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Genannte zu ordern X*$öxxte Den ©TOöttMfttmEtttrr 0 te i g I e&e r txm 5nmlfurt, t*e anöere Seite verzichtete auf einen Vertreter. Der Vvrlihente deS UntersuchungsausschujseS, Vet^sordneter Dr. Leuchtgens, berichtete über die Sache und betonte, daß er die Untersuchung durchaus un­parteiisch geführt Hube. för verlas fobami das Gutachten des Sachverständigen, welches zu dem Schluß kommt, das) keinerlei Mißstände vvrlägen und daß die Preise sich durchaus in normaler Höhe betoogtcn. fötal noch l-eigegebenes Urteil eine- Mitgliedes des Frankfurter Liefbculcimtes (t-echn. Inspektor Ulrich- kummt zu d.'mlelben Resultat. Vach längerer, teilwei'e sehr erregter Aussprache legte Beigeordneter Dr. Leuchtgens einen Antrag vor,nach welchem nach den von Stadlbaudirektvr Bra u da ch-Gteßen unoöta t- baumeister Steig le der ' Fr.inksurt erstatteten Gutachten keinerlei Mihstänte Vorlagen. Das Ausschreiben der Arbeiten sowie die Vergebung seien ordnungsgemäß erfolgt, we)er dem Stadt­bauamte noch dem Bcmavsschusse feien irgend­welche Verstöße nachguweiseu und die Anschul­digungen seien durchaus haltlos. Die Stadtver- vrdnetenverlammlirng forme zustimmende Kenntnis von den Gutachten." Der Sp echer der Sozialdemokratie erklärte sich nicht einterf tarnten mit diesem Anträge und verlangte die Ernennung eines neuen Sachverständigen, welche Forderung aber aus großen Witerspimch stieß. In der Ab­stimmung wurde der Antrag LeuchtgenS mit 15 gegen 11 Stimmen lSozialdmrokraten und Kommunisten anaenommcn. Der Dürger- meister faßte dann tu einem Schlußworte nochmals die ganze Sache zusammen, wies ebenfalls auf die Grundlosigkeit der gegen angesehene Männer Haiti gegen die Behörden erhobenen Anschuldigun- geil hin und bat den Stadtv. Iokob um Zu­rücknahme seiner Beschuldig» naen. Dieser erklärte, er sei durch Uebevarhettung körperlich so zusam- mengebrvchen, daß er heute nicht in der Lage sei, einen Entschluß zu fassen Hieraus erklärte Stadtv. Gebhard, (®n), daß er und seine Parteigenossen in Zukunft mit Iakob In kei­nem Ausschüsse mehr zusammenar­beiten würden. . Dieser Erklärung schloß sich Siadtv. Füller namenS der D. BP., Schröder namens des Zentrums und Heß namens ter Handwerkerpartei an.

Kreis Schotten.

Schotten, 26. Sept. Unsere Landwirt­schaft bringt den landwirtschaftlichen Schulen, die in der Aachkriegszeit stark ver­mehrt wurden, immer noch nicht das weit­gehende Interesse entgegen, das sie beanspruchen mußten. Im vergangenen CSinter war die hie­sige Schule mir von 14 Schülern besucht. In diesem Iahre laufen die Anmeldungen so fpärlich ein, daß diese Zahl kaum erreicht wer­den dürfte. Sollte die Landwirtschaft unserer Umgebung sich nicht noch in letzter Stunde be­sinnen und ihre Söhne bewegen, die Landwirt»

schaftsschule zu besuchen, so müßte mit der Aus­lösung Der Schule gerechnet werden, was nur zu beklagen wäre.

ed. Eichel«dorf 26. Sept. Die Kar­toffelernte hat dieser Tage In unserer Ge­markung begonnen, und eS lassen sich schon jetzt Schlüsse auf ihr Ergebnis ziehen. Die Knollen .sind trotz der anhaltenden nassen Witterung ziem­lich dick, und die auf dem Morgen geerntete l Menge ist befriedigend. Aber fast ein Drittel der Früchte ist angefault, und mancher Land- f wirt, der durch Kartoffelverkaus feiner alb.' schwachen Kasse etwas auf Helsen wollte, wird '* kaum seinen Bedarf ernten. Bitter rächt es sich in diesem Iahre, daß man den Anbauroter Kartoffeln fast gänzlich aufgegeben hat, denn diese sind fast durchweg gesund und liefern Massenerträge.

Kreis -Ilsfeld.

r -4- AlSselb, 26. Sept. Die 1 4täglgen Herbstferien an den hiesigen Schulen (Ober- real-, Gewerbe- und Stadtschule) beginnen nächsten Montag. - Bei der gestern hier stattaefundenen Ob ft bet ft etgerung wurden für Aepsel hohe Preise erzielt. Zum Teil wurden über zehn Mark für einen Korb voll bezahlt. Die vor einigen Monaten ins Leben gerufenen Schulsparkas- f e n weisen an allen Orten des Bezirks erfreu­liche Resultate auf, so daß mehrere derselben sich an der Sparprämienverteilung beteiligen rönnen.

Durch das anhaltende Aegenwetter hat sich die Kartoffelernte schon dermaßen verzögert, daß, zumal alle Anzeichen auf einen frühen Win­ter Hinweisen, die H e r b st b e ft e 11 u n g nur zum geringen Teil erfolgen kann.

Starkcnlmra irnd Rheinhessen.

* Darm stabt, 26. Sept. Die hiesige WohnstngszuteilungS - Kommission batte das Gesuch her Ettern eines städtischen Beamten abgelehnt, weil sie nicht borgcmerCt waren. Der Oberbürgermeister erkannte die wiederholte Gntscheidung der Kommissten nicht an und totes dem Ehepaar eine Wobnung zu. Davcvuf hat jetzt die aus drei Mitgliedern bestehende Kommission ihre Tätigkeit eingestellt.

Hessen-Nassau.

spd. Frankfurt a. M., 26. Sept. Seit Monaten wurde die Feuerwehr durch blinden Alarm fast jede Nacht aus der Au he ailfgesrl/eucht, ohne daß es gelang, des Täters babbafl zu werden. Nun wurden feit einigen Tagen sämtliche Feuermelder der Stadt aufs scl-ärsste durch dienstfreie Feuerwehrleute bctoad)t. In der vergangenen Aacht gelang es, den Täter auf frifd/er 5xit zu ertappen und s e st zu n e hm e n. Es handelt sich um einen ehemaligen Feuerwehrmann, der zu­letzt S 6)u l ha n s v e r wa l le r war, aber sein A m t wegen schnmtziger- Geschichten mit Wei­bern niederlegen mußte Aus Rache spielte der Alaun feinen ehemaligen Kameraden allnächt­

lich den Seyavernaek. daß er sie von irgend einer Stelle aus alarmierte.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Es war vorauszusehen, daß die Anleihe- Hausse zusammenorechen würde, sobald die zu^ ländigen Behörden, über deren Stellung nach allen bisherigen Erfahrungen kein Zweifel sein konnte, und die politischen Parteien vor die Not­wendigkeit gestellt wurden, sich ganz bestimmt zu entscheiden. Der Gedanke, daß das durch die Geldverschlechterung entstandene ilnglücf wenig­sten- dort durch Unterstützungen aus öffentlichen Mitteln etwas gelindert werden müßte, wo die betroffenen infolge Alters ober Krankheit nicht in der Lage sind, aus eigener Kraft über die Schwierigkeiten Hinwegzukommen, hat erfreultcher- tocife die Zustimmung des Llnterausschusses im Reichstag gefunden Darüber hinaus verbietet sich aber bei der jetzigen Finanzlage des Reiches eine allgemeine Aufwertung. Für eine fernere Zukunft wird man wohl noch auf einen beschei­denen Ausgleich hoffen dürfen. Diese Möglich­keiten liegen aber noch in so weiter Ferne, daß auf Iahre hinaus mit ihnen nicht ernsthaft ge­rechnet werden kann. Der Börse, wie dem Publikum ist aus der monatelangen Anleihespeku- lation mehr <5dy.rben als Nutzen erwachsen. Dah der Zusammenbruch der Hausse mit dem Quar­tals-Ultimo zufammens el, machte den Sturz be­sonders gefährlich. Man muß anerkennen, daß die Börse im großen und ganzen sehr vorsichtig geworden ist, und daß infolgedessen schwere Er­schütterungen kaum eintreten könnten. In der Wirtschaft schreite der Heilungsprozeß sehr langsam, aber doch stetig fort. Der '^schäfti- gungsgiad in der Industrie hebt sich. Am Geld­markt? dürste die Herabsetzung der Zinssätze verschiedenster Art mit Ausnahme allerdings des Reichsbaiikdislonts - ebenfalls bald günstige Wirkungen zeitigen. Nach den neueren Meldun­gen bestehen auch günstigere Aussichten für Aus­landkredite an die deutsche Privatwirtschaft, und es scheint, als ob auch die große Reparations­anleihe nun endlich aufgelegt werden könne. Es ist anzunehmen, daß nach dem Quartalswechsel auch an der Börse bald ein etwas regeres Ge­schäft In Industrlewerten einsetzen Wird. Aller Voraussicht nach wird di? Umstellung auf Gold- kapital bei den Großbanken und bei den groß- industriellen Konzernen wesentlich günstiger aus- fallen, als man vielfach erwartet. In unter­richteten Kreisen glaubt man z. B, daß im Stinnes-Kon^erii und im Klöckner-Konzern fast gar leine, oder doch nur eine geringfügige Zu­sammenlegung nötig fein werde. Man nimmt an, daß das Gescimtattienkapital ber großen Kon­zerne nach der Umstellung auf je 90 dis 110 Mill. Golömark kommen werte.

* Zinsherabsehung der Berliner Stempelbereinigung. Wie terDeutsche Hantelsdienst" erfährt, hat die Berliner S'.empel- bereinlgung die bereits seit einiger Zeit erwartete ®rmäf)igwng ter Zinssätze nunmehr vorgenommen. Die Habenzinsen für bierzehntägige bis vier­wöchige Einlagen find von 12 auf 9 Prozent herabgesetzt. Wie bekannt, ging die Anregung hierzu in der Hauptsache von der Reichsbank aus. Hierzu kann dasBerliner Tageblatt" noch mit- tctlcn, daß sich die Deutsche Girozentrale mit ter Stempelbereinigung über eine von nun ab erfol­gende Anlehnung cm die Sähe ter Stempelvereini­gung geeinigt hat. Die Deutsche Girozentrale wird ihren Einfluß in dieser Richtung ebenfalls auf die Provmzsvnrkassen geltend machen.

* Der Kurs der ^prozentigen und 3' b r o 8 en t i g e n bayerischen Anleihen an der Berliner Börse vorläufig g e - strichen An ter Berliner Börse werten dis auf weiteres die Kurse, sowohl Einhettskurse wie va­riable, für die 4prozentigen und 3'^Prozentrgen baberifeten Staatsanleihen nicht mehr notiert, weil sich herausgestellt bat, daß die bayerische Regte- ning es versäumt bat, für die aus der ilmtoanö- (ung a»S Schuldbuch-Eintragungen ab 1. Iannar 1914 her rührenden Stücke die Zulassung zur Ber­liner Börse zu beantragen. In Frankfurt a. M. und München ist die Zulassung solcher Stücke seinerzeit erfolgt.

* Belebung In der Kali-Industrie. Wie die tliüringlfche Staatsregierung mittetlen läßt, nehmen sämtliche 23 Zecheminternehmungen im Eisenach-Bachaer Bezirk den normalen Betrieb wieder auf. Ebenso arbeiten die Brann ko dien nmrke im Melffelwitzei Bezirk wieder in vollen Schichten.

* Auslandsaufträge für deutsche Maschinen. Die Fabrik landwirtschaftlicher Maschinen, F. Zimmermann A.-G. in Hakle, er- hielt aus Brasilien einen Auftrag über Lieferung von 600 großen Drillmaschinen. Die Verhandlun­gen über weitere MiSlandsaufträge sollen schive- ben, so daß die Fabrik bis zum nächsten Früh­jahr vott beschäftigt fein dürfte. Weiter wird be­kannt, daß die Leipziger Maschinenfabrik Rudolf Sack, die mit Zimmermann in einer Interessen- gemeiirschaft steht, vom Türkischen Landwirtschafts- mtntfterhnn erhebliche Bestellungen überwiesen er­hielt.

* Große Arbeiter-Entlassungen bei Deutsch-Lux. Wie aus Bochum verlau­tet, wird von der Generaldirektion der Deutsch- Lu remburgischen Bergwerks- und Hüttengesell­schaft die vom GesamttetriebSrat verbreitete Mitteilung über die beabsichtigte Entlassung von 4200 Bergarbeitern ter Gesellschaft, die sich aus fünf Zechenanlagen verteilen, bestätigt. Der Grund sei in den Absatzschwierigkeiten im Rukirbergba», zu suchen. Zu tem schon teilte sich auf 200000 Ton­nen belaufenden Kohlen-, Koks- und Drikettlager- beftanb müßten täglich bis zu 4000 Tonnen auf Lager genommen werten. Dies stelle eine uner­trägliche finanzielle 'Belastung ter Gesellschaft dar. Daher sei die Entlassung leider nicht zu umgehen.

Börsenkurse.

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11,9

Schöffengericht.

Gießen, 24. Sept. Der Ingenieur H. von Hagen ist angeflagt, im Mai d. Is. Bad-Nauheim das Vermögen eines dort

Banknoten.

(Offne Gewähr.)

11,90 45

26,75

6 9,25 10 8) 0,33 12,40

12.9 1/2 0,330

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10,26 11 9

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51,25 69

15

17 71 6,12 10,25 39,50

35,5 1.0

162 4 80

i&ahlkopfeagkeät

ist meistens die Folge von unsachgemäßer Haar pflege. Die Poren der Kopfhaut werden durch Schweiß und Staub verstopft, es bilden sich Schuppen und Schinnen und das Haar wird in seinem Wachs- ttim gehemmt. Da hilft nur eine regelmäßige Kopf­wäsche, die den Haarboden gesund erhält.Schaum- pon mit dem schwarzen Kopf" ist durch i>elne überraschende Keinigungkraft und desinfizierende Wirkung das idealste Kopfwaschmittel und beugt Haarkrank­heiten vor. Man verlange ausdrücklich Schaumpon Marke Schwarzkopf mit der weltbekannte» Schutzmarke

Schwarzer Kopf" und weise Nachahmungen zurück.

wohnenden Elektrikers dadurch geschädigt zu haben, dah er im ftrafredjtlicten Rückfall durch Vorspiegelung falscher Tatsachen einen Irrtum erregte und den Mann veranlaßte, ihnl Darlehen von zweimal 20 und 100 Mk. aus- zuständigen, mit denen er verschvcmd. Bei Auf­ruf der Sache stellte sich heraus, daß ter Aw geklagte trotz ordnungsgemäßer Ladung unent­schuldigt ausgeblieben war. Die Sache wurde des­halb vertagt, und es erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den Angeklagten Haft- befehl.

Eine weiter anstehende Straffache wegen Konkursverbrechens wurde zwecks wei­terer Ermittelungeik ebenfalls vertagt.

) Bom Rückzahfungswert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(rtnöfaioncn Morl mi^ebrllrfl. Buenos AVer, London, Wau porf, Japan, Mio br Janeiro für eine Einheit, Wien nti» Budapest für 100000 Änhettrn, afftl flbrtoc für 100 Liuheiteu.-

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger".) Frankfurt«. M., 26. Sept. (GigenerDcaht- berlcht desGießener Anzeiger".) Tendenz: Neue Baisse in Anleihen, Aktien sehr schwach. Die Bestürzung drückt weiterhin der Börse ihren Sfem- pel auf, da ter Zusammenbruch der An­leihespekulation erftteute zur vollen Aus­wirkung kam. Das scharfe Angebot ter Kreise ter Spekulation in Kriegsanleihen, wobei es sich zu­meist um Millionenbeträge handelt, nahm im heu­tigen Verkehr seinen unheilvollen Fortgang. Die neuen Rückschläge sind als nahezu katastro­phal zu bezeichnen, da fast sämtliche Gattungen des heimiscten ^tentenmarktes Kurseinbußen nahe­zu um die Hälfte ihres gestrigen Standes erlitten. Ausländische Renten waren gleichfalls scharf an­geboten und erheblich niedriger. Der Aktien­markt wurde in empfindlicher Weise durch die Anleihebaiffe beeinflußt, besonders stark wurden in

Mitleidenschaft gezogen ter Montanmarkt und der Ehemische Martt, wo die Kurseinbußen bis zu 3 Diil. Proz. betragen. Am Banka tttemnarkt traten heute mehr oder weniger Rückschläge ein, im allgemeinen war die Kursveränderung aber ge­ringfügiger Art. Am Einheifsmarlt 6er Industriepapiere bewegten sich die Der- änderungen in mäßigen Grenzen. Das Geschäft war auf diesem Gebiete sehr ruhig. Im Frer- verkehr war die Stimmung unverändert schwach Api 2,5. Ufa 10,25, Entreprise 19,2, Krügershall 75/8, Benz 3' ,, Deck.-r Kohle 47/a, Growag 0,105. Am Geldmarkt halten sich Termins- und tägliches Geld zu unveränderten Sähen Am Devisenmarkt belebte sich das Gefchäst im Usancenverkehr. Der französische Frank wird gegenüber dem englischen Pfund mit 85, gegenüber dem Dollar mit 19 Frank gehandelt, gegenüber Kabelaus-ahlung Neayork wird das englische Pfund mit 4,87'/« Dollar^umgefeht.

Berliner Börse.

(Eigener Drahttericht desGießener Anzeiger".) Berlin, 26. Sept. Die Börse stand heute i'vch unter tem Eindruck ter amtlichen Mittei­lungen zur Austvertangsfrage. De-. Kurssturz in Anleihen setzte sich tDei'rv fort. Die Stim­mung ist weiter gebrüdl, da rn :n noch nicht über­sehen kann, welche weiteren Folgen ter Zusam­menbruch der An lei he Haus se vrelleicht nach sich ziehen wird. Bekanntlich zeigen, sich nach derartigen Ereignissen die eigentlichen Schwierigkeiten erst dann, trenn die an den kri­tischen Tugen betätigten Orters zur Ausführung kommen. Das würde in diesem 'Falle also erst morgen und zu Beginn ter nächsten Woche sein. Die Besorgnis vor Zusammenbrüchen ließ natür­lich auch keinerlei Unternehmungslust au | dem Markte der Industriepa- piere auffommen. Alle Anregungen wirtschaft­licher und politischer Art blieten gcgemiter diesen Vorgängen wirkungslos. Es l'imnt hinzu, daß die Kreise, die am Anleihemarkt große Verluste erlitten haben, nunmehr nvtgedrungen auch Ver-, taufe i u Industriepapieren vornehmen. Hierdurch ergibt sich ein gewisser Druck auf die Kurse des Aktienmarktes. Anterersetts kann man ober auch heute noch sesfftellen, daß die seriöse Bankwett die Aussichten ter Börse für die kommende Woche nicht allzu pessimistisch beurteilt. Für dir Aktienmärlte rechnet man nach Aeberwindung ter jehicen schwierigen Tage so­gar mit einer wesentlichenWeiterung. Es kommt nvch hinzu, daß die Umstellungsprozeste bei den Akiicngesell'chnfien rasch fortschreiten. Am Geld­markt war die Lage gespannt. Am Devisen­markt zeigten sich keine Veränderungen.

Frankfurter ©dreiteborfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger''.) Frankfurt a. M, 26 Sept. Es wurden notiert: Welzen 24,50 bis 25,50, Roggen, inlänb. 23 bis 23 75 SvmMergerste für Drauzwecke 25,50 bis 27 50 Hafer, inlänb. 22,50 bis 23,50. Mais, aelb, 19 75 bis 20, Weizenmehl, inlänb., Spezial 0, 36,50 bis 37,25, Roggenmehl 32,75 bis 33, Wei­zenkleie 12,75 bis 13, Roggenkleie 12,50 bis 12,75. Tendenz: Fest.

Berliner ProduNenbörse.

Berlin, 26. Sept. Am Prvduktennmrkt hat die Unlust von geflern sich teilweise noch verstärkt. A^nd betreibe schien aber infolge ter Chi­cagoer Notierungen immer noch fest. Kleie und llteizen behauptet. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, inärf. 227 bis 235, Roggen, märl. 217 bis 221, Gerste, märt 225 bis 250, neue 200 Ins 210, Hafer märt. 182 biS 190, Raps 345 bis 350, Leinsaat 440 bis 450; pro 100 Kilo: Weizenmehl 32,50 bis 35,25 Roggenmehl 31 bis 33,50, Weizen- Heie 14,50 bis '14 75, Roggenkleie 12,80 bis 13, Viktoriaerbsen 32 bis 36, kleine Erbsen 22 bis 26, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 17 bis 19, Ackerbohnen 20 biS 22, Wicken 17 bis 18, Lupinen, blau 13 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 15 bis 18, Rapskuchen, 14,80, Leinkuchen 25 bis 26 Trvckenschirihel 13,60 bis 13,80, Torfmelasse 9, Kartoffklslecken 19 Mk.

VUncrfffliTtfrfic gtofe» . . . ..

Nistrn ...... Dtinilchk 91oten ...... (Eiinflfrtie Noten ...... tzknnMtzhe g/otert ......

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Kberomische Werke Albin . . deinentwerk Heidelberg . . Pbilipv Holzmann......

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Grielv elmer (kleciron .... Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung . . .... RiiigerSlverfe.........

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