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neueren Zeit in sich birgt.
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Lage beitvagen.
des Dichters.
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Brief-
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angefügt.
Buntes Allerlei.
Merkwürdige Briefmarken.
Das wachsende Interesse, das das
der Akten des Deutschen Auswärtigen Amtes darzustellen, während keinem der früheren Forscher diese Quellen zur Verfügung standen. Dem Verfasser ist vom Auswärtig m Amt dre völlig freie Benutzung des gesamten Materials gestattet worden. Er hat sich sein Urteil völlig unbeeinflußt von irgendwelchen politischen Faktoren lediglich auf Grund seines Studiums der Akten gebildet und trägt es in ruhiger, sachlicher aber bestimmter Form vor. Genaue Hinwei e auf d e benutzten Aktenstücke sollen die Rachprüfung ermöglichen, wenn die große Altenpullikation res Auswärtigen Amtes vollständig vorlicgen toirD. Das Hauptergebnis der Arbeit besteht darin, daß die deutsche Politik bei allen Fehlern und Irrtümern, die Leineswegs vertuscht werden, stets friedlich eingestellt war und niemals aus ten Krieg hingearbeitet, es vielmehr auch in lockenden Zeitpunkten von der Hand gewiesen hat, mit den Gegnern eine kriegerische Abrechnung zu suchen. Die Politik der übrigen Mäch.e, deren Kenntnis zur vollen Erfassung der Entwicklung ebenso nötig ist wie die der deutschen Politik, wird erst dann ebensp deutlich überblickt werden können, wenn diese sich entschließen, auch ihre Archive der historischen Forschung zu öffnen. Vielleicht kann aber diese Darstellung dazu dienen, eine Diskussion mit solchen Angehörigen anderer Stationen zu eröffnen, denen es ernstlich um die Wahrheit zu tun ist: ist diese einmal im Gange, so werden sich auch die fremden Regierungen auf die Dauer der Forderung nicht entziehen können, auch ihrerseits den Schleier zu lüften, der noch über den Entschlüssen und Motiven ihrer Staatsmänner liegt. Wenn das Buch dazu bestragt, uns diesem Ziele näher zu bringen, wird es auch zur politischen Klärung der heutigen
— E l f Liebesabenteuer Ctend- hals (Henry Deyle) hat F anz Mei zu einem schönen Bändchen zusammengetragen und m't einem nicht immer zur Sache sprechenden Vorwort bei Paul Steegemann in Hannover herausgegeben. Es sind Rodellen darunter, die in ihrer fein ziselierten Form, der edlen Sprache und oft seltsam bizarr in der Wahl des Sujets zu dem markantesten gehören, das der große französische Romantiker geschrieben hat. Es sind Proben aus der demnächst von dem ilebersetzer und W. Weigand veranstalteten Gesamtausgabe
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Crine Beleidigungsklage des hessischen Finanzministeriums.
O Darmstadt, 22. Rov. (Priv.-Tel.) Der Hessische Bauernbund hat jüngst eine Broschüre herausgegeben mit dem Aufdruck „Wo stehen wir in Hessen? — Ein Beitrag zur hessischen Landtagswahl 1 92 4“, die im Berlage der „Reuen Tageszeitung“ in Friedberg erschienen ist. Ein Abschnitt dieser Druckschrift wurde auf Ersuchen des Bauernbundes in einer der letzten Sonntagsnummern der „Hessischen Landeszeitung, Darmstädter Täglicher Anzeiger“ unter der Rubrik „Ernährung und Landwirtschaft" mif der Ueberschrift „Ministerium er Finanzen" veröffentlicht. Wer en der darin enthaltenen Beleidigungen sowohl des Finanzministers <ls des Ministeriums der Finanzen als Behörde soll, wie wir hören, gegen alle bei Abfauunz und Verbreitung dieser Ausführungen bete.lig e i Personen Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt worden sein.
Ciu Flugsicheruuqsdienst.
Berlin, 22. Rov. (Priv.-Tel.) 2n den. Reichsverkehrsmini st erium fand jüngst eine Besprechung über die Frage der Ausgestaltung des Flugsicherungsdienstes statt. Es soll, wie uns berichtet wird, ein sich über ganz Deutschland erstreckendes Melde sh st em für das Wetter in Deutschland eingerichtet werden dergestalt, daß von 22 verschiedenen Stationen (darunter Frankfurt a. M. Karlsruhe, Stuttgart) Beobachtungen, unabhängig von den Flugzeiten, täglich abgegeben werden.
ctlennt man bei genauerer Betrachtung den ebenfalls auf der Marke eingedruckten Kops des ursprünglichen Begründers ces Hauses K -rag.'rr e- witsch Run will es jedoch ein düsterer Zufall, daß bei Umdrehung der Marke wiederum deutlich ein Menschenkopf hervortritt, dec eine u verkennbare Ähnlichkeit mit dem Anll h des ermordeten Königs Alexander trägt. Als diese Tatsache bekannt wurde, zog man die Marken unauffällig aus dem Verkehr zurück, unD sie sind infolgedessen heute sehr säten. Ein eigenartiges Zusammen träfen wollte es auch, daß eine englische 7 Penny-Marke an dem Tage ausgegeben werden sollte, an dem König Eduard starb. Die malvenfarbene Marke kam natürlich nicht in Umlauf, aber einige Sammler haben sich doch auf Umwegen Stücke zu verschaf en gewußt, de heute außerordentlich hoch bez ch t werten. W e jede neue Erfindung fand auch die Post zunächst manche Gegner. Als 1885 in K orea das erste Postamt eröffnet wurde, wandte sich das Volk gegen diese neumodische Einrichtung, in der es ein Sinnbild der verhaßten abendlä.bi'chen Kultur sah. Das Haus wurde gestürmt und brannte nieder. Infolge davon wurde die erste Ausgabe koreanischer Briefmarken eine große Seltenh it, und nur wenige Sammler können sich rühmen, ein Exemplar der ersten koreanischen Briefmarke zu besitzen. Eine besondere Merkwürdigkeit ist auch eine braune 5-Cent-Marke von Reu-Braunschwe g, die 1860 ausgegeben wurde und als „Connell- Marke" betannt ist; sie verdankt ih e Entstehung der Eitelkeit eines Postmeisters Charles Connel, der eines schönen Tages eine Marke mit seinem eigenen Porträt schmücken lieh. Die Behörden waren natürlich mit dieser selbstherrlichen Verwendung seines Blldes nicht einberftanben. Con- nell wurde seines Postens enthoben und die Marke eingezogen. Aber einige Stücke waren bereits in den Verkehr gekommen, und heule bildet die „Connell-Marke" die Schmacht manches Sammlers Durch zahlreiche Reudrucke entwertet ist die ursprünglich sehr seltene erste Bries- markenserie von Reu-Kaledonien. Ihr Schöpfer war der ftanzöfifche Sergeant Tri- quera, der sich 1860 das CBergnügen mach e, de Druckplatten für die ersten neu-koledvnrschen Briefmarken durch Radelähung herzustellen. Da er jede Marke aus der Platte mit der Hand herstellte, weifen alle Exemplare Heine Verschiedenheiten auf. Als diee Marken aber dann der französischen Postbehörde bekannt wurden, verfügte man die sofortige Einzehung u dde echten, Triquera-Marken sind deeh llö s hr Zeucht. Die Platten jener ersten Ausgabe wurden aber später der Familie des Sergea cken überwiesen, die auf eigene Faust Reudrucke Herstellen ließ und durch den Eifer der Briefmarkensammler ein glänzendes Geschäft machte.
Eine neue britische Kolonialmarke.
Das englische Protektorat von Rord-Rho- desien wird jetzt unter die Reihe der briti,chen Kolonien treten, die eigene Marken ausgeben. Es erscheint eine Serie von Post- und Slsmpelmarken, die den Kopf des englischen Königs in einem Medaillon, umgeben von Merkwürdigkeiten der heimischen Flora und Fauna, zeigen. Die Werte gehen von 1/2 Pence bis zu 50 Pfund, aber als Briefmarken werden nur die Werte bis zu 20 sh. benutzt. Dies ist die erste Ausgabe von eigenen Marken Rord-Rhodesias. da frühere Marken dieses Landes nur vorüberg h n^er Wert h.ckten- und in den meisten Albums als Sltarten von Ryassa- land erscheinen.
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Büchertisch.
— Erich Brandenburg. Don Bismarck zum Weltkriege. Die deutsche Politik in den Jahrzehnten vor dem Kriege (Berlin Deutsche Verlagsgesellschaf t für Poli ic und Geschichte.) Das vorliegende Werk des bekannten Leipziger Historikers ver.ucht die Geschichte der deutschen Politik von 1890 bis 1914 aus Grund
Geselltsaufstchten wieder aufgehoben worden, va- 418. int, Oktober (gegenüber 527 im Septem- ver). Die tägliche Zunahme war also im Oktober e*0** 9 (gegenüber etwa 10 im September), wäh- reno die täglichen Aufhebungen im Oktober etwa 14 (gegenüber etwa 18 im September) betragen haben-. Es ist also erfreulicherweise sestzustellen, «aß die Zunahme der Geschäftsauf sichten sich, Me in den Vormonaten, weiter verringert hat. ^ah die Aufhebungen sich ebenfalls vermindert iynben, kann wohl Darauf zurückgeführt werden, die Gesamtzahl der bestehe..den Geschäftsauflichten schon erh b.ich zurückg gangen ist. Daß die Abnahme der Gesamtzahl der Ge chästsaufsichten nicht lediglich der Verschärfung der Bestimmungen über die Geschäftsaufsicht zuzuschreiben ist, geht daraus hrrvor, daß auch die Konkurseröffnungen feit Juli in ständiger Abnahme begriffen sind (Konkurseröffnungen im Juli 1125, im August 895, im September 850, im Oktober 752). Der Selbstreinigungsprozeh der Wirtschaft von Inflationsbetrieben hat zweifellos zu einer gewissen Beruhigung des Wirtschaftslebens beigetragen. Die Gründe für die starke Ab en hing der Reu- anordnungen von Geschäftsaufsichten und Konkursen können wohl in der langsamer Geschäftsbelebung gesucht werden, die allerdings durch die allgemeine Kapitalschwäche sich nur in sehr gelingen Ausmaßen bemerkbar macht.
* Pfeiferhof - Binding - Bürgerbräu A. G., Frankfurt a. M. Die Verwaltung beabsichtigt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 30. September 1924 eine Dividende von 12 Proz. pro Rata temporis, also 9 Proz. effektiv in Vorschlag zu bringen. Das wären 22,50 auf eine 250-Goldmark-Aktie.
• Deutsche Erdöl A. G. in Berlin. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, das Aktienkapital auf 100 Mill. Gm. zu ermäßigen, und zwar durch Abstempelung der 1000-Mk.-Aktien auf je 100 Gm. Dem Reservefonds wurden fünf Millionen Goldmark überwiesen.
* Gasapparat- und Guhwerk A- G., Mainz. Die der Julius Sichel u. Co. K. a. A. in Mainz nahestehende Gesellschaft beabsichtigt eine Kapitalumstellung von 4 780 000 Pm. auf 385 000 Gm. gegenüber einem Kapital von 570 000 Mk. vor dem Kriege, das erst in der Kriegszeit auf 2 160 000 Mk. erhöht worden ist. Dem Reservefonds wurden 38 500 Gm. überwiesen Die Generalversammlung ist auf den 16. Dezember einberufen.
markensammeln in den letzten Jahren gefunden 'fjat, lenkt Die Aufmerksamkeit immer wei e er Kreise auf diese kleinen Papierstückchen, Die bisweilen einen so gewaltigen Wert darstellen kön- nen, und öfter als früher hört man von Funden seltener Marken, die durch Zufall gemacht werden. Schon mancher Erbe hat sich ein kleines Vermögen erworben, wenn er Die Kisten und Kasten aus dem Rachlaß des Großvaters öffnete und auf alten Briefen wunderliche Briesmarlen sand, deren wahren Wert nur ein Kenner feststellen konnte. Alte 'Marken bringen gewöhnlich natürlich keine goldenen Berge, sondern es müssen eben besonders gesuchte oder irgendwie merkwürdige Exemplare sein. Run gibt es eine ganze pteilje solcher Marken, die einen hohen Äurio« jitätStocrt haben und von Sammlern tausend'ach Mit Geld auf gewogen werden. Bei Der Entstehung Der Ausgabe Dieser Marke haben vielleicht Besondere ölmstände obgewallek und eine größere Verbreitung verhindert. Ein Beispiel für Die e All von Seltenheiten sind Die berühmlen „Toten- kopf-Marken", Die in Serbien bei der Krönung König Peters ausgegeben wurden. Ein scharfes Auge sieht im Mittelfeld dieser Marke zwei Köpfe. Mit Dem Profil nach rechts gewendet, taucht Der Kops König Peters auf; Darunter aber
— Eine monatliche Folge von Romanen erscheint unter dem Sammeltitel „Grüne Bücher" in preiswerter Ausstattung (Potsdam, Geschäftsstelle der „Grünen Bücher"). 1320a
— In der Sammlung „Aus der Werkstatt für die Werkstatt" des Verlags I. A. Mahr in München erschien alS neuestes Heft „Reuzeitliche LehrlingSerziehung" von Werkmeister I. Kurbach, das geeignet erscheint, durch die große Sachkenntnis, mit Dec der Praxis entstammende Verfasjer dies bedeutsame Problem behandelt, ein guter Führer zu sein auf dem Wege zur Rückkehr zu ernster fachlicher Aus-
bilDung im Handwerk sowohl wie zur alten Aus« fassung von Pflicht und Lichtung vor dem „gelernten Arbeiter". 1159
— Kultur kampfgetöne, von den katholischen Mitgliedern der Leitung des Jung- deutschen Ordens. (Iungdeutscher Verlag in Kassel.) 1360
— Die Schönheit Oberschwabens zeigt in Wort und Bild das neueste schwäbische Bilder- Heft des Tübinger Verlags Mexander Fischer: „Zwischen Donau und Bodensee". Wilhelm Schüssen gibt in anmutig plaudernder Form interessante Einblicke in Kultur und Kunst der schwäbischen Heimat und dankmswslle Erläuterungen zu den schonen Feoerzeichnungen Heiner Baumgärtners. 1122
— Vom Mittelalter zur Reuzeit. Von Geheimrat Prof. Dr. G. Below. (Wissenschaft und Bildung Rr. 198.) Gebunden 1.60 Mk. (Quelle & Meyer Leipzig.) Below stellt die Grundpfeiler staatlichen und wirtschaftlichen Lebens in der deutschen Geschichte in den Mittelpunkt seiner Darstellung. Aus Reich, Territorium und Stadt ist unser heutiges Reich entstanden. Alle diese Clemente sind noch immer in ihm lebendig und erschließen erst das Verständnis für die Eigenart unserer Verfassung. Gerichtsbarkeit Finanz- und Heerwesen hängen eng damit zusammen, und auch sie werden in großen Linien geschildert. So gibt Below auf knappstem Raume nichts weniger als einen Abriß der deutschen Ver- fassungs- und Wirtschaftsgeschichte, und wir sehen, welch reichen Schah die mittelalterliche Geschichte für die Vermittelung des Verständnisses der
— Sehr niedlich erzählte „Kribblige Geschichten" hat Richard Euringer, der bekannte humorvolle Plauderer in einem reizenden Bändchen „Pan und die Fliege" (bei H. Haessel in Leipzig) vereinigt. Märchen aus alten deutschen Vollst m und dem Orient, Legenden und Anekdoten sprechen hier oft von einer schlichten, ticken Weisheit. 1206
— Carl Ludwig Schleichs „Dichtungen" hat soeben der Berliner Verlag Ernst Rowohlt in einem schön ausgestattelen Bande herausgegeben. Diel Schönes enthält das poetische Werk des großen Arztes, lyrisch fein empfundene Raturbetrachtungen, Proben tLfster Se:lenkunde neben manch Profanem, von der Augenbli-cksstim- mung Eingegebenen und schnell Hrngeworsenem, das hier die Pietät des literarischen Sachwalters mit ausgenommen hat. Kleine dramatische Szenen und eine Reihe netter, kleiner Rovellen sind
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