leit an „ihre" Kirche, tix> sie getauft unb konftr- mtert wurden, auch wenn sie längst weitab in einer anderen Gemeinde wohnen. Berliner sind, wenn auch nicht besonders fleißige Kirchgänger so doch sehr aufmerksame Zuhörer. Der Redner erzählte weiter von den Äotstandsküchet^, welche die evangelischen Kirchengemeinden in Gros)- Berlin im vorigen Winker eingerichtet hatten. Es waren schließlich 142 Küchen, in denen ein 16 000 Gäste täglich etwa 20 000 Portionen ausgegeben wurden. Es wurden neben den unteren Dotts- schichten besvirders die verschämte Armut und der durch die Inflation verarnrte Mittelstand bedacht: für 1700 Kinder wurden 28 Speisungen neu eingerichtet. Die Ausgaben betrugen etwa 120 000 Gvllnnark monatlich. Zur Versorgung bedürftiger älterer Leute sind eine Anzahl Küchen den Sommer über durchgehallen worden. Es wird geplant, mit der kühleren Jahreszeit den Doll-- betrieb der Küchen wieder aufzunehmen und auch die 40 Wärmestuben wieder zu eröffnen.
Stadlpfarrer Schn iz er aus Bad Mergentheim wußte sLhr fesselnd aus Württemberg zu berichten. Der Redner schilderte in einem geschichtlichen Rückblick die Eigenart des württembergischen Kirchenwesens, das von Herzog Christoph als eine feste Burg des Protestantismus im Süden gegründet ist und als ein förmlicher Kirchenstaat drei Jahrhunderte überdauert hat. Mich dem Zusammenbruch vor der absoluttstischen Staatsgewalt und den liberalen Ideen zur Anfang des 19. Jahrhunderts passierte die württenrbergische Kirche eine Periode des Riedergangs und der geringen Dinge, aus welcher sie sich von der Mitte des vorigen Jahrhunderts an in Angleichung an die Einrrch- tungen der Presbhterial- und Synodalverfassung zu erholen beginnt. Jetzt ist sie berufen, gegenüber Den radikalen Mächten des Umsturzes und der kirchlichen Auflösung ihre Kraft zur wahren Volks- krrche zu erweisen. Was sie hierzu befähigt, ist der tief rÄigiöse Sinn des schwäbischen Volkes, die altbewährte Verbindung mit dem Piettsmus und eine echt evangelische Weitherzigkeil, aber auch die Geschlossenheit des württembergischen Kirchen- wesens,das keinen Parteistreit kennt mti> dank der trefflichen Erziehung der theologischen Jugend im Pfarramt über eine große Zahl der besten Köpfe verfügt. Dazu kommt als neueste in den Revolutionsstürmen erwachte Bewegung die umfassende Arbeit des Evangel. Dvlksbundes, der sich dieDer- wirklichung des evangelischen Gemeindeideals zum Ziele gesetzt hat. Das Pfarramt, das früher in Württemberg die regierende Stellung der „geistlichen Obrigkeit" eingenommen hatte, ist jetzt rm Begriff, in eine Führerstellung einzurücken für die zahlreichen lebendigen Kräfte, die sich für den Aufbau der Gemeinde in Abwehr und positiver Arbeit darbieten. Die Gefahr für das Pfarramt ist heute die unruhige Vielgeschäftigkeit, welcher es zu begegnen gilt mit ernster Vertiefung in das alle und ewig neue Evangelium von Christo Jesu, das auch unsere Zeit vor allem andern braucht.
Gemeindegesang und anregender Meinungsaustausch in geselliger Llnterhaltung bildeten den übrigen Inhalt des denkwürdigen Abends.
Wirtschaft.
* Herabsetz ung des „Auslanddiskonts" der Reichsbank. Wie wir von der Reichsbamk erfahren, wird künftig beim Kauf von Austandwechseln unb Schecks an Zinsen nicht mehr ein Satz von 2 Prozent über dem jeweiligen Bankdiskont des Landes, in welchem die Wechsel zahlbar sind, berechnet, sondern nur der Leine ausländische Banksatz, sofern er 5 Prozent unb höher ist. Ist der Austanddiskont unter 6 Prozent, sind als Mindestsatz 5 Prozent zu berechnen. Eine Ausnahme bilden Domizilwechsel, deren Bezogene nicht in dem Zahlungslande ihren Wohnsitz haben: solche Wechsel sind nach wie vor zu einem um 1 Prozent erhöhten Diskontsatz, also mindestens zu 6 Prozent, abzurechnen. Der bisher zwischen akzeptierten und unakzeptierten Aus-
lanDwechseln gemachte ^Interschred in Der Kurs- bevechnung ist fortgefallen, d. h. der bisher für unakzeptierta lange Wechsel festgesetzte Kursabschlag wird nicht mehr berechnet.
■ Vergleich bei Decker-Stahl — Geschäftsaufsicht Verlängerung. R.chdem die Deriviertel-Mehrheit für den 35prozenLigen Vergleich zustandegetvmmen ist, Hal das Gericht dem Antrag auf Geschäftsalufsichtverlängerung stattgegeben. Es ist indessen noch nicht bekannt, wer die Summe garantiert, die der Vergleich fordert. Auch wurde noch nicht mitgeteilt, wie sich die künftige Gestaltung der Sanierung gestalten wird unb wieviel überhaupt noch zu retten sein wird.
Börsenkurse.
5n Billionen Prozent
Schluß. Schluhl
Datum: f 22. '. | 23. 9.
13
39,50
17,25
17
9,6
3
9,26
8,91
13,40
12,65
15,65
15,26
Schloß.! Schluß» Siirs | Rurs
26,25 4,90
8,70
12,5
10,9
12,25
49,5
35,75 44
2,1
3
2,5
10,25
0.56
27,65
5,10
9,75
10,9
9.27
12,5
12,6
1,95
0,355
0,3
35,5
1.85
25,90
4,95
1,5
3 4,13 9,75
12,4 1,45
3,35 4 10,25 3, SO 2,85
26,13 4,90
37
45
2,20
2,80
6,25
10,75
18,5
1,79
42 85,75 12,65
44,5
27
5,10 9,8
11
37,40
45,75
2,20
2,75
10
26 4,90 9,50
11 0,320 12,62
13
1,95 0,330
0,3
1,450 1,440
2
0,705 1,56
1.9
12,65
15
14,75
15,50 6
11,65 18.65
1,2 12,5
16 15,65 6,30 16,5 14,4
9 13,5
11,10
12,75
49,25 52,9
68,5
16
19,25 6,75
11.13 41,13
12,75
1.40 0,325
0,5
47.5 10,50
12 61,5 62,25
69 15.80
18 6,50
11,13 39,4
33,75 36,25
1.6 0,325 0,425
49,9
11 12,50
51 52,75 68,5 16,75 13,25 6,80 11,SO 40,75 33.75 36,25
1,425 1,410
1,97 0,68 1,16 ',85 1,75
1,79 4,2
86
12/25 42,5
27 S
9,50 11,25
35,50
1,85
25,25
4,95
85 3 I '275 |
5,20
10,50
18
68,9
16.25
17,9
6.4
1,110 1,450
1/75
2,012 >
0 o
1 6?0
3
15 5,05
11,25 18
1L
12 15,13 14,75
6,3 16,90 14,40
8,65 12,62
8,13 36.50
43
2.1 2.80 2,25 10,5 0,56
1
12
1.5
3,2
3,9 9.76 3^5 2,85
Frankfurt«. M Berlin
1,095 1,475 1.425
1,98 0,69
1,510
1L 1,45 1,55
4.2 86
12,40
• •) Dom LückzahlungSwert.
Frankfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des »Gießener Anzeiger".)
Frankfurt o. M., 23. Sept. Tendenz: Weiter schwach. Für die Börse, die schon feit Lagen mit einer weit verbreiteten Unüift und Zurückhaltung belastet ist. wollte sich auch heute
6% Deutsche ReichSmllech« . <% Deutsche RetchScmlethe . 3'/?/., Deutsche Reichsanlethe 3% Deutsche Reichsanleihe . Deutsche SparpramieuanleHe 4®/o Preußische RonsolS . . . 4% Hessen 3V,°/o Hessen..........
3°/o Hessen...........
Deutsche Wertb. Dollar-Ant. dto. Doll.-Schatz-Autretsng.'^ <°/o Zolltürkeu .....
6% Goldmexttaner......
Berliner HandelSaesellschaft. Commerz- und Prwat-Banl. Darinst. und Natioualbank . Deutsche Baut.........
Deutsche Bercinsbank . . . . Diseonto Commaudtt .... Mctallbani...........
Mitteldeutsche Kreditbank . . Ocsterreichische Lredttanftalt. Wcfkbank............
Bochumer Guß .......
Buderus Caro..............
Deutsch -Luxemb arg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau Kaliwerke Aschersleben. .. . Kaliwerk Westeregeln Lamahütte Oberbedarf Phönix Bergban Rhetnstahl Riebeck Montan ....... Tellus Bergbau Hamborg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llohd Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann ...... Anglo-Cont-Guano .... Badische Anilin.....
Chemische Mayer Alapin . . Goldschmidt . Gries veimrr Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung . . ..... Rütgerswerke ......... Scheideanstalt Allg. ElettririlätS-Sesellschaft Bergmann...........
Mainkraftwerke Schultert.......... .
Siemens & HalSke ..... Ldlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt.....
Meguin........... .
frankfurter Armaturen . . . onservensabrik Braun . . .
Schuhfabrik Her» . . ....
Sichel..........
Zellstoff Waldhof.......
Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . . .
23. 9.
Kur«
22.9.
fein Lichtblick zeigen Erne ‘-Ket3>e ungirrrmger Momente, vor allem die prekäre Wirtschaftstage, die durch den stillen Verlauf der Messen gekennzeichnet ist, ferner die ilnfidjcrfjeit, die durch die Geldumstellung auf den Markt getragen ist, belastet die Stim.mung sehr stark und verschärft die Zurückhaltung auf das äußerste. Das Geschäft, das sich auf geringe Entsätze beschränken mußte, wickelte sich in der Hauptsache bei der Derussspekulation ab, die sich vor allem glatt zu stellen suchte. Unter diesen Umstanden eröffnete die Börse auf der ganzen Linie in schwacher Haltung. Am Anleihemarkt waren die älmfätze etwas lebhafter, doch war die Stimmung auch hier weiter schwach. Ausländische Renten notierten erheblich schwächer. Starke Zurückhaltung machte sich am Aktienmarkt bemerkbar, wo die Abgaben stärker zum Ausdruck kamen. Am Montanmartt betrugen die Kurseinbäßen bis zu V/2 Prozent. Auch ajf den anderen Märkten bröckelten die Kurse erheblich ab; etwas gehalten schien der Bankaktienmarft, doch war auch für diese Werte das Interesse etwas geringer geworden. Der freie Verkehr hatte kleinstes Geschäft und die Kurse bröckelten weiter ab. Apl 23/4, Decker Stahl 0,9, Decker Kohle 5 s, Petroleum 177s. üfa 12'7, Krügershall 9 25, Growag 0,175. Am Geldmartl bleibt Mou * - -ctb leicht und wurde mit 1 bis 11 . unter crtvi Adressen abgeschlossen. Am Devisenmarkt bleibt das Geschäft still. Im Asancenhandel wutde der Pariser Frank in Pfundparität mit 84,95 und in Dollarparität mit 18,93 bewertet. Die Mark behauptet ihren Stand mit 4,20 Diktionen für den Dollar. Im weiteren Verlauf der Börse herrschte schwache Haltung vor.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. W.
<An Billionen Mark anSgedrückt. BuenoS-AireS. London, Reu» York, Japan, Rio bt Hanctro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.
22. Septbr.
23. Septbr.
Repart. %
V>. | 2.3.
vmtlichr Notteruna
Amtlich- 'Jiotienttti
Geld
Pries
(Selb
'Met
2lmft.-Rott.
161,74
162, ^6
161,79
n 2,71
voll
voll
20,70
20,80
20,55
20,75
voll
voll
Ehristinnia.
67,66
57,94
57,66
57,94
voll
voll
Kopenhagen
71,47
71,8t
71,77
72,23
voll
voll
Stockt-olm .
HelsmgsorZ.
111,42
111,98
111,37
111,93
voll
voll
10,49
10,25
10,49
10,55
voll
voll
Italien. . .
18,41
18,706
18,51
18.33
16,49
voll
voll
London. . .
18,795
18,685
18,775
voll
voll
Nenyork . .
4,13
22,226
4,21
4,1 J
4,21
voll
voll
Paris....
22,345
22,105
£2,225
voll
voll
Schweiz . .
79,24
19,64
65,78
< 9,29
79,79
voll
voll
Spanten. .
65,61
b5,26
15,54
voll
voll
Men in D.» Oest. abgest
5,92
5,94
5,92
6,94
voll
voll
Praa
Budapest. .
12,67
12,63
12,54
12,EO
voll
voll
5,45
6,47
5,45
5,46
voll
voll
Buen.-Aires
1,465
1,475
1,475
1,485
voll
Bulgarien
3,07
3,09
8,05
3,07
voll
voll
Fapan . . . Wo de Jan
1,706
1,715
1,705
1,716
voll
voll
0,395
1,405
0,395
6,405
voll
voll
Belgrad . .
5,88
6,90
6,85
5,87
voll
voll
Lissabon . .
11,97
'2,03
11,97
'•2,03
voll
voll
Banknoten.
FrrTfn. 23. Sept.
Geld
| Briet
Re^an.
Amerikanische Noten ..... Belgische Noten........ Dänische Noten ...... . Enqs'sche Noten..... . ,
Französische Note» ...... Holländische Note:: ...... Atalicnische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch-Ocsterr.äioo Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten......
4,11 20,45 71,77 18,65 22,09
161,59 18,45 57,49
5,89 2,09
111,20 79,10 55,01 12,50
5,77
4,21 20,55 72,13 18.75 22.21 U2.11
18,55 57,77
5,91
2,11 111,77 79, si; 65,29 12,56
5,39
voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
Berliner Dorfe.
(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger".)
Berlin, 23. Sept. Die SJörfc steht heute im Zeichen außerordentlich geringen Geschäfts und starker Zurückhaltung, besonders aiuf dem Aktienmarkt. Der heute stattfindende Minister-
rar loane oie axtrramgen sämtlicher ‘Sbrrcnrer» stände in Berlin über die Frage bei' Aktienzu>° fanrmenlegung und über Steuerangelegenheiten haben begreiflicherweise eine gewisse Zurück- haltung h.-rvorgerufen. Die Börse wartet zunächst die politisch und wirtschaftlich wichtigen Entscheidungen ab. Es kommt hinzu, daß der herannahende Quartalsultimo am Geldmarkt seine Schatten vorauswirft und zu einer gewissen Geld- rerfteifung führt. Das Geschäft in Jndusttiepa- pieren war in der ersten Börsen stunde gleich null. Man darf jedoch aus dieser heutigen Lustlosigkeit der Börse keine zu weitgehenden Schlüsse ziehen hinsichtlich der Goundtendsn-z der Börse Auch am Anleihemartt geht die Käuferschar nicht mehr so schroff ins Zeug, wie in der vergangenen Woche. Auch hier übte der herankommende Termin einer neuen Sitzung des Aufwertungsausschusses einen starken Einstich aus. Die Spekulation hält es für geraten, diese Verhandlungen abzuwarten.
Frankfurter ®ctreibdröc|e.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 23. Sept. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 24 bis 25, Roggen, inländ. 22 bis 23, Sommergerste für Drauzwecke 25,50 bis 27. Hafer, inländ. 22 bis 23,75, Mais (gelb) 19,75 bis 20, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 36,25 bis 36 75, Roggenmehl 31 bis 31,50, Weizenkleie 12,50 bis 12 75, Roggenkleie 12,25 bis 12,50. Tendenz unverändert.
Berliner Produktenbörse,
Berlin, 23. Sept. Am Getreidemarkt In- landsweizen lustlos, Jnlandsroggen ruhig bei abwartender Haltung der Müller, aber Llllstands- geschäft in Roggen sehr lebhaft. Es notierten je 1000 Kilogramm: Weizen (märt) 226 bis 234, Roggen (märt.) 210 bis 214, Gerste (mark.) 225 bis 250, Geiste (neue) 200 bis 210, Hcher (märt) 182 bis 190, Raps 345 bis 350, Leinsaat 440 bis 450; für je 100 Kilogramm: Weizenmehl 34.50 bis 35.00, Roggenmehl 30.25 bis 32.50, Weizenkleie 15.25, Roggenkleie 13.25, Viktoriaerbsen 32.00 bis 36.00, kleine Erbsen 22.00 bis 26.00, Futtererbsen 19.00 bis 20.00, Peluschken 17.00 bis 19.00, Ackerbohnen 21.00 bis 23.00, Wicken 17.00 bis 17.50, Lupinen (blau) 13.00 bis 15.00, Lupinen (gelb) 16.00 brs 19.00, Sevadella (all) 15.00 bis 18.00, Rapskuchen 15.00, Leinkuchen 25.50, Trockenschnitzel 13.80 bis 14.00, TorfmÄasse 9.00. Kartoffelflocken 19.00 bis 19.50.
(In einem Teil der Auflage wiederholt) Eine neue Erfindung in der Uebersee- telegraphie.
Berlin, 23. Sept. (WTB.) Lieber eint Epoche machende Neuerung in der Seetabeltele- graphie berichtet auf der Rc»tu r forscher- versammlung in Innsbruck Prof. Dr. Wagner-Berlin, der Präsident des Tele- graphen-technischen Reichsamtes. Bisher konnte auf langen transozeanischen Kabeln nur recht langsam telegraphiert werden. Auf den Kabeln zwischen Europa und Rordamerika werden zum Beispiel in der Minute nur 180 Buchstaben befördert. Professor Wagner und seinen Mitarbeitern ist es nunmehr gelungen, die Geschwindigkeit auf 1000 bis 1200 Buchstaben in der Minute zu steigern.
Sturmkataftrophe in Nordamerika.
Sankt Paul, 23. Sept. (WB.) Bei einem Wirbelsturm in Minnesota und Wisconsin kamen 60 Personen ums Leben. Unter den Verletzten befinden sich 25 Schwerverletzte. Von dem Sturm wurden zahlreiche Häuser zerstört.
PonnefeldtsTee
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Die verehr!. Mitglieder unserer Bank werden zu der am Freitag, dem 3. Oktober 1924, 8 Uhr abends, im Hotel Schütz stattfindenden
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Tagesordnung:
1. Erstattung des Geschäftsberichts für 1923;
2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Iahresrechnung und Bilanz und die dem Borstand und Aufsichtsrat zu erteilende Entlastung;
3. Verwendung des Rechnungsüberschusses;
4. Beschlußfassung über die Genehmigung der Goldmarkeröfsnungsbilanz am 1. Januar 1924;
5. Ersatzwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrats;
6. Statutenänderungen (Erhöhung des Geschäftsanteils, § 48; Zahl der Geschäftsanteile, § 50; Festsetzung der Haftsumme, § 51);
7. Verschiedenes.
Gießen, den 23. September 1924.
Handels- und Gewerbebank m L
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats: Adolf Noll.
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