?ett getagt werden Birne, set, bah es bestimmt le Politik der Legierung fet, SowjetruhlaTid an* zu erkennen. 3m übrigen sei es nötig, hinzu- Aufügen, bah die ganze Frage erwogen und bah die notwendige Maschinerie In Bewegung gesetzt Verde. Es werde für unklug angesehen, zu ermatten, bah dje ganze Angelegenheit sofort geregelt werden könnte SS gebe ziemlich kl zu tun, dies müsse zu einiger Verzögerung führen. UebrigenS fei von dem Premierminister in seiner Albert-Hall-Rebe bereits klargestellt worden, bah natürlich
keinerlei Sympathie mit den kommunistisch« Tendenzen
bestehe. Sine andere Reutermeldung besagt, eine endgültige Mitteilung binnen kurzem sei bestimmt nicht ertoartbar. Reuter erfährt von gut unter- ikt*teter russischer Veile, bah bisher keinerlei Verhandlungen zwischen der britischen und russischen Regierung über die Anerkennung der letzteren eingeleitet worden sind. Zweifellos mühten derartige Verhandlungen bald erwartet werden, da stets angenommen worden fei, bah bie Anerkennung Rußlands eines der Hauptziele der gegenwärtigen britischen Regierung sein werde. 3n russischen Kreisen werde daraus hin- getolcfen, das), bevor dieser Schritt nicht getan sei, Verhandlungen über
die Regelung schwebender Frage», wie die Schulden Ruhlands und die russischen Gegenforderungen an England nicht ftattfinden könnten- für den Augenblick fet jedoch die britische Regierung vollauf mit inneren Angelegenheiten beschäftigt und die russische Regierung beflnbe sich wegen des Todes Lenins m Trauer. Laut .Evening Standard" wird O'Graby » Ernennung zum britischen Gesandten oder Botschafter in Moskau offiziell verkündet werden, sobald ein vorheriges Sirtoerneh- men mit der 6otojetregienmg erzielt fei. Dem Blatt zufolge wirb eine Mission unter Führung O'GrabyS unverzüglich nach Moskau entfanbt, um die englisch-ruf s ischen Beziehungen wiederher zustellen.
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Mac bonalb empfing heute bn Foreign Office in Anwesenheit beS Unterstaatssekretärs für auswärtige Ang le^enh itcn Arthur P on- f on bl) die Bot schafter deS Deutschen Reiches, AmeiiaS, 3tal enS, Belgiens, Spaniens, Japans und Frankr ich-. De T&ctgerung Arthur PonfonbyS, die Pairwürde anzunehmen, hat den Plan tes Premiermi t sterS vereitelt, Ponfonby zum Vertreter des F>reign Office tm Oberhaus zu machen. SS fci jetzt wahr- schrinllch, bah £h>rb Parmoor ersucht werben wirb, biese Vertretung zu übernehmen.
Die deutsche Kohlenwirtschaft.
Berlin, 25. Jan. (Wolff) Aus der Tagesordnung der Sitzung deS Reichskohlenrats, der feit einem 3af>r nicht mehr zusammengetreten war, stand als erster Punkt der übliche Bericht über die Lage der Kohlempirrfchift. Der Berg- Hauptmann Bennhold führte hierzu u. a. aus, bah durch den Ruhreinbruch auch eine zuverlässige Schätz,mg der deutschen Kohlenförderung lin Jahre 1923 verhindert worden sei Sie dürste sich auf 823Zi Millionen Xomr n gegenüber 158 Mist onen im Vorjahr und 174 Millionen im Jahre 1913 bei Dorücksich igung der Grenzveränderungen belaufen Die im letzten Hahr in erhöhtem Umfang notwendig gewordene Einfuhr an Steinkohle und KokS, im wesentlichen aus Grohbritan- nien, be'rtg in den ersten elf Monaten 1923 rund 23', j Millionen Tonnen.
Um die dnttsche Wirtschaft wieder vom Bezug fremder Kohle unab^ingiq zu machen, fei eS vor allem erforderlich, daß die Schichtleistung che« Bergmann?8 wieder der in der Dorkriegs- zeit angmahert werde.
Für alle Steinkohlenreviere seien die in diesem Sinne getroffenen Vereinbarungen bereits tn her AuSführurg Redender gefen müste die weitest- g-hende Anwendung aller Mittel zur wirkfam- lt en Ausnutzung der Betriebe Die 1250 Millionen Gvldf. nicken. dis aus dem Ruhr» Pfand nach Poincar^S Gelbbuch jährlich her- auögep'.'ehl werben sollten, wurden Illusion bleiben, wenn der Geist, wie er tn den f»genannten Micumverträgen sich zeige, auch tn Zu unft die Vertrag Gegner beherrsche. Ss müsse bestimmt erwartet ivecden, bah. wenn nicht schon bei ben inzwifäen vorn Zamiar in d.n Februar verlegten Rachllcferungen. so jedenfalls nach dem Al lauf der Micum-Abkvmmen Mi tc April, btc Verpsilchkun- Sen deS Bergbaues auf wesentlich andere >ru nblagc n gestellt werden als bisher.
3m weiteren Verlauf teilte OTinil'terialrat Prinz über den
Kohlen bedarf 6 er Reichsbahn mit. bah nach Angabe der deutschen Vteteroer- bänbe die Richsbivn j tzt mo-.utl ch auf 750 000 Tonnen deutsch? Kol I n rechnen könne Da sich ihr Gefarnlmonatstebiri ober auf rund 1 100 000 Tonnen bei rufe, müife der Fehlbetrag writer vom Ausland eingeführt werden.
(Siebener Stabttbeater.
Hermann Sudermann: Die DeakmalSweihe.
Den Kotzebue des RaturaUSmuS nennt ein moderner Lr erarhlstoriker mit nicht unl^erech- tiatem SarkaSmuS Hermann ©ubermoetn und billigt ihm nicht mehr als nur theatergefchicht- lichcs dnteivlk zu. Angesichts beS »neuesten Sudermann" kommt man allerdings tn Versuchung. diesem harten Urteil beizupf sichten. und non vernimmt mit etwa- gem.schten Gefühlen, bah Sudermann, wie er einem J- ener 3ourna- listen kürzlich offenbart bat, noch e n ganze Serie gleicher oder ähnlicher Stücke im Schubfach hat. um fie im geeigneten Augenblick auf bk geduldige Menich'ieit loSzulassen. Der.neueste Sudermann" teilt mit dem ersten alte Verzüge und Rachteile. Sine starke dramallsche Kunst fchZfft vier Mte voll steigender Spannung, voll theatralischer Lf- fekte, zeichnet auch einzelne gut durch ^arbeitete Lharastere. wie hi.r den Gn«rall» vellor USlar. verzichtet aber zu Gunsten dieser durch re n äuhere Mittel bewirkten auh "rordentl <hr,i Bühnenwirrung auf eine ethische FrageiteNung. denn die Moral, bah eS einen Manu gibt, her sich fern Frauenideal auS ein m ÄCMfllumcrol von Frauentypen auch in der Praxis zutammensucht und bah sich Me verschiedenen Erwählten seines HerzraZ damit abzusiiiben haben, eben nur einen Keuchtest dieses Herzens z ubeflhen, diese Moral
Adg. Huf emann wies aut öte starke Herabsetzung der Berga rbeiterlöhne ttn und sagte, der Bergmann, der drei S.^ichr-a wöchentlich arbeite, habe nicht mehr Giniammsn alS der Bezieher der drtoerbeL'fenuntrritütaiig Die 2r- beitsfreubigwt und btc Förberl i .ung wurden durch eine solche Entlohnung natürstch nicht gehoben.
Die Arbeitszeit in der rheinischen Eisenindustrie
Dortmund, 25. (Januar. (MTV) Der Reichsarbeitsminister und der Reichsund SlaatSkommissar M e h l i ch laden gestern den Arbeitaeberverband der Rorowest- gnippe der Esten- und Stahlinbustrie und die Verbände der Metallarbeiter zu Der- hondlungen über die Auslegung des Berliner Abkommens über die Arbeitszeit ein. Von den Verbänden der Arbeitnehmer waren nur der Christliche und der Hirfch-Dunckersche Me- taüarbeiterverband erf dreien. der größte, der sozialdemokratische Metall- arbeiterverband, war der Ginladung nicht gefolgt Bei den Verhandlungen wurde zwischen den erschienenen Verbänden die Auslegung beS ArbeitSzeitablommcnS wie folgt festgelegt.
a) Wo in der wette rberar betten den Industrie vor oder während deS Krieges weniger als 10 Stunden täglich, aber mehr als 57 Stunden in der Woche gearbe't.'t worden ist, gelten 57'/, Stunden als WochcnarbeltSzejt. Wo vor oder wahrend deS Krieges weniger als 10 Stunden täglich und auch weniger als 57V, Stunden iu der Woche gearbeitet wurde, gilt diese kürzere VesamtarbeitSzeit weiter.
b) Wo vor oder wahrend deS Krieges eine unterschiedliche Wo^'narbei'Szcit bestand, gilt die kürzere Ard ilszeit.
3n durchgehenden De trieben darf Me zwölf - stündige Schichtzeit nicht zu einet längeren als der festgesetzten Effektiv-Arbeitszeit führen, also für Schwerarbeiter nicht mehr ali neun Stunden in bei Schicht Die Ablösungen müssen ausreichend fein.
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3n Elberfeld droht sich die AuS- standSdeweaung zu verschärfen. Eine Versammlung des Allgemeinen Deutschen De- wcikfchastsbundes hat zu dem Ausstand Stellung genommen. 3n der Besprechung tDu.be von verschobenen Seiten der ® e fa m t ft r e i f befürwortet, der Beschluß hi-rüber einstweilen biS zum Montag hinausgeschoben. Der Streik hat sich neuerdingS auch auf die chemische 3n'u- stcie ausgedehnt. Auch in Remscheid hat sich die Streiklage in der Metallindustrie wesentlich verschärft, besonders auf den gröberen Werken ist die Arbeit fast vollständig zum Gr liegen gekommen. So liegen die bergische Stahlindustrie und die Glvckenstahlwerke seit gestern vollständig still.
Die Niederlage der Pfalzer Separatisten.
Berlin. 26. Zan. (WTV.) Dem .Lotel- anzetger" zufolge geht durch Me Pfal<? nach dem Besuch deS englischen Generalkonsuls Clives eine neue Bewegung, die durch eine Abstimmung In den einzelnen Ortschaften Me vollständige Ablehnung bet Separatisten durch die Pfälzer De- völkerung aufs neue barlegen soll 3n der R o r d- Pfalz, bei Heimat deS erschossenen Separatist en führet S Heinz, hat in vielen Orten nicht einmal 1 Prozent der Bevölkerung zugunsten der Separatisten gestimmt. Die Bürgermeister von 43 Landgemeinden der Rordpfalz haben einstimmig einen Beschluß gefast t. toonach sie bie Regierung der autonomen Pfalz in Sveyer nicht anerkennen. .Ferner crQärcn in dieser Entschließung zahlreiche Bürgermeister, die die Lol)alitätSerllärung an bie separatistische autonome Regierung ber Pfalz abgegeben haben, bah fit diese Erklärung nur unter 3 wang abgegeben haben, und bah sie sich in Zukunft auch nicht mehr durch Androhung von Z.vangSmaß- nahmen zu einer solchen Erklärung herbeilassen würden. Der Beschlust wurde von sämtlichen Bürgermeistern eigenhändig unterzeichnet.
Die Zivilprozetzreform.
B e r 11 n, 26. Jan. (Priv.-Tel.) Laut „D. T." ist tn Besprechungen des ReichsjustizmtnisterS mit ben führenden Mitgliedern der ReichstagS- fraftionen eine babingebenbe Verständigung er- zielt worden, bah der vom ReichZjustizminister ausgearbeitete Entwurf einer Zivilprv'estreform nicht auf dem Ve^-ordnungSwege auf D.und des Grmäch tigungSgesefeS erlassen, sondern zunächst dem Rech t-ausschutz beS Reichstages gugeleitet wirb, von wo er an bas Plenum gelangen soll, so bah eine reich »gesetzliche Reu regelung ber Zrvilprvzesie erfolgt. Rur für ben Fall, bah eine Verstänbigung mit den Parteien nicht zu erzielen ist, hat ber Reichsjustizminister sich bie Möglichkeit eine- Rück- grisfs auf daS Errnäck tigungSgefetz Vorbehalten.
ist doch recht zweifelhaft und mutet überd eS recht antiquleit an. Richtsdestoweniger gewinnt ber fabelhaft geschickte Aufbau der Handlung, mag sie auch noch so sehr >mch Kolportagervman schmecken. wie bei allen ©übermann, fr auch hier lebhaftes 3ntexeffc ab. Lind nur nachdem man Me vier Akte hat an sich vorübe rglellen lassen, taucht wieder ibie verzweifelte Frage auf; Was wollte ber Dichter nun eigentlich mit diesem gewaltsam konstruierten, beim ersten Versuch einer Analvse In ein Richt- zerberstenden Ausschnitt auS dem Vesellschaftsleben. daS nebenbei ben Menschen unserer gequälten Gegenwart kaum mehr alS A grublicksin ercTe ablodt?
Gin hanseatischer Grostindustrteller wird tn feiner Jugend durch geschäftliche Verhältnisse gelungen, feine arme Braut und ihrer beideo Kind im Stich zu lassen, um mit dem Vermögen einer reichen Frau sein väterliches Haus vor dem Bankerott zu retten. Gr gewinn feine anmutige junge Frau herzlich lieb, bricht aber keineswegs Me Beziehungen zu dem armen Mädchen ab. verheimlicht diese aber seiner Frau durch Me fünfzehn Jahre glücllichstcr Ehe hindurch Heber ein Hahr nach seinem Tode, das fein: Frau allein im Andenken an den geliebten Mann zugcbrachk hat, enthüllt der 'Brater mit rücksichtsloser Härte ber Schwägerin daS Geheimnis ihrer Ehe. Er selbst war der Urheber dieses Shebundes Er selbst hat bas Geheimnis sorgsam gehütet und
Die Gietzener Gewerbe- und Grundsteuer.
3n ber gestrigen Sitzung der Giehcner Stadtverordneten • Versammlung, über Me wir an anderer Stelle bje er ‘Summer weiter berichten, erging an die Bürgerschaft und die mafjgebenten Stilen tm Reich e und im Lande bie nachstehende bedeutsame
Rede des Overbürgermeisters:
Rachbem durch daS hessische Gesetz vom 29. Rovember 1923 ben Gemeinden bie Pflicht auf- crf.'gt worden ist. für bas zweite Halbjahr 1923 neue, nach G ol b p f enn i ge n zu befttmmenfe Ausschlagfäye für bk Grund- und Gewerbesteuer festzusetzen, hat sich ber stäbtlsche Finanz,ausschuh i.i mehreren S tzuagen mit ber Frage der Festsetzung ber AuSschläge dieser Gemein beuml.igen h.schr'tizt. Der Zinanzaus- schuh stellte dabei zunächst mit Bebauern fest, bah das Reich burch das plötzliche Ab- fd)neiben ber scilrns des Reiches gevährtm Be- tri.b5n.i t l?rrid^x fe ohne gle chzei.ige Eröffnung neuer Sinnahmequ.llen
die Etadtr m die schwierigste finanzielle Lage gebracht
hat, bie umso nachteiliger wirkt, als Me den Städten gesetzlich zuste^enden Lleberweisun- gen aus Reichs steuern bisher so verzögert, so ent wer t e t und bi so geringem Betrage elngegangm sind, bah sie alS Deckung- mittel für den städtischen Finanztedarf praktisch kaum inS Gewicht fallen. Der Finanz- ausschuh beklagte weiter aus« tiefste, bah ber hessische Staat, fern fv ll ch gleichfall- das Reich Me Dett iebsmittcl^uschusse abgeschnitten hat, durch neuerliche Steuermahnahmen bk Real- ft e u e t n, d. h bie Ginrnd- und Gewerbesteuer in starkem Mähe für sich in Anspruch genommen hat und damit tn diese
nreigentliche Stetrerdomäne und frühere wesentliche Einnahmeguelle der Städte ein-» gedrungen
ist. Wenn somit bas Reich und der Staat vermöge der ihnen zustehenben höheren MachtbefugniS immer mehr dazu übergeten, stäMische Steuer- gebiete ihrem Zugriffe aj unterwerfen, zunächst für sich selbst sorgen und Me Städte ihrem Schicksal überlassen, so wird Me Handhabung der stäbtischen Fin.inzverwallunq nach- grrate pn-blematifch, und es ist begreifllch. bah ter S c l bst erhaltungstrieb die Skäd e zwingt, sich mit auf: crPer Anstrengung zur Mehr zu sehen. Unb wenn zu il'c'em Reich unb Staat — wie es in ben letzten Iah en in stets wachsen- dem Maste geschehen ist — den
Städten die Erledigung von Reichs- und StaatSaufgabeu übertragen
unb auch hierdurch bie Städte mit Personal- und Sachaufwand belastet hab.n, so müssen die Städte mit umso gröberem Rachdruck fordern, bah
Reich und Staat ihnen Einnahmequellen tn einem AuSmast gewäh.leisten, bah Me Erfüllung aller städtischen Aufgaben möglich bleibt.
Angesicht- Meter durch Reich unb Staat geschaffenen 'Vage ^oar der Finanzausschuh einmütig ber Auffassung, bah Me spärlichen, den Städten offenstchenden Clcuergu.Len in solcher Weise in Anspruch zu nehmen seien, bah einer» seit- die Be la stu n g für die Steuer- Pflichtigen noch tragbar erscheint und an- beterfeit» der bisher geordnete Zustand der städtischen Finanzen unb bas bis- herig: Glei^.gewicht tm Haushaltsplan ausrechterhalten bleiou Ein Ab Wirten bis zur Eröffnung neuer Ei-mahmequellen feiten- bes Reiches unb eine Fvrtfüh.u ig ber Fin.inzverwaltung mit Hilfe teurer, kurzfristiger Kredite würde ei:iet gefunben Finanzzebarung stark jirai>rlaufen. Der Finanzausschuß hat somit nach ttnex.erbcLcr und gohmder Beratung einmütig beschlossen, tub d»e zur Deckung des Fehltet rage-
bi- zum Ende des laufenden Rechnungsjahre- erforderlich« Summe von 600 000 Mark
vermöge bxs noch unerhobenen dritten und vierten Zieles der Gewerbe - unb Grundsteuer auf jubringen sei. Er hat bemgemäh e i n- mütlg beschlossen,
für je 100 Mark Strurrwert deS ftttoerblidhtn. Anlage» und T- t iebSkapitalS einen AuSfchlag von 8 Goldpfeunig,
für je 100 Mk. Steuerwert deS GebaudebefitzeS einen Ausschlag von 20 Goldpfennig und
für je 100 Mark St?uerwert deS land» und forstwirtfchaf l'ch genutzten Grundbcs tzes einen
AuSschlag von 32 Goldpfcnnig
zusammen für das 3. unb 4. Ziel 1923 fest- zu setzen, Ausschläge wie sie in gleicher Höhe bereits von den Stadtvervrbne eii-Dersaminlungm anderer gröberer hessischen S äbte beschlossen worden sind. Der Finanzau-schuh empfiehlt schlieblrch noch, bah Me Stadtverordneten-Versammlung ihn ermächtigt, in geeigneten Fällen Erlast bzw. Stundung eintreten zu lasten unb bah bei diesem Ve s.ihren allgemein Me vom hessischen Staat bi Artikel 5 des Gesetzes über eine auber- rrdentlich: Ste er vom Gelxiubebesitz vom 17. Januar 1924 gegebenen Rich linien mastgebend fein sollen. Diele Bestimmung be'aqt, bist auf Antrag ber Steuerant il ganz vter t.i rei c e fa'Km werden kann. w?rm ber S euerpsiich.ige bezieht'. 1. Unterstützung für Sozialrentner, bie nach dem Gesetz üler Ro.standsmabnahmen zur Unter» stühurg von Rentenempfängern der 3nvalidvi- unb Angestelltenversick, rang in ber Fällung vom 29. 3ull 1922 Unterstützang beziehen. 2. Unterstützung auS ber Kleinrentnerfürsorge. 3. Erwerbslosen Unterstützung.
4. Wohlfahrtsunterstützung.
Das Haus stimmte dnn Antr-g: des Finanzausschusses zut nur der Kommuniit Haupt en Härte ausdrücklich, bah er gegen die Umlage stimme, wahrend seine beidenParteigenos- fen tm Haufe Me Vorlage ebenfalls genehmigten.
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D- Fenchel fan w« Der zwischen Ziiubetm an der 2
Aus Stadt und Land.
Dietzen, ben 26. Hanuar 1924.
Die Februar-Miete.
Rach Anhörung von Ontcreffentenhertre- tungen und Sachverständigen hat das heffifck« Ministerium für Arbeit und Wirtschaft für die Berechnung der Fedruar-Miete folgendes bestimmt:
Die Februar-Miete beträgt in den Gemeinden mit Städteordnung 22 Prozent, in den übrigen Gemeinden 21 Prozent der Friedensmiete. Die Miete ist zählbar in Goldoder Papiermark. Bei Papiermarkzahlungen ist der Kurs vom Bortage des Fälligkeitstermins zugrunde zu legen. Die Beträge sind auf volle 10 Pfennig nach oben abzurunden.
3n diesen Summen sind in den Gemeinden mit Städteordnung 2 Prozent, in den übrigen Gemeinden 1 Prozent Bcrtvaltungs- kostcn, 12 Prozent für laufende, 8 Prozent für grobe Instandsetzungskosten, die Zuschläge für Steigerung der Zinsen sowie die Grundmiete einbegriffen. Die Betriebskosten sind umzu- legen.
** Die Rotgeld-Gutscheine der StadtGietzenwe den in unserem heutigen Anzeigentell zur Einlösung bis 15. Februan aufgerufen. Näheres in der Bekanntmachung.
*• Das wertbeständige Wetzlarer Handelskammer-Rotgelb ist zur Cinto "ung auf gerufen toor'en. Rach dem 24 Februar wird das Del> nicht mehr zurückgenoemncn.
•• Die SlektrizitätS-Kleinab- n e h m e r müssen ihre Rechnungen vom 1. Februar ab wieder monatlich bezahlen. (Siehe Bekanntmachung.)
ben Bruder in Schuld verstrickt, weil er selbst, der Verheiratete, Me Frau liebte, ber fein Bruber ungeliebt bie Hand zum Bunde reichen muhte. Run wirft er Me MaSkc ab unb begehrt bk Geliebte für sich. Gr rechnet um so sicherer mit seinem Siege, al- Frau 3renc sich in Mefem furchtbaren Augenblick von denen, Me ihr und dem ‘Serft arbeiten bisher nahestanden, im Stich gelassen unb betrogen fühlt. Den einzigen Hall sieht sie nun in ihrem Schwan Zames. ber ihr zum erstenmal grausame Klarheit über ihre Ehe gegeben hat. Erst seine wahnsinnigen Liebes- bctcueruncten, die zynische Rücksichtslosigkeit, mit ber er über das Schicksal feiner eigenen, todkranken Frau hinwegschreitet, um sie zu gewinnen, nicht zur Ehe. sondern genau so zum Spielzeug, wie ber Verstorbene, das alles öffnet ihr die Augen über den wahren Charakter des Schwagers. Rach furchtbaren Selbstpeinigungen erfährt sie Trost unb Aufrichtung in einer Aussprache mit ber ersten Braut ihres toten Gaten Der Sohn ihres Mannes, der schon al- Privalfekretär in ihrem Hause gelebt hat. wirb von ihr adoptiert. Dem besten Freund be- Verstorbenen, dessen wahre Güte sie jetzt erst voll erkennt, reicht sie Me Hand. Dem Stakttheatcr wollen w rDverk für Mr ausgr^eichne e Vermittlung de- Stückes. Karl Bolcks Spielleitung schuf eine in allen Zeilen wohl abgmmb' v* alles Wesentliche schart heraus- arbeitenoc Aufführung, für bie Karl Löffler
• • D i e Schüler-Anmeldungen für unsere höheren Schulen werden am Dienstag, 29. Januar, bezw. Mittwoch,- 30. Januar, angenommen. Man beachte di« näheren Mitteilungen in der heutigen Anzeige.
• • Die Gießener Lesehalle wird anfangs Februar wieder eröffnet.
” Für dieGietzenerWinternot- Hilfe. Bei dem Konzert zum Besten der Gictzener Winternothilfe, das am Donnerstag im „Gafe Ernst Ludwig" stattfand, wurden, 159,53 Mark eingenommen. Der Inhaber deS Eaf4S, Herr Wörner, rundete den Betrag auf 175 Mark ab und leitete ihn restlos den) Winternothilfezwecke zu.
** SanitätSrat Dr. Li ebe inDald- , hof-ElgerShausen (Kreis Wetzlar) ist gestern nwrgen nach kurzer Krankheit gestorben. Der Verewigte, der im 58. Lebensjahre stand, war durch seine Tätigkeit als Schularzt im Kreise Wetzlar und sein Wirken auf dem Gebiete der Tuberkulosebekämpfung durch die Errichtung von Tubetkulosefürsorgestellen weitbin bekannt geworden. AlS 2lrzt und Wissenschaftler reichte sein Ruf über Deutschlands Grenzen hinaus. Dem von ihm geschaffenen Sanatorium widmete Dr. Liebe seine ganze Kraft und Sore^ falt und baute es im Laufe der Zeit trotz de» schwierigen Zeitverhälmisfe zu immer größerer Vollkommenheit zum Besten der leidenden Menschen aus. H erturch und durch s« ne vornehme Gesinnung wird er bei vielen Menschen in dauerndem guten Andenken stehen. Auch in unserer Stadt hatte der Entschlafene zahlreiche Bekannte. ‘ I
• • Sine öffentlicheMahnungan Steuerschuldner erläßt das Finanzamt im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes.
einen geschickt angeorbrre'en 'M fr*enrahmen gestellt hatte. Frau Sturmfels als 3 c r Herente g war eine ber besten Leistungen, Me wir hi'r je gesehen haben. Dem Schwager Hnmev gab Karl ßambertln vielleicht ein wenig zu viel Schärle. Der komplizier e Gbaratter b efed Zam.^s Her:e - berg läh inbes hier gewis'e Gradun'.ertch ete wobl zu. Ausge.zeicknet war wieder Spiel Karl ZuhnkeS Dill« b«i vereinig e ein x3urammen- fplel. bas tm Rückblick auf andere Tluffübmngcn alS besonders erfreulich gebiub* werben muh El'e Koop aab ber kleinen Rolle ber ®_yx ton Vorn Witz uno Anmut. Auch Tarka A a r n c g g bot alS Ruth eine erfreuliche Leistung. Luise Schu- bert-3üngllng war eine warm vestehenbe. gütige Frau Gerrld. Karl 'Bold, beuch'e uis» übertrieb Me komiscte Seite seines Professors ein we^rig. P P Schmidt ist noch reichlich ungelenk. Er verfüg' offenbar über gute schiufvieleritchr Begabung. es fchlt ihm aber noch an ben motorische, AusbrucksmSglichfei en, was besonders in Salon etwas auf bie Tic men geht. 3n kl l «eren Rosien gaben ihr Bestes Elfe Engel. Fred Marlitz. Karl V o l ck unb Tom Sommerfell». Wir wünschen ber Spielleitung für bi «zu er Parten Nm Reuiak.llen bei ler Rpl eite'etzu *g ekte gleich glückliche Hand. Man wirb barm auch auf gle ch ausgezeichnet burchgmrbite.'e unb ^uechMicht« Aufführungen rechnen können, 6* diese bes .neuesten ©übermann“. —c.
bahn [iegenten C Ufltmg ter 2be> ix4tr Streck toünf rünberg üegen ihrer Hahry!
."-.rbm wn ter D «cktzt Vodald ter mch tem neueren adendtMhrt, il jprüchen
’eiligen Aey reden teil kann tün vürifchenSü ront a
X 'tabatjn jcterzei rillten briete. Z I beteuern. —
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