steigen.
*
Tie Mauern Don Byzanz.
Mietbetrag, wie nachstehend
22.25 Mi.
9.57 G.-Mk.
Monatliche Friedetismiete: Mk.
-.25
—.50
-.75
I-
2 —
3- 3'/z 4 —
5 —
• 6 —
62/3
7 —
8 —
9 —
10 —
15 —
20.— 25- 30- 35- 40.— 45- 50 — 55 — 60.- 65 — 70-
75 —
80 —
85 —
90.—
95.—
100.-
Oktobermtete:
8.60
-.86
—.11
Die Vereinigung für byzantinischgriechische Studien richtete an die Kommission des Völkerbundes für geistige Zusammenarbeit einen Protest gegen den türkischen Plan, die Mauern von Byzanz zu zerstören, da ein solcher Akt die Wissenschaft des Mittels berauben müßte, die Fragen der Geschichte und Topographie von Byzanz aufzuklären.
Das Ersparnisprogramm der Repko.
nrulaen ui««i uiu, u,u«,. v ~___..... , , aus Brandenburg erschosse n hatten, wegen
Frankreich enthält. Wir glauben zu wissen, Totschlags zu je 12 Jahren Zuchthaus und fünf
abgerundet 9.60 G.-Mk- darauf hingewiesen, daß
Betrag der Friedensmiete, Mk-, in der Tabelle nicht
A-errcrvorauss agc.
Stärker bewölkt, milder bei Wirken au- südlicher Richtung, allmählich Einsetzen neuer Regenfälle.
Dor dem Herantreten des neuen, nach Mitteleuropa vorstv-'»enden Tiefs wird das heute noch mit seinem Kern über Bayern liegende Hochdruckgebiet nach dem Osten verdrängt, so daß dec Eintritt von schlechtem Wetter wiederum bevvrsteht. Gleichzeitig wird die Lemveratur wieder an-
Friedensmiete:
20-
2-
-.25
Oktobermiete: G.-Mk.
-.11
-.22
—.33
—.43
- .86
1 29 1.44
1.72
2.15
2 58 187
301
3.44
3 87
4.30
6.45
8.60
10.75
12 90 15.05
17.20
19.35
21.50
23.65
25.83
27.95
der ' Vorkriegszeit. Gegenüber der Vorwoche (1,16 Billionen) ist demnach eine Steigerung o,9 Proz. zu verzeichnen.
30.10
32.25
34.40
36.55
38.70 40 85
43.
Heftige Kämpfe in Marokko.
Madcid, 29. Sept. (Havas.) Rach offiziellen Berichten soll der Vormarsch der Spanier auf Tscheschuan unter guten D.dingungen fortgesetzt werden. In der Gegend von Beiaros und Lärche ist ei n h e f t i g e r Kampf im Gange. Der Feind soll starke Verluste erlitten haben, während die Spanier nur wenige Tote und Verwundete zählen. — Der Pariser „Mattn" glaubt zu wissen, daß m Französisch-Marokko zum Schuhe der Rordgrenze und der westlichen Zone eine mobile Truppe von 2000 Mann baldigst geschaffen werden soll, um cm Ilebergreifen des Aufstandes derRrs- stämme von Spanisch-Marokko nach Französisch- Marokko zu verhindern.
Gegen die dritte Steuer» notverordnung.
Berlin, 29. Sept. (Priv.-Tel.) Der Hypotheken- und Spargläubiger-Verband veranstaltete gestern in Gemctnschast mit Dem Deutschen Rentnerbund in Berlin
Ist der genaue beispielsweise 22.25 enthalten, so ist der „
erläutert, durch Zusammenzählung zu ermitteln.
Paris, 28. Sept. (WTB.) Die Repara- kionskvmmission einigte sich nach teilweise sehr stürmischen Verhandlungen über das Erspar- dessen Durchführung nach
Elsah-Lothringen.
Paris, 29. Sept. (WTB.) Der Arbeits- Minister Justin Go d art hat gestern in Straßburg auf einem Kongreß zur Hebung derBe - | völkerungszahl eine politische Rede gehal- | ten, in der er unter besonderem Hinweis auf die jetzige Agitation in Clsaß-Lothringen erklärte: Nichts wird geschehen, ehe nicht eine öffentliche Debatte und Abstimmung int Parlament erfolgt. Alle Erwählten des elässischrn und lothringischen Volkes werden also in der Lage sein, die Wünsche zu formulieren, die ihnen der Patriotismus eingegeben hat. Dieses Glaubensbekenntnis soll in Elsaß-Lothringen respektiert werden. Im Religionsunterricht soll den Bedürfnissen der Bevölkerung Genüge geleistet werden. Die Geistlichen können in den Schullokalen innerhalb der offiziellen Schulstunden Religionsunterricht erteilen nach Belieben.
Am Schluß des Kongresses wurde ein Telegramm an den Ministerpräsidenten Herriot ab- gesandt, in dem es heißt: Die Erwählten der Linken, die Generalräte und die Bürgermeister des Departements Ober- und Riederrhün, die mehr als hunderttausend Wähler vertreten, danken - er Regierung, daß sie versprochen hat, die republikanische Gesetzgebung in Elsaß-Lothringen einzuführen. Sie rechnen bestimmt damit, daß das Ausnahmegesetz ein Ende findet trotz der Cinschüchterungsveruche und der Kampagne einer Partei, die behauptet, daß sie die Getern - heit Clsaß-Lvthringens vertrete während sie nur Die Vertreterin einer Minderheit ist. Die linken Parteien fordern von der Regierung, den endgültigen Uebergang von Elsaß-Loth ringen in die politische und moralische Einheit der Republik, die eins und unteilbar ist.
** Stadttheater. Man schreibt uns: Die kürzlich an dieser Stelle in einem Artikel über den Saisonbeginn des Stadtthxr'.ers au-gesprH chene Hosfnung, daß die Gießener Bürger,chast auch in diesem Jahre ihr Stadttheater nicht i n Stiche lassen werde, hat sich in erfreulich?; W.i e erfüllt. Während von auswärts zum Tstl t übe Rachrichten über die Tdraierausftchtea kommen
so wird z. B. aus Hildesh.'im gemeldet, daß. dort die Abonnentenzahl von 1900 auf 480 , n- rückgegangen ist — stieg hier die Zahl der Ab n» nementsgesuche um mehrere Hundert. Di? Thet- terdeputation hat deshalb auf Antrag des Intendanten beschlossen, daß noch ein vierter Abonnements tag, und zwar am Donnerstag, einjc - richtet wirr. Dieser neue Abvnnementstag ist i' jeder Weise den übrigen Tagen gleichgestellt ur der Vorstellungsbeginn wurde für ihn eine Stunde früher, auf 61 -Ayr, festgesetzt. Dieser nxii . Abonnements tag ermöglicht einmal ci : Erfüllu g zahlreicher Wünsche, die Lei der Abonnemente- zuteihma wegen Platzmangels unb-rücks chtigt bi i brn mußten: außerdem wird auch von mailte/' hiesigen Theaterinteressenten ein Spieltag mi' früherem Anfang begrüßt werden und säst not least — wird dadurch auswärtigen Bfluchern, namentlich den Herrschaften aus We?lar, ein un- verkümmerter Besuch ermöglicht. Räheres üb.r die Reueinrichlung ist aus cem AnK/igenteil vom Samstag zu ersehen. Es sei nur noch bemerk, Daß die Abonnementsausgabe diesmal an vier besonderen Kassen im Vestibül erfolgen wird und daß gcnügcRdes Personal bereitgestellt ist, um allen Wünschen, auch solchen nach Abwanderung auf den neu eingefiif>rtcn Donnerstag-Abonnements lag. glatt entsprechen zu fönnen. Rach de> getroffenen Vorberetzungea steht zu erwarten, das der geschäftliche Auftakt in befriedigender Weis« die neue Spielzeit einleitet.
’* Unzutreffende Erzählungen schwirrten am Samstag nachmittag in unserer Stadt herum. Man wollte aus „ganz guter Quelle" wissen, daß der Mörder Adolf Steril aus Dellershstm bereits verhaftet fei; nur über den Ort war man sich nich einig, d?nn eimstol war er in Frankfurt a. M., das ander? Mal in I Limburg gefaßt worden. Die „Butzbacher Zeitung" Halle die Rachricht fojar noch lchn?ll in ihre Samstageusgabe .tufgenommen. Ih. >' d den anderen öi-.uigleitsüposteln in -s en wi f,x? lle eine Enttäuschung bereiten mit der Mitteilung, daß der mal" r.n.en Ste.tts-anwall chast in Gießen, oie es doch sicherlich zuerst wüßte, weder am Samstag abend, noch frute vormittag clw.'.ü bekannt war von der DerhastuNg dieses Mem'chm. Es wäre besser, wenn man es mehr mit der Richtigkeit, als mit der Fixigkeit hielte.
** Verteilung von Sparprämien. Man schreibt uns: Die von dem Hessischen Sparkassenverband beschlossene Verteilung von Weih- nachts-Svarprämien im Betrage von 40 Mk. bis 2000 Goldmark unter die Einleger dar hessr scheu Sparkassen hat bei dem sparenden Publikum lebhaften Beifall gesunden. Das Herau- nahen des ersten Termins (1. Oktober) hat bei der hiesigen Bezirks-Sparkasse einen lebhaften Aufschwung des Sparverkehrs zur Folge gehabt. Reben dem Anreiz, der in der Verteilung der Prämie liegt, zeigt sich hierbei, daß weite Kreise der Bevölkerung wieder Vertrauen I zu den Sparkaften gewinnen und sich darauf besinnen, baf) gerade in der Jetztzeit das Spapen eine wirtschaftliche Rotwendigkeit ist. Wer seine verfügbarett Gelder den Sparkassen zuführt, seht diese Kassen in den Stand, die örtliche Kreditnot zu lindern und damit an dem Wiederaufbau unserer Wirtschaft erfolgreich mitzuarbeiten. Wer Interesse an der Spärprämie hat, beachte die heutige Anzeige der Dezirkssparkasse Gießen.
" Die 12 Landesverbands-Ausstellung der Hessischen Geflügel- zuchtvereine soll am 20. und 21. Dezember in Gießen stattfinden, Mit der Durchführung der Ausstellung ist der Geflügelzuchwavein Gießen beauftragt worden.
** Pers onalie. Der Oberförster Otto Zimmer zu Lauterbach ist zum Forstmeister der Oberförsterei Grebenau mit Wirkung vom 1. Oktober ab ernannt worden.
*» Westeuropäische Zeit auf den Eisenbahnen des besetzten Gebiets. In der Rächt vom Samstag den 4. zum Sonntag den 5 Oktober 1924 wird für die Eisenbahnen des besetzten Gebietes an Stelle der jetzigen (mV der MEZ. (mitteleuropäische Zell) übereinstimmenden westeuropäischen Sommerzeit bie eine Stunde später liegende westeuropäische Zelt (W E. Z ) eingeführl. Die Eisenbahn u hren werden daher dort am Sonntag, 5. Oktober, um 12 Ähr 59 Minuten vorm. auf 12 Ähr nachts zurückgestellt. Um 12 Ähr nachts WEZ. tritt der Fahrplan für das Winterhalbiahr m Kinft Für das bürgerliche Leben wird die mit teleuropä stehe Zeit beibehalten. Gleichzeitig mit dem Zeitwechsel im besetzten Gebiet wird am Sonntag, 5. Oktober, auch für das unbesetzte Gebiet der Winterabschnitt für den Fahrplan 1924 '25 eingeführt.
RDD Erleichterte Einretseins besetzte Gehiet. Rach Wegfall der Paß- und Zollgrenze zwischen dem besetzten und unbesetzten I ©cblct ist die freie Einreise tn das besetzte Gebiet wieder möglich. Erforderlich ist lediglich ein deutscher Reisepaß, oder ein mit Lichtbild versehener Personalausweis, der von der Polizeibehörde un- enigeltlich auszustellen ist. Die Erschwernis, die dem Besuch des befehlen Gebietes bisher entgegenstand, ist somit beseitigt. Das besetzte Gebiet darf erwarten, daß nunmehr dir Bewohner des unbesetzten Deutschland in besonderem Maße dazu beitragen, durch regen Besuch die aas der Bevölkerung des besetzten Gebiets ruhenden Lasten zu mildern, die ihm geschlagenen, besonders empfindlichen Wunden nach Möglichkeit zu heilen und durch persönliche Berühr.lng den Bewohnern das Gefühl der Bereinfamung zu nehmen, das die Verhältnisse der letzten Zeit in ihnen wachgerusen haben Dieser Zweck wird in erster Linie aua) ■ durch die Abhaltung von Kongressen, Tagungen und Dersammlungen im besetzten Gebiet erreicht. | Die Reichszentrale für deutsche Derkehrswerbung
sorge, ^usvlwung für Hausyatt uno ".zterur. Jur . die Männervereine: Rettungswesen, Unfall- I stationen und Krankentransportwefen. Mitarbeit an der gesundheitlichen Volksbelehrung.
Das Rote Kreuz beansprucht aber feine Monopolstellung; vielmehr soll der Geltung und Eigenart anderer Organisationen der Wohlfahrtspflege kein Eintrag geschehen.
Das Hauptziel des Roten Kreuzes, durch die Sorge für die leibliche Gesundheit des einzelnen die Gesundung der Vollsgemeinschaft aufbauen zu helfen, ist das Gebot der Stunde. Der Rettungsdienst bei Änglücksfällen, die Pflege der Erkrankten und die vorbeugende Gesundheitsfürsorge sind drei Wege zu dem gleichen Ziel. Staat und I Gemeinden sind heute nicht imstande, Wohlfahrtspflege und Gesundheitsfürsorge allein zu trugen.
Für seine Arbeit hat das Rote Kreuz einzu- setzen eine das gesamte Reichsgebiet umfassende Organisation, die sich in fast 4000 Zwelgvereine mit anderthalb Millionen Mitgliedern gliedert. 59 Mutterhäuser umfassen 6^00 Schwestern vom Roten Kreuz. 1750 Sanitätskolonne.i und Pfleger- schaften stellen rund 6500 ausgebildete Hilfskräfte zum Dienst. 9400 Rettungswachen und Änfall- meldestationen mit einem Park von Hunderten von I Kraft- und sonstigen Krankenwagen stehen fürErste Dstlse, Krankentransport und Rettungsdienst bereit. 350 Anstalten, wie Krankenhäuser, Säuglings-, Kinder-, Alters- und Erholungsheime, 2630 Cemeindekrankenpilegestationen mit mehr als 4000 Schwestern, 500 Krippen und Kindergärten dienen außerdem dem Werk der gesundheitlichen Fürsorge.
Das Rote Kreuz braucht zur Bewältigung seiner großen Aufgabe Mitglieder zur aktiven Betätigung und zur Beteiligung an den finanziellen | Lasten. Diese letzteren sind außerordentlich hoch, > und es ist gerechtfertigt, wenn das Rote Kreuz I aus Anlaß des Jubiläums seines 60jährigen Bestehens alle Volksgenossen bittet, diese Lasten durch Zuwendung von Gaben tragen zu helfen. Der Ertrag der Sammlung dient unter Ausschluß der Or- ganisationskosien den Friedensaufgaben des Roten Kreuzes, dem Schatz der Volksgesund- i heit, der Fürsorge für Leidende und Hilfsbedürftige, für feine Anstalten und Einrichtungen, für die Schwesternschaften und Sanitätskolonnen, besonders für die Versorgung der Alten. Von dem örtlichen Ertrag der Sammlung verbleiben 50 "<> den örtlichen Organisationen, 30 °'o erhält der Landesverein und 20 no werden der Zentrale des Deutschen Roten Kreuzes zugesührt.
Die Okiober-Mietc
Die Miete für den Monat Oktober wurde von dem Hess. Ministeriutn für Arbeit und Wirtschaft für sämtliche Gemeinden auf 43 v. H. der Friedensmiete festgesetzt. Hiervon sind 12 v. H für laufende und 8 v. H. für große Instandsetzungskosten, ferner 23 v. H. für Betriebskosten und Zinssteigerung. Weiter bleiben folgende Bestimmungen in Kraft:
Betriebskosten sind Steuern, Gebühren und öfsentliche Abgaben, also insbesondere _ Grundsteuern, Kanalbcnuhungsgebuhren, Straßenreinigungsgebühren, Wassergeld, Schornsteinfegergeld, Haftpflichtversicherung, Treppen- und (plur- beleuchtung usw. und Berwaltungstosten. Was- I sergeld ist jedoch nut- bis zu 2' 2 v. H dest Friedensmiete in dem Satz für die Betriebskosten enthalten. In denjenigen Gebäuden oder Gebäudeteilen,, in henen der Derbrauch 2’/2 v. H der Friedensmiete übersteigt, kann die Mehrausgabe auf die Rutzungsberechtigten nach den bisherigen Grundsätzen umgelegt werden. Richt einbegriffen sind ferner in dem obengenannten Sah für die Betriebskosten die auf Grund der 3. Steuernotverordnung erhobenen Sondersteuern des Landes oder der Gemeinden vom bebauten Grundbesitz. Diese sind von dem Grundstücksbesitzer auf die Rutzungsberechtigten umzulegen.
Die Beträge sind auf volle 10 Pfenniges nach oben abzurunden. Es sind zu entrichten:
daß die deutsche Regierung dem französischen Jahren Ehrverlust. Export nur in dem Falle das M e i st b e g ü n st i-- $$
* gungsrech t zugestehen wird, wenn Deutsch- y-Ianb von Frankreich die gleiche Behandel u n g erfährt. Man nimmt an, daß die deutsch- französischen WirtschaftsVerhandlungen einen starken Einfluß auf den Gang der Verhandlungen mit England nehmen weiden, die bekanntlich gegenwärtig auf einem toten Punkt angelangt sind.
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 29. Sept. 1924.
Die Jsibiläums-Samminng dell Roten Kreuzes.
Von Landgerichtsdirektor Wiener.
Das Rote Kreuz wendet sich in diesen Tagen an das deutsche Voll mit der Bitte um Gaben für seine Wohlfahvseimichtlng m und -zwecks. Da wünschen die Geber Ars unft darüber z.l erhalten, wofür ihre Gabe verwendet werden soll. Cs soll nicht geredet werden von dm Leistungen, die hinter uns liegen, insbes ^nd?re denjentzen! im Welllrieg, sondern di? Aafg rbsn der Gegenwart und Zukunft sind za schildern. Aber ein Rückblick in die allerjüngste Veraancenh it fei doch gestattet, zumal die Tätigt it des Ro en Kreuzes im besetzten Gebiet noch nicht abgeschlossen ist. Dort wurden von unseren Feinden Tausende ausgewiesen und Hunderte in die Gefängnisse geworfen, wo si? abgeschl,ssen gehalten wurden von jedem V?rlehr mit der Außenwelt, ja von ihren Familien. Hier waren es Angehörige des Rot.n Kre.tzes, die den Ee angenen Trost und Liebesgaben brachlen, denn ihnen als Mitgliedeni einer in allen Kalturstaalen verbreiteten Oiganisation wagte man doch nicht, ten Zutritt zu wehren. Di? Arsgeariesenen wurden beim Eint itt ins unbesetzte Gebiet ebenfalls
eine start oelueyte Rundgevung gegen die dritte I Steuernotverordnung. Der Hauptredner, Ober- landesgerichtspräsident a. D. D r. B e ft - D arm- stad t forderte für die öffentlichen Anleihen die sofortige Wiederaufnahme desZin- s e n d i e n st e s. Sollte der Reichstag die Durchführung dieser Forderung verweigern, so müsse nisprogramm, dessen Burchftiyrung nach I y as V o l k en t sch e id en. Eine der Versamm- Annahme des Dawesplanes sich als notwendig [Ung vorgelegte Resolution, die die Aufhebung der erwies. Die Kommiflivn, die bis jetzt Änterhal- dritten Steuernotverordnung forderte, sowie den tungSkosten in einer Höhe von 600 000 Gold- von dem Reichsfinanzminister mitgeteilten Plan mark monatlich von Deutschland in An- I einer Rentengewährung an bedürftige Kriegsspruch genommen hat, will sich von nun ab mit anleihezeichner ablehnt, wurde einstimmig an- monatlichen Änterhaltungskosten von 300 000 genommen.
Goldmark begnügen. Äm diesen Zweck zu ...............
erreichen, würde nach dem Matin" bestimmt, OTloTi
pah der Garantieausschu ß aufgelost ZlUS UllCr WvU«
wird und die finanziellen sowie juristischen Sach- im D
verständigen und der Rachrichten- -£eiepl)Oit litt
ö i c n ft ebenfalls beseitigt werden. Die Per- 3n Berlin fand dieser Tage ein v e r k e h r s - sonalabteilung wird entlassen und technischer Kongreß statt, der vom Ber- das Generalsekretariat in feinem ein deutscher Ingenieure veranstaltet Personalbestand wesentlich verringert, wurde und einen würdigen Verlauf genommen hat. | 3n den einzelnen in der Reparationskornmission Als Abschluß der Tagung wurde eine Versuchs- oertretenen Delegationen wird nur noch der fahrt zur Vorführung der drahtlosen zweite Delegierte ständig a nw es en d T e l e p h o n i e a u s d e m f a h r e n de n E i s e n- sein und demgemäß bezahlt werden. Die bahnzuge heraus unternommen. Der Der- erften Delegierten werden nur noch im Falle such tourte von der Reichsbahn in Gemeins^ift unbedingter Rotwendigkeit in Anspruch genommen mit dem Verein deutscher Ingenieure und der Ge- und erhalten für ihre Tättgkeit von nun ab nur sellschast für drahtlose Telegraphie in einem von noÄ Tagegelder. Jede einzelne vertretene der Eisenlmhndirektion zur Versiigung gzftetücn Abteilung soll Änterbeamte unterhalten, die an- S v n d e r z ii g e auf der Strecke Berlin—Hamburg deren Delegationen sollen sich mit kleinerem Per- zwischen den Stationen Rauen und Früesack aus- svnal begnügen. Die Reform soll bis z um geführt. Die Versuche gelangen glänzend. Die 31 Dezember durchgeführt sein. Wie Verbindung mit belirb^gen Fernsprechteilnehmern bereits berichtet, gab die RepEitionskommission Giwßberl-ns war in kürzester Zeit hergestellt. Die ihre Räume im Hotel Astoria auf. Trotzdem Verständigung war ausgezeichnet.
noch eine größere EntschädigunMumme für die des ^evvelitt.
Qofung des Mietvertrages bezahlt werden muß, ^Klicrirrt Itt
toirö sie dadurch, daß das Personal von nun ab Wie die Mütter aus Reuyorl melden, hat in zwei bescheidenen Häusern unter- das 2N a r i n e m i n i st e r i u m der V?reinrgten aebracht sein wird, wo die amreikanische Dele- Staaten nach dem Empfang der Meldung, daß «rtivn gewohnt hat, wesentliche Ersparnisse ma- das Luftschiff Z.R. Ill bereit ist, in etwa einer dyen Der Ämzug in die neuen Amtsräume soll Woche zum Fluge nach Amerika aafzasteigen, el^eickotls Eitde dieses Jahres vollzogen werden, mehreren Kriegsschiffen di? Weisung
p i । । - ---------— erteilt, auf der Route des Luftschiff's zu kreuzen
«Xio OTiiaHrhtott h<>r hßUtfdls und dem Luftschiff nötigens llls Hitze zu leisten.
ßlC Z4US|tCpiCTl OCr oeuum Eines der Kriegsschiffe tragt einen Ma ft, der
franzöfischen Wirtschafts- so eingenchtet ist, daß das Luftschiff daran
Verhandlungen. s«9 m «-nnh-!m.
(Eigener Informationsdienst., Mannheim. 28. Sept. (WB) Für den
Berlin, 29. Sept. (Drahtmeldung.) "Sie im Weltkrieg gefallenen Reichslagsabgeordneten deutsche Delegation, die mit der Füh- Dr. Ludwig Frank wurde heute hier ein nmg der Wirtschaftsverhandlungen mit Frank-, Denkmal enthüllt. Das Reichsbanner reich beauftragt ist, wird nunmehr sich nach Schwa rz-Ret- Gold vevanstallete anläßl ch Paris begeben. Wie wir aus Kreisen des < h^r Denkmalsw ih? ciacn R epu b i ika n is chen Auswärtigen Amts erfahren, hält man deutscher- Tag Ämter den Anw.senl-en wurden insde on- seits die Aussichten einer Verständigung mit de re bemerkt: ter badische Staatsp.ä itew K c> h- Frankreich hinsichtlich des abzuschliehenden Han- ler, die früh ren Rei.tzstanzler Wirth und delsvertvages nicht für ungünstig. Man ist der Hermann Müller, General Deimling, der Meinung, daß die französische Regierung aus frühere R.ichstngspräsident Lvebe und der praktischen Gründen von selbst auf die Durch- Reichstagsabgeordnete Hckas.
Führung der seck)sundzwanzigprozentigen Ausfuhr- OnÄtbauS für Milderer
irbgabe verzichten wird und daß sich eine Iuozryau« für wnoeter.
Dafis der Ve rständigung finden lassen Das Potsdamer Schwurgericht verurteilte in dürfte Die deutsche Delegation wird ein groß- einer Sonntagssitzung die beiden Wilderer Otto zügiges Programm mitnehmen, das ein weites Br an d aus Brandenburg imb Otto B eck aus .Feld der deutsch-französischen Wirtschastsbezie- | Marzahn, die am 5. Juli den Tierarzt Dr. Schmidt "bringen bietet und wichtige Vorteile für
von Angehörigen des Roten Kre izes empfangen und betreut, so daß die s.elisch Riedergedrückten sich wieder aufrichten konnten. Diech Tätigkeit ist im Arbeitsplan des Roten Kreuzes nicht verzeichnet, ergibt sich aber von se bst aus der Grundlage, auf der es sich ausbatt.
Was ist nun das Rote Kreuz ind was bedeutet cs? Das Deutsche Rote Kr-er; ist eine selbständige nationale Gesellschaft innerhalb der Weltgemeinschaft der Rotireu-g sellscha ten. Es ist die Zusammenfassung aller de itsche.i Mänirer- und Franenorganisationen vom Roten Kren;, die ir gemeinsamer Wohlfahrtsarb .il erstreben, daß alle deutschen Männer und F auen ohae Änterschied des Standes, des religiösen Dstenntnisses und der politischen Gesinnung sich als Mitarbeiter an seinem Wm-k beteiligen. Es bedeutet den ftcht- Es sei nochmals -
baren Ausdruck des Empfindens, das alle Men- die D e p t e mb e r m i e t e auf 40 v. H. scheu den Rotlerdenben gegenüber vereint, den Friedensmiete festgesetzt rvurde, daß also für Aufruf dieses Empsindens zur tätigen lMithilse Monat Se p t emb e r der gleiche Mtetbetrag zu und den Einsatz dieser Hilfe für die Verhütung, entrichten ist tote für den Monat August. Delnmpfung und Linderung gesrndhsttlicher, wirt-
'^In^r Satzun^'de7Roten Kreuzes sind als Die Reichsinderziffer für Lebensh^tungs- kämpfung, allgemeine soziale Fürsorge, Jugend- stellungen des Stattsttschen Reichsamtes t- fürfoege, Mittelstands- und etubent nfürforie. | woch, _?4. September,^aus ras l.^billiOnenfach. Änlerstühung des amtlichen Sanitätsdienstes F.r die Fi.auenvereine: Wöchnerinnen- und Säug- lingSsur-sorge. Kleinlinder- und Schulkinderfür-


