Ausgabe 
27.10.1924
 
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" 27t« 2rr«ett ver 3rrutT<t>natl o- italen D olkspartei im 6tabtt>arla- ment. Man teilt uns mit: 3n einer Mitglieder­versammlung der Deutschnationalen Volkspanci berichteten Deren Stadtverordnete über ih-e Tätigkeit im Rathaus. 2lm sgerichtsdireltor Schmahl begründete, warum die Fraktion bei der Beratung des Doransch laues der von der Linsen unterstützten U.perfchustpolMk der Der- waltung entgegentrat. «Ls gelang hierdurch, die Lätze der Grund-, Gewerbe- und Sondersteuer zu ermäßigen Trotzdem wird ein recht namhafter Betrag für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. In der Desoldungsordnung setzte sich die Fraktion für eine Besserstellung der schlecht be­zahlten Gruppen 26 ein, nachdem sie die Nicht­beachtung des Sparg.'sezes zugunsten der höchsten Gehälter nicht verhindern konnte. Aus die em Gebiete müsse künftig gespart werden, allerdings dürfe aber kein sinnloser Abbau erfolgen ber die Kosten erhöhe statt sie zu mindern. Nach Möglichkeit solle eine Aufwertung der städtischen Anleihen eintreten, wobei die notleidenden Klein­rentner besonders zu berücksichtigen seien. Der Redner schlost seine Ausführungen mit Worten der Genugtuung über die gedeihliche Zusammen­arbeit mit Zentrum und Deutscher Volkspartei. Lehrer Kling sprach über seine Tätigkeit im Schulvorstand und in der Schuldeputation. Er gab einen instruktiven Einblick in den Aufbau des Fortbildungsschulwosens, das in den Listen fahren etwas reichlich mit Leitern ausgestattet ivurde. immerhin konnten manche weitgehenden Ansprüche im Interesse der städtischen Finanzen beschnitten werden. Frau Prcfesor Kramer schilderte die Entwickelung des Theaters, das sich in einer guten finanz ellen und künstlerischen Si­tuation befinde. Um so unb.-sried gender sei die Arbeit in der Wohirungskommission. weil der stets wachsenden Nachfrage nach Wohnungen im September lagen 2032 Gesuche vor nur ein verschwindend kleiner Vorrat von freien Woh­nungen gegenüberftefje. Prof. Dr. Borgmann beleuchtete in fesselndem Vortrag den hoh^i hygie­nischen und finanziellen Wert des Stadtwaldes, den Oberförfhneifter Schüz mustergültig pjlege' Ihm und der Stadt Giesten seien ilniDerfität und Forstinstitut zu grobem Dank verpflichtet. Gutspächter Gottmann sprach über den Zu­stand des städtischen Besitzes an Wiesen und Aeckern, der etwa 60 Prozent der Gemarkung umfasse. Insbesondere hätten die Wiesen infolge ihrer vorbildlichen Anlage durch den Wie en- baumeister eine erhebliche Werterhöhung erfah­ren. Der Ankauf der Hardthof« durch die Sladt zu vorteilhaften Bedingungen sei zu begrüben. Stadtverordneter Becker erörterte den Fort­gang im Wohnungsneubau, der nun auch durch erleichterte Abgabe städti chen Geländes an Pri­vate gefördert werde. Bei der Vergebung der Arbeiten würden die Gfestsner Handwe fer vor­zugsweise berücksichtigt. Auch die Herren Sie­ber und Loh zeigten in ihnen prägnan.en Referaten, baf> sie in ihren Kommissionen wie im Plenum eine vielfältige und verdienstvolle Tätigkeit ausgeübt haben. Der Vorsitzende. Ober­postinspektor Kohlbr,*» dankte unter dem Bei­fall der DersammUutg sämtlichen Rednern für ihre gemeinnützige Arbeit im Dienste der Stadt und der Partei. Da es schon auf Mitternacht ging, wurden die weiteren Punkte der Tagesord­nung bis xu einer demnächstigen Zusammenkunft zurückgestellt.

** Sicherung des Reichstagswahl- cechts der Ausgewiesenen. Mit Rück­sicht darauf, dast ein Teil der aus dem besetzten Gebiet Ausgewiesenen wegen der dortigen Woh- nungsverhältnisse an ihren Wohnsitz noch nicht hat zurückkehren können, erliest der Reichsminister des Innern zur Sicherung ihres Wahlrechts fol­gende Verordnung: Stimmberechtigte, die aus dem besetzten Gebiet (alt- oder neubesetztes) ausge­wiesen oder durch Mast nahmen der Besatzungs­mächte verdrängt worden sind, insbesondere auch Personen dieser Art, die infolge der Wohnungs-

^rhältmsse noch nicht haben dorthin zuräckkehren tonnen, sind für die Neuwahlen jum Reichstag am 7. Dezember 1924 auf Antrag in die Stimm- "sie ober Stimmkartei ihres Aufenthal^ortes ein­zutragen, auch wenn sie an diesem Orte feinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben.

* Von der Handelskamm c r Diesten wird uns folgendes mitgetcilt:Aach einer tele­graphischen Anweisung des Rcichsministers der Finanzen vom 20. d. Mts. sind vom 21 Oktober 1924 ab Zulaufsgenehmigungen beim ilcbergang von Waren aus dem besetzten in das unbesetzte Gebiet nicht mehr erforderlich."

Der S ra ntf utter Pf erdemarkt, der heute stattfinden sollte, ist auf den 3 0. Ok­tober verlegt worden.

* * Die Allgemeine Ortskranken­kasse Giesten-Stadt erinnert in unserem heutigen Anzeig nteil an die Zahlung der Sep­

tember-Beiträge. Bis zum 4. November kann noch ohne weitere Kosten gezahlt werden.

" Hessische Pfarrfrauen-Freizeit. Der vberhessische Ausschast für Volksmissivn ver­anstaltet unter Leitung einer erfahrenen Volks- missionarin für die Frauenwelt, Fräulein Hardt aus Stettin vom Zemralausschust für Innere Mis­sion, vom 3. bis 6. November in Schlitz eine zweite Pfarrfrauen-'Freizeit. Nicht nur der Pfarrer, auch die Pfarrfrau steht heute an ver­antwortlicher Stelle im Gemeindeleben. Der vor­jährige Kurs für Pfarrfrauen und Pfarrbräule in Arnsburg stand unter Leitung der bekannten Schriftstellerin Frau Pfarrer H e i t c f u ö in Haiger. und war stark besucht. Infolge von grev- quartieren beträgt bic Kursteilnahme einschlieh- lich Verpflegung nur 6 Mark. Der erste Tag­reisetag. Umgebenbe Anmeldung ist erbeten an Ober Pfarrer Knodt in Schlitz.

Flugtag in Metzen.

Glück must man haben, vor allem mit dem Wetter! Das ist die Hauptbedingung der Ver­anstaltung eines Flugtages. Dieses Glück hatte unser Giestener Flugtag gestern im beson­derem Maste. Noch am Samstagnachmittag sah die Sache sehr wacklig aus. Ganz programmwidrig hatte Petrus seinen OicbEannenbeirieb wieder eröffnet und es regnete so strichegal, dah mancher schon geneigt war, feinen Pfifferling mehr fün das Gelingen des Fluglages dvanzufehen. In der Stadt hörte man vieleSchade": hier und da auch einO weh" von einem Garantiefvndszeich- ner. Am meisten aber war das Stimmungsbaro­meter bei den Ausschustmilgliedern im Sinken be­griffen. Diese standen sich brausten im Flug­zelt stundenlang die Deine in den Leib und ge­nossen das ganz und gar nickt erwünschte Strich­regen-Trommelkonzert auf dem Zeltdach. Alle Augenblicke steckte mal einer dieser Herren den Kopf aus dem Zelt, um zu sehen, ob denn alle Hoffnungen zuschanden werden sollten. Aber es regnete, regnete, regnete weiter. Da wurde man an Dr. EckenerS Wort erinnert:Beim Fliegen kommt es meist anders als man denkt." Der Betriebsstoss", Marke Niemann-Körner, konnte hi auch nicht viel helfen, er konnte höchstens Augenblickserfolge erzielen. Die belebende Wen­dung trat erst ein, als einer der Herren die frohe Kurck>e brachte:Es wird heller", und als bann auch in der Tat die dicke Wolkenwand Reist­aus nahm. Nicht lange danach tauchte Henn auch am Horizont das erste Flugzeug, el.ie Junkers-VerkehrsmaschinA auf, bi? n-ah präch­tiger Landung m.fyreve (Siebe; er Pu! ag eie ab- setzte, die den Flug von Frarkfurt aus mi-ge­macht hatten. Bei diesem De uch blieb es für den Samstag, die Nacht brach h.wein> damit war der 5Lugbetrieb am Ende angelangt Ein portrefslich verlaufener Vegrüstungsa.ead im Hindenburg, bei dem der Megeiei begeisterte Worte gewidmet wurden, schlost den Auftakt des Flugtages.

Aber ..wie der Freitag, so der Sonntag!" Das konnte man gestern hi rsichtlich des Wet.ers so ungefähr bestätigt sinden. Zwar die Son e lachte nicht so ausdauernd wie am Freitag, aber sie zeigte sich doch so freundlich, dast man von gutem Flugwetter sprechen kann Am Vvnnittag wurden die bcabsich igen Ueberlanbf lüge wegen der starten QlebelbDung allerdings zum Teil ganz unmöglich oder stark behindert. Darvb r werden aber wohl die Hunderte von Menschen nicht böse gewesen sein, die zum Flugplatz ge­kommen waren, um sich die mittlerw.ile von Frankfurt auch noch eingetroffenen Dietvich-Go- biet-Sportflug^euge Ma chinen anzu ehen. Als die Sonne endlich burchgedrungen war, konnte man auch noch manchen tocb gelungencn Fl g bewundern. Von hier an datiert das Glück des Flugtages, von dem wir oben sprachen. Zunächst gab es allerdings noch ei en Mistklang der den Besuchern des Nachmittags eine gewisse Ent­täuschung bereitete. Das grobe Iunkersflug^uz

durfte nicht fliegen, weil der Platz nicht recht geeignet sei. Wir masten uns nicht an, darüber als Laien ein eigenes Urteil fällen zu tonnen, aber wir müssen beruhten, dast di? in ter Fliegerei doch auch eriah?enen He'senflicger der Meinung Ausdruck gaben, auf die em Platz Ion. e auch das Iunkersflugzeug rhr? Ges hr absti g?n und landen. Dast blef? höchst bedauerlich? Wen­dung auch beim Publikum eine gewiße Mist­stimmung hinterlief' ist v.r ländlich Nach diee.n Versagen gaben |ia? die Hessens, leger mit ihrem unermüdlichen Vor i.enter u ib Sporlleiter C n.l Schwarz an der Spitze di? denkbar grofite Mühe, das .Publikum nach Kräf.en scha'.lrs zu halten. Von Frankfurt holten sie tetealwniich noch eine Maschine heran, die gegen 1 _-3 Llhr auf dem Platz ein traf, und nun war im Handum­drehen reger Flieger betrieb im Gang? Mi drei Flugzeugen wurden zahlreiche präch ig? S >or - und Künstflüge ausg fuhrt, die d? nach Tau­senden züchtende Zuschauetnrenge zu lebhaften D.i- fallsbezeigungen veranlastte. Was da von den Flugzeugsühiern Heck, Diplom-Ing Katzen- st e i n und Schepe geleistet wurde, verdient in ber Tat auch die vollste Anerkennung. Ihre üleberschlagslüge, Sarrz- und Kurvensl ge Tru­deln usw. wurden mit ei :cr Präzision, Elega iz und Schneidigkeit ausgeführt, dast mar nur eh- lich entzückt fein konnte. Dom Echoeiber b.c er Zeilen war d?r erhebende Senust vergönnt, einen Fug mit Diplom-Iagenieur Katzenstein, iem Gewinner des Höhenfluges beim Deutschen Luft- Wett bewerb, mitzumachei und dabei euch zwei Loopings und einige scharfe Kurvenflüg?mi- zudrehen". Aus eigener Ersah ung kann er be­stätigen, dast die Fliegerei doch etwas über­wältigend Schönes ist. Der Motor arbeitete in allen Teilen des Fluges ausgezeichnet, der Füh­rer hatte fein Flugzeug so sicher in der Hand, dast ein Gefühl der ülnsicherheit keinen Augen­blick aufkommen konnte. Der Rundblick von oben war prachtvoll. -Untere Stadt tag klein wie ein schmuckes Spielzeug, das man eben aus einer grosten Schachtel aufgebaut hat, unter uns, und über das Weichbild der Stadt hinaus bot sich ein stets wechselndes, aber immer unvergleichlich schönes Bild, dessen Eindruck jedem Flieger­rekruten als erste Flugerfahrung unvergeßlich sein wird. Und dann die Tausende von Menschen unter uns, die wie ein ins Riesenhafte ange­wachsener Ameisenhaufen aussahen. Alles in al­lem, es war ein Bild, das einem zeitlebens als grostes Erlebnis in ber Erinnerung bleiben wirb. Als weiteren bedeutsamen Sportgenust neben ben Kunstslügen konnte man einen wohlgclungenen Fallschi rmabsprung aus etwa 600 Meter Höhe beobachten. Der Fallschirmspringer 2 u eb­ne r, der anscheinend die Windrichtung nicht ge­nau erkannt hatte, schwang sich abseits vom Flug­platz in der Höhe des Philosophenwaldes aus ber Masch'ne und kam statt auf dem Flugplatz dicht vor Wieseck zu Boden. Manchen Flugpä be- suchern entging auf diese Weise der fesselnde

Vorgang, dagegen konnten die Zaungäste bei Wicsea An starkes Plus verbuchen. Bei ben Be­obachtern des Absturzes war aber ein starker Eindruck von dem Geschauten unverkennbar. Und nun die Freiflüge Oberbürgermeister Kel­ler als Unparteiischer befummle die Nummern der Eintrittskarten, deren Inhader das Der- Snügen eines Freifluges Haven sollten. Sechs er Glücklichen meldeten sich alSbald zum Antritt des Fluges, darunter eine Dame und zwei Herren aus Giesten, zwei Herren aus Wieseck und einer aus Weitershain Alle traten nach ber Landung des Lobes voll und der Begeisterung voll. Für viele nur allzu früh

muhte dann gegen 5V? 11 br mit bei Fliegerei Schirrst gemacht werden. In dem Deausttsein, einen selten schönen Tag verlebt zu haben, verl.es.ea die Tausende von Menschen das Gelände unb brachten nun der Stabt wieder einen sehr star­ken Dertchr. Die schneidig, n He s s e n s l i e g e r und ihr tatfroher unb umsichtiger Vorsitzender Emil Schwarz haben ihr Versprech-n. uns ein gutes slugsportliches Erleben zu bieten, in vollstem Ausmast eingelöst unb damit auch di? Entlauschung gemildert die ter Iunke.s Ve srgec zeitigte. Wir sind sicher, ban bi? Tau­sende v n Zuschauern in diesem Urteil mit un- übereinftimmen.

Ein Wort ter warmen Anerkennung sei zum Schlust noch fer Polizeibeamt.n chafi unb ter Feue w hr ausg sprechen. Obw.hl d ? Poli-ei- menn ch ft des P.ahes an d es.m Tage eigentlich dienstfrei w r. bjt sie sich ebenso bereitwillig w.e uneigmnützia in den Dienst der Lache ge­stellt. Polizei, Feuerwehr unb die zahlreichen freiwill'gen Hel er tes Ordn ngsd.enstes h ben die Ab perrung so trefflich unb zug eich taktvoll durchgeführt bist da» ganze Unternehmen ohne L 6.ung unb LInglucksf.uk ncrl e . Ebenso bereit- w llig httte sich auch die F eiwillige Sanitäts- kvlonne un.igennützig zur Verfügung ge teilt, unb auch sie hat brrcchtigten Ansp uch auf die öffent- llche Anerkennung ihrer opserbe eiten Hingabe im Dienste ber Al'.g meinh it. Äie Kapelle unserer 15er unter üb rmuf lmerste - Löbers pe sönlicher Leitung ersreute durch ge-fegen? musikalische Dar- bxiungen, die ben vielen Zuhörern eine Freute waren. Nach dem gut verlauf neu, in unserer Lotalgef chichte benhnürb g?n Fl g p rtt g fand am Abend im Hotel Schütz em g? e lig s Bei­sammen ein mit den 5 i gern statt, b i hem die Darmstädter Herren in v rbiente - Weis? gefeiert unb bnen herzl chst gedankt wurde.

Unb nun begmn es w e5ee zu regnen,... Die F.ieger und die Gfeöener hatten G.ück gehabt

Kunst unb Wissenschaft.

Aus bem Marburger Musitleben.

Marb urg, 25. Oft. Der Marburger Konzertverein bietet seinem Publikum un­ter ber Leitung Dr. Stephanis ein auster- ordentlich reichhaltiges Programm. Es sind vor­gesehen Solokonzerte von Frau P o s - Carlvforti, dem Gelliften Dotter mund, bem Violinisten Prof. Ad. Bus ch, bem Pianisten Kaiser: Quartetlabenbe des Schll-,e-Prisca- Quartetts und des Amar-Hiidemith Quartetts ferner gelangen zur Aufführung Brahms' Deutsches Requiem, Dachs Wcihnachtsoratv- rium, Bruckners achte Symphonie, Dachs Matthäus-Passion, Haydns Jahreszeiten unb ein Symphoniekonzert.

Spiclplan der frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienstag, 28. Olt: Figaros Sochzeit. Mittwoch, 29.: Tosca. Donnerstag, 30. übin. Freitag, 31.: Der Barbier von Sevilla. Samstag, 1. November: Die Zauberflöte. Sonn­tag, ?.: Lohengrin. Schauspielhaus. Dienstag, 28. Otteber: Der Liebestrank. Mittwoch, 29.: Die Cenci. Donnerstag, 30.: Sechs Personen suchen einen Autor. Freitag, 31.: Die Eenci. Samstag, 1. November: Die rote Robe. Sonntag, 2.: QHebea des Euripides.

Am 25. Oktober wurde unsere innigstgeliebte Tochter, unsere gute Schwester

Emifie

im zarten Alter von 13 Jahren von ihrem kurzen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst.

Um stille Teilnahme bitten

die tieftrauemden Eltern:

Heinrich Opper und Frau.

Wieseck, den 27. Oktober 1924.

Beerdigung: Dienstag, den 28. Oktober, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Philosophenstraße 13 aus.

8384V

Bekanntmachung.

Detr : Zugelastene Installateure im Stadt, und ilcbcrlanbgebiet.

3m Nachgang zur Bekanntmachung Dom 28. Mai ds. Is. sind zur Vornahme von Installationen an elektrischen Lei­tungen, die ihren Strom vom Städtischen Clektrizitätswerk beziehen, ferner zuge- laffen:

Für das Stadtgebiet: Installateur Münnich, Oswald, Giesten,

Afterweg 29.

Für das Heberlanßgebtet: Installateur Münnich, Oswald, Giesten,

Asterweg 29,

Installateur Röhl, Hermann, Wieseck bei Giesten,

Installateur Rühl, Georg, ©runberg t. H.,

Kirchplatz 6,

Schumann-Werk,Mittelstmühleb.Giesten Installateur Schroeder, Friedrich, Grun- berg i. H.

Installateur Schmandt, Georg, Watzen­born, Fahrgasie 22.

Giesten, den 24. Oktober 1924.

Elektrizitätswerk und ileberlanbanlage der Stadt Giesten.

Stolle. 8375B

Allgem. Ortskrankenkasse Gietzen Stadt.

Die rückständigen Beiträge zur Kranken- krasie, Invaliden- und Trwerbslojenversiche. rung für den Monat September b. Is. können noch bis zum 4. November d. Is. ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Beitreibung unb Kostenberechnung. Die Einzahlung kann Dienstags von 8-1 Uhr bei unserer ftaffe oder auf unser Postscheckkonto, Amt Franksttrt am Main Nr. 10833 erfolgen.

Giesten, den 27. Oktober 1924. (8386c Allgem. Ortskrankenkasse Giesten-Stadt.

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