zorgeBTmmtit, unser stovttflyes Äcrt tveffe alp keine Schuld.
Der Führer der Freien Vereinigung fragt an, ob es nicht möglich sei, den P r e i s f ü r Gas und Elektrizität herabzusehen. 3n anderen Städten seien diese Prei'e niedriger, und was dort möglich sei, könne bei uns nicht zu den Unmöglichleiten gehören. Ein gemeinsamer Antrag der Freien Vereinigung und der Deutschen Dolkspartei förtert die Herabsetzung ter Gas- und Elektrizitätspreise. Oberbürgermeister Keller sagt die beschleunigte Prüfung dieser Angelegenheit durch die Detriebsdeputation zu.
Kleinere Vorlagen.
Den vom Polizeiamt vorgeschlagenen Ge - bührenfür Benutzung von Kraftdroschken wird zugestimmt.
Der für den Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege im Voranschlag vorgesehene Betrag von 1120 Mk. wird auf 1400 Mk. und ter im Voranschlag für den Verein für Krankenpflege vorgesehene Jahresbeitrag von 800 Mk. auf 1000 Mk. erhöht.
Für die Vermessung des Hangelst ei ns wird ein Kredit von 1000 Gm. bereit- gestellt.
Don ter Rückerhebung ter Beiträge zu den Kosten der Forst Verwaltung von den in Betracht kommenden Privatwaldbesitzrrn wird diesmal und auch in Zukunft Abstand genommen.
Dem Ziegenzucht verein wird der Zuschuß ter Stadt zur Dockhaltung für 1924 auf 400 Goldmark erhöht.
Antwo rten auf Anfragen.
Auf eine kommunistische Anfrage tetr. Herabsetzung der Däderpreise des Volksbades antwortet die Vermattung, der zuständigen Detriebsdeputation würden Vorschläge gemacht werten.
Eine Frage der Deutschen Volks- Partei tetr. Rückerstattung von «Strom» anschlustgebühren an H. Dietz- Weitershain soll von ter juristischen Kommission geprüft toarte.i, da heute eine für die Fragesteller annehmbare Regelung nicht zu erzielen ist.
Eine weitere Frage der Deutschen Dolkspartei tetr. Herabsetzung der Preise für Monats- und Schülerkarten dec Städt. Straßenbahn wird die Betriebs- deputation beschäftigen. Von zwei Rednern cvird bei dieser Gelegenheit die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs dur.ch die Bahnhofstraße verlangt.
Volkshochschule Gießen.
Mau schreibt uns: Der Arbeitsplan der Volkshochschule für das Winterhalbjahr, den die Leser seit Montag in Händen ha en. sieht eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften vor, in denen wichtige Fragen aus verschiede en Le- tensgebieten behandelt werden s llen. Aus ten im Arbeitsplan mitgeteilten Inhaltsangaben läßt sich erkennen, daß die meisten AroeitSgemeinschas- ten an brennende Fragen ter Ge entoairt heranführen möchten. Zwar sind die Ausgangspu-ck e verschiedest, aber das Ziel ist das gleiche. So ist
l
bet der ArdettSgemeinschaft über ..Rubens und Rembrandt" die Kunstgeschichte, bei ter Artel.s- gemeinschaft über „Die groten Dich er D-eutsch- lands" die Literaturgeschichte und bei der Arbetts- gemvinschaft über „Robert Schumann" die Musikgeschichte ter Ausgangspunkt. Immer ater ist das Ziel, gerate durch die Hinführung zu den echote fungen großer Menschen die Hörer auch zu sich selbst zu führen. Aehnlich ist es mit ten Arteils- gemeinschaften „Probleme unseres Menschentums in zeitgenössischer Dich.ung" und „Rechtsfragen des täglichen Lebens und ihre Deziehuiigen zur Kulturentwicklung", wobei die letztere die Teilnehmer vor die schwierige Lage des Rechtes und ter Rechtsprechung stellt. Die Arteitsgemern- schaften „Deutschlands Vorgeschichte" und „Deutsche Geschichte 1848—1871“ führen mehr in tee Vergangenheit: aber auch In ihnen sind durch den Vergleich der Vergangenhüt mit der Gegenwart ftuchtbare Gesichtspunkte zur Deurteckung der Gegenwart wichtiges iZel. S lche Bez ehurg der Gegenwart wichtiies Ziel. Solche -Beziehung schäften, die rraturwissenschaftlichen Stoff zu behandeln haben, weniger deutlich erke.mbar. Es sind die Arbeitsg'M.-in'chaf.en über „Die Sternbilder des Winterh.rnmels", „Erde und Mench', über „Die Abstammungslehre", über „Kul.ur- pflanzen ter Heimat' und über „Chemie und Physik des Feuers". Die e Arteitsgcmeinschaf en stellen den Menschen in die unendlichen Zuam- menhänge der Ratur und verhü en gerate dadurch eine enge einseitige Beurteilung der Gegenwartsfragen vom Standpunkt des @;i Ligen aus 3m Vergleich mit den Arbeitsgemein'chaften sind b.s jetzt die E l e m e n t a r k u r s e nur eine Vorstufe, indem sie Sprachkenntnisse in Deutsch, Französich und Englisch übermitteln. Ihre ümgeftaltang. daß sie dem ganzen Menschen dienen, ist eine schwierige, aber wichtige Aufgabe der Voll-Hoch chule. Von besonderer Bedeutung für die Dvl.s. och- schularbeit ist die Gymnastik, die vom Körperlichen aus die Menschen zu einer le endi en Einhüt von Geist und Körper fühen machte So hat die Arbeit auch des b ginnenden Winterha, b- jahres in allen ihren Teile i das Ziel, iem Menschen der Gegenwart in seinem gairzen Me schei- tum zu dienen. Kommenden Montan ten 2k. Oktober fängt das Wint rhalbsahr ter Voll Hochschule an. Alle Veransttttu gm begnnen a ente 8 Ute in der Oterrealschule. 3n der ers'en Woche ist es möglich, auf Grund ter Ausweiskarte, die gelöst werden mutz, an jedem Aiend eine Arbeitsgmreinschaft oder einen Kurs zu besuchen und dann auszuwählen. D.
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Hundert Jahre Physikalischer Verein Frankfurt.
S. Frankfurt a. M.» 24. Oft. Der att- terühmte Physikalische Verein Frank- f u r t a. M. beging heute in Anw.fenheit namhafter Wissenschaftler aus dem 3n- und Ausland Vertretern ter Ministerien und a.tterm Behörden das Fest seines hundertjährigen Bestehens. Rach ter Festansprache des Vorsitzenden Konsul Kotzenberg wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Prof. Doller- Frankfurt. Prof. Dollen- Stockholm, Prof. Dorn- Göttingen, Prof. B r e b i g-Karlsruhe, Prof. Dornow-Davos Dr. Dubois- Frmrkfurt, Dr. Ecken er-Fr.eörichshafen, Prof.
Epstein-Frankfurt, Dr. Verlach- Frankfurt, Prof. Hahn- Berlin, Prof, v o n L a u e - Berlin, Prof. Landström - Stockholm, Prof. Traun- He delberg, U r f i n u s und Dr. D o i g t - Frankfurt, Dr. v. Weinberg - Frankfurt und Prof. W i n d h a u - Göttingen. Für das Kultusministerium betonte Staatssekretär Decker das harmonische Verhältnis zwischen Ministerium und Verein. Dec Verein sei ein Vorbild für geschlossenes Gemeinwefen und habe seine Aufgabe, Kulturträger innerhalb des Dürgertums zu sein, vorbildlich gelöst. Für die Stadt Frankfurt sprach Stadtrat Prof. Ziehen, für die auswärtigen Akademien ter Rektor ter Gießener Universität, Se. Magnifizinz Geheimrat Krüger-Gießen, für die auswärtigen Gesellschaften Exzellenz von Miller. Die naturwissenschaftliche Fakultät hat zur Erinnerung an die großen Verdienste des Vereins Medaillen prägen lassen, von denen die ersten ten Herren Doller und Kotzen- b e r g verliehen wurden.
Tagung des Gesamt-Taunusklubs.
fpd. F r a n k f u r t a. M., 24. Oft. Unter starker Beteiligung aller Ortsgruppen und Zweig- vereine des Gesamt-Taunusklubs wurde die diesjährige Hauptversammlung im nahen Ried abgehalten. Dem Geschäftsbericht zufolge hat sich ter Klub, der naturgemäß unter den Rachwirkungen des Krieges und der Besetzung eines großen Teils des Taunus' außerordentlich zu leiden hatte, im letzten Jahr wieder merllich erholt. Der Erziehung ter Jugend zur Liebe für die Heimat und für das Wandern durch die heimischen Gebirge soll besondere Sorgfalt gewidmet werden. Eine eigens zu diesem Zweck eingesetzte Kommission soll unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen treffen. Die Wegemarkierungen im Taunus sollen wesentliche Verbesserungen erfahren, nachdem die bekannten Schwierigkeiten behoben sind. Auch die Dau- abteilung wird sich wieder der Herstellung der vom Verfall bedrohten Gebäude toibmen. Der Voranschlag für 1925 sieht in Einnahmen und Ausgaben 11 000 Goldmark vor. Das Kluborgan soll vom Januar 1925 ab wieder erscheinen (.<nZ) den Titel „Der Taunus" erhalten. Zum Ort der nächstjährigen Jahresversammlung wurde Butzbach bestimmt.
Gießener Jugendgericht.
* ® ieben, 18. Oft Ein (jugendlicher) Lehrling aus Lollar wird von der Aukla ;e d?s Düb- stahls freigesprochen. — Zwei D.üder L. aus Wieseck sind der schweren Körperverletzung beschuldigt Der jüngere, 14 Jahre alt, erhielt drei Monate Gefängnis, da er ohne jede Rot zum Messer griff und einem fast gleichalterigen Genossen drei Messerstiche in ten Oberschenkel und in das Gesicht versetzte, während sein lljähriger Bruder dem Verletzten „dir Luft ab- stellbe". Der ältere erhielt einen Monat Ge» f ä n g n i s. Ein Stich war so gefährlich, dah er dem Verletzten das Leben hätte kosten können, Strafaussetzung tourte nicht gewährt. Der Vater der Verurteilten nahm die S.rafe für seine Söhn« alsbald an und will mit einem Gnadrnge uch den Versuch machen, eine andere Strafe herbeizufüh-
Das Wunder!
ten. — Ein Arbeiter au8 Lollar hat eine geftm» tene Ute an sich gebracht und verhrtmlicht. Er wird vom Einzelrichter mit einer Geldstrafe belegt
AuS dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 71 vom 22. Oktober enthält: Landtagstoahl 1924. — Instandhaltung und Reinigung der Schulgebäude. — Feldbereinigung Lumda.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinten.
Gießen. Sonntag, 26. Oktbr. 19. Sonntag n. Trin. Stadtkirche. 91/,: Pft. Becker. 11: Kinderkirche für die Markusgem. Pfr. Becker. 6: Pft. Mahr. - IohanneSkirche. 97/ Pfarrafs. Schultheis. 11 Kinderkirche für die Zohannesgem. Pft. Ausfeld 6: Pft. Dechtolsheimer. — Am Reformattonsfest 2. Rovember, ist in beiden Kirchen im Abendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl. - Kirchberg. Erntedankfest. 10; 1fr Seilg. Abendmahl für Daubringen und Ruttershausen. - Kollekte für die kirchl. Rothilfe.— 17,: Mainzlar. 17»: Daubringen (Heil. Abendm.) - Wieseck. 91/,: Erntedankfest. Pft. i. R. Scriba-Giehen. (Opfer f. o. landeskirchl.Rothilfe. - Watzenborn-Garbenteich. Watzenborn. 10: Erntedankfest, Eröffn, des. Konsir- mandenunterr. (Schülerchor). Garbenteich. 1: (Koll für kirchliche Nothilfe).
Katholische Gemeinde».
Gießen. Samstag, 25. Oktbr. 47, und 7 Beichte. Sonntag, den 26. Oktbr. 19. Sonntag nach Pfingsten. 67, Deichte, 7 Messe, 8 Korn., 9 Hochamt m. Pr., 11 Meße m. Pr., 57, Christen!, darauf Rosenkranzandacht m. Segen. — An den Werktagen ist tägl. abds. 8 Rosenftanzand. m. Segen. - Grünberg, Sonntag 97, Messe m. Predigt.
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ßeit einigen Tagen sieht man heftig debattierende Gryppen vor einem Schaufenster, hinter dem sich ein Wunder offenbart. Aus einer, an feinen Drähten schwebenden Kaffeekanne fließt ununterbrochen ein dicker Kaffeestrahl in die darunter gestellte Tasse, ohne daß die Kanne leer und die Tasse übervoll wird. Und der Sinn dieses Schaustückes?
An diesem ebenso verblüffenden wie amüsanten * Beispiel zeigen wir, wie sehr jede altüberkommene Anschauungsweise der kritischen Betrachtung bedarf. Das gilt besonders für die Kaffeezubereitung im Haushalt. Nicht dasjenige Getränk ist das beste, das nur aus reinem Bohnenkaffee hergestellt wird; ganz im Gegenteil:
Der Bohnenkaffee für sich allein hat keine genügende Löslichkeit. Er bedarf, um zu kräftigerer Wirkung zu gelangen, eines Zusatzes von echtem „Weber's Carlsbader". Das zubereitete Getränk zeigt dadurch Vollkommenheit in Farbe, Aroma und Fülle. Verlangen Sie aber stets das echte Carlsbader »mit der Krone«.
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Bekanntmachung.
Die Untersuchung kranker Tiere, die in die Klinik nicht ausgenommen werden sollen, erfolgt vom 1. November 1924 ab werktags, und zwar von 10-1 Uhr vormittags nnd 3-4 Uhr nachmittags, ausgenommen Samstag nachmittag. 8jTBc
Dringende Fälle werden ausnahmsweise auch außerhalb dieser Zeiten erledigt.
Direktion der Medizinischen Veterinär- klinik der Landesunioersttät Gießen.
Holzsubmission.
Die Gemeinde Albach verkauft auf dem Submtssionswege
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3. Klasse 0,49 Festmeter
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5a- „ 13,58
5b- „ 22.61
Das Holz ist im verstossenen Winter gefällt und entrindet worden, jedoch mit Rinde gemeßen. Angebote sind in Goldmark nach Klassen getrennt pro Festmeter bis zum 28. Oktober dS. ZS.» nachmittags 3 Ahr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Oeff- nung stattfindet. Die Bedingungen werden yit>or belanntgegeben.
Albach, den 22. Oktober 1924.
Helfische Bürgermeisterei Albach.
Arnold. 8248D
Arbeitsvergebung.
Die Ausführung von Pflasterarbeiten bei den Fachwerkswohngebäuden in der Kaiserallee sollen Freitag, den 31. Oktober ds. Zs., vormittags 10 Llhr, öffentlich vergeben werden. Die Unterlagen liegen bei uns offen und sind Angebote rechtzeitig abzugeben.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 23. Oktober 1924.
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Montaa, den 27. Oktober nachmittags 27-, Uhr sollen an d Ziegenzucht-Station 20 Gräbst ücke auf die Dauer von 3 Jahren meistbietend verpachtet werden.
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Der Unterricht beginnt im Winterhalbjahr 1924/25 am 10. November vormittags 9 Ahr in den Räumen des Volksschulgebäudes in Grünberg.
DieaufzunehmendenSchülermüffen mindestens Va Jahr aus der Schule entlasten sein.
Anmeldungen können mündlichoder schriftlich an den Leiter der Anstalt gerichtet werden, auch wird von demselben jede weitere Auskunft gerne erteilt. 8307 D
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