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Gietzener Tvettze-Woche. Man schreibt uns: Heute abend findet im Stadttheater eine Festvorstellung ftatt, in der zum ersten Male Goethes TrauerspielClavigo' auf unserer Bühne gegeben wird. Wie wir bereits schon mitteilten, ist im Hinblick auf den Rahmen der Veranstaltung die Rollenbesetzung mit unseren besten Theater- kräften erfolgt, so daß auch dieser Abend wieder ein besonderer Kunstgenuß zu werden verspricht und sicherlich von feiten unserer hiesigen Theater- freunde allseitige Beachtung finden wird.

Das3 Ab on ne m en ts t o nzert u n° serer Reichswehckapelle findet morgen abend auf der Liebigs hohe statt. (S. Anzeige.)

Berliner Sängerbesuch. QUan schreibt uns: Am Samstag abend 8 Mr wird auf Veranlassung des hiesigen Gesangvereins ..Hei­terleit" der GesangvereinSängerkranz- Derlin unter der Leitung seines Chormeisters K o r t h in der Reuen Aula ein Konzert veran­stalten. Der Verein befindet sich auf einer Kon­zertreise: ihm geht ein sehr guter Ruf voraus. Als Solist wirkt in dem Konzert der Heldenbariton Hanns Kronenberg-Düsseldorf mit. Da auf dem Programm Werke unserer berühmtesten Män­nerchor-Komponisten, sowie Solovvrträge von Richard Wagner und Richard Strauß stehen, ver­spricht das Konzert einen genußreichen Abend für untere Einwohnerschaft.

Ein Hugendtag in Gießen. Gieße­ner Hugendbünde veranstalten am nächsten Sonn­tag. 29. Juni, einen Hugendtag, der für dis Jugendherberge auf dem Hoherodskopf werben soll. Auf die Anzeige in der heutigen Rümmer sei verwiesen.

Ein Palästina-Film. Man schreibt uns: Am nächsten Sonntag, 29. Juni, vormittags 11 gelangt in den Palast-Lichtspielen ein Film zur Ausführung, dessen Ausgabe es ist, wei­tere Kreise, besonders der jüdischen Bevölkerung, mit den Fortschritten bekannt zu machen, welche das Aufbauwerk im Heiligen Lande in den letzten Jahrzehnten, vor allem aber in den Jahren nach dem Kriege, gezeitigt hat. Die ..jüdische Renais­sancebewegung" und ihre bisherigen praktischen Auswirkungen in Palästina mit ihren z. T. ganz eigenartigen Lösungen sozialer, kultureller, Witt- schaftlicher und technischer Probleme erregen schon heute in hohem Maße das Interesse der gesamten Kulturwelt: ein zu schönen Hoffnungen berechn tigender Aspekt, wenn man bedentt, daß die Ar­beit nach der eigenen Meinung ihrer Träger erst in den Anfängen steht. Eine besondere Rote er­hält dieses Siedlungswerk noch durch sein Ar- beiteimateriat, welches sich zum größten Teil aus Angehörigen der gebildeten Stände der euro­päischen Länder rekrutiett. Man darf gespannt fein, ob es dem Film gelingt, einen lebendigen Eindruck von dieser ungewöhnlichen Kolonisatlon und den Bedingungen des historischen Bodens zu vermitteln, auf dem sie sich entwickelt. Räheres ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich.

Landkreis (Hieben.

Klein - Linden , 24. Juni. Man schreibt uns:3n diesem Blatte wur!>e schon auf die große Staubplage in der Frankfurter Straße hingewiesen. Wie allgemein bekannt, haben die hiesigen Anwohner der Wetzlarer- und Frankfutter Straße unter diesem Mißstand eben* salls schwer zu leiden, namentlich in der engem Wetzlarer Straße kann der Staub nicht abziehen, und die Hausfrauen wissen ein Lied davon zu sin­gen, wie bei Trockenheit alles Putzen und Staub­wischen nichts hilft, da durch die vielen durch­rasenden Autos alle Arbeit als vergeblich gilt. Die Stadt Gießen sprengt nur die Frank­furter Straße von dem Viadukt der Main-Weser- Dahn bis in die Stadt, obgleich bis an die Deterinärklinik nur wenige Häuser stehen. Viel­

leicht wäre es tnögllch, daß unsere Ge­meinde-Vertretung mit der Stadt Gießen eine Vereinbarung treffen könnte, wonach diese bei Trockenheit, während der Monate Mai bis September, täglich 4 Fässer Wasser zum Sprengen dieser beiden Hauptstraßen liefern würde, 2 Fässer vornrittags und 2 nachmittags. Der Hydrant der Wasserleitung liegt nur einige 100 Meter von der OrtSgrenze entfernt, Erwerbs­lose könnten bei der Bedienung des Fuhrwerks Hilfe leisten. Die geringen Kosten würden aus der Gemeindekasse bestritten werden können, da es sich doch um eine Angelegenheit handelt, die im Interesse der öffentlichen Gesundheit liegt."

Kreis Büdingen.

bs. Glaubzahl, 23. Juni. Gestern fand hier, begünstigt vom prächtigsten Dommerwetter, das diesjährige Iugendfest der Volks­schulen von Steinhe im, Rodheim und Rabertshausen statt. Weit über 1000 Fest­gäste aus den Dörfern der näheren und weiteren Umgebung hatten sich eingesunden, um sich an den Darbietungen der Kinder zu erfreuen. Ein reich­haltiges Programm, bestehend aus gemeinsam ge­sungenen Volks- und Vaterlands liebem, turneri­schen Vorführungen, Reigen, Wettlaufen, Sier» tragen, Sackhüpfen, dreistimmigen Kinderchören, Gedichtvorträgen und Konzertstücken der Musik­kapelle, bot mannigfaltige Abwechslung. In der fein durchdachten Festrede wandte srch Lehrer Dietrich-Rodheim zunächst an die Kinder, denen er mit beredten Worten die Bedeutung ihres Festes auseinandersehte. Er wies bann wei­ter barauf hin, baß das Fest eine engere Ver­bindung der beiden Erziehungsfaktoren Schu'e und ElternAius erstrebe und sich immer mehr zu einem echten Volks- und Heimatfeste entwickle, da zu diesem Feste Ginlabungen an Verwanbte in nah und fern ergehen. Zum ersten Male nahmen so­wohl an ben Festzuge, der sich unter Dorantritt einer Musikkapelle burch die drei Dörfer bewegte, als auch an den Fest- und Preisspielen die Schü­ler und Schülerinnen der Fortbildungsschulen teil, und erstmals beteiligten sich die Vereine der drei Schulgemeinden mit Fahnen am Festzug. Die Gesangvereine von Steinheim und Rodheim verschönten die Feier durch stimmungsvoll vor­getragene Chöre. Raturalspenden von selten der Einwohnerschaft aller drei Schulgemeinden und teilweise finanzielle Beihilfe der Gemeindever­waltungen zeigten deren Verständnis für die ge­rade heute fo notwendige Jugenderziehung und ermöglichten eine Verteilung von Brezeln an alle Schüler.

Krcis Friedberg.

2f. Bad-Rau heim, 24. Juni. Die Kir­chenglocken der hiesigen Bonifatius- k i r ch e sielen 1917 dem Kriege zum Opfer. Rach- dem die katholische Gemeinde, unterstützt von Kur­gästen und allen übrigen Einwohnern, die er­hebliche Mittel durch Sammlungen und bergt, aufgebracht, konnten heute in feierlicher Hand­lung fünf neue Glocken eingeholt wer­den. Die Weihe wird sich zu einer größeren Feier gestalten.

fpd. R o d h e i m v. d. H., 24. Juni. Ein be­trunkener junger Mann, der nach Hause torkelte und darob von Kindern gehänselt wurde, verfiel in einen Tobsuchtsanfalt. Er mißhandelte eine Anzahl Personen in schwerer Weise, wurde aber von den Angegriffenen gleichfalls sehr arg zugerichtet. Es entwickelte sich schließlich ein kleiner Dorfkrieg. Endlich mußte die Polizei mit blan­ker Waffe eingreifen. Das reizte einige Leute noch mehr. Man fiel über den Polizeidiener her, entriß ihm die Waffe und mißhandelte ihn schwer. Erst nach langer Zeit konnte der börr- liche Frieden wieder hergesteNt werden. Die Fol­gen? Gerichtliche Anzeigen und Prozesse.

Starkenburg und Nheinyessen.

* Darmstadt, 24. Juni. Vor dem Dezirks- schöffengettcht hatte sich der 26jährige Schreiner Christian Auer aus Groß-Gerau wegen schweren Diebstahls zu verantworten. Er gehörte zu den Sonderbündlern, nannte sich Kreiskommissär" und erbrach im Kreisamt den Schreibtische eines Re- gierungsrates. Das Schreibmaterial eignete er sich an, auch versuchte er die Kassenschränke zu öffnen. Er wurde unter Zubilligung mildernder Llmstände zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, die durch die älntersuchungshaft ver­büßt sind.

Hessen-Nassau.

fpd. Kassel, 24. Juni. In verschiedenen Kreisen Kurhessens macht sich die Zigeu­ner p l a g c wieder stark bemerkbar. Die Burschen stehlen jetzt besonders das Heu von den Wirsen und die Früchte von den Feldern. Wo sie sich allzu üppig aufführen, werden sie von der Land­jägerei über die nächste Kreisgrenz: abgeschoben. Im neuen Kreise beginnt bann das gleiche Spirl.

Turnen, Sport und Spkel.

Z u dem 1. Kraftfahrzeug-Wett­bewerb, der am nächsten Sonntag hier ftatt» findet, sind bisher 40 Meldungen eingegangen. Es ist mit scharfen und interessanten Kämpfen zu rechnen, zumal zu sämtlichen Klassen gemeldet wurde. R!an darf daher der Veranstaltung mit besonderer Spannung entgegenseh n.

* Dem (Siebener RuderklubHa s - s ia" gelang es auf der W.hlarer Regatta des Süddeutschen Rude.Verbandes mit seiner Mann­schaft Dr. F Kramer, A. Hillgärtnec, G. Som­mer, W. Rohrbach, St.: K. Wolf den Ermunte­rungsvierer zu gevinnen. Die Senior-Mannschaft K. Rupp gab im Vorrennen zum Gastvierer gegen OffenbacherVorwärts" auf und unterlag gegen diesen im Ersten Vierer mit 2Vi Längen. Im Zweiten Vierer schlug die hier im Junior-Achter gegen OffenbacherGermania" erfolgreich gewe­sene Vierer-Iungmann-Mannschast W. Eisenbach im Rennen gegen OffenbacherGermania" um. Hella s" belegte im Anfänger-Vierer hinter FrankfurterArnicitia", im Iungmann-Vierer hinter FrankfurterBorussia" sowie im Junior- Vierer hinterWasserspottverein" Ludwigshafen jedesmal den zweiten Platz.

Dezirksturnen des 5. Bezirks de r D. T. in Musche nheim. Zu dem gestri­gen Bericht über diese Veranstaltung wird uns von dem Dezittsturnwatt des 5. Bezirkes mit» geteilt, daß der Derichterstater in der aktiven Stufe den Ehrenpreis übersehen und hierdurch alle Sieger um einen Sieg zurückgesetzt hat. R i ch- 11 g ist die Plazierung der Sieger wie folgt: Ehrensieger: Richard Kaiser, Tv. Lang- Göns: 1. Sieger Rorbert Grünebaum, Tv. Lang-Göns, und G. Hofmann, Tv. Muschen- hcim: 2. H. Mayer, Tv. Friedberg: 5. G. Müller und R. Klee, Tv. Holzheim: 9. R. Ludge, Tv. Lang-Göns: 12. W. Debus, Tv. Cberstadt.

(BeridrtsfaaL

Der sonderbündlerischeKreiÄkomrnissar".

* Darmstadt, 24. Juni. Das am 20. März nach dreitägiger Verhandlung der Strafkammer ergangene Todesurteil ge­gen den Händler Fritz Hofmann wegen Er­mordung feiner Ehefrau ist jetzt rechtskräf- t i g geworden. Das Reichsgericht hat seine Revision verworfen. Hofmann ist in der

Zeilenstrafanstalt Butzbach untergebracht; daS Ministerium wird nun über seine Begnadigung zu lebenslänglichem Zuchthaus oder über seine Hinrichtung entscheiden.

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Schössenaerkcht.

Gießen, 23. Juni. Wegen Blutschande hatten sich zu verantworten der Arbeiter Wilh. Traumü.ller von Rieder-Wöllstadt und seine beiden Töchter. Traumüller erhielt fünf Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust, die Mäd­chen je ein Jahr Gefängnis.

Die Dienstmagd A P. von Emmerich hat ihr zehn Tage altes uneheliches Kind, da sie es los sein wollte, ausgesetzt, indem sie es am Rah- rungsberg unter eine Hecke legte und sich ent­fernte. Sie will von ihrem Verführer im Stiche gelassen und von ihm angeftiftet worden sein, auch Furcht vor ihren Eltern gehabt haben. Sie erhielt eine Strafe von acht Monaten Ge­fängnis.

Der wegen Betrugs ost bestrafte Schneider Alois Walz von Sigmaringen hat sieben Per­sonen betrogen, indem er ihnen mit der Behaup­tung, er wolle ihnen Anzüge machen und Stoff dazu kaufen, Geld ablockte, das er für sich ver­wendete. üm das Mißtrauen eines der Geprell­ten zu zerstreuen, fälschte er eine Quittung über einen angeblichen Stoffkauf. Strafe: zwei Jahre sieben Monate Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust.

Der Schlosser Karl Dümmer von Köln, ein alter, vielfach bestrafter Einbrecher, war wäh­rend eines Diebstahls ertappt und verfolgt wor­den und hatte bei der Festnahme gedroht, von seinem Messer Gebrauch zu machen. Wegen dieser Tat und wegen eines versuchten Einbruchs, die er erfolglos abzuleugnen suchte, erhiel, ec zwei Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust.

Vermischtes.

Schweres Anwetter auf der Schwäbischen Alb.

Stuttgart, 25. Juni. Die Schwäbische Alb wurde gestern von einem schweren iln» Wetter heimgesucht, das die Ernte voll­ständig vernichtete. In der Kirche von Hausen wurden mehr als 70 Fensterscheiben von dem H a g e l s ch l a g eingeschlaHen.

Doppel-Raubmord.

Zittau, 24. Juni. Ermordet Warden gestern nachmittag in dem benachbarten böhmi­schen Grenzort P e t e r sd o r f die 82jähnge Mutter und die SOjäfyrige Schwester des Viehhändlers Schäfer. Der Täter ist entkom­men. Anscheinend liegt Raubmord vor.

Ueberfall auf ein jüdisches Bethaus.

Berlin, 24. Juni. Auf das jüdische Bethaus in der Lindenstrahe wurde gestern abend von etwa 20 jungen Leuten ein Heber- f a [ t verübt. Die Burschen drangen, derVoss. Ztg. "zufowe, in den Raum des Gebäudes ein und versuchten, den Betsaal, in dem sich eine große Qllenge Andächtiger aufhielt, zu demo­lieren. Mehrere Leute, darunter der Hauswirt des Gebäudes, wurden von ihnen verprügelt Die alarmierte Schutzpolizei konnte drei bei Eindringlinge fest nehmen.

Fünf Menschen beim Baden ertrunken.

Tilsit, 24. Juni. Bei Heidekrug sind beim Baden im Memel ström drei Mäd­chen und zwei Schüler höherer Lehranstalten aus Tilsit ertrunken. Sie waren in einen Strudel geraten, der sich infolge des Hoch, Wassers gebildet hatte.

Bekanntmachung.

Das unterzeichnete Gericht hat folgende Eeschäftsaufsichten angeordnet:

1. Apparatenbau Aktiengesellschaftin Gießen am 20. Mai 1924.

Aufsichtsperson: Dücherrevisor Daubel in Gießen.

2. Firma W. Theisebach Söhne in Gießen am 30. Mai 1924, mittags 12 Uhr.

Aufsichtsperson: Bucherrevisor Seiger in Gießen.

3. Lackfabrik Gebrüder Löb, Aktiengesell­schaft in Gießen, am 2. Juni 1924, abends 6 Uhr.

Aufsichtsperson: Julius Rosenbaum in Firma Löwenstein & To. in Gießen.

4. Jakob Theisebach, Darmhandlung in Gießen, am 6. Juni 1924, mittags 12 Uhr. Aufsichtsperson: Generalagent Mohr in Gießen, Ludwigstraße 28.

5. Pfälzisch-Hessische Landbaumaschinenge­sellschaft Gießen, am 6. Juni 1924, mittags 12 Uhr.

Aufsichtsperson: Bücherrevisor Vaubel in Gießen. 51808

Hessisches Amtsgericht Gießen.

Arbeitsvergebung.

Zum Reubau eines Pfarrhauses in Odenhaufen (Kr. Gießen), werden die Erd-, Maurer-, Zimmer-, Eisenbeton-, Dachdecker-, Spengler- und Schmiede­arbeiten zum öffentlichen Wettbewerb aus­geschrieben. Zeichnungen und Vertrags­bedingungen liegen vom 26. ds. Mts. ab bei der Kreisbauverwaltung in Gießen, Zimmer Rr. 18 zur Einsicht offen. An­gebote, zu denen die Unterlagen gegen Erstattung der Selbstkosten ebendaselbst erhältlich find, sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und post- frei spätestens bis zum 10. Juli 1924, vorm. 10 Ähr bei der Kreisbauverwal­tung Gießen einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt auf Zimmer Rr. 18 zum gleichen Termin in Gegenwart er- schienenerBewerber. Zuschlagsfrist 14Tage.

Gießen, den 20. Juni 1924.

Der Regierungsbaurat _______bei der Kreisverwaltung. 50798 Airschenversteigenmg

Samstag, den 28. Juni, sollen die Kirschen der Gemeinde Bettenhausen, zirka 60 Bäume, versteigert werden. An­fang am Oberholz, nachmittags 4 Uhr.

Bettenhausen, den 23. Juni 1924.

Bürgermeisterei Bettenhausen.

Roth. 5176V

Versteigerung.

Dienstag, den 1. Juli 1924, nach­mittags 2 Uhr, wird im GasthausJur Linde" durch das Ottsgericht in Griedel der in Griedel gelegene

Jiingelsche Steinbrnch zum letztenmal öffentlich meistbietend frei­willig versteigert. Zuschlag sofort. Ver­steigerungsbedingungen sind auf dem Orts­gen äst Griedel zu erfahren. Große des Steinbruchs etwa 2500 qm. Mitversteigett werden Steinbrecher mit 25-?. 8.-Motor, Schienengeleise, Loren, Treibriemen. [5163D

In der Gemarkung Lützellinden ist ein 50 m langes Wegestück auszubauen. Angebote nach Formularen, welche von dem Bürgermeisteramt Groh-Rechtenbach erhältlich sind, müssen bis zum Dienstag, den I.Iuli, vorm. 10 Uhr mit entsprechender Aufschrift versehen bei demUnterzeichneten eingegangen sein, woselbst zu diesem Zeit­punkt die Oeffnung der Gebote erfolgt.

Groh-Rechtenbach, den 24. Juni 1924.

Der Bürgermeister. 5177V

Angebote pro Festmeier sind nach Sor­timent und Klaffen getrennt, bis zu obigem Termin einzureichen.

Angebote mit zusammengezogenen Klaffen oder mit Bemerkungen oder Vorbehalten versehen, werden nicht berücksichtigt.

Die Verkaufsbedingungen liegen au hiesiger Bürgermeisterei offen und werden im Termin nochmals bekanntgegeben.

Die Genehmigung bleibt im ganzen sowohl, wie Sortiment und klaffenweise vorbehalten.

Forster Ding zu Treis zeigt auf Wunsch das Holz vor. 5178V

Allendorf a. d. Lda., den 24. Juni 1924.

Hessische Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Rein.

Holzsubmission.

Donnerstag, den 3. Juli 1924, vor­mittags 10 Uhr, werden aus den Wal­dungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lda. (Station der Nebenbahn Lollar-Grünberg) Forstwattel I folgende Holzsortimente im Submissionswege vergeben:

2 Lichen-Stämme 2. Klaffe mit 2,40 Fstm.

12

3.

ff

10,08

fl

55

4.

If

ff

40,52

tl

35

5.

ff

ff

18,75

II

5 Buchen-

2.

ff

ff

9,16

II

6 ,,

3.

ff

ff

6,55

If

7 Kiefern-

ff

2.

u

ff

4,40

II

67

3.

II

ff

47,15

II

150

4.

ff

100,22

II

1573

ff

5.

fl

397,79

u

Bekanntmachung.

Die Lieferung von etwa 1600 Zentner üßem Wiesenheu, beste Qualität, ist zu vergeben.

Die Lieferung k"nn geteilt werden, auch wird sich der Ankauf einzelner Fuhren Vorbehalten.

Die Anlieferung hat möglichst frei Boden zu erfolgen; es wird hierbei für Fuhren innerhalb derStadtdas Fuhrwerk (2 Wagen) einschließlich Fuhrmann gestellt.

Falls eine Anlieferung frei Boden nicht übernommen werden kann, ist der Preis frei Bahnhof Gießen einzusetzen, der auch in den Angeboten frei Boden anzu­geben ist.

Angebote sind bis einschließl. 2. Juli 1924 an die unterzeichnete Verwaltung einzu- reichen, die auch nähere Auskunft erteilt.

Gießen, den 19. Juni 1924. 50628

Verwaltung der Deterinürkliniken Gießen. GartenreslauraDl Webers Berg Teleph. 133 Weilburg Televh. 133 Wunderbare Lage mit schattigen Terrassen, Sälchen u. Saal, herrliche Aussicht aus die Stadt Wetlbura und In das Ladntal, kein Cbauffeestaub u. Lärm. Hält sich Touristen u Vereinen bei vorzllgl. Küche, gut.Gelrän- ken it. zivilen Preisen bestens empsoblen. vereine Villen wir um vMerige Anmeiaung! KWWVR

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