Einzelbild herunterladen

Und sauer bleiben. Welche Mittel muh ich an­wenden, um diese Krankheit los zu werden?

Antwort: Die rote Schlingrose Crimson Rambler gehört zu den Sorten, die, weil leicht von Mehltau befallen, nicht mehr angepflcrnzt werden und aus den Gärten verschwinden sollten, weil es gelungen ist, schönere zu züchten, welche von der Mehltau-Krankheit nicht befallen werden. Zu diesen gehört die dunkelrote Hiawatha und die rosa blühende Dorothea Perkins. ülebrigens ist der Rosenschimmel, wie die Krankheit auch iroch genannt wird, leicht zu bekämpfen, wenn man rechtzeitig, d. h. vor dem Auftreten, jedenfalls vor der Blüte, mit fein gemahlenem Schwefel, sog. Schwefelblüte, von oben bis unten einpudert und dies, so oft der Regen den Schwefel abgewaschen hat, wiederholt. Die Annahme, dah der Rosen­mehltau später auch auf Weinstöcke übergehe, beruht auf einem Irrtum. Ein Zusammenhang zwischen beiden Krankheiten besteht wahrschein­lich nur insofern, als ihre älrsache eine gemein­same sein dürfte, nämlich ungenügend Sonne und dumpfe, eingeschlossene Lage. Der Mehltau des Weinstockes, am Rhein Aescherich genannt, weil die Trauben wie mit Asche bestreut erscheinen, tritt in der Regel erst gegen Ende August nach feuchtem, trübem Wetter auf. Er muß auf gleiche Weise durch Schwefeln rechtzeitig befampft wer­den, sonst ist die Ernte vollständig verloren. Leider ist beim Weinstock der (^folg nicht so ^ch^, weil Schwefel nur wirksam sein kann, wenn sich unter der Einwirkung der Luft bet einer Wärme von mindestens 12 Grad schwefelige Säure bildet, die den Pilz und seine Sporen^ tötet. Ist das Herbstwetter anhaltend trüb, kühl und feucht, dann steht man der Krankheit machtlos gegenüber. Rur durch vernünftigen Schnitt und Düngen der Weinstöcke läßt sich das Wachstum derart kräf­tigen, daß sie Krankheiten und Feinden wider­stehen können, denn die Erfahrung lehrt, daß ungenügettd ernährte, in unpassendem Boden oder Lagen stehende Pflanzen allen Schädlichkeiten guerft und am meisten ausgesetzt sind.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Schwerwiegende politische Entscheidungen wer­den von der Börse nicht selten ganz anders ge­wertet. als von der übrigen deutschen Leffentlich- keii. Man erinnere sich nur der Tatsache, daß der Verlust der wertvollsten Teile Oberschlesiens der Börse seinerzeit gerade Veranlassung gab, die Kurse der in den verloren gegangenen Ge­bieten beheimateten Ak.iengeseil'chaftert herauf-u- sehen. und daß auch sonst verschiedentlich die für Deutschland ungünstigen Ergebnisse internationaler Konferenzen die Börse zu einer Effettenhaus'e an­regten. aus dem einfachen Grunde, weil eine wei­tere Verschlechterung der Papiermark in Aussicht stand. Die Erfahrung lehrt also, daß das Ver­halten der Börse gegenüber politischen Vorgängen durchaus kein Maßstab für die Einschätzung der­artiger Ereignisse fein darf. Die Rachricht, daß man in London geneigt fei, Deutschland zur Kon­ferenz einzuladen, hat der Börse zum ersten Male seit langer Zeit ein etwas lebhafteres Geschäft und eine festere Tendenz gebracht. Man weih in Bankkrcisen sehr wohl, dah selbst ein positives Ergebnis der Londoner Konferenz an der gegen­wärtigen traurigen Lage unseres Vaterlandes nicht viel ändern kann. Die Dorfe beurteilt die'e Frage aber weniger nach allgemein wirtschaft­lichen Gesichtspunkten. Sie gibt sich der Hoffnung hin, daß nach Annahme des Sachverständig-ngut- achtens eine Lockerung der Kreditpolitik der Reichs bank eintreten werde und daß das Aus­land die niedrigen deutschen Aktienkurse ausnayen werde, um sich eine Beteiligung an unserer In-- tdustrie für billiges Geld zu sichern. Diese Argu­mente sind vielteicht nicht ganz irngutreffenb. Es *ist möglich, dah nach Abschluß der Reparations- ..Verhandlungen das Effekteng rschäft sich wi klich belebt. Man darf sich aber nicht darüber hinw g- täuschen, dah die deutsche Wirtschaft auf Jahre hinaus nur mit ganz geringfügigen Erträgnissen rechnen muh. Dafür ist schon durch di? bisherigen Steuergesetze und die von uns u übernehmend m Leistungen auf Grund des Sachverständigengut­achtens gesorgt. Zu besonderem Optimismus liegt also wirklich fein Grund vor.

* S t eigende Arb eits lo fi gfe11 Dom 1. bis 15 Juli stieg im unbesetzten D 'utsch- land die Zahl der unterstützten Vollerwerbs'osen von 239 500 auf 276 000, d. h. um 15 Prozent und dll Zahl der Zuschlagsempfänger unter» stütz»ngswiechtigte Ang hörige Vollerwe-bslo^er ist von 297 000 auf 334 000, d. h. um 12,5 Proz. gestiegen. Dabei ist daran zu erinnern, daß nach den geltenden Bestimmungen ein Teil der Er­werbslosen älnterstützungen nicht erhalten kann. Aus dem besetzten Gebiet liegen die entsprechen­den Ziffern noch nicht vor. !

* Ermäßigung auchder Debetzin­sen in Frankfurt. Rachdern die Mitglieder der Frankfurter Bankiervereinigung mit Wir­kung vom 15. Iulr den Satz für tägliches Geld von 12 Proz. auf 8Prvz. herabgesetzt hatten, er­mäßigen sie nunmehr, im Einvernehmen mit der Berliner Stempelvereinigung, mit Wirkung vom 24. Juli auch den Debetzinssah von 14 Proz. au 12 Proz. Der Satz für Geld, das länger als 14 Tage, aber höchstens bis zu einem Monat hereingenommen wird, wird gleichfalls von 15 Prozent auf 12 Proz. ermäßigt.

* Stuttgarter Versicherungskon­zern. Die Auf sichts rate der Konzernge­sellschaften haben beschlossen, die Generalversamm­lungen erst auf den Herbst einzuberufen, in der

Erwägung, daß zu viele für die Entscheidung der Generalversammlung ausschlaggebende Fragen, zur Zeit noch in Dunkel gehüllt sind. Ist auch die Handelsbilanz für 1923 spruchreif, so fehlt für die praktisch ungleich wichtigere Goldmark­er ö f f n u n g s b i l an z vor allem in der Le­bens-, Haftpflicht- und Unfall-Versicherung - jede zuverlässige Unterlage, solange nicht die Auswertungsfrage endgültig geordnet ist. Die un­ter diesem Vorbehalt aufgestellten Eröffnungs­bilanzen haben bei vorsichtiger Bewertung des Vermögens und ausreichender Einstellung der Verbindlichkeiten in runden Beträgen einen lieber» schuß der Aktiven über die Passiven ergeben für Stuttgarter Verein von 6, für Stuttgart-Lübeck von 2, Stuttgart-Berliner von 2Vs Millionen, wobei ein Aktivum für etwaige Rachzahlungs- verbindlichkeiten der Aktionäre (die Aktien find mit 50 Prozent eingezahlt) nicht eingesetzt ist. Die endgültige Entscheidung über etwaige Kapital­erhöhungen wurde gleichfalls zurückgestellt.

Hamburger Handelsbank, Ham­burg. Tie Hamburger Handelsbank, die sich unter Geschäftsaufsicht befindet, schlägt ihren Gläu­bigern einen Vergleich vor, nach dem als erste Rate 25 Prvz. zur Auszahlung gelangen. Die Forderungen bis zu 1000 Mk. sollen voll befrie- digt werden. Eine wettere Deftiedigung vvn noch­mals 25 Proz. wird noch im Laufe dieses Jahres erfolgen. Wie die Geschäftsaufsicht mittetlt, sind in der Misse 80 Prctz. vorhanden, die persönlich haftenden Gesellschaften glauben indes, den Gläu­bigern eine lOOprozentige Befriedigung in Ans­icht stellen zu können. Die Gesellschafter stellen ihre Forderungen zurück, bis alle Gläubiger 50 Pivzent ihrer Forderungen zurückerhal.en haben, und erflärten sich mit der Bereitstellung von 500 000 M. bei einem evtl. Ausfall einverstanden.

Dan khaus Gebrüder Stern, Dort­mund. Der Fortbestand der Firma hat sich nun­mehr als unmöglich erwiesen. Die unter Geschäfts- aufsicht stehende Firma macht ihren Gläubigern olgenden Vergleichsvorschlag: Sie bietet 80 Proz. ^Befriedigung der Forderungen an, und zwar: 20 Prozent sofort, 30 Proz. am 1. Dez. 1924 und den Rest von 30 Proz. am 1. Febr. 1925.

Sächsische Staatsbank, D r es d e n. Aus einem Rohgewinn von 2 151 387 Billionen Mark werden 1 565 797 Dill. Mk. zur Aufwertung von Staatsgeldern benötigt. Don dem buchmä­ßigen Reingewinn von 267 205 Mk. werden die gesetzlichen Rücklagen gemacht: der Rest wird an die Landeshauptkasse abgeführt.

*

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 25. Juli. (Drahtberichl des »Gieß. Anz.".) Tendenz: Weiter fest. Die Dorfe hat eine gewisse Sicherheit und zuversicht­lichere Stimmung erlangt, indem die freundliche Haltung nunmehr bereits die ganze Woche hin­durch die Oberhand behiell. Auch heute am Wochenende war auf fast allen Gebieten leichte Kauflust zu beobachten, die teilweise, so für die Anilinwerte, zu ansehnlichen Kursgewinnen führte. Die feste Haltung, die sich auf alle Geb.eie über­trug, erlitt auch keine Einbuße durch die noch ungeflärte krisenhafte Lage in London. Allem Anschein nach wird das Festhalten der amerika­nischen Bankiers an ihren Plänen in Deutschland als ein günstiges Moment bewertet. Reber der berufsmäßigen Spekulation, die durch Käufe stär­ker hervortrill, beteiligt sich auch wieder dos Aus­land an Aktienkäufen, die besonders den chemi­schen Werten gelten. Die Kurserhöhungen g.ngen vereinzelt bis zu 2 Billionen Proz. Veranlaßt durch den lebhaften Aktienkauf mußte naturgemäß eine Versteifung des Geldmarktes eintreten, die bereits gestern einsetzte und auch heute zu beob­achten war. Die Sätze sind die gleichen, wie in den letzten Tagen, nämlich H/4 Prozent für Mo­natsgeld und .1/4 pro Mille für Tagesgeld. Geld ist aber schwieriger zu haben. Im Devisenverfchr behielt das Pfund seine Festigkeit. Rach kleinen Schwankungen von gestern ist heute wieder eine Steigerung auf 4,40'/.- Dollar eingetreten. Der Pariser Frank ist etwas erholt bei einer Psund- parität vvn 85,75 und einer Dollarparität von 19,45. Die Mark ist unverändert. Am Markt der heimischen festverzinslichen Werte setzte wie­der eine geradezu stüränische Geschäftsbelebung ein, die nennenswerte Kurssteigerungen veran­laßte. Ausländische Renten waren dagegen eher vernachlässigt. Der Freiverkehr schloß sich im all­gemeinen Der Aufwärtsbew:gung an. Auch die Umsätze nahmen einen größeren Umfang an Api 23/s, Decker-Stahl 1,25, Decker-Kohle 4, Drown Doveri 0,17, Petroleum 11,5, Ufa 4,62, Growag 0,140. Im weiteren Verlaufe nahm das Geschäft an Umfang zu, die Kurssteigerungen erfuhren teilweise eine Fortsetzung. Die sonst üblichen Glatt- stellungen blieben heute aus und die Kauflust hält weiter an.

Berliner Börse.

Berlin, 25. Juli. (Drahtbericht desGieß. Anz.".) Die feste Tendenz hat sich an der.Dorfe bis zum Wochenende erhalten, da man immer noch hinsichtlich der Londoner Konferenz gewisse Hoffnungen hegt. Am Wochenende vermag natür­lich das Geschäft keinen besonderen Aufschwung zu nehmen, immerhin bewegen sich die älmsätze auf der gestrigen Höhe bei vorwiegend aufgebesser- ten Kursen, wobei der Einfluß der ausländischen Käufer unverkennbar ist. Als weiteres Moment steht die Einigung der belgischen Stahlindustrie über die Gründung eines neuen Stahlwerkbundes im Vordergründe des Interesses. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß die Käufe in verschieden er, führenden Papieren des Westdeutschen Montan- maiktes andauern. Kriegsanleihe 310, später 302,5. Die Lage am Geld- und Devisenmarkt ist un­

verändert. Am Ende w, - ersten Dörsenstunoe rissen die heimischen Renten, die anfangs etwas vernachlässigt lagen, die Führung an sich.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

dn DilNonen Prozent

Frankfurt a. M.

Berlin

Schlich» Kur»

Schlaf;, fiurs

Schlich- Rurs

Schlich. Kur,

Datum:

24. 7.

25. 7.

?4. 7.

25. 7,

5% Deutsche ReichSauleihe .

<% Deutsche Netchsanleihe .

0.287b

0,310

C.2725

0,315

0,585

0,625

0,590

0,750

P/t/o Deutsche Reichsanlethe

0,610

0,448

0,580

3°/0 Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Svarprämtenanleihe

0,975

0,200

1,150 0,191

0,930

0,186

1,275

0,200

4°/e Preußische Äonsols . . .

0,480

0,590

0,455

0,680

4% Hessen ..........

0,555

0,650

0,620

0,750

3/s°/n Hessen..........

3°/o Hessen...........

0,600

0,450

0,575

0,550

0,470

Deutzche Wertb. Dollar-Slnl.

4,2

4,2

4,2

4,2

dto. Loll.-Schatz-Anwelsug..)

81

81

80,6

81

4% Zolltürken.........

6,9

7.1z

6,80

6,90

6% Goldmextlaner ......

-

36,50

36,50

Berliner Handelsgesellschaft.

Commerz- und Prrvat-Bank.

24

4,12

4,20

24,40

4,25

24,90

4,25

Darmst. und Nationalbauk .

F.80

6,87

6,80

Deutsche Bank.........

7,80

8,10

8

8

Deutsche Dereinsbank ....

0,3

0,30

Disconto Courmairdit ....

8,87

E, 5

8,9

9,1

Metallbau!...........

12,5

13,4

Mitteldeutsche Credttbank. .

1,90 0,325

1,90

2

2

Ocsterreichische Kreditanstalt.

0,305

0,325

0,3

Weltbank............

0,250

0,2.10

0,3

0,3

Bochumer Gutz ........

45

45,10

BuderuS............

7,75

7,95

73

7,50

Caro..............

9,87

9,87

9,90

10

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. .

45,60

46, C0

46

45.50

46 13 46,75

46,40

47

Harvener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben....

53

7,37

65

7,25

54,75

7.25

53,76

7,65

Kaliwerk Westeregeln.....

10.57

10,90

10,9

11,50

Laurabütte...........

4,80

4,87

4,9

6

Oberbcdarf......

7,50

7,76

7,90

8

Phönix Bergbau.......

25

25,60

25,30

25,75

Rheinstahl...... .. ..

Riebcck Montan........

20,75

. 21 33,50

20,75

32,75

21,25

33,50

33

Tellus Bergbau........

1,75

1,7.

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Hohmann......

Anglo-Cont.-Guano .... Badische Anilin.......

Chemische Mayer Alaptn . . Goldschmidt..........

Gries, eimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Hol;verkoylung ....... Rütgerswerke.........

Scheideanstalt Alla. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Mamkrastwerke ........ Schuckert........

Siemens 8t HalSke

Adlcrwerke Kleyer .....

Daimler Motoren. .....

Heyligenstaedt

Meguin

21

4,50

1,50

8,50

2,65

13,15

1,16

9,40

12,13

10,20

5,60

12,6

7,90

10,875 7

1,25

2,20

1,85

8,25

0,5 0,73 12,50 1,15 2,10

4

8,25 2,80 2,45

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . Metallgesewchaft Frankfurt Pet. Union A.-G Schuh'abrik Herz -

Sichel

Zellstoff Waldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Waghäusel . .

20,87

4,45

1,80

8,875

2,65

30

48,25

1,25

2,45

1,95

8,50

0,46 0,80

12,50 1,16

2,20

4,05

8,30 2,80

2,40

13,50 1 13 9,4

1..4J IC,50

6

10,870 13,8

8,10 11

20,60

2,80

8,13

13,13

9,2

12

12,10

10,66

7,9

10,90

30,5

42

1,13

2,3

8,9

0,75

1,9

2,1

4

8

2,25

21

4,5

2,65

8

13,5

9,40

12 IC,60

IG,13

8,1 11,20

80,3

43

1,20

2,25

9

0,775

1,13

2

4

8,25

2,5

*) Dom 4.L- rick.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark au8gedrückt- BnenoS-AireS, London, Reu» York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Men and Budapest für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

21. Juli

- 5. Juli

Repart. %

Amtliche Notieruni

klmtlich: Notier«! r i

Geld |

Briei

Geld |

Brief

24.

25.

Amst.-Rotr

180,10

160,90

160,70

161,00

Voll

voll

Brss.'?lntw

19,20

19,30

19,20

19,30

wll

voll

Cbriftiania.

55,95

66,24

66,96

56,24

»oll

voll

Kopenhagen

67,38

68,02

67,83

68,17

»oll

voll

Stockbolm .

111,47

112,03

111,47

112,03

»oll

voll

HelsingforS. Italien . . . London. . .

10,47 18,075

10,53

18,176

10,4'

18,10

10,53

18,20

voll voll

voll voll

18,425

1b,515

18,45

18,54

voll

voll

Neuvork . .

4,1)

4,21

4,11

4,21

voll

voll

Paris. . . .

21,46

21,55

21,50

21,60

voll

voll

Schweiz . .

76,91

77,29

77,06

77,44

voll

voll

Spanien . .

56,61

65,89

65,61

66,89

voll

voll

Wien in Oest- abgest

5,9)5

5,93=

5,91

6,93

voll

voll

Prag . . . .

12,47

12,53

12,47

12,53

5,235

voll

voll

Budapest. .

5,165

6,185

5,215

voll

voll

Bucn-Airek

1,345

1355

3,03

1,345

1,365

voll

voll

Bulgarien

3,01

2,01

3,03

voll

voll

Japan . . .

1,705

1,715

1,705

1,715

voll

voll

»iio de Jan

0,385

1,395

0,386

0,395

voll

voll

Belzrad .

4,93

4,95

4,93

4,95 11.33

voll

voll

Lissabon .

11,27

11,33

11,27

voll

voll

Banknoten.

(Ohne Gewähr.)

Berkin.

25. Juli

(ScFb

I Briet

Repart °/n

Amerikanische Noten

< . . .

4,1)

4,21

voll

Belgische s)toten . . .

19,0 > 67,68

19 15

voll voll

Dänische Noten . . . .

- A .

602

Englische Noten. . . Französische Notcu .

A A A A

18,42

18.62

voll

21,50

21,60

voll

Holländische Noten .

169,80

18,10

lfi0 J(J

voll voll

Italienische

Noten .

18,20

Norwegische Noten.

A A 4

65,9i

56,14

voll

Deutsch-Oeftcrr-, ä 100 Kronen

6,91

6,93

voll

Rumänische Noten .

1,78

1.80

voll

Schwedische

Noten .

A A A A

111,17

111,73

voll

Schweizer Noten . .

Svanische Noten . .

7?;06 65,30 12,42

77,44

56,64

12,48

voll voll voll

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische

Noten . .

...»

6,00

5,02

voll

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 25. Juli. Am Produktenmarkt waren die Preise trotz schwächerer Meldungen aus Amerika gehalten, da sich aus dem Inhalt für Weizen und Roggen, besonders aus Thü­ringen Rachftage zeigte. Auch spätere Termine waren gesucht. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, mäik. 176 bis 183, Roggen, märf. 129 As 136, Gerste, märf. 155 bis 165, neue 148 bis 155, Hafer, märf. 140 bis 145, Raps 270

VOr Gs«chaft vnd Beruf

VOr Sport und Erholung

SüßstofUU

vis 280, Leinsaat 350 bis 360: für je 100 Kilo: Weizenmehl 24 bis 27,50, Roggenmehl 20,25 bis 22,50, Weizenkleie 10, Roggenkleie 9,80 bis 10, Viktoriaerbsen 21 bis 22, kleine Erbsen 14,50 bis 15.50, Futtererbsen 14,50, Peluschken 14, Acker- bvhnen 14 bis 15, Wicken 15 bis 16, Lupinen, blau 9,10 bis 9,20, gelb 16,50 bis 18, Rapskuchen 10,50 bis 10,60, Leinkuchen 19 bis 20, Trocken­schnitzel 8,90 bis 9,10, Kartoffelflocken 21 bis 22.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 25. Juli. (Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 19,5020,25, Roggen, in­ländischer 17,2517,75, Sommergerste für Drau- zwecke 17,7518,25, Hafer, inländ. 17,50-18, Mais, gelb 17,251775, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 3132, Roggenmehl 25,2526, Wei­zen- und Roggenlleie 1010,25. Tendenz: ruhiger.

Turnen, Sport und Spiel.

Wanderrudern.

Der nahe Beginn der Wanderfahrt des Deut­schen Ruder-Verbandes auf der Donau von In­golstadt bis Wien lenkt das Interesse auf einen Zweig des Ruderns, dessen eigentlich^ Ziele viel­fach noch nicht richtig erkannt worden find. Es ist das Wanderrudern. Am besten bringt man es in Parallele zu den übrigen Arten des Ru­derns, um sein Wesen und seine Bedeutung zu verstehen. Rudern wird in der Hauptsache be­trieben als Fahrten-, Wander-, Renn- und Ju­gendrädern. Das Jugendrädern hilft die Jugend erziehen, das Rennrudern bildet die Vorbereitung zum Wettkampf und diesen selbst. Wanderrudern dagegen ist Wandern im Ruderboot in mehrtägigen Fahrten. Es kommt bet dieser Auslegung vor allem auf den DerisfWandern" an. Wandern heißt, den Zusammenhang zwischen Mensch und Ratur Herstellen, Land und Leute kennen und verstehen lernen. Den Zweck des Wanderruderns wird man daher auch am besten in mehrtägigen Fahrten erreichen, die weit ab vom Heimatsort neue Eindrücke geben. Die Zahl der zurückgelegten Kilometer ist ohne Bedeutung. Ruderer, die man hiernach als bewußte Wander- ruderer ansprechen kann, gibt es bis jetzt noch wenig. Das von der Mehrzahl der Ruderer ge­übte Fahren über kürzere Strecken vom und zurück zum Bootshaus das Fahrtenrubern dient der Ausbildung oder auch nur der körperlichen Betätigung im Boot und hat mit Wanderrudern nichts zu tun. Es kann allerdings gewisse Eigen­arten des Wanderruderns m sich schließen.

Wanderrudern in seinem eigentlichen Sinne erweckt Liebe zur Ratur und Heimat. Es bildet durch den Kampf mit Wind und Wetter Mut, Entschlossenheit und Geistesgegenwart. Es erzieht zur Vereinfachung in der Lebensführung. Solch große Wanderfahrten hat der D.R.Vb. bisher auf dem Main, der Mosel und den 0 st preußi­sch e n Seen durchgeführt. Diese Fahrten dienen jedoch noch anderen, weitergesteckten Aufgaben. Sie sollen den Gedanken, der dem Wanderrudern innewohnt, verbreiten helfen. Unter diesem Ge­sichtspunkt ist auch die diesjährige Donaufahrt des D.R.Vb. zustandegekommen. Hat die Saat, die auf dem Boden der bisherigen Wanderfahrten aufge­keimt ist, mit dieser Fahrt feste Wurzeln ge­schlagen, so ist das Ziel des Deutschen Ruder- Verbandes erreicht. Die Durchführung von Wan­derruder-Fahrten kann dann fortan in die Hände der ilnteroerbärtbe bis hevab 3um Rubervcrein gelegt werden. Wanderfahrten größeren Stils wird der Deutsche Ruder-Verband jedenfalls künf­tig nicht mehr veranstalten.

*

Exerzierplätze für den Sport.

Rach einer kürzlich erlassenen Verfügung des Reichswehrministers können reichseigene Exerzier­plätze und Schwimmanstalten, sowie die reichseige­nen Turn-, Sport- und Spielplätze Verbänden für Leibesübungen, ja sogar einzelnen Zivilperso­nen zu sportlicher Betätigung überlassen werden, sofern sie nicht vvn der Truppe selbst benutzt werden. Exerzierhäuser, Turnhallen und Kasernen­höfe sind ausgeschlossen. Die Benutzer haften für Beschädigungen und außerordentliche Abnutzung des staatlichen Eigentums und haben sich den mi- Illärischen Bestimmungen für die Aufrechterhal­tung der Ordnung zu fügen. Eine Haftung für Todesfälle, Unfälle, Verletzungen übernimmt das Reich nicht. Wird nur die stundenweise Mitbe­nutzung eines Platzes ober einer Schwimmanstal gestattet, so wird nur eine Anerkennungsgebühr erhoben, damit sich kein Gewohnheitsrecht bildet Etwaige Eintrillsgelder werden bei der Miete nicht in Betracht gezogen.

für

k

so

All die hübschen modernen Sachen in ihren freundlichen Farben können Sie so bequem waschen! Machen Sie einmal an eirwn kleinen Stück einen Versuch. Sie werden selbst überrascht sein, wie schön es wird. Natürlich behandelt man Wolle und Buntsachen stets hand­warm. Mit Persil gewaschene Wollsachen bleiben locker und weich, verlieren die Form nicht und bekommen ein schönes neues Aussehen.

Umstellung

Drucksachen allerAft stattung stilrein uni? preiswert die vrühi'sche Universitäts-Druckerei. R. Lange, Eichen. Lchulvr. 7.

von Versicherungen auf Goldmark, sowie Neuabschluß, betreiben wir für alle Arten des Versicherungsschutzes bei billigsten Prämien und einwandfreien Bedingungen für unseren erstklassigen Konzern OT2061

H. u. F. Schmitt

Bureau für allgemeinen Versicherungsschutz (Siehen, Friedrichstr. 5, Tel. 1036 Vertreter und stille Vermittler gesucht