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Wähler und Wählerinnen! Ihr HM Euer Kreuz

dahin

zu machen, dann wählt Ihr richtig und demokratisch!

tjaeußer

Skumoohfdj Juels

Graf ü. Botljmer

Dr. Werner

Dr. Jlkesmann flaab

Jlaumane

Korell

Heldebro ek Cbert« Schnefber

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; Klebm Gammane Galm

Dr. Becher

ScDotl

Dinget beg

Birnbaum

8. Frau Klara Grein, geb. Nielsen, Offenbach a. M.

9. U r st a d t, Ministerialdirektor, Darmstadt.

10. Henrich, Konrad, Finanzminister, Darmstadt.

Ulrich

Dr. vaold

Dr. Queffd Bedtmana

5.

fjaeußerbunb

3.

Elfte der Kommunisten

4.

Deutsthe demokratische Partei yessen-varmstadt

J.

vereinigte [ozlal- bemokratifdje Partei

6.

veutschnationaie Dolkspartei u. völkisch vaterländischer Block

Das

Gutachten der Sachverständigen

seine Annahme oder Nichlannahme

2.

Deutsche Dolkspartei

3.

4.

5.

6.

7.

Eberle, Johannes IV., Landwirt, WolfShetm (Rheins Frau Schneider-Haggenmüller, Gießen.

Kappus, Ludw^ fen., Fabrikant, Offenbach a. «. Heil, A. W., Fabrikant, Butzbach.

M e s ch k a 1, Hermann, Gewerkschastssekretkr, WormS.

Der deutschnattonale Abgeordnete Kindt

Tr hat beDrmnklich das Hessenland vor dem Untergange ge­rettet mit dem Mund und verzapft auch seine Weisheit über die Neichspolitik. Folgende Sätze aus einem Bericht über seine Versmmttlung in Jugenheim verdienen festgehatten zu wer­den: Herr Kindt tritt für einen aktiven Widerstand gegen die Besatzungsmäclste ein. Pazifismus ist Schwindel. Er ist gegen alle Verträge mit dem raublustigen Frankreich und für Zer­reißung des Versailler Vertrages. Militarismus gibt dein Staat Macht und Ansehen, unter feinem Schutze gediehen die Länder und blühten Wirtschaft und Kultur. Ein gefährlicherer Gegner als die rote Internationale ist die durch das Judentum ver­körperte goldene Internationale. Mindestens ebenso ver- urteilcnswert ist die schwarze Internationale, deren Leitung in dem undeutschen Zentrum liegt Zum Schluß bekommt Herr Dr. Stresemann den üblichen Eselstritt, weil er für die Annahme des Sachverständigengutachtens ist.

Ein vorbildlicher Politiker, dieser Herr Abg. Kindt. Seine Vorbilder entnimmt er wahrscheinlich der wilhelminischen Aera, in der man es mit gleichem Geschick meisterhaft verstan­den hat, sich mit allen größeren Nationen der Welt zu verfeinden. Mit wem will nun Herr Kindt seine Politik machen, wenn er demnächst den grohen Sieg errungen bat? Sierfjnet er damit, daß es gemeinsam mit Hiller und Ludendorff reicht, oder denkt er an eine Heranziehung der Kom­munisten? Echt Kindt'isch wärs schon ....

kyn tzern VorfchrwkSMvS reckjis ttnb NnkS Aiifuljrt. Wir kämpfen nicht so sehr um Mandate, wir kämp- J cksalsfrage des deutschen Volkes. Und viel Miihe kosten, das Volk zur SiaaiSbeiahung und weiter JU erziehen. Wenn es sich aber h to02en totr der deutschen Arbeit und dem deutschen Arbeiter Sette an Sette stehen.

aber war sogar die Besetzung der bis dahin freien Nheinhäfen und -städte Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort vorangegangen. Wenige Tage vor der Ent­scheidung auf das Londoner Ultimatum trat Simons, bzw. das Kabinett Fehrenbach ohne irgendwelche Vorbereitung der Ent­scheidung ab. Es folgte der Erfüllungskanzler Wirth, der, ganz und gar links eingestellt, das Londoner Ultimatum annahm. Seine und seines anfänglichSachverständigen", späteren Außen- Ministers, des Demokraten Rathenau Verständigungs- arbcit ward von erstem Erfolg gekrönt, indem Deutschland als ebenbürtige diplomatische Verhandlungsmacht anerkannt und in Genua Richtlinien für geordnete weitere Behandlung des Reparationsproblems verabredet wurden, wie schon durch das Wiesbadener Rathgnau-Louchenr-Abkommen gangbare Wege für Sachlieferungen zunächst mit Frankreich ans- gezeigt worden war«i. Der Vertrag von Rapallo, der während der Genueser Konferenz getätigt wird, ist dann der erste freie, große diplomatische Schritt Deutschlands, der unsere Rückkehr zu eigenem diplomatischen Wollen und Wirken bekundet und auch von allen Seiten alsbald dementsprechend gern oder ungern respektiertwird. Wir haben seines­gleichen nicht mehr erlebt.

Trotz alledem: Am 24. Juni 1922 wird der Jude verbrannt, d. h. Rathenau ermordet von Mördern, die demnächst mit einem Hoch auf Erbardt in den Tod gehen. Wirth allein kann sich nicht halten. Es kommt das, wieder ganz nach rechts gerichtete Kabi­nett Cuno-Rofenberg-Becker. Während selbst Simons noch in London so selbständig war, nichtder junge Mann von Herrn Sttnnes" sein zu wollen, hat das nunmehrige Kabinett gegen­über der Großindustrie keinerlei Halt. Dem seit Jahren mühsam aber erfolgreich von Witth-Rathenau abgewehrten französischen Drangen nach der Ruhr hat das neue Kabinett weder innere Festigkeit noch äußere Gewandtheit entgegenzusetzen, nachdem die vom Wirtschaftserfolg berauschte Industrie immer lauter ihr sieaesgewisses:Sie sollen nur kommen; sie werden auch wieder gehen!" ruft. Alles weitere ist noch in furchtbar st erEr- innerun g. Werke und Werte fallen der französischen Besetzung anheim, gegen die der so laut und heftig beklagte Verlust Ober­schlesiens als geringer Bruchteil wirkt. Die innere Wirt­schaft zu halten, geschieht seilens des Reichs- Wirt f ch a f t s mr n i st e r s und Volksparteilers B eder nichts abgesehen von einem sporadi­schen Stabilisierungsversuch der Währung, den seine eigenen Parteigenossen zum Scheitern bringen.

Stresemann als Mann der großen Koalition reißt aus der Agonie, in die mit den Herren Cuno, Rosenberg und Becker das ganze Deutsche Reich zu versinken droht, uns wieder hoch. Seine bedingungslose Aufgabe des passiven Widerstandes, so wenig dekorativ sie ist, setzt uns vor aller Welt wieder ins Recht, den Gegner ms Unrecht. Beweis: Das Verhalten Amerikas seither, die Sachverständigen-Arbeiten usw.

Es kommt in Deutschlands außenpölitischer Situation heute nicht darauf an, daß unsere Polttik gut aus sieht, sondern es kommt daraus an, daß sie gut i st. Nur ein Schelm verspricht mehr als er hat. Wir alle haben im November 1918 noch viel fürchterlichere Traumgesichte gesehen, als die Wirklichkeit sie uns seither beschert hat. Auf vielen Gebieten, bei fast allen Aus- Wirkungen von Kriegsverlust und Friedensvertrag ist uns mehr erspart worden, als mancher Verantwortliche vor 5 Jahren zu hoffen wagte. Verdienst hieran haben allein die Ml*- telp arteten, und am ersten die zentralpolttische Fraktion Partei Deutschlands: Die D e u ts ch - d e m o k r at i s s ch e

Wählt darum die Liste Korelli

Unsere ^Kandidaten

<n Airs, dem amtlichen Wahlzettel stehen nur die vier ersten . Aamen der demokratischen Liste. Die muß man sich merken und den Kreis bei diesen Namen mit einem Kreuz (X) ausfüllen. Haben totr notig, diese vier unseren Freunden vorzustellen? Für demokratische Parteimitglieder sicher nicht, aber für andere Wähler, die sich für unsere Liste interessieren, ohne einer bestimmten Par­tei anzugehoren, mags immerhin nützlich sein:

1* Pfarrer Adolf Korell, unseren bisherigen Reichstagsabgeordneten, den kennt gewiß jedermann im Hessenlande und viele Leute darüber hinaus. Glänzender Redner, sowohl aus der Kanzel wie auf der ReichstagstrtbÜne, das erkennen Freund und öcinb an. Ein unerschrockener Kämpfer für Frei­heit und Recht, der obwohl geborener Oberhesse gerade we- gen seiner vorzüglichen Eigenschaften in R h e i n h e s s e n eine !e H e i m a 1 fand, aus der er wegen seiner unerschrockenen politischen Haltung ausgewiesen wurde. Viele Jahre hindurch hat er in der Partei und für die Partei gekämpft und gelitten. Vielen ist er cm warmherziger Berater. Seine gründliche Kennt­nis der Berufs- und Lebensinteressen der Landwirte machen ihn besonders geeignet, die Interessen des Bauernstandes in warmherziger Werse wahrzunehmen, ohne daß er deshalb andere Berufsstände weniger beachtet. Es ist ein weit über die Partei- Grenzen hinausgehendes allgemeines politisches In­teresse, diesen seltenen Mann dem Reichstag zuerhallen. u

2. Professor Dr. Heydebroek.

Auch dieser Name ist weit über den Nahmen der Partei und Über die Grenzen des Landes hinaus aufs Beste bekannt. Pro­fessor Heydebroek bat als Ingenieur die beste Möglichkeit, die Lebensinteressen der deutschen Wirtschaft und der in «hr Tätigen kennen w lernen. Man schätzt ihn in Fach- und Wirtschaftskreisen als hervorragenden Sachverständigen, und nicht minder warm tritt er für die Rechte und das Wohl derer ein, die als Arbeiter und Angestellte in der Industrie ^renJ^terAaI! suchen. Die Wertschätzung, die er in den Kreisen ^^'^uschaft, insbesondere bei der Darmstadter Technischen Hochschule, genießt, findet u. a. auch darin ihren Ausdruck daß er für das laufende Jahr zum Rektor der Technischen Hochschule gewählt wurde. Nicht zuletzt weiß auch die Darm­stadter Studentenschaft, was sie der unermüdlichen Fürsorge des Herrn Professor Heydebroek auf den verschiedensten Gebieten zu danken hat.

3. Landwirt Eberle, Bürgermeister in Wolfsheim in Rheinh. tAuch H"r Eberle ist weit über die Grenzen seiner rhein- hessischen Heimat hinaus bestens bekannt. Er gehört zu der leider kleiner gewordenen Zahl von Bauern, die nicht als eine Schädigung ihrer Berufsinteressen betrachten, wenn sie gleich­zeitig die alten bewährten Ideale hochhalten, unter denen der Bauernstand in früheren Jahrzehnten frei und grofe geworden ist: Freiheit und Gleichberechtigung Herr Eberle war Mitglied der hessischen Landwirtschafts­kammer. Das und seine Wahl zum Bürgermeister seines Heimatortes beweisen, welch' hohe Achtung er genießt. Er ist auch höherer Ehren wert und würdlg.

4. Frau Schneider-Haggenmüller in Gießen war Lehrerin, welchem Beruf sie infolge ihrer Verheiratung entsagen mußte. Frau Schneider bringt eine doppelte Legitt- mation für das Amt eines Reichstagsabgeordneten mit: sie ist Frau und weiß als solche den besonderen Interessen ihrer Geschlechtsgenossinnen Rechnung zu tragen, und sie bringt als ehemalige Lehrerin die Erfahrungen und Kenntnisse einer Er­zieherin mit, eine Eigenschaft, die im Interesse deS Heranwachsen­den Geschlechts nicht hoch genug veranschlagt werden kann.

Der Vollständigkeit wegen bringen wir hier den Wahlvorschlag, wie er bei dem Wahlleiter eingereicht worden ist.

1. Korell, Adolf, Pfarrer, Nieder-Jngelheim, ». Zt. Rendel (Oberhessen).

2. Heydebroek, Enno, Prof., Dr.-Jng., Darmstadt.

Vier Jahre auswärtige Schaukelpolitik

Der alte Reichstag wußte nicht, war er ein Reichstag der Rechten, war er ein Reichstag der Linken? Die Partei- und Mehrhcitsverhältnisse waren verschwommen. Und verschwom­men war daher die Regierungspolitik, besonders auch die aus­wärtige Politik. Bald links, bald rechts. Bald gut, bald schlecht.

Wurde unter demokratischer Führung regiert, so wurde mit den verbliebenen beschränkten Bestmögliches geleistet;

hatten rechtsgerichtete ö l - n t e das Ueber- gewicht, so ^ingjedesmal b U« genmaß für das politisch Erreichbare ber lore? t- n b Deutschland kam zu schaden an Land, Gut and Geld.

Juni 1920 gewählt, brachte der Reichstag zunächst die rechts- geriete Regierung Fehrenbach-Simons. Der diploma­tische Fachmann Simons hat während dreier Vierteljahre Amts­zeit und aus zwei großen Kouscrenzen in Spaa und in London es nicht fertig gebracht, irgendein Arrangement mit den Gegnern zustande zu bringen weder speziell über Kohlen, noch generell über Reparationen; zweimal kam es zum Diktat. Unter dem Kohlendiktat seufzen wir, wenn auch unbewußt, seither Tag für Tag, Winter für Winter. Dem Londoner Ultimalumsdiktat

wird von entscheidender Bedeutung für bas Schicksal bes Reiches sein. Zum ersten Male in ber jetzt fünfjährigen Nachkriegszeit haben sich unsere Gegner unter der Führung Amerikas veranlaßt Gy leben, bie wirtschaftlichen Verhältnisse bes Reiches und seine Finanzkraft eingehend zu priifen und dazu den Satz aufzustellen, daß Deutschland keine Reparationen zahlen könne, wenn es nicht Über ein einheitliches Wirtschaftsgebiet verfüge, d. h. wenn nicht bie Pfändern oNtik an Ruhr und Rhein auf- gegeben wird, und wenn Dcutschtand seine Währung nicht dauernd stabilisieren könne.

Schon das und vor allem dis Beteiligung Amerikas be- bentet gegen bisher einen großen Fortschritt. Die deutsche Wirt- schaftseinheit und damit selbstverständlich auch die Verwal- ttmgseinheit im besetzten Gebiet soll wiederhergestellt werden. Die ytegicbabnen gehen wieder in die Reichsbahnverwaltung über, tie Zollschranke fällt. Sämtliche Leistungen, auch die Be>atzungskoiten, werben in einer Gesamtsumme zusammenge- faßt. 4_ie Reparationszahlungen sollen nach einer Uebergangs- zett von vier Jahren erst von 1926 ab voll geleistet werden. Die Zahlungen selbst werden in einer besonderen Kasse gesammelt und nur dann ins Ausland abgefübrt, wenn die Zahlungsbilanz des Reichs das gestattet; der Bestand dieser Kasse darf die Summe von 5 Milliarden nicht übersteigen. Die ohnehin als Uebergangsmaßnahme gedachte Rentenmark wird durch die reine Goldwährung ersetzt; zu diesem Zweck ist eine besondere Gold- notenbanl zu errichten ober mit der Reichsbank zu verbinden. Das alles sind an sich ganz verständige und praktische Maßnah- Men. Aber es wäre ein verhängnisvoller Irr- tum, wenn man glaubt, daß nun das Schicksal des deutschen Volkes ein leichteres fein werde. Die Bedingungen, unter denen diese Maßnahmen ins Leben treten sollen, sind überaus hart und werden das deutsche Volk schwer trcifen. Vor allem ist auch diesmal wieder die Gesamtsumme unierer Schuld nicht festgesetzt (unsere Gegner wollen offenbar oomit warten, bis auch die Frage der interalliierten Schulden endgültig geregelt wird). Tie vom fünften Jahre ab geforderte Jahresleistung von 2500 Millionen Goldmark ist viel zu hoch, die Amerilaner sehen merkwürdigerweise unsere Zahlungsfähigkeit viel günstiger an, als sie in Wahrheit ist. In den ersten vier Jahren sind zwar Erleichterungen vorgesehen, aber diese sind angesichts unierer geschwächten Wirtschaftskraft viel zu gering. Die vorgesehene Finanzkontrolle ist hart und demütigend. In dem Verwaltungsrat ber zu gründenden deutschen Eisenbahn- ge,ell|chaft sowie im Generalrat der Währunqsbank sitzen aus- ländliche Vertreter. Ein Kommissär überwacht die Ausgabe der Goldnoten. Die Zölle und bestimmte Verbrauchssteuern sind von vornherein an bie Entente abzullefern. Jrn Gutachten ist nur bon ber wirtschaftlichen Einheit des Ruhr- und Rheinge- diets mit dem Reiche die Rede. Von der Freigabe ber Gefange- nen unb von ber Rückkehr der Ausgewiesenen sagt es nichts, weil das politische Fragen seien. Wie lösen sich diese für das beutiaie Volk so überaus wichtige Fragen? Wird es ber Reichs- regieriing möglich fein, auch diese Fragen in Gestalt ultimativer Bedingungen m bie Verhandlungen einzubeziehen, ohne das Ganze zu gelahrte*?

Das fixb schr fLwerwtsacnde Bedenken. Und doch, welcher beranttoorhnwebcWuWe Poll Mer wirb bes halb das Gutachten von vornhereü, zurEvetsen? Mire bamit nicht bie letzte Mög- Ildneit einer ptcMWxu Lösung aus ter Hand gowbcrW Würde man bannt die für uns günstigere Stimmung in England unb A.wensa nicht mit einem Schlag vernichten? Würoe man vor allem nicht dem Teil unserer Gegner in die Hände arbeiten, dem das Gut- achten nicht gerade erwünscht zu sein scheint? Es steht viel auf dem Spiele, und darmn haben sich auch die Verwehr rechts gerich­teter deutscher ßihtberregierungen r die Annahme des Gittach- tens ausgesprochen. Auch die Deutfchnationalen wurden nicht anders verfahren, wenn sie in der Regierung wären; nur heute, im Wahlkampf leisten sie sich die billige Gegnerschaft der Un- Verantwortlichen. Charakteristisch ist, daß die Deut- sche Volkspartci unter ber Führung Stresemanns für bie Annahme bes Gutachtens eintritt, trotzdem sie weiß, daß die poli­tischen Bedingungen wenigstens vorerst nicht erreichbar sind, unb daß die geforderten Vettäge wahrscheinlich nicht voll gezahlt wer- den können. Welche Wandlung gegenüber derErsullungspoll- tif" Dr. W i r t h s, bei der es stck) dank dem Eingreifen Rathen-- a u s zuletzt um*to eit geringere Summen handelte, und bas 5u einerlei t, in ber umsere Wirtschaft viel besser stand, als nach dem verlorenen Ruhr- krieg l Man ist bereit, viel, sehr viel zu zahlen, manche Demü­tigung mit in den Kauf zu nehmen, und man ist doch Gegner ber Erfüllungspolitik. Hätte man biefe rechtzeitig und richtig begriffen, bann wäre cs vielleicht nicht zu dem Ruhrkrieg gekommen und wir wären heute nicht in bie Notwendigkeit ver- setzt, derartig harte unb demütigende Bedingungen anzu- nehmen.

Reichswehrmimster Geßler am Donnerstag, den r.Moi, im Städtischen Gaalbau zu Darmstadt WWW Druck: L k. LLitttch. Verantwortlich: Ludwig H ül r e l. Bette tu DarmstM.