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Schaden davongetragen hat, ist für die Tatsache gleichgültig, dah unter dem (Einfluh der Krankenkasse dort Verordnungen der Aerzte geändert werden, der Kranke also nicht das erhält, was der Arzt für das Richtige hält. Wie stellt sich denn die Kranken. Kasse dazu, dah ihr Apotheker unter Uebertretung des Gesetzes ohne Rezept Gifte ab. gibt? Doch diese Dinge werden vor einem anderen Forum ausgefochten werden Der Asrzteverband glaubt hiermit von seiner Sette- eine öffentliche Verhandlung schließen AU können. 30680

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Asta Nielsen m

Der Absturz

Einige Presseurteiie über diesen Monumental film:

Berllaer Tageblatt aehrelbl: Dieser Abend ge­hörte zu denen, die man nie vergibt, und die nach Jahrzehnten nocherinnerungswürdig bleiben, wenn alle anderen Eindrücke längst verblaßt sind.

Sühr-Abeudblatt: Hier hat Asta Nielsen den Höhepunkt ihrer großen Rolle erreicht.

Frankfurter Zeitung aehrelbl: Wenn es heute noch .Menschen gibt, die die Möglichkeit leugnen daß ein Film absolute Kunst, stärkste seelische Erlebnisse geben könnte, bitte seht euch diesen Asta-Nielsen Film an.

Berliner Bflrseaiettangaehrelbl: Die Asta Nielsen spielt die Frau und sie geht erbarmungslos bis an die Grenze der Eitelkeit, so schonungslos gegen sich, wie es sich nur der geniale Mensch gestatten darf.

Ferner:

---------ER im Cabaret

Tolle Groteske mit Harold Loyd. Dazu:

Eine Hochgebirgstour mit Germania-Rädern

Interessante Sportaufnahme. 3138c

Bekanntmachung.

Sonntag, den 27. April, nachmittags 1 Uhr findet eine

sußkmSkntl. @enrralorrfamnilung des Spar- und Dorschuhvereins Staufen, berg bei Gastwirt Geitzler statt. Tages­ordnung 1. Auflösung oder Weiterführung des Vereins. 2. Verschiedenes. Es haben alle Mitglieder zu erscheinen und sind auch Richtmilglieder, welche Interesse am weiter­bestehen haben, eingeladen. 3106D Der Vorstand.

Gethler, Direktor.

2tur mit hawem Herzen tr her sicht feiner Generalstäbler an, die den Standpunkt vertraten, dah die Kvmpagniekräfte sich dorthin und auch noch weiter zurückziehen würden, bis starke europäische Truppen zu ihrer Auf nahirre da wären. Seine Besorgnis war so groy, dah er noch In letzter Stunde große Teile der Äordarmee auf die dsunaarische Pforte dirigierte. Weil ober die Eisenbahnen und sonstigen Verkehrsmittel schon durch die Transporte nach dem ersten Pla-ne voll in Anspruch genommen waren, muhten diese zusätzlichen Streitkräfte in der Hauptsache mar­schieren.

3m Laufe des 8. Juli kamen die Meldungen der gelben Luststreitkräfte nach Khami. Vorslug ohne Widerstand!

Der Regent vernahm es mit Verwunderung. Gerade an der Grenze hatte er den stärksten Widerstand der vorzüglichen Komapgniekräfte er­wartet.

Bombardement der SiedlungenI

Er geriet in Anruhe. Wo steckten die Kom­pagniekräfte? Das kampflose Vordringen ver­stärkte sein Mihtrauen immer mehr . . .

Wo konnte die Kompagnieflotte stecken?

Die nächsten Meldungen brachten ihm Ant­wort. Eine Antwort, die freilich an Klarheit viel zu wünschen übrig lieh.

Kleine Geschwader weit verteilt, überall in der Dsungarei! Aus unsichtbaren Höhen stießen sie, wie gemeldet wurde, herab.

Mit einem Gefühl der Erleichterung nahm der Regent die Meldungen aus. Die Entsendung vieler kleiner Geschwader schien darauf hinzu­deuten, dah sie die Ausgabe hatten, den Anmarsch durch Bombenabwürfe zu stören. Die merkwürdige

Tatsache, dah diese Geschwader allen KQmpffci fast ängstlich ans wichen, muhte diese Auffassung bestärken.

Er hotte genug Luftkräfte in der Reserve, um diesen verstreuten Kompagniegeschwadern ent­gegenzutreten. Jetzt endlich glaubte der Schantt, den gegnerischen Plan zu durchschauen. Zeit ge­winnen! Den Vormarsch in der Dsungarei er- f$a>eten und an der Front durch langsame» Zurückgehen verzögern.

Der nächste Tag brachte Rcxhrichten von allen Setten. Rachrichten, die wohl geeignet waren, den Regenten in seiner "Auffassung der Lage zu verstärken.

Die Meldungen vom linken Flügel seiner Kräfte lauteten nicht günsttg. Die Heber gange bn Asts Ferghanatal waren durch Sprengungen untz künstliche Hindernisse so erschwert, dah nur di« Möglichkeit geblieben war, die Truppen in Trans­portkreuzern vorzubringen. Rur einem Teil dieser Kreuzer war es gelungen, Truppen unversehrt zu landen. Plötzlich waren hier starke Kainpsschiff« der Kompagnie ausgetreten und hatten der- gelben Flotte schweren Schaden zugefügt. Es sah gerade so aus, als ob die Luftstreitkräfte der Kompagnie hier bemüht Versteck gespielt hätten, um nach dem Durchflug der leichten gelben Luftkräfte nach Westen die schweren Panzerkreuzer, welche die Truppen»Konvois begleiteten, mit unverbrauchter Kräften anfallen zu können. Die Lage der dort gelandeten chinesischen Truppen war besorgnis­erregend, da sie sofort in schwere Kämpfe mit der gegnerischen Truppen verwickelt wurden. Aber schliehlich war der Stand der Dinge im Ferghona« tal für die Gesamtlage nicht von grober De- beutung. t Fortsetzung folgt j

Nervöse Zustände

fe!u*Äi!ferTLe*i,l da> Ernährung viel zu wünschen übrig laßt. Es ist Klugheit und Pflicht eines Jeden, dem Körper neues frisches Blut zuzuführen, wodurch die Nerven gekräftigt werden und die nervösen Zustände dann verschwinden, hierfür wird Leciferrln ärztlich gerne verordnet 3120ss Galenoa Chemleche Indnstrle Q. m. b.Frankfort/M.

Dr. Becker

spricht

Sonntag, 27. April, vormittags flA Uhr, in der Turnhalle am Oswaldrgarten in ölleulliciier

srvopye uno Die tteTCthrtrj« öprengung zum grö­beren Teil zu zerstören. 2wer auch die gewaltigen Reste des Riesenbau Werkes boten den vorstohenden chinesischen Streitkräften noch ein schtver überwind- licheS Hindernis. Wenn die Koinpagniekräfte ihrerseits eine plötzliche Schmelze in den- bcrgen verursachten, wenn die plötzlich zu Tal gebenden Wassermassen sich auch nur vor den Dammruinen stauten, war das Tal für jede großer« Truppenmenge kaum passierbar Die Ge­birge des oberen Ilitales waven daher schon seit Wochen unter einer derartigen Bewachung durch gelbe Luftstrettkräste. dah an ein Schmelzen in größerem Stile nicht gedacht werden konnte.

Trotzdem war der Weg durch das untere 311* tal auherordeutlich erschwert. Rur wenn es ge­lang, die Kompagniestellungen an den Berglehnen ?u umgehen, den Damm selbst zu nehmen und in ein« Trümmer breite Durchfahrten einzusprengen, war die Passage für gröhere Heeresmassen mög­lich. 2ln diese Ausgabe hatte der Regent seine besten Truppen aus den mongolischen Randge­birgen gesetzt. Don der Schnelligkeit, mit der hier der Borstoh gelang, hing viel vom Erf)lg des ganzen Krieges ab.

Anscheinend viel einfacher gestaltete sich der Durchbruch im 3rtyschtal. Durch seinen Rach­richtendienst hatte der Regent erfahren, dah die weihen Truppen jenes Tal beinahe bis SeiNipa- latinfl hin geräumt hatten. Vergeblich hatte er mit feinem Stabe die Gründe für diese Bewegung zu erforschen gesucht. Er wuhte zur Genüge, daß er an dem General von Bulow einen erfahrenen, verschlafenen Gegner hatte. Dah hinter dieser unerklärlichen Mastnahme eine Finte stecken müsse, sah er ein. Aber welche?

Ernst Hofmann Emmi Schaeff Hans Wassmann in dem wundervollen Sittendrama Louise de Lavaliiere

1 Vorspiel, 0 Akte.

Ferner: DerMeilenfresser Humoreske aus dem Badfahrlcben.

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8m Roman aus dem 21. Jahrhundert w>n Hans Dominik.

Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)

. . ^erul Ee in das Rebenzimmer. Durch Adiutanten lieh er die telephonischen Be­

fehl« hmausgeben. Dann kam er zurück

Georg Osenbrandt hatte inzwischen die De­pesche zu Ende entziffert.

«s^?^»^x<?^o^endämmerung werden die chtne- die Grenze überschreiten.

An der sibirischen Grenze nur mit schwachen Kräf- ten. Der Hauptstoß dort erfolgt spater

General Bülow warf einen Blick auf die Karte.

. mxx&te verzweifeln, wenn man daran

Luststreitkräfte dort im Rorden unbeschäftigt stehen und hier bitter fehlen. Wtevtel Siedlerblut und -gut wird uns dies« russische HartnäckigLeit kostend

Georg 3s«nbrandt hatte sich erhoben.

Q>ene^1' gehe jetzt zu den Stand- Platzen unserer Flugfchisfe. Sobald das letzte Ge­schwader von hier fort ist, fliege ich nach Rorden jwm Sarsan-2lor. Wir treffen uns später in vemipalatrnsk in 3hrem Hauptquartier"

* . *

Am Abend des 7. Quli war Doghon-Khan in Khami angekonrmen. Hier Hefen die Rachrichten txm allen Stellen seiner Froitt ein

Georg 3senbvandt hatte seinen Plänen durch dre Errichtung des Dammes von Seiet ein schweres Hindernis entgegengesetzt. Wohl war es seinerzeit gelungen, den Damm durch die Hochwasserkata-

Aerzte und Krankenkassen.

Auf den Artikel vom 16.4.24 der Krankenkaffen nur einige Wort« der Erwiderung. . . Degen die Notverordnung vom 30.10. 23 ist sofort von allen Aerzten Deutsch­lands (co. 50 000) protestiert worden, und es sind, um sich den Folgerungen der Der. ordnung zu entziehen alle Kaffenverttäge gekündigt worden. Die Verordnung war erlaffen, ohne dah vorher Vertreter der Aerzte gehört worden waren. Für einen Gesetz, geber em unerhörtes Vorgehen! Die Regierung nahm dann später einige Bestimmungen zurück, andere suspendierte sie, sodah jetzt von der ganzen Notverordnung nur noch einige Paragraphen zusammenhanglos in der Luft schweben. Auf der Tagesordnung der letzten Reichstagssitzung stand schon die Besprechung dieser Notverordnung- durch die Auslosung unterblieb sie leider. Die Aerzte haben sich allerdings der Verordnung nicht gefügt sie zogen aber daraus die Folgerung und kündigten ihren Vertrag, wozu sie ^ut Entscheidung mehrerer Gerichte berechtigt waren. Fetzt konnte keine Regierung ihnen Vorschriften machen Anders die Krankenkassenoorstände: Das Reichsorbeits- mmtstenum billigte ihr Verhalten nicht und erließ die Verfügung, dah bis zum Abschluh neuer Derttäge ,n Berlin, die für das ganze Reich Gültigkeit haben sollen, die alten Derttäge provisorisch weiter laufen. Füst in ganz Deutschland wurde dem Folge geleistet, nur in Sieben nicht. Das ist die Achtung vor dem Gesetz!

, m Die Kaffen operieren immer damit, dah wir ihre Mitglieder zu den Mindestsätzen der Gebührenordnung behandeln muffen. Das ist falsch. Dies muh nur ein Arzt tun, d« vertraglicher Kaffenarzt ist und dann, wenn sich der Patient vor der Behandlung als Kaffenpattent ausweist. Die Aerzte haben aber ausdrücklich erklärt, dah sie die Angehörigen der hiesigen Kaffen, soweit diese der hiesigen Ortskrankenkaffe Gefolgschaft leisten, mcht mehr als Kaffenmitglieder behandeln! Wer also zum Arzt ging, kam als Privatpatient und hatte die Beratung selbst zu bezahlen in einer Höhe, die der Arzt nach der Vermögenslage des Kranken bestimmen konnte. Als Regel ist der Mindestsatz der freien Praxis genommen. Wir Aerzte haben uns bei diesem Verfahren glücklich gefühlt, weil wir unferm sozialen Empfinden nachgehen konnten. Es sind wohl noch me soviel Patienten umsonst behandelt werden wie in diesen Zeiten. DenAermsten der Armen- wurde von uns schon geholfen; aber erliefe die Kaffe ihnen auch die Bettrage? I

t .. ^ie Aerzte verfügen über 80% der Kaffeneinnahmen-; allerdings, denn durch 1 'h-e Unterschrift ermöglichen die Aerzte die Auszahlung von Krankengeld, die Anserti. gung von Arzneien, die Krankenhavsbehandlung und auch die Zahlung der Aerzl" Honorare. Soll denn etwa ein Kaffenschreiber die Krankheit bescheinigen und nach seinem Gutdünken Arznei und Krankenhaus bezahlen? Die Dersicherungsordnung sieht doch wcchl vor, dah alles Geld den Kranken zu gute kommt, an hshe Derwaltungskosten, an den Druck, grober Flugblätter ist sicher nicht gedacht worden. Das Gesetz sieht Verwalter der Kaffen vor, nicht aber ernennt es die Vorstände zu Vorgesetzten und Arbeitgebern der Aerzte; dies ist der springende Punkt, um den sich der ganze Streit dreht. Wir Aerzte erkennen an, dah eine gewisse Kontrolle ausgeübt werden muh, wir verbitten uns es aber, dah dies von Kaffenschceibern geschieht.

Die Kassen wissen recht wohl, dah von fetten der Aerzte immer wieder neue Verhandlungen angebahnt wurden, dah sie aber oft von den Kaffen hinausgeschoben und teils durch vorhergesiellte Bedingungen unmöglich gemacht wurden. So können wir nicht zugeben, dah eine grohe Zahl von Aerzten brotlos gemacht wird dadurch dah das Land tn bestimmte Bezirke mit je einem Arzt eingeteilt wird. Es könnte bann der Kranke nicht mehr den Arzt seines Vertrauens aufsuchen. Der Bezirksarzt wäre dec Angestellte der Kaffe. Und die zynische Bemerkung eines Kaffenvorstandes, ein Teil der soabgebauten" Aerzte könnte ja einen andern Beruf ergreifen, wird wnhl nicht den Beifall der Kranken finden, denen der Arzt in unermüdlicher Arbeit tags und nachts geholfen hat.

Wir haben das uns von den Kaffen gebotene Pauschale von 10 Mk. für die Behandlung einer ganzen Familie im ganzen Fahre als zu niedrig abgelehnt. Das von den Kaffen zitiette Schiedsgericht in Darmstedt, deffen Spruch wir in Giehen an. geblich nicht angenommen hätten, sah 18.60 Mk. cor. In der letzten gemeinsamen Sitzung lehnten die Kaffen auf unsere Anfrage diese Summe ab.

Sehr matt ist die Entgegnung auf die drei Beispiele, die wir angesühtt haben, um zu zeigen, rote durch das Verhalten der Kassen die Kranken geschädigt werden Wenn man erwidert, muh man auch den richtigen Sachverhalt angeben! Der ist in dem zwetten Fall aber folgender: Die Kaffen halten vielgebrauchte Arznei, mittel vorrätig und geben sie furch einen von ihnen angestellten Apotheker nach Rezept eines Arztes ober auch ohne ein solches ab In diesem Falle war das vom Arzt Ver­ordnete nicht vorrätig. Darauf verschrieb der Kaffen-Apotheker ein anderes Mittel ' das in einer hiesigen Apotheke geholt werden muhte. Da der Patient keine genaue Anweisung erhalten hatte, kam es zur Vergiftung. Ob der Patient einen dauernden

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