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Heute nur für iie Mitglieder les Radioklubs geöffnet

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17.000.000- ue Stammahr :n- Slüi 17000 * nom. iooo Mr. 8001 bis '°OOb.j)ei)Iigen=

^krkizeugma- inenfabrik und iengieherei, K- iehen, biüiben- ^berechtigt ab 3anuar 1923, im § anbei unb ir Notierung an ir hiesigen Doch ngereichtrvorben. Frankfurt a.M.. !N 20. Mai 1924. ie Kommission ir Zulassung von Wertpapieren an Börse zu Frank- rt a. M. 4190D

Vereine | |1nri| A

«.WÄ6'U Fechtstunde 8 Uhr «n ^Bttbehüiu

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Nr. (20 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)Donnerstag, 22. Alai (92|

Sinnliche Notierung

Amtlich: '.

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20.

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Banknoten.

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Keine Kursänderung der Gold

12,37

7,63

M-

Rcpart.

21. Mai

20. Mai

S-rrNn, 19. Mai

Berliner Börse.

eröffnet bei

Man achte auf unversehrten Plombenverschluß.

Man verlange ausdrücklich MAGGIS Würze

4210c

-oll voll voll voll voll

21,75

5,13

an leihe. aufgetaucht, mehr stabil Stücke der

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14,2-

in Qualität, Ausgiebigkeit und deshalb Billigkeit.

14

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10/3 15,25 44,75

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2,237

5,13

An der Börse waren Vermutungen daß der Kurs der Goldanleihe nicht bleiben würde, nachdem die kleinen Gvldanleihe eingezogen und ihres als Zahlungsmittel entkleidet sind.

hing Berlins und Käufe der Arbitrage etwas Stimmung gemacht worden wäre, wären die Kurse hier gegen die amtliche gestrige Rotiz schwächer geworden, so konnten sie eher etwas darüber hinausgehen, wenn auch die gestrigen nachbörs­lichen Kurse nicht ganz erzielt wurden. Der Geld­markt ist nach wie vor flüssig. Doch sind die Geldgeber heute wieder sehr vorsichtig und geben nur an allererste Adressen. 3m freien Verkehr ist besonders das leichte Anziehen der Becker- Werte zu verzeichnen. Sonst herrscht größte Lust­losigkeit. Becker-Stahl 31/4, Becker-Kohle 55/s, 2lpi 31/4, Kvntiba.uk 0,085, Entreprise 40, Growag 0,200, Krügershall 37/e, Petroleum 127/8. Auf dem Valutamarkt ist der französische Franken heute erneut schwächer, nachdem er bis gestern abend auf 7972 gegen London erholt hatte.

Börsenkurse.________________

(9tx Billionen Mark aui^edrnckt. Buenos SireS, London, Neu« hort Japan, Rio de Janeiro fur eine Einheit Wien und Budapest für 100000 (grübelten, alles übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

8,6 2,85 19.5

14,25

10 11,25 .1,25 7,13 12,75

12,6

8,15 11,5

4,5

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1,45

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14

Hmft./Rott DrlteAntw. Cbnstiania. Kopenhagen Stockholm. HtlsingforS. Italien. . London.. » Neuvork .. Paris, .

Schwei; » Spanien . Wien in D-- Lest, abgeil. Prag . . . - Budapest. . Buen^Atrei Bulgarien Japan .. . Rio dr Jan. Belgrad . - Lissabon.

ses keinesfalls zu rechnen sei.

* Große Betriebsstillegungen im

27,25 4,63

7,7

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46 10,1 14,1

44 46,25 53,25

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7 1,75 23,25

22 37

Wirtschaft.

Preisrückgänge in der Textilindustrie.

Auch in der TextilinLmstrie beginnen sich die Zweifel zu mehren, ob auf einen weiteren günstigen Verlauf des Absatzes zu rechnen ist. Vor allen Dingen erscheint es fraglich, ob die Aufträge der Textilfabriken, die die Beschäftigung bis zum Herbst oder Ende des Zahres sichern formten, tatsächlich abgenommen werden: es wird von Fachleuten die Annullierung eines großen Teiles der Aufträge für die Hahcesmitte befürchtet. Der Inlandsbedarf scheint gedeckt zu sein, und die Kaufkraft der Verbraucher den gestiegenen Preisen nicht mehr nachkommen zu können.

3n Aachen hat zur Zeit das Geschäft in der Streichgarnspinnerei schon ganz erheblich nach­gelassen. Beben Belgien tritt dort auch Eng­land als scharfer Konkurrent auf. Auch im Woll- gvohhandel ist eine starke Zurückhaltung in der Erteilung von Aufträgen eingetreten. In den Baumwollspinnereien hat dagegen die lebhafte Rachfrage nach Garnen ganz erheblich nachge­lassen. Es wird nur der notwendigste Bedarf an Garnen gedeckt; allem Anschein nach hoffen die Weber auf ein Zurückgehen der Preise auf dem Baumwolte und damit auch auf dein Garn­markt. Die Nachfrage nach in Deutschland lagern­den Wollen, Kammzeug und Kämmlingen hat nachgelassen. Die Preise für Kammzüge konnten sich zwar im allgemeinen behaupten. Kämmlinge waren jedoch im Preise gedrückt. Die Beschäf­tigung in der Tuchindustrie war befriedigend. Zn den Flachsspinnereien war die Beschaffung der Rohstoffe nach wie vor schwierig. Dec Ausfall I der russischen Flachsernte war schlecht. Deshalb hielten die russischen Flachslieferanten bei stei­gerten Preisen mit Verkäufen stark zurück Die Svwjetregierung verhinderte sogar durch Erlaß eines Ausfuhrverbotes die Ausführung aller zu billigeren Preisen getätigten Abch'.ü,se. Die Rach­frage nach Feinleinen und auch nach gröberen Leinen ist zurückgegangen. Zn der Wäscheindustrie hat der Eingang neuer Aufträge nachgelassen, nur die Wäsche-Ausstattungsindustrie erfreute sich nach wie vor einer lebhaften Rachfrage.

Lieber die Konfektionsindustrie wird aus Schlesien günstig berichtet, während in Berlin das Geschäft stockte. Das Ausland ist in sehr geringem Maße als Käufer aufgetreten.

Kaufaufträge ruhiger, die Festigkeit konnte sich aber behaupten. Am Devisenmärkte waren die Kurse im allgemeinen unverändert; infolge der weiteren Abnahme der Anforderungen konnten die Zuteilungen vereinzelt erhöht werden, so für Reuyork von 1 auf 2 Prozent, für Christiania von 50 auf 100 Prr^ent.

Berliner Produktenbörse.

Be r l i n, 21. Mai. (Wolff.) Der Produkten» markt zeigte gegen die Vortage kein wesentlich anderes Bild. Weizen war trotz des ziemlich billigeren Angebots schwer zu verkaufen wegen des mangelnden Mehlabsatzes. Zn Mitteldeutsch­land wird Weizen verschiedentlich billiger als Roggen gehandelt. Roggen blieb von den Pro- dinzmühlen zu verhältnismäßig niedrigeren Prei­sen gefragt. Auch fand Roggenmehl leichten Ab­satz. Inländische Gerste begegnete nur geringem Znteresse, ausländische hatte ziemlich feste Hal­tung. Hafer behauptete seinen Preisstand infolge einiger Verkäufe nach der Küste. Mais war aus reichlich erngetroffener Plata- und Zavazufuhr viel angeboten und lag schwach. Andere Artikel wurden wenig umgeseht. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märkischen 154 bis 157, (stetig), mitteldeutschen 152 bis 156 (stetig), Roggen märkischen 128 bis 132 (stetig), Braugerste 158 bis 168 (stetig), Futtergerste 145 bis 155 (stetig), Hafer märkischen 127 bis 134 (stetig), Raps 300 (still); für je 100 Kilo: Weizenmehl 21,25 bis 24,25 (stetig), Roggenmehl 18,50 bis 20,50 (stetig), Weizenkleie 9 bis 9,20 (stetig), Roggenkleie bahn- stehend 9,40 bis 9,50 (stetig), Viktvriaerbsen 20 bis 22, Kleine Erbsen 15 bis 16, Futtererbsen 13 bis 14, Peluschken 11 bis 12, Ackerbohnen 14 bis 15, Wicken 11,50 bis 13, Lupinen blau 11 bis 11,50. Seradella alt 14 bis 15, neu 11 bis 13, 1920er 10 bis 10,20, Leinkuchen 21, Trockenschnitzel 8.80

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. Mai. Es notierten je 100 Kg. Weizen, Wetterau 16,25 bis 16,50, Roggen 14,25 bis 14,50, Sommergerste für Brau­zwecke 16,75 bis 17,25, Hafer, inläng. 14,50 bis 15, Weizenmehl, südd. Spezial 0 25,50 bis 27,75, Roggenmehl 21,50 bis 22,50, Weizen- und tleie 9.25 bis 9,75.

Büchertisch.

Die ro le Kaschgar" von Fedor von Zobeltih. Der neue Zobeltitz spielt zuerst in Berlin, dann in Peking, zur Zeit des Boxevauf- standes, zum Schluß tm einsamen, vom Schnee- sturm überfallenen Hochgebirge von Pamir und in den Steppen der Kirgisen. Die Haupfigur ist ein junger deutscher Diplomat, dessen Schicksal sich in der Fremde abenteuerlich verwirrt. Drei Frauen, an deren eine er durch eine Scheinebk gebunden ist, spielen eine entscheidende Rolle rn seinem Leben. Der spannende Konflikt führt zu einem tragischen Ausgang Die Farbigkeit der Schilderung die Kenntnis der großen 'Welt, die glaiizvolle Technik zeigen Zobeltitz auf der Hohe seines Schaffens.

Handbuch des guten Tones unk der feinen Sitte von K. v Franken. 48. verbesserte QLiftoge, geb 3 Mk. Max Hesses Verlag, Berlin W. 15. Guter Ton und einwan!>- fveies 'Benehmen sind gerade in unserer Zeit er* slrcbenswerter denn je. Von den zahlreichen Büchern der gleichen Art vereinigt kaum eins so viele Vorzüge in sich, wie gerade dieses. Richts von blutleeren, steifen Förmlichkeiten, überall gehl Verfeinerung der äußeren Formen mit innerer Veredelung, stets Höflichkeit mit Herzlichkeit Hand in Hand. Selbst der Erwachsene, der gesellschaft­lich Feingebildete wird vieles aus dem Buche lernen. Kein Alter, kein Stand, keine Lebens­lage ist unberücksichtigt gelassen.

Zn diesen Tagen feierte Raoul H Francs, der Begründer der Lebens lehre, sei­nen 50. Geburtstag. Leben und Forschung des Gelehrten hat Dr. H. von Brvnsart uicseren Le­sern bereits in einem Auffatz nahegebracht. Hier sei nur noch auf eine dem Werk Frances gewidmete F e st s ch r i f t des Verlags Walter Seifert, Heilbronn hingewiesen, zu der u. a. auch Friedrich Lienhard und Stefan Zweig Beiträge geliefert haben.

Rosengarten- Lieder des unver» geblichen Dichters und Waidmanns Hermami Löns in der Vertonung für Laute von Carl Pfister gibt der Verlag Rich. Banger Rachf. (A. Oertel), Würzburg in geschmackvoller Auf­machung zum Preise von 3 Mk. heraus. Die dichterischen urü> musikalischen Qualitäten des Gebotenen sind zu bekannt, als daß es nötig wäre, hierüber noch etwas zu sagen.

(Zn einem Teil der Auflage wiederholt.) Anruhen in Albanien.

Paris, 21. Mai. (WB.) Der «Malin" meldet aus südslavischer Quelle, in Rordalbanien seien Anruhen ausgebrvchen. Die Aufständigen hätten angeblich Skutari und andere Städte genommen.

) Vom Rückzahlungswert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a.

Charakters

Demgegenüber wird von zuständiger Stelle aus­drücklich erklärt, daß mit einer Senkung des Kur-

2,6

2,75

14

0,650 |

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3,1

2,7 I

4°/0 Zolltürkcn.........

5% Golvmcxikaner......

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank.

Darmst. und Nationalbant .

Deutsche Bank.........

Deutsche Bercinsbank ....

Disconto Commandit ....

Metallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank . . Oesicrreichische Kreditanstalt. Westbank............

Bochumer Guß........

BuderuS............

Caro .............

Deutsch-Luxemburg

Gelsenkirchener Bergwerke. .

Harpener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben....

Kaliwerk Westeregeln Laurahülte...........

Obcrbedarf...........

Phönix Bergbau.......

Roeinstahl Rn deck Montan........

Tellus Bergbau ........

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd ....

Cheramische Werke Albin ..

Zementwerk Heidelberg . . .

Philipp Holzmann ......

Analo-Cont.-Guano

Badische Anilin.......

Chemische Mayer Alapin. . .

Goldschmidt..........

Griesheimer Electron .. .

Höchster Farbwerke......

Holzverloylnng........

Rülgcrswerke

Schcideanstalt

All«. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Mainkraflwerke........

Schlickert............

Siemens & Halske......

Adlcrwcrke Kicher......

Dailnlcr Motoren.......

Heyligenstacdt.........

Meguin.............

st ranksurter Armaturen ... slonservensabrik Braun . . . Melallgesellschaft Frankfurt.

Pct. Union A.-G Schuhfabrik Herz Sichel..............

Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Aus dem AmtsverkttuDkqnuqsblatt.

Tas Amtsverkündigungsblatt Rr. 33 vom 16. Mai enthält: Die Erh^ung einer vorläufigen Gewerbesteuer. Tichmarktern Hun­gen und Grünberg. Gebührenordnung der Heb­ammen. - Die französische Fremdenlegion. - Schul-Lesestoff. - Feldbereinigung rn Ronnen- roth. Dienstnachrichten. Straßensperre Schuh der Vögel. __________ ijum.u-iii.iiMi

Werte namentlich des Montamnarktes namhafte Kursbesserungen herberführten. Ratürlich profi­tierten besonders die in den letzten Tagen ftori mitgenommenen Werte. So gewannen Bochumer 5 Dill., Harpener 21/2 Bill., Klöcknerwerke 4 Bill., Kattowitzer ziemlich 3 Dill., Derlrn Karlsruher Zndustrie 6^/4 Dill.. Ludwig Löwe 21/i Bill. Pro­zent. Auch Phönix zogen um ziemlich 2 Dill. Pvo- -ent trotz angekündigter Stillegung des Werkes wegen Kohlenmangel an. Das Geschäft wurde ?war nach Erledigung der anfangs vorliegenden

Der rechte Schutzheilige für jeden Kaffeetrinker ist nntu geiviff der alte freundliche Kaffee-Onkel. Er ist das Stenn- und Schutzzeichen für die echte Kaffee- Effenz in den Silbervakelen und melken Blechdosen. Jeder rechte Kaffeelrinker mag feinen braunen Trank nur, wenn Pfeiffer & Dillers Kaffee-Essenz hinzu- ^tVür'bie Hausfrau aber ist der Kaffee-Onkel ein outet Svarhelser. Nimmt man Pfeiffer & Dillers Knffee-Essenz zu Bohnen ober Malz, dann werden die Geschmacks- und Nährstoffe erst richtig auSge- nutzt. Es gibt mehr und vor allem billigeres und besseres Kaffeegetränk und wem wäre eine solche wirkliche Küchenhilfe heutigen Tages nicht vielmal w i ll k ommen?

MAGGI* Würze ist einzig

I ili- -ÜM.U -um Vorteilhaftester Bezug in großen Originalflaschen zu 6m. 5.-.

Schweizer Noten..........

Französische N oten .....

Dänische Noten..........

Schwedische Noten........

Holländische Noten ......

Deutsch-^eslerrcich, ä 100 Kronen Amerikanische Noten.......

Englische Noten..........

Italienische Noten.........

Belgische Noten..........

Ungarische Noten . .......

Tschechoslowakische Noten.....

Norwegische Noten........

Rumänische Noten.........

Spanische Noten..........

Der Hessische Grünlandtag der am Samstag im Kreis "Büdingen statt- kand, nahm, begünstigt durch herrliches Maiwetter, einen sehr guten.Verlauf. Kleber 100 Teilnehmer versammelten sich um 1/28 Llhr morgens am Bahn­hof Mittelg ründau, von wo aus man sich nach dem benachbarten H ü h n e r h v f begab. Rach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des Grünlandvereins, Dvmänenpächter Ru o f f-Krn° radSdorf, schilderte Oekonvmierat Knauer, der Pächter des Hühnerhvfes, in großen Zügen den Aufbau des Betriebes und seinen jetzigen Wirt- schoftsplan, und darauf begann die eigentftche 2lrbeit draußen auf der Weide.

Der als Pionier unserer neuzeitlichen Grün- lcmdwirtschast bestbekannte Prof. Dr. Weder - Bremen wies seine Begleiter an Hand praktischer Beispiele immer wieder darauf hm, wie n-ot- wendig es ist, daß der Landwirt seine Grünland- flächem mit ebenso kritischen Augen betrachtet wie seine Aecker. Rur die scharfe Trennung zwischen guter Futterpflanze und minderwertigem ilntraut \ gibt den Schlüssel zu den Dürrnungs- und, Pflege- Maßnahmen der Wiesen und Weiden. Die pflan- zenbautechnische Seite der Grünlandwirtschaft bil­det die Grundlage einer gedeihlichen Viehzucht. Zn der Knauerschen Herde ist trotz der Schäden tn den Kriegs- und Rachkriegsjahrea die Ver­einigung von Gesundheit und Leistungsfähigteil, die sich jedoch ganz im Rahmen der Wirtschaft- lichckeit halten jnufe, deutlich zu erkennen. Der Leitgedanke bei *t>er Einrichtung des Weidebe- triebs auf dem Hühnerhof war: Er- ^hung der Rentabilckät unter gleichzeitiger Steigerung der Ertvagsfähigkeit. Die Vorteile, die sich aus der Umstellung des Betriebes er­gaben, springen deutlich in die Augen. Zn den ersten Zähren nach der ätebemahme war das gesamte Areal unter dem Pfluge und diente fast ausschließlich dem Getreidebau. Die Bear­beitung., Bestellung und Aberntung der Stell- Hänge war mit großen technischen Schwierigkeiten verbunden und erforderte alljährlich einen hohen Aufwand an Arbeit und Kapital. Erst mit der Diederlegung dieser kuppierten Schläge in Dauer­weide tarn der Betrieb in ruhigere Bahnen und sicherte ihm die notwendige Stabilität. Erhöhte Futterproduktrvn, Vermehrung der Stalldünger­mengen und Freiwerden menschlicher und tieri­scher Arbeitskräfte ermöglichten die Einreihung beä Hackfruchtbaues und intensiveren Getreide­bau. Bemerkenswert ist noch daß in diesem Zähre zum ersten Wal Grassamen-Vermehrungs­bau betrieben wird.

Der Rundgang führte anschließend auf die Weiden des Hof gutes Mittelgründau, das vonOekonomierat Rullmann bewirtschaftet

Gero | Drlek s °/.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 21. Mai. Tendenz: Behauptet. Geringere Aufnahmefähigkeit und große Lustlosigkeit kennzeichnet die hmtige Stim­mung an der Börse. Es sind die hinlänglich be­kannten Schwierigkeiten auf wirtschaftlichem und namentlich auf sinanziellem Gebiet, die keine reche Unternehmungslust aufkommen lassen. Man ist jetzt wieder da angelangt, wo man vor 14 Tagen ftanb" vor einer vollkommenen ilntätigteit. Man hofft auf eine bessere zukünftige Entwicklung, wenn erst einmal sowohl die neue deutsche, als auch die neue französische Regierung gebildet sein werde. Inzwischen steht man wieder interessenlos beiseite und die Spekulation wird in dieser Hal­tung bestärkt durch die Befürchtung neuer Vor­fälle, wie bei der Decker-Stahl A.--G. Dei diesem Unternehmen scheint man die Situation übrigens jetzt wieder etwas besser zu beurteilen, wenigstens konnten die Papiere dieses sintern rhmens etwas anziehen. Wenn nich auf die festere Hal-

wird. Den Mittelpunkt des Znteresses bildete hier die Kaltblutpferdezucht. Eine prächtige Foh­lenherde von hervorragender Ausgeglichenheit und bestechenden Formen, musterte die 'Besucher. All- .

gemeine Anerkennung fand die Knochenstärte, so- Ruhrgebiet in Sicht. Die Direktion der Wohl bei den Föhlen, als auch bei dem Zungvieh. Kruppschen Werke wird heute darüber bera- Der an sich nicht kalkhaltige Buntsandsteinver- ten, ob angesichts der überaus schlimmen Lage in wittevungsboden erhält in regelmäßigem Turnus der Kohlenversorgung die Werke stiilgelegt werden eine mäßige Düngung mit Kalk, Kompost, Kalk- sollen. Die etwa 30 000 Mann zahlens Bllegschaft stickstofs oder Thomasmehl. Es ist bemertensweri, ist dann auf die Erwerbslosenfürsorge angeipicien. daß eine im Zahre 1897 angelegte Weide heute Auch die Verwaltung der D 0 r t m u n b e r il n 1 - iroch die Sorgfalt erkennen läßt, mit der man bei on gibt bekannt, daß sie wegen Koh len mangels der Anlage zu Werke ging: Ein Botaniker hat sehr bald ihr Werk werde stlllegen müssen Die s Zt werft auf umliegenden Raturwiesen und Phönix-Werke in Ruhrort durften gleichfalls an Wegrainen exakte Aufnahmen gemacht, um noch diese Woche schließen, wahreno dieienigen in festzustellen welche Gräser in dortiger Gegend Düsseldorf-Hamm noch für etwa 14 ~age mit Kotz- natürlich Vorkommen. Es find bei der Analyse len versehen sind

vorgefunden worden: Tastardklee, Weißklce, * Das Bankunternehmen des Homschotenllee. englisches Raygi-as, Lieschgras, Becker-Konzerns unter Geschasts- Wiesenfuchsschwanz und Goldhafer. Diese Arten auf sicht. Aus Dusieworf wird gemeldet,: Die wurden bei der künstlichen Einsaat wieder ver- Z n du str zelle Bankgesellschaft mit be­wendet mit dem Ergebnis, daß sie sich von dorn- schrankter Haftung, das Bankuntemehmen des herein auf der Weide wohlfühlten und diese in- Beckerkonzerns, ist, wie die Düsseldorfer Rachrich- folgedessen heute noch ertragreich ist. Mit der I ten melden, unter Geschaftsaufsicht gestellt wor- Desichtigung der Hof- und Stallräume des Gutes den '

und der Vorführung des Zuchthengstes fand die Rheinische tallwaren -Ma-

Rrfttrfmn ihr ®nbe schrnenfabrit A.--G, Düsseldorf Die

Rachmittags fand in Büdingen eine Der- Gerüchte über Eeschäftsaufsicht Rhftn-Metall fammUng statt, die Domänenpächter Ruoff mit werden von der »inni als ^lltemmen auä ber einer Tischrede einleitete. Rachdem durch den Luft gegriffen bezeichnet Es ist der Duett on Geschäftsführer des Grünlandvereins ein kurzer nicht einmal ^Aarlich^wodurch eiii solches Derucht Qkrkbt über die bisherige praktische Arbeit er- überhaupt entstehen ^rmte Bei einigen Sterten Hattet war, begann Prof. Dr. Weber mit sei- ist Kurzarbeft eingeführt worden, von einer ©tüte nem Vorträge:Anlage und Pflege des dauern- legung der Betriebe k^in ledoch keine R^>e sein, den Grünlandes". Gestützt aus eine 50jährige b er d 1 rlse in d er Eis e n -

vraktische und wissenschaftliche Arb^eit, audgeruflet 1 n d u strie v v n O st - Oberschle sie n teilt mit einer glänzenden Teobach.ungsgabe, konnte dasDerl. Tageblatt Mit, daß, nachdem die der greife Redner anknüpfend an die Demvn- Bereinigte Königs- und Laurahutte ihre Betriebe st

S''S» &SÄÄ Viehhaltung gls wichtigen Teil unserer Volkser- 1 nährung nicht wieder in die uns eben erst zum Verhängnis gewordene Abhängigkeit vom Aus­land bringen, sondern müssen alles daran sehen, um die in der deutschen Scholle bisher brach­liegenden Kräfte zu mobilisieren und der Ernäh­rung nutzbar zu machen.

Zn der Aussprache kam der Wille zum Aus­druck, mitzuhelfen an dem großen Werte das aber nur vollendet werden kann, wenn sich die Mitarbeit eines kleinen Kreises von Mutigen zu einer Massenbewegung auswächst I A..

Berlin, 21. Mai. Die Börse

angeregter Geschäftstätigkeit. Gerüchte von guten Aussichten für eine Beilegung des Bergarbeiter- avsstandes sowie die durch französische Zeitungs- äufyerungen erweckte Hoffnung auf eme baldige Räumung des Ruhrreviers veranlaßten ange­sichts des niedrigen Kursstandes Znterventions- täute die im Verein mit Auslandskauf en und Deckungen der Baissespekulation für bevorzugte

an DMlonen Prozent

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- Kur»

Schluß. Kur»

Schluß. Kur»

Schluß. Kur,

Datum:

20. 5.

| 21.5.

20. 5.

21.5.

5% Deutsche ReichScinIeihe .

0,074

0,071

0,070

0,069

4% Deutsche Reichsanleihe .

0,425

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0,4:0

0,42a

3'/r°/o Deutsche Retchsanleihe 3°/n Deutsche Reichsanletve . Deutsche Sparprämtenanleihe

0,205

0,205

0,200

0,885 0,100

0,830 0,091 0,220

0,850

0,104

0,859 0,102

4°/0 Preußische KonsolS . .

0,230

0,209

4°/0 Hessen...........

-

3"/a% Hessen..........

3% Hessen...........

-

Deutsche Wertb. Dollar-Anl.

4,2

4,2

4,2

4,2

dto.Doll.-Schay-Anweisung.e)

76,9

76,60

76,9

76.6

74,51

74,80

voll

22,91

22,06

voll

71,42

71,78

111,97

112,53

60

157,60

158,40

10

6,86

5,88

voll

4,19

4,21

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voll

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voll

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