 0.33 bis 0.45. Langst roh, geb. 0.95 bis 135, Wiesen Heu 0,85 biS 1,05
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a M, 29. Oan. SS notierten für je 100 Kilo: Wetterauer Weizen 17.50 bi» 17.75. Roggen 16,40 bis 16.60. Sommergerste für Drauzwecke 17^0 bi» 18, Hafer, inländ. 13.50 dis 14, Weizenmehl, südd. Spezial 0 27L0 bi» 29. Roagenrnehl 24.25 bi» 24.75. Weizen- und Roggenlleie 7,75 bis 8L0 Goldmark.
ttnö dcm ?lmtoverkündiqnnq4bltttt.
• Das AmtSverkündigungSblati Ar. 8 vorn 29. Januar enthält: Februarmiele. - TeuerungLinde». — Ort»|a!)unj ber Gemeinde Allen darf a. Lda. — Räudeausdrüche. — Rlaß- nabmen zum Schutze ber Republik — Qkrgutung für nebenamtlichen For-tbllduug«schulunterrtchl. — Pslichtfeuerwehr. — Inlandslegitimierun; ausländischer Arbeiter. — Mitteilung von Bohrungen, Grabungen usw. an die Geologische Canbe«- an statt. — Diensmachrichten. — Selub^Teinlgung — Schweinepest. — Schweinervllausseuche.
(In einem Teil der Auflage wiederholh)
Macdonalds Anftcnpolitik.
London, 28. Ian. (WTB) Am späten Aachmittag fand eine Kabinettssttzung statt, nachdem Ramsay Wacdonald im Foreign Office dre Gesandten der auswärtigen Mächte empfangen hatte Rach dem .Eoeninq Standard- Habe Wacdonald die Prüfung einer Reihe von Dokumenten und Materials zur Anerkennung Rußland-, über die separa11sti- s ch e Frage, die Reparationen, sowie andere auswärtige Fragen von hervorragender D> deutung so gut wie beendet. Macdonald habe die Absicht. In llcbereinslimmung mit allen seinen Ministern eine direktere und umfangreichere Außenpolitik zu verfolgen. — .Svening Rews" will wissen, daß Ramfay Mac- donald In nicht allzu ferner Zeit eins europäische K on f ere nz Vorschlägen werde, die das große Problem der Regelung der europäilchm Fragen einschtleßl'ch der Frage der deutschen Reparationen, der interalliierten Schulden und der Handelsbezichangen und der Errichtung de» Bölkeroundes auf einer breiteren Grundlage zum Ziele haben werde.
Stillegung der polnischen Notenpresse.
Warschau, 28 Ian. (WTB) In einem Aufruf des polnischen Ministerpräsidenten Grabski wird erklärt, daß ab 1. Februar die polnische Rvtenpresse stillgelegt und daß der Staat ovo der neu zu schaffenden Srnmiffionsbank für feine Bedürfnisse feine Kredit r tn Anspruch nehmen werde.


