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Abonnvr^t- «üschiiubl^ auch tion m 6pt?[tag mp Otbert und - 'O t ^HmDrsucheni, ichl- Mherer üb r m AiMMtck vvin ' nur noch fand-, »c titimal un vier U crfvlgen wird unb Xrcitgeftcllt ist. um n^>ch Abtvanderuirr Doimers!ctg°W'onn:- ,u tonnen. Äotz bei eh! zu erwarten, das besriedigender Ms<
Erzählungen lchmitiag In unterer ■ aus .ganz guter örter Mols eicul rhastet fei; nur über . einig, denn e'.mtid das andere Mal i-.
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Mttei bober. bah ,recht nur an»einc '^jerfonen rn grober Zahl die geschädigten Gegenden auf« suchen, sondern auch wi^ckschaftlich?. wissenschaft- liche, sporckliche und sonstige Vereinigungen ihre Tagungen dort aballten.
*• Sri ft en zur Vorlegung der Goldmarkbilanz. Sn teilweiser Abänderung der bisherigen Vorschriften ist eine neue Verordnung des Reichst inanzministers über die Vorlegung der Goldmarkbilanzen erschienen, durch vxdche die Fristen wieder abgeändert werden. Es gilt nunmehr folgendes: 1. Personalfirmen Haven die Goldmankbilanz usw. beim Finanzamt bis zum 30. September einzureichen. Die Bestimmung über die Vorlage der Bilanz an die General- bzw. Gesellschafterversammlung konnnt für btese Fnnnen nicht in Betracht. 2. Firmen in Gesellschaftsform, also Aktiengesellschaft er, Kommanditgesellschaften auf Aktien und G. m. b H.s: a) soweit das Geschäftsjahr das Kalenderiahr ist, laufen nunmehr beide Fristen, sowohl die für die Einreichung an das Finanzamt, wie auch die für die Vorlage an die General- bzw. Gesellschafterversammlung bis zum 30. Vovember: b) soweit das Geschäftsjahr nicht das Kalenderjahr ist, ist die Gvldrnarkbilanz usw. beim Finanzamt bis zum 30. September einzureichen und der Generalversammlung bzw. Gesetlschafteroersamm- fung innerhalb 6 Monate des neuen Geschäftsjahres vorzulegen.
" Der Winterfahrplan der Eisenbahnen tritt am 5. Oktober in Kraft. Er bringt, wie üblich, eine Reihe wichtiger Aenderungen auf den meisten Strecken. Wegfall besonderer Sommerzügc- usw. Seder, der öfter reist, wird gut tun, sich durch das neue Storm-Kursbuch vor unliebsamen Heberraschungen zu schuhen. Der Storm bringt neben der Ausgabe Reich (3.—) die geschätzte vielseitige Ausgabe Süddeutschland (1.—).
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. Lichtspielhaus Bahn Hof st raste: „Die Hermanns- schlacht". — Hessische Bilderbühne: „Das Abenteuer von Sajossa". — Astoria»Lichtspiele: „Obette, die Mvdepr« nzessin".
— Akademischer Gesangverein und Konzertverein. Man schreibt uns: Wie aus dem Inserat in der Samstag-Ausgabe hervorgeht, beginnt der Akadem. Gesangverein heute Montag, den 29. September, seine Proben. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt Pros. Trautmann entgegen. Das erste Chorkonzert wird schon Anfang Dczentber stattfinden und wird der Verein. im Rahmen des Konzert Vereins, zwei bedeutende Werke deutscher Meister zu Gehör bringen. Ais erstes, zum Gedenken des 100. Geburtstages Anton Bruckners, dessen mächtiges „Te- Zxnun“, imb als zweites Max Regers gewaltigen „100. Psalm". Der Konzertverein hat seine Kon- fertsolge für den Winter bis auf Kleinigkeiten estgeseht. Es werden, Aenderungen Vorbehalten, etwa folgende Konzerte stattfinden: 1. Abend, Sonntag, 2. Rovcmbcr, Liederabend von Frau Pos-Carlosorti, Begleitung Frau von Hitlern-
Dunbar 2. Sonnrag, lö. -llov., Konzert der jungen Geigerin Riele Queling, Begleitung Prof. Trautmann. 3. Sonntag, 30. Rov., das rühmlichst bekannte Amarquartett (Bratschist der bekannte Komponist Paul Hindemith). 4 Sonntag, Mitte Dezember, die Choraufführung (siehe oben). 1925 beginnt die Konzertfolge am 11. Januar das Darmstädter Bläserquintett, am 12. Februar folgt ein Klavierabend Rudolf Serkins «Adolf Buschs ständ. Begleiter): am 21. Februar ist ein Konzert des Kammerorchesters: am 8. März ein Liederabend (wahrsch. Helga Lindberg). Dann folgen noch ein bis jetzt noch nicht besetzter Abend Ende Marz, und als Abschluß der IPintersaison das zweite Chorkonzert.
— Der Potsdamer Madrigalchor wird am Freitag, 3. Oktober, im Kath. Vereinshaus ein Konzert zum Besten des Katholischen Schwesternhauses veranstalten. Der Chor.hat bisher in zahlreichen anderen Städten gute künstlerische Erfolge errungen. Räheres über die Veranstaltung ist aus der Anzeige in unserer Sams- tag-Ausgabc ersichtlich.
Gießen und Wieseck.
Sm Anschluß an unsere Qlnreging wird uns von einem Mitglied deS Wiesecker Gemeinderats geschrieben:
Sn Rr 222 des „Siebener Anzeiger" werden unter dieser Lieberschrift zwei Pläne in die öffentliche Erörterung geworfen, die wert sind, von allen in Betracht kommenden verantwortlichen Organen — Behörden und wirtschaftlichen oder gemeinnützigen Organisationen — mit erschöpfender Gründlichkeit durch gesprochen zu werden. Alles Für und Wider ist mit geradezu rücksichtsloser Offenheit auszusprechen. Die außerordentliche ‘Beben rung und die kühne Eiischlustkraft zur Verwirklichung dieser weitausschauenden Gedanken verlangt aber auch Hintanstellen aller ängstlichen Bedenken. Dem Mutigen gehört die Welt! Wer fähig ist, kommunalpolitische Gedanken zu fassen, die den engen Gesichtskreis seines Kirchturms überschreiten, stelle sich in den Dienst mit feinem Rat. Ob sich die Durchführung beider Pläne ermöglichen läßt. steht auf einem anderen Blatt, notwendig ist aber, nachdem, die Fragen einmal aufgerollt sind, sestzustellen, ob sie spruchreif sind.
Die Durchführung der Strastenbahn- verbindung nach Wieseck steht wohl als der populärere Gedanke im Vordergrund, einmal, weil mit dem. Bau schon beinahe begonnen worden wäre, zum anderen, weil sich die gebieterische Rotwendigkeit dieser Verbindung für beide Gemeinden immer mehr heoausstellt. Wer der am meisten gewinnende Teil ist, ist von ganz untergeordneter Dedeulung. Gerade die Tatsache, daß die Linie „Wiesecker Weg" trotz Friedhos die am wenigsten rentierende ist, must den in Frage kommenden Stellen doch unbedingt zu denken geben. Die mehr als jahrzehntelange Beobachtung beweist eben, dast die Strahen- bahn von den Passanten von und nach Wieseck nur in den dringenderen Fällen benützt wird, «I», ■ HWW I IM! U|-MIMIl!lll rmwr
gewlftennaven als Retter in der Jtot voll «es der Zweck und Sinn eines dem öffentlichen Verkehr dienenden Beförderungsmittels sein? Doch wohl sicher nicht! Ein auf der Höhe stehendes Verkehrsmittel muh, um existieren zu können, alle gangbaren Wege beschreiten, um den tat- säcklicb vorhandenen Verkehr auszunehmen, es must die Rotwendigkeit, benutzt zu werden, an der Wurzel fassen. Eine vor dem .'trug an verschiedenen Tagen vorgenommene Zählung ergab damals den Verkehr von weit über 2000 Passanten täglich von und nach Giehen! Glaubt jemand, dast sich dies geändert hat? ilnb diese rund 2000 Personen würden zu einem grasten Teil die Bahn benllhen, — wenn sie rorhanden wäre. Eine weitere Einnahmemöglichkeit besteht darin, dast, nachdem das Postamt Wieseck „abgebaut" ist, jeden Tag zwei Beamte des Postamts Gicsten auf einem wunderschön gelb gestrichenen Handwagen die Postsachen von und nach Wieseck bringen. Rkan stelle sich diese Prozedur bei Schnee und Cis, oder bei Tauwetter vor ider „Postwagm" ist selbstverständlich stabil und daher nicht leicht!) und man fühlt sich in die seligen Thuvn und Taxisschc '. Zeiten zurückversetzt. Also: die notwendigen Schritte bei der R e i ch S - post und schon vertraut diese ihre Güter der Slvastenbahn Giesten—Wieseck an — die betreffenden Beamten können zu produktiverer Arbeit hevangezvgen werden, und, wenn man seine Hoffnungen noch höher schrauben will, dürfte von dieser Seite auch mit einem Zuschuß z u den Baukosten zu rechnen fein. Sine andere Frage: Der Winter steht vor der Tür, und damit, neues Elend und neue Rot in vielen Familien durch die allem Anschein nach stärker einsehende Erwerbslosigkeit. Sieben den Kommunen hat vor allem der Staat ein starkes Sntcrcffc, die Erwerbslosigkeit auf ein Mindestmast einzudämmen. Es kann also hier nach den erforderlichen Verhandlungen die produktive Erwerbslosenfürforge nutzbar gemacht werden, wodurch eine größere Anzahl Leute längere Zeit Brot und Arbeit hätte und somit viel Elend gemildert würde."
Wie verhält fich's nun mit Wieseck? Dort dürfte es nur sehr wenig Stimmen gegen eine Bahnverbindung mit Gießen geben. Die Gemeinde als solche dürfte hiervon keinen finanziellen Vorteil haben, der einzige Vorteil liegt vorläufig in der Genugtuung, seinen Gemeindegliedern eine bessere Verbindung mit der nahen Stadt geschaffen zu haben. Weiler ist Wieseck mit feinem Hangelstein und der Dadenburg und WellerSburg Ausflugsort für Gießen: diefer Teil des Verkehrs dürfte durch die Bahnverbindung wohl ohne weiteres eine Belebung erfahren, ilnö tote viele Wiesecker scheuen besonders bei Regentoetter und Schnee den Weg nach Gießen, um an den gesellschaftlichen und bildenden Darbietungen der Stadt teilzunehmen! Wie manches Konzert, Theater und sonstige Veranstaltung wäre bcilcr besucht, wenn der mitunter recht böse Weg nicht wäre und die Besucher nicht dam t rechnen müßten, b s bmutzt und zerzaust, je nach dem herrschenden Wctter. am Fest- ort und dann daheim wieder anzukommen. Cs ist
avcr Dann auch Die Möglichleit nicht von rev. and zu weisen daß infolge des Vorhandenseins einer Bahnverbindung ein Industrieunternehmen seinen Sitz nach Wieseck verlegt, rat üu unsere werktätige Bevölkerung sicherlich kein Qlar- teil wäre.
Run noch ein kurze.'- Wort zur C i n i e n f ü h- r u n g. Die Pläne, die Bahn der K r e i S st r -> st e entlang zu fuhren, sind doch sicher noch vorl> n den, diese hole man aus ihrem Ve-'' eck rnb prüfe sie neu durch, sicherlich wird man schon a'i.» Zweckmäßigkeitsgründen die Bahn dann dort sah- ren lassen, wo der Verkehr sich abwickelt
Die damaligen Gemeindevertretungen ßenS und WieseckS beschlossen d Dau der Straßenbahn Gieb-en Wieseck. Widrige V.n- stände, die heute nicht mehr erörtert werden H- len, verhinderten die Ausführung. Die heutigen Gemeindevertretungen beider Ci' dürsten meist, wenn ihnen irgendwie d e Möglichl-i' hi." -m gegeben ist, alles tun. um b!ek P> eielt ent-lH auf die Beine, oder richtiger n.if bi' Räder »u l .inzen.
Ein weit schwierigeres Probtem berührt die zwecke Anregung in jenem Aufsatz: Die Eingemeindung W i e s e ck s nach Gieße n. Hier dürften die Widerstände briderseits schon g werden — au5 den verschiedensten llrijdycn ?.:■ ser Gedanke ist in unterem groß stakst losen Oder- Hessen zu neu und unbekannt, um ohne weiteres Zustimmung zu finden. Durch die eventuelle Der legung der Straßenbahn nach Wieseck werden aber die gegenseitigen Beziehungen engere unb die Angelegenheit spnichrrffer. Die wirtschaftlichen Verhältnisse beider Gemeinden werden, tri’ in dem Artilel schon rich'.ig ße .igt ist. wohl derart sein, daß Geben und Rehmen gleich verteilt sind. Der Vorteil Gießens liegt zunächst in dein dann abgerundeten Feld- und Waldbesitz. Die Gemarkung ©ieften ist bereinigt. Wieseck steckt mitten in der Feldbereinigung. Rach bief.r Seite gibt's keine Schsticrigkeiten. Bei dem großen Eldsarbenreich tum der Wiesecker Gemarkung besteht die Möglichkeit, daß aus der gegcntoärügen Ofermühl' Badenburxr eine chemische Fabrik entsteht, di? Schulverhältnisse Wi?ck es sind eintoanbiiei, ebenso die Straßenanlage: Elel.rstches x';*1 und Straßenbeleuchtung, sowie Wafierleiluir-g sind vorhanden, die Kanalisation ist zum größten Teil drirchgeführt. Wiesecks Vorteile liegen zunächst auf ideellem Gebiet, während sich der finanzielle Gewinn auch auf die einzelne Persönlichkeit erstreckt, in dem die zahlreichen Beamten dann nach der Ortslla-sse B b :>ICet w.rden Di: Verwaltung würde stark ver-einfacht, die Schal- lasten auf die Stadtkasse übernommen usw Dte finanziellen Details der Haushalte zu erörtern, muß kompetenter Seite überlassen bleiben wenn beiderseits überhaupt die Reigung besteht, hieraus einzugehen. Aber das darf heute getagt werden: die äußeren und inneren Verhältnisse beider Rachb-irgemeindm drängen un- bedingt nach einem solchen Schritt. Früher oder später, wenn die gegenteiligen B - rührungspunkte einmal engere geworden sind, wird die Entscheidung hierüber wohl sehr schnell fallen.
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Angebote auf vorgefchriebenem Formular sind verschloßen und mit ent- sprechender Aufschrift versehen, vor dem EröstnungStermin bei uns einzureichen. ZufchlagSftist 2 Wochen.
Friedberg, den 25. September 1924.
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Mit Genehmigung des Oberverficherungsamtes treten ab 29. September 1924 die nachfolgenden Beitrage 'n Kra t: _____________________________________*
Lichtspielhaus, Bahnhofstraße
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0.18
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2
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1.50
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0.52
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0.64
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1.83
0.74
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7
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über
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6 00
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