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12,75

m a

*) Dom Rüctzahlungswerd,

Banknoten.

ME

(Nachdruck verboten.)

53. Fortsetzung.

gewachsen . . . Herr Junker .

Reißt ifyr

Anzeiger".) Obwohl die

27

6,60

den gen sein der mit

0,849 1,19

1,17 1,65 0,46

1,456

DörsenMrie.

(Ohne Gewähr.)

29 7

2.5 12,13

Winzerverbanb zu befürchtenden SchäLigun- duvch besondere Hilfsmaßnahmen ab;uhelfen werde, sei Gegenstand ernstester Erwägungen Reichsregierung, die sich zu diesem Zwecke den Landerregierungen in Verbindung setzen

4,90

12,5

19,25

14,60

16,75

16

18

1,15

4,2

86,3 12,40

9,65 15,40

35,25

45,6

2,4

2,8

12,1

L.85O

1,2 1,175 1,850

4,9

13 18,90

13,50 16,40

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18

0,850 1,375 1,150

1,68 0,451

1,4 1,3

1,2 1,2

4,2

31

6,50

9,6 11,40 0,370 13,40 13,95

2,05 0,425 0,350

Zu der gelegentlich des AiddaerHerbst« Marktes am 1. September stattfindenden Eber- und Dullenauktion des Landwirtschaftskammer-

Der Alte aus Topper

Roman von Hanns von Zobeltih.

Händchen zurück, ist wie ein gescheuchtes Reh die Treppe hinauf weg

(Fortsetzung folgt.)

12,25 19 30

1,4 14,5

17,9

15,90 6,95

17,8

15,70

10

15,75 8

46,5

2,60 2,95 2,95

13,25

0,625

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2,1

2,7 4,86

10,10

3,9

3,60

1,2

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3,2

4,75

9

3,4

12,6

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50,25

55,5 66

16

20,5

3

13,62

38

31

39,5

26,50 DIS 2oj5 -Letzen- und RvggstllLto 11,28 biS 11,75. Tendenz unverändert.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 26. Aug. Am Produktemnarkt war Roggen die Zufuhr etwas knapper, Gerste ersten Sorten weiter begehrt, da die hiesigen auereien sich eindecken und gleichzeitig noch erheblichere Posten nach Holümd u nd der Tschechoslowakei abgegangen sind. Es wurden notiert pro 1000 Kilo: Weizen, märt, 203209, Roggen, märt, 151158, Gerste, märt, 205 bis 216, Gerste, neue, 182187, Hafer, märt, 157 bis 166, Raps 310320, Leinsaat 415425. Für 100 Kilo: Weizenmehl 2830,50, Roggen­mehl 2224,75, Weizenkleie 12, Roggenkleie 10,90, Diktoriaerbsen 2832, kleine Erbsen 1820, Fut­tererbsen 1416, Peluschken 1315, Ackerbohnen 1517, Wicken 14,5016,50, Lupinen, blau, 9,50 bis 10, Rapskuchen 12,50 bis 12,60, Leinkuchen 23, Trockenschnitzel 11,4011,60, Torfmelasse 8 bis 8,10, Kartoffelflocken 2121,55

1,2

2

3,1

4,65 9,65

3,6

4,2 8b.7

12,75

48

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6,50 9,90

11,60

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2 0,370

,475 52,75 12 90 14,65 50,75 54,75 67,25 16,70

20,1 7,75 13,50

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38,5

28,50

7,1

Landwirtschaft.

Oberhessische Eber- und Dulleuauktivn.

0,825 1,35 1,25

1,675 0,480 1,225

1,2

1,2 1,025

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12,9 13,50

1,9 0,405 0.350

48,5 12,60 13,90

50 53,13

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37 31 39

2

27,75 6,95

2,4 12,75

4,70

12,4

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1.3 14,25 16, 0 15,70

6,8 18,25

15,6

9,8C 15,625

8.10 37,5.

45

2,5 2,90

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1.1

12.5 2,1

4,75 9,25 3,95 3,60

werde. Der Reichsrat nahm den Handelsrertiag mit 38:19 Stimmen an, Baden enthielt sich der Abstimmung. Gegen den Dertrag stimmten die Vertreter von Ostpreußen und Pommern sowie der Rheinpvovinz, Bayern, Württemberg und Hessen.

* Aus nahmetarife f ür Erze ans dem Siegerland für We st- Ober­schlesien. Die west-oberschlesische Eisen­industrie ist bei den amtlichen Stellen in Berlin wegen der Gewährung von Ausnahmetarifen für Erze aus dem Siegerland eingetreten. Auch wer­den Ausnahmetarife für Erzfendnngen über Stettin beantragt.

De rliner Handelsgesellscha ft. Die Berliner Handelsgesellschaft legt als erste Bettiner Großbank ifxre Goldmarkeröff- ^rungsbilanz per 1. Januar 1924 vor. Sie TDeift ein Reinvermögen von 27 Millionen Gold- Mnark aus. Der Berw.ütungsrat beschloß, den An­fragen der Geschäftsinhaber entsprechend den ^Kommanditisten vorzuschlagen. das Kommandit- kapital auf 22 Millionen Goldmark derart umzu- fiellen. daß ein Kvmmanbitantoil von 1000 Mk. künftig über 200 Goldmark und ein solcher v)n 500 'M. künftig über 100 Gvldmark laufet. Aus restlichen 5 Millionen Gvldmark soll ein ordent­licher Reservefonds gebildet werden. Die Gold­markeröffnungsbilanz weist im einzelnen folgende Ziffern auf: Kasse 1 134 957 Goldmark, Guthaben bei Danken 19 777 441 Goldmark, Wechsel, De­visen und Sorten 2 586 919, Effekten 4 077 491, Kvnsvrtialkonto 9 354 839, Dankgebäude 5 Mill., sonstiger Grundbesitz 2 367 000 schwebende Effek­tenabrechnungen 186 133 Eoldmark, Schuldner ge­deckte 13 969 995, ungedeckte 1 495 133 Gvldmark. Unter Passiva ist das Kommanditkapital mit 22 Millionen aufg:führt. Reserve onds 5 Millionen, Gläubiger 31 731 052 Goldmark, G winnverteilung 1923: 1218 860 Eoldmark. Wie Geheimrat Für­st en berg ausführte, ist die Bilanz außerordent­lich vorsichtig aufgestellt und für innere Re erden

io 16,75

37.25

47,75

2,5

2,9

13

Frankfurter Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Frankfurt a. M., 26. Aug.

ilnö überall, überall Elend und Trostlosig­keit. Lleberall die Dörfer verwüstet, Ställe und Scheunen teer, die Bauern und Kätner vergrämt und verbissen, Frauen und Kinder ängstlich wie Hühnervolk, sobald sie Pferdegetrappel hör en; als ob sie immer dächten: da kommen die M)s- kowiter schon wieder.

Run ritt er über die Oder und über das Schlachtfeld von Kunersdorf auf Reppen zu, und je näher er der Heimat kam, desto tiefer sank ihm das Herz. Ein paarmal wollte der Marzanke laut werden:Herr Zunker, morgen sein mer in Topper . . . hrissa!" Dann könnt' er bloß nicken: wie wirst du's finden?

Ettt als er den hohen Spiegelberg sah und über das Eis der Pleiske ritt und durch das Grunewaldsche Dorwerk und wußte: jetzt noch eine halbe Stunde, da wurde es ihm wieder warm unter dem Pelze. Da kam die Sehnsucht hoch und die Freude auf das Wiedersehn. Was sie für Augen machen würden?! Die gute Frau Mutter! Der Herr Großvater! Ohm Christel! ülnd der Rotkopf ... ja, auch der Rotkopf!

Duttche, heut sollen die Gäule im Stroh stehen bis an den Bauch. And ihr kriegt zu fressen und zu saufen, mehr als in Bettin. Kommt nur gemächlich nach Ich reit voran! " ilnb er hieb dem Schimmel die Eisen ein

Da lag's, da lag's: Topper. Gottlob, der alte Kirchturm stand noch und winkte ins Land.

Sah hier überhaupt nicht so schlimm aud, lag Schnee, der alles zudeckte. 3a, freilich, die Schmiede war in Trümmern; gespenstig fast streck­ten sich die schwarzverkohlten Balken durch die weiße Schicht. And da . . . ist das nicht der Schulmeister in höchsteigener Person? Der da am Zaun lehnt, verwunärrt aufschaut, die Kappe zieht . . . wahrhaftig, er kennt ihn nicht, kennt seinen Junker Kaspar nicht!'Tag, Balthasar! ' Ja, ja, sperr' vculos ... ich bin's!" And jetzt weiter

Entlang an der Maarrr und durchs Tor und in den Gatten, und grab' vor dem Schloß den Gaul pattett. Ab springt er, sch.eit laut:Da bin ich! Da bin ich!" Ülnd das Herz klopft ihm gegen die Rippen, wild wie je in der Dataille.

Wie im Märchen liegt das Haus, tvtensttll, mit halb zugefrorenen Fenstern.

Ruft noch einmal:Da bin ich! Da bin ich!" ülnd endlich ist oben am Fenster ein liebes Angesicht. Ülnd ein Schrei darauf, ein einziger Aufschrei, und hastige Schritte kommen die Treppe herunter, und die Tür wird aufgestoßen, und Frau Beate stürzt heraus, mit wütgeöffnetea Ar­men:Kaspar! Kaspar! Mein geliebter 3unge!" Mutter! Liebste Mutter!" An ihrer Brust liegt er, fühlt die sanften Hande an seinen Schlä­fen und wie sie ihn streicheln, fühlt, wie die Mutter im 3ubel bebt, ganz fassungslos, und alles, alles ist hinter ihm versunken, König und Krieg und ßanb und Eiend, und die letzten Fahre. Kind ist er wieder, ihr Kind, will herzen und sich herzen lassen.

Da klingt die große, schwere Haustür, und eine alte, rauhe, zitternde Stimme kommt:He

27,4

6,4

9.5

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1,90 0.425

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5C 12,3 13,5

50 58,90 64,6 16,4 19,90

7 ,12.9 86,90 §0,40 37,25

Ausschusses für die Provinz Oberhessen sind fünf Eber und drei Dullen gemeldet. Die Eber stammen aus der Zucht des Schweinezuchtvereins Lang- Göns, welcher in Oberhessen infolge seiner her­vorragenden züchterischen Leistungen rühmlichst be­kannt ist. Sämtliche zum Berkaus kommende Eber (Deutsches Edelschwein) sind von ausgezeichneter Körperbeschaffenheit und haben eine vorzügliche Abstammung. Die zum Bettauf gemeldeten Bul­len sind in Heuchelheim i. W., Bingen­heim und Dorsdorf gezüchtet und in das Zungviehregister des Landwirtschaftskammer-Aus­schusses für Oberhessen eingetragen.

Stimmung infolge der optimistischen Auffassung über das Zustandekommen der Sonboner Abma­chungen zuversichtlich blieb, zeigte sich bei Eroff- rmng der Bör e die Tendenz für die Aktienmärkte etwas schwächer als gestern. Der Markt wurde beherrscht von der lebhaft einsetzenden Kaufbe­wegung für deutsche Anleihen und namentlich. für deutsche Städteanleihen, die im Mit­telpunkt des Bettehrs ftanben. So ziemlich alle an der hiesigen Börse gehandelten Stadtanleihen, wie Münchener, Tarn berget, Wiesbade er Mainzer, Frankfurter, "Nürnberger, Kölner und Darmstädfer Stadtanleihen wr.ren stark in Anspruch gencnnn n Alle Papiere konnten infolge der starken Rach­frage ihre Kutte ziemlich verdoppeln. Auch Staatsrenten waren stark beachtet. Der Geld­markt hatte unveränderte Zinssätze. Der Devisen- handel zeigte eine neue Abschwächung für die drei Hauptvaluten Europas. Die Aktienmärkte waren gegenüber dem Anleihemarkt sehr statt vernachlässigt. Rach Erledigung der ersten ge­ringen Kaufaufträge schrumpfte das Geschäft vol­lends zusammen. Die meisten Mättte hatten leichte Rückschläge aufzuweisen. Der freie Dettehr lag anregungslos bei vereinzelt kleinen Umsätzen. Api 4, Decker-Stahl 21/8, Decker-Kohle 53/i, Bmz 35/8. 3m weiteren Der lauf blieb das Geschäft in Staats- und Städteanleihen unverändett leb­haft und angeregt bei neuen Kurssteigerungen.

Märkte.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbettcht desGießener Anzeiger".

Frankfurt a. M., 26. Aug. Es wurden notiert: Weizen, Wettevauer 22.50 bis 23, Roggen, inlänß. 17,50 bis 18,50, Sommergerste für Brau- zwecke 22,50 bis 23,50, Hafer, inländ. 19,50 bis 20, Mais (gelb) 17,90 bis 18,10, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 32,75 bis 33,75, Roggenmehl

weitgehendst Rechnung getragen 3m übrigen ist bemerkenswert, daß die Dank Auslandskredite I nicht gesucht hat, aber auch angebotene Kredite 1

nicht akzepttene. Das Personal, das im zroel- ten Quartal des vorigen Zahres etwa noch 14 000 Köpfe zählte, beträgt z. Z. 748 und soll auf etwa 600 reduziert werden, eine Zahl, die genügt, auch einem bebeutenb größeren Geschäft als zur Zeit gerecht zu werden Die Dank ist bei der Aufstellung der Bilanz von dem Gedanken aus- aegangen, die alte Dank zu liquidieren und da­für sofort eine neue zu schaffen. 1 400 000 Mk. sind an Behörden gezahlt worden zur einmaligen Ablösung der Körperschaftssteuer, sowie als Aus­gleichsverfahren, um auf diese Weise auf keinen Fall noch irgendwelche Steuern zahlen zu müssen, wenn die beschlagnahmten Wette freigegeben wer­den. Die starke Herabsetzung hofft die Dankleitung durch eine größere Dividende ausgleichen zu können.

* Stahlwerk Decker. Für die zum 10. September geplante G.-D. des Stahlwerkes Decker wird von einem Herrn Dor st er, Düs­seldorf, eine Opposition vorbereitet und die D i l- dung eines Schutzverbandes geplant. Es soll von einem ausländischen Bankier ge­plant fein, mittels des zehnfachen Dorzugs- Stimmrechtes maßgebenden Einfluß auf das Werk zu gewinnen. 3n dem Gegentvorschlag des Herrn Dorster sollen nach Aufhebung der Ge­schäft sa u f sich t die auf das Wett hypothe­karisch eingetragenen Gesamtschulden von einem ausländischen Kvnsortium za 90 Proz. übernommen und der Gegenwert den Gläubigem in bar ausgezahlt werden. Für den Aktionär würde das Arrangement bedeuten, daß seine Attien schlimmstenfalls vier 3ahre ohne Dividende bleiben würden. Aach vier 3ahren könnte er dm nicht amortisierten Seil der Hypo­thek durch eine solche zu niedrigeren Zinsen er­setzen, die ganzen Sachwerte würden ihm er­halten bleiben. Es ist anzunehmen, daß das Stahlwett Decker vor der ©eneralberfamnuung hierzu Stellung nimmt Das Znteresfe an der Er­haltung des Stahlwerkes Decker, das zu unseren besten Stahlwerken rechnet und für den Wie­deraufbau der deutschen Wirtschaft unbedingt eine gewisse Rolle spielt, ist in allen Kreisen sehr rege.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger".) Berlin, 26. Aug. An der heutigen Börse wurde die gestrige Reichstagsdebatte eifrig er­örtert. Man hofft immer noch auf einen Kom­promiß mit der Gewißheit, daß am 30. August auf alle Fälle in London unterzeichnet wird. Publikum und Ausland sind heute mit Käufen nur wenig vettreten, teilweise schritt man sogar zu kleineren Abgaben, die die Kutte zuerst senk­ten. Besonders erregt die Absicht Frankreichs, die deutschen 3mporfe mit einer 26prozentigen Abgabe zu belegen, die Befürchtung an der Börse, daß die Arbeit der Transferierungs-Kommission durch bitte Maßnahme nicht nur ungemein er­schwert, sondern auch nahezu unmöglich gemacht werde. Größeres Geschäft entwickelt sich tellweise in unnottetten Wetten. Am Anleihemarkt war die Tendenz wenig verändert. Der Geldmarkt zeigt eine Versteifung, tägliches Geld muß mit 8/4 pro Mille bezahlt werden.

Devisenmarkt Der««Frankfurt a. M.

<Fn Billionen Matt aaSpebtüttt. Bueno«-A!reS, London, Neu« Sark. Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien nnb mdapest für 100000 Ein denen, alle« übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

ihr! 3st's denn die Möglichkeit! Unter Kaspar! Zunge, wo kommst du her?" And eine alte, rauhe zittrige Faust packt ihn ins Genick, reißt ihm den Kopf zurück und patsch! hat er einen dicken Kuh unter der Rase. So dick und so naß, daß er auflachen muß, wider Willen.Der Herr Großvater!"

Llnd da ist plötzlich auch der Ohm, der Herr Stabskaptän. Sfeht in der Tür, breitbeinig, sieht gar nicht mehr so elend aus. Zunge l Zunge! Wo kommst du her?"

Stellt er sich in Postur, Kops hoch, Brust heraus, meldet:Kurier Seiner Majestät, Herr Stabskapitän, mit Allerhöchsten Schreiben MPch Berlin und zurück auf -Urlaub Und hat's kaum gesagt, da liegt er wieder an der Mutter Brust und ist wieder ganz Kind, ihr Kind.

Kommen indessen, Trab, Trab, die Husaren auf den Hof, und der Marzanke, und der anöere Marzanke, der Dafer, ist herbeigelaufen, sperrt Maul und Rase auf, steht wie eine Salzsäule. Zetzt muh doch gesorgt werden:3st meine Es­korte, Herr Großvater. Bitt' im Romen Seiner Majestät um Quartier auf vierundzwanzig Stun­den. Sind brave Bursche. Hab' ihnen ver­sprochen: Gäule bis an den Bauch in Stroh, und den Burschen zu fretten und zu saufen, daß sie Platzen." Lacht der Gestrenge:Soll besorgt werden. Du, Marzanke, laß deinen Zungen los, tummle dich! Stroh ja. Wird sich finden. Zu fretten auch. Bloß, mein Sohn, nichts haben wir wie Wasser. Wasser aber vielleicht kriegt der Bogt noch beim Kretscham ein Quart Brarmt- wein. Ein Schuft gibt mehr als er hat!" Lacht und knurrt dazwischen und bullert. Daß man merkt, am liebsten ließ er ein Schwein schlachten,

5% Deutsche ReichSanlethe .

4°/, Deutsche Reichsanletye . SV»/o®eutfd)c Neichsanleihe 3% Deutsche Reichsanlcihc . Deutsche 'Lparprämienanleihe 4®/o Preußische ÄonfolS - . .

<% Hessen...........

3A°/n Hessen . .

Helsen...........

Deutsche Dertb. Dollar-Nn l. dto. Doll.-Schatz-Anwetsug.^ 4% Zolltütten.........

5°/o Goldmextkcmer ......

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz und Prtvat-Bank. Darmst. und Nartonaldauk .

Deutsche Bank

Deutsche Bcreinsbank .... Disconto Commandit .... Metallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank . . Oesterreichische Eredttanstall. Weltbank............

Bochumer Guß ......

BuderuS........

Caro..............

Deutsch-Luxemburg.....

Gelsenkirchener Bergwette. . Harpencr Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahütte.......

Oberbedarf Phönix Bergbau . .....

Rhetnstabl...........

Riebeck Montan Tellus Bergbau

Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llohd.....

Eheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont -Guano Badische Anilin . . Cbemiiche Mayer Alapin . . Goldschmidt . . Griesheimer Electron . ... Höchster Farbwerke.....

Holzverkohlung . . Rütgerswerkc ........ Scheideanstalt .

AN«. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann......... .

MainlrastweZke

Schlickert.........

Siemens & Halske ......

Adlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. .....

Wenn ein's da wär', und gab den Duttche To­kaier zu saufen, wenn er welchen hält'. Wenn nicht die verfluchten Kosaken, Kalmücken und Kir­gisen alles genommen hätten, das Räubervoll. Und bullert weiter:Ru aber komm' rein und erzähl'. 3st bannig falt draußen, und der Christl darf sich nicht verkühlen."

Sie gehen a(fo in die große Diele, und des Junkers erster Blick fällt auf das Ahnen Porträt und die Lanzenstiche darin. Doch dann, gleich sieht er hart an der Treppe ein Mädchen, schlank und rank, mit brandrotem Scheitel.

Ein klein wenig zur Seite hat die Ruth das Köpfchen gesenkt, wie ,in Derlegenhttt, und tote er sie ansieht, schlägt das Dlut in loher Welle ihr ins Gesicht. Ganz fttt hat sie beide Arme angepretzt, wie daß sie die nicht ausstrecken dürfte, ihm entgegen. Ganz fest hält sie die Lippen ge­schlossen, daß sie nicht aufjubele, ihm entgegen.

Und er sieht die Ruth, den Rotkopf, ist ehren Moment wirr, mit allerlei konfusen Ge­danken unter dem Schädel. Rafft sich schnell zusammen, reckt sich ist der Leibpage Seiner Maje­stät, geht auf sie zu, streckt ihr die Hand hin: Bvn jour, liebe Ruth... bist du aber grph geworden ..."

Kreidebleich wird das 3üngfer[etn. Doch gleich schlägt ihr die lohe Welle wieder ins Ge­sicht. Langsam hebt sie die Hand, berührt knapp die dargestreckte Rechte, sagt, und ist ganz die trotzige Ruth von ehedem:Sie . . sind auch

wohl üen Zoll- als auch Dentftnanzbehoröen Der Vorwurf zu machen, daß ihr Apparat nicht genü­gend funktioniere 'Weiterhin wies der (Referent darauf bin in welchen Unmengen außer Kurs ge­setzte BanX-wlen zu Fälschungen benutzt worden feien, und noch benutzt werden. Ein Gut­achten maßgebender Zollbeamten bestätige diese Auffäsülig vollkommen. Der Gebrauch gefälschter Dcmderolen setze alle Diejenigen Fabriken, die auf Anständigkeit Wert legten, in schweren Rachteil. Hinzu kommen noch die rigorosen Maßnahmen des Reiches auf zoll- und finanztechnischem Gebiete. 95 Prozent der Berliner Zigarettenfabriken wären heute mit ihren Steuern im Rückstände. Zwangsversteigerungen toegert rückständiger Steu­ern hätten durch Verschleierung der Zigaretten zahlreiche Betriebe zum Erliegen gebracht. Die Diskontpolitik der Reichsbcmk erschwere die »Lage biefer Zndustrien ungeheuer. Zum Schlüsse wurde folgende Entschließung angenommen:

1. Die bis zum 25. 8.24 rückständigen Tabak­steuerbeträge werden bis zum 1. Oktober 1925 ge­gen eine jährliche Verzinsung von 5 Prozent ge­stundet.

2. Die auf diesen Steuettchulden lastenden Mahngebühren und Verzugszinsen werden gemäß § 108 Abs. 2 RAO. erlassen.

3. Denjenigen Täbakwarenhersfellungsbettie- 5en, die nachweislich zur Zahlung von Tabak­steuerbeträgen Darlehen aus staatlichen Kassen ober von anderen Geldgebern erhalten haben, werden in Höhe dieser Beträge neue Tabaksteuer- zeichen gegeben, die bei einer jährlichen Verzin­sung von 5 Prozent ettt am 1. Oktober 1925 zahl­bar sind.

4. Mit Wirkung vom 1. 9. 1924 werden die nach § 12 Abs. 1 T.St.G. fälligen Zahlungen auf Antrag gegen Sicherheit gemäß § 105 Abs. 2 RAO. auf 2 Monate gestundet. Obige Vor­schläge sollen dem Reichsfinanzminister und dem Reichsrat schnellstens unterbreitet werden.

1 Der deutsch-spanische Handels­

vertrag vom Reichsrat bestätigt. Dos neue Abkommen mit Spanien, so heißt es in der Denkschrift des Reichsrats, erfüllt nicht alle deutschen Wünsche 3ndbefonbere habe das Ab­kommen es abgelehnt, Deutschland das Recht der allgemeinen Meistbegünstigung zu geben. Es bringt aber die Beseitigun g desVa- lutazuschlages und die restlose Gewährung Der Satze des spanischen Minimaltarifes ohne irgendwelchen Ausschluß für die deutsche Ausfuhr. Dadurch wird unsere Mmkurreozfälng- feit mit anderen Staaten in Spanien wieder her­gestellt. Eine entscheidende Rolle spiele die Frage der Weinzölle. Die Bemühungen, die weit­gehenden spanischen Forderungen abzumildern, hätten keinen vollen Erfolg gelebt. Wie den für

Frankfurter Armaturen . > . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesellickast Frankfurt. Pet. Union 21.--®...... ,

Schuhfabrik Hcrz , . . , . . Sichel ........

BeDfloff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

BüchertisH.

* ©eo rg Ploch ein Gießener hak mit seiner zusprechenden ErzählungDer Distelfink" seinen Lesern eines von den Büchern geschenkt, die heilen, was wund ist, ver­einigen, was getrennt ist und doch zusammen- gebört, überbrücken, wo sich Risse und Abgründe zwischen Seelen aufgetan, und besser mach«!, was Sehnsucht und Läuterung hat. Auch sein zweites Büchlein, betiteltVon Lieb und Leid", das ebenfalls wie das erstgenannte im Heimatschollen-Verlag, Melsungen erschienen ist, bringt zwei warm empfindende Erzählungen, ine sicher bei jedem ßefer den verdienten Anklang finden werden.

Friedericus. Ein Kalender auf das Zahr 1925 für echtes Deutschtum und für alle Kreise, in denen der vaterländische Gedanke mit Sellstbewuhtsein statte Wurzeln geschlagen hat Herausgegeben von Hermann Oesterwitz. Verlag Deutsche Scholle, Leipzig. Preis 1 Mk.

DieDeutsche Hausbühne", di» von Dr. K. Busse fjerau^gegeben und tm Verlag von Franz Schneider-Dettin erschienen fff (Preis 10 Mk.) enthält zwölf dramatische Spiele für den Zahreskreis. Aus der Erwägung heraus,daß eine Kultur des deutschen Theaters nicht befielen kann ohne die tätige Anteilnahme vieler kleines sachverstänbiger und sachliebender Kreise, daß die Liebhaber-Bühne in Stadt und Land, Familie und Verein Wurzel und Stamm der Th«tterkultur eines Volles ist, die künstlerische und technisch vollkommene Derussbühne feine Blüte und Frucht" wollte der Herausgeber, als er eine Reihe wert­voller und guter Volksspiele hier zusammenstellte, die Liebhaberbühne mit neuem Geben erfüllen und ihr echtes Darstellungs material geben, das durch seinen inneren Gehalt und durch feine Art und Ausführung nach für die Kreise, denen es zugeht, fein soll, praktischen Wert besitzt. Das schone Wett, das von dem helleren Dresdener Maler Martin Klaus mit 48 höchst originellen Kostüm- und Szenenbildem ausgestattet ist, ist allen Freunden echter deutscher Hauskunst, vor allem aber Vereinen für ihre Hausbühne nur warm zu empfehlen; immer werden sie etwas passendes darin finden, was dem Wunsch der Spieler oder der Gelegenheit entspricht.

Verantwortlich für Polllik und Feuilletsm Z. V.: Heinz Gorrenz.

Geschäftliches.

Einfacher und billiger waschen! Das sei die Losung für den nächsten Waschtag. »Dbs umständliche und mühevolle Handbehandling auf dem Waschbrett macht nicht nur das Waschen xu einer Qual, sondern schneidet auch in der Kostenfrage zu ungünstig ab. Verwenden Sie Persil- Die Wäsche.wird nur einfach kurze Zell gekocht und ist sauber und fleckenrein. Rur müssen Sie, um eine vollendet schöne Wirkung zu er» zielen, Perfil ohne jeden Zusatz verwenden und genau die Gebrauchsanweisung befolgen.

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Frankfurt«. M.

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Neuyork . .

4,1

4,21

4,13

4,21

voll

voll

Pr,ri4 . . . .

£2,59

22,71

22,69

12/1

voll

voll

Schweiz . .

78,55

18,95

78,45

78,85

voll

voll

Svauien . . Wien in D^

55,56

U5,84

55,56

65.84

voll

voll

Cefi. abgest

5,925

5,945

5,92

6,94

voll

voll

Prag . . . .

12,59

12,61

12,58

12,64

voll

voll

Budapest. .

5,49

5,51

1,415

5,48

6, -1

voll

voll

Bucn--Aires

1,405

1,40)

1,415

voll

voll

Bulgarien

3,045

3,055

3,015

3,0

voll

voll

Japan . . . 'Kto de Jan

1,71

1,72

1,705 0,405

1,715

voll

voll

(,405

1,415

0,41

voll

voll

Belirad .

5,19

S.21

5,20

6,22

voll

voll

Lissabon

11,97

12,03

11,97

12,03

volliooll

tTcrH". ?6. Aug.

Geld

Briet

Neparr. °/n

Amerikanische Noten . . . . . Belgische Noten. ....... Dänische Noten ........ Englische Noten. ....... Französische Noten ...... Holländische Noten...... Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch Oesterr , ä 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . ...

20&5

67,6 18,85

12,64 162,2

18,70

67,51 . 6,9?

,89 111,2

78,49 5 .,26 12, 65

,,41

4,21 ro,9?ü 67,99 18.91

22.76 163,05

18,80 57,79

6,94

1,9' 111,81 78,83 55,64 12,615

5,43

voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll

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