Ausgabe 
26.4.1924
 
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ifrer yroene ytuerprozetz.

München, 25. ApE (Wvlsf.) 2lm dritten jDechln^lungstag des Prozesses gegen den Hitler- Stoßtrupp wurde mit der Zeugenvernehmung be­sonnen. Der Hausmeister voller schilderte die Zerstörung in derMünchener Post". Der Zeuge gibt an, braß er beim Oeffnen des Tores m i t Erschießen bedroht wurde. Der Direktor Würringer wurde von Berchtold mit v ) r g L - haltenem Revolver für verhaftet er­klärt. 3m 'Bureau sei- alles kurz und klein geschlagen worden. Die meisten ent­wendeten Gegenstände wurden nach einigen Tagen wieder zurückgebracht. Verschiedenen Qlngeflellten feien ihre Ersparnisse gestohlen worden. Hierauf schilderte Frau Auer die bei ihr vvrgonommene Haussuchung. Die Zeugin will in Maurice be° stimmt den Mann wiedererkennen, dec sie unter Drohungen in ein Zimmer gestoben habe: er sei auch derjenige gewesen, der in der Wvhnung mit dem Gewehrkolben verschiedene Sachen zertrümmert habe. Sachverstän­diger Buchdruckereibesitzer Lind gibt an, baf) sich der Schaden bei derMünchener Post" nicht fest stellen lasse. Oberkvmmtssar FuchS sagt aus, er habe den Befehl bekommen, zurMünchener Post" zu gehen uiti) im Ruftrage Pöhners die Einstellung der Zerstörungen zu fordern, was dann auch geschehen sei. 3n der RachmittagSVer­handlung ertlärte der als Zeuge vernommene Erste Bürgermeister von München, der sozialde­mokratische Rdgeordnete Schmid, daß am 9. R)- vember die svzralistrschen Stadtröte aus der Sitz­ung im Rathaus heraus verhaftet wurden. Er selbst sei vom Stuhle herunterge­rissen worden. Unter beleidigenden Bedroh­ungen seien die verhafteten Grisein über den Marienplatz zu einem Lastkraftwagen geführt wor­den. Bei i^m Einstellen de r Geiseln in den Demonstrationszug der Ratimal- sozialisten fei gerufen worden, da st, ffalls ein Zugteilnehmer falle, die Geiseln erschla­gen werden würden. Der Zeuge erkennt in den Angeklagten Kn opp loch denjenigen wieder, der den Befehl zur Tötung der Geiseln gab. Die Be­weisaufnahme wurde geschlossen. Morgen be­ginnen die PlaidoherS.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 26. April 1924.

Die Reichs-Teuerungsziffer.

Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Kleidung, Heizung, Beleuchtung) beläuft sich nach den Feststellungen des Sta­tistischen Reichsamts für den 2 3. A p r i l auf das 1,13-billionenfache der Vorkriegszeit. Ge- genüber der Vorwoche (1,12-billionenfache) ist emnach eine Steigerung von 0,9 Prozent zu verzeichnen. $

Gießener Wochenmarktpreise

am 24. April. (Händlerpreise.)

ES kosteten: Butter, per Pfund 2,20, Matte 0,30, Käse 0,50 bis 0.70, Wirsing 0,70, Weih­kraut 0,40, Rotkraut 0,60, gelbe Rüben 0,20, rote Rüben 0,30, Spinat 1,20, Unter-Kohlrabi 0,08, Grünkohl 0,70, Feldsalat 2,50 bis 3,00, Zwiebeln 0,30, Meerrettich 0,70 bis 1,50, Schwarzwurzeln 1,00, Rhabarber 0,80, Aepfel 0L5 bis 0,30, Sup­penhühner 1,00; Eier, das Stück 0,12, Blumen­kohl 2,00 bis 4,00, Lauch 0,10 bis 0,20, Sellerie 1,00, Radieschen, das Bund 0,30 Mark.

Weitere Erschwerung des Verkehrs mit dem besetzten Gebiet.

Wie dieKöln. Ztg." aus Koblenz berich­tet, ist gestern die neue Verordnung 256 in Kraft getreten, die die Rheinlandkommission zur Zusammenfassung und Abänderung der Verordnungen wegen der Einreise in das besetzte Gebiet und des Aufenthalts da­selbst erlassen hat und durch die die Verord­nungen 125, 236 und Artikel 1 der Verord­nung Rr. 144 aufgehoben werden. Die neue Verordnung umfaßt 17 Artikel. U. a. heißt es darin: Personalausweise sind von den deutschen Behörden nur den im besetz ten Gebiet ständig wohnenden Perso­nen auSzuhandigen. Keine Person kann als solche betrachtet werden, bevor sie nicht m i n -

oesrens einen tzBonat Däne Unter­brechung im besetzten Gebiet ge­wohnt hat. Ausweise oder Sichtvermerke können nicht als ordnungsmäßig visierte Per­sonalpässe für die Einreise in das Gebiet des angrenzenden Staates angesehen werden.

' Aufruf des RotgeldeS der Hessischen Landesbank. Durch Bekannt­machung des Reichsfinanzministers ist das auf Papicrmack lautende Aotgeld, bellen Aussteller im unbesetzten Gebiet Hessens ihren Sitz haben, mit Wirkung vorn 1. Mai 1924 an aufgerufen. Die Einlösungsfrist lauft bis einschl. 31. Mar 1924. Tas auf Grund des Beschlusses des hessischen Gesamtministeriums vom 17. August 1923 aus­gegebene Rotgeld der Hessischen Lan­de s b a n k verliert hiernach mit dem 31. Mai 1924 seine Gültigkeit; bis zu diesem Tage emschl. coird cs von der Hessischen Landesbank tn Darmstadt, Paulusplah 1, eingelost.

Zu r Ueberf üfjrung abgebau ter Beamten In Privatbetriebe. Der Reichsminister der Finanzen hat in einem Rund­schreiben an die Reichsressvrts darauf hingewiesen, daß bei Vergebung von Staatsaufträgen, b.c die Einstellung neuer Arbeitskräfte be.l.gen, p i baten Unternehmern möglichst eine vertragliche Bedingung auferlegt wird, abgebaute Beamte ober Staatsangestellte zur Beschäftigung heran­zuziehen. Gleiches soll auch bei der Vermietung von Räumen oder Verkäufen staatlicher Grund­stücke zu gewerblichen Zwecken an private Unter­nehmer gelten, sofern die Heranziehung der Ar­beitskräfte in Frage kommt. Ausgabe der Landcs- ämter für Arbeitsvermittlung wird fein, die Durchführung dieser Fürsvrgsmatznahme mit sicherzustellen. I

Erhöhung der Erwerbslosen­unter st ützung. Das Reichskabinett hat am 24. April eine Erhöhung der Erwe rbs lose nun ter- stühung um durchschnittlich 20 Prozent mit Wir­kung vom 5. Mai ab beschlossen.

** Straßensperre. Wegen Vornahme von Bauarbeiten durch das Stadtvaucnnt hat das Polizeiamt die Sperrung des vorderen Biegel- Pfads zwischen Lieb g° und Ludwigstrahe für jeg­lichen Verkehr bis auf weiteres angeordnet.

* Der Erreger der Maul- und Klauenseuche gefunden. Rach einem Be­richt derGermania" ist es Prof. D a h m e n von der Tierärztlichen Hochschule in Berlin gelungen, den Erreger der Maul- und Klauenseuche in Rein­kultur zu züchten. Die Arbeiten zur Bekämpfung der Seuche, die nunmehr wirklich aussichtsreich ge­worden sind, werden von Dahmen fortgesetzt.

* 40 Jahre Gießener Gast Wirte­verein. Am Mittwoch abend beging der Ver­ein der Gastwirte für Gießen und Hmgegenö im dichtbesehten Saale der Liebigshöhe seine 40jährige Jubiläumsfeier, zu der sich auch die Vertreter der Stadt und zahlreicher anderer Be­hörden eingefunden hatten. Die Kapelle des hiesigen Bataillons konzertierte unter Leitung des Obermusikmeisters L 5 b e r. Der Vor­sitzende eröffnete die Feier mit einer Be­grüßungsansprache. Der Leiter des Main-Rhein- Verbandes, Schnau ber - Darmstadt, beglück­wünschte den Gießener Verein, der stets ein tüch­tiges Glied des deutschen Gastwirteverbandes ge­wesen sei. Besonders begrüßte er sodann die Gastwirte aus dem besetzten Gebiet. Sein Hoch galt dem deutschen Vaterland. Bürgermeister K r e n z i e n überbrachte dem Verein die Glück­wünsche der Stadt, welche es dankbar anerkenne, daß der Verein es verstanden habe, den guten Ras der Gast lichkeit Gießens zu stärken, und er wünschte, daß der Verein der Stadt diesen Ruf auch weiterhin erhalte, zum Besten von Verkehr, Handel und 'Wandel und damit zum Vorteil der Stadt selbst. Der Vorsitzende des Reichsverbands deutscher Gastwirte, Köster- Berlin, toastete auf den Iubelverein. Jas kows kh-Offenbach (früher in Gießen und damals Vorsitzender des hiesigen Vereins) feierte die drei ältesten Mitglieder des­selben: Kaspar Stein, Karl Or big und Hein­rich Wagner. Diplome bezw. Auszeichnungen wurden überreicht an Weißmüller- Mainz, Hillesheimer- Ingelheim, sowie an Mit­glieder des hiesigen Vereins: Zeichner, Hammschläger und u l te - Gießen, H. Hörr-Al en Lors und G. Schneider - W'.escck, Eine Anzahl Angestellter des Gastwirtegecrerbes in Gießen wurde für langjährige Arbeit durch Ehrentafeln geehrt. Die Vertreter der auswär­tigen Gastwirtevereine überbrachten dem Bruder­verein ihre Glückwünfche. Zur Verschönerung der Feier trugen die Sologesänge des Tenoristen Kurt

ar t <91 e r und die TanzetnLrgen bet, Dte Tanz­lehrer Bäulte einstudiert hatte. Ihren Ab­schluß sand die Feier durch einen Tanz.

Pornotizen.

Tages kalender für SamStag. Palast-Lichtspiele: Der sprechende Film. Licht­spielhaus Bahnhofstraße: Filmvortrag Rund» fuvshaus Löberstraße: 81/» Mr Konzert (Das Volkslied).

Lageskalender für Sonntag. Stadttheater: 7 ilfcrDer Verschwender". Lukasgemeinde: 8 Ähr im Lukassaal Familien­abend mit Vortrag Rundfunkhaus Löberstr.: 8 Mr Sonderkonzert Franz Schrecker. Licht­spielhäuser Programm wie am Samstag

Oefsentliche W ä h l e r v e r s am m- lungen. Heute, Samstag, 8*/< Uhr: Demokra­tische Partei in der Turnhalle (Oswaldsgarten), Völkisch-sozialer Block 81/* Mr im Felsenkeller. Morgen, Sonntag, lV/t Mr vormittags, Deut­sche Volkspartei Turnhalle (Oswaldsgarten), 8 Ähr abends. Deutschnationale Vollsparter Turn­halle (Oswaldsgarten), 8 Mr Zentrumspartei im Katholischen Vevemhaus.

Feuerwehren. Montag abenb Haupt- Übung. (Siehe Anzeige.)

Turnverein von 1846. Am 3. Mai Bühnenschauturnen. (Siehe Anzeige.)

Wettervoraussage

Zunehmende Bewöllung, tagsüber warm, zeit­weise auffrischende Winde, geringe Riederschläge.

Landkreis Gietzcn.

)) L i ch, 25. April. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates legte der Bürgermeister den städtischen Voranschlag für das Jahr 1924 vor. Die Gesamtsumme aller Ein­nahmen und Ausgaben beträgt 313 600 Mk. Da­von entfallen aus den Betrieb 183 600 Mk., auf die Vermögensrechnung 130 000 Mk. An Um­lagen sind neben den Ueberweisungen an Reichs- stcuern 2Z 000 Mk. erforderlich. Die Einnahmen aus dem "Wald sind recht erfreulich, allerdings besteht für dieses Jahr die schwierige Aufgabe, das infolge der Geldentwertung zerronnene Be- trUbskapital der Stadtkasse wieder einzufammeln. @ntg:gen dem Vorschlag des Bürgermeisters wurde die an Stelle von Sprunggeld im vorigen Jahre erhobene Haferumlage für die Faselhaltung gestrichen. Die allgemeine Verwaltung erfordert eine Ausgabe von 21 000 Mk. Für die Schule werden 9700 Mk. benötigt, für die öffentliche Sicherheit 3900 Mk. Die Straßenunterhaltungs­kosten betragen 11 300 Mk die der Kanäle 2000 Mark. Für landwirtschaftliche Zwecke werden 9215 Mark verausgabt. Der Ortsbürgemuhen hat wie­der gleiche Höhe, wie in der Vorkriegszeit. Armenpflege und soziale Fürsorge verursachen eine Ausgabe von 8521 Mk., die öffentliche Ge- sundh.itspflege 1520 Mk. An größeren Arbeiten sind vorg.f.hen: der Ausbau z wei e r S t r a - ß e n nebst den zugehörigen Wasser- und Kanal­leitungen, der Reubau einer städtischen Zuchtvieh st ation, die den Faselstall- und das Gestüt aufnehmen und auch eine Wärtec- wöhnung enthalten soll, ferner ist die Beschaffung des Platzes und die Projektbearbeitung für ein neues Schulhaus beschlossen worden.

Kreis Schotten.

§ Ulrichstein, 25. April. Die hiesige Jugendherberge, mt acht Personen beleg­bar. ist eröffnet und über Ostern schon fleißig benutzt worden. AuchQuartter in Scheunen steht zur Verfügung. Anmeldungen an PsarrerK 0 tu­rn a n n - Lllrichstein, mindestens acht Tage vorher. In den letzten Tagen wurde hier ein H u t h- scher E m p f a n g s a p p a r a t für Radio­rundfunk vorgesührt. Das Programm des Frankfurter Senders war, soweit es musikalische Teile enthielt, sehr gut zu hören, Gesprochenes da­gegen war wegen manchmal sehr starker Reben­geräusche nicht immer so gut verständlich.

Kreis Friedberg.

Butzbach, 25. Apoll. Die Butzba ch Licher Eisenbahn beabsichtigt eine grö­ßere Bcrlegung ihrer Bahnstrecke zwischen Butzbach und Ob erkleen , und zwar soll die Strecke zwischen Butzbach und den Me- guinwerken, die jetzt mitten durch diesen Industriebetrieb hindurchfuhrt, aus bie'em heraus­genommen und links am Werk vorbei geführt wer­den Dadurch wird auch eine Verlegung der Kreisst raße Buhba chG i e 6 e n erforder­lich wobei u.a. eine neue Lieberführung der Straße über den Bahnkörper in Betracht kommt. Zur Bereitstellung des erforderlichen Geländes

TtrtD guipuc gnmgmmguuenuya et anbe­raumt worden.

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Kunst und Wissenschaft.

SLdwestdevtfche Kunstausstellung Darmstadt 1924.

Da r mstadt.,25 April. (Eigene Bldbung.) $te Beschickung der Ausstellung auS Karlsruhe und Stuttgart (die geschloffenen Sammellendungen sind bereits unterwegs) bietet ein sehr erfreuliches. Bild. Es werden sich darnach beteiligen auS Baden 43 Künstler mit 47 Gemälden, 67 Werken der Graphik und 15 der Bildhauerei. Aut Württemberg sind es 56 Künstler mit 55 Ge­mälden, 72 Blättern und 9 Vildhauenoeiten. Der Schlußlag für die Ablieferung der Hessischen Werke auf der Makhlldenhöhe ist der 1. Mat Das Schiedsgericht ist folgendermaßen zusammen^ gesetzt: Roland Anhe ißer-Jugenheim. Rich Hoelscher, Karl H u ber-Offenbach. Ma­thilde Huber und Bruno Panitz auS Mainz, Alexander Posch, Paul The sing.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde«.

Gießen. .©onntag, 27. April. Quasam>vvgrnM StadMrche. 91/,: Pfr. Mahr. Konfirmation bei Kinder a. d. Matthausgem. Feier des hl. Abend mahls. 6: Pfr. Becker. IohanneSkirche. 9'/,: Pfr Ausfelb. Konfirmation ber Kinber tu b. Johannes- unb Militärgem. Feier bes heiligen Abendmahls. 6: Pfairaff- Hertel. Wieseck. 9: Beichte. 9*/,: 3m Anschluß Feier bes heiligenAbenbmahls. I1/,: Kin- derkirche. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl Abendm. f. b. alten ©emeinbcglleb. v. Saubringei u. Ruttershausen; nm. IV,: Lollar.

Katholische Gemeinde».

Gießen. Samstag, 26. April. 4'/, u. 7 Beichte. Sonntag, b. 27. April. 6'/, Beichte, 7 Messe, 8 Kom. 9 Hochamt m. Preb., Feier bet ersten Hb Komm d. Kinder, 11 Messe. 21/» And. m. Segen, Frertax 6*/, Segensmesse, abbs. 8 Maianbacht. Grün berg Sonntag, 127. Aprll, 91/, Wesse m. Pred.

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gefühle, Unsicherheit beim Sprechen, Verdauungsstörungen, Schlaflosig­keit, Taubwerden einzelner Glieder oder Haut st eilen, U eberempfindlich- feit gegen Geräusche und Gerüche, Melancholie, Aeigung zu starken Ge­tränken, Sehstörungen und viele andere Symptome, die einzeln oder zu mehreren vereint auftreten könnten.

Wo ist Hilfe? Rervenleiden sind Erschöp­fungszustände, veranlaßt durch Ueberanstrengung der Rerven, z. B. durch Überarbeitung, Aus­schweifungen, Aufregungen, Kummer usw. und können nur durch eine wirksame Kräftigungskur beseitigt werden. Jede Arbeit verbraucht Rähr- ftoffe, die Arbeit der Rerven vor allem. Diese

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