'oten. Der Devisen verkehr
Steine bis zu 20 Me ter hoch empor-
rfen. 3m Frühverkehr hörte
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Dn Simonen Prozent
Datum:
Madras, 28. Juli. (Wolff.) Infolge
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deS
5025 D
Vertreters Adolf Schmidt, Gießen, Telephon 1086.
freie 10,20, Diktoriaerbfen 21 bis 22, 14,50 bis 15,50, Fullererbsen 14,50,
geschleudert. Die Fensterscheiben liegenden Häuser wurden durch Len
der um» Luftdruck
Peluschken 14, Äckerbohnen 14 bis 15, Wicken 14 bis 16, Lupinen blau 9,20 bis 10, Rapskuchen 10,50 bis 10,60, Leinkuchen 20, Trockenschnitzel 9,10 bis 9,30 Mk.
Banknoten.
(Ohne Gewahr.)
10,30, kleine
voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
19,05 67,58
18,40 21,40
159,70 18, >0 66,26
5,91 1,73
111,17 77,06 65/6 12,44
6,00
4,21
19,15 67,92 18.50 21/0
160,50
18,20 50,27
5,93
1.77
111,73 77,4 55,64 12,50
5,02
'und die
* Arbeiterentlassungen beiThhs- sen A-G. Mülheim (Ruhr) in Sicht. Die Thyssen 01.=©. hat, wie aus Mülheim gemeldet wird, in ihrer dortigen Maschinenfabrik die Voraussetzungen zu schaffen gesucht, um nach Ablauf der Sperrfrist etwa 1000 Arbeiter entlasten zu können.
1 Kfcftooob irrt sich," sagte er. „Die DttifaW weih nichts mehr von den Erzvätern Israels, sondern nach ihr hat der Gott Odin diesen'.Stein auf einen seiner „Kollegen" geworfen der ein Auge auf feine Frau gerichtet hatte. Da er ihn nicht traf, so fiel der göttliche Stein zur 0ri>^ uni) zwar unter die Schotten, die ihn lange1 Zeit bewahrt haben als Warnung für jeden Sterblichen, der sich desselben Verbrechens schuldig machen würde, das der Gott mit dem Stein ibestrafen wollte. Wenn sich der Stein heute in England befindet, so ist er von Eduard I., bet die Schotten so oft aufs Haupt geschlagen hat als „Reparationszahlung" mitgebracht worden/ Rach einer stürmischen Abstimmung errang Kirkwood das Recht, sein Gesetz einzubringen: für die Durchbringung bestehen allerdings feine Aussichten.
Büchertisch.
— Statistisches Handbuch für den Volks st aal Hessen. Dritte Ausgabe, herausgegeben von der Hessischen Zentralstelle für die Landesstatistik, Darmstadt 1924 (Hess. Staats- Verlag. Preis 2 Mk., mit Spesen 2,40 Mk.). — Die dritte Ausgabe des Statistischen Handbuches für den Dolksstaat Hessen stehc dem.Llmsang nach ihren Vorgängern nach. Es ist ettk" schmales Bändchen von beinahe zwölf Bogen, an Reichhaltigkeit des Inhalts aber hat es zugenommen. Das war nur dadurch möglich, daß die aufze- nommenen Liebersichten auf die knappste Form gebracht und'dec zur Verfügung stehende Raum bis zum äußersten ausgenützt wurde. Reu aufgenommen wurde diesmal unter anderem eine Liebersicht über die Organisation der Hesstschen und Reichsbehörden vn Hessen. Olngaben über die gefallenen und gestorbenen Militärpersonen und -feindlichen Kriegsgefangmen, über die Laudzutei- lung durch die Landamtmänner, über die Lieberlandanlagen und Strom- und Gasversorgun-! Hessens, ein Verzeichnis der Bautea und der Qlttien» gesell schäften, die Entwicklung dec Teuerungszahlen und ausführliche Angaben über die Preise von Lebensmitteln, Beiladung und Baumaterialien, eine Liebersicht über die in. Hessen abgelegten Prüfungen, über die LichtfpieÄetriebe, über die Anstalten unb Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, ausführliche Angaben über Wohnungswesen und Bautätigkeit, and endlich eine Beamt en- statistik. Man hat in diesem Buche nun wieder ein bequemes Rachschlagcduch. in dem das gesamte zahlenmäßig zu erfassende Material über unser Hessenland nach dem neuesten Stand zusammengetragen ist.
— Die Gottesfreundin. Von Karl G j e 11 e r u p. In Leinenband 5 Mk. (Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig). — Gjellerups Romane sind nicht Bücher des Tages, die die Mode hochhebt, um sie nach kurzer Zeit fallen zu lassen. Sie find litercrrifche Wer'e von dauerndem Werte, zwingen zum Verweilen und liebevollen Versenken, daher auch ihr dauernder Erfolg. Einer seiner erfolgreichsten Romane ist die „Gvttesfreundin". Die Handlung spielt zur Zeit der Ketzerverfolgungen und erzählt von dem trw- gischen Schicksal Renatas, der schönen Rittersfrau auf Burg Langenstein im Frankenlande. Sie steht in ihrem Leben zwischen zwei Männern: sie ist einmal die Freundin des von der Kirche als arger Ketzer verfolgten „GottrsfreundeH" und ist zugleich in Liebe dem Bischof Ottmar zugetan, mit dem sie aus früherer Zeit romantische Fäden verkntivfen Mit feiner psychologischer Kunst ist die Wandlung in Herz und Sinn deS Bischofs geschildert, der ursprünglich gekommen ist, um den Gottessreund zu fangen. Aus dem Verfolger wird schließlich dec Oletter, der, als das aufrührerische Volk die Burg zu stürmen beginnt, am das ganze Ketzecnest auszuh^ben, zunächst den Gottesfreund in Sicherheit bringt und dann Renata and sich durch Gift den Tod gibt. Eine gewollte Schlichtheit und Feierlichkeit des Stlles gibt bcm Buche etwas höchst Eigenartiges, das zum ernsten Rachdenken über die kulturell und ethisch sehr interessanten Probleme zwingt. Der religiöse Fanatismus der damaligen Zeit wächst zu dämonischer Gröhe empor. Ist hochdramatischen, von dichte» rischem Schwünge beseiten Kapi e n drängen sich die machtvollen Geschehnisse dreier Tage.
— Mietzins st euer undMietenattsi Wertung auf Grund der Dritten Steuernotverordnung vom 14. Fevruar 1924 nebst Ausfuh- rungsbestinnnungen von Stadtrat G. Drambh, Reukölln. Preis 2,80 Goldmart (Industrieverlag Spaeth & Linde, Berlin C 2). — Die Angleichung der Mieten an die Friedensmiete steht bevor. Einen Teil der Goldiniet" hat der Hausbesitzer auf dem Weg der Mietzinssteuer und in besonderer Grundsteuer abzasuhren. Wickt g? Ermächt ga gs- anträge und Abzugsmöglichkeiten sind za beachten. Die einschlägigen Vorschriften der Dritten Steuernotverordnung sind übersichtlich dargestellt und ..für die Praxis erläutert. Llnentbehrlich für Vermieter und Mieter.
ist in 30 Jahren erprobter zweckmäßiger Zusammensetzung überall wieder zu haben
———wo im Schaufenster sichtbar.-----
neu gelegte GasrohrezurExplosian. Das Strahenpf lasier wurde auf gerissen
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrii stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Schwierigkeiten bei den Stadt. Wagen.
Auf das Gingesandt vom 22. d. Mts., bett. die SchwierigPeiten bei der Stadt. Wage am Reustädter Tor, must erwidert werden, dast die Dienststunden behördlicherseits vorgeschrieben sind. Im Interesse des Fuhrwerksverkehrs ist die Wage jedoch schon vormittags von ZV2 Llhr an geöffnet. Was die Llnterbrechung in der Mittagsstunde anbelangt, so hat sich herausgestellt, dast in dieser Zeit sehr wenig oder gar nrchts zu verwiegen ist. Auster den festgesetzten Dienststunden kann erforderlichenfalls nach vorheriger Vereinbarung mit den Fuhrunternehmern die Wage nach 6I/3 Llhr abends geöffnet bleiben. Wenn der Einsender, bzw. der in Frage kommende Fuhrunternehmer, nicht in der Lage ist, fernen Waggon innerhalb der bahnseittg festgesetzten Zeit auszufayrer. und infolgedessen Standgeld entrichten must, so kann hierüber der Wage am Reustädter Tor kein Vorwurf gemacht werden. Berichtigend sei noch bemerkt, bafy dre Wiege- gebühr austerhalb der Dienststunden für den Zent» ntr nicht 4 Pf., sondern 8 Pf. beträgt, was dem Einsender anscheinend unbekannt ist.
Die Wage ReuftädterTor.
b/g pro Mille angebi eröffnete bei festen Kur
mit dem roten Band
man das englische Pfund mit 4,40 Dollar. Der französische Frank wurde mit 86 in Pfundpart- tät und mit 19,60 in Dollarparität genannt. An dem Aktienmarkt waren es besonders Chemische Werte und Elektrowerte die Kurssteigerungen aufz rweisen hatten. Am Montanmarkt war die Rachfcage nach einer Reihe von Werten ziemlich stark. Die Tendenz war austerordentlich fest. Dec Bankaktienmarkt lag ruhiger, doch traten auch hier ziemlich ansehnliche Kurserhöhungen ein. Am deutschen Anleihemarkt war das Geschäft austergewöhnlich groß. Auch für die Dundesstaatsanleihen, so Hessen, Württemberg u. a., war die Rachfrage lebhaft. Im Freiver- kehr kam es heute wieder zu regeren Lwrätzen mit bedeutend höheren Kursen. Äpi 25/s, Becker- Stahl IVg, Beckec-Kohle 5i/4, Benz 25/a» Lisa 5s i, Petroleum 12,75, Brown Boverr 0,750, Gro- wag 0,140. Auch im weiteren Verlauf setzte sich die Steigerung bei andauernd regen Umsätzen fest.
Börsen kurfe.
(Ohne Gewähr.)
Aus aller Wett.
Schweres Schneetreiben in den Alpen.
München, 28. Juli. In Südbah ern, Württemberg und Baden ist ein ungewöhnlich starker Wettersturz erfolgt. In den Al- p e n herrscht f ch we res Schneetreiben. Auf der Zugspitze sind 6 Grad Kälte, auf dem Feldberg im Schwarzwald 5 Grad Wärme zu verzeichnen. Es herrscht Hochwassergefahr.
Opfer nn Bergwerk.
Hamborn, 28. Juli. (WTB.) Auf dem Schacht 4 der Gewerkschaft „Friedrich Thyssen" ist heute nachmittag 2 Llhr zu Beginn der regelmäßigen Seilförderung das H o c- P o l s e 11 der Rebenförderung von der fünften nach der sechsten Sohle zerrissen. Beide Körbe, von denen nur einer beseht war, sind a dge stü rz 1, wobei sechs Mann tödlich verunglückten.
Ein «etter Musikverein.
Berlin, 28. Juli. Am Sonntag nachmittag drangen etwa 100 junge Burschen in das Berliner Ausflugsrestaurant „Schildhorn" an der Havel ein und begannen Streit mit den Gästen und dem Bedienungspersonal. Sie singen an, die V o r r ä t e an Eh- und Trinkwaren zu p l ü n - d e r n. Die herbeigerufene Polizei war zunächst machtlos und muhte Verstärkung heranholen. Es gelang dann der Polizei, sieben Rädelsführer zu verhaften, die alle aus Ketzin bei Potsdam flammen und an gaben, einem Musi k v e r e in anzugehören.
Schwere Gasexplosion in einer Berliner Straste.
Berlin, 28. Juli. In der FichtestraHe in Berlin gerieten bei Reparaturarbetten mehrere
gelangt sind, die aber keineswegs bei der gegenwärtigen Kredit- und wirtschaftspolitischen Lage allgemein zur Beleihung zuge- lajsen IDerben tonnen. Das Reichsbankdicettorium weist darauf hin, daß die Reichsbairk zur Zeit nicht in der Lage i st, dem Warenlombardgeschäft eine größere Ausdehnung zu geben, und dast die R e i ch s ba n k st e l le n Anweisung erhalten haben, in Der ErteilungvonWa r e n- lombards wie bisher die größte Zurückhaltung zu üben.
Anz.".) Die Börse schickt sich an, den günstigen Ausgang der Londoner Konferenz beretts jetzt zu eskomptieren. Das Angebot, das bisher auf den Effektenmarkt drückte, ist zuletzt fast völlig verschwunden. Die außenpolitische Lage wird im Hinblick auf die heute in ßonbon stattsindendg
*) Dom Rückzahlungswert.
Berliner Börse.
Berlin, 28. Juli (Dvahtbericht
------------------------------ , < 1
Aus dem 2lmtsveekündiqnngsblat1.
* Das Amtsverkündigungsblatt Rc. 5 1 vom 26. Juli enthalt: Erhebung von Teckgeld für Stuten. — Feier des Derfassungs- tags. — Dritte Verordnung gegen Wohnungsmangel. — Ruhviehmarkt in Gissten. — Schafräude zu Aliendorf a. d. Lahn. — Dienstnach- richten.
Amerikanische Not« . . . . . Belgische Noten ....... Taiiiiche Noten.......
Englische Noten ..... Frainosische Noten ..... Holländische Noten Ztolienilche Noten ..... Norwegische Noten......
Deutsch L>sterr,äiooKronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten .
Schweizer Noten .
Spanische Noken ..
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Nocen
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 28. Juli. (Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Tendenz: sehr fest. — Die unter dem Eindruck des für Deutschland verhältnismässig günstigen Verlaufs der Londoner Konferenz seit Tugen anhaltende Auswärtsbewegung des Kursniveaus am Aktienmarkt erfuhr heute eine kräftige Stärkung durch die Rachcicht dast Herriot seine Zustimmung zu der Einladung der deutschen Delegierten gegeben hat. Die Mcse, die völlig unter dem'Ern» flust dieser Meldung stand und dieses Mottv ganz besonders zu verwerten verstand, eröffnete daraufhin auf allen Gebieten in überaus fester Haltung. Das Geschäft nahm einen ungewohnten, feit langem nicht mehr gesehenen Verlauf. Die Spekulation schritt in größerem Llmfange zu Käufen, aber auch das private Publikum war durch Käufe am Markt vertreten. Am Geldmartt ist eine stärkere Rachfrage durch die anhaltenden Käufe am Efsettenmarkt festzustellen. Monatsgeld ist bei P/a Proz. gesucht, Tagesgeld bet
6% Deutsche Reichsanleihe 4®/o Deutsche ReichSanleihe . 8’/,% Deutsche Nelch-anlethe Vh- Deutsche RcichSanlethe . Deutsche Svarpramienanlnhe 4°/<s-Preußische Konsols . . . 4°/0 Hessen .... .....
3’/»% Hessen.........
V/g Hessen Deutsche Werkt». Dollar-Ant. dt^Doll -Schay'Anwetsng.') 4°/q Zolltürken.........I
5°/—Goldmcxikaner I
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pnoat-Bank Tcnutst. lmd Naitonalbank . Deutsche Bank........
Deutsche DeceinSbank .... Disconto Commandit .... Metallbank Mitteldeutsche Credttbank. Oestelreichische CreditanstaU Wesldank
Bochumer Guß ......
Buderus............
Caro Deutsch Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . tzarpener Bergbau ......
Kaliwerke AscherSleben. . . . Kaltloerk esteregeln.....
Laurahütle......... .
Oberbedars.......
Phönix Bergbau Ryeinliahl...........
Nicbeck 'JJioiüon ...... TelluS Bergbau ...
Hamburg,Avkerita Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....
kheramtschc Werke Albin . . Zeure riwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Lnglo Cont Äuano.....
Badische Anilin........
Chemische Ni.iycr Alaptn . . Goldsannidl Gries eimer Electron .... Höchster 3- riWerke......
Holzverkohlung ........ öiütgcrSwcrke ....... Scheideanstatt ........
Lllg. Elektrizitärs-Gesellschast Beraniann . . . .......
Mainkraftwerke ........ Schmiert........ . .
Siemens L Hallte Lldlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Heyligenstacdt ........ Meguin. .....
»rankfurier Armaturen . . Konservenfabrik Brann . . . Metallgesell chafl ftrontfurt ■ Bet Union A.-k- Schuhiabrik Herz......
Sichel. .....
Zellsloii Waldhvf.......
Znckermbrik -vranteittbal Zuckerfabrik Vngbäalel
zertrümmert. Zwei an der Explosionsstelle beschäftigte Arbeiter erlitten schwere Brandwunden.
Eine Familie infolge Rahrungssorge» in den Tod.
Lau ba u, 28. Juli. (Wolff.) Gestern früh erschoß der hier wohnende Versicherungsvertreter Julius Bethke seine Frau, seinen 3Vsjährigen Knaben und dann sich selbst. Alle drei sind t o t. Man nimmt an, daß Derufs- rmd Rahrungsforgen die Llrsachen sind.
Paratyphusbazillen in der Erdbeerspeise.
Breslau, 27. Juli Rach den Bres - lauer Reuesten Rachrichten" ergab die Unter- suchung über die Massenvergiftung in der Brömerfchen Heilanstalt in Görst e r s d oc f (Schle.ien) einwandfrei, dast Paratyphusbazilien in der Erdbeerspecse, wovon die Patienten am fraglichen Samstag gegessen hatten, vorhanden waren. Von Len infolge dec Vergiftung Erkrankten befinden sich noch neun in* ärztlicher Behandlung.
Mit einem Scheck über 300 000 Goldmark verschwunden.
Paris, 29. Juli. (WB.) Rach einer Ha- vaSrneldung aus Düsseldorf hat in Dort» rn un d der Kassierer des Zollamtes dec Be- sayungsbehäcden einem deutschen Port er einen Scheck über 300000 Gvldmart cb rgeben, um den Betrag auf der Reichs bank garantieren zu lassen. Dec Portier haste den Scheck angenommen und sei damtt verschwunden.
Eine indische Knabenschule eingestürzt.
65 Tote.
Märkte.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M, 28. Juli (Drap'bericht des „Gieß. Anz.".) Auftrieb: Rinder 115 > S ück; darunter Ochsen 298, Dullen 57, Fär en und Kühe 797, Fresser 3, Kalber 637, Schafe 214, Schweine 3526 Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Rinder. Och en: vollflei chig', ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 48—54, junge, fleischige nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 40—47, mastig genährte junge, gut genäh t ä t re 33—39; Dullen vollflei chige au8gemäftet - Fär en höchsten Schlachtwertes 33—46, vollst, jü ger 34 bis 37; Färsen und Küh?: vollst. ausgemästete gar en höchsten Schl ch w rtes 45—52, rvllll, auZ- gemäfiele Kühe höchsten Sch lacht wertes 40—46, wenig gut entwickelte Färsen 37—44 ältere auS- gemästete Kühe und tixmig gut entwi.teste jün> e e Kühe 34—39, mäßig genäh te Kähe und Fär en 25—33, gering genährt: K he und Färsen 15—2). Kälber. Feinste Mast kälber 50 —56, mittlere Mast- und beste Saugkälber 42—49, geringere Mast- und gute Saugkälber 35—41. Schafe. Mastlämmer und Masi hä mm l 35—40 geringere Ma st Hammel und 'Schafe 30—34. Schweine. Dollfl. Schweine von 80 bis 100 Kilo 68—70, unter 80 Kilo 60—67. von 100 bis 120 Kilo 69—70, von 120 bis 150 Kilo 69-70, Fettschweine über 150 Kilo 69—70, unreine Sauen und geschnittene Eber 55—65. Marktverlauf: Rinder und Schweine rege. Kleinvieh ruh.g, in Schweinen etwas Lleberstand.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.» 28. Juli. (Drahtbericht des „Gieß. Anz.".) Es wurden notiert: Westerauer Weizen 20,80 bis 21, Roggen, inländ 17,50 bis 18, Sommergerste für Drauzwecke 18 bis 18.50, Hafer, inländ 18 bis 18,50, Mais, gelb 17,50 bis 18, Weizenmehl, inländ. Spezial 0, 31,50 bis 33, Roggenmehl 25,50 bis 26. Weizen- und Roggen- lleie 10,25 bis 10,75, Erbsen 18 bis 24, Heu 6 bis 6,50, Weizen- und Roggenstroh 4,50 bis 5, Treber, getrocknet 12 biS 12,50. Tendenz: Fester.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 28. Juli. Am Produktenmarkt treten neue Preisst eigerungen ein, die besonders durch augenscheinlich für die Ausfuhr bestimmte Rachfcage angeregt wurden. Richt nur von den Seehäfen, sondern auch von der Tschechoslowakei soll Weizenbedarf bemerkbar gewesen sein. Roggen für ExpDckzwecke weiter mäßig gefragt, aber unter geringerem Angebot als bisher. Entsprechend der Getreidepreissteigerung'Meh4 lebhafter und höherer Llmsah. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, mark. 185 bis 190, Roggen, märt. 135 bis 143, Gerste, märt 162 bis 171, Gerste, neue 157 bis 162, Hafer, märt. 147 bis 153, Raps 280 bis 285, Leinsaat 370; für je 100 Kilo: Weizenmehl 25 bis 28,25, Roggenmehl 21,25 bis 22, Weizenkleie
Vollst hung unv in der Erwartung einer s-vforttgen Einladung der deutschen Delegation außerordentlich günsttg beurteilt. Man glaubt, daß die Londoner Konferenz ihr kritisches Stadium überwunden habe. Dementsprechend schreitet die Spekulation zu er^'blichen Käufen, am in dem Falle einer allgemeinen Aufwärtsbewegung mit Waren versorgt zu sein. Auch die ausländischen Käufe nahmen ihren Fortgang. Der Geldmarkt blieb flüssig, soweit tägliches Geld in Frage kam. Im Devisenverkehc ist das Geschäft ruhig bei ausreichendem Angebot. Am Markt der ausländischen Renten erfreuen sich Sürfentoerte besonderen Interesses. Don inländischen Anleihen wurden besonders lebhaft gehandelt Kriegsanleihe, Zprozen- tige Reichsanleihe und preußische Konsols.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark auiiaedrückt. BuenoS-AireS, London, Neu> vork, Japan, Rio de Iaueiro für eine Cinbeit, Wien und Budapest für 100000 Ein denen, alle« übriae für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)
Lleberschwemmungen stürzte die Knabenschule in Cheruthucuthy im Staate Chochim ein. Ein Lehrer und 64 Schüler wurden getötet und zahlreiche Schüler verletzt.
Siu japcn scher Dampfer untergegangen. . 190 Menschen ertrunken?
Tokio, 28. Juli. (WB.) Einer Meldung aus Otaru zufolge ist der dec nordjapanischen Ge- sellsch.iftg hörige Dampfer „Taira Mc»ru"auf der Höhe des Kap Rotorv unter gegangen. Man nimmt an, daß 138 Passagiere und 54 Mann der Besähung den Tod in den Wellen gefunden haben. 18 Passagiere und 5 Mann der Besatzung landeten auf Rettungsbooten in dem Dorfe Rotoro. Ob der Dampfer auf einen Felsen gelaufen, oder ob er mit einem anderen Schiff zusammengestohen ist, ist noch ungewiß.
Der Stein des Schicksals.
Großes Gelächter herrschte im englischen Unterhaus an einem der letzten Sihungstage als der schotttsche Abgeordnete David Kirkwooo ein Gesetz einbrachte, demzufolge der „Stein des Schicksals", der sich jetzt in dem Krönungssessel der Westminster Abtei befindet, nach Gdtnbourgh zucückbefördert werden soll. Der Vertreter Schott- kands pries diesen „Stein des Schicksals" als ein schottisches Rationalheiligtum, das vor etwa 630 Jahren von König Eduard I. widerrechtlich den Schotten geraubt und nach England gebracht worden ist. Än der Hand mehrerer Bücher, aus denen er einzelne Stellen verlas, wies Kirkwood darauf hin, daß dieser Stein, den er als einen gewöhnlichen roten schottischen Sandstein anerkennen mußte, nach der Ueberlieferung dem Patriarchen Jakob zum Kissen gedient habe, als er vor seinem Bruder Esau, den er des Erstgeburtsrechtes beraubt hatte, fliehen mußte. Jakobs Familie habe diesen Stern Sorgfältig bewahrt, ihn nach Aegypten mitgenommen und von dort sei er lange Zett vor Christus nach Schottland gebracht worden. Das erzählten noch immer die bekannten „ältesten Leute". Aber auch wenn man diese Geschichte ins Reich der Fabel verweisen wolle, so sei und bleibe der Stein das 'Sinnbild der schottischen Rationalität, und nachdem er widerrechtlich von einem englischen Herrscher geraubt worden sei, müsse er Schottland wieder zurückgegeben werden. Auf diese fulminante Rede erwiderte Lord Apsler In kühlerer Form. „Mr.
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21. 5
22,35
33,50
34,60
33
34,875
’7-
1,30
—
—
20.87
22,70
21
22,2
4,45
4,75
4,5
4,80
1,80
1/0
_
8,875
9.40
—
2,65
8,13
2,85
3
—
8,50
8
8,50
13,50
»5,25
13,5
15,5
9,4 >
10,80
9,40
10,9
1-40
13
12
13,13
10,50
12,10
1C/0
12,25
6
6,40
—
——
10,870
12, ;o
16,13
12
13,8
14,4
—
8,10
8,90
8,1
9,1
11
12,6’5
11,20
12,30
7
7,25
—
30
34
20,3
93,25
43,25
44
43
45,375
1,25
1,35
1,20
1,40
2,45
2,5V
2,25
2,4
1,95
2,10
—
—
8,50
9
9
10
0,46
0,51
__
_
0,80
0,9
0,775
0,85
12,50
13,40
—
-
1,75
1.15
1,13
1,23
2,20
2,7
2
2
4,05
4,b5
4
4,50
8,30
9,25
8,25
9,50
2,80
2,90
—
_
2,40
2,7
2,5
2,6


