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gegen boS Urteil deS Oandgerid*8 11 eingelegte Berufung wird vvrutuMchtl ch tn wenigen n vor -em ÄonuncEgerW zurle hoardlu g gelangen.

Sic WannHeimer Tagung der Deutschen Girov er bände Die fomntu# realen Girvverbände haben auf ihrer Tagung zu Mannheim beschlossen, Den ihnen Lmgelchtossen.-n Sparkassen für ihre Guthaben bei Len Girozen- ttalw die Wertbeständigkeit auf Grundlage des amtlichen Dvllarkurses zuzusichern und ha.en da­mit den Sparkassen ermöglicht, daS Gleiche auch ihren Svarern gegenüber tun zu können. Für eine ei Isprechende wertbeständige Deckung ist Sorge getragen. Die Zinsfatzfrag« fall nach Be­schluß der Versammlung vorläufig nach den ört­lichen Verhältnissen geregelt werden. Auf eine 2lirfrage des Reichsbantpräsidenten wegen der Zrnspolitit der Giroverbände wurde an chn das Erchchen gerichtet, Vertreter der sämtlichen zcn- tixtien Geldinstitute zu einer Besprechung einzu­berufen, um gemeinsame Dckch'-üsle hrrbeizufuhren. 3n t«r Frage der Gvldmarkbilanzen wurden end­gültige Beschlüsse nicht gesüßt- Ein Ausschuß soll gemeinsame Richtlinien auSarbeiten und in der nächsten Sitzung vorlegen.

Die städtische Sparkasse in Rheydt suchte infolge Les Nichietngangs ver­schiedener, durch den SparkassendirelLor ausge­liehener Darlehen für die Rückzahlung anderer Kredite um Stundung nach Der Oberbürger­meister beantragte sofort eine Revision der Sparkasse Lurch vereidigte Revisoren und leitete eine Untersuchung der erfolgten Darlehensge­schäfte ein.

Frankfurter Dorfe.

Äranf f ur t,28. April. Tendenz: Geschästslos Wenn die bisherige Geschäftsstille noch irgend­wie überboten werden konnte, so ist dtes fidjej mit dem heutigen Wochenbeginn geschehen. Es herrscht sowohl bei den Händlern, als auch bei der Spekulation und damit wohl auch bet dein Publikum eine Unlust vor, wie sie kaum über­boten werden kann. Wenn auch die feste Lage des Goldmarktes und der Mangel an letztgem verfügbaren Kapital die Geschäftstatigkett stark beeinträchtigt, so müssen doch noch andere Grunde für diese Haltung an der Börse mitb^timmend fein, und zu diesen gehört wohl der unbestbnmte Ausgang der kommenden Wahlen zum Reichstag und die noch ungeklärte Lage hinsichtlich des Sachverständigenplanes. Während der Montan» markt anfänglich ganz vernachlässigt war, fanden, wenn auch nur wenige, Umsätze auf dem CleEtrt» zitägsmartt und auf dem Chemischen Markt statt. Die Kurse konnten sich gut behaupten, öprozenttye Reichsanleihe, fest, 0.C82 nach anfänglich 0,0c 21/3, Mannesmann 22. Oberbedarf 12,50, Caro 14,50, Phönix 21,50, Griesheim 9,50, Höchster 10, Scheideanstalt 13,6, Badische Anilin 13,25, A. E G 7,50, Licht und Kraft 9,3, Hapag 195/8, Norddeutscher Lloyd 4,50. 3m freien Verkehr war das Geschäft noch kleiner, zeitweise über- Haupt niemand anwesend. Die Umsätze stnd mehr als bescheiden zu nennen. Die erzielten Kurse lagen aber dem Schluß der Vorwoche gegenüber fest behauptet. Api 3,25, Decker Stahl 5,25, Decker Kohle 6,1/«, Brown Boveri 1,50, Growag 0,175, Petroleum 9^/g Geld, Tiag 1,75, Ufa 4,75.

Berliner Börse.

Berlin, 28. April. Nachdem die Ultimv- zahlung an der Effekten» und Metallbörse vor» ubergegangen ist, ohne bis auf den Zahlungs­verzug einzelner mittlerer und kleiner Firmen an letzterer zu den vielfach befürchteten Zwischen­fällen geführt habens war heute an der Börse Die Stimmung wesentlich beruhigter. Hiermit ist gleichzeitig auch der bisherige Rückgang der Kurse zum Stillstand gekommen bzw. eine Erholung ein» getreten. Diese gründete sich außerdem auf eine gewisse Entspannung am Geldmarkt und Hoff» nuifgen, daß die amerikanische Finanzwelt geneigt sei,' sich an der geplanten deutschen Repara- tionSanleihe in größerem Umfange zu beteiligen. Hierfür wurde auf die verschiedenen Presse­meldungen und auch auf den mit der neuen Gold­diskontbank abgeschlossenen ReLiskontvertrag über 5 Millionen Dollar verwiesen. Was d-e noch lau­fenden Frankenverpflichtungen per Ende Mai an­betrifft, erwägt der Dörfenvorstand die Vor» nähme eines allgemeinen Clearings Krfür, worüber näheres in den nächsten Tagen beschlossen werden soll. Eine leichte Belebung des Geschäfts mit einer Befestigung des Kursstandes war aber

nur anfangs festzustellen. Später herrschte Die üb­liche Geschäftsstille. Die Kurse vermochten dabei ihre anfangs erziellen leichten Ausschläge be­haupten. Diese betrugen nur bei schweren Mon­tan- und einzelnen Industriewerten, die bei der Verstauung der Vorwoche am meisten mitgenom­men worden waren, über 1 bis vereinzelt 4 Bil­lionen Prozent. Am Devisenmarkt find die An­forderungen, namentlich für die Hauptplähe, ge­ringer geworden. Die Kurse waren daher über­wiegend unverändert. Für einige Nebenplätze konnten die Zuteilungen etwas erhöht werden.

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Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

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Mitteldeutsche ffrebttbant . . Ccfteirctdjifw« Er« di (anstatt Beflbanf...........

litcramische Werte Albin ..

Zementwerk Heid«ld«H . . Philipp Holjmnna .....

SInglo Cont.-Muano Badische Anilin........

Chemische Mayrx Alapin. . .

Goldschmidt..........

Griesheimer Electron ....

Höchster Farbwerke......

i'oljbcr'oblung........

NütgerSwerke Scheideanstalt eng- Tlektriziiats^esellfchaf» Bergmann - -.........

Molu'r^slwerke...... .«

Schlickert . . .......

Siemen» Jk HalSk« ....««

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Daimler Motor«. ..... Hevligenstaedt......... w.egutn. ... -.......

Nranlfurter Armaturen ... Konservenfabrik Braun . . . MktoNacsellschaf» Frankfurt. Bet. Union .......

Scduhsabrtk Herz Sichel..............

Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel .. .

Kaliwerk Westeregeln Laurahülte......

Oberbedarf

mkbtrf Montan. .. telluti Bergbau. - .

67. Denllche Mrlchsonielh, </« D«n«s-be Reichsanleihe SV**/. Deutsche R.tch-'aiileihe S/I Deutsche ReichSmileibe

euische Lvarpramienanleth« VI. Breuhische «onsol» . . - V> Hessen...........

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Deutsche Wert^. Dollar-Anl- dto-Toll.-Schav-Anweijung

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Berltn« Handelsgesellschaft Äommeri- und Prlbat-Bank Darm st. und Naiionalbank . Deutiche Bank.........

Deuische BereinSbank ....

) Dom Rückzahlungstvcck.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(lln Billionen Mark auZgedrllckt. Buenor-AireS. London, Neu. hort. Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit. Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle- übrige für 100 Einheiten.)

Banknoten.

In Billionen Prozent

Frankfurt a M

Berlin

Scylulj- Kur»

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Datum:

25. 4.

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Geld

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Deursch-Lesterreich, i 100 Kronen Umeritanische Noten.......

Englisch« Noten ....... tztalienische Rote«.........

belgische Noten Unaarilche Noten . .......

rschechoslowakilche Not«. . . Norwegische Noten .... Rumänisch« Noten- Spanisch« Roten ....

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26. April

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40

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11 voll

1

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 28. April. Am Produktenmarkt ist das inländische Angebot fast überall reichlicher geworden. Dies zeigte sich namentlich beim Hafer, tec auch infolgedessen seinen Preisstand nicht voll behauptete. Für Gerste war das angebotene Material gleichfalls reichlicher. Namentlich zeigt sich von Polen vermehrtes Angebot in Brau- und Futtergerste. Beim Roggen überstieg das Angebot die Nachfrage. Weizen hatte ruhiges Geschäft. Die übrigen Artikel wiesen bei wenig veränderten Preisen keine wesentlichen Umsätze auf. Allgemein wird die Llnternehmungslust bzw. die Kaufkraft der Kundschaft und Händler durch die Geldknappheit nach wie vor beeinträchtigt. Es notierten für je 1000 Kilo. Weizen, märt 173 bis 178 (ruhig), Roggen, märt 132 bis 138 (schwach), westpr. 128 bis 130 (schwach), Brau­gerste 170 bis 190 (ruhig), Futtergerste 155 bis 170 (ruhig), Hafer, mark. 130 bis 138 (schwach); für je 100 Kilo: Weizenmehl 24,50 bis 26,50 (ruhig), RSggenmehl 20 bis 22,50 (ruhig), Weizen- fleie 10,30 bis 10,40 (stetig), Rogaenllcie 9 (ruhig); für je 50 Kilo: Raps 310 (still), Leinsaat 410 (still), Viktoriaerbsen 27 bis 28, kleine Erbsen 16 bis 18, Futtererbsen 13 bis 14, Peluschken 12 bis 13, Ackerbohnen 16 bis 18, Wicken 12 bis 14, Lupinen 12,50 bis 13, Seradella, alt 16,50 bis 17,50, neu 12 bis 14, Rapskuchen 11,50, Leinkuchen 22, Trockenschnitzel 9,60 Mark.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 28. April. Der Markt war zwar sehr stark besucht, doch bewegte sich der Umsatz in sehr bescheidenen Bahnen. Auch hier ist es in erster Linie die feste Haltung des Geldes, die jede größere Ausdehnung des Ver­kehrs unterbindet. Die Preise waren durchweg etwas fester, besonders für Weizen und Roggen. Auch Futtermittel lagen gut behauptet. Man notierte für je 100 Kilo: Wetterauer Weizen 18,15 bis 18,50, Roggen 16 bis 16,25, Braugerste 20 bis 21, Hafer, Inland. 15 bis 15,40, Weizen­mehl, südd. Spezial 0 27,50 bis 28,50, Roggen­mehl 23,50 bis 24, Weizen- und Roggenlleie 9,50 bis 10,50, Mais 19,25 bis 20 Mark.

Frankfurter Schlachtviehmartt.

fpd. Frankfurt a. M., 28. April. Dem heutigen Hauptmarkt waren zugetrieben: 238 Ochsen, 58 Bullen, 665 Färsen und Kühe. 269 Kälber, 135 Schafe 2246 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht: Och­sen, vollfl. ausgewachsene 50 bis 58, junge flei­schige 42 bis 48, mäßig genährte 35 bis 40; Bullen, vollst, ausgewachsene 38 bis 44, vollfl. jüngere 35 bis 47; Färsen und Kühe, vollfl. auegemäftete Färsen 50 bis 56, vollfl. ausge­mästete Kühe 42 bis 48, wenig gut entwickelte Färsen 40 bis 48, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 36 bis 41, mäßig genährte Kühe und Färsen 25 bis 35, gering genährte Kühe und Färsen 10 bis 20; Kälber, feinster Qual. 60 bis 65, mittlerer Qual. 50 bis 58, geringerer Qual 40 bis 45; Schafe 25 bis 40; Schweine unter 80 Kilo 45 bis 55, von 80 bis 100 Kilo 55 bis 58, über 100 Kilo 56 bis 58 Mark Der Groß- und Klein­viehmarkt wurden langsam geräumt, derSchweine- maift verlies gedrückt und hinterließ ileberftand.

AnS Vcm Amtsverkündigungsblatt.

DaS Amtsverkündigungsblatt Nr. 29 vom 25. April enthäll: Die veterinär- polizeiliche Beaufsichtigung der Zuchthengste. Tollwutverdacht. Gebührenordnung der Heb­ammen. Gesetz über die Standesverhältnisse der Apotheker. Staatsmittel für die Versorgung der Hebammen. Einsendung der Hand- und Tagebuchauszüge. Vergütung für den neben­amtlichen Schulunterricht. Kinderarbeit tn ge­werblichen Betrieben Beurlaubung der Lehrer und £ezre.in en D rch üjrutu des Dvl -schul» gesehes. Aushebung der Verleyrssperre.

Büchertisch.

DieRechtSwissenschaftder Gi." gen wart in Selbstdarstellungen heißt ein vom Verlag Felix Meiner in Leipzig ge­plantes Sammelwerk, dessen erster Band, von Professor Hans Planitz hwausgegeben, die Auto­biographien acht großer Juristen unserer Tage enthält. Besonders erfreulich ist eS, daß die Lebensbeschreibung des kürzliche verstorbenen Donner Gelehrten Zitelmann noch Aufnahme finden konnte. Neben ihm finden wir den be­rühmten Zuiisten Cosack, dessen Gießener Do- zententätigkeit wir das bekannte hessische Staats­recht verdanken, den bekannten Leipziger 03er- sicherungsrechtler Victor Ehrender g. dessen Beitrag sich durch einen besonders frischens launi­schen Stil auszeichnet, an dem ja auch feine Verlesungen nicht arm waren, ferner Otto Fischer, den langjährigen Breslauer Zivllprv- zeßler, den Freiburger Romantisten Otto Lenel, den früheren Leipziger Staatsrechtslehrer Otto Mayer, den durch seine Freundschaft mit dem Kronprinzen auch Baien treten bekanntgewordenen Donner Staatsrechtler Philipp Zorn und schließ­lich als einzigen Mann der Praxis den Ober» reichsanwalt Dr. Eber mayer. Das Buch rechtfertigt sich selbst. 3n fesselnder Weise werden wir in die Werkstatt des einzelnen Forschers geführt. Wir lernen seine geistige Entfaltung kennen, sehen, in welcher Geisteslaae die Pro­bleme feiner Wissenschaft an ihn herankommen und wie er sich mit ihnen auseinanderseht. Der große Huris! ist nicht nur Gelehrter, sondern auch Vermittler neu entstehender Rechtsgedanken, Rechtsschöpfer, als solcher tritt er uns hier in erster- Linie entgegen, so daß das Gesamtwerk im Ganzen eine großartige Ueb erficht des wissen- schastlichen Levens unsere Zeit und des augen­blicklichen Standes des lebenden Rechts zu geben verspricht.

E. Weißenborn-Dancker, »Der Schrei nach 2eben. Roman. Vertag Es werde Licht G. m. b. H., Berlin SW 68. Geheftet 3, gebunden 4,20 Mk. Scheint das Thema an

sich auch der Nachtseite des Lebens zugewandt, so werden diese Schatten doch 'cerflärt durch das Licht, das der feinsinnigen dichterischen Gestaltung des Stosses entströmt, die in einem gläubigen und warmherzigen Bekenntnis zur altbezwingenden Menschenliebe hoffnungsvoll ausklingt.

(3n einem Teil der 2luflage wwderhott.)

Gin Rekordflug von Paris nach Bagdad.

Bagdad, 28. April. (WTB.) Der fran­zösische Fliegerleutnant D 0 i s y hat die Reise von Paris nach Bagdad auf einem Dre- q uetf l ugzeug in der erstaunlich kurzen Zeit von zweieinhalb Tagen zurückgelegt. Er traf am Samstagabend auf dem Wege nach Indochina hier ein. Der Flieger hat Paris am Donnerstag verlassen und erreichte noch an demselben Abend Bukarest. Von dort stieg er Freitag früh von neuem auf, überflog Ana­tollen, Aleppo und verließ es am Samstag- morgen. Er flog den Euphrat abwärts nach Bagdad, wo er am Sonntagmorgen in der Richtung Basra seinen Flug fortsehte.

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Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

Detr.: Die Reichstagswahl am 4. Mai 1924.

Für die Reichstagswahl ist die Stadt Gießen mit Gemarkung Schiffenberg und Herrnwald in folgende Abftimmungsbeztrke eingeteilt: , ,

Aliceftraße iAbstimmungsbezirk Rr. 18k Am Kugelberg (14), Am Pfarrgarten (5), Am Steeg (8), Am Weher (8), An den Bahnhöfen (8), An derZohanneskirche (18), An der Warte (10', Anneröderweg (14), Asterweg (2), Auf der Dach (1), Auf der Weißerde (9), Aulweg (9), Bahnhofstraße (6), Bergstraße (11), Dismarckstraße (13), Dleichstraße (12), Brandgaffe (16), Brand- nlah (16), Braugasse (16), Druchstraße (11), Duchnerstraße (8), Duddestraße (7), Bücking- spaße (4), Burggraben <1), Crednerstraße (8), Dammstraße (2), Diezstrahe (16), Doe- ringstrahe (14), Dreihäusergasse (16), Tbeb spaße (9), Gderstraße (2), In den Eich- gärten (14), Eichweg (14), Erdkauterweg (9), Erlengasse (16), Frankfurterstrahe (71, Friedrichstraße (7), Gabelsbergerstrahe (5), Gaffknstrahe (8), Gartenstrahe (11), Georg Phil. Gailstraße (13), Glaubrechtstrahe (8), Gnauthstraße (12), Goethestraße (12), Gra- benstrahe (ß), Gutenbergslrahe (13), jZamm- straße (5), An der Hardt (3). Henselstraße 12), Hessenstrahe (13), Hinter den Schieß- gärten (3), Hillebrandstraße (8), Hofmann- straße (8), Hundsgaffe (1), Iheringstrahe 9), Im Gartfeld (2), Iohannesstrahe (18), Kaiserallee (15), Kanzlelberg (16), Kaplane,. gaffe (16), Kaplansgaffe (18 , Katharinen, gaffe (18), Keplerstrahe (13), Kirchenplatz (1), Kirchstraße (1), Kunikstraße (8), Korn- blumengaffe (5), Kreuzplatz (17), ftrofborfer. straße (3). Lahnstraße (5), Landgrafenstraße (16), Landgr. Phil. Platz (16), Landmann, spaße (13), Leihgesternerweg mit Bergwerk (9), Lessingstraße (12), Licherstraße (14),

Liebiastraße (9), Lindengaffe (1), Linden- platz (1), In Laders Hof (5), Löderstrahe (11), Löwengaffe (17), Lonystraße (12), Cub« wigsplatz (11), Ludwigstraße (10), Mäus- bürg (17), Maigaffe (17), Marburgerftraße (4), Marlulaubenstraße (16), Marktplatz (1), Marktstraße (5),Mittelweg (8), Moltkestraße (15), Mühlstrahe (5), Kleine Mühlgasse (5), Rahrungsberg (13), Reuen Bäue (16), Neuenweg (18), Neustadt(5), Nordanlage (3), Ostanlage (15), Plockstraße (18), Am Riegel­pfad (10), Rittergasse (17), Rodheimer Straße (3), Am Rodberg (4), Roonstraße (15), Sandgaffe (5), Schanzenstrahe (5), Schiffen­berg mit Herrnwald (13), Schiffenberger Weg (13), Schillerstraße (2), Schloßgasse (16), Schottstraße (4), Schützenstraße (3), Schul­straße (16), Seltersweg (17), Senckenberg. straße(16),Sonnenstrahe(16),Steinstraße(4), Großer Steinweg (14), Stephanstraßc (11), Süd nlage (18), Teufels ustgärtchen (17), Tiefenweg (5), Triller^asse (16), Wagen­gasse (16), Wa>!torstraße(l), Weidengasse(16), Weserstraße (2), Westanlage (6 , Hin'er der Wesianlage (6), Wettergasse (17), Wetzlarer Weg (8), Wetzsteingaffe( 1), Wetzsteinstraßes 1), Wiesecker Weg (4), Wiesenstraße (15), Miß- marerStraße (3), Wilhelmstrahe' 10), Wilson- straße (9), Wolsstraße(13), Wolkengaffe(17>, Iozelsgasse (1).

Die Abstimmungs°(Wahl-)Räume be­finden sich: , , ,

Für Abstlmmungsbeckrk

1 im alten Rathaus, Marktplatz 14 2 im städt. Dienstgebäude, Asterweg 9 3 im Gewerbehaus, Kirchstraße 16 4 im Schulhaus, Schillerstratze 8 5 im alten Schulhaus,Jleuftabt 61 6 im Schulhaus, Westanlage 43 7 in der alten Klinik, L>ebigstrahe 16 8 in der alten Klinik, Liebigstrahe 16 9 im Konfirmandensaal, Liebigstraße 56 10 im Realgymnasium, Ludwigstraße 11 11 im Stadthaus, Bergstraße 20 (früher Steins Garten), Zimmer 6

12 im Handelskamm'-rgebäude, Lonystraße? 13 in der Oberrealschule, Stephanstraße 12 14 im Israelit. Gemeindehaus, Lonystraße 4

15 im Zuftizgebäude, Ostanlage 15, Saal im Erdgeschoß

16 im Regierungsgebäude, Landgraf.

Philipp Platz 3, Sitzungssaal

17 im Hotel Prinz (Carl, Seltersweg 40 18 im Stadthaus, Gartenstraße 2 (altes Dürgerrnciftereigebäude), Zimmer 7.

Die Wahlhandlung (Abstimmung) findet am Sonntag den 4. Mal von 8 Uhr vor­mittags bis 5 Uhr nachmittags statt. Jur Stimmabgabe dürfen nur amtlich her» gestellte Stimmzettel, die alle zugelaffenen Kreiswahloorschläge, die Partei und die Namen der ersten vier Bewerber jedes Vorschlags enthalten, verwandt werden. Die Stimmabgabe geschieht in der Weise, daß der Stimmberecht gte tzurch ein Kreuz, das er in den auf dem Stimmzettel auf. gednuckten kleinen Kreis setzt, oder durch Unterstreichen oder in sonst erkennbarer W'ise kenntlich macht, welchem Wahioor. schlag er seine Stimme geben will. Stimm­zettel, die mit sonstigen Vermerken oder mit vorbehalten versehen sind, sowie nicht amtlich he! gestellte Stimmzettel sind ungültig. Die Ausgabe der amtlichen Stimmzettel erfolgt im Abstimmungsraum unter gleich, zeitiger Aushändigung eines amtlichen Wahlumschlags.

Stimmscheine, die nach § 9 der Reichs- stimmordnung für besondere Anlässe aus. gestellt werden (z. B. wenn der Stimm, berechtigte aus zwingenden Gründen am ,)lbftimmungstag auß rhalb seines Stimm­bezirks sich aushält) können nur noch bis einschließlich Freitag, den 2. Mai 1924, abends 6 Uhr beim städt. Wahlamt Stadt-

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Gießen, den 29. April 1924.

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