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seltsame Weihnachtsschmause.
Eine der üußgiebigften MahlzKken, wohl <\u Weihnachten ad gehalten wird, fiitfX'i alljährlich in der Londoner Gull dH all statt, wo die ärmsten Londoner Kmber gespeist werden. 3a der Raum rn der Guild hall zu Hein ist, wird die Stadt in 150 Bez rke geteilt für die 6250 Körbe mit Ehwaren ausgcg?ben werden. 'Sei1 Bürgermeister von London bf- auffief-tigt selbst in seiner SraatSrobe die Ber ladung der Korbe in 30 Wagen und bänbtgf den Kutschern die Adressen ans. Sie Kinder. Die bei’ Vorzug geniesten, an dem Banteit selbst teilzunehmen. werden mit Roastbeef, gro f)rn brennenden Plumpuddings, mi' Aepfeln und Milch gespeist. Dann werden Knallbonbons, QleujahrMarten und andere Geschenke verteilt. Dec Bürgermeister und die Mtgli^ der des Magistrats wohnen der F.ier bei und nehmen an der sudelnden Fröhlichkeit h r Kim derschac teil. Wie ganz anders sind die Weid- nachtSschmäuse. die die P o 1 a r s o r s ch e r in den Gebieten W ewigen Schnee? begehen. Ranscn hat uns von verschiedenen solcher Weidnachtsessen berichtet. Mit seinen taps? ren Leuten konnte er sich an Bord der am ,u einem Weihnachtsessen niederlassen, bri dem re Ochsenschwanzsuppe. Fisch. Retmtierbralri' und Preihelbe..gelee mit Kuchen gab. Abc' als er da« nächste Weihnnchrsfest in seine, S)ütle in Franz IosephSland beging, da bestand, das Festessen mir aus gesal’enem Fisch mit MaiS und aus Hartern Brot, das man in Tran ausweichen mustte. Sehr reichhaltig sind die WeihnachtSgericht-e der Franzosen. Die Hauptgerichte sind Putenbralen und Blutwurst; austerdem bevorzugt man Eberkopf in Gelee mit Pistazien gefüllt, Austern, Hummern Krebse und Schnecken. Der Russe hat zwei 'Rationalgerichte zu Weihnachten: Buchweizengrütze mit Honig und ein merkwürdiges Gemisch aus gedünsteten Birnen und Aepfeln, Apfelsinen, Trauben und Kirschen, das in Honig angemacht und kalt serviert wird. Auch die Italiener haben ihre besonderen Weih- nachtsgerichte; sie essen am heiligen Abend auster den Makkaroni, die nicht fehlen dürfen, Aal, Aferschnecken und sühe schwere Kuchen.
ftntn.-Tott BrT. Tnnv tbriftinnin Tovtnbnaen etou''olm . $t!finafor& ‘Italien . . . London • . - Teunort . . Tnri$.... etbroeij . . Cfh. i.-n .
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2.5 r.8s 10,76
Zur Rotiz: Die Berliner Wertpapierbörse notiert nadj folgenden Grundsätzen:
1 für Aktien und Ante le, a) b.e noch nicht auf Goldmaik umqeftetlt sind, in ^ReichSmatl für 100 gkiviermarf*, b) die bere.ti au» Gcl> mar! unigestellt sind, in .Reichsmark für 100 Goldmark"; . ,
2 für festverzinsliche We te. a) soweit ste nod) der bisherigen Roterungsart über 15 M l- liarden Prozent notierten, in „Reicksmirk für 100 Pöpiermark', b) loweit sie b i s 15 OK dl arten Prozent nab der bißfreigen Rot eru msarl notiert fint» in .ReichSma.k für eine Millian Papier» mat’r c) ö—15 Prozent Reichslchahanweilnngen ,K' von 1924 in „Reichsmark für eine Illlarüe Papiermark': ..
3 für die festverzinslichen wertbestandi ei Anleihen, die b°she in »Mark für eine Gold- mar k" n tiert wurden, in »Reichsmark stir IvO Godmark"; , .
4. für die Anleihen, die auf Dollar lauten, in Prozenten: . .
5 für die not Sachwert v rzr chen P^a-'d- briefe und Schruldv-richoeibunge i. die bisher in (Billionen notiert wurden, in .Reichsma
Berliner Produktenbörse.
Berlin. 23. Dez. Am Produkt enmarLt folgte man den nrncrilanischen Kurfen wenig. BerwieS auf schlechte argentinische Aussichten
„Ich finge hier von dem berühmten den höher als Aeneas preist die Fama!" Qllit diesem BerSpaar beginnt her portugiesische Ra> tionaldichte^ LouiS de Gamoens den Hymnus, den er in seinem groben Epos, den „Lustaden", auf den portugiesischen Rationalhelden Basco da Gama. den Seefahrer und ©ntbeder angestimmt hat. Diese poetische Derherrlichung Hal dem kühnen Manne einen Ruhm verliehen, der ihm sonst wohl nicht zuteil geworden wäre. Dewih hat er als einer der ersten Afrika umschifft und den Seeweg nach Indien gesunden, hat durch seine Entdeckungen seinem Daterlande ungeheure Reichtümer beschert, aber dte Forschung hat nachgewiesen, dab schon vor ihm andere Seefahrer daS Kap der Guten Hoffnung umschifften, dns sein Borläufer Diaz das .Kap der Stürme" nannte und dem erst König Johann von Portugal den wohlklingenden Ramen verlieh. Die Portugiesen hatten in dem
Vertrag von Tordesillas" mit dem anderen Ent- deckervolk deS 15. Jahrhunderts, den Spaniern, die Welt geteilt und sich selbst die Ssthälste Vorbehalten. Es Tag ihnen daher vor allem daran, einen östlichen Weg nach Indien zu finden, nachdem Kolumbus den westlichen Weg entdeckt Halle. Diesen Versuchen galten dte Zährten von Diaz und Covel-ahad. Der glückliche Vollender dieses Planes aber war Vasco da ®ama, cer 149t mit vier Schiffen seine erste Reife antrat, glücklich das Kap der Guten Hoffnung I umschiffte und bann über Mosambik nach Me- linde gelangte, wo man ihm zwei arabische Lotsen mitgab, die ..mit astronomischen Instrumenten wohl umzugehen »übten". Mit Hufe dieser Führer tarn Gama glücklich nach Kalüat an der Malabarküste, dem damaligen Mlltel- punkt des ostafrikanischen, arabischen, per üchen und indischen Handels. Sr unterhandelte mit dem Beherrscher dieses Landes, dem Zamorin. aber die maurischen Händler, die den Verlust deS in ihren Händen befindlichen Handels fürchteten, verdächtigten die Fremdlinge als Lec-
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Kohle eigen! dem gewöhn den, tDobei 40 -en. 3n Volks es, die Kohl en. Aus dem inahm A Ocl >c König Lud i gute Erfolg' Kokerei besissl Zeche „Kaw ch 350 Koir itner Koks her zeugen in her e dessen, fix»»* Mes «schied! beim MM los ollsgenn^ fen alle sieben vorzüglich. M> uslande jl dr ie schlv.'fels^i' )H Chtlesalpel'r eiben 50 Proz HM is! unenb MS der Kohl -' gewonnen, die . Schmierf.'tl.'. ubeiiet mrden^ IminoniaiMlser. t noch au» istaunlich- ienpulver. M- icnnen. 3t «J. ic unabhwG- jifilenen tW
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Dörfenkurse.
• Treu Handstelle für die Deutsche *!entcnbanL D r Aach inch lend cnTt dec Teu- fdjen Rcnlenvanl t.ilt m t. Im RnchSministerium für lArnährnng und Landw rtfchaft wurde e.ne k i euhandsieUe für die Deutsche Rent^ibank . > - i-cktet. der die Aufgabe obl.cgt die d:r Deut- jj)en Rentenbank zur Verfügung stetz nden M.t.el in her 3lebergangSzell, bis spätesten» 1. '3U'- r.-mber 1925, bis zur Gründung der Deutschen ?ier.tcnbanUie6itanftalt und d r Landw rischas.- Nchen Kiedlllnsti'.ute zur Weitergabe an die Land- W.rtschast zuzuführen. Die Tr-uhllndstellc. Vic Thrc Tal gkeii ausgenommen hll. wurde g.b.lbct .l'ir der Deutschen Renlenbunl. dem Deutschen :'andw:rtschaftsrat, dem Reichrbrnkdir.llorlum, i' • Preuh scheu und b:r Batzr.schen Staatsbank.
,5 aber u. Schleicher A -G., Offen- ,h a ch. Die G V. bclchlotz die Umstellung der i*'i>rsuga- und Stammaktien und die Umfte'-
Inng deS Aktienkapitals auf 993 000 Rm. unter I Bildung einer Rücklage von 153 000 Rm
Frankfurter Dank A. -G.. Frankfurt. Die @eneialDcrfammIung genehmigte die Goldbllanz und die Umstellung deS Allienkapitals aus 1,6 2HUL Rm. Stammaktien (50; 1) und l 14 000 Olin Vorzugsaktien. Die Aussichten feien für die Gesellschaft insofern günstig. alS bte alle CleJIung in Form der Inkassostelle durch die ^'nfuhrung des Sffelten-ElearingS weiter aus- gebaut werden wird.
* ft ebbet n b eimer Kups erwerke- met all bank De bereits bestehenden Verbindungen zwischen der H ddemh imer Kups^- merte und der Süddurtschen Kabelwerke QL®, rinerfeito und der Metallbani und M talUrrgi- schen Gesellschaft andererseits sollen in der TSc se qclcftigt werden, dah eine vollständige Falwn norg:nommen w.rd. Wie v tlaulel. ^cdoernheimer Aktien gegen eine Metallbant-- QLitie ausgetauscht werden, wozu noch eine <Zah- lung für die Heodernheimer Akt.onäre tritt
- SmagElektrizität S-A.S.. Frank- furt <Telluslonzern). 2n der autzero^ent- lichen Generalversammlung wurde mit 3887 Stun- •nen ein VertagungSantrag abgelehnt. Der 2w- > ragsteiler verwies darauf, dah dte Oeffentlich- teil von der Goldbilanz nicht genügend unter- >-'chtet 'et Die Versammlung genehmigte darauf die Umstellung des Aktienkapitals von 220 Mill. Mark aus 1,32 Mill. Rm. Stamm- (1661// D und auf 12 000 RM. Vorzugsaktien.
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Frankfurter Adendbörse.
Frankfurt a. M., 23. Dez Die an der heutigen Rachbörse hervorgetreteae Rcaltsattons- i.eiguna erfuhr im Abcndverkehr bereite wieder . eine Wandlung, die fid) in neuen, teilweise an- sehnlichen Kursflc gerungen auslöste. DaS Ge- schäft nahm wieder einen großen ilmfang an und die Käufe erftredten sich nahezu auf alle Märkte. Besonders Chemie^ und Eleltrowerte waren sehr gesucht und konnten erneut gröbere Kursgewinne erzielen. Der Montanmarkt verlief gleichfalls recht fest, doch war die Rachfrage hier nicht mehr so lebhaft alS an den Dortagen. Vereinzelt ze gtc Ld) auch Znteresse für Dank alllcn, wo Berliner Handelsgesellschaft an der Spitze standen mit einem neuen Gewinn von nahezu 3 Prozent. Am Rentemnarlt trat etwa« Rachfrage nach Kriegsanleihe hervor, so datz sich der Kurs leicht befestigen konnte, ^-ländische Renten still. Schiffahrtsaktien wenig verändert. Don sonstigen Industriewerten konnttti De itsche Erdöl die Aufwärtsbewegung nicht fort- । sehen. Das Papier erlitt einen Rüdg.nng um 2 Prozent. Dagegen behaupteten Daimleraktien die im Mittagsoerkchr erzielte Festiglell. Sonst zeigten sch keine nennenswerte Ae iderungen. Dte Börse sch.ost für alle Gebiete in fester und lebhafter Stimmung. — Deutsche Anle.hen: 5pro- heutige Knegsanlechc 0.810-0.830-0,825, 3pro- Aentiqe Preuhische Konsols 1100, Zwangsanleche 108 Mark. 4.5prozentige Hamburger 0.2. Bant- attien 2lflgcmctnc deutsche Krcbitanftalt 3.2. D.aubank 1,87. Barmer Bankverein 1.55, Berliner Handelsge'cll chnsl 143 143.50. DarmstaKe. Bant 13 12 Deutsche Dani 1?,80, Di^lonlogesell'chast 17 50’ Dresdner B.'nk 8.r0. Metlllbanl 2\ Mlltel- peulsche Kreditbank 1.85. Desterreicht che K cKt- aüicn 9,60. Reichsbant 62,75, Rheinische Kremt- bant 3L. Mo la afticn; D iderus 19^2, Mannes" mann 68.50, Rhein scheBraunkoh4ch6Rie- deck Montan 43.25. TelluS 3. Kali Aschersleben 17. Westeregeln 22.75. ^himü'ch? ^llt en. Badische Anllin 33, Scheideanstalt 2225. E.berfelder
sattor meroen, wie nie zttvor. Wir müssen IMS unabhängig machen vom Cüidlanbe. Die 3nbuftrtc gibt im Kall, im Eisenyhoephat. in ixr ThomaLschlacke, im Ammontal der Land- wirtschaft die tünstlichen Düngemittel, dir sie braucht, um unsere Versorgung mit Lebensmitteln steigern zu tonnen, cie gibt uns elektrischen Strom und Gas, die in Fernleitungen weithin zur Versorgung q Jcitci werden tön» 1 „en. Dir Kofilenschätze sind unser Reichtum, lcn wir pfleglich zu behandeln haben. Pe.
tauber, und so mutzte Vcnno den Rüclzug treten Don seinen 160 Mann braAe er noch 55 zurück, wurde vom Konch QEanucl ,,- abelt und zum Admiral von ^nbien ernannt Um die neue iSntbcdung nach Kräften aus- zunutzen. ging sofort Sabrd mit cäW
Geschwader nach Indien, aber 40 feiner Leute wurden in Kalilat erniorbet, unb
so stach Gama mit einer neuen ölotte von M Schiffen in See. grünbete an bex Ofthifte von Afrika portugiesische Faktoreien unb begann mU atöfitcr Rück'ich tslof igleit die maurischen Schisll im Indischen Ozean zu versenken, um den attin- schen Handel zu vernichten. Sr zwang den morin, nachdem er ihn in mehreren Seegefechten geschlagen hatte, Entschädigungen ^r die St - nwrdung der 'Portugiesen und wusste sich purd. ebenso grobe Entschlossenheit w'e Grausainkett d nötige Acht'-ng mi verschaffen Als er 1503 mu Schätzen reich beladen, nach Portugal zuruckkehrtc. wurde er vom König zum Grafen von Vtdiguetr<' erhoben, aber da man feinen zu grotzen ÖW' fluö fürchtete, dann kaltgestellt. 20 2ahre lang lebte er nun ün stillen, bis die OUcherfolge her anderen zu Vizekönigen von Indien ernannten Portugiesen ihn noch einmal auf den Plan riesen 1504 fcgelte der GreiS noch einmal auf dem vo > ihm entdeckten Wege nach dem Wunderlanbc. wusste das gesunkene Ansehen der Portugtefen wiederherzuftellen. starb aber am Wei h. uachtsabend l 5 2 4 nach kurzer Krank hell m Kotschm. Seine irdischen ilcberreite wurden 15a nach Portugal überführt und in der Grbgrull von Vidigueira beigesehl.
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12,7*2.
vou
0,71
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