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Friedrich Dechthold, Bergmann, 46 Zahre ihgestemer CEej 42.
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Leihgestern, Rindsmühle, 23. Okt. 1924. Die Beerdigung findet Freitag, 24. Okt, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. 8247D
annehmbaren Preise
Frage Ttnb auch rtdc wwueryahler, was die Kirchensteuer betrifft, zu toerrifl behaftet. Solche Uneben beiten werden in Zeiten, da im Wtrt- schal tsleven alles schwankt, immer Vorkommen. Hoffen wir, daß die Verhältnisse nn deutschen Wirtschaftsleben dauernd so gefestigt bleiben, ixifl Kirche und Steuerzahler zu ihrem Recht kommen
alt, Leihgesterner Weg 42.
en. Unsere älteste Einwohnerin,
Frau Beate Martz og, Wetzlarer Weg 11, Ee= geht morgen ihren 9 5. Geburtstag.
•* Personalien. Es wurden ernannt: der Lehrer Johann Alois Z e i s l e r zu Trösel zum Lehrer an der Volksschule zu Ober-Mörlen, Kreis Friedberg; der Schulamtsanwärter Karl P r e u s ch e n aus Straßburg zum L.h er an der Volksschule zu Vilbel, Kreis Friedberg: die
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Die trauernden Hinterbliebenen.
I. d. N.:
Konrad Seipp III.
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Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Fran Susanne Seipp geh. Bender
im Alter von 62 Jahren heute nacht nach schwerem Leiden sanft entschlafen ist
Am 21. Oktober nachmittags 5V2 Uhr entschlief in der Klinik zu Gießen ganz plötzlich unser lieber Sohn und Enkel Albert Jahres im Alter von 20 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen.
I. d. N.: Familie Jahres.
Rödgen bei Gießen, den 22. Oktober 1924. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 24. Okt., nachm. V>3 Uhr, in Rödgen statt.
021471
seiner Anlage ersucht, soll nur m ganz besonders begründeten Fällen das Strafverfahren etnge- stellt wer dem
** Der Dün sbergturm, der vor 25 Jahren vom Dünsberg-Derein mit weitgehender Unterstützung opferfreudiger Naturfreunde errichtet worden und seitdem das Ziel vieler Wanderer gewesen ist, war durch die Unbilden der Witterung in den letzten Zähren sehr stark mitgenommen worden. Um das schöne Bauwerk vor gänzlichem Verfall zu bewahren, hat der Vorstand des Dünsberg-Vereins den Turm durch tüchtige Arbeitskräfte wiederhcrstellen lassen. Runmehr steht der stolze Dau wieder festgefügt da und jeder Besucher des Dünsberges wird seine Freude daran haben. Anläßlich dec Wiederherstellung des Turmes sowie auch seines 25jährigen Bestehens hatte der Vorstcknd des D.-D., wie er uns schreibt, für kommenden Sonntag eine Veranstaltung auf dem Berg geplant. Um jedoch ein Zusammentreffen mit dem am gleichen Tage hier stattfindenden Flugtag zu vermeiden, wurde die Veranstaltung verschoben. Cs wird in einigen Tagen nochmals durch Anzeigen in unserem Blatte darauf aufmerksam gemacht werden. Gleichzeitig mit dieser Veranstaltung ist auch eine kleine Ehrung des allen Dünsbergbesuchern wohlbekannten Turmwächters PH. Zehner aus Fellingshausen geplant, der nunmehr seit 25 Zähren sein Amt in treuer, gewissenhafter Weise ausübt.
*’ Eine köstliche Komö die — „Ausgerechnet Wolkenkratzer" — gelangt gegenwärtig im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, zur Vorführung. Dieses im ßanbe der „unbegrenzten Möglichkeiten" aufgenommene Filmwerk steht auf einer beachtenswerten Stufe, über dem Durchschnitt der amerikanischen Lustspielschlager, und zeigt besonders hervorragende ftlmtechnische Leistungen. Die Hauptrolle spielt Harold Lloyd. Die Art. wie „Er" sich aus den Verwickeltesten Situationen stets schnell und glücklich herauszuwinden weiß und Herr der Lage bleibt, löst stürmische Heiterkeit aus, dabei sehlt es in den letzten Akten auch nicht an Momenten atemberaubender Spannung. Die recht slotte „Zazz- Dand"-Musik des Hausorchesters paßt sich dem Film gut an und erhöht die Wirkung beträchtlich. Ferner läuft ein reizender Tierfilin. der reich an belustigenden Momenten ist. Das gut zusammengestellte Programm bietet ein paar Stunden köstlicher Unterhaltung, so daß man empfehlen kann, sich diese Darbietungen anzusehen.
** Aus dem Gießener Standesamt s r e gift er. Cs verstarben in der Zeit vom 1. bis 15. Oktober: 3. Oktober: Heinz Appel, 4 Monate alt, Selterswcg 56. 4. Oktober: Friedrich Rinsland, 1 Zahr alt, Franks. Str. 89. Marie Appel, geb. Metz, 37 Zahre alt, Dämmst raße 22. 8. Oktober: Heinz Welter, 5 Tage alt, Schühen- strahe 9. 14. Oktober: Rosa Schulhof, geb. Schlesinger, Witwe, 83 Zahre alt, Marktstr. 4.15. Oft-
Bahnhofstraße 60.
Bis 3. Novbr.
noch täglich Aufnahme für die neuen Kurse.
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Ortenberger Kalten Marktes stehen schon von Mittwoch, den 22. Oktober an in meinen Stallungen zum Verkauf zirka 30—35 nMeWüti Wen (meistens Stuten und egale Gespanne) Belgier u. Oldenb. Schlages, sowie einige Paare junge Russenpferde.
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Turnen, Sport und Spiel.
Gerätewetturnen des süddeutschen Turncrbundes.
Am Sonntag fand in Wies eck daS Gerätewetturnen des Süd west deut scheu Turnecbundes statt. Der TurnvereinWieseck hatte die Vorbereitung der Deranstaltung übernommen und in mustergültiger Wei c ausgeführt.
Dem Kampftag g ng ein Beg rüßungs- a b e n d am Samstag im Draunschen Saale votus. Die Dortragsfolge an diesem Abend hatte wiederum ausschließlich der Turnverein Wieseck übernommen. Der Saal war völlig überfüllt, ein Beweis für das Ansehen des Wiesecker Vereins. Die turnerischen und gesanglichen Darbietungen, sowie Die Volkstänze und Reigen verdienten gleiche Anerkennung. Man konnte feftfletlen, daß der Turnverein Wieseck über einen guten Rach wuchs verfügt! das Farischreiten liegt in den guten Händen des tücht gen Turners Bernhardt. Der Dundesvors chende Roth aus Eber- stadt bei Darmstadt begrüßte die von auswärts erschienenen Turngenossen und dankte dem Turnverein Wieseck für die tadellose Vorbereitung des Festes und die herzliche Ausnahme. Zn wohl- dulchdachter Rede sch Iderte er Zweck und Ziele des Bundes, insbesondere dessen Reutralität nach jeher Richtung.
Am Sonntagvormittag begann das Wett» turnen. Etwa 100 Teilnehmer traten an. Die Turnerinnen turnten im Schneide rschsn, die Turner in zwei Stufen int Draunschen Saale. Der Wettkamps bestand in je einer Pflichtübung an Reck, Darren und Pserd, je einer Kürübung an den genannten Geräten, sowie in einer selbst- gewählten Frei- ober Handgeräteübung. Die Uebungen der Oberstufe waren recht schwierig Zeder Geräteturner kann den Schwierigkeitsgrad ermessen, wenn er weih, daß z. D. die Pflichtübung am Pferd zwei Kreisflanken, sowie zwei aufeinanderfolgende Gegenscheren enthielt und am Darren als Abgang Ueberschlagwend« durch daS Handstehen mit Anlegen des freien Armes verlangt wurde. Trotzdem wurden die Uebungen zum Teil recht gut ausgeführt. Dem aufmerksamen Beobachter konnte nicht entgehen, daß das Turnen im Dund srch recht gut entwic' elt und auf ziemlich hoher Stufe steht. Cs wurden recht gute Cinzel- leiftungen gezeigt. Rachstehend folgen die ersten Siege:
Turner (Oberstufe): 1. Hch. Wey» gandt, Turngemeinde Dietzenbach, 2. W. "Bernhardt, Tv. Wieseck. 3. W. Hofmann, Lollar, 4. Adam Herbert, Lollar, 5. W. Hanst, V. f. L. Hessen, Darmstadt.
Turner (Unterstufe): 1. Wagner, Lollar, 2. Dechkold. Launsbach, 3. Erdmann, Ruttershausen, 4. Hörr, Launsbach, 3. Feiltng, Rodheim.
Turnerinnen: 1. Settchen Detter, Tv. Wixhausen, 2 Elisabeth Röder, Tv. Wixhausen,
•• Tine wichtige Entscheidung über daS Petitionsrecht der Beam- <n. Ter Reichsdisziplinarhos fällte am Die-is- □g eine Jür das Petitionsrecht der Deamten nchtige Entscheidung. Der Finanzinspet.or jemte vom F.nanzamt in Der!in richtete im jfuli 1922 an den Vorsitzenden der Deutschen
I Demokratischen Partei, Dr. Petersen, ein Schreien, in dem er die höchsten Deamten ?xt Reichs i inanzVerwaltung des Verfass ungs- ßauchs und schwerer Gesetzes verschlungen schuldigte. Dieser Dries wurde vom tGeschäftsführer der Demokratischen Partei dem i «maligen Finanzminister Dr Hermes zur Aus- Uirung zugestellt. Hermes eröffnete ein Diszipli- n<rbcrfobren gegen den Deamten. Die e.-ste Zn- ^mz fällte im März 1924 einen Spruch zu- ,j inften des Deamten, da in einer Maßregelung ine Beugung des Petitionsrechts und dee. all- ,,„meinen Staatsbürgervechts liegen wär c Gegen ■j escS Urteil legte der Reichsfinnnzminister Dr. Silber Derufung ein. Der Reichsgiszip inarhof «rwies bte Angelegenheit an die Dorinstanz uirüd. Das Recht der freien Metnungsäuße:ung uib das Petitwnsrecht müßten sich in den Svenzen der allgemein gültigen Ge- l? he halten. Das gelte auch für Deamte hin- ihtlich des Disziplinarrechts. Da das Schreib n ?<s Deamten De le i d i g u ngen enthielt, fei <rReichSfinanzminister berechtigt, einDisziplinar- i«erfahren einzuleiten.
Das Reichsgericht über Leist U Ng s w u ch e r. Der erste Strafsenat des ireichsgerichts hatte dieser Tage darüber zu entscheiden, ob die Forderung außcrgewehnlich hoher teufen für Geldkredite als Leistungswucher ge- inif) der Preistreibereiverordnung zu gel.en habe. .?as Schöffengericht München hatte den A >ge- !Legten Kaufmann Dr. Freiherr von Dechtolsheim an 20. Mai ds. Zs. wegen Leistungswuchers ver- urteilt. Das Reichsgericht hat das Urteil des L-chöfsengerichts aus gehoben und die Sache zur anderweitigen Verhairdlung und En.scheldu: g an tie Vorinstanz zurückverwiesen. Der erste S ras- isnat des Reichsgerichts konnte sich der Ansicht les Schöffengerichts München und des Rechs- anwalts. daß in der Forderung besonders hoher 3-insen Jür Darlehen schon ein Leistungswucher lijege, nicht anschließen
” Die C i n trittspreise zu der Flugveranstaltung am nächsten Sonntag auf den Wiesen hinter dem Gericht sind aus dem l>eutigen Anzeigenteil ersichtlich
•• Eine oberhessische Landschul- : tagu ng soll am 7. und 8. Rovember in unserer Stabt statt finden. •
RDD. Gegen die Schwarzhörer im Rundfunk. Gegen die noch immer vorhandenen «öchwarzhörer wird jetzt energisch vorgegangen, da hie bisherigen Warnungen nicht die genügende s^cachtung gefunden zu haben scheinen. Es soll in ichem Fcllle künftig rücksichtslos Strafanzeige er- Hattet und die Cirrziehung der Geherrnanlage beantragt lverden. Die gerichtlichen Strafen find bTkamrtlich sehr empfindlich. Daneben lverden die ■ Hcmen der verurteilten Missetäter durch Rund- § il-nksender bekanntgegeben. Wenn ein entdeckter i Schwarzhörer nachträglich um die Genehmigung
*
Schuiamlsanwärterin Anru» Fah au6 uangSdors zur Lehrerin an der Volksschule zu Leihgestern. Kreis Gießen.
Vie Veranlagung zur Kirchensteuer für 1924-
Don
Pfarrer Bechtolsheimer, Vorsitzender des GesamtkirchenvLrstandes zu ®iecen.
Zn der Dienstag-Rummer des „G eß. Anz." hat Herr Regierungsrat a. D. und Rechtsanwall Luley über die Veranlagung zur Kirchensteuer für das Steuerjahr 1924 einige Bemerkungen ge- nracht, denen, was die technische Seite betrifft, durchaus zuzustimmen ist. Daß die Kirchmsteuer für 1924 auf Grund der Veranlagung des Zahies 1922 aufgebaut ist, ist ein großer Mißstand. Aber es sind nicht die kirchlichen Dehür>en, die das ncranlabt hüben, solchern diese Maßnahme geht von dem Landesfinanzamt aus. Diese De- hörde allerdings hat den in Frage konnnenden Modus der VÄanlagung auch nur deshnlo ang> ordnet, weil in der Zeit, da die Festsetzung der Kirchensteuer für den einzelnen Steuerpflichtigen erfolgen mußte, ein anderer Weg sich nicht ergab. Man kann also hier die Dehörden nicht verantwortlich machen, sondern die ungewöhnliche Si.uation, die sich aus der Inflation der Zahre 1922 und 1923 ergab, hat zu der nicht immer zutreffenden Art der Besteuerung geführt. Richt die Steuerzahler, sondern die Kirche, die Landeskirche wie die örtliche Kirchengemeinde, werden hierdurch stark in Mitleidenschaft gelegen. Es scheint Herrn Luley nicht bekannt zu fein, daß die Steuerpflichtigen, denen eine zu hohe Kirchensteuer auferlegt worden ist, in sehr zahlreichen Fällen dagegen reklamiert herben, und zwar mit dem Erfolge daß ihnen die Kirchensteuer bedeutend herabgesetzt worden ist. Das Landeskirchenamt und die örtlichen Kirchenvor- siände haben namentlich Gechäftsinheihern, abgebauten Beamten, Kurzarbeitern und Elwerbslrsen die Kirchensteuer in weitgehendem Maße herabgesetzt, gestundet und auch ganz erla-ssen. Wir hatten, um an die Glieder der Kirchengemeinde Gießen keine zu großen Anforder'ungen zu stellen, die Ortskirchenstmer für 1924 auf ein sehr bescheidenes Maß festgesetzt. Während uns im Rechnungsjahr 1913 an Einnahme aus Ortskirchensteuern il 841 Marl zur Verfügung standen, ben wir für 1924, also für die Zeit vom 1 April 1924 bis 31. März 1925 — unsere Festsetzung mußte schoir im Februar erfolgen — nur 52 000 Mark angefordert. Es ist zu fürchten, daß wir infolge der weitgeherrden Reduzierung der von den einzelnen Steuerpflichtigen angeforberten Kirchensteuer einen Ausfall von rund 20 000 OUT. haben werden. Wie wir unter die en ilmftänfcen bei einem ohnedies mit der größten Sparsamkeit aufgestellten Voranschläge bis zum Frühjahr durchkommen sollen, ist sehr fraglich, da unsere Einnahmen aus Kapitalzinsen ganz weggrfallen sind und die Pachtgelder kaum einen nennenswerten Betrag ausmachen werden, Zn der gleichen Der legenhell ist die Landeskirche. Zch habe im Verlaufe der letzten Monate mit Vertretern der Handelskammer, des Kaufmännischen Vereins und vielen Privaten über die e Angelegenheit verhandelt, und alle Herren haben die Richtigkeit meiner Ausführungen aneriarart Ohne
Holzsubmission.
Aus den Waldungen der Gemeinde Reiskirchen soll nachstehendes Ruhholz im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.
Fichtenstämme'2. Kl. 4Stück- 9,53Fstm.
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Das Holz ist mit der Rinde gemessen, jedoch entrindet bis auf zirka 15 Festmeter und lagert in den Forstorten Wal- bersberg, Ronn und Schlieberg. Vorherige Besichtigung erwünscht. Spätere Einwendungen werden nicht berücksichtigt. Angebote sind in Goldmark getrennt nach Sortiment und Klaffen mit der Aufschrift „Holzsubrnission" bis fpätestens Dienstag, den 28. Oktober, nachmittags 1 Llhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Verkaufsbedingungen eingesehen werden können.
Zuschlagsfrist 3 Tage.
Reiskirchen, den 22. Oktober 1924.
Hessische Bürgermeisterei Reiskirchen.
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^Elegante Ausstattung
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Niederlage:
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Gießen
Marktplatz 2, neben d. Engelapotheke
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