MWIMWLW-KIM.
•in 2tpm<m aus Ocm 21 Zahrhundert von Hans Dominik
8. Fortsetzung. (Nachdruck jrrbDten.)
»Na! Jedenfalls gibt diese Fahri mir Stoff für einen guten Bericht nach Ehtkagv. Etwa so . . . Beim Streiftommandv der E. S. C. . . mit dem schnellsten Schiff der Kompagnie von Europa nach Asien . . Tie Streitkräfte der Kompagnie . . Eine wirksame Sache wird das . . . Fehlt nur noch ein regelrechtes Abenteuer."
Georg Isenbrandt sah bequem in einem Korbsessel und verfolgte mit sachkundigen Blicken das Zeigerspiel der mannigfachen Apparate in der Zentrale, während er ab und zu halblaute Worte mit k^m Kommandanten des Schiffes, dem baltischen Baron von Löwen, wechselte.
Der Kommandant und der wachthabende Ofsi- xler trugen schmucke ' Uniformen milüärischen Schnitts, wie sie in ähnlicher Art nur'bei den stehenden H.ecen der Staaten zu finden waren. An den Mühen bei beiden ein eigenartiges Wappen mit den verschlungenen Buchstaben der G. S. E. Militärisch waren die Uniformen der beiden Offiziere, m litärisch auch ihre Haltung und Sprechweise ebenso wfe-diejenige der.ä^nterosfi- xteoe und Maschinisten, W gelegentlich mit einer Meldung in den Raum kamen.
Rach den wenigen Worten, die er mit dem Baron von Löwen wechselte, tonnte kein Zweifel bleiben, dah das Kompagnieschiff unter dem De^ fehl Isenbrandts stand.
Wellington Fox sprach weiter:
.Mein Xompltnrenr, Herr von Löwen' 3d) kenne uirfeoe amerikanischen Kreuzer . . . 2ch kann oeurteilen, was ich hier gesehen habe . .. Die Maschinen . . . vvrzügl.ch . . . Ohre Ausrüstung . . . unübertrefflich Sie müssen bei forcierter Fahrt siebenhundert Kilometer in der Stunde hinter sich bringen . . .“
Georg Isenbrandt und Archibald Wellington Fox waren feit zwanzig Jahren eng befreundet. Ihre Freundschaft datierte schon aus der Zeit, in der beide noch in Deutschland auf derselben Schulbank sahen. Aus einer Zeit, in der Archibald Wellington Jvx noch auf gut deutsch August Wil- Helm Fuchs hieb.
Das T?eben hatte die beiden Schulfreunde später getrennt. Walter Isenbrandt hatte in Deutschland als Assistent des Proses ors Frowein an der Verbesserung des Dynotherms mitgearbeitet. Jenes künstlich hergestelltet radioaktiven Stoffes, der in feinen letzten Auswirkungen zur Gründung der groben europäischen Siedlungs- gesellschast geführt hatte.
Wellington Fox war eines Tages in den Bereinigten Staaten getan bet Leute, die ihm viel» leichl nicht wohl wollten, behaupteten, es habe damals hinter ihm merklich nach verbrannten Schiffen gerochen Jedenfalls war er im Hexenkessel des amerikanischen Lebens nicht untergegangen und heute d^r ange'ehen-e und hoch'-ezahlte Korrespondent der Ehikogo-Preh für die Dinge in Asten
Fox wandte sich wieder an den Kapitän.
„(Sin wunderbares Schiff, Herr von Löwen. ' ES muh Freude machen, so etwas zu führen"
„Gewih, Mr. Fox. Es macht mir Freude, einen der schnellsten Kreuzer der Eornpany zu
führen. Aber her Dienst totro aus Me Swver eintönig. Es passiert nichts Aufregendes mehr, settdem wir die neue Flotte haben
Wir patrouillieren vom Balkasch biS zum Altai. Tagein, tagaus der gleiche Dienst. Es passiert nichts mehr. Die Zeiten der guten alten Lufträuberromantik sind dahin. Dor zehn Zähren kam es noch öfters vor. dah die Postschisse zwischen dem Aral- und Balkaschs« über der Hungersteppe überfallen wurden Damals muhten Postschiffe mit gröberen Werttransporten noch im Konvoi fahren Heute ist das längst vorbei . . . und ich möchte auch keinem dazu raten. Unsere Kreuzer würden den Epah schnell verderben ... Es ist jetzt viel sicherer, aber, unter uns gesagt, auch viel langweiliger."
Ein leichtes Lächeln zog über die Züge Georg Isenbrandts. während er die grauen Augen einen Moment auf dem Kommandanten ruhen lieh.
.Es wäre nicht ganz ausgeschlofsen, Herr von Löwen, dah der heutige Tag eine kleine Abwechslung in Ihren Dienst br.ngt"
Der Kommandant sah ihn einen Augenblick erstaunt, fragend an.
Mit einem leicht hingeworfenen, gleichgültig llingenden „Oh. . tat Isenbrandt die unausgesprochene Frage ab.
Herr von Löwen sprach weiter: .Hm . . . Es war mir schon eine angenehme Abwechslung. Herr Isenbrandt, als ich den Befehl bekam, in forcierter Fahrt nach Moskau zu gehen und Sie an Bord zu nehmen."
Isenbrandt zog seine Uhr.
.Das Postschiff Rümmer achtzehn muh in fünfundvierzig Minuten in Orenburg landen. Wie stehen wir T*
Der Ärmnnflnbani beugte sich über t*e Äarte, auf der das Besteck der Fahrt vom Log fortlaufend und selbsttätig ausgetragen wurde.
;Wir stehen zwanzig Kilometer härter Hummer achtzehn"
.Halten Sie den Abstand biS Orenburg, wenn nicht . . ."
Das Wellentelephon schlug an Scharf und abgehackt kamen die Mvrsezeichrn.
.Hummer achtzehn, tick tick tick, tä tä tä, ttd tick tick, tä ta tä . . .**
Herr von Löwen starrte abwechselnd auf den Apparat und auf den CK-ringe-ii ur. Georg Isenbrandt blieb unbewegt sitzen. Rur feine Augen Hinten.
.Also doch . . . äuHerste Fahrt voraus! Dem Postschiff nach . . . Ihre Kanoniere bekommen Arbeit, Herr von Löwen!"
Sin jäher Ruck ging durch daS Wachtschlss und warf Wellington Fox gegen den Türps)sten. Jetzt rissen di: mächtigen Maschinen den schnittigen Bau plötzlich m t siebenhundert Kilometer durch den Raum. Und jetzt sahen sie, waS geschah. Es war ein Raubübrrfall in bester Form. Ein schnelles, gut bewaffnetes Schiff ohne Flagge feuerte unablässig hinter dem schwerfäll gen Post' schiff her, das sich durch scharfe Wendungen und eine Flucht nach Rorden dem Angriff zu entziehen versuchte.
Wellington Fox war an das Fenster gesprungen und verschlang das Raubschiff mit den Augen Herr von Löwen sprach durch den Apparat mit den Batterien. Unablässig arbeiteten die automatischen Entfernungsmesser und gaben von Sekunde zu Sekunde die errechneten Entfernungen zu den Geschützen weiter. l Fortsetzung folgt)
Gessentliche Vorträge in der Aula derUniversiiät zum Vesten der Winterhilfe und der Studentenhiise 3. Vortag:.
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Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 16 Januar 1924 a) die Firma Wilhelm Weber, Grohen-Linden. Inhaber ist der Kaufmann Wilhelm Weber in Grohen-Linden; b) die Firma Heinrich Zrlc. Leihgestern. Inhaber ist der Kaufmann Heinrich Irle in Leihgestern.
Am 17. Januar 1924 bezüglich der Firma Balser & Weimar, Gießen: die offene Handelsgesellschaft ist aufgelöst, die Firma ist erleid) cn 518B
Gießen, den 24. Januar 1924.
__________Hessisches Amtsgericht.___________
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Samstag, den 2. Februar 1924, vormittags um 11 Uhr, wied die Nieder- Bessinger Gemeindejagd auf weitere 6Fahre öffentlich meistbietend im Gemeindehaus verpachtet. Der Jagdbezirk besteht aus über 600 Morgen Wald und etwa 1300 Morgen Feld. Bemerkt wird, daß Bahn- station am Ort, und Iugverbindung sehr günstig ist, besonders Richtung Frankfurt a. M. Die Derpachtungsbedingungen werden im Termin bekanntgegeben. 520V
Rieder-Bessingen, den 23. Januar 1924.
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Der abgekürzte Inhalt des 1. Teil» läuft dem Film voraus, ebenso sind Beschreibungen des ersten Teils kostenlos an der Kasse zu haben.
Fernen
Das Erdbeben in Japan
Original aufnahmen
Tokio vor der Katastrophe. K esi-re Feuersbrunst. Ungeheuere Springflut. Eine Zeltstadt kür Obdachlose usw. — Ferner:
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Dazu:
Das Erdbeben in Japan l.Tokio vorderKatastrophe. 2. Riesige Feuersbrunst 3. Ungeheuere Springflut 4. Eine Zeltstadt für Obdachlose. 5. Auch die größten Gebäude wurden In Trümmer gelegt«
Die ersten Originalaufnahmen vom Erdbeben.
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