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§ 5

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Anleihen, die auf Dollar lauten.

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Berliner Börse.

(Sigener Drahtbericht des »Gießener

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66

Zur Aotiz: Die Berliner Wertpapieo» bvrse notiert nach folgenden Grundsätzen:

u, 0. 0.93 0>? 1,33

0,45 1,04 1.06 1,02

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27.8

4,10

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125 15 13 20.61

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47

19LS 11,

6i 128.-. 15,2

20

Prozent nach der bisherigen Rotierungsart notiert sind, in »Reichsmark für eine Million Papier« mark", c) 815 Prozent ReichSIchayanweifungen .St* von 1924 inReichsmark für eine Milliarde

1. für Aktien und Anteile, a) die noch nicht auf Goldina rk umgestellt "

pinen. blau 11,5013,75. Lupinen, gelb 1516. Serradelle, alt 1012, Serradelle, neu 1517, Rapskuchen 1717,40. Leinkuchen 25,7526. Trockenschnihel 9,309,50, Torfmelaffe 8,90

^rflnrTrrtx Ul| Ftrffn

. . Werte, a) soweit ft»

nach der bisherigen Rot.erungSart über 15 Wil- Karben Prozent notierten, inReichsmark für 100 Papiermar5', b) soweit sie bi« 15 Milliarden

in Prozenten:

5. für die nach Sachwert verzinslichen P'anb- Briefe und Schuldverschreibungen, die bisher in Billionen notiert tourXm, in ^ReichSura k'.

Devisenmarkt DerlmFrautftnck a. TL

(3n Billionen Mark ausvedrückt Buenos-Sins. London. He» hort. Oaean, «to de fta.irtro für eine kwbetr. Dien nntz cubarr': für 100000 Etn beiten, alles übrige fdt 100 tüibdttnJ Telegraphische Auszahlung.

4,19a :o.5" 73 88 io b> 2.61

70.09 18,1 t3.4- 6,90'

2.17 113,58 81,7«. 18,55 12,71

5,75

Buntes Allerlei.

Dieschönste Musik".

Fritz Kreisler, der weltberühmte Geiger, der jetzt in England wieder besondere Triumphe gefeiert hat, veröffentlicht In einem Londoner Blatt eine interessante Plauderei überSie schönste Musik in der Welt".Ratürlich sind die Anschauungen über da«, was man als die schönsten Töne in der Welt empfindet, sehr verschieden", schreibt er.Manche glauben, es sei nichts so wundervoll, als das Lied eines Sängers, der mit seiner Stimme die ganze Skala der menschlichen Leidenschaften ausdrücken tonn; andere wieder meinen, daß der Geiger der Welt die süßeste Musik schenkt. Der majestätische Klang einer Orgel geht man­chem über alles, während es wieder für eine Mutter keinen süßeren Laut gibt, als das Krähen ihres Babys. Aach meiner Ansicht ist die schönste Musik, die uns die Welt dar- bieten kann, nicht von Instrumenten erzeugt, sondern es ist der Gesang des Waldes. Es gibt wenige Freuden, die sich damit ver­gleichen lassen, wenn man tm Sommer in einem Tannenwald der Musik des Windes lauscht, der durch die Zweige streicht, und seine Harmonie sich verschmelzen hört mit dem Ruf der Vögel, dem Summen der unzähligen 3nfeften, dem An- und Abschwellen dieser mächtigen Töne, die den Klang der Orgel nocki übertreffen. Zch erquicke meine Ohren an der Musst des Waldes und werde durch sie erfrischt, wenn alle andern Töne ihre Macht über mich verloren haben. Es ist ein Mittel, das immer hellt. Der Wind ist der Grundwn für viele Musik der Tatar. Sein Gesang mur­melt von Freude, wenn er durch die goldenen Kornfelder streicht, ja, man kann sogar die verschiedenen Töne unterscheiden, die er tn den einzelnen Getreidearten hervortust. Die tiefe Stimme des Weizens z. D. mag uns wie der Baß eines Sängers anmuten, und der

ttenuid) oiel -lüarcnoi perau»gtömmen war. uub e« entwickelte sich infolgedessen in Montanwerken eine ziemlich bedeutende Abschwächung Rament- llch Stinneswerie muhten sich grobe Kursein- buhen gefallen lassen, aber auch Harpener letzten wesentlich schwächer ein. waren bann allerdings gesucht. Immerhin gibt die Entwicklung der inter­nationalen Verhandlungen und namentlich die Tatsache einer Bersländigung zwischen der Visen- industr'.e und der weilernerarbeitenden Industrie dem Markt einen guten Rückhast Auf den übri­gen Märkten mochte sich die FeiertagSstim- mung eher bemerkbar, nur bei Farbwerten nicht Im übrigen land da- herauSkommende Material überall gute Aufnahme In Schistahrt «werten blieb daS Geschäft lebhaft. Zu höheren Kurten ge­sucht sind Erdölaktien Am Markt der h e i m i - lchen Renten blieb das Geschäft still Die Kurte haben ihre Freitagaoanren wieder ver­loren Der Geldmarkt liegt unverändert. Am internationalen Devisenmarkt zeigten sich keine wesentlichen Deränderungen. die europäi­schen Edelvaluten bleiben fest.

Frankfurter Getreidebörse.

(eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger-.) F r a n k s u r t a. M., 22. Dez SS wurden notiert: Weizen. Wetterauer 21,50 biS 24,50 Mk, Roggen, inländischer 21,50 bis 24. Sommergerste für Brauzwecke 25 bi« 29. Hafer, inländischer 18 bi« 22,50, Mai« (gelb) 21.50 bis 22, Weizenmehl, inländische« (Spezial 01 39,25 bis 41. Roggen­mehl 34,50 bis 37.50, Weizenkleie 13,50, Roggen- Nele 12,60 biS 12,75, Erbsen 30-38, Linsen 45 bis 50, Heu, süddeutsches, gut und trocken 10, Weizen- und Roggenstroh 6 biS 6,50, Treber, ge­trocknet 21,25 bis 21,50 Mk. Tendenz: fest.

Frankfurter Echlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht deS »Gießener Anzeiger*.) Frankfurt a. M., 22. Dez. (Sig. Draht­bericht des .Gieß. Anz.".) Aufgelrieben, waren: 1216 Rinder, darunter 268 Ochsen. 46 Dullen, 902 Färsen und Kühe, 914 Kälber, 484 Schafe, 1876 Schweine. Es wurden notiert: Ochsen, voll- fleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 50 bis 56 Mk.: junge, fleischige, nicht auSgemästete und ältere ausgemästetc 44 bi« 50; mäßig ged nährte junge und gut genährte allere 30 bi« 40. Bullen: vollfleischige, ausgemästete Färsen höch­sten Schlachtwerts 43 bis 47; vollsleifchige jüngere 37 bis 42. Färsen und Kühe: vollfleischige aus- gemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 48 bis 55: vollsleifchige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren 38 bis 46; wenig gut entwickelte Färsen 37 bis 47; ältere ausge­mästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 30 bis 37; mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 28; gering genährte Kühe und Färsen 10 bis 18. Kälber: feinste Mastkälber 70 bis 76; mittlere Mast- und beste Saugkälber 64 bis 70; geringere Mast- und gute Saugkälber 55 bis 63; geringe Saugkälber 45 bis 52. Schafe: Mastläm­mer und Masthämmel 35 bis 40; geringere Mast- hämmel und Schafe 30 bis 35; mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafes 20 bis 25. Schweine: vollfleischige von 80 bt« 100 Kilogramm 78 bis 80; unter 80 Kilogramm 70 bis 78; von 100 bis 120 Kilogramm 78 bis 80; von 120 bis 150 Kilogramm 78 bis 80: Fettschweine über 150 Kilogramm 78 bi« 80. unreine Sauen und ge­schnittene Eber 60 bis 70 Mk. Marktverlaus: Rin­der bei langsamem, Kleinvieh und Schweine bei lebhaftem Handel geräumt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 22. Dez. Am Prr^uktenmarkt hält die Festigkeit an, doch kam es zu keinem größeren Geschäfte. Di« Kurse vom Samstaa wurden ge­halten. Am 3. Feiertag (27. Dezember) bleibt die Produktenbörse geschlossen. Am Mittwoch, 24. De­zember, findet der Derkehr von 11 1 ilftr statt. Es wurden notiert pro 1000 Kilo Weizen, mark. 222228, Roggen, märf. 219222, Gerste, märt. 246-271, Gerste, neue 198212, Hafer, märf. 175187, Mais (1000 Bln.) 216218, Rap« 400, Leinsaat 420425; für je 100 Kilo: Wei­zenmehl 3134, Roggenmehl 3134. Weizen- fleie 14,7014.80, Roggenkleie 13.6013.80, kleine Erbsen 2122. Futtererbsen 1920, Pelu'chken 1516. Ackerbohnen 1920. Wicken 1718. Lu-

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Holzrcrkohluug viüigersivcrke ......... bchetdeanttaU ........

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Metallaclell>chah trautsten. Pci Union « .». ...... Echuhiabrik perz......

Sichel. . . Hröfloff Saibbof.......

Zuckerfabrik FrmikNtttzet . . Zuckeriabrik Wagyüulet . .

&°ff u. Widmann 35 Hoch- und Tiefbau 1.75, ^olzmann 5.4. 3nag 1.4. Gebr FunghanS 12. MetaUgesellfchast 17L0 Rheinckches Metall 9.62. Julius Sichel 2.90. Thüringer Slekknzität 10,7, Chemische Mainz 10. Bad. Jucker 3,55 II Ana­tolier 6.40. Preuhenkali 3,70.

Dörfenk»rfe.

Berlin, 22. Dez. Trotz der bevorstehen­den Feiertage entwickelle sich an der Dorbörse am Montan markt ein sehr lebhaftes ®e- schäfi, wobei Phönix und 2ibeinstahl im Bord er­gründe des Interesses standen. Bei Festsetzung der ersten Kurse stellte sich jedoch heraus, daß

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TantliSc Noten ...... kngltschc Noten........ Franiöülche Notrm ...... hollandilche Noten nt.ilienische Noten ..... Norwegüche Noten......

Deutsch ^eftrrr . i too Leone» RumänüL, 9?ottn......

Schwedische Noten ..... Schweirer Noten.......

6panische Noieu ...... richechoiiowaklsch« Noten .. Ungarische Noten . . ..

Wirtschaft.

'^Edli.genstaedt u. Lo.. Gießen. . - gestrigen Generalversammlung wurde die Umflellunq des Aktienkapitals im Verhältnis A SU 1 1250 000 Mk. Gm. (Friedens-

Vorzugsaltienkapital« im Derh^tniS von ] Million Mk. auf TOOOD Gm.. d. h. unter den Goldc.nzahlungswert genehmigt. Don der Derwallung wurde miwe- Beschäftigung zur Fell befriebigmb c! ^TC 3^rel^c 1°^ ober immer noch gedrückt ®ic Äonfurrena gegenüber dem Ausland ist er- ?CTt gilt namenllich von dem bisher ni<6' ^hr günstigen Zolltarif.Verhandlungen, jetzt mit Belgien, Spanien und Frankreich.

* Deutsche Effekten- und Wechfel- bank. Frankfurt a. M. Die a. o G.-V. ge­nehmigte einstimmig die vorgefchlig?ne Ilmstel-

^V.^rhSltni« 20:1 auf 7.5 Mill. Dm. Aktienkapital und e ne Million R.serve. Der Ge- schrttsgang im laufenden Jahre sei im ganzen nicht unbefriedigend, leide j.-doch ebenso wie b i anderen Instituten unter den Schwier gk iten de« cbefenabbauc«. Imm -rh n glaub' die V^rwal- tung, für daS Geschästsjnhr 1924 e ne ange­messene Dividende in Aussicht stellen zu können.

* Farbwerke vorn,. Meister, ßu- cku« L Brüning. H o ch ft (Main). Die Generalversammlung der Gefelllchaft geneh­migte einstimmig die bekannte Goldbllanz und die Umstellung auf 176 Mlll. Rm Stammaktien (5:1) und 12 Mill. Rm. Vorzugsaktien, lieber die Geschäftslage wurde vom Direktorium an­geführt. daß über da« Ergebnis des laufenden Jahre« noch kein llares Bild vorliege. Das Unternehmen arbeitete 1924 unter den bekannten erschwerten Bedingungen und wurde durch die Absatzstockung, vor allem in der Tertilindustrie. mitbetroffen. Auch der anderweitige Verlust an Absatzmärkten mache für absehbare Seit eine ProduktionSeinschränkung notwendig Die Ver­waltung stehe in Beratungen, diese Einschrän­kungen möglichst rationell vorzunehmen. 2Irbeitcr- entlassunaen mußten demgemäß in ziemlich höch­stem Umfange vorgenommen werden, sie dürften aber heute beendet fein. Aus den anderen Pro- duktion-gebieten war der Geschäftsgang allge­mein befriedigend. Den Ausfall auf dem Färb» ftoffgebiet suchte man durch Aufnahme neuer Fabrikationszweige wettzumachen 3n der letzten 3cit sei eine Belebung des Geschäftes eingetreten. Die Verwaltung hegt trotz aller Schwierigkeiten das Vertrauen in die Zutunst. und glaubt be­reits eine angemessene Dividende für 1924 in Aussicht stellen zu können. 3m Vergleich zu der Ludwigshafener Gesellschaft bleiben die Höchster Farbwerke zwar dem Roinvermöaen nach zu­rück, was aus die bei Ludwigshafen noch nicht vollzogene Ausschaltung des Stickstoffgebietes zu­rückzuführen fei; auf die Gewllmverteilung bleibe die« bekanntlich ohne Einfluß.

Kalle & C o. A. G.. Biebrich. Die G.-V. der Gesellschaft, die gleichfalls in Höchst abgebalten wurde, g'mehmigte d e Goldb'lanz und die unveränderte äleb-rnahme des Pip ermarf» Aktienkapitals von 6 M ll. Mk. in die Goldbilanz.

Chemische Fabrik Griesheim Elektron. Frankfurt a. M. D e D.°V ge­nehmigte die b kannte Goldbilanz und älmftelüing auf 44 Mill Rm. Stamm- und 3 2 Rm. Vorzugs­aktien unter Bildung einer Rücklage von 4.4 Mill. Rm. und einer weiteren ilnterstühungsrück läge von 4 Mill. Rm. Auf Anfrage teifie der Vorstand mit, daß es der Gesellschaft infolge der raschen Umstellung, der hohen Preise und der ausländischen Konkurrenz im laufend-n Fahre recht schwierig ging, daß man aber trotzdem mit einer den Verhältnissen entsprechenden D.vidende rechnen könne.

" Die Vteheinfuhr aus Dänemark unterbunden. Die der amtliche preußische Pressedienst mitteilt wird wegen der bedroh­lichen Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche in Dänemark das preuß sche Landwirtschafts- Ministerium bis auf weiteres eine Einfuhr­genehmigung für lebendes dänisches Rutz- und ^tchtvieh und für lebendes dänisches Schlachtvieh nach den zugelassenen preußischen Schlachthöfen nichtt mehr erteilen. Auch die Durchfuhr leben­den däTtischen Viehs durch Preußen wird bis auf weiteres nicht mehr gestattet. Die bereits erteilten Gin- und Durchfuhrgenehmigungen für lebendes dänisches Klauenvieh verlieren ihre Gültigkeit mit Qlblauf deS 3. Januar. Die Eiir- und Sttirc^ fuhr dänischen Fleisches bleibt gestattet.

Frankfurter Abendborse.

Frankfurt a. M.. 22. Dez Die Börsen- kage bietet unverändert ein lebhaftes und festes Aussehen und es machen sich ferne Antigen zu Glattstellungen gellend, wie dies gewöhnlich vor langen Börsenpausen die Regel bildete. 3m heu­tigen 2ll»endverkehr waren Anllinwerte weiter scharf gesteigert, und zwar auf neue Käufe der Spekulation sowie des Auslands, in dessen be­sonderer Gunst die Farbstoffwerte zu üefyen schei­nen. 3n zweiter Linie lagen Elektrowerte sehr fest, die gleichfalls reger Aachfiage begegneten. Mon­tanwerte schlossen sich in mäßigem Tempo der Aufwärtsbewegung an, so daß hier ein Teil der erlittenen Verluste von heute mittag wieder aufgeholt werden konnten, ilnverändert ruhig liegt der Dankaktiemnarkt bei kaum veränderten Kursen. Don Schisfahrtsaktien bröckelten Hapag etwas ab. Dm Anleihemarkt behielt feine lust­lose und schwächere Tendenz bei. Ausländische Renten geschäftslos. 'Sic sonstigen Industriewertc liehen nennenswerte Aenderungen nicht erkennen. Die Börse schloß für Anilinwerte lebhaft und fest. Deutsche Renten: Kriegsanleihe 0.775. Preuß. Schätze von 1924 0,340. Ausländische Renten; Zolltürken 10.50 bis 10,40. Montanaktien: Bu­derus 19,25, Gelfenkirch?n 9325 bis 94, Harpener 126.50. Mannesmann 88.25 bis 68. Mansfelder 4,50. Earv 11.50, Phönix 58 25, Rheinische Braun­kohlen 46, Rheinstahl 55,50, Rombachc-i Hütte 31,25 bis 31,50, Tellus 3,10, ßaurabuttc 6.7. Kali Llscherslebmi 1525. Westeregeln 20,50. Ehe­rn Ische Aktien. Badische Anllin 32,13, Anllin Berlin 26,25. Chemische Griesheim 27. Scheide- aiftalt 22. Elberfelder Farben 27.87. Th. Gold­schmidt 23 bis 23J25, Höchster Farbwmcke 27.9 bis 27,8. Holzverkohlung 8.40, Rütgerswerke 17,87. Elektrowerte: AEG. HL bis 12. Elektrische Liefe­rung 10.70 bis 11. Licht und Kraft 8,30. Fellen 33.75 Siemens Halske 77. Bankallien: Allgemeine Deutsche Kreditanstalt 3.25 Berliner Handels­gesellschaft 138. Commerzbank 6.12. Darmstadter Dank 12 8. Deutsche Dereinsbank 0,32. Diskonto- aeseMchafi 16.87. Dresdner Dank 8,40, Metall­bank 19.75. Mitteldeutsch: Kreditbank 1.75. Oester­reich sche Kreditaktien 9,60. R:ichsbank 63, Rher- «ische Kreditbank 3,20. Transportwerte: Hapag

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19.7.

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OöOere Ton Der ewn wted« cnpran rmn Sängerin und der schrillere, aber liebliche Ton des Hafers ist manchmal rote ein Tenor, manch­mal wie die helle Stimme eines Chorknaben. Die Glockentöne einer entfernten Dvrfkirche haben einen melancholischen Reiz. Der brau­sende Lärm einer Großstadt hat nachts eine musikalische Kraft, während er bei Tage barl und häßlich anmutet Die Rocht, die so viele Dinge weicher und zarter erscheinen läßt, macht auch die Töne melodischer. Dos Rauschen bet Wellen mag manchem Ohr gefallen, aber nicht dem meinem. Vielleicht kommt da« daher, daß ich in einem Gebirgslande aufgewachsen bin. fern vorn Meer; dort lernte ich die Musik lieben, die mit dem Wind über die Bergwiesen kommt und in dem Tosen der Vergflüsse lebt. Die menschliche Stimme kann im gewöhnlichen Gespräch musikalisch sein. 3d) wurde zuerst zu meiner Frau hingezogen durch die Schön­heit ihrer Stimme, während sie hinter mir stand und ich sie noch nicht gesehen batte. Es gibt Zeiten, in denen keine Musik der Welt so schon wirkt wie willkommene Stille. Das ist die schönste Musik von allen. Wenn rings­um alles still ist, bann erwachen die Inneren Harmonien, und in solchen Augenblicken ver­mag man die Harmonien der Sphären zu be­greifen.** D.

Bitchertisch.

Earl Walbrach. Johann Schloi- ferunb sein Antctlan den Dorarbei- tenzum Zürstcnbund. 2. Aufl. Dießen 1923, Ferbersche Universitäts-Buchhandlung (Dr. Phil. Walter Huch). Der komplizierte Charakter von Goethes Schwager, in dem eine Reihe von Eigen' schasten es nicht dazu kommen ließen, daß sich die Erwartungen erfüllten, zu denen seine glänzenden Geistesgaben, sein reiche« Wissen und seine große Arbeitskraft berechtigten, lädt dringend zu einem eingehenden Studium ein. vo wird die vorlie­gende Schrift von allen Goethefreunden herzlich willlommen geheißen werden. Sie ist der Anfang einer Analyse, bei der Schlosser, trotzdem auch seinem Versuche, auf dem Feld der großen Po­litik mitzuwirken. der Erfolg versagt blieb, wahr­lich nicht schlecht abschneidet. Hoffentlich schließen sich bald weitere älntersuchungen an Das bei­gegebene erstmalig verössentlichte Bild Schlossers bildet eine willkommene Beigabe. 1567

Märzsturm. Roman von Erich W ep- recht. tGevunden 3,50 Mk Deuisch-akademilcher Verlag. Wien.! Der Derfaffei.-. dec selbst inmitten der wirtschaftlichen und politischen Strömungen der Gegenwart steht, schllderl b?n Kampf des au« seiner Laufbahn geworfenen Akademikers gegen die Eindrücke und Mächte einer ihm fremden älmwelt, den Kamps des Fdealisten a?gcn nieder- ziehenden Materialismus, den Kampf der Persön­lichkeit gegen A.l'ocität und Masse. Der Mangel an Anpassungsfähigkeit, da« Ilederqewicht der feindlichen Kräfte und ein unselige« Liebes­erleben lassen den Helden trotz heißesten Empor- wollens wirtschaftlich am Ringen mit der neuen Zeit und der neuen Welt scheuern. Aber inner­lich wächst und stählt sich an allen Enttäuschun­gen und Riederlagen der Tharakter deS Mannes und der sittliche Sieg der Persönlichkeit findet zuletzt seine Krönung in der Selbstaufvpserung des Helden für die große Sache des Vaterlandes.

1589

DlänzendeGesellschafter sind die ZellschriftenDaS Leben" Rr. 19 und .Der Die DaS" Ar. 18! Globetrotter auS aller Welt international anerkannte Schriftsteller und kluge, phantasiereiche, feinsinnige Dichter geben sich und dem erlebnishungrigen Publikum hier ein amü santes Stelldichein. Zeder wird und muß in der Menge novellistischer Leckerbissen etwa« finden, was ihm besonders beijagt. .Wer vieles bringt, wird jedem etwa« bringen! (Verlag: Leizigei? Derlagsdruckerei G. m. o. H, vormals Fischer & dürften. Leipzig.) 1587

Hans Heinrich Ehrler. ..Elisabeths Opferung". Verlag Greiner & Pfe ffer in Stuttgart. Die acht Rovellen, die der fc ns innige Dichter Ehrler unter dem T tel .El sabeths Opferung" zu e:nem hübsch ausgestatteten D^nd chen vereinigt hat. stellen ebenfoDiek kleine Meisterwerke der Erzahlerkunst bar. Ein tief­schürfender Sch cklalfchllberer ge lall etc M l-.er und Geschehen. Dinge und Menschen mit jener intuitiven Sicherheit des Gefühls und Ge­schmacks. die allein ein Kunstwerk erstehen läßt. Ehrle- ist ein Seelenanalytiker im Sinne deS Wertes. Aachdenkliche Leser werden d eseS Ro- vellenbärrdchen m.t dem frohen B wuhtsem auS der Hand legen, von einem ehrlichen Künstler reich beschenkt und auf Wege geführt worden zu sein, die zu Menschenherzen führen. 968

- Sine Sammlung der köstlichsten deutschen Schwänke auS vierhundert Zähren hat Heinrich Mohr unter dem Titel .Der Rarren ba u m bei der Herderschen Verlagsbuchhandlung in Freiburg r D. 'Preis 3.70) in einem handlichen kleinen Bändchen erscheinen lassen da« jedem Freund echten Humors willkommen fein wird Auch ein gutes Buch in der Hand unserer 3u^ gend. 1346

Hercules Welehrennereles Peiirbzch-SlettnsFL Vertreter: Lösch ATrlnkncr. Biemsen. Neustadt 57, Telephon 'm!.

Für den Weihnachtstisch