Einzelbild herunterladen

meinde einflocht, ward jte besonders packend.

Die

der

5739a

Arnold.

58440

Ingenieurbesuche, Projekte und Kostenanschläge zu Diensten.

Dietz.

5839D

Ingenieurbesuche, Projekte und Kostenanschläge zu Diensten. ä

H. Scbaffstaedt g. b. ». n Gießen LLU

Fernsprecher 8 und 35. W wlS® B ® ue

Fernsprecher

Zweigniederlassungen: Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Königsberg LPr,

C.Rübsamen,Fernspr.1659

Schmidt.

5845D

Hose.

Juli. Das Dorf Iels in einer riesigen Wind- worden, welche die Dächer

Berlin, 22. Schleswig ist von Hose heimgesucht

Sijtnbafjn» (i Snbe Mi in Mchmlgm von der AcichZbchn e An von Fäb größerem Hm« men. Sie weich! b. Die Stücke sind ffergeftetit, baS form und AuS« t sedvch schwach tbedf unter bei demd, und in >rSf* mit dem i, vaS bei den list. Die Aeihen° , der Unterdrück ist schwächer, als

Grau- o. WeiHsliick von hervorragend Qualität stets . sofort lieferbar

Montag, den 28. Juli mittags um */»2 Ahr versteigert die Gemeinde Saasen auf dem Hofe des Faselhalters Wilhelm ErbeS einen abgängigen

Vogelsberger Bullen.

Saasen, den 22. Juli 1924.

Bürgermeisterei Saasen.

Der durchberatene Gemeindevoranschlag für 1924 liegt vom 24. d. Mts. ab eine Woche lang auf unserem Amtszimmer während der üblichen Amtsstunden offen, woselbst Einsicht genommen und Einwen­dungen schriftlich oder zu Protokoll vorge­bracht werden können. Es ist die Erhebung einer Umlage vorgesehen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.

Albach, den 23. Juli 1924.

Hessische Bürgermeisterei Albach.

Kollekten ergaben schöne Beträge.

Kreis Büdingen.

)( Bad Selters, 22. Juli. Die Zahl Besucher unseres Badeortes nimmt

ie

'Eiche

:atunS. mifeig

hngfan k-Detters

Kreis Schotten.

2aubad), 21. Juli. Zur Linderung der Wohnungsnot beschloß der Gemeindevat die Er­bauung eines Bierfarnilien-Wohnhau- s e s. Wit dem Dau soll sofort begonnen werden. Ein Antrag des Pfarrers Bebel und des Di­rektors der Realschule um Erbauung einer Badeanstalt toirb in nächster Gerneinderats- sitzuna erledigt.

§ Alrichstei^ 21. Juli. Linser Städt­chen, ebenso wie der Äachbarort Feldkrücken, batte am letzten Sonntag ein besonderes Er­eignis zu verzeichnen. Es predigte nämlich im Gottesdienst der Pfarrer der deutsch-evangel. Gemeinde von O l m ü tz in Mähren, Pfarrer Müller. Dadurch, daß er in die Predigt, bie über Psalm 42, Bers 2 gehalten wurde, manches von den Röten und Kämpfen feiner Auslandge-

Kunst und Wissenschaft.

Beginn der Bayreuther Festspiele.

Bayreuth, 22. Juli. Das große Inter­esse für Bayreuth und seine Kunst and Aufgabe hat durch die infolge widriger Verhältnisse er­zwungene zehnjährige Unterbrechung der Fest­spiele nicht gelitten. Daß der Bayreuther Ge­danke in feiner Werbe kraft feine Einbuße gehabt hat, zeigt der starke Andrang aus dem Jnlande und auch aus dem Auslande zu den heute be­ginnenden Festspielen. Die erste Vorstellung be­gann heute um 4 Ahr. Diese Aufführung der Meistersinger von Rürnberg" machte in der glän­zenden Form und Ausstattung einen hervorragen­den Eindruck, der sich in immer wiederholten stürmischen Beifall des ausverkauften Hauses kundgab.

Vermischtes.

Straßenbahn-Zusammenstoß in Berlin.

Berlin, 22. Juli. (WTD.) Ein schwerer Zusammenstoß, zwischen zwei Straßen­bahnwagen ereignete sich gestern abend auf der Kreuzung JnvalidenstraßeReues Tor. An­geblich infolge Versagens der Bremse eines der Wagen stieß dieser mit voller Gewalt auf einen anderen, so daß die Vorderplattform des ersten Wagens völlig zertrümmert wurde. Don den Insassen der beiden Elektrischen wurden insge­samt 6 Pers onen mehr oder weniger schwer verletzt.

Schreckliche Verheerungen durch eine Wind-

Einen Iodquellenfund aus prä­historischer Zeit machte Zivilingenieur W. Goke im Iodbad Salzbrunn im bayerischen All­gäu. Dort sollte die fast fcerfiegte Iobquelle neu gefaßt werden. Bei den Arbeiten stieß man auf alte, fast vollständig verfallene Stollengänge, während ein Teil des von Iodwasser vollständig umgebenen Grubenholzes durch die Iodsalze kon­serviert und bestens erhalten war. Göke ging dem Arsprung des Iodwassers weiter nach und stieß bei einer Stoll en länge von 36 Meter auf den Ur­sprung der Quelle, welche in einer Grotte breit hervortritt. Die von verschiedenen wissenschaft­lichen Seilen vorgenommenen Antersuchungen er­gaben, daß die Stollbauten aus der Römerzeit, die bisher unbekannte Grotte hingegen, wäche prähistorischen Arsprungs ist, aus der Zeit 1500 vor Christi stammen muß. Somit farm das Iod-- bad «Ällzbrunn als älteste der in der Balneolo­gie bekannten Mineralquellen Europas bezeichnet werden.

Reizende Neuheiten in

Spiel- Hosen für Knaben und Mädchen zu billigen Preisen

Fritz Nowack

Wäschefabrik und Ausstattungshaus

1 Zahlung-, * b,c ^rltU x?Deschlusse tot Woche die

Wforten JJrt Ren- fortan rur gelassenen

n 3. August un9 ttxirbe eine aus Aniah der

Einrittes »rügt

Tjumen hotte, ö. August, tzie Slerabilde des xn Orion steht Landwirt schätzt der tzandstLM Dett errege! lau- rügen an dr 'ren Detterregel - vie sie cmge> die wir vor spüren bekamen, dicht, namentlich ine Zeil des bc

Bekanntmachung.

Die Voranschläge der Gemeinde Utphe und Feldgemarkung Feldheim für das Nj. 1924 liegen vom 24. Juli 1924 ab eine Woche auf der Bürgermeisterei zur Ein­sichtnahme offen. Innerhalb dieser Frist können Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizuttagen haben.

Utphe, den 22. Juli 1924.

Hessische Bürgermeisterei Utphe.

Hamburger Grohftrmen und Behörden konnten u. a. Börse, Freihafengebiet, große Kailagerschup­pen erster Weltfirmen, PassagierdampferThu- ringia und Personen- und FrachtdampferMa­deira" unter sachkundiger Führung besichtigt wer­den. Eine größere Hafenrundfahrt vervollständigte die Eindrücke des Hafenbetriebs, der trotz des starken Handelsrückganges für die besichtigenden Inländer immer noch imposant genug war. An Ozeanriesen verschiedenster Gattungen glitt man vorüber. Während ein Blick in die Docks und Werstanlagen den Fahrtteilnehmern vom hansea- ttschen Geist des Aufbaus Zeugnis gab, sahen sie an anderen Stellen, besonders in Wilhelmshaven, wie mancher alte Schiffsriese deutscher und frem­der Herkunft mit Feuerbohrer und Stahlsäge ab- gewrackt wurde. 3n Cuxhaven hat die teilneh­mende Gießener Jugend das erste Salzwasser beim Baden an der Kugelbake geschmeckt und miterlebt, wie die dortige Bürgerschaft sich allabendlich an der ehrwürdigenAlten Liebe" ein Stelldichein gibt. Den inneren Werftbetrieb haben die Stu- dienreisenden unter sorgfältiger Führung des Ma- rineoberwerftsekretärS Zimmer, eines geborenen Gießeners, in Wilhelmshaven auf der Reichswerft eingehend kennen gelernt. Kesselschmieden, Ma­schinenbauabteilung, Gießerei und Formereian­lagen waren auf den Dau eines kleinen Kreuzers eingestellt, der im Rumpf schon im Gerüst stand. Andere Abteilungen zeigten die Montage eines neuen Vermessungsschiffes. Wenn auch die Krags- flotte zur Zeit ausgelaufen war, so konnte man sich doch an den noch anwesenden Zeugen frühe­ren Glanzes ein Bild von den Kmegsschiffsthpen machen. Eine dreistündige Abendfatznck im Jade- Bufen vermittelte die Bekanntschaft mit den Funk­tionen der Leuchttürme, Leuchtbojen, Scheinwer­fer, Feuerschiffe usw. Der Rückweg führte über Bremen, dem man noch einen Rachmittag widmen konnte, und Hannover der Heimat zu.

Landkreis Gic^rrr.

f Trais-Horloff, 21. Juli. Bei herrlichem Wetter fand gestern unser dies­jähriges Iugendfest statt. >Da durch eine Haussammlung sämtliche Unkosten gedeckt waren und die Vereine, wie Turner, Krie­ger, Sänger, Radfahrer im voraus ihre Mit­wirkung zugesagt hatten, durfte mit einem schönen Verlauf gerechnet werden. Am 2 Ahr begann die Aufstellung des Festzuges; sämt­liche Vereine wurden einzeln mit Musik abge­holt und zuletzt die Schulkinder, denen sich der Gemeinderat und der Schulvorstand an­schlossen, zum Aufstellungsplatz gebracht. Am 3 Ahr bewegte sich dann der F e st z u g durch die Straßen des Dorfes zum Festplatz in Hahns Garten". Hier wurde das Fest eröff­net mit dem LiedOch hab mich ergeben". Lehrer Roth hielt dann die Festrede, die mit dem Deutschlandlied ausklang. Hieran schlossen sich Darbietungen der Schüler, des Turnvereins und des Gesangvereins. Eine große Zuschauermenge, auch viele Auswärttge, wohnte dem bunten Treiben bei. Gegen 8 Ahr abends wurde das Fest abgebrochen. Pfarrer Weber dankte in seinem Schlußwort allen, die zum schönen Gelingen des Festes beige- ttagen hatten und lud zur Fortsetzung der Feier auf den Montag ein. Spiele und Preis- verteilung nahmen dann am Montag von 3 Ahr ab ihren Fortgang. Alles in allem war das Iugendfest eine Veranstaltung, deren all­jährliche Wiederkehr von allen gewünscht wird..

* Q u e cf b o r n, 21. Juli. Die hiesige Schule hatte heute zu ihrem diesjährigen Iugendfest eingeladen. Fast die ganje Bewohnerschaft un­seres Dorfes und außerdem noch eine große Zahl Gäste aus der Rachbarschast hatten sich zu der Feier eingefunden, der beste Beweis dafür, daß das Iugendfest von Jahr zu Jahr immer mehr Freunde gewinnt. Die Darbietungen der Kleinen: Turnübungen, Reigentänze, Staffellauf, Spiele und Gesänge erfreuten besonders dadurch, daß man ihnen ohne weiteres ansah, daß sie nicht ein­geübt waren, sondern durchweg aus dem Stegreif gegeben wurden. So tarn die frische gesunde Fröhlichkeit der Kleinen zum klaren Ausdruck und riß auch die Aelteren mit sich. Der Gesang­verein half die Feier mit passenden Liedern be­reichern. Lehrer M ich el-Etttngshausen umritz mit kurzen Worten den Sinn unserer Iugend- feiern.

Nur mit Zentralheizung ist des Winters Strenge zu ertragen! Zentralheizungsan!a^naijerSifst8me,Etageiijieizungen nach neuzeitlichen Erfahrungen der Wärmetechnik. - Zentrale Regelung, weit­gehendste Anpassung an die wechselnde Außentemperatur. Geringe Betriebskosten.

Feinere sanitäre Anlagen

der Häuser abdeckte und durch die Luft wirbeln ließ. Ein Karussell, das im Dorfe stand, wurde auf ein entfernt liegendes Bauernhaus geschleudert, das mit einem furchtbaren Krach zusammenbrach. Viel Vieh ist erschlagen worden. Menschenleben find glücklicherweise nicht zu beklagen.

Opfer des Meeres.

Berlin, 22. Juli. (Wolff.) Rach einer der B. Z." aus Rordwenhhausen zugegangenen Mel­dung ist der oldenburgische Dampfer .Schill" mit 13 Mann Besatzung im Atlantischen Ozean untergegangen.

Woher stammt die BezeichnungRadio"?

Das heute so viel gebrauchte Wort ist nach einer Antersuchung von Hausdorff zum ersten Male 1904 angewendet worden, und zwar ohne jeden Bezug zur Wellentelegvaphie, in einer che­mischen Patentschrift. 1911 wurde das Wort als Schutzmarke für eine englische Firma, die gleich­falls nichts mit drahtloser Technik zu tun hatte, eingetragen. Im Jahre 1915 wurden unter dieser Bezeichnung elektrische Batterien und Apparate in den Handel gebracht, und wieder ein halbes Jahr später erschien sie als Schutzmarke für die verschiedensten Handelsartikel, z, B. für einen Golf­ball, ein Grammophon, für Automobilbereifung, Fahrräder und Zigaretten. Am diese Zeit wurde auch ein Schiff auf das WortRadio" getauft, dieses Schiff führte eine drahtlose Station über' Haupt nicht an Bord. Als Sammelbezeichnung für alle die die Technik der elektrischen Wellen be­treffenden Fragen hat sich das Wort nach Haus« dorff erst in den allerletzten Jahren eingebürgert

Verantwortlich für Politik und Feuilleton' I. D.: Heinz Gvrrenz.

Gegen die Kriegsschuldlüge.

Za einer kraftvollen Kundgebung gegen die Lüge von der alleinigen Kriegsschuld Deutsch­lands und gegen den auf dieser Lüge aufgebaatem Schandvertrag von Versailles hatte sich, einer Einladung des Hochschulrings deutscher Art an unserer Landesuniversität folgend, gestern abend eine zahlreiche Menschenmenge in der Turnhalle am Oswaldsgarten zusammengefunden. Der Red­ner des Abends, Prof. Dr. Plahhvff - Frank­furt a. M verstand es, den Rachweis von der steten Friedensliebe Deutschlands seit Bismarcks Zeiten bis zu Bethmann-Hollwegs Kanzlerschaft unter Wilhelm II. in überzeugender Weise zu führen. Sie Dokumente der geöffneten deutschen, österreichischen und russischen Archive gestatten jedermann die Rachprüfung der Frage, wo die Schuldigen an dem großen Kriege zu suchen sind; jedenfalls sind sie nicht bei uns, sondern ganz wo anders zu suchen. Bezeichnenderweise haben ja auch die Siegerstaaten sich bis heute noch gehütet, ihre Archive zu öffnen! Daß Deutschland unter Kaiser Wilhelm II. eine ausgesprochene Friedenspolitik trieb, haben selbst die großen feind­lichen Blätter anerkannt, die den Kaiser einst als Friedenskaiser feierten und ihr erst in dec Zeit der Kriegshetze als einen neuen Attila bezeich­neten. Aber fein ehrlicher Mensch kann der Politik Wilhelms II. vorwerfen, daß sie auf den Krieg abzielte. Schuld am Kriege sind der russische Panslawismus und die französische Revanchelust, die beide bewußt auf den Krieg hinarbeiteten, als bei uns noch kein Mensch an diese Möglich­keit dachte. Als Hauptträger dieser Kriegspolitik nannte der Redner zwei Ramen: Poincars und Iswolsky. Aber auch den alten öster­reichischen Kaiserstaat treffe ein erheblicher Teil der Schuld am Kriege. Durch unser Bündnis mit Oesterreich-Angarn sind wir in den Krieg hinein­gerissen worden, obwohl die deutsche Polttik den Frieden wollte. Dafür sind wir aber nicht der Welt verantwortlich, sondern nur dem eigenen deutschen Dolle hat die frühere Politik Rede und Antwort zu stehen. Wir müssen mit aller Kraft da­nach streben, wieder zu unserem Recht und zu unserer Ehre zu kommen, welche die Feindstaaten durch das erpreßte Schuldgestäirdnis in schwerster Weise verletzt haben. Wir muffen die schleunige und volle Beseitigung dieses erzwungenen Ein­geständnisses einer Schuld fordern, die gar nicht zu unseren Saften besteht. Für jeden Deutschen muh es Ehrensache sein, nach seinen Kräften da­für zu sorgen, daß überall die Wahrheit über die wirkliche Schuld am Kriege durchdringt. Rach der mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Rede wurde die irachstehenk^ Entschließung einstimmig angenommen:

Die aus Anlaß der fünfjährigen Wiederkehr der Anterzeichnung des Versailler Dittates ver­sammelten deutschen Männer und Frauen aller Schichten und Parteien wünschen Frieden, einen Fineden der Gerechtigkeit. Die Versprechungen des Wilson-Programms sind nicht gehalten worden. Am 5. Jahrestage des Versailler Diktates ist Deutschland, ist Europa, ist die ganze Welt im Zu­stand völliger Anordnung. Deutschland hat ehrlich abgerüstet: die anderen Völker sind diesem Bei­spiel nicht gefolgt. Trotz des kraftvollen Wider­spruches der Bewohner im Rorden, Osten und We­sten wurden dem Deutschen Reiche wertvolle Ge­bietsteile genommen. Mit der Lüge der Kolonial­schuld wurde es seiner überseeischen Besitzungen beraubt. Mit der Lüge von der deutschen Schuld am Kriege und der deutschen Schuld im Kriege wird es heute noch in der ganzen Welt verleumdet.

Am Tage von Versailles gedenkt das deutsche Volk mit Trauer und Teilnahme der qualvollen Leiden der deutschen Brüder und Schwestern in den abgetrennten und besetzten Gebieten. Es steht bewundernd vor der Widerstandskraft aller Stamme in Ost und West, in Rord und Süd, die troß allerBedrückungen ihrDeutschtum heldenmüttg behaupten. Es verspricht, sie im Kampf um ihr Volkstum nie im Stich zir- lassen. Es gelobt, die Volksgenosten an Rhein und Ruhr mit allen Kräf­ten zu unterstützen in ihrem zähen Widerstande gegen alle Bestrebungen, ihre Heimat vom Dater- lande loszureihen oder wie das Saargebiet zu neu­tralisieren.

Das deutsche Voll wird sich nach wie vor mit seiner ganzen Kraft wehren gegen alle Versuche, das Reich zu zerschlagen, die deutsche Wirtschaft zu zerstören und die deutsche Volkskraft vernichtend zu treffen. Es wird sich nach wie vor mit aller Entschiedenheit gegen die Verleumdung des deut­schen Ramens in der Welt wenden.

Die deutsche Reichsregierung hat durch Oeff- nung ihrer Archive der Wahrheit die Bahn geöff­net. Der derzeitige Reichsauhenminister hat die amtliche Aufrvllung der Kriegsschuldfrage zuge» fagt. Wir werden uns einmütig hinter jede Rerchs- regierung stellet!, die m vollem Bewußtsein ihrer Verantwortung und in Aebereinstimmung mit dem ganzen Deutschen Volk in amtlich-diplomatischen Verhandlungen erklärt, daß die Schuldanllage den geschichtlichen Tatsachen widerspricht, und daß das Schuldbekenntnis vom deutschen Volk in wehrloser Stunde unter Protest erzwungen worden ist.

Wir verlangen endlich Recht und Gerechtigkeit und einen wahren dauerhaften Frieden. Wir for­dern Wiederherstellung unserer Freiheit und un­serer Ehre, wir fordern Ansehen unb Gleichberech­tigung in der Welt."

Der gemeinsame Gesang des Deutschlandliedes beschloß den eindrucksvollen Abend.

toirb ihr durch

l|

S 1,1 w

nSü r ."Niüe. r«m. derlei

täglich zu; gestern wurde mit über 80 Bädern die Höchstzahl der bis jetzt an einem Tage ab­gegebenen Bäder erreicht. Wie wir hören, hat die in Siegen abgehaltene Gewerkenversamm­lung der Gewerkschaft Selters einsttmmig weitere Mittel zum Ausbau des Badesbewilligt. Insbesondere sollen die Pläne zur Errichtung eines Badehotels eifrig gefördert werden, auch schweben mit einem Königsberger Konzern Verhandlungen, die dem Ausbau des Bades dienen sollen.

)( Aus dem Riddertal, 22. Juli. Das fruchtbare Wetter dieses Sommers, das immer wie­der zur rechten Zeit die nötigen Riederschläge brachte, hat einen schönen Stand der Fel­der und Gärten gezeitigt. Schon liegt über den Kornfeldern ein Silberstreifen, die Ernte wird in nächster Woche wohl allgemein beginnen. Es wird aus früher schon geschilderten Arsachen nur eine Mittelemte geben, soweit die Winter­frucht in Betracht kommt, die Ernte der Sommer- frucht scheint dagegen besser auszufallen. Was die Obsternte angeht, so kann kein allgemein gültiges Arteil abgegeben werden, strichweise und an ein­zelnen Bäumen gibt es eine volle bzw. gute Mittel­ernte, während an anderen Stellen und Bäumen wieder feinerlei Behang zu sehen ist. Die beste Ernte bringen Birnen, dagegen läßt der Ertrag des Steinobstes vielfach sehr zu wünschen übrig.

Starkenburg und Rheinhessen.

Mainz, 22. Juli. (Wolff.) Im Bahnhof Mainz-Süd sind gestern zwei Personen ver­haftet worden, die in Koffern f alsche 2 - und 5-Billionen-Markscheine mit sich führ­ten; ein hiesiger Schuhmachermeister, dem sie das Falschgeld bringen wollten, wurde ebenfalls ver­haftet.

* Wvrms, 21. Juli. Die letzten Anwetter haben, wie sich jetzt erst genau übersehen läßt, einen größeren Schaden angerichtet, als man vorher an­genommen hatte. Rach vorliegenden Meldungen aus den Gemarkungen Mettenheim, Als­heim und G i m*b sh eim ist der Schaden, der allein an den großen Obstanlagen in der dortigen Gegend angerichtet wurde, überaus groß. Durch den Gewitterregen unb den in der. letzten Tagen herrschenden Sturm sind viele Obstbäume, ins­besondere Zwetschen und Pfirsiche, außerordentlich stark beschädigt worden, und in großen Mengen liegt das abgeschlagene und abgewehte Obst am Erdboden. Man rechnet nur noch mit dem dritten Teil einer überaus reichen Ernte. Ein Bruder­mord wird aus dem nahen Offstein gemeldet. Der 38 Jahre alte Landwirt Decker kam abends von der Musik nach Hause unb1 geriet mit seiner Frau in einen heftigen Streit. Sein älterer, zwei- undvierzig Jahre alter Bruder mischte sich in den Streit ein, um ihn zu schlichten. Darauf entstand eine scharfe Auseinandersetzung zwischen den bei­den Brüdern, in deren Verlauf der jüngere zu feinem Jagdgewehr griff und seinen Bruder erschoß. Der Täter wurde verhaftet. Von einem tragischen Schicksal wurde der 20 Jahre alte Bäcker Fritz Drühan ereilt. Der junge Mann wollte vorgestern abend sein im hiesigen Winter­hafen vor Anker liegendes Paddelboot herbeiholen und sprang zu diesem Zweck kopfvor in das Wasser. Dabei kam er zu tief und stieß m i t dem Kopf in den Schlamm, in dem er stecken blieb. Da er nadt Verlauf einiger Mi­nuten nicht zum Vorschein kam, machte man sich an seine Bergung. Er war aber schon imSchlamm erstickt.

Hessen-Nassau.

fpd. grantfurta. M., 22. Juli. Ein fol - genschweres Bauunglück trug sich heute nachmittag bet den Erweiterungsbauten der Eisen­bahnbrücke zwischen dein Hauptbahnhof und dem Bahnhof West zu. Die mit den Bauten betraute Firma Michael Lavis Söhne -Offenbach läßt augenblicklich Über die Brücke vier neue 17 Meter lange Eisenträger legen. Zwei Träger lagen be­reits auf den Jochen und sollten durch Aus­steifungen befestigt werden. Beim langsamen Her­niederlassen des einen Trägers gaben plötzlich die Sprießen oder auch ein Tau die Ansichten darüber gehen noch auseinander nach und neigten sich zur Seite. Die Träger stürzten in die Tiefe. Während sich von den zehn auf Trägern stehenden Arbeitern sieben durch Ab­springen retten konnten, geriet der 24jährige un­verheiratete Monteur Karl Hufgard aus Feldkirch zwischen die beiden Träger und wurde zu Tode gequetscht. Zwei andere Arbeiter, die aus Offenbach stammen, wurden leicht verletzt. Einer muhte dem Kvankenhause zugeführt werden. Die sofort alarmierte Feuerwehr holte den Toten zwischen den Trümmern hervor und leistete auch sonst die ersten Rettungsarbeiten. Die Anfall­stelle wurde polizeilich abgesperrt. Der Eisen­bahnverkehr wird durch das Anglück nicht behindert, da die eingestürzten Träger die Lasten von neuen Gleisanlagen auf der erweiter­ten Drücke tragen sollten. Der Rechtskonsulent Heinrich Bester wurde Sonntag abend, als er seinen Hausflur in der Elbestvaße betreten wollte, von einem bisher nicht ermittelten Täter überfallen und mit einem scharfen Gegen­stand niedergeschlag en. Vermutlich liegt ein Racheakt vor.

»einlavdlMh- iel Zaulcnter Dar, pjd jjl llmnsäM j MMg schwer Mikere wirtschaft' <u bebauten |mo, für Deutsche Der- lstn ao den Rhroi z unterlassen Der-

[einerlei kW lauswcis narea^ . der auf l«ch^ Lrftr Lhnnkmps'

M Tagen fc Jn bk Direktion

5®otbman

sske

^L^r, Skat-' OL X Sttff W bet 9432^ ÄjS?