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*) Vom Rückzahlungswert.

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49. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

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Gnowag 0,190. 3m weiteren Verlaus die Abwärtsbewegung am Aktienmärkte

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(Ohne Gewähr.)

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Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht des(Siebener Frankfurt a. M., 21. Aug.

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für die Hausfrau und alleinstehende Personen sind MAGGIS Suppen. Rasch und bequem, ohne Umstände, lediglich durch Kochen mit Wasser stellt man aus ihnen wohlschmeckende, nahrhafte Suppen her. 25 Sorten wie Eier-Stemchen, Eier-Nudeln, Erbs, Königin, Ochsen­schwanzart, Pilz, Reis mit Tomaten, Tapioka echt usw. bieten angenehme Abwechslung. Man achte auf den Namen MAGGI und die gelb-rote Würfelpackung.

Oer Alte aus Topper

Vornan von Hanns von Zvbeltitz.

'

Berliner Börse.

Drahtbericht desGießener Anzeiger.")

Verl in, 21. Aag. Man glaubt in Kreisen der Spekulation mit einer Auflösung des Reichs­tages rechnen zu müssen und sieht infolgedessen dem Ausgang der ersten Reichstagsfihung mit gewissem Bedenken entgegen. Verstimmend wirkte ferner die neue Aeutzerung des englischen Schah­kanzlers, daß die Durchführung der Londoner Deschlüsse noch zweifelhaft sei, da der Dawes­plan grundlegend umgeänbert worden sei. Gewisse Bedenken löst jetzt auch das im Londoner Pro­tokoll vorgesehene Gesetz über die Industrie- Obligationen aus. Die Tatsache, daß die Montan­industrie ca. 60 Millionen Goldmark innerhalb eines Jahres an Zinsen und Amortisationen^ für die Obligationen wird aufbringen müssen, läßt nach der Meinung der Börse erst die volle Schwere der Belastung aus dem Dawesplan er­kennen. So übt man an der Börse große Zurück­haltung uno tDeber das Publikum iwch das Aus­land war mit größeren Aufträgen auf dem Markt. Anleihe wurde schwach gehandhabt; nach einem Ansangskurs von 770 verzeichnete man um 12 Ahr einen solchen von 740 für 3proz. Reichanleihe. Der Geldmarkt blieb unverändert mit einem Zinssatz von 1/4 bis V2 Pro Mille für tägliches Geld.

Märkte.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 21. Aug. ES wurden notiert: Wetterauer Weizen 22 bis 22,50, Rog­gen. inländ. 18 bis 18,50, Braugerste 22 bis 23, Hafer, inländ. 19,50 bis 20, Mais, gelb 17,75 bis 18, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 32 bis 34, Roggenmehl 26,50 bis 26,75, Weisen- und Rvggenkleie 11,25 bis 11,75.

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verhehlt sich nicht, daß sich Schwierigkeiten in politischer Hinsicht bei der Beratung der Lon­doner Beschlüsse ergeben können, die vielleicht zu einer Auflösung des Reichstags führen dürften. So brachte die Eröffnung des heutigen Verkehrs eine scharfe Abwärtsbewegung. Die Kursrückgänge waren beträchtlicher als in den letzten Tagen, vereinzelt waren Kurseinbuhen bis zu 4 Billionen Prozent zu verzeichnen. Am Geld­markt macht sich wieder starbes Angebot fühl­bar, tägliches Geld 1/4 pro Mille, Monatsgeld ist trotz unverändertem Zinssätze von lA/a bis l3/8 im größeren Umfange zu haben. 3m Inter­nationalen Devisenverkehr ist eine neue Abschwächung der drei europäischen Haupt Valuten gegenüber dem Dollar festzustellen. Das englische Pfund gab weiter nach, und zwar auf 4,481/2 bis 4.483/.,. Auch der Pariser Frank erfuhr eine Ab­schwächung auf 83,30 bis 83,40 in Pfundparität. Die Mark mußte sich ebenfalls einen neuen Rück­gang gefallen lassen. Sie erlitt an der Reuhorker Börse gestern einen Rückschlag auf 4,219 Dill. Am Kassaindustriemarkt tarn es verschiedentlich zu Abgaben. Dagegen konnte sich der Anleihe­markt behaupten. Das Geschäft ttxtr wieder ziem­lich rege. Kriegsanleihe stand im Mittelpunkte des Geschäftes. Schwach Toar die Haltung im freien Verkehr. Api 4, Becker-Stahl 2,12, Krü- gershall 8,87, Petroleum 18,25, Ufa 7,75, Entre-

Eine hizinr-Einlita für 50 Hennig können Sie in her großen Warenlotterie zum Besten des Jugendherbergswerkes gewinnen. 6489V

Frankfurt a. M.l Berlin

<umay, wenn Dieter aua) ausircyrws ericpetnt, einen schriftlichen Bescheid erteilen, gegen welchen Berufung beim Oberversicherungsamt erhoben werden kann, und es sind die Fälle nicht selten, in denen durch die neuerliche Aufrollung des gan­zen Falles im Berufungsverfahren sich nach der entschädigungspflichtigen Seite hin derart günstige Momente ergeben, dah dem Verletzten eine Rente zugesprochen werden muß. 3ch möchte hierbei nochmals darauf Hinweisen, daß nur Betriebs­unfälle entschädigt werden.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

<9n Billionen Mark auSgedrückt. BaenoS-AirrS, London, Neu« hort, Japan. Rio de Jcmetrv für eine Tinbett, Wien und Budapest für 100000 (Eroberten, alle» übrige für 100 Ein betten.»

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

Frankfurter Schlachtviehmartt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger."!

Frankfurt a. M, 21. Aug. Auftrieb: Rinder 4 Stück: darunter Färsen und Äüfee 2. Fresser 2, Kälber 896, Schafe 415, Schweine 1039. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastkälber 65 bis 70, mittlere Mast- und beste Saugkälber 60 bis 64, geringen® Mast- und gute Saugkälber 54 bis 59, geringe Saugkälber 40 bis 50. S cha f e: Mastlämmer und Masthämmel 42 bis 47, geringere Masthäm- mel und Schafe 30 bis 40. Schweine: vvllfl. von 80100 Kilo 76 bis 78, unter 80 Kilo 65 bis 75, von 100120 Kilo 76 bis 78, von 120150 Kilo 76 bis 78, Fettschweine über 150 Kilo 76 bis 78, unreine Sauen und geschnittene Eber 65 bis 75. Marktverkauf: Der Kleinviehmarkt wurde flott geräumt Der Schweinemarkt zeigt» bei schleppendem Geschäftsgang großen Ueberstand.

Berliner Produktenbörse.

Berlin 21. Aug. Der Getreidemarkt lag unverändert. Prompter Weizen knapp: das Mehl­geschäft nach dem Auslande liegt wieder besser. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, märt 204 bis 210, Roggen, märt 148 bis 155 Gerste, märt 210 bis 216, neue 182 bis 187, Haßer, märt 161 bis 170, Raps 310 bis 320, Letnsggt 400, prr 100 Kilo. Weizenmehl 28 bis 30,50, Roggen­mehl 22 bis 24,50» Weizenkleie 11,50, Rvggen­kleie 11,10 bis 11,20, Viktoriaerbsen 27 bis 31, kleine Erbsen 18 bis 20, Futtererbsen 14 bis 16, Peluschken 13 bis 15, A^rbohnen 15 bis 17, Wicken 14,50 bis 16,50, Lupinen, blau 9 bis 10, gelb 16 bis 18, Rapskuchen 12,60, Leückuchen 22, Trockenschnitzel 11, Torfmelasse 8, Kartoffel- flocken 23 bis 23,50 Mt

Büchertisch.

Von Weibes Wonne und Wert betitelt sich ein wertvolles Werk des feinsinnigen Weimarer Dichters Friedrich Lienhard, in dem der Dichter im Kampfe mit dem wirren Zeit- geiriebe der Gegenwart ein hohes PreiSliÄ» auf die königliche Macht reinen Frauentums, ernen Ruhmessang auf echte deutsche Frauen art an- stimmt. Dieses Mahnwort gegen alle Schändlich- keiten, Unreinheit und Triebgier des Zeitgeistes verdient in weiten Kreisen unseres deutschen Dolles verbreitet, gelesen und beherzigt zu wer­den. Der Buchschmuck, der in feinsinniger Form den Stimmungen des Dichters folgt, stammt aus der Feder des bekannten Kunstmalers Fritz Buch­holz. Das empfehlenswerte und für Geschenk­zwecke sehr geeignete Buch ist im Verlag von Max Koch, Leipzig, Turnerftr. 10 (Halbleinen 5 Mt, Ganzleinen 5,50 Mk.) erschienen.

Deutschland a l s Sieger im be­setzten Frankreich 1 8711 87 3. Auf Grund der deutschen Akten dargestellt von Karl L i n n e b a ch. ®r.»8° in Halbleinen Gm. 4,50. (Stuttgart, Deutsche Verlagsanstalt.) Jeder­mann weih, in welcher Weise Frankreich, nach­dem es im Weltkrieg mit Hilfe fast aller Völker der Erde die Oberhand erlangt hat, die Besetzung der deutschen Westmark handhabt. Rur wenige aber wissen, wie Deutschland als Besatzungsmacht handelte, nachdem es ganz aus eigener Kraft im Kriege von 1870/71 Frankreich vollständig be­siegt hatte. Die Schrift von Karl Linnebach bietet zum erstenmal eine auf den deutschen Akten beruhende ausführliche Darstellung dieser Be­setzung. Sie weist im einzelnen nach, wie maßvoll die vertraglichen Abmachungen über die Besetzung waren und in welch versöhnlichem Geiste sie von deutscher Seite durchgeführt wurden. Durch ge­legentliche Vergleiche mit dem französischen Ver­fahren zeigt sie, dah die deutsche Desetzungsmacht dem Besiegten gegenüber in jeder Weise Großmut wallen liefe, während heute alle Matznahmen der französischen Besehungsmacht den Stempel rück- fichtslosester Ausnutzung der Gewalt tragen. Die Gegenüberstellung der damaligen deutschen und der heutigen französischen Methoden macht das Buch besonders geeignet, zur Aufklärung im 3n- und Ausland beizutragen.

Denn der Korporal vom Regiment Heinrich, Wer- neberg, sei ein gewester Studiosus der Gottesge- lehrsamkeit, und ihn hätt' hier die Lust angesteckt. Lacht dazu fröhlich, der Eajetan, wie er so gern lochte in seiner herzlichen Freudigkeit. Sah ihm auch ganz ähnlich. fami> Zabeltitz, daß er sich den Korporal aufgelesen hat und ihn fördern half. So sind sie denn zu drill in des Feldpre­digers Quartier hinaufgestiegen und haben eine Stunde oder länger beieinander gesessen und ge­schwatzt. Geschwatzt oder auch nicht. Denn wo der Eajetan war, da gab es immer auch im hei­tersten Hin und Her der Worte einen ernsten Kern.

Der Wernebevg sah straff auf seinem Stuhle, sah recht aus wie ein Langgedienter, an dem sein Kapitän helle Freude hat: blitzblank die Mon­tierung, sauber halbiert, gevad und voll der Zopf, und die Locken fest gedreht und gepudert. War sehr mvdeste, aber genierte sich auch nicht, zu sprechen, wenn er gefragt wurde. Spaßig: da­mals in der Schenke hat er geflucht, daß einem die Haare zu Berge steigen konnten. Heute paßt er ganz zum Eajetan. Kann auch lächeln wie der: nicht ganz so, aber beinahe.

Müssen wissen, Herr Qünfer, das ist mit der Frömmigkeit im Kriege solch eine Sache," sägt er einmal.Zum Exempel ich, ich bin erst ganz wild und wüst geworden. Wenn einer sein Gebet zum Herrgott schickte, stteg's mir schon gallbitter im Halse auf. Wenn wir zur Predigt sollten, lacht' ich heimlich oder (aut, je nachdem. Manchesmal kam wohl Scham und Reu', doch die schluckt' ichrunter, schlug sie tot und trieb's desto ärger. Das ging so Jahre. Und so ist's mit den meisten. Ist ja viel Pack und Crapule unter uns, und einer steckt den andern an.

(Fortsetzung folgt.)

Friedrich gesagt, aber Gellert dachte der Lehre des Jesus Sirach: Dränge dich nicht zu den Königen!

Ja, Leipzig war eine Universitätsstadt, der besten eine in deutschen Landen, und die jungen Studenten hatten überall ein Herz für den gro­ßen Kämpfer. Manch einer, wie in Frankfurt und Halle, so auch in Leipzig, trat freiwillig, in heller Begeisterung, unter die Fahnen. 3n eins der Freikorps etwa, die Friedrich ge ade damals errichtete, unter dem General von Gschray etwa und unter dem Obersten Schont). Und manch anderer toieber, der längst dem Kalbfell gefolgt, nutzte die Zeit und setzte sich mitten unter die Studiosen.

Hat eines Tages der Page Zabeltitz seinen Urlaub, schlendert durch die Grimmaische Gasse, sieht von weitem seinen lieben Eajetan Grolich und winkt. Der ist aber nicht allein, neben ihm marschiert ein baumlanger Korporal. ,Wo hast du die alle Kriegsgurgel nur schon gesehen?' denkt der Page. .Ist vom Regiment Prinz Hein­rich nach der Montierung. Richtig abends in der Schenke, eh ich zum König kam. mit seinen Burschen, die er so spaßig an der Wand aufge­reiht hatte, daß sie ihm nicht entwischten. Gin Mordskerl damals und heut ein frommer Lands­knecht, mit dem Eajetan irra) einem Bündel Bücher unterm Arm.'

Indem war er hevangeßornmen und schüttelte dem Grolich die Hand. Der Korporal stand in Positur vor dem roten Pagenrock. Page Seiner Majestät das war immerhin etwas. Und solch Page fühlt sich macht eine gnädige Handbe­wegung, wie etwa: steh' Er bequem.

Da erzählt denn der Feldprediger: sie kämen aus der Aula, hätten beide DvMnattk gehört.

Wirtschaft.

' Erste Zinszahlung auf Gold­anleihe. Der Ginlösungskurs für die am 1. Sep­tember fällig werdenden Zinsscheine für Schatz- anmeifungen des Reiches ist vom Reick^- stnanzminister auf eine Billion Mark für eine Mark Gold (1 Dollar = 4,20 Billionen Mk.) fest­gesetzt worden. Es handelt sich bei diesen Anwei­sungen bekanntlich um die sogenannte Goldanleihe.

' Zurückziehung italienischen Ka­pitals aus Polnisch-Oberschlesien. Wie derDeutsche Handelsdienst" aus Mailand erfährt, hatten sich italienische Finanzkreise grö­ßere Grubenfelder in Polnisch-Oberschlesien ge­sichert. um sich an dem Ausbau der dorti­gen Montanindustrie in stärkerem Um­fange zu beteiligen. Runmehr hören wir, daß das Vorgehen der polnischen Behörden gegen die Hohenlohewerke und andere größere Verwaltun­gen die betelligten italienischen Finanzkreise in höchstem Maße konsterniert hat. Das Befremden ist umjo größer, als man darüber informiert ist, daß gerade bei den Hohenlohewerken auch pol­nisches und vor allem französisches und tschechi­sches Kapital in erheblichem Umfange beteiligt ist. Man erblickt in dem Vorgehen der polnischen Behörden lediglich eine Konzession an d i e nationalbolschewistischenKreise ehe­maliger Aufständischer, die heute in Polnisch-Oberschlesien noch immer eine stärkere Macht bilden als die Regierung selbst. Man fragt sich, ob unter diesen Umständen eine organische Wirtschaftsentwicklung überhaupt möglich und nicht vielmehr eine weitere Investition italieni­schen und überhaupt ausländischen Kapitals m i t den größten Gefahren verbunden ist.

Sowjetrussische Finanzverbin­dungen. Finanzverbindungen mit dem Aus­lande hat dec Vorsitzende des Staatshandels des Rordwestgebiets, L a n d a , der für einen der besten wirtschaftlichen Köpfe dieses Gebietes gilt, auf Reisen durch verschiedene Länder angeknüpft. Die am meisten zugänglichen Länder waren die skandinavischen Staaten. In D ä n e m a r k ist mit Bewilligung der Regierung ein besonderer Fonds für den Diskont russischer Wechsel gegründet wor­den. der über 20 Millionen Kronen beträgt. Außerdem haben sich einige Großbanken bereit er­klärt. besondere Geschäfte mit Rußland in der Höhe von 100 000 £ zu finanzieren. In Schwe­de n ist gleichfalls ein Kredit zu günstigen Be­dingungen erzielt worden. Der ..Staatshandel" hat daraufhin sich einen Vorrat von technischen Gneugnissen im Werte von 2 Millionen Gold- rubel angelegt. In der Hauptsache wurden Ex­portgeschäfte (Früchte. Wild, Geflügel usw.) mit Schweden abgeschlossen. 2n England wider­setzten sich die Besitzer russischer Werte und die Banken hartnäckig finanziellen Vereinbarungen mit Sowjetruhland. Immerhin haben sich auch dort einzelne größere Firmen bereit finden lassen, mit demStaatshandel" Geschäfte abzuschließen und ihm unter günstigen Bedingungen Kredite zu gewähren. Dabei wurden mit Schottland Ge­schäftsbeziehungen neu an geknüpft. Rach England veickauft wurden große Partien Flachs und Hede. Wie Landa behauptet, sei die Geschäfts- t^elt des Westens begierig, normale Beziehungen zp Sowjetrußland herzustellen.

F ' ReueHochöfen inTunis. Rach einer aus Tunis vorliegenden Meldung hat sich ein Syndikat zur Errichtung von Hochöfen mit Stahl­werken und Koksöfen gebildet. Die zur Bearbei­tung der einheimischen Erze notwendige Kohle kann auf der Rückfahrt von den Phosphat tragen­den Schiffen mitgebracht werden. Als Haupt- absatzgebiet für die Stahlproduktion wird Italien angesehen.

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5% Deutsche Reichsanleihe . 4% Deutsche RcichSanleihe . »'/."/-Deutsche Reichaanleth« 3% Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Sparprämienanleth« 4% Preußische KonsolS . . . 4% Hessen .......... 34Zo Hessen..........

3% Hessen...........

Deutsche Wertb. Dollar-An«, dto. Loll.-Schatz-Amretsug.') 4"/o Solltürten 3% Tvldmextkaner......

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Prtvat-Bank Tarmst. und Naiionalbank .

Deutsche Bank.........|

Deutsche BereinSbank .... Disconto Lommandit .... Mekallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Leslerreichische CrebltanftaU. Wcstbank............

Bochumer Guß ...... BudernS............

Caro .............

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvcuer Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben...» Kaliwerk Westeregeln..... Laurahütte.......

Oberbedarf Phönix Bergbau.......

Rheinllahl Riebcck Montan........

TelluS Bergbau ........

Hamburg-Amerika Pakei. . . Norddeutscher Lloyd.....

Cheramische Werte Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Nnglo Cont -Guano Badische Anilin........

Chemische Mayer Alapin . . Goldschmidt . Gries. eimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung ........

RütgerSwerke.....

Scheideanstalt ........

Alla- Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann......

Mainlrasrwerke ....... Schultert........

Siemens L Halske......

Adlerwerte Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Hcyligenstaedt . Mcguin. Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesellichaft Frankfurt. Pet. Union A.-G........

Schuhfabrik Herz . . , , . . Sichel. .........

Zellstoss Waldhof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik Waghäusel . .

So ist Frau Beate still aufgeftanben, mit schweren Tränen in den Augrn, und hinüber* gegangen in die Küche. Die Mrchante follte den­noch ihr Warmbier hohen und Schmeerbrot dazu trotz allebem.

Am Rachmittag hat sie mit der Ruth oben beim Klöppeln gesessen. War aber sehr schweig­sam heute, so daß der Rotkopf manchmal mit verwunderten Augen aufschaute. Lind fleißig war die junge Gnädige. Die Klöppelhölzer flogen nur so.

Mit einem Male hört sie unten die Tür gehen und gleich auch, wie der Herr Vater über den Hof ruft, gewaltig laut:Marzanke! Mar- zanke!"

Muß doch zum Fenster hinaussehen. Da kommt der Marzanke schon angelaufen, mit klap­pernden Holzschuhrn.Gnädiger Herr!"

Wollt' dir bloß sagen, Marzanke: b?r König hat wieder eine große wchlachi geschlagen. Ja . . einen gloriosen Sieg erfochten. Da ... in Sachsen, über die Oesterreicher. Der Herr' Junker wird auch dabei gewesen sein, also auch dein Junge, der lange Laban. Ja . . schick's im Dorfe herum, mit der Krakulle. Alle müssen's zu wissen kriegen." >

Auf Beatens ernstem Gesicht ist ein kleines Lächeln gekommen. So ist er nun, der Vater hat sie g'dacht.

Die Ruth aber hat arg geprudelt, und endlich könnt' sie nicht mehr schweigen, mußte fragen: Eine große Schlacht? Der Kaspar. .

Ta ist das Lächeln um die herben Lippen gleich erstorben. Hat ganz leise geantwortet:3a, lieb Kind. Wir müssen hoffen und beten

Soviel, soviel hätt' Ruth noch fragen und sagen mögen, traute sich aber nicht Dachte nur: ,3a, hoffen und beten. Das will ich wohl. Recht von Herzen. Für ihn, für ihn, wenn er meiner auch ganz vergessen hat.' Warf die Klöppel, mit eifrigen Fingern, und könnt' doch nicht sehen, was sie tat. Denn ihre Gedanken waren weit weg von der Arbeit, und vpr den Augen schim­mert' es bunt. Vergessen vergessen . . , schreibt nimmer mehr. . . denkt wohl nimmer an mich ... an solch armes Ding . . . draußen im Feldlager... bei des Ksönigs Majestät ...

* * *

Schöne, lustige Winterquartiere h.tts diesmal gegeben. 3n Leipzig. Das war nicht so kümmer­lich wie sonsten. Majestät hielten ein wenig Hof, hatten Höchstihre jungen Reffen nachkommen lassen. Auch ein paar Musiker von seiner Kapelle berief der König, zumal den alten Fasch, und hatte fast täglich sein Konzert, griff sogar dann und wann selber zur Flöte, trotz öer wackelnden Zähne. And Leipzig war Universitätsstadt: da lebten auch Gottsched und Gellert, und wennsckwn sich Majestät sonsten nicht viel um die deutschen Poeten kümmerte: die wollte er doch kennen ler­nen. Wurden also befohlen und kamen: der gra­vitätische Gottsched, so sich für einen gewaltigen Dichter vor dem Herrn hielt: der sächsische Schwan fand aber wenig Gnade. Papa Gellett mit seinen Fabeln, der schnitt besser ab; mußte das Geschichtlein vom .Maler in Athen' dekla­mieren und sprach freimütig und offen. Das gefiel dem König.Gr muß wiederkommen," hat

Banknoten.

(Ohne Gewähr.)

Ffrtfti, 21. Aug.

Geld | Briet

Remark.

Amertkantsche Noten .... Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten....... Französische Noten ..... Holländische Noten ..... Italienische Noten ..... Norwegische Noten.....

Deutsch-^csterr.,äioa Krone« Rumänische Noten.....

Schwedische Noten.....

Schweizer Noten......

Spanische Noten......

Tschechoslowakische Noten . Ungarische Noten.....

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20. Aug.

21. Aug.

Repart.

Amtliche Geld

Notierung Brief

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18,50

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voll voll

18,815

$05

18,90

8 90

voll

voll

Neuhork . .

-Ä

78,95

4,21

4,H

4,21

voll

voll

Paris. . . .

12,735

22/. 9

22,71

voll

voll

Schweiz . .

79,35

*8,75

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voll

voll

Spanien . .

Wien in D.'

55,61

V5.89

65,56

65,84

voll

voll

Oest. abgest

5,916

5,935

5,916

5,935

voll

voll

Prag . . . .

Budapest. .

12,59

12,65

12,67

12,63

voll

voll

6,52

6, ,4

5,47

5,49

voll

voll

Buen.-Aires

1,40

1,41

1,40

1,41

voll

doll

Bulaarien

3,04

8,05

3,01

3,05

voll

voll

Japan . . . Wo de Jan

1,71

0,40

6,19

1,72

0,42

1,71 0,40

1,72 0,42

voll voll

voll voll

Belgrad . .

5,21

5,39

6,21

voll

voll

Lissabon

11,62

11,58

11.97

12,0:

voll

voll