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[ erfgemnnmenr -Rede Wetter iprocy oce .zvatsyer- üagSkanbidattn Frau ChristinL Roll-Gießen

! ab;rSic grauen und der Reichstag". Die I RcLnerm stellte die bekannten Frauen- frrderungen un sozialistischen Parteiprogramm ui den Vordergrund ihrer Betrachtungen und warb auch ihrerseits um die Unterstützung IKeser Forderungen durch die Wählerschaft Die A^kussion wurde von drei kommunistischen Red- itrn bestritten. 3m Verlaufe der Aussprache kam <4 zu bewegten Szenen, die schließlich sehr leb- ljaften Charakter annahmen. Das Schlußwort des Rechtsanwalts Hornberger ging dann beinahe Hanz im Sturm der Zurufe feiner kommunistischen Widersacher unter.

S»nt0ti^en.

Tages kalender für Mittwoch. r«utschei. Iugetrbbund Bismarck und Deutschnall.

Stur<ntcngrupve: 8V* XL^r bei Hopfcld Mit- Liederversammlung. Lichtspielhaus Dahnhvf- fcaßc:Der Absturz".

AuS dem Stadttheaterbureau Mrd uns geschrieben: Am kommenden Freitag ssndet ein weiterer Ehrenabend für die zur Zeft noch im Engagement befindlichen Mitglieder d-s 1 darstellenden Personals statt. Zur Ausführung ift V^yer-Försters bekanntes und allgemein be­liebtes ccba-ufbict2 ltheidelberg" gewählt morden. Das Herrenpersonal ist ohne Ausnahme der Aufführung beschäftigt: vom Damenper- . Anal in erster Linie Fräulein Carla Aarnegg, ie alsKathie" damit zum letzten Male in einer größeren Aufgabe vor das hiesige Publi­kum tritt, sodann die Damen Ramme! und 3 ü n g l i n g. Hoffentlich beweist ein volles Haus ' cer Künstlerschar unseres Sladttheaters. daß die kiesige Einwohnerschaft ihr Dank weih für fo titele anregende Stunden erhebender sowie Wei­terer Art. Ein materieller Erfolg des Abend« ist um so mehr zu wünschen, da gerade die Äünft- j lerschaft unter der Ungunst der wirtschaftlichen Verhältnisse ganz besonders zu leiden hat. (Siehe auch die heutige Anzeige.)

3n 80 Minuten nach Reuhork." I Filmvorträge über dieses Thema finden von morgen bis einschliehlich Sonntag im Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße statt. (Siehe Anzeige.)

Deutschnatk. Dolkspartei. Oef- srnlliche Wählerversammlung am Sonntag abend tu der Turnhalle (Oswaldsgarten). Räheres in der Anzeige.

KreiS Lauterbach.

Schlitz. 22. April. 3n einer der letzten Mchte wurde ein schwerer Einbruch in den bteftacn Güterfch uppen verübt. Geraubt inuioen mehrere Ballen Schlitz er Lernenwaren, tit denen Bettücher. Bettdamast, Hemden, Hand» lüchcr, Servietten r^sw. enlhallen waren. Ver­dächtig smd vier junge Leute von 24 bis 30 . Ctaprcn, die sich für ausgewiesen aus geben. Bei 6k'en vier Mann befindet sich zeitweise eine 19i'if>rig2 Zigeunerin mit einem Kinderwagen, In dem sic oas Diebsgut befördern. Die vier !ijtb verdächtig. auch> den Einbruch in den Güter­schuppen in Lauterbach ausgeführt zu haben.

Kreis Friedberg.

6 Friedberg. 22 April. Der hiesige Ver­ein für Handel und 3nöuftrie hat in seiner ji-ngsten Versammlung zur neuen hessi- f 1 c n Gewerbesteuer Stellung genommen. 3« Cer Aussprache und in einer einstimmig an- genommenen Sn fchliehung wurde zum Ausdruck Fracht, daß die Betriebe nicht in der Lage seien, die Steuer aufzubringen. Weiter heißt es dann in der Entschließung: .Sollte die Steuerzahlung trotzdem verlangt toer- 6en. dann bsdeutcc dies mehr oder weniger eine Vernich! ung der Unternehmungen. Letzten Endes würde die Vernichtung der 'Betriebe auch zu einem Ve.stechen der Steuer selbst führen. Angesichts dec schweren Rotlage der LandLsfmanzen ist die - Ve.<atnmlurg äußersten Falles der Ansicht, daß ?k Steuer hochstensinHohevon2bPro- (tnr getragen werden kann. Wir richten deshalb das dringende Ersuchen an die Regierung, Die Steuer auf 25 Prozent zu ermäßigen."

Starkenburg und Rheinhesse».

Darmstadt, 22. April. Als neuester ÄanDibai für den 3ntendantenposten des Hessischen LandeStheaters wird der Direktor des St ©aller Stadt- und AktientheaterH Theo M o d e s genannt Er ist seit dem Jahre 1919 Leiter dieser Bühne.

fpd. Groß-Gerau, 22. April. Der Ehrenbürger Groß-Geraus. Kaufmann Adküf Göbel in Brooklyn (Amerika), ist einem Herzschlag erlegen. Der Verstorbene hat seiner Vaterstadt in der Rachkriegszeit beDeu» tende Mengen von Lebensmitteln übermittelt Döbel war in rangen Jahren als Metzgerbursche nach Amerika ausgewandert und hatte es dort pi großem Wohlstand gebracht

Hessen-Nassau

fpd. Frankfurt a. M. 22. April. Aus einer Villa, deren Bewohner auf längere Zett verreist sind, wurden in einer der letzten Rächte die gesamten Silbervorräte von außer- ordcntlich hohem Kunst- und Materialwert ge- st ohle n. Bei hiesigen Amtsstellen ging die Meldung ein, daß in der Rahe von, Bad Homburg ein Radfahrer von einem Automobil überfahren und sofort getötet wurde. Den Ramen des Verunglückten konnte man noch nicht fest stellen. Ein in der HohenAollernstraßr woh­nender früherer Wirt stürzte, als er in stark angctiunftmem Zustande in seine Wohnung g^hen wollte, die Treppe hinab und brach das Genick. <Sr war auf der Stelle tot 3n der Offenbacher Landstraße stürzte der schon befahrte Arbeiter S ch wa r z w ä l d e r aus dem Fenster des zweitenStockwerksauf dieStraße und war auf der Stelle tot Rach Unter­schlagung von annähernd 100000 Goldmark zum Rachteil seiner Firma ist ein junger Kaufmanndurchgebrannt. Gleich­zeitig hat et auch Scheckfälschungen auf eine Frankfurter Großbank begangen. 3n der Weißfrauenstraße wurde eine Frau von einem Kraft wa gen überfahren und lebens­gefährlich verletzt. An der Hauptwache wurde die Kontoristin Elise Meisel und auf dem Paulsplatz die Telephonistin Ernestine O st h e i - mer von Autos überrannt und schwer verletzt. Während eineZ Spazierganges riß sich der fünfjährige Sohn eines Oberkelln.'rZ von der Hand seiner Mutter los und lief inein Auto. Der Vater, der das Kind retten wollte, wurde gleichfalls von dem Wagen erfaßt und zurück­geschleudert. Vater und Sohn mußten dem Kranlenhaufe zugeführt werden.

F ra n kf u tt a. M., 23. April. (Priv.-Tel.) Am Ostersonntag ist bei einer Besteigung des Groß-Venediger in den Tiroler Alpen der Obeclandesgerichtsvat Kühneabgestürzt Er axxr sofort tot

Vermischtes.

elf Kinder durch eine Handgranate ver­unglückt.

München, 22. April. Gin schreckliches Gx- plosionsungiück, d<.m elf Kinder zum Opfer freien, ereignete sich auf dem Truppen- übu ngsplatz Oberwiesenfeld bei Mün­chen. Etwa ein Dutzend Knaben spielten dort und suchten nach Geschossen. Dabei fanden sie leider eine Handgranate, die noch nicht entzündet war. Sie entfernten die Zündkapsel und warfen die Granate in einen Strohhausen, den sie an- jünbeterL Alsbald explodierte das Geschoß und traf mit seinen Teilen elf der spielenden Kinder, die an den Deinen und am Kops usw. zum Tell schwer veileht wurden. Der Ret­tungsdienst brachte die Kinder nach Hause oder in das Krankenhaus Schwabing, wo sechs noch doniederliegen.

Das größte Schiff der deutsche» Handels­flotte.

Bremen,22. April. (WD.) Ster 5>am$>f er .UolumbuÄ des RorLDeutscheu Lloyd, gegen­wärtig das größte Schiff der deutschen Handelsflotte, ist heute nachmtttag zu sei­ner ersten Ausreise nach Aeuyvrk in See gegangen.

Sich selbst und die Kinder im Dahn sinn vergiftet.

Berlin, 22. April. 3n dem Hanfe Eberty- flraße 50vergiftetedie40 Jahre alte Frau des Kiiegsindaliden Lind ne r s ich und ihre beiden 15» und 11jährigen Söhne mtt Gas. Die polizeilichen Feststellungen haben ergeben, daß die Frau die Tat in einem Wahnsinns­anfall verübt hat Sie hatte wiederholl in der letzten Zeit geäußert daß sie sich ihren Mann und ihre Kinder ums Leben bringen werde. 3hr Mann entging diesem Schicksal lediglich dadurch, daß er sich zur Zett in einer Klinik befindet

Vier Persone» tu einem Dergwerttstolle» erstickt

Berlin, 22. April. Auf dem Riebeck- fchen Montanwerk bei Unterröb­lingen wollte ein Schutzpolizist mit seiner Braut, feinem Vater, der als Auf sehn: auf dem Werke tätig war, und einem jungen Manne das Berg­werk besichtigen. Sie gerieten dabei in einen Stollen, der mtt giftigen Gasen ungefüllt war. Die Schachtkontrolle fand am Abend die vier Personen tot auf.

500 Zentner Flachs verbrannt

c Berlin, 22. April. Rach einer Meldung des »Berliner LvValanzeigerS" ist der Lagerraum der Peitzer F lachs ber e i t u n g s a n st a l t auf dem Gute Luisenruh bei Kottbus, in

Weuyem doü Zentner FlachS lagerten, furch cm Großfeuer vollkommen vernichtet worden. Gleichzeitig verbrannten 120 Zentner Getreide und zahlreiche landuKrtschafttiche Ma schirren CS wird Brandstiftung vermutet.

Mordtat eineS EtubrecherS.

Breslau, 22. Arrpril. 3n dem nahe ge­legenen Friedland schoß ein Einbrecher, der bei einem Ginbruchsversuch in ein Gasthaus fest genommen war. kurz vor seiner Einlieferung in das Polizeigefängnis auf den ihn begleitenden Kriminalbeamten. Der Beamte war so­fort tot, der Mörder ist entkommen.

Die brttische ReichSauSstelluug.

London, 22. April. (Wolff.) Morgen um V?12 älhr mittags findet im Stadion von Wem­bley die Eröffnung der britischen Reichs- ausstellung, der bisher größten Ausstellung der Wett, durch den König statt, dessen Rede ebenso tote die des Präsidenten der Ausstellung, des Prinzen von Wales, drahtlos in die ganze Welt gesandt werden wird. Pei der Eröffnung wird ein aas 54 Kirchenchören zusammen gesetzter Chor mittoirten. An der Ausstellung, zu deren Zustandekommen 425 000 Menschen betgetragen und deren Kosten sich auf 30 Millionen Pfund Sterling belaufen haben, nehmen 18 Dominions, Kolonien und Koloniegruppen teil. Zu ter mor­gigen Eröffnungsfeier sind auch das gesamte diplo­matische Korps und die auswärtigen Pressever­treter geladen worden.

Kunst und Wissenschaft.

Dom Bayerischen StaatSLHeater.

Zum Schauspieldirektor der Bayerischen Staatstheater in Mün che n wurde so­eben der Oberspielletter am Hessischen Landes- tirater in Darmstadt Eugen Keller ge- wähtt. Der neue Führer des Staatsschruspicls war acht Zähre lang in leitender Regiestellung am Düsseldorfer Schauspielhaus der Dumont Lindeman tätig, sodann seit drei Hcthren neben Generalintendant Hartung ist Darmstadt, wo er vor allem auf dem Gebiet der Klassiker-3nszenie- rung ein ausgedehntes Betätigungsfeld fand. Er gilt für einen Vertreter moderner Inszenierung ohne Steigung zu Snobismus und wagemutigem Experiment.

Geschenke aus Aegypten i für veu Zoo in Frankfurt a. M.

Herr Adolf Andre-- Frankfurt a. M, vor dem Kriege float! Entomologe der ägyptischen Regierung, hat von seiner feeben beendeten Reise in seine alte Heimat dem Frankfurter Zoologischen Garten eine prachtvolle Kollektion ägyptischer Tiere als Geschenk mttgeb rächt, darunter Sellen- beiten, die bisher im Tierhandel überhaupt w:ch nicht erschienen sind. So sehen toir seit langen Hahren wieder einmal Springmäuse aus der Marivutwüste. die sich cn ihrem geraum gen Ter­rarium nach Kängeruhart hüpsend fortbewegen, und so zeigt uns die Reptlliensammlung des Aquariums eine Reihr schöner Kriechttere, teils aus Oberägypten, teils aus dem Rildettagebiet, größtenteils aus der Warioutwüfle ftmmnenb. Besonders augenfällig sind zwei prachtvolle Wüstenwaoane, große räuberische Echsen, die durch die Sandfarbe ihres Körpers der Umgebung, in der sie vorkommen, angepaßt sind. Eine An­passung an das Leden im Wüstensande stellen ferner drei sehr schöne Sandschlangen bar, die in ihrem feilartig gebildeten Kopf ein Organ besitzen, das sie zum Wühlen und Graben im Sande ausgezeichnet befähigt; zwei davon ge­hören einer bekannten Art (Eich? jaculus) an, die andere (Eryx thebaicus) ist zum ersten Wale lebend eingeführt Eine weitere Kollektion schö­ner und fettener Schlangen weist u. a. die schlanke, psellschnelle Sandrenn-Ratter. die Zischnatter und die Diademschlange auf. Viel 3n1e.esse findet auch das feit Jahren hier nicht mehr gezeigte Chamaeleon, daö den beiden kürzlich erworbenen südafrikanischen Lappen-Ehamaeleonen zugeeltt ist. Vier große Exemplare des Schneiderschen Wüstenskinks fallen durch ihre lebhafte orange- gelbe Fleckung auf.

Bücherlisch.

August FournierS, des verstorbenen Wiener Historikers weltbekannt« Aapvleon- Dwgraphte legt der Verlag Hölder-Prchler- T e m p s k h A-G., W t c n, m vierter, unverän­derter, von Dcktor Btbl durchgeseheiren Auflage vor. Fourniers monumentales W rk ist zu be­kannt, als daß man über feine entscheidende Be­deutung für die Rapoleonforschung einerseits, für die Llufsassung interessierter 2aiertlrei|c von der Persönlichkeit und dem Lebenstoe k des dämoni­schen Korsen andererseits noch. Wor e verlieren müßte. Wenn man nach der Lektüre des hier vor kurzem besprochenenRapoleon" Berthold CBa(-

ientm6, wieder in Founsters dreibändige» Werk blättert, erstaunt aufs neue die überlege»« Gestaltungskraft Fourniers, die mit einer Ob­jektivität chneglcnchm die Kolossalsizur Rapole» ons aus der Geschichte seiner Zer: herausschält und in der Darstellung feiner Geschuhte die große Persönlichkeit nach, allen Setten scharf ebara ted- sierend umreißt, ohne habet zu bc: schraiu'en- loscn Verherrlichung au kommen, die in Ballen- tins Buch oft so seltsam berührt Die Aus­stattung der Reuausgabe in drei Letnenbänv« mtt interessanten Porträttoiedergabea uno bm wertvcllen kritischen Apparat des Berfa' erS, tft mustergültig.

Artiges »vd Unartiges. Don Ge­heimrat Pros. Dr. Th. Birt Geb. 1,60 Bll. Quelle L Meyer in Leipzig. Humor! Humor! Dies Düchtein bringt Epigramm' und sonstige Blüten der heiteren Rdute. tei: man sie fi ut vielleicht nicht häufig b.-i'.inimen findet. C?eien- wartsdichtung. Der Verfasser, dec svnst mühsam mit ernsten Stoffen ringt, hat 'ich einmal auS- getobt und witzelt und belustigt sich mehr ober minder harmlos, bidto. tfen auch mit schars ge­wetzter Zunge, über Mensche i u tv Dinge, die unS heute umgeben. Das Politisch? luirb ve nieden, es sei denn, daß im Tafsenschrant Revolutioir entsteht und btt älntertalfe-. ich empören, äkber Musiker, Theater, Literarisches und 1 c lei Schwächen unserer Mitmenschen geh', c1 1 3in paar vergnügte Lieder und Schnurren dazwischen. Wo der Dichter artig ober g*.. sentimenl.'.l wird, geschieht es nicht ohne Lächeln. Man mem dabei, daß ein Mann das Wort 'ührt. o?v attersreif und etwas über seiner Zett steht. Alles in allem: es ist eine reizende Sammln.tg. die er uns hier geschenkt hat.

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Bekanntmachung.

lieber die wiederholte Vergebung der Fvhrleistungen für das Stadtbauamt (2- srLnner Prerdesuhrwerk) liegen die Unter* Ligen beim Stablbouumt offen. Näheres lieh« Aushängekästen. 31506

Setbingungstermln: atontag, den 28. April, vorn». 11 Uhr.

Gießen, den 22. April 1924.

Stadtbauantt Gienen. Braubach. holzversteigerung. Dienstag, den 29. Aprll, MUtwoch, den 80. Aprll und Donnerstag, den 1. Mai 1924 kommen im Gemeindewald Wohnbach zur Versteigerung. Stämme, Eiche: 136 Stuck 81,4 Fstm., Buche: I Stück 1,37 Fstm., Fichte: 233 Stück --65,l2Fstm., Derbstangen, Fichte: 278 Stück =14,04 Fstm., Rei-stangen, Fichte:292Stück -- 2,35 Fstm., Scheiter, Buche: 104,5 Rm., I Eiche 122,5 Rm., Kiefern 4,4 Rm , Knüppel, 9ud)e: 44,1 Rm., Eiche: 49,6 Rm., Kiefern: 16,6 Rm., Fichte: 23,3 Rm., Reisig, Buche: 942 Rm., Eiche: 446 Rm., Fichte: 200 Rm., Lrle: 18 Rm., Stöcke, Buche: 80,9 Rm., Liche: 32 Rm, Fichte: 17^ Rm.

Das Nutzholz kommt am 29. April, die Reisstangen am 1. Mai zur Versteigerung. Bei den Eichenstämmen befinden sich 2 Stück llKIasse, 5 Stück 2 Klaffe, 17 Stück 3. Klaffe.

Anfang und Zusammenkunft vormittags 9 Uhr, an den beiden ersten Tagen Wald- smgang Straße nach Münzenberg, am letzten Tag am Lonturberg. 3136 D

Wohnbach, den 19. April 1924.

Mische Bürgermeisterei Wohnbuch. Kratz.

Bekannttnachnng.

Die Gebührenordnung über die Benut­zung der städt. Kanäle vom 17 10. 1923 und die Gebührenordnungen der städt. Strafe enreinigung und der Müllabfuhr vom 30. Juli 1923 sind auf Beschluß der Stadtverordneten-Dersammlung vom 28 3. 1924 und mit Genehmigung des Ministe­riums des Innern bezw. des Kreisamts Gießen vom 7. April 1924, mit Wirkung vom 1. April 1924 ab geändert. Auf den Aushang der Gebührenordnungen in den Anschlagkästen wird verwiesen.

Dießen, 19. April 1924. 31498

Der Oberbürgermeister. I. D. Krenzien.

Nutzholzversteigerung

Frettag. den 25. Aprll I. J., vor­mittags 9 Uhr anfangend, soll in den Waldungen der Gemeinde Mainzlar, Distrikt verschieden, folgendes Nutzholz versteigert werden: Eichenstämme 1. Kl. 3 St. mit 5,51 Fstm., 2. Kl. 3 St. mit 4,38 Fstm., 3. ÄL 12 St mit 10,15 Fstm., 4. Kl. 50 St mit 30,89 Fstm., 5. ÄL 40 St mit 17,70Fstm., 6. RL 74 St mit 15,61 Fstm., letztere Klaffe sehr zu Wagnerholz geeignet Weiter Derbstangen 1. RL 148 St mit 20,67 Fstm., 2. 499 St mit 35.97 Fstm., Reisstangen 80 St. mit 1 56 Fstm. Die Zusammenkunft am Waldeingang der Kreisstraße Mainzlar. Treis a. d. Lumda, wo auch die Der» fteigerungsbebingungen bekannt gegeben werden.

Mainzlar, den 19. April 1924. Bürgermeisterei Mainzlar.

Vogel. 3070 D

Arbeitsvergebunft.

Aufgrund der Derdingungsvorschriften sollen nachstehende Arbeiten und L eferungen bei Erbauung von Arbeiterhäusern beim Kraftwerk in Wölfersheim im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden. 425 m Drai­nageleitung, 270 m Zementrohrleitung 20 cm Durchmesser, 350m Tonrohrleitung 10 - 15cm Durchmesser, 3 Revisionsschächte, 2 Strafeen- sinkkästen pp. mit (Erbarbeit Angebots­unterlagen im Zimmer 4 des unterzeichneten Amtes erhältlich. Eröffnungszeit Montag, den 28. April vormittags 11 Uhr. Zuschlags- frist 14 Tage. 3132 D

Friedberg, den 19. April 1924.

Hessisches Hochbauamt Haag.

Bekannttnachnng

Der Voranschlag der Gemeinde Grotzen- Bus.'ck für das Rj. 1924 liegt vom Mittwoch, den 23. April bis einfdjL Dienstag, den 29. April lf. Fs. auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Es ist die Er­hebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herongezogen werden.

Großen-Buseck, den 22. April 1924. Bürgermeisterei Großen-Buseck. (Bans.

6f!)t gute ScröitnWijiitftit für Ham und Sten ütlniMrr Srtift durch Mitarbeit bei Verbreitung einer

Zettschrift für aufbauende Kultur.

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Mittwoch 6-7, Donnerstag 11-12.

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Kammerjäger Strohm vertilgt benre unb folgende Tage hier u. Uuigcbung unter Liährigcr (vcramfe »lg Bestellungen erbitte unter i)ir. 01!Ä!!3 so- fort durch den Gte- üener