Montag, 25. zevruar 1924
Glehener Anzeiger (General-Anzeiger für GberlMn)
Nr. 4Z Zweites Blatt
Oie überfüllte Schulklasse
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Landwirtschaft und Gartenbau
Grundzüqe der künstlichen
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cm Sei-eoerbvauch b ectcrmt.t könne, rin
Will larktlaubt ’flOWHDfo
Kleinen Aupferftttoafllon“ von 1512 sehr bemerkenswert. Die .Schedelsche Weltchronik" deren Illustra knMJjnitte In d.r Berffta t von Dürer* Lehrer TDoblgmul eitftanben sind, liegt In O'i- glual auf De ade ter ® aphik gejrouLer empfinde man dopp lt baS Bede itenSe der Lands chatt Dort oft crgM che* t nfrr i renle*. taftcnte* Suchen. Im Aquarell b-.g?gen freie künstlerisch? Pro- battion und unmittelÄre Umsetzung bei Gefchau- ten inS persönllch gestaltete, organi.che Werk.
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sollen: Sie übertüllte Klalle bringt Schwärze unb &4>a:tm, ft? i t der lob ber geton e.i Schu «tonn unb der Schul treud^ Die übertuUre Sch^lllafk ist lerne vlgantlche Mahnahme. sie ist übelner Vchul- advaul!
tretf)', unendlich sch.mme m> Vi4 k i talle glitz-ri unb funke n gleich Dtamrecken. #'«• Aelle von Rhönberoen »lebt lo .ufagen an unS oorb L Auf bem Heidelftein ba ten trir kurze TUtft; die AuSlicht b er ist allartvÄtig Dor un« U -gen d e bM>ftri Srhedun- gen der Rhön Kreutberg. DammerSfeld. ®ier- baud unb Wafrrtuppe Zur Imte en zieht e« unS bin In lchneller Fahrt erreichen wir vom Heid I kein zu Tal fahrend da« rote TRtdv . T-m dort au* gelangen ti4r bald -um böd>rlcn Punkt uTt * Debtr el Sin untrer gleich'ich s^ner An- b'.tt bietet sich un« hkr oben. Kaum Bann das 2luge all dir Schönheit fa’’en. — Die Flieger, schuppen bt ten unS Schatt zur Mittagsrast. 3n- »wichen bat der starke Wind sich - was gelegt. In schneller Fahr: geht eS beimwärt« Am Oft- ha-g der Was-rkuvpe hinab zunächst Wuften- , acht en jul TS ift ein benerfreuenber Weg über fr-i- Fl ich? unb durch dicht rrertch e ten Buchen, gald Don Wüch'n'a chl n haben wir toe'er einen Lutttirg von etwa 250 Me-er auf fen Q -erenbera. Di - b.-iben Dörte- Sei'er!- und Birr bleiben sink* liegen unb bw SvphrenhShe bei FranLenhetm ist nun bald erreicht. ®
Düngung.
Landtrirtichaftsrat Dr Schad. Landwirtschaft.iche Schule. Butzbach.
(Fortsetzung aus Ar. 41.)
Stichstoffdünger.
^'•2
Ausspruch ein Zentner der
al» S-a 1 an zwei Skistöcken befestigt (wir find zu »weimj unh tot? Im Fluge fa-ilen totr über _ die fa'i ebene Höhe dahin. Der 2lufftkg zum ötln> berg unb H tbel'te'n toirb un? durch Wind unb Sgl s hr erleichtert, saht mühelv* erreichen wir eine Höh.' von 930 Meter, vor an* immer bk - ...... Die Schnoo-
tn dem betonnten Borte, dutz man JUkurttanb ttwJ Dolle* ramm Tatsache steckt, fo
bau
"i-lll.,..
muh mehr pafsio blrlben Selbsttätigk'it und Selb- fidnbigLU mü kn ungebühr.ich »urudtreien. eine frohe Gemeinschaft ton i lich ntch? «nLDUdn Die Schule brauche Licht *.tb A Le und So inenlchein. wenn Jugend wachsen und gute Art« gedeihen
Die ersten ^rühjahrsardeiten an den Beerensträuchern.
Unter allen Obstarten sind Beerensträucher die flchcrsten im 3r;rage- Sie lohnen bereit* im dritten Jahre nach der Pflanzung die UntofUm So erscheint eS denn auch alS ganr felbstver'- ständllch bah man sie durch sachg mästen Schnitt verjüngt, ihr Wachstum durch Lockeruni he* Bodcn* und Düngen* fördert und gegen ^tinbe »u jeder IohreSzeu energisch zu Fe.de zieht. Da sie aber vcfcheiden find unb auch bann noch Erträge bring n wenn sich auber der Srntezeit nlemanb um sie kümmert, gibt e* fo viele halb- verwllberte unb verwahrloste Beeren träucher. die In der Regel zum 2lu*gang*puntt für Ungcvder u bgl. werden. Um hier nüzltchc Arbeit zu leisten, ist die Zeit von SnbeFebroar bis Mitte Mär*, ehe der neue Trieb fich zeigt, die beste Zeit-
Beim Schnitt bet Stachel- unb Johannisbeersträucher entfernt man zunächst alle nkber- liegenden Aestc unb Zweig«, die ber Boben- bearbeitung hinberlich find Man kann Ne um fo eher fortnehrnen da ihre Flüchte durch Drde verschmuhen und minderwertig lind. Dann schnrt- bet man au* dem Innern der Sträucher a.les alte Hol* soweit heraus, bi* Licht unb Sonno in ba* nun lockere Gerüst be* Strauche* un- gebtnbert ZutrUt habew Die Spitzen ber eln- jäbrigen Triebe, bk man leicht an ber helleren Rinde erkennt unb bie am besten tragen, kürzt man. um ein? gefällige Form zu erhalten, nur bei tzochftämmchen ein. Bei ber Strauch orm lafjt man sie unbcfchnitten.
Soweit c* noch nicht gelten sein sollte, werden jetzt die abgestorbenen Ruten der Himbeeren entfernt, indem man sie dicht am Boden
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»kaut morgtn auf nn Sodjtnmark f. mafrden= Büdlinue \
MiWiNkül ’M 1,10.
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im ee<h.' is IiiiKiih ie b* ahrte. intl echt
empfohlen® PW j,teM ■Mndi.: Veritr, i'r^ haben In alle» Apotbeken brik. u-Vert^d:
UH»iHjUg /erschienenes] IFediie .gen au" Widern ’jrrMnritt
Weber,
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U. Lra^ eK'Ü m« H*-
Eine Dürer-Ausstellung des Aunstwistensliaftlichen Instituts.
$ürct ift beute Wohl neben «rünetralb ber Maler de* mittelalterlichen Deu'schiandS dec bl* tn die weitesten Ateile unsere* Bo.keS gedrungen ist Man kennt seine „Bier Apostel",, seine grosten Altatwerke unb die Porträt* Sbcnfo bekannt sind seine Holzschnittfolgen de* .Marienleben* . der .Offenbarung Johanni*" und der .Passio-
Daneben gibt c* aber auch noch eine Seile In Dürer* künstlerischem Schassen, bk weniger befannt Ist und sich von arten anderen start ab- hebt 3* find die LandschaftSaguarello. hie fast vollständig zu betrad;U'n. die augcnblld- siche 3u*flcllung Im xunstwiifenichaftllchen In- tltul ermöglicht. Sie find fo einzigartig, dast e* mm möglich ist, oder jemals sein wird, sic in irgendeine bestimmte Sck a sen*periode Dürer* ein- zu reihen Da* 2lusfartcndste an ihnen Ist die für sFürer au'ergewobnliche F civeit von Thevrie. diele Hingabe an die Möglichkeiten de* 2lugc*. Darin liegt eine Tiefe be* Gefühl*, wie fie sich dhnlich vielleicht am stärksten in ber Wucht ber Orttiibavung Johanni» auSwirtt. Dazu kommt 'noch ein Moment, ba* bkk Lanblchaften auch au* dem ganzen Schaffen bet z:t!genoss,'chen Au.ifl bereu*heb: da* ist dir Bcich.ankung auf ba* rein Landschaftliche, die Dürer auf Personen- flaffagc fast ganz verzichten lästt.
Bei den au.«gestellten Landschaften fallen verschiedene Gruppen tn* Auge, vcn denen jede
adschnetdet, aus Haufen bringt und be* ^mge- »kler* wegen verbren »t Di« Iragruten. d h bk Schosse be* len r, Som ner». u.r detea Be- schaffenh t: bte Auestchl aal die nächte Grate sich gründet, kürzt man bk zum ersten voll entwickelten Auge ein ch* wirb bi* menst nur hie obere schache S.'tge de» Tnede» fein Die »nterd ückt n schwäch ich." Schosse ent ernt man un? ba. u>d sich flirte in einer Weise bäu cn. die da» ®mtn erlchvert. nimmt man einen Teil imi der lvu.zel aua den Boben. um sie für Reuanpslan ungen zu verwe ide.i.
Da* Ungraben un er den Stach: - und Io- ixi-'ntj-bcrdi.aut^ni ist in diese n F.üh,ahr be- lonber* wich u G* g schicht io tief, wie e# ohne Schaden für die Wurzeln auifab Vai i i ue-il auf diese Weise b*e Puppe-i ber v ache l»ee.raupcn (Ncmatusi die In l.-tzten- Sommer Harter al* fei: Jahrzehnten aulgctreien waren — In solche Liesen lo nm.n w, si zu gründ? geben
Mit bem Umgrob.m 11 da* Dangen aller Beerensträucher ml: Sta'.lmN oder «ompo'ie.de »u ixrbtnb n Sine Rachdüngu ig mit künstlichen Du «ch mi t.ln al * Bo lmingung 11 jur &r klung von irL .igem Holztouch» un > schöner vol saftig« Fi-Üchte geboten Luch die be ten Sorten ver le cm ohne Schnt.t und Düngung ihr.- guten cklgen- schalten, w.rben kleindeerig. Iiftio* unb lauer
Bei Reuanpll in u ige i i t ei i Rigolen be* Boden* auf w ntjiten* 50 cm Tiefe, reichliche* Untfrb.ing m von bobenlocker bt n Dü iger und loimige Lag die erste BorauSsehung für ba* spätere Ge^ihen
Jur Erhöhung der (Eicrprobuhilon.
au*treibt und bie leicht löSlichc PboSphortäure de* SuperphoSphat* schwerer löslich macht
Die org S ickstoftdünger wie Mutmebl. Hornmehl. Ledermehi unb s v enthalten den Stickstof, in schwer köstlicher Form. Ik wirten baber lehr langsam unb haben meist nut geringeren S ickstos gehakt
Die b.-kanntrsten Stickstoff du naer lind 1 Ra- tron1alpe:er 15 16 Prozent Sakpeterstickstoff. 2 schwrtrttoutest Rmmo.niak 20.5 Proz. Rmmo.iial- sticksiosf. 3 lalAiaure* Rnmonial 25 Pro.»en: R.nmoniakstickstosf. 4 RmmontoNulsatlalpe er 21 Ptvz Slickstcf davon 19 alst Lnmonlak und 8 Prot al* Salpeter. 5. AaUammonlalpeer 16 Proz Stickstoff, davon S Proz al* A nmoniak unb 8 Proz al* Salpeter, au herbem 2? Proz. «alt. 6 Aakkstickstoff 18—20 Proz Stickstof sschweriösktchl. 50-6) Proz Aakk. 1. Bkutmeh 12-15 Proz. Hornmehl 13-14 Proz. L.dermebl 5—10 Proz S ickstoft <fehr schwer iö*iich»
Wie bei allen Düngemitteln, achte man auch bei ben S ickstoffbüngern fiel* auf den Prozent- gebart 100 Pfund llatron- und Aallammonlal- salpeter haben dieselbe Wirkung wie 78 Pfund schwefelfaure*. 84 Pfund sal saure* Lmmonlak und 59 Pfund Rmmonlaksuk atsalpeter
Salzsäule* Rmmoniaf verwende man nicht zu Aaitoffdn. toe.l sein Lhlorgehal: bkAartofkl- ertrage und deren Stärtegehalt berunterbrüdt.
Stickstoffdüngung fäll: Lusterlich fchr In die Bugen, ba Stickstof, hauptsächlich gute Araut- enttoidlung verursacht und fast ft et* von allen Rührst offen in geringster Menge im Boden vvr- banben ist Man buk fich befonder* bei De- treibe vor dnfeitiger Stickstossdungung (ßager- gefabr) Man g.bc stet* Tollbungung unb unter- stutze die S.ickslofsdungung durch PooSphorläure und Aalt - (Schlich folgt)
siegt in dem anOi.
Wahrheit 2ln be: Schülerbefehung Bokkstl chulklaffen trttnnt trän TAX Dillen unb Bildang.hödt eine* Dolkes. Durch iaboelmictonge Rrdert ber Letzte und Lehrer, der altern unb BilbungZfreunbe n e* auch bei un* gelange, bie Durch^ch'i t b -fettuna immer toeiler b runkrjub ül.n ohne dal wi- schnitt, er i rccht nicht übera I eme den gefu: d ei - llchen un) erziehungsku d.ichen Sor^eru gejt'k sprechei^' Zi.fer erreich: haben Da* beweisen genufllam die beiden Zahlenreihen
Bon 100 Alafkn sind befehl mit
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Mit Lki nnd 2enrl über dir hoht RstSn.
Bon Jahr zu 3r>5r wird der Wintert Port, und besond:r* der S.ttlauf. in u^'*7enÄicut1<^ Mitt licbirqen mehr heunifch Dts Schar der Spvrtfr u ibc wächst 4u ete tb* 2ach unsere bi> f>rr ®.t.Ij besann e hohe Rbön ist au* ihrem Do rot ö*-ch?n schlaf crtoaU .Du herbe 5. bu bobe Rhön", grübt? II.’ em betdfLrrkr Besuchet
noch vor wmiz Iabrm Im Winter nur bte Wildfpur sichtbar war. durchzieht jetzt manche Vchne Ichuhspur ti? weite Hcxche>ne. Dm ftrab- (mb h!ler Wintertai. lockt der nicht umoider- steblich hinauf zu dm I<bn-e5e^edten Hob^n? .Äl :au*. huuruS <ra* Stub' unb Hau*! Der Früh- li g komm,, dann Ift c* au*, au* Ist e* mit bem Scheiten", so rtrngt c* au* einem alten norto?gt- fd)Tn 6 tlicb Drtattelt ist sch eil. Dl? gehabten Cb rtfr b i .gtn vom Aut hau* Ssph etdöhe au* schnell auf di? Höhe zum schtoar-en Mo)r. Der Wild ist günstig: er bläst aui Horboft Hn- ferc Ri -tung ist Cübtoeft. Flug* ist eine Zeltbahn
einen gewissen Eigen wert besitzt. Die rubefien Landschaften sind wohl bk .D.ahtzkhmu!)k unb der .Icbanne*friedhrf Bel beiden findet sich noch ein gewisfer AonstruktionSrest. befon- der* auffällig bei ber .Drahtzkbmuhto . wo da* mittelalterliche Schema der .bicl Dsunde (Dotder-. Mittel- unb Htnkcgrunbl noch start nicht nur im kompvfltionellen. sondern auch im faiblgcn Aufbau zu Tag? tritt. Dazegen hertscht schon bei d:r bedeutend freier beHandl.en Zweiten Gruppe f.Fel'e^churg" und .Rüimberg von We- ftm“) ein g toi ff er einhel sicher Ton. ein dafti^e* © aublau, ba* über ber La idschaf liegt, und das Bestreben zeig', auch bte Atmosphäre ZU geben 2t* Glanzpankt dieser Trappe möch en wir Dtc Darstellung v:n .Trient" b *- chnen In der dieser
feine höchste Steig rong findet und so ein Ganze* von — man möch e tagen — monumentaler GefchloNenhTit bildet AI- bk fvätefkn Land- sch.rf.cn find tnrhl .Aalckreuth unb Xal von Aalrtreu b“ anzuf hm bei d?nen lnf)!^ ihrer male isch-freien Behandlung da* Wort impressionistisch aifbräng'.
Interessant ist der Berg! ich die'er Werte mit der au*g stell er Graphik, mosu gerade die iln- mlttdba;klt bei Rebe einander he a Kf rbert Unter der grrstm Zahl ber hier auLgestelltm S ich? unb Schal te sind be: a! >qe .7tchne e Ort- glnalkupferstich b r .Madonna ml: derBtrne von 1511 und ber Origrnalhokzschnl t »Di: H- 2n toniu* unb Paulu*" t< onbeT* b-rvvr-uheberu Dside* sind ßdxriben au* Prtxr be itz. S enfo sind die au*g-->eichne.en Ortginalstiche au* ber
-Rächst geeigneter Stallballung. Plleae und vaubertctt ist. so schreibt Dr Grunme Fvhrbe. in Rr 51 ber _Deutfche-i LandwirtfchaiMchen Tierwelt ' bk r i ch 11 g e Fütterung da* wichtigste Srtvrbernl* Da* Futter muh rei4> an Siweist unb an Bitaminen fein A s Hauptfutter gebe ich Getreibemahlprodukte s'Rachmebl mit Alele und Aartoffelflocken, eventuell a^uch ein wenig Fifckmedl oke, Trocken!Ielfchpulver. zu B.ei gerührt> Ferner ASrner. fo to:it e* mir möglich ist (Gerste ober Mai* pro Huhn und Tag 80 bt* 50. notlall* auch nur 30 Gr > Wertvoll lf\ wegen des Titamingebaltc*. Grünsuf.ei Ich futtere vom Fröhjahr bl* in den Spätherbst un» TElnler Salat t Schnitt- und Aopffatot. Irrtrte Winterendivien Letzterer wird von Anfang Juki ab alle 8 Tage au*gdät und todd> t auch tn Winiermvnaten bei mildem Wetter, bl* er durch Frost von acht Grad Zelsiu* oder mehr vernichtet wir) ttxi* selten im Rvvemder. aber im Tezemder oder Ianuar geschieht Öaldtfültcrung macht dan- kelg.ll rote Gidotier.
Auf die Rasse kommt e* weniger an Will man allert-i g* W.nkreier haben, bann empfehle ich die 5>xltung von zwei Rassen einer leichten und einer schweren. Ich habe weist« 3talkner unb eine Areuzung au* deutschem Hau*Huhn mli französischem Hahn Die 3tal ener begumen mit dem ©kriegen etwa* spät im Frühjahr unb legen im Sommer ohne Pause, allo oha« »u gUiden M* zur Herbstmauser Da* schwere FierIchhuher gluckt und brütet Im Sommer 3* Hal im H rost zweite UeyDertobe unb ist «rhäUnlsmästüg ktcht zum Winterlegen zu br.ngen. AUiahrlichsuche Ich einen frisch.-», blutsfremden Hahn zu beschaffen, und zwar oboedjklnb einen Italiener und eure? non meiner schwerem Rasi< Rui dreie Welk habe ich in jedem zweiten Jahr von jeder mehrer Rosien junge Hichner. Geschtochkt werden t*e Hühner nach brciiäbriaem Legen. .
21ur^lich ist Bewegung und Licht, ^tf engem Roum, hinter hohen Mauern in städtischem licht losen Hof eingefperrte Hulm-r hibkn sich nicht wohl. Sie haben Langeweile, hock*» stumps zusammen, fressen UMi;g und geben zu früh schasen Wo freier 2Iu*laul nicht mög.ich Ist. soll ein Hof raum von m.nx-iten* 15 Meter Im Deoiert mit welchem, am besten fanb:«cin Grund fium Scharren) vorhanden sein. Die Sonne must Zutritt haben.
Der Stickstoff kommt in ben verschiedenen Stickstoffdüngern in verschiedenen Formen vor Die meisten Pilsen können den Slickstosi nur al* OaU-eicrttidlufi auf nehmen H
Sasirter toirft drshalb am ichaellsten. wird aber leicht ausgewaschen unb soll bc*balb kurz vor der Saat ober al* Aopfbüngcr unb stets In mehreren Daben gegeben werden Man streue Ibn auf ba* trockene Btott. allo nicht im Tau. bannt feine Verätzung ber Pflanzen rtntritt. Bor Icht bei keimendem Al re
Salpeter kommt überall da In Frage, wo e* sich um reiche Dungerwlrkung banbdt Tklonber* dankbar find Rüben, namentlich bk 3uderrübe. für Salpeterbüngung Rach bem Streuen vermische man den Dünger mit bem Boden Natronsalpeter tonn kurz vor dem Streuen mit allen übrigen Düngern gemischt werben
Ammo stak wirft e toa* langsamer, aber nachhaltiger al* Salpeter 2 nmoniaf wirb kurz vor ber Saat, aber auch al« Ao.-founa ge^e'rea Bei Wmtergetreibe in genügenderer Gabe Ln Herbst kurz vor ber Saat, ben anbern Tetl Im zeiltgen Frübiabr al* Aopsdunger
Man vermische den Dünger mit bem -Boben durch Oggcn. Hacken ukw
Besonder* bantbar sind Aartoffdn. Wiesen und Weiden, auch Dertte unb Hafer, für 21m- rnonlak „ ... __ „ ,
Ammoniak und ammoniakhaltige Düngemittel sfchtveselsaure* und sakzsaure* Ammoniak. Ammonsulfat- unb Aol.ammonsalpe.er) bür,en nicht mit Aalt unb tolihaliigen Dungemt lein, mit Tbomas- mehl. Rhenania- und ®eimanlar bo*p^at. Aall- stickstoff ulto gemischt werden, weil der Aalt da* Ammoniak austreibt , rl . . .
Aali immonfalp ter unb Aminonfulfat'alprter enthalten den Stickstoff teil* in rafch wirkender Salpeter-, teil* in langsam tot ckender A nmontot- sorm Aaliarnmonsalpeter en hält austerdetn noch 27 Prozent Aali. also soviel wie ca. 2 Ztr. Aalntt oder '/, Ztr 54 Prozent Thlorkalll
Aalkstickstosi Ift. richtig angewendet, ein sehr gute* Düngemittel Sein Stlastofs ist fchwerer aufnebmbar für die Pflanzen, e* bilden sich auberbem bei ber Umfetzung feine* Stickstoffes Im Boben in ausnehmbarem Salpeter Pflanzengifte Aalistickstoff muh beshalb zeitig, auf leichtem Boben wenigstens vier Wochen, auf schwerem Boben 8—14 Tage vor ber Saat gegeben werden, damit bie Aelmfvaft nicht geschädigt wirt»
Zu Winter getreibe tonn Aalkstickstosi als Aopsbünger gegeben werden, aber nur lehr zeitig Im Frühsahr. bevor da* Wachstum eingesetzt hat. weil sonst Verbrennung der Saaten elntritt, ebenso tote Wielen. . ____
Man vermische den Aalkstickstosi nach bem Streuen stet* mit bem Boben Aalkstickstosi ent- hält auber ben 18-20 Proz. Slickstosi noch 50 bis 60 Proz Aalf ssiehe Äallbünger)
Um den stark staubenden Aalkstickstofs besser streuen zu können, vermische man ^hn kurz vor bem Streuen mit Thomasmehl unb Aalilalzen. Man beziehe ihn In geölter, besser ft reubarer ^Richt gemischt darf Aalsitickstosi werden mit Ammoniak unb ammoniakhaltigen Düngemitteln unb nicht mit vuperphosphat und 2 nmoniak- superphosphat. well der Aalk ba* 2Lnm»nla!
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II. Klass«
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bMUl 31—40 41—50 51—60 61 ZO über 70 3064». Schill Schul Schäl Schul. Schul
16,6 er.8 29.7 16,2 6.6 3.1
Durchfchnlttltch kornrnrn auf l Alasi? 42 9 Schüler
Der geplante Lehrer- und Schulabbau wird diese Zahlen tüchtig in oit treiben QDa* bebeutet bte üjenuilte Ajjfk für bk Ja- «nb? Sie bringt ihr körperliche Rach- teile unb Defahren. Je gröber die Schülerzahl tn dem einen Raume Ift. desto gerinaer wird ber vuftanteil jede* ein^lnen. be id sch oirriger wird die Lus tert rtschu ig un) -envuerunj In ben Dausen, desto kicher verbreiten fich die Aeirne ansteckender Aranlh.1 en. Mit der Itei-.enten Schülerzahl steigt zugleich die Schwierigkeit, bte Al über richtig und gut zu ktzen, e* stellet fich al* r gen Derkrümmungrt bei Wirbelfäv e, Zu- wUjmt der Aurzslch.lgkeit ein. U it> a.U die'e Vefahren wirken um fo sicherer und sü ch e sichcr. u geschwächter die Jugend und je dürftiger ihre Bohrung ist.
Die gefülte Atolle bringt un'ern Alnbern «uch In geistiger unb u n t e r r l ch t l i ch e r Beziehung gefährtich? 'ätochieile Durch die erhöhte Vchülerzahl fällt rnf jeden ein einen Schüler ein geringerer Anteil an L»chrerar.eil und Lehrertelstuna In einer kleinen A alle tann da* Ahib nach feiner Sigenart behand?lt werben, können die brtonderen Anlagen ber Schüler ganz ander* gepsl gl, ihre Aräfte lexnbtgcr geftelge t unb ihre Leistungen perlön'.icher beurteilt urb f fördert toerben — ber Leh er ton » i n d l v l - ualifleren. In ber überfüllten Atosie steht ber Lehrer ber Menge gegenüber, fein» Arbeit muh ha tbwert'lcher toertvn Dir Un er 14)1 Mu)- rung getfllofcr. bie Srgebnisie ge Inzer, toe Förde rung bet geistigen Aräfte tritt zu ück, die besonderen Anlagen der Schüler bleiben ungepflegt unb verkümmern — Der Lehrer mutz me cha n l f I e r e n.
Auch die sittliche »rtüchsigung ber Schü- |er leidet unter d.-r Schülermange Der Lehrer tonn nicht mehr mit jedem einzelnen unb mit ber Gemeinschaft in seelische Berührung treten, fein Btnfluf) wird geringer, an die Stelle einer Erziehung mit geistigen Mitteln treten grobe ©trafen unb härtere Zucht mittel. Bei b?r Fülle ber Schüler entwickelt sich ba* Demtinschaftogesuhl nicht in rechter Weise, bte Möglichkeiten einer Veldsterziedung veikümmern. Auch ba* alle* wirb «m so schwerer wirten, je mehr un ere Iuzend in Adeg*- unb Rachtri?g*zelt sittlich verwllb-rt ist vnb |c »nüber und abgetriebener bie Leh er durch Erhöhung ihrer an sich sehr hohen Pslichtstunden- zahl sind. „
O* will ein Reue* herau'kommen in ber Arbeitsweise unb Im Seist unterer Schule Wir bauen eine Schule, bie stärker al* bißher bie freie Entwicklung bet Alb?« durch Selb (t entfallt! ng ber In Ihm llegcnbcn Aräfte erstrebt und ein engere* Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen sich müht. Dl- überfüllte Schu vaffe verschüttet all? jungm An'ätze und Aelme biefer Besorm unb hemmt bi: Umbllbun] unferer Schurn nach bem r-runb'att be* Arbeitsunterrichts. 3n ber überfüllten Alalfe wird — es geht nicht ander* — da* Ainb von nutzen her bestimmt, es


