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diesem Felde deutschen Tätigkeitsdranges zum Besten des eigenen Volkes unerträgliche Fesseln angelegt hat. Bon solchen Gedanken beherrscht, sahen mit uns viele Mitbürger dem stolzen De- hem-scher der Lüste bis zum letzten Augenblick gegen 1.25 Ähr nach, wo er am nördlichen Horizont in Richtung Marburg au her Sicht kam.

Festungsstrafen von 5 Jahren Strafunterbrechung und Bewährungsfrist von vier Jahren zu bewilli­gen. Die Staatsanwaltschaft wird nunmehr zu prü­fen haben, ob gegen diesen Beschluß des Land­gerichts München I Beschwerde einzulegen ist.

Das Hochwasser in Frankreich und Rußland.

Die Unwetterkatastrophe im < bo ften Frankreichs hat vor allem an den Eisen-

''Das TMen. Da dertbestäi^ mit bcn Ai und vvin ? Angen An vr

tobet 19; ^it bei alle

an die Staatliche Preisprüfungsslelle in Gießen Dismarckstraße 14 einreichen zu wollen.

Gießen, den 26. Sept. 1924.

Mord im Kreise Gießen.

Gestern ließ die Staatsanwaltschaft Gießen durch ein Kommando Schutzpolizei mb Gen­darmerie die Umgebung von Bellersheim nach der seit dem 14. d. Mts. verschwundenen Elisabeth Wirth absuchen. Die Leiche wurde im alten Steinbruch, mit Steinen and Erde bedeckt, aufgefunden. Die gerichtliche Leichen­schau und Leichenöffnung ergab, daß der Tod durch Durchschneiden des Halses herbei­geführt war. Der Täter Adolf S t e u l von Bellersheim ist noch nicht ergriffen.

Tschangsottns Marsch aufPeking

Muk den, 25. Sept. (WTD.) Reuter. Rach einem hier ausgegebenen Cvmmunique warfen Flugzeuge des Generals Tschangtsolin nm 24. September auf das im Stadthaus von Schau- hailwan untergebrachte H a u p 1 q u a r 11 e . t>er Pekingarmee Bomben ab, Uwburch Zahlreiche 'Personen getötet wurden. An der Front von Schanhaitwan dauern die Artilleriekämpfe an. Reuter meldet aus Peking, daß die aus­ländischen Gesandtschaften an den chinesischen Außenminister und an Tschang So Lin eine Rote gerichtet >haben. in der gesagt, wird, daß, obwohl sie keine Absicht hegen, in feindlicher Weise zu intervenieren, sie die Be­schießung offener Städte und Dör­fer mißbilligen. Sollten dabei A u s l ä n- der getötet oder Ausländern gehörige Güter zerstört werden, so werden die Behörden, die die Beschießung befohlen haben, dafür ver- a n t toot tNch gemacht werden.

Der Loeb-Lkandal.

DerVorwärts" hat heute doch die Sprache koiedergefunden, die er gestern nach den Cnthüllun- Igen über den Genossen Loeb, den bisherigen Di­rektor der Thüringischen Staats­bank, verloren hatte. Das Blatt spricht von einem Skandal und behauptet, dah alle Vorwürfe, die gegen die Amtsführung des Genossen Loeb erhoben seien, sich nicht als stichhaltig er­wiesen. Her Loeb habe sämtliche Anschuldigun­gen zurückgewiesen und habe stetskorrekt ge­handelt. Die amtliche Darstellung über den Fall Loeb bringt derVorwärts" merkwürdiger­weise auch, allerdings nicht, ohne schon m der Ueberschrift zu erkennen zu geben, dah er diese Darstellung für völlig unglaubwürdig hält. Inzwischen werden durch die Thüringische Regierung weitere Einzelheiten zum Fall Loeb be­kanntgegeben, die allerdings dazu berechtigen, aber in ganz anderem Sinne als derVorwärts" von einem Loeb-Skandal zu sprechen. Es scheint wirtlich die allerhöch ste Zeit gewesen zu sein, dah hier einmal mit fester Hand durchgegriffen wurde und es ist zu hoffen, dah die Untersuchung rücksichtslos durchgeführt und der Fall Loeb in allen seinen Einzelheiten vor der Oefsentlichkell klargestellt wird. .

Um die Mittagszeit ging der Wunsch un­serer Stadt, das Luftschiff zu sehen und ihm zu- zujubeln, m Erfüllung. 10.30 Uhr vormittags war es über Sigmaringen erschienen, 12.20 Uhr hatte es Darmstadt schon überflogen, 12.35 Uht war es über Frankfurt a. M., und bald darauf konnte man es im Anmarsch auf Gießen leben. Mitt­lerweile war es hier natürlich auherordenllich lebendig geworden. Schon kurz nach 12 Uhr konnte man in den Straßen Gruppen von Leu­ten beobachten, die Pvsto faßten; auf dem Turm der Stadttirche hielten andere eifrig Ausschau. Als die Feuersirenen ertönten, die das Rahen des Schiffes meldeten, gab es in den Straßen, namentlich an den freien Plätzen, im Hand­umdrehen Massenansammlungen, ferner wurden alle Fenster bis zur letzten Dodenlucke beseht, und sogar die Maste der Telephonleitung auf den Hausdächern hatten Besetzung gefunden. Auf den Höhen der Stadt war selbstredend auch kein geringer Dettieb, und sogar der Bahndamm der Ma iw-Weser-Dahn bekam Standbesuch von Leuten, denen die Landstraße nach Wißmar noch nicht genug Ausblicksmöglichkeit bot. Gegen 12,45 Uhr sah man von dem südlichen Höhen­zuge aus den Lustriesen von Frankfurt her an­kommen, um 1 Ufyr überflog -er in. verhält­nismäßig geringer Höhe das Weichbild un- serer Stadt. Die Begeisterung schwoll viel­fach mächtig empor und machte sich in freu­digen Zurufen Luft. Andere Mitbürger wieder versetzte der erhebende Anblick des majestätisch dahinsegelnden Schiffes in ergriffenes Schwei­gen, denn hier gesellte sich zu dem stolzen Be­wußtsein, daß man ein gewaltiges Werk deutschen Erfindergeistes und deutscher Technik über sich sah, die schmerzliche Empfindung, daß dieses Werk erzwungenermaßen nicht uns gehört, daß es einem stemden Volke Dienste .leisten soll, bei dem Sympathie, von Liebe ganz zu schwei­gen, für uns nur spärlich vorhanden ist, und daß uns der Versailler Schandvertrag auch auf

Bornotizen.

Tageskalen der f ü r Freitag Lichffpielhaus. Dahnhofstr.:Mount Everest". Hessische Bilderbühne:Die Hexe". Astoria- Lichtspiele:Abenteuer eines Vielgesuchten".

Wettervoraussage.

Meist heiter, Winde aus östlicher Richtung; wärmer, höchstens vereinzelte Riederschläge.

Ein neues Fallgebiet über Frankreich droht unsere Wetterlage aufs neue zu stören. Doch wird zunächst noch heiteres, warmes Wetter vor­herrschen.

Unglück auf der Gießener Messe.

** ©in Unglücksfalilaus dem Messe­st la h ereignete sich am Donnerstagabend gegen 10 Uhr. Dort flog ein Insasse des Ketten-

Französische Kriegspsychose.

Paris, 26. Sept. (WTD.) Die nativ nalistt- sche ..Liberte" veröffentlicht in ihrer gestrigen 3. Abendausgabe eine sensationelle Meldung, nach der sie aus guter Quelle erfahren haben will, daß vor etwa 12 Tagen zwei Rächte hindurch deutsche Flieger in einer Höhe von 5 6000 M t r. Paris überflogen haben. Das Dlatt knüpft an diese Meldungen Betrach- tungen politischer Art an. Ministerpräsi­dent Herri 0 t hat unmittelbar nach dem Er­scheinen dieser Meldung durch die Havasagentur folgendes Eommunique verbreiten taffen:Die durch eine Abendzeitung verbreitete Rachricht, deutsche Flieger hätten Paris überflogen, ist i n seder Beziehung unrichtig. Die Regie­rung hat das Gericht mit dieser Angelegenheit betraut. Tatsächlich hat der Ministerpräsident etwa eine halbe Stunde später den General­staatsanwalt und bcn Staatsanwalt der Re­publik in besonderer Audienz empfangen und den Auftrag erteilt, eine Untersuchung gegen dieLiberte" wegen Veröffentlichung falscher Nachrichten einzuleiten.

Cs war nicht das erstemal, daß wir einen Zeppelin über uns sahen, 1912 hatten wir sogar eine Zeppelinlandung in Gießen aber trotzdem war die Freude über den hohen Be­such, ttoh der wehmütigen Gedanken, bei allen groß. Unvergeßlich wird uns dieses Luftschiff bleiben ob des herben Geschicks, das es in die

bahnlinien und in den Weinbergen schweren Schaden anaerichtet. Auch gestern sind starke Regengüsse nlldergegangen und das Hochwasser hat einen Umfang angenommen, der

Fürsorge

oder Armenpflege.

Forderungen desZentralverbandes der Invaliden und Witwen Deutschlands.

Dresden, 26. Sept. (T. U.) 3n den Ver­handlungen des hier tagenden Zentralverbandes der Invaliden und Witwen Deuffchlands be­richtete Reichstagsabgeordneter Karst e n-Berlin über die Tätigkeit der sozialpolitischen Abteilung, über die 'Fürsorge und den Stand der Sozial­versicherung. Verwahren müsse sich die Organi­sation gegen die Durchführung der Fürsorge» pslichtverordnung, in der sie keine Vereinheit­lichung sieht, sondern eine © lei $ mach er e 1 nach unten, indem alle soziale Für­sorge auf d en Stand der Armen­pflege herabgedrückt werde. Es gilt, daraus hinzuarbeiten, daß ein Umbau der sozialen D er si cher u ngSeinr i ch t uu - gen auf einheitlicher Grundlage zustande kommt.

Angenommen wurde eine Entschließung, in der folgende Forderungen gestellt werden: Soziale Gestaltuiig der Unfallversicherung und Berech­nung der Renten nach dem wirklichen Iahresver- bienft, Gewährung der Waisenrente bis zum vollendeten 18. Lebensjahre, Vereinigung der Invaliden-und Ange st eilten ver- siche ru n g , Gewährung von au sreichenden Renten, die im Regelfälle Fürsvrgeleistungen unnötig machen, Einführung des Grundsatzes der Berufsinvalidität, Witwrnren e für alle Witwen, ärztliche Versorgung und Heilbe­handlung für Invaliden, Witwen und Familien­angehörige, einheitliche Fürsorge für alle Fur- forgeberechtiglen unter Wahrung der bisher er­rungenen Vorteile, der Sonderfürsorge und des Mitbestimmungsrechtes der Fürsorrelerechtigten, Beseitigung der herabwürdigenden A r m e n p s l e g e. Außerdem protestiert der Ver- bandstag gegen die unsozialen Bestimmungen der Fürsorgepflichtverordnung, sowie gegen bie von Länderregierungen, Stadt- und Kreisorganisativ- nea erhobenen Forderungen, die Gruppenfürsorge für Sozialrentner ab zu bauen. In der Aus- iprache versicherte der Reichsregierungsvei-tveter, Ministerialrat Dr. Wolz-Berlin vom Reichs- «rbeitsministerium, das Ministerium werde grund- sät-lich dafür eintreten, dah allmählich die Du rch- führung des Versiehe rungsgedan- fend und nicht die des Dersvrgungsgedankens erreicht wird.

findlichen sechztg ausländischen Schissen erlitt nur der deutsche DampferM Fischer' durch Strcar- düng Schaden.

Erdbebenkatastrophe in Oberitalien.

Locarno, 25. Sept. (Wolff.) Am Mittwoch­abend wurde das Dorf Somes im 'Maggia-Tale durch einen Erdstoß erschüttert und zum Teil zerstört. Mehrere Bewohner, die sich zu retten versuchten, kamen gerade in dem Moment an der Drücke über die Maggia an, als diese von den reißenden Fluten fortgeris­sen wurde. Eine Frau mit ihrem Sohn wird ver­mißt. Rach den letzten Insvimationen wurden 12 Häuser zerstört. Die Zahl der Opfer beläuft sich bis jetzt auf drei. Die Dalle-Maggia-Bnhn hat den D e t r i e b eingestellt. Rach weiteren Meldungen ist die Zahl der Menschenopfer auf 15 gestiegen. Rund 20 Häuser sind zerstört worden, viele haben schwer gelitten. Am Dv.iüecstagmor- gen wurde im See Eisenbahnmaterial gesunden.

Das in Begleitung der Erderschütterungen niedergehende Gewitter war von unerhör«er Heftigkeit. Infolge Bruchs der Wasserleitung ist die Stadt Locar ohne Wasser. Die Drücke über die Maggia bei Ascona droht einzu- stürzen. Auch aus den höher gelegenen Tälern von Tessin treffen Meldungen über schwere Wetterschäden ein.

Aus aller Wett.

Städtetag in Hannover.

Hannover, 25. Sept. (T. U.) Am Don­nerstagvormittag vereinte die Mitgliederver­sammlung des deutschen Städtetages über 1000 Teilnehmer aus rund 300 Städten in der Stadthalle. Die Tagung wurde von dem Ober­bürgermeister Boeh-Berlin mit Dankesworten an Sie Stadt Hannover eröffnet. Der Redner kam dann auf die Rotlagte der Städte zu sprechen und betonte, daß auch die Städte den Londoner Pakt zu spüren bekämen.

Im Laufe der Beratungen wurde mit großer Mehrheit eine Entschließung angenommen, in der Einspruch erhoben Wird gegen die fort- schreiten de Zurückdrängung der kom­munalen Selbstverwaltung durch die Gesetzgebung und die Verwaltung des Reichs und der Länder und in der auf das Rachdrück- lichste die Wiederherstellung und Ausgestaltung der Selbstverwaltung im Geiste der Gesetzgebung von 1808 gefordert wird.

Hitler erhält Bewährungsfrist.

Die Strafkammer des Landgerichts München hat beschlossen, Hitler und K r i e b e l mit Wir­kung vom 1. Oktober 1924 an für den bis dahin noch nicht verbüßten Rest der gegen sie erkannten

Ob er kommen wird? Weiß man nicht, wann er kommt? Kommt er denn überhaupt und ist das auch s i ch e r? So hörte man in den letzten Sagen vielfach auf den Straßen, daheim, am Biertisch usw. fragen, und so und noch> wett ausaesponnener legte man uns intereliierte Fragen nach diesemEr" vor. DerEr war der neue große ZepPelin, dem unsere Stadtverwaltung, um ja nichts zu versäumen man kannte ja die Reisepläne der Luftschststleitung nicht vor einigen Tagen noch eine besonders telegraphische Einladung zum Ueberfliegen unferer Stadt geschickt hatte. Die vielen Fragen nach seiner Ankunft in Parethese: unser Tele­phondienst kann ein umfangreiches Lied davon singen! waren ein Beweis dafür, daß ihm allenthalben großes Interesse entgegengebracht wurde, und heute darf man sagen, dah dieses Interesse, ja diese liebevolle Zuneigung ber ®ie- ßener ihm auch über den gestrigen Tag hinaus erhalten bleiben wird.

Schon am Mittwochfrüh war alles sehr ge­spannt auf den im wahren Sinne des Wortes hohen Besuch. Das schlechte Wetter an diesem Sage machte zunächst einen Strich durch die Hoffnungen des Sages, denn der Luftnese blieb da natürlich daheim. Mit dem am Mittwochabend und in der Rächt zum Donnerstag niedergehen­den Regen sanken auch die auf den folgenden' Sag gesetzten Hoffnungen weiter abwärts. Aber am gestrigen Donnerstag früh kam der Um­schwung. Immer mehr klärte das Wetter auf und bald hatten wir Sonnenschein und gute Fernsicht. Was man am frühen Vormittag als möglich annahm, wurde zur Gewißheit des Besuches, als bei uns die Meldung eintraf und sofort angeschlagen wurde:Der Zeppelm steigt heute auf, etwas später:Er ist aufgeftiegen. Frohe Erwartung auf das Erleben eines g^ schichtlich denkwürdigen Ereignisses füllte bald allenthalben die Herzen und eröffnete auch wie­der eine stapke Offensive auf unseren Tele­phondienst!

wurden heute mit weniger zahlreichen Verlusten erreicht, dagegen ist die Lage in dem Ab­schnitt Duharrax und Abru-Serrane sehr kritisch. Im Abschnitt von Zocoarbas hat der Feind Teruta heftig angegriffen. Die Garnison leistet tapferen Widerstand.

Die Lage in Indien.

London, 25.Sept. (Tel. Ain.) Die Lage in Indien ist nach wie vor besorgniserre­gend. Die Zusammenstöße zwischen Hindus und Mohammedanern dauern an. Allenthalben werden in Indien -Unruhen kleineren und größeren Umfangt gemeldet, wo­bei es vielfach Tote und Verwundete gibt. In gut unterrichteten Kreisen rechnet man mit einem baldigen Rücktritt des Unterstaatssekretärs für Indien.

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leistung 113 Kilometer. Mit der zum Einbau vorgesehenen Höchstzahl von Benzurbehältern kann es eine Fahrt von 110 Stunden aus führen, also bei Windstille einen Weg von 12 500 Kilometer zurücklegen, was nahezu einem Drittel des Erd­umfanges entspricht.

.Weber die Funkausrüstung des Z. R. III berichtet die TelefunkenMellschaft für drahtlose Telegraphie, die die gesamten Einrichtungen ge­liefert hat: Der Sender des Luftschiffes gewähr­leistet eine Reichweite von 2500 Kilometer. Da­mit ist die Verbindung des Z. R. Ill mit dem europäischen oder amerikanischen Kontinent jeder­zeit gesichert.

Heftige Kämpfe in Marokko.

Madrid, 25. Sept. (WTD.) Erne amt­liche Bekanntmachung meldet weiter heftige Kämpfe gegen starke feindliche Kräfte im -i- e ° tuangebiet. Der Vizepräsident des Direk­toriums erklärte, daß am Dienstag ein neuer Vormarsch in der Richtung auf Scheschauen beginnen werde, um die eingeschloffenen Stel­lungen, von denen sich mehrere in gefährlicher Lage befinben, wieder zu befreien. In einem amt­lichen Telegramm aus Setuan werden große spanische Verluste beklagt, sowie die un­nütze Anwendung großer Summen, um eine un­dankbare Aufgabe durchzuführen. Im Abschnitt Setuan setzten die spanischen Abteilungen ihren Vormarsch mit dem Ziele, Verbindung mit Tauen zu nehmen, fort. Alle gesteckten Ziele

nne einheitliche Linie bringen kaffen, daß gewisse gemeinsame Gesichtspunkte für die Schulreform der einzelnen Länder gesichert werden. Sollte dies nicht möglich fein, so würde man wahr­scheinlich Übereinkommen, die Schulreform teil­weise zurückzustellen und dem Reichs- 1 ch u l g e s e h, welches noch in der nächsten Ta­gung des Reichstages zur Verhandlung tom» men soll, die Entscheidung über die wesentlichsten Grundsätze der Schulreform zu überlassen.

für die sand am 21" W sktt, ota - wie .Quäkern", Kutschen Sii ins Derk g Zwecke hatte die Dvhltat geworben ax lichen hiesig garten ei sich mit Sa Ansprache tt dieses große Wchast der solle, ihre nicht durch Liebe und 5 in die Tat wurde, sei 3amror 19' Kinder uni Ende Sept Lebensmitt Bohnen un Speisungen der Häufte Gefirmten 3t ten die Sir sollten bestre scheu zu bei bienen und e Tankcswocke Als Zeichen Mädchen ein rikanljch, Blumenstrauß nicht mächtig seinen Dank Freude über Ausdruck. Ql Nem uni Mühe und ienen zu bet'

karuffells infolge des groben Anfugs des Drehens der Ketten in doller Fahrt mit dem Sih aus dem Karussell in dos Publikum, wobei er und einige dabeistehende Personen verletzt wurden. Die Verletzungen sind nicht schwer, in der Haupt­sache dürfte wohl der Schreck am stärksten ge­wirkt haben. Wie sich der Vorfall bis jetzt bar-

-- ' .. _ _.r 1 stellt, ist er höchstwahrscheinlich nur durch Unfug

bem vom Jahre 1910 Sletchvmnmt. Der Eisen- des jungen Mannes herbeigeführt worden, ber bah-werlehr, der verschiedentlich durch Damm- verbotswidrig die Ketten drehte und dadurch das brache unterbrochen worden ist, konnte noch Meißen des Bügels veranlaßte, was bei orb- mcht in ganzem Umfange wieder ausgenommen nungsmähigem Verhalten nicht vorgekommen werden. wäre.

Von der.Küste wird gemeldet, dah die hef- -

*«» Aus dem Amtsverkimdiaungsblatt.

Infolge des Hochwassers der Rewa und der ** Das Amtsverkündigungsblats Kanäle in Petersburg steht das Wa^er drei Rr. 6 4 vom 23. September enthalt: GeschichtS- Fuh über feinem gewöhnlichen Stand. Es war- tagung des Bundes entschiedener Schulreformer, den allgemeine Speisungen für die unter der Lcmdespvlizeiliche Abnahme des Anschluß- Ueberschwemmuna leidenden Stadtteile eingerich- gleises der Firma Hehligenstaedt u. Co. in Gie- tet. Bisher wurden 19 Menschenopfer sestge 'eilt. ßen. Aufbewahrung der Körscheine. Bo> Die eDvvlkerung, die rechtzeitig von der Gefahr deckung dos ortsftemden Mutterviehes. Sta« benachrichtigt wurde, räumte zur rechen Zeit I tisttk der Streiks und Aussperrungen. Feld» die unteren Stockwerke. Don den im Hafen be- 1 Bereinigung Leihgestern.

Fremde führt und es feinen Erbauern und un­serem Volte für irnnVzr nimmt.

Won der Fahrt des I. N. HL

Das Luftschiff hatte die Bodenscegegend gestern, erst gegen IO1/4 Uhr vormittags verlassen. In Frankfurt a. M., wo es mit einem Funkgruh der Stadt empfangen wrrde, warf es einen Fallschirm mit Post ab, der in der Rähe der Kaisersttaße nieberfiel. Die Post bestand aas einer größeren Anzahl Ansichtskarten des Luft­schiffs und einem Brief mit der Bitte, den Fall­schirm nach Friedrichshafen zu schicken. Rach Gießen passierte es 1,20 Uhr Marburg, um 2 Uhr sah man es in Kassel, 3,05 Uhr überfl oges Hannover^ 3,55 Uhr war es über Bremen, 5 Uhr passierte es Hamburg, be­gleitet von acht Fliigzeugen, die ihm entgegen» gefahren waren. Die Stadt entbot dem Luft­schiff auf dein Funlwege herzlichen Gr. Um 6,15 Uhr erschien das Luftschiff über Flens­burg, wo es über dem Geburtshaffe Dr. Ecke- s ners, des Führers des Schiffes, eine Schleife m ' *

fuhr und drei Briefposten abwarf. Daraif nahm Das Kreisamt Gießen bittet uns um es südöstlichen Kurs und überflog un 7 Uhr die Aufnahme der nachstehenden Zeilen: Kiel, hierauf 7 45 Uhr Lübeck, wo ihm ber c Der Staatlchen Prelsprufungsstelle Ober- Senat durch Funtsprach eine herzlich-e Begrüßung dessen sind in der letzten Zeft eine ganze Reihe übermittelte. Sodcum ging es in nordöstlicber von Fallen bekannt geworden, auf Grund deren Richtung nach der mecklenburgischen Küste. Bei sie zu der Ueberzeugung gc w.nmen ist, daß die der Seewarte in Kopenhagen wurden hierauf Zinsberechnungen einzelner Bank- folgende Funkmeldungen angenommen: 12,20 Uhr rnsti tute weit über die üblichen und ange- nachts: Standort 4 Seemeilen südlich der Stadt, messenen Zinssätze hlnausgehen. Ramentlich sind 12,52 Uhr: Wir sind im Anmarsch aus Kopen- es die Zinssätze für nicht gedeckte Darlehen, Hagen. 1,05 Uhr:Wir sind jetzt von Kopen- wr die oft neben einem Grundzins von 6-8 Hagen kommend über Skanör. Ditte schort Dozent noch eine Kreditprovision von 2 Prozent Wasserflugstation anrusen and melden, daß v^o Monat gleich 24 Prozent pro Iahr und Z.R. III heute nacht über Skandinavien und ^ille Ueberziehungsprovision pro Sag

ber Ostsee kreuzt." 1.37 Uh.: Wir sind über gleich 27 Prozent pro Iahr berechnet werden. Helsingfors. Wetter bedeckt. Rordost mit Derartige Zinssätze muffen entschieden als zu 3 Sekundenmeter. 2 Uhr: Landsprone soeben W beanstandet werden, auch dann, wenn der passiert. - Heule, Freitag, früh kürz nach Grundzins von 8 Prozent in Wegfall kommt und 7 Uhr traf Z.R.III von der Ostsee rrmmenb über nur die Ki-ed,tprovision und die Ueberziehungs- Sw ine münde ein. 7.45 Uhr sah man ihn in p rovff io n be oech net werden.

Stettin. Gegen 91/4 Usr wurde er bei unsich- _. Ae Preisprufungsstelle der Provinz, sowie tigern Wetter über Oranienburg bei Berlin die Staatliche Prelsprufungsstelle in Gießen btt- aefiebtet ten Gewerbetreibenden, Handwerker, Kauf-

L., z« r m ix wann, Privatmann usw., der glaubt, durch die

Der Gruh des deutschen Reiches, Zinsberechnung der Danken gesci-ädigt zu fein, der dem Luftschiff in Berlin vom R ei chs pr ä f i- uni Einsendung des Materials das streng Ver­den ten und der Aeichsregierung ent* traulich behandelt und einer emgehenden Rach- boten wird, lautet:Willkommen über ber Reichs- ^rufmig unterzogen toirb.

Hauptstadt! Glückauf zur Fahrt in die Ferne! Des. toeiteren erlaubt sich die Staatliche Fliege hinaus über die Meere als sieghafter Pueisprufungsstelle Oberhffsen daraus aufmerksam Beweis ungebrochenen deutschen Wagemutes und ^Z^lne Bankinstitute für die

für uns als ein ermutigendes Zeichen deutschen Abstempelung von Wertpapieren oder Einreichung Könnens! Trage hinaus in die Welt unsere, «ur Mto^lung von ^Wertpapieren Provisions- Hoffnung auf Deutschlands Zukunft! - Der W erheben, die toeit über ber Friedensgebühr Reichspräsident. Die Reichsregierung." - das Zehn" bis Zwanzigfache bcn

F rieben ^gebühr betragen. Die Preisprufungs- DüS L5UfTsQ)Lxf stellen weisen ausdrücklich darauf hin, bah der-

UNd seine AUSrÜftUNQ.rti^ Dermittlungssätze im Bankgeschäft ber n ~ ro La mT. r Rachprufung auf Grund des Paragraphen 4 der Das IZuftschiff Z.R.III ist 200 Meter lang Preistreibereiverordnung unterliegen und bah sie unb hat 27,64 Meter Durchmesser. Die Gas- in allen den Fällen, in denen ein Leistungs­zellen fassen 70 000 Kubikmeter. Wenn sie mit tvucher vermutet ober nachgewiesen werden kann, Wasserstoff prall gefüllt sind, kann das Schiff mit aller Strenge gegen die in Betracht kommen- eine Nutzlast von 46 000 Kilogramm aufnehmen, den Bankinstitute ober Geldverleiher vorgehen Es ist zur Beförderung von 20 bis 30 Fahr- werden. Sie bitten alle Deschwerdefälle den zu- gäflen eingerichtet. Die gesamte Maschinen- ständigen Preisprüfungsstellen (Kreisämter) ober leistung beträgt 2000 Pferdestärken! mit dieser direkt ~ ~ "

kann es eine Höchstgeschwindigkeit von 127 Kilo­meter in der Stunde erreichen, bei Zweidrittel-