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ar. <9 Swetter Blatt
Aus Stadt und Land.
• leben, ben 23. Januar 1924
Karnevals-Verbot.
Ta« befliß THtn-ftertum be# Innern har *tr ®emrbnuna erfaßen bir alte Bf f ent» Hchen fa r nevallst tfcheu Beran st al- (unnrn, wie Maskenbälle. *teftftm- und £ra4>- trnfcfle. KappeTrabcmde. tartwvalifMche Cthunj-r. vnb bgl , lowie jede Masteradc und lebe# tarne- ealtfllw rreiben, wie B auch das Merlen txri KonfeNt und £hih't langen, auf öffentlichen
Ohata, Plänen oder cm andv.n Öffentlichen Orlen verbietet Karnevalistische 'Benmfialtuieen gclchloflener 0ef eil» f 4>o f te n bedürfen der Genehm I gung. wenn sie m einem besonderen Deielnslotal. einem dfienilichen San! einer Gast» oder Schankwirt» lchaft oder in einem Aaum abgebalten werden, der mit einer Taft- oder Vchankwirtfchall In •BerbhOung steht Tie Genehmigung erteilt die Bebdrche die für die Erteilung oon Tanserlaubnis euhänbig »ft Sie kann mit einer Lu'tage verbun» ben werden Tie öffentliche Ankündi- gu n a einer geschloffenen karnevalisttfchen Ter» rnflaltang bunt die Feilung. durch Lnftzlaq, durch Aushang durch Verteilung von Zetteln u. bgl Ist verboten Mer ben Vorschriften Mwider-andelt IMbeftrnbere auch wer an enter -e ibn lenen oder nicht genehm ig’cn Veranstaltung leilnimm' eine solche T^anflaltung In feinen Mumm duldet ober einer LuNaqe nicht nach- kommt, die mit der Cbenefrmgung verbunden wird. Toird mit Gefängms bis zu 3 Monaten und mit Geldstrafe bis zu 10^00 Goldmarf oder mit einer thefer Strafen beitraft.
Tie Verordnung aisf mir für das unbefeilte befflkf- Gebie' fte Ifl sofort in Krall octrnen und behält bis *um 30. April d I ®ülHgfetL
In den Ausfübrunasbefiimmungen über di« genehmigungspflichtigen gefchivffe» nen Veranstaltungen bei*2 es Tie Erlaubnis toll in der Heget nur älteren und gröberen Vereinen erteilt werden bei böien eine solche Veranstaltung f e 11 ft e r üblich war .mb zwar nur einmal Unter eiter geschlossenen Gesellschaft Ift ein bestimmt a6gegrenier ng.ch auf-en abgeschlossener und burch bas innere Vtnd Wechsels ei tiger, persönlicher 'Begebungen xufammenyhaltcner Kreis hwi Tc-Innen au verlieben TorauM-tiam für eine flÄNHIene Tettrnffaltung ist demnach, bah der fkiforcnfrd» vorder feststehl Veranstaltungen. pi denen jeder gegen ein bestimmtes Gtntrittn- gesd MigefaHen wirb find öffentlich Ten Lustbarkeiten dir tm unmittelbaren Antch'ust an öffentliche Veronstaltunaen non denselben Teil- rrbmem In denselben ALumen abaeballen werden ist die Genehmigung au versagen, da es llch hier in der Tenet nur scheinbar um Veranstal- langen einer geschlossenen Gesellschaft bandeln wird Eine Veranstaltang verliert auch dann ben 6bamfier einer ae'ch'ollenen. wenn ein öffentliche i Kartenvertrieb flattfinbet. An ben Veranstaltnnaen geschloffener Gesellschaften kön» ■en auch Gäste tetfnebmen, b b Personen, die oon dem Vereinsvorstanb vrdnunosmäf'lg ein- oefaben find. Entfch idet über die Zulassung ledig» stch das fiele Belieben der Tnitgllcbrr ober Gäste selbst fo Ist die Veranstaltung als öffentliche ewaifcben und Ibr die Genehmiaung au versagen. Tie Jabs der Gäste darf böchstens bas Dreifache der Mllalleberzohl betrauen. Ttc Veranstaltungen geschlossener Gesellschaften tn Bffentllfm Sälen Gast» und Schankwtrtfchaften oder bemt ?! eben räumen muffen jedem öffentlichen TH-febr entzogen fein Am Eingang w dem Verfarnrn- kunasrmim ist ein Plakat .(Befb'offrne Ge» <efl,<kift"1 .Vereinsfestllchkeft" ober ähnlichem In- baff# aazub'innen ."u- dem her nlchtöffentlfche (Sharnher bei Veranstaltung deutlich bermtgebt Gbenfr bart Im Saaleinnang keine Kaffe auf» gestellt lein ap der jedermann eine Gintritts- fonc lösen kann Ti' von den Mitgliedern her GefeNsch'lt dnae’flbrten Gäste mü^en fich burch Ärc Einladungskarten auswelfen können
•• Von der fflfenbabn. Am Mantag ist in vimbura fßatni — befett?# Gchiet eegenü^rr dem Marinaum 3. unb 4 Klafe eine deutsche ,1iabrfartenau#nobc e-8ffn»t Worden, in der Irahr’arten. mil ia ah Eschhofen und Staffel, -ach ben Sta'lr-rm des unbelebten (Mr.'teS t-e-au*ribt tr^e'e» Tii"ch biete Ginr'ch'irng wirb ben A i'anda-t bas bisherige Ausst'tten m Aiwfel und M-sterbnrg rum Löten ber Fahrkarten für di? M-iterfabrt. sowie bte Lösung von ^ahr'a'n^r in den Ist nm erspart. Tage een ist M? Qfb'Ttiaum b-s Gepäcks nach Stationen b^s h " • G'f>l^'- N7»ch nicht möaN.b V elmrstr mü^cn bh Unfmben ti Eschhofen und Staffel am PaTwo^en b4m Iug-
Sietzener Anzeiger (Seneral-Anzetger für GverHejjen) Mittwoch, 25. Januar 1924
Landwirtschaft und Gartenbau.
tübrrr gegen Vorzeigung des Gepöchschedrs bet Aeaie bte ÜBnieriettung des Oct>ädez nach ber <$teftaiL>n beantragen
" T 11 Fretw llige Sanltitife»
Sonntag eine Alarmübung ao TVr Uetwng lag lo.gnt> llnlclkumabaie JU Trurbe .Um 9 Ut>r Doimiildg» lief bei» Äobimcirfübrcr die Itiebb»- vifche Meldung «tu. bat ein Perlonenichiiliea bu.x Scheuwertrn der Pferde oon der XoCgrr Skrach« algefcmmcn unb die 3ntoffea aul dem Trieb tn der Aatze des PbU-^svbenwalde.- txr» unglirdi seien Tv flanilä:#!oLmn« wird um HiUe enutr " Tarau’b^n anr> fofon ein Teil bet 2a« nitilfleute durch Tetepdv' unb Bolen olamim. 9 Ub 10 Miauten iraten bi« ersten Mannschaften in Ausrüstung am Sannndbuu) tDepot. S n. en- ftrab.e 2l ein. - Ud 25 Minuten rtkttt eine Ab- c lung von 17 6aniini#leulen mit drei Äranlrn» tiugen. davon 2 auf emem von ber Kolonne rwn beschallten Unktgc'tcll tn Schauen,orm nach ber UnfallfteUe ab iStnc Abteilung von 10 Mann blieb im Depot als Mach $urü<f für evtl weue'e Inanspruchnabn., ber ÄN n e Tr?n lebr schwieriger Degvetbütnifle ' r Tis unb Schnee war Ile Abteilung 9 Uhr 5S Minuten an ter Un- lollftrUe In stit-er <Jeit war—, zwei Schwerter- leyte iVei ibrüche« unb ein £)ct ♦ tpeikntei Kopt- unb 3rmteertetungi mit fxn nötigea Schutz- unb Ctütjocrtänben vrrled n so bat 10 Ubr 15 Min. ber Abtransport begnme- konn'.e Ti • Ausfüb- rung ter Hebung erbrachte den Venx-is, bah die SanNätskolonne Tiefen 'ich auch Im GrnltfaUk den schwierigen VerbälUrislen anAupalsen imstande tfi
•• Marlburg-Vereirn Ter fchr stark betuchte JamilUmabrnb am Cxw.og tuhm einen schönen Ober laut <3m Vortrag gab an 55a nb eia- biuckscoller Lichtbilder ein aiifchiuliches Vild von dem "Betrieb und ben Gi.nr.chUr.rgen einer modernen WerN mit ihren Merkstät ei. Mafch.nen unb 2üiLagn. von dem Vau dem StaveU^neis. ber Innen-inrichtung grober D^canbamtfer Es ist eine dankenswule Aufgnb?. ber 3ugen> einen Eindruck zu geben von den. was 5Xml«chlanb gerade auch auf dem IWkr g.leiltr! b.nt unb non aller Vernichtungsversuch.' noch leistet. Dadurch kann in ihr der starke Mille (Mnecfl werden, nun auch ihre ganw Kratt dnyi' .> i land Dm Abend wurde o rlchorrt durch bemerkenswerte rnu'ikali'ch' Tatb^iunget des Man- bodnenwr.ini .A^apol ta"
MreU Zchottcu.
0 Schotten. 22. Jan T?r vor einigen Tagen erfolgte Tob des Kunftmnlers Milltz ‘Bar- tbe! (geft. zu Tiche.i). eine» Sodnes unleivr Stadt, erinnert an die 1861 begrüntete Holzbild- baueret unb Runftmbbelfaariiatlon In Schotten 7!Zin berief ja dem 3 red den Holzbildhauer Varib.l. ber Vater des verstorbenen
.'u'cis. ai Hllbburgbaufen hierher. um hiesige junge Leute an^ulcinm. So entstanden verschiedene Kunstgefchäf.c. die bis heute bestehen. Die Kunst veittlanzte sich von hier nach der Aachbarstadl Vidda (Graahbomme. Ttlng^- haufen uftt».) V.'lrndere Verdienst', um die Hebung ber Holzindustrie erwarben sich der KretS » rat Hofmann, sowie die Oberförster Fahr i ci u s unb Hest Auch Grohberzog Ludwig III. bezeugte fein lebhafte» Iuterefje. was bei einem Veiuche aal Fürsten in unserer Stadt l 3 1803 sich zeigte, woran noch heute ein Denkstein im .Sptestwald' an der Strafte Vidda—Schotten erinnert
SMe 11erfeld. 22. Jan. Sine mert• i g c Beobachtung, die DIatur- freunde und Jäger besonders intcieffierrrt dürfte wurde in dielen Tagen an der Strafte Metterfeld-Lanbach gemacht Man lab einen Aau bwürger <Krickelster. Bu'ch3alke. Veun- iöicr) ci.icn vier- bis fünfmal größeren Eichelhäher in ber Lust wütend angreifen. Der Häher flüchtete In eine Dorn hecke Auch hier veifolgtr ibn ber grimmige F.ind Er brachte den Häher wieder hoch, gntf ihn fortgesetzt van oben mit scharfen Schnabel hieben auf den Kopf an und drückte ibn cnblit tu Boden. Hier machte er ibn mit Kopfstößen kampfunfähig unb zerrt st ibn. Der Raubwürgei greift in der Tiegel nur kleinere Vögel an sowie gerne Mäuse Offenbar war ber Eichelhäher durch Mangel an Aah-u-ig sehr er- mailet. Man findet überhaupt in diesem Minter auffallend viele eingegangene Häher auf ben Feldern, sowie sehr viele tote Rebhühner. Diese Vögel können sich die nötige Vahrung wrgen der Harten Schnee massen nicht mehr belcha'fen.
0 L a n b a ch, 21. Han. Vorgestern wurde im g äflich.'n Distrikt .G i che l g a r t en' (ber Frcien» feen) ein kapitaler Hirsch (Zwölfender, er« tat. ausgenommen 196 Pfund schwer Der glücklich^ Schütze, Forktgedilfe F l i ck in A l t c n b a \ n. hat tm Feld einen Arm verloren
Die Pflege des Wiesenlandes.
Von Dipl-Landwin K ö n e ka m p. GeschäNsführer des Hestüchen Grün! r rdoeretms.
Durch 50 3ahre hindurch bat die deutsche Landwirtlchan «ich für die Cteigrrjng der Erträge eingesetzt und die Probust-a« :nii alle. Oarrate zu beben versucht link re Ernten wurden in Ne- ’nn Jeilraume etwa verkerp.li. und zwar don- beste es «ich um ®rtrugMci>.'ninger aut kem Acker Tie Erträge uns.»er Miete < nt» aber im Laufe dieser önta>.dlung fast bte'elber ge- lHeben, und atr rechne heute w.e vo: 50 xXibtcfl nrch ml! einem Hcu.rtraa von ctaxa 40 ? pp.l- » nmer pro Hestar TaM besitz-m a>.r noch nrmg 2^le«en. die kaum 20 Doppelzent.er vom Hestar abicetltn.
Menn die keuIsche Mark auch langsam bdlct wird, so wird «le da»ür um so knappe und wir können nick.', in entfern testen daran be.ifc i. »i> ber ausländisches Kraftfutter in gröber i Ik.’fen .inzutührerr Ls wird Dtlmcftr darauf aafommen. Me ..-ns gebrkb.'nei Kräfte iu mab.lt Herrn und au-«u nutzen. Die neuen Suite rau eilen für unseren Viehbestand haben wir Ui edier Linie in unseren Miesen ra iuche-r 3n einer lutea» Hoen Ausnutzung des Grü rl inkes sehen wir heute die Mittrt und Mege. um nicht nur grobe Vlaiien an Sutter, 'ondern auch viel besseres Futter zu tchaflen
^lenio wie in ber Ackerw rtfchafl et ie gute Herbstbestellung zur Sicherung bc- Ernte keo nächsten Padres b.-iträgt, so Jjirb auch bei der Vea irt'ck iftung des Grünla-ikeä die G^nbiage ,iu ihrem nächltiährigen Ertrage bereit' Im Herbst und Minter gcl gl. Leider .erden aber vul.ach erst I n Z r ü b i a b r biejeni-ien 2r- t .tten am Grünland verrichtet die schon i.n Herbst und Winter duich^eführt weiden s-llten.
3u den Derbesserungsmaftnadmen
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die Aeiulierung d.-s Walf.r^trushaltes, eine f «ch» geinäf^ önf- und Vewälleru g 3.t ftau-aher Aäsle können Lin.* guten Di l .i^räs r v^ach en Hier muh allo zunächst durch die Sbiifung von Vorilut. durch die Anlage 'vn Entwässerungsgräben. lv vie di regel- mäftige ^Reinigung ders«lben die E ttnäfle- rung kairchgelühi t .uciben. V vor diese Dinge nicht gereg l. und t Ilstr-erständlih arro. 'e’. fit», kann an die Durchdidrung vo i sonstig, n Pflege- und Tüngunggmaftnahme.t gar nicht gedacht werben
?s Fit- sich auf sauren Wiele, durch Düngung tre. l die Menge, licht aber die Güt' des Futters beeinflussen. Die Ae'nigunz dee Voislut- unh 2lbiugsgr4dkn ses te von feilen ber Gemeinde Aur allgemeinen Pflicht gemacht und tbr? Turdv füt rung überaeach' N"rder. D.r Grabe rau^hub lieicr; meist gutes ^mpostmaterial. Der Komposthaufen. die .Stxtrbüchse des Landwi^ls". lofite auf keinem Wirtfchaftsbv'e fchlen.
Wo infolge ber durch di? Witterung verzögerten Herdstbeltellung diese A.b i et vor Winter- nicht mehr zur Ausführung gelang-n konnten, tollten sie im Frühjahr so bald w e möglich nach geb oll werden.
Hand in Hand mit ber Entäusserung lost eine entsprechenbe Dewässerung ceb^n Das flieft en bc Wasser reinigt unb entsäuert bei Boden und reguliert bte Dodentemperatur derart, das) die Vegrtafionszeit beding-rt wirb. Auster dem stellt sie bei richtiger Durchfübrung bte billigste Wielentüngung dar
Die beste Zeil für die Beriet.lang sind die Herl'":monate Sept nib.-r. Oktober 3m x üh’abr rrrteMt ff? ihren düngenden 3r>«k da bte vom Aiel. l nasser mitgrtrag'nen Dungstoffe recht spärlich lind.
Sine weitere gturib'cqcn'e Vo lusl.tz ing für eine rationelle Wiefenwirllchaft ist die Kalkdüngung Tel nT<re Beachtung verdtent sie auf den r.'sgesprvchen (al farmen Bafaltver» ifiiterur.g jbäben des Boaelsberre.i
Der Zoten ber übrige- Tei e Oberlens ist mit wenige-r Ausnahmen Immerhin kalkb-e-ürstig. Cs £ibt auch unter normalm TerftHtniften wenig Diesen, die für eine Kalk rngunz nicht dankbar wären. 2um minbesten sollte man hier in unterer Gegend etwa alle tret Oaftre ein« kräftige Kalk- g be verabreichen Soll ier Kalk für 'ich allein au gestreut werdrn. lo gibt man pro Heitar 20 Dz. lohlerlauren Kalk oder auf unteren schweren Bv- .cn i e gleiche Men^e Aerkall. Am zweckmästig- sten ist ce. len Kalk mit K -mpost au milchen unb leides zusammen auf ble TC4.f:n zu bring n Kalk entläu--» bte Böten und macht lic tätig. Auch Lte 5 eC urgjrg ist rin? Herbstarb'it und sollte nur tn rringenden Fällen bis zum Frühjahr ver- scheben werden.
Eine tehr lvhn<nte Pslegemat nab<ne hn Hcrbst für magere Wielen mit lackentzr«iern K-'ianb Ist Mc Düngung mit kurz oerrotletem Stallmist. tK« nut de. Egge zu verteilen ist. De> bn .'Xerbft zum S- un ber Grasnaide unb wr Eerielung von Tc?<ngore Strvhmist ober KaitcHe lraul aaAae- brelK-t wurde, muh im zeitige 5ruft ax. t« Erwachen der lteg lation das Deckma.eriai sauber a.gerech! und !ann zur Wiederverwendung als Einstreu abgefahren weide«
Zoe '.kteilubicu bet Dieten mit fauche frinn den ganzen Winter über vergenommoi we, - den Ern ileberma*. ist jedoch zu verwerf«, well dadurch Wiefenunkrauter wie z B brr Bären Hau stark beg.infliat tpet.cn
Pte Kali- und Phosphorläurebunguizg soll bei gertt-neten Terb.ilin.i-ei vereils im Herbst eitelg: sein
Ur irrg'amc Wietenwtrt b.'Obachtel feine Wie'en auch tm He. und Wln et Diesen, dir tm Herbst noch tem letzten Schn t« keinen Trieb mehr «eigen und leblos grau au st eben hungern nach Ctuffh'** li'idrn aaet.n. Ne auch im Dirne« M teuchler milder Witterung em* tunklgrüne Farbe auitpeilcn. baden eine Md- stoffdisngung weniger nötig
Aach icm flrengi- Dinier ist eine tnlebei • holte Bearbeitung mit 'er schweren Walze angebracht, um Sie aulgefrorenen Graspslanzeu weder an zu drucken
Das Eggen bei Tiefen tm Frühhrhr ist angebracht zur Vertellu g de Maulwurf hauten Auch ist Ne Wiesenegg< geeignet, auf tret en bei Mors vorüberg heird «u verni i:en D?ch bedeutet Moos in ter Grasnarbe immc Hunger und tvr« schwindet nur bei rationtitei Dingung und Pf!e,c
3n vielen Fällen. besc>nders bei ulten Di s.n. wirb Im Fruh.adr eine Aachfaat zur Verjüngung der Grasnarbe erforderlich sein 3um minleften sollten ausg winleNe oder durch Maullrurfsdrufen kahl gttrerbene Stellen nad>- gesäi werben Ju Nctem Jtoetfe eggt ober hack man tvn Br»den auf. sät mit der Hand nach um drückt den Boten wieder an. Sulche Lucken 1in2 wll kommene Angriffspunkte |ür Moos und an- t.'re llnlraiucr und infolgebclten zu l>deiIlgen zur Alachs aal verwende man nur gute Gräser, wie z. B Wiesenschwii'g.'l, Liefchgvrs, Wielen rispe (auibauernbe Sorm).
Kartoffelanbau im Kleingarten.
3n ber Aegcl wirb jeder Gartenbesitzer am eigenen Leibe veilpurl haben. tiK-Ux-n Se- g^n ein Stückchen Kartoslelland uub waren eo tNich nur wring. Hundert Quadratmeter — für i en eigenen Haushalt bei einer Kartofsellnapp- b.'it heNuim. wie wir fte letzten Svmm r erlebten y.r wirb sicher den Wunsch haben, sein Möglich- steS »u tun, um t*n E,trag zu steigern Aber mir?
Tiefe Frage möchten wir kurtz bebanbeln Man vergegenwärtige sich vor allem, taft die Kartoffel ein «Gewächs tes leichten Badens Ist Schwerer Boden ist also durch Unterbringrn von Kom post, HcLasche, Stalldünger usw zu lockern. Seiner ist zu bebenfen, baft lebe, auch ble beste Xar- tosselsone ausartet, wenn man sie einige Jahve anbaut unb bas um so schneller, je schivrrer be Boden ist. In schweren Lehm» unb Letleböben Ist also alljährlich mit dem Saatgut zu wechseln unb »war am besten von Grundstücken ober aus ®tgerben mit Sandboden Andernfalls geht der Ertrag erheblich -urück.
Drillens ist reichlich au düngen Die Kar- lossef braucht Kaki. Ph sphvrfäure unb Siickstofs Diese Stoffe sind in jedem guten Stallmist vor- landen. Man weist aber, dast man r?ldxit Ernten «u ei warten bat. trenn die ötallmlftgabe durch künstlichen Dünger c'-qänzt wir^ Man rechnet auf '.cn Morgen (2500 Quatratmetcc gleich 1 , HeVarf 100 bis 150 <4ci tner Ötallöung. arü.<nbalb 3ent- i er lOprvz Kali. 1' bis 2 Rentner Suverphas- phat oder Tbomasrnchl. unb als Slickstoffmenge v.ren öentner Salpeter ober schwrfelfaures 2m- nwniak ober Kalkstickstoff Alte biete Düngemittel werken nicht voll ausg-müht, toiri clrv- dersel- len fehlt ober wenn es bm Loben an Kalkg.bast mangelt Das Kallbe. ur'nis erlcn.it man. trenn man eine nein’ Probe Gartenerde mit Salzsäure begeht Aauchi d.e Erde, so wird Kalken überflüssig fetn. Ist das nicht der Fall, fo wird man trt g'te is 5 dis 6 3cntner Dünge'all fm Herbst ober zeitigen Früh: rhr geben masten Aelgl ker Boden rar Verkrustung ober ist er burch Vässc lauer, bann wird Kalk erst recht n3tig fein Kall und Phespborsäure müssen bis spälestens Anfang März ausgestreut werden. Stickstoffdünger gibt man erst kurz vor lern Gegen der Kartoffeln.
Wenn man erwögt, Lai mit em?r derartigen Volldüngung ber Ertrag um 25 bis 40 Zentner pro Morgen gesteigert werden kann, so wird es
Vrand in Dreihtgacker.
Von Professor Tr August Messer.
Allen, ble für unser deutsch?» Volk Hochschulwesen Interessiert sind wird cs lch-nerz i h ' in, tu höre.i. dast die Vollihochschule Dreisti^ack r del iReinlnqcp Anfang (Vmuat durch dne i Brand schwer geschädigt worden ifl
3n b.r r ick en Vltrituv über die Fragt bt Vollshvchichnb b.ibtn g ribc be Schriften brf früherer Dandelsstu'.l dr r • W itsch-Me n n et ent AeLt b send r Tciitani g- und n We lsch ist aber nickt b l der Theori' st h n gebl.eben, er Hal in dem Herr ich oberhalb M?ining?n g • leger en Dve ia der ein Volksh ä <buit tm g:- schaffen tn dem i-ic xVbee der Bolish -chtchule. wie auch kaum sonstwo, rar Verwirklichung gebmmen ist unb so Volt will — auch in diuuaft zur Verwirk tckuna kommt.
Schon seit ein paar (Vahren Hal er ber j w ils eine Gruppe von 20 bis 30 Teilnedmern ra wehrmonallichcn Äurfcit verein lat. Die XH1- »chmer Jlnb jung? 2:utr von 18 bi5 25 Jahren Kaufleute. Fabrikarbeiter Handwerke au b mr- einzelt Studenten W NI g n ig «lnm.'ldungen korliegcn findet nack ein paar Äarei fir jung? » Wannrr auch ein solcher für j mjc Mähche i ftitt
Die Teiln hnci w-'hnrn in Heim $>.? B r- ■rittagÄfrunb.r. find d.r geistigm Arbeit gr- Widmer batte selbst ein n i Ge.'g mH ir. mich baran »u beteil gm Herr Welisch m. kt.i Freund mb Mitarbeiter Dr Andermann verstehen ci trefflich, in S akratisch er Lehr or n roll wirtschaftliche Probleme und bebeatteme Leben lra e mi den jungen Leuten zu besprechen. Dabei geschieht
dies wirklich in einer objektiv über^artelllchm Weise, so baft bart auch tn still» zie beruhter Welse an deulfcher Do k gen inschnst ceiirb^tlet wird. Da bi' Tei n bner selb l di frnll a rröi- lichst niedrig g haltenen — Kosten aufbri ig n muffen, lo melden üch nur solch-, in b? '.en ei \ starker Wiff'nSdurst. ein mächtizer Trie' nach innerer Klärvnz wallet So f n tet von fdb t ine .Auslese" statt d e sich bisher prächl', bewähr: hat Ich hab' selten te au»nabnSloz g iti) e c Menschen mi- inte 1 g nten Glldtri io. n er Lemgemeinschaft sufammengef hen wie ti j nm Volshochschi lheim Auck die aanj- Ar- d's Za- fammmkb n' bewies mir. dast Hb dort irl f ile geistige Aristokratie rafamm ng fun' n late Aller einseitige Intellektualismus wiro dabei te - mieden, wie überhaupt jede Ein^ntigki und Derstiegcnh'il Damit neben dem Geist auch der Körper zu seinem Rechte temnt. f".n> die Hab- Mittagsstunden ber körper.lchen Arbeck. b.sanders auf der. zu der Anstalt gebärigen Ländereien gewidmet.
Dies Heim, das echter deullcher .A.'sbra "• Arbeit gewidmet ist. darf nibl uni rz hen Schwer tr>.rL» es fein, las arg MpiZHgte Haus x-rter her;rstellen Der Brandschaden, der n ch durch Versicherung gedeckt ist. wird auf 52COD Mk. Sf.-ä t 2Ü>.r. trcni cCe. lenen de Erhaltung rutschen Doll hoch-schulw s «Z am Herzen liegt, beitragen, wird sich wenigstens die Ber^in'unz einer auf jun hmroden Hioo he' auflut gen ia fen Gaben sind zu richt en an Lehr:' We fch Dreist g- ackcr bei Mciningcn. Auch hier gilt: Doppelt gibt, wer rasch giot!
Tie verlorene Kunst bar Unterhaltung.
Der Dieder gang der Gesellschas skulrar. die dot einem Oahrhunberl ein? so hohe Blüte erreicht hatte, wird nicht nur bei ans bell-agt, tenbem aus aller Teilen ber zivilisierten Welt kommt der gleiche W b us In P a r i s enäftlt man von jeder hinsch idendrn Gesellschaftsdame i<t älteren Generation, daft sie dn .letzten Salon' gehabt habe, und in Italien stöhnt man ebenso wie in England über d e .Am rl a- r.Hecung“ der europäischm Gelelllgteft D n Gründen dieser Ericheinun; geht Marie von 3 unten ii e nem Aufsan der Ako iat schrill .Das deutsche Buch" nach und fügt ein? beherzigenswerte Mahnung fti'ra. dast die Menschheit tich auf diefe feinste Blüte der Kultur wl.der besinnen möge. Grad? heute vielen sich so manche Möglichleiten, die Gefel izkeil ti e «facheren und intimeren Fo.men zu pflegen als früae .Durch Ne Aafchhell der mobrr.ien Gewohnheit n lagt sie, .find der Geselligkeit ungeahnte Vorteile entstanden- nie und nimmer war es ehemals möglich, fo wie beute — falls das Telephon gehorcht — innerhalb einer Hilden Stunde -einen ll.in.n Ärei.i cirz.lad n tl: Zusag zu erhallen die notwendigen Bestellungen u Geschäft a auszurichten. Dor den Autotagen war di' erstaun- 'ich schnelle Brtörderungsmöglichknt ..usge- sch'.oiten. Die technifchon Dorbchinzungen der "3e- felligkeit haben sich allo nicht er'chVrn sondern erleichtert. E-s ist tbenfallA unjuläHia. den .materiellen Geist ti: Schate uiJ: Kulturländern haben sich neue starke geistige. । ästhetische unb metaphysische ctr5mungc- gezeigt | Auch darf die Zunahme pollllfcher und wirt
schaftlicher Sntereften nltl onrCiit werden nte find Mc Partfer unb Londoner Da'oni mregenber aewesen, als tn Hecken pvlitls -n .t ooal konomt- fck-er Erregung Die feil bem Äriei überall od r fast überall aullr t rndm Schvit-rlgke . b auchen nicht erwähnt za wrben ft - f n leb er'iä d- lich, bemerkenswert nur ba*’ to e nigen 2-in 'cm besonders In England |te durch - o lafaftvo- phalen Mangel an Dien tboter erfchä ‘t i erbe" Wir willen ab*r gerab rai i i'er Gefchichc, dast nicht Mc reichen fo dern bi* armen Perioden die beste Gele ligteit gezeigt habens Manches hat zu dem überall bebiuTte Tiefstand beigtragen. die Hau t irtad) f ächt' Ist in dem Niedergang der cketvrZckslunst i-t ber wellvcrbrcck t n Terflän'ni: iofta :t lü Mcfei Grünt Pf iler jeder w r volleo ® l'IIlgHi 'che' llnmerk.lch ist Mefes Hebel eingenffen. die Menschheit weist kaum noch, was zwangloses, aber gutes Sprechen b?bratet, w ist kaum noch daft Alllag^ger ngi-gigknten und höus ich ' Aerger nicht geselllchaft-fähig sind, dast daS Zuhbren nicht nur eine Anstondsp'licht ist. sondern aach ern? Bereicherung und Unterhaltung b beutet Früher wurde schw'r ich grhaltvell-s S. rechen unb aufmerksames Zadräco der 3ug'nb aukdrück- lich anempfohlen das lag in der htusllche» Ucb7tli(ferung das war selbstverflän -lich. Deswegen halte ich auch einen ll nscharang ein Wiedcraufb.ühen r|n?r lohn nd n (Pefelltgte t für denkbar 3m Prinz!a :ft üb'tall 3nt:r -f e dafür vviHänden bis zum Ueberbruft wird über ben schmerzlich empfundenen Rückgang geklagt'


