Ausgabe 
25.2.1924
 
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Montag, 25.5evniar 192-$

Erstes vlaü

|Z<. Jahrgang

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Di "3 ranmlung n h Ich i 'tz ich ei mril ij

Der TanbtD^r'fd)cftTicf)c Kredit.

Berlin. 23 S'fr ) Der PräfrLent des RcichSbcrn Jt-f ri mA Dr Schacht, legte im ®:ljm a -Sfchuh bm Deutscher Landwirtfchafs- GefeCVfrft feine Auffassung über W-h-ung unb oa-ttrfr sch-f- *<r. Si berüb-1 hierbei die F age des (anbti»t jf,af lchn 5r d tes u d i<? Sie tu g >* Xei4»bant diesem Problem. Sc ilarmie

Das Urteil der Sachverständigen.

Die Neorganisatlon Deutschlands auf rein geschäftlicher Grundlage

SondercmgeleaeTiheil eines ein einen Volkes zu betrachten und vorn gekirnten deutschen V">ll sor- der:, vor leinen 2lnftrengu men zu ü k-ufchrecken. um drn Geistesarbeitern entägliche Ledens- und Arbeitsbedingungen zu schaisrn.

begann seine Ausführungen mit dem Hinweis auf da« unendlich« Eiend. worin sich das deutsche Delk bereits Manb. als er da« Kanzleramt über- nahm Unsere Pflicht muhte es sein. Den ungeheu­ren Sturz der Wirtschaft auf«balten. Hostenlllch gelingt es nach einer der Gerechtigkeit entlprechen­den Xegchmg unseres Derhällnisfes zu den Sn- teniefiaaten aus Grund des Hedalller Vertrages auch zu einer ruhigeren ®nttpi<f1ung unserer 5i- mnu- und Wirtschaftslage »u gelangen. Der Staat

VaterländischrVs bände und nationale Arbeiterpartei.

Berlin. 22 F^br IDolffll Die rn dem Ra i- aloerbänd b u <*ie' Te uMte frhtbc t»e~- w nater'äntUf, e Arb^ ite - und 3 gest Ul not bin e hrbe t ihr-' G - -1 L> 1 dun in te< n? ratimVcn Ab it r arSr. abgelehnt. Di>? n-ue Klall mparl i hmme d'e tr ngenb jtotwen Ire Uebeibiüdung der Älaf1engen en- sähe und bi* Grwrckung de? Der^tändn srs der ci >. (*en St nbe für e nan?«r D^-en wurde brd>' 'f n, M? S^rbennq de Dcha^mna eine« RechtSdlvckS In 'X-icbetaq^Tohlffamtyf zu interiutym und in den Rechtsbivck enrzu treten.

Torgen und seine Finanzen in Orsnu-i zu 6rin- Di' 2 ranmlung n hn Ich ih 14 rtnnu ti gen. soweit cd möglich ist. Wir muffen biefe eine Gn llchlihung an. die bioor warnt, die nächsten Monate mit der Entschlossenheit des I Verelend^ der deutschen Kulturschicht als eine

nanz. und Wirtschaftslage zu gelangen. D bat ein Interesse an dem Wohlergehen Kreise der Bevölkerung, gerade der Kulturstaat unserer Zeit hat ein besonderes Interesse am Geistesarbeiter. Denn alle Streife die Wahrheit des Satzes erfannt hätten, dann mür­ben gerade weite Streife der Industrie und des Handels in den letzten Jahren und Monaten unseres Glends für die Intellektuellen von ganz

Üeeebec Ni l*<el|tn für bit laqttnammctbl* zu« 9 ad nulion reibet et n* jctelkibii.bluhbeü. fiel» lir I mm hbtze fs, *r jeiavn DO« 27 mm Srnlr öillid s.auowüNs IC für Ke»

blcm«-fin eigen v 70 > m Virile 35 0 olbpfmnlg, TL «}<-«2ir Kus. sch au - Iffomeonlid für Dot'Nb u 3«uiDrtor Di jnebr TDilb Vonge {r ben bb iqrn Ted 6rr st Blumsch,n.ssr bei In K'qenicil fan te* sämtlich in Öie^en.

Deutsche Kulturnot.

Berlin. 24 Febr (Wolst ) Im Plenar- sttzunassaa! des Reichs ^gs sand In Anw.senheU des Reichs p.rälidenten. des Reichs- kanzlers und verschiedener Reichsmintster eine eindrucksvolle Kundgebung sür den g e f ä h r- beten deutschen geistigen Mittel- ftand statt Die Reden wurden, wie der L.'iter her Bersammlung. Dr Groll, hervvrhvb. rabto- telephonisch 2000 Kilometer well verbri et A s erster Redner w es Xeichstagsada 0 D e r 11 n in feiner Sigenschaft als Dors tuender des Schay- fartelli für Mt notleidende Kulturicht41 Deut'ch- iands daraus hin was deutsche Deistesgrvre. deutsche Wtssenschaf', Kunst und Technik allen Bollern gel ben hat Dteles Geist-sleben leide Rot die Stätten der Wissenschaft werden ab­gebaut und dte Sorschungsinstttute durch Gelb- sorgen g-h-mm t Der Währung-.zrrf ill v-mich e e den tobender! rag vieler deutscher ®eiflc*irbd.cr; Überall droht der Zerfall der deutschen Kultur Der Redner forderte für die gesamte notleidende deutsche Kulturschicht Gerechtigkeit von allen die am Versailler Vertrag beteiligt lind Desgleichen richtete er an bk Regierung und den Reichstag die Bitte, bah sie der Rot der g<istigen Mittelstände mehr als bisher Rechnung tragen möchten

Der Reichskanzler

Teapot.

fTtapot heitzt Tectopf. Teapvt-Dome Ist der Spitzname für acwalt.ge Nordameri­ka n i s che Petroleumanlagen, die s.ch die Regierung der Bereinigten Staaten |ut Marinezu>ecke re'erv en hatte, die sich aber eine« Tages merkwürdigertv«is«. sie wuh.en nicht wie. im Be'itz und Eigentum der Höck st pd. arlaphal ft;?d« i Sinclair » Werke befanden. Auch ti: Doheny -kde e lschaft er­wies sich plötzl.ch als Herrin über solches ur­sprünglich staatl.ches Petroleum, ein ame­rikanisches P>. troleum-Panama tut sich auf, vielleicht nach der eiUenarric,eii Form der För- der-Gebäude. nennt man es drüben den Tee- topf-Skandal. Die ganze Geschichte hat mit der jetzigen Regierung des Prüsileiten Loolidge nichts -u tun. Alles spielte unter Har- dings Herrschaft. Roch unter Wilson waren die ftaathdxn Petroleumselder fest in der Hand deS Marinesttinisters Daniels, der sich auf verlockende Anträge spekulierender Pliva'.unternehmer weder offen noch geheim einlieh. Das wurde anders unter Harding. Cr machte den Advokaten Edwin D e n b y zum iUarlncftlrttftt, den Senator 2llL-eit B. Fall, bis dahin Staatssekretär von Reu-MeLiko. zum Innenminister, und den bis heute noch im Am:e sitzenden Juristen Harry Kerr D a ug- herth zum Generaistaateanwalt. Diese drei Männer stehen heute als die Kompromittier­ten da. Ihre Wahl zum hohen Staatsamte er­folgte im Februar 1921. Innenminister Fall trat im März 1923 zurück. Marinesekretät Denby unseres Wissens eb^nsalls, Deneral- ftaateantDalt Daugherty bklt sich auf seinem Posten, muh aber jeden Augenblick stürzen.

Washingtoner Reaierung. Kongrch und Qesfentlichkeit waren ein Jahr lang ahnungs­los. 3m März 1922 machte der Senator Ken dr ick die parlamentarische Körperschaft, der er anaehört. auf die Tatsache aufmerksam, daß die Teapot-Dome nicht mehr von der Verwaltung der Republik, sondern von der Sinclair-Descllschaft kontrolliert werden. Die Presse schlug Lärm. Der Senat verlangt« von der Washingtoner Regierung Dorlage det Derkaufsurkunden, und ein« hochnotpeinlich« Untersuchung förderte folgendes zutage: Fall und Denby ha.ten einander in die Händ« ge­arbeitet. Fall ersann die Transaktionen, und Denby, als der verantwortliche Ressortmini­ster für das Flotten-Pctroleum empfahl der Verkauf. Harting unterschrieb ohne zu wissen, um waS es sich handelte.

3m Juni 1921 ging dl« Kontrolle det staatlichen Petroleumfelder rerwaltunaStech­nisch aus der Befugnis des MarinefekretärS In die des 3nnenminlsterS über. Run be­herrschte Fall allein das Feld. Die Unt«r- suchungSkommifsion des Senats We st Herrn Fall nach, dah er damals einen Scheck.fibet 100 000 Dollar von einem Herrn Edward M c L e a n , der in engen Dez'.ehungen zu der Sinclair-Ges.llschaft steht, erhallen hat. Fall verteidigt sich damit, dah er den Scl>eck un- honoriert zurückqcgeben habe. Aber wie kommt eS, datz Herr Albert D. Fc^ll im März 1923, kaum daß er von seinem Posten zurückgetreten war, leitender Direktor bei den Sinclairwerken wurde, die den Teapot angekauft hatten? Die kam eS, datz der mgendhafte Senator, der bis dahin nicht mit Glücksgütern gesegnet war und verh-nlmis- möfjig geringe Einnahmen bezog, plötzlich mit Kapitalien und Grundstücken nur so um fich warf?

Auf diese Fragen ist Herr Fall bis jetzt die Antwort schuldig geblieben. Lediglich den Verkauf der staatlichen Teetöpf« gibt er zu, rechtfertigt den Schritt aber damit, datz di« Privatgesellschaften in ihrer AuSbeutungS- wut drauf und dran waren, sich in die staat­lichen Felder unter der Erde sozusagen etnzu- fressen, und datz eS deshalb immer noch besser war, durch raichen Berkaus Geld für der Staat herauS'u'chlagen. Hat der 3nnenmlnb (ter Fall wirklich nur das Wohl des Staates im Auge gehabt? Man erinnert sich, daß der Senator Fall seit I-chren ein eifriger Befür­worter der 3ntervention in Mexiko gewesen ist und unermüdlich auf diesen Schritt ohne Rück­sicht auf Kriegsgefahr hingearbeitet hat. Alle- wegen des leidigen Petroleums. Herr Daug« herty aber, heimlich und innerlich ein Knecht des brutalen Trustkapital-, hat als General- staatsanwalt nichts ce an, um den Sumpf auf. -udecken. Run wird sich der Skandal zu einei schweren Anllage gegen die Schuldigen ver­dichten.

fallier Vc-rirages. Er sagte, die Tatsache, tlr am m-'iiten aus t«; Intcrnatk» Mlen Cayc btr- a-Jiugr. f i di« bib bw Zr e « ,4.«xiräg<* fehl' g c I d) l a g e n s ieu Uku auch immer bk An- H4> en b r allitcr.c.i 5t KiL8m.ru ;tc. ü>jm. die ihrr der In Paris verträten, es fei ipnen nicht griu gen, c nen gerechten und dauern­den Frieden zultanX zu br.njev De Pvli' ti.. die nach d m Wr*sfen rill tano angenommen wurde, habe Curotxi L d a o ». Ruin, Hun­gersnot, Krankheit und Tod gedrncht. Die Anfgab.', der Mi-donaid und dte Recierung grgenübirftänbcn, fei nicht nur die Frage, wie t-ie S t ittpchu g an.fcbesten werden könne, tem L i. oetpiiibcri u-e den könne bah der wirt­schaftliche Ruin n> itc e Fort ch L*tc mache Di' Ausgabe der Refierung fei es. ei »en wirk­lichen Frieden zu schal er, Handel und Der- kehr wi der he zu te.te i und aus eine so feste G/u tdlage zu s Yen, d»y die Zivilifation nirmals trl.tkr non einei äbnltchen Gefahr bedroht werde Daher mutzten alle, btt ben Beginn einer neuen Aera mternationalen Zusammenwir­kens und Wohlwollens zu sehen wünscht:n. auf die schneilstmsglich« Revision des Tertrags von Dersailles als einer unbedingten Rotwcn-- bigfe t bestehen, ebenso wie auf einer Lösung

des umft.iitrncn Reparattonsproblems.

Was sowohl die territoriale als auch die wirt­schaftliche Seite deS Versailler DertrageL betrete, so fei eine Reoiiion seiner Bettimmungen nicht nur wesentlich, sondern seit langem überfäl - l t g. Die Urheber des Bert rag .s hätten, als sie ihn vorbereiteten, die Geschichte völlig verhöhnt Sie hätten zum mindesten erkennen müssen, bah sie alte Traditionen verletzen und sich über die Wünsche der Bevölkerung hinwegscyten, nur damit die Beute den Siegern zufalle Der Versailler Vertrag sei zweifellos dem Grundge­danken der dem Waftenslillstand voraus«iel)enden Vereinbarung, unter der Deutschland die Wissen gestreckt habe, entgegengesetzt Der Ver­sailler Vertrag enthalte territoriale und wirt­schaftliche Klauseln, die Tatsachen ableugnc- t e n, die sowohl den. Buchstaben wie dem Geist nach in öffentlichen örtlärungen enthalten snen, die von den alliierten Staatsmännern während des Krieges abgegeben wurden. Der Vertrag habe ferner den Kamps der Völker um Befreiung und Schaffung einer Herrschaft deS Rechts in einen tatsächlichen Eroberungskrieg umge­wandelt

Die Bestimmungen des DertrageS verfolgten den Zweck, auS den besiegten Landern un­mögliche Summen als Entscchäd'igung heraus- zupressenunter der irrtümlichen Annahrr«, datz das wirtschaftliche Leben mancher Länder zer­stört werden könne, ohne datz dies das Wirt­schaftsleben anderer Länder berühr«.

Henderson fag e. er wolle deshalb der Oesfent- llch-leit )?ign. a ,f welchnn öianbpunlt die Re- g.ming fn he. Der Premiermini ter versuche txe notwendig - Atmolphare zu schatfen. ander hoffe, bah Schri te durch eine Weltlo.ife durch den Völkerbund oder durch beide un emommen wür­den. um zu sehen, ob man nicht zu dem Standpuntt Aurü.'ffom.nea könne, der von dem verstorbenen P'üfidenten Wilson im Gegensatz zu der Po­ll °ik der alliier en Staatsmänner in d?n 3a h cn 1915 '16 entg mtmmen wurde . Henderson schloh: Ich bin überz ntgt, bah unsere aHiierlert Staats­männer nach dem Waffenstillstand und nach dem Begiim ihrer Arbeit in >-Pa as deutlich? wirtschaft­liche Tatsachen unberücksichtigt gelaßen haben, und cS schein' mir. datz je eher unfe e Re­gierung die nr twendige Atmo'phäre schiffen und a-if diese Frag? der Revi'lon des Venrag-'S kom­men kann, es um so besser für alle in Betracht Kommenden ktn wird.

anderen Gedanken beseelt getDc en sein und wür- I ben sich zu ganz anderen Taten haben aafraffen müssen. alS wir sie leider Gottes zu verzeichnen hatten.

Der Rei-s7an-ler erklärte, boh

deutsche Arbeit und deutsche Industrie den kommendeu schweren internationalen Wett- betperb nur dann siegreich bestehen können, wenn outzerordenlliche Qual lätsirbeit in jeder

Rickckung geleistet wird.

Für alle Forlch i te, woraus wir rechnen müssen, schrfst erst bo» g ihige Cex* x. die Arbeit der männer der Wl senshaft und der Techniker und I ge- i ure de VorauSsetzui^aen. Dementsprechmb hat der Staat, die gefam e Entwicklung unfciv» Wirtschaftslebens und unserer F:n <v*a und unser pa zeS G m tnschafts e en in au'eror ertliches Interesse bati i. bah unicr Kulturfort- schritt und imf?r IntellektueleS Leben gefi che r t und gefördert lu.rb. D e B> beutung uns ^s ®ci feileben» reich! weit über die G e"tz n uns meS ÖtatMel hinaus Ich svreche nicht su stolz, tocim ich sage: An dem ^rlbeheben und an der Sect ntmLfluni deS de it'chen Geistes- iebi's der deutschen Wi'fewchatt, der deutschen Literatur und Kunst svwre der deutschen Technik ha' die ganze Welt em großes Interesse. Die 3-tum ftnb vorüber, too en Start glaubt, nur seine eignen egoistischen Ziele oertolgen zu kön­nen. D r finrnziei e Ru n Deut'chtandS hatte etmm vnn'chif lichen und fiiKruie len Riedergang auch der Siegerstaaten zur Folge W-mn unsere UnlDcrfltaten. unfe v Fortchingsinstitute. itn'frc Hochschulen teb fische r sowie fvnftigen höheren L*ebranftalten. die im AuSlande einen auherordentlichen Rus ge offen, jetzt fo anher- ordentlich schnvre Rot leiden, sollte batn nicht di «arge Wett Nnran teil*>*hmen müssen, nicht Mrs i.b.T dyi> "-g ichem HumantätS es b , sondern aus dem G-süh^ bet bitteren Aoiü > nd gkeir, weil die gany* Menschheit mit der Wi'fe-tlchnft ver­ankert tit und leidet, wenn eines ihrer Glieder Rot leibet

Die Onteirgen) bat aber auch Anspruch da­rauf, in den weitesten Schichten des eigenen Volkes BerstandniS zu falben, namentlich in den Kreisen der Kap-italkräfllgen, und bei lhien materiell Unterstützung w erhalten,die sich nachher wieder in roertvollrr We se auch für di« Kap'talkräftigrn in Wtrllchüft und Grotzhandel answirkcn wird.

Leider ftnb bk Finanzen des RricheS und der einztllnen Länder brrart zerrüttet ixir' eS dem Staat unmöglich ist. auch dem intellektullen Teil der BevölkcTung eine solche För erung und Anterstützung zutell werden zu lassen, wie das notwendig wäre und wie wir öS gern tun wür­den. wenn nicht der eiserne Zwang der Rot es uns einfach unmöglich machte Die Regierung bat beute m erster Linie dafür zu forgen bah un'er Wirtschaf tslebcn gehalten wird auf der Höbe und dem ruhigen Stand, den wir feit Mt!e Rovember glücklicherweise haben. Ale un'cre Mahnahmen lind nur von dnn Gedanken beseelt: Linser Volk darf und soll nicht mehr in eine Inflation hineingeraten. Wir müllen den Sachverständigen zeigen, day daZ beut±2 Volk b i s zum äuhersten zu geben ent­schlossen i st, um feine G sch f e f lb-ll zu 5e-

LrfcheMl tLgsch. «h« Soeiu wwb Feiertag», mit d. Sam»tag»b<tl«ge © ebener Je n-il r-t Liter moeati- ejacirrels 2-60 ©olbmarb em- schließlich Träger tob*,

and) bei Glicht erscheine, rinylnfr Tlummtrn in- folg» höherer ®r»alt. - Fernsprech «nschlLfse: für bit 5d)rrttlrttw,g 112; f*r vtrlaq unb e<id)dfi»htat si

Mnschri't für Vrahtnach- richten H,ttlg#r#if|ei.

Potzschessoet^: $ra«tfurt a. «- IHM.

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

ün*d FTtb Perlee: BrüblW Uriive^täir-viick" Slcinbraderel R. £ame in Gietzei. Sdjriftleitnng un) *cf*jft$We1r SAi'lraM 7.

Anssnstr von Hnfer.

Brfi ^3 F br 'P-iv-Tel 1 Da« Reich'- errähru g mi ist rtum ha t e e fei 3" e s ; e£ d .q , ... r ri li-ben Ha r: in ><n- la b? ert f n. d'rüber e en1* und i einzelnen Falle- dm a f e re r P o r t In nicht zu g r > ben TKngcn z u aenebmtgen 5'ir* all- g m i e Ausfuh eriaub^is kommt nicht in Fr»-e H Im b* ist jeder Artrag besonder- beim QHtnierium ei i^ureichem

Paris. 25 Febr <WTB> Der .Reuyork i*> i t darauf hin. bah die Arbeiten des 6acbt>erfiuixinge. milceo Da wes In dieser Woe-e, wo die Dachoersländigen In txe Aus- ftcllung ihrer Berichte eln'.reten. in ihr dnttes Stadium treten ©erden jetzt demche unter

den Witgltedern noch Einmütigkeit, und cs lägen s ibst fe;nc 2 tzetchen dafür vor, bah sranzölischerseits dmwent ungen gegen die Aufgabe der wirtschaftlichen Kon­trolle deS Ruhrgebiets erhoben werden Soweit ersichtlich, wurden die Vorschläge der Sachverständigen wie folgt orten.krt sein

1. Das Korn Her oder wen igstens di« Meh b'.it der Sachd rstQid g n rel entschloßen, einen umsasfeuden Plan zur Reorgani­sation D . u t s ch I a n d s g n, dessen Elemente so inemenbergdffei, datz er als Ganzes entweder angenommen, oder ab- gelehrt toetben müsse. Mit anderen Worten, die Rcparat onskommission tverde, wenn in ihr politisch« Erwägungen sich vordrLn- gen solltrn, autzerstande sein, einzelne Dor- schlage anzunehmen und andere abzulehnen.

2. Tne Repa'at onskommissirn müsse nach Dorliegea des Sack^verstsmd gn»i-erichts zwi­schen »rn Methoden wählen: e tweder sie nehme den Plan an, der auf rein ge - schäftlicher Grundlage den Gläubiger- machten Reparationen Verschaffen könne und her Polit sche Erwägungen VÜllig autzer Acht lasse, od r die Reparatiorskommission glaube den alliierten Interessen besser zu dienen, wenn sie dieses Programm zugunsten eine8 poli­tischen ablehve, bat weiter« Druck- matznahm en gegen Dcutfchland, die Fort­dauer der Abfchnürung des Ruhrgebietes ufto. vorsehr.

3. Obwohl der Plan weiter« Opsrr von seilen Deutschlands, z. B. eine verstärkte Allgemeinbesteuerung, w« in ge­wissem Sinne eine in ter- ationate Kontrolle der deutschen Finanzen erfordere, mäste Deutschland entweder den Plan der SackK>erstänbigcn annehmen, oder «ine neue finanzielle Katastrophe über sich herauf­beschwören, da der Wert der Rentenmark, wie dem Komitee bekannt sei, heute lediglich von dem Dertrauen abHÄrge, das durch das CSommunlquc deS Ausschusses 'm Berlin ge­weckt worden sei.

Das Sachverständigenkomitee beabstchtiqe In keine 3i örterung deS ReparationSgefamt- bc trage« einzatreten. Die deutschen Budgets für die nächsten drei Fahre, be-pnnenb mit dem 1. April 1924. Würben verfuchswelfe auf der OrunbtüG« einer verstärken Qnir.em'inbeft uerung I cntirtrlen werden, obwohl In manchen Fällen | die Vesteuerung als übertrieben befunden worden lei Deutschland werde sich wahrscheinlich I damit adsinden muffen, bah feine Einnahmen I adgcincln zugunsten feiner Gläubiger gestärkt würben, aber es solle seinem von auhen her ihm auf gezwungenen Finanz- I biftator unterstellt n'crben. wie Oesterreich I oder Ungarn.

Der Fehlschlag des Versailler Vertrages.

London, 24. Febr (WTB.) Der engttfche Minister b^s 3nn*m Henberson befähle sich In einer Wabirvde n Bu n e> mit ber uiernatlo- i-alen Ong' unter besonderer Bezugnahme auf bk | Rvrwenlisb.it er« Revif ton beS Der- ymrzen deutfchen VrllsS durchhalten, wir wollen ttneber zu bem Auf'tieg zu einer besseren Ent­wicklung unseres Volkes tomnum Der Kanzler gedachte zum Schluh mit sehr herzlichen Wor- I len ber

Do« der deutschen studierenden (Zugend. I 3n den jungen Männern, in denen brr '"täblerne ernste Wule zur T a t lebt, die in gemeinsamer I Tatrgker: mit dm A b-itcm schwer gerie tet ha- ben, ttnrb ern Geschle t herumr fm bat n*dh, tote I wertvoll es ift. Brüder zu besitzen, trenn auch I anderen Sia-v-s Wir mo'len c i n Reich fein, wir wollen ein V>'k sein wir wrben metcikm in I fdcMcfKr Geistes- und WiN'chn't^arbeit um bas I Wodl brs Ganzen bi3 Wohl be« deu fchen Vo.ke« unb dis ber gmzcn Wei. »u förd m

Rach dem R'ich^knnzler ergnlcn noch bat Wort. Dr. Dovifat. brr bi' furcht^rre indi- vi>uelle Ro: unter den Ang Origen ber >our- nalistlschen Beruse V t der e: Dr. Ludnlg Fulda für dis freie deutsche Schrifttum; 3- behner 6a-.itätsrat Dr. Herzau d- b-''u ch> bar? Rollig? brr medill llf chen Wif'^'cha t be- leuchtete: Architekt Dr S , e b I c r. her auf tw Rot der druttchen 5tün llerwelt hi rwies und >liehlich Dr. Schairer, der nach einrn Hi,- I weis aut das Leben der Werkstudenten den Dank für die Hille ausfnrach. dir ber dmtfchen S mben: n'ha't 'Oi in'.ä di chet Wohl ä em rom Pa ft u b on dm L.ubmtrnfcha ki brr fkandi- navi'chen Land r der Schweiz SvanienS, 3".g- : laute und A.nerilas aa il wird.

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