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Atzbach, den 21. März 1924. Der Gemeinde Vorsteher Brück mann.

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Treis a. Lda., den 18. Mürz 1924.

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Kirchliche Nachrichten.

GvcmgeUsche Gemeinden.

Gießen. Sonntag, den 23. März 1924. OfuIL Stadtkirche. 91/,: Pst. Becker. 11: Kinderk. für die Markusgem., Pst. Decker. 6: Pst. Mahr. Beichte u heil. Abendmahl für die Matthäus- u. Markusgem IohanneSkiche. 91/,: Pst. Ausfeid 11: Kinderk. für die Iohannesgem., Pst. Ausfeld. 6: Pst. Bechtols- heimer. Mittwoch, d. 26. März. 6: 4. Pasfionsand. Pfr. Bechtolsheimer. Konfirmandensaal (Liebig, str. 56). 2: Taubstummengotlesdienst. Pst Bechtols­heimer. Kirchberg. 10. Mainzlar. l*/ Wieseck. 9e/t; 11: Kinderk.: abds.Passionsand

Katholische Gemeinden.

Gtetzen. Samstag, 22. März. 4'7, u. 7 Beichte. Sonntag, 23. März. (3. Fastensonntag. Schulsonntag.) 6'/, Beichte, 7 Messe, 8 Komm., 9 Hochamt m. Pred., 11 Amt mit Pred., 5V, Christen!, und Pasfionsand. Grünberg. 9'/, Messe m. Pr.

Die Schafweide der Gemeinde Beuern für 1924 soll Dienstag, den 25. März, nachmittags 3 Llhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei öffentlich meistbietend versteigert werden. Be­dingungen werden vor der Bersteigerung bekannt gegeben. 21450

Beuern, den 22. März 1924.

Hessische Bürgermeisterei Beuern.

I. B.: Arnold.

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MnrrnsTerlorenem ParabieS" Versagen roftüDe. Als sie dies geleistet hatte, oeriprach er ihr 10 Mark für das Auswendiglernen vonRome» und Julia". Als sie auch diese Aufgabe spielend erledigte, versprach er ihr 5 Mark für das Her­sagen desMacbeth". Dann aber war es ihm zuviel, und er sagt«: »Für das Auswendiglernen des nächsten Dramas zahle ich blvh noch 50 Pfennig."

Neue Mommsen-Anekdoten.

Zwei heitere Geschichtchrn von Mommsen er­zählt 3. Kastan im neuesten Hest dec bei Hoff­mann & Campe erschienenen ZeitschriftDimmt". Nach einem Essen der Mitglieder der Akademie der Wissenschaften im Hotel de Nome nahmen sich Bveckh, Haupt, Droysen und Oltommfe.i ge­meinsam eine Droschke zweiter Güter, um nach Hause zu fahren. Der Rosselenker, der augen­scheinlich dem Alkohol noch mehr zugesorochen hatte als die gelehrten Herren, war aber zum Fahren tn sehr schlechter Verfassung, und so ent- schlaft sich Mommsen, der damals noch jung und wagemutig war, seinen Platz auf dem Dock ein- zunehmen und die anderen Herren nach ihren Wohnungen zu fahren. Schließlich fährt er sich selbst nach seinem Haus an der Charlottenburger Chaussee. Wie er aber dort den liefschnarchenden Kutscher ausrütteln will, da entringen sich dem Gehege der Zähne des Rosselenkers nur die Worte: »Wer fahrt fetzt mir zu Hause?" Der Versasser der römischen Geschichte war wegrn seiner scharfen Kritik bekannt, und ein bittre- ernster Anlaft dazu bot sich, als der erste Dand der groften Ausgabe der Werke Luthers nach langen Vorbereitungen endlich erschien. Das Werk, dessen Leitung einer feiner Akademie- st liegen übernommen hatte, war nach dem Ur­teil der maßgebenden Gelehrten vollkommen nnh° glückt, und bei einer Zusammenkunft der Akade- miker wurde die leidige Angelegenheit verhandelt. Als man Mommsen um seinen Rat fragte, ant­wortete dieser, der bis dahin ganz still gewesen war, lakonisch mit dem einzigen Wort:®in- stampsenl"

sondern ste überträgt zugleich dem Gewerbe- und Kaufmannsgericht eine erhebliche Zahl neuer Aus­gaben, welche bisher von den Schlichtung Saus- schüfsen bearbeitet wurden. Ihre Hauptaufgabe ist die Neuregelung des Schlichtungswesens zum Zwecke des Abschlusses von Tarifverträgen, namentlich bei Streits und Aussperrungen. Das Buch bringt die einschlägigen Destimmungen in übersichtlicher Form mit einem alpyabetisch.m Verzeichnis und Erläuterungen der auf bei­den Gebieten praktisch erfahrenen Verfasser in gemeinverständlicher Form zum Gebrauch für die Schlichtungsausschüsse und Arbeitsgerichte, sowie für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, besonders die Mitglieder der Betriebsräte, für welche die Kenntnis der Destimmungen namentlich in der gegenwärtigen wirtschaftlichen schwierigen Zeit unentbehrlich ist.

beitern ein annehmbarer Wvchenlohn erreicht werden Tann. Die gewonnenen Steine lallen zur Erbauung des neuen Hochbehälters die­nen, der bekanntlich in absehbarer Zeit an die Stell« des unbrauchbar werdenden Dehälters im DiebstulM treten muh und auf der Warle er­richtet werden soll. ©in neuer Lungstein- bruch soll am Fußpfad an der Queckbörnec Höhe, auf dem städtischen Grundstück rechts jenseits des Bahnüberganges, erschlossen werden. Der Abtransport der Steine hatte durch die ButzbachLicher Eisenbahn zu erfolgen, die von bei Stadtverwaltung bereits zu Verhandlungen aus gefordert worden ist.

KreiS Büdingen.

)( Bergheim, 21. Würz. Uitffcr Ge­meindest« in bruch der sehr gutes Material aufweist, soll wieder in Betrieb genommen werden. Ein« norddeutsch« Firma betreibt die Er- fchliebung. 3m Interesse unserer Arbeiterschaft ist die Inbetriebsetzung des Bruches nur zu begrüben.

)( Nidda, 20. März. Gestern nachmittag fand im .Gambrinus" dahier die diesjährige Hauptveisammlnng des Obst - und Garten­bauvereins für den Kreis Büdingen statt. Aus dem von KreiSobst bau Inspektor Met­ternich vorgerragenen Jahresbericht war die be­dauerliche Tatsache zu entnehmen, daß etwa 800 Mitglieder im vorigen Hahr wegen der notwendi­gen, aber sehr geringen Erhöhung der Beiträge chren Austritt erklärten, so dah zur Zeit nur noch etwa rund 1000 Mitglieder dem Verein angehören. Dach Vorlage der Rechnung für 19211923 wurde der Voranschlag für 1924 einer eingehenden Bera­tung unterzogen und hierbei einstimmig der Mit- glieds bei trag auf 2 Mk. pro Jahr festgesetzt. Die tn Wolferborn entstandene Ortsgruppe wurde in den Verein auf genommen.

Hessen-Nassau.

fpd. Frankfurt a. M^ 21. Marz. In bet M o rd s ache des Staatsanwalts Dr. Haas erfolgte am Mittwoch eine Verhaf­tung. die vermutlich ein ganz neues Licht auf die Angelegenheit werfen und die Ein­zelheiten der Bluttat völlig aufdecken wird. Es handelt sich um den 23jährigen Archur Klapp aus der Hmuboldlsttafte. ES wurde festgestellt, daß Klapp kurz nach der Lat an Haas blutbesudelte Hände hatte. Unter dem Druck des Verhörs gab Klapp jetzt zu, den da­mals neben der Laterne zu Boden geworfenen Staatsanwalt aufgehoben, einige Meter fort- , getragen und dann zu Boden geworfen zu ha­ben. Diese Tatsache ist insofern von groher Bedeutung, als bisher noch keine Person fest- gestellt werden konnte, die den Hergang der Bluttat vor der Zeit, wo Dr. Haas am Bo­den lag, bis zu feinem Fortschleifen auf die Mitte der Strafte gesehen haben wollte. Wäh­rend dieses Vorganges hatte nämlich der Staatsanwalt den todbringenden Stich in den Oberschenkel erhalten. Aller Wahrscheinlich­keit nach kommt hierfür nunmehr Klapp in Frage.

* M a r i e n b e r g, 21. März. Der von beiden Setten hartnäckig geführte Arbeiterkampf auf Grube -Alexandria" bei Höhr (Wester­wald) um die verlängerte Arbeitsze it ist nunmehr zu Ende gegangen. Die Beleg­schaft sand sich bereit, die vom Reichsarbeits- mbiifterium für rechtsverbindlich erklärten neuen Arbettsbedin gu ngen anzunehmen. Die Technikch« Nothilfe wurde somit nach

Hf fl wird durch minderwertige Zusatz* verdorben! ÄWebers Carlsbaderfr dagegen gibt selbst mit einer billigeren SorieTtaffeebohnen ein kräftiges, wohlschmeckendes Getränk von prächtiger&Jpn und vorzüglichem Jffroma.

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stübenwochtgem Einsatz zurückgezogen. Die 94 eingesetzten Nothelfer haben in dieser Zeit 15 000 Tonnen Kohlen auf 32 492 Loren nach dem Kraftwerk befördert.

ikiotzon I schaftung auch für Giehen aufgehoben

Q/ltötU. 1 wordeu ist, soll die Lieferung des Milch-

Oie beste Pflege ler Kopfhaut and der Haare bilden regelmäßige, inroal wöchentlich wiederholte Kopfww±>uneen mit lern altbekannten, millionenfach bewährten Schanin- >on mit dem schwanen Kopf. Die Kopfhaut wird )ei Gebrauch dieses Mittels von Staub, Fett und illen sonstigen Absonderungen befreit, das Haar erhält Glanz und Fülle und läßt sich eicht Irisieren. Schaumpon ist mild, ent­wickelt prächtigen Schaum und kann ohne edenken ausgiebig angewandt werden. Ian achte stets auf die nebenstehende

hutzmarkeSchwarzer Kopf", denn diese allen .i-ro-t das echte Fabrikat von bekannter Güte

Büchertisch.

BonDeutschlands Erneuerung", der nationalen Monatsschrift, ist das Märzheft herausgekommen. (I. F. Lehmann, München, Ein­zelheft 1,10 GM., vierteljährlich 3 GM.) Das Destveben dieser Zeitschrift, den Aufbau des nationalen Staates, nach allen Richtungen ethisch und wissenschaftlich zu begründen und eine natio­nale Gesinnungsgemeinschaft auf diese Weise zu schaffen, kommt auch in diesem Hest wieder erfolg­reich und glücklich zum Ausdruck. Der Jenenser Staatsphilosoph Professor Dr. Max Wundt schreibt überDas Wahlverfahren im Lichte der Logik und Ethik". Es ist bezeichnend, dafi gerade ein deutscher Forscher der erste ist, der dies Problem so tief erfafit und so restlos klärt. 2lus dem übrigen Inhalt sei hervorgehoben, dah Armin v. !>fele unter dem TitelAm Sterbelager der sittlichen Kräfte" in ergreifender Weise den kul­turellen und sittlichen Niederbruch in unserem Wirtschafts- Staats- und Rechtsleben schildert. Frau Elisabeth Döhm-Lamgarben schreibt über dieGrundlagen des völkischen Staates" und gibt wertvolle Anregungen zur Pfleg« deS Sippen- und Stammesgefühles. Ünb imBild der Lage" umreiht Dr. E. Kühn, der Herausgeber, di« Not­wendigkeiten mrd Vorbedingungen für eine Ge- sinnungsumstellung, welche die Volksgemeinschaft und ihnen Defreiungskampf im Gefolge hat.

Buch- und Betriebsprüfung und Beweiskraft der Handelsbücher für die Steuer­veranlagung von Hanns Eckstein. Preis 1,80 Grldrnark. Industrieverlag Spaeth & Linde, Berlin C2. Der im Buchprüfungsdienst er­fahren« Fachmann schildert in dem Buche, dem ersten seiner Art, ausführlich und anschaulich di« Dciaussetzungen und Ziele der Buch- und Be- tiiebsprü,ung. sowie die Voraussetzungen für die Beweiskraft der Handelsbücher. Das Buch ist sowohl für den Kaufmann wie für den Steier- beiater, nicht minder aber auch für den Steuer- beamten unentbehrlich.

Die Verordnung über das Schlichtungswesen vom 30. Oktober 1923 nebst Ausführungsbestimmungen. (Schlichtungs- ausschüsfe und Arbeitsgerichte.) Mit Erläute­rungen von Obermagistvatsrat Paul Wölbling und Dr. Riese. Preis 3 Goldmark. Industrie­verlag Spaeth & Linde, Berlin C2. Die Ver­ordnung regelt nicht nur das Schlichtungswesen,

bedürft im Rechnungsjahr 1924 der medizinischen, Frauen- und Hautkliniken, chirurgischen und Ohren-Kliniken, Augen- und kinder-Kliniken, psychiatrischen Klinik

öffenthd) vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen können bei der Verwaltung jeder Klinik, nachmittags von 3-5 Uhr eingesehen weiden.

Angebote - verschlossen und mit ent­sprechender Aufschrift versehen - sind an die Verwaltung jeder Klinik bis zum Er­öffnungstermin am

Dienstag, den 25. März 1924 vormittags 11 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrift 3 Tage.

Gießen, den 17 März 1924.

Die Verwaltungen 19898 der Univerfitats-Kllniken.

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kU«V«rrassu ng von Bauplätzen an der geplanten Derbindungsstrahe zwischen Dezicts- st»arkasse und Giehener Strahe gerichtet. Ec will eine Antzahl Reihenwvhnhäuser nach neu- zeitttchen städtebaulichen Grundsätzen errichten und fefi>fl M« Kosten für die Anlage der Wussrr- leitungs- und Abslutzrvhr« übernehmen, die zuc Zeit für ine Stadt nicht tragbar find. Die Ent­scheidung über das Gesuch wurde vom Gemein be­rat in der jüngsten Sitzung zurückgestellt. Einig« Grünberger Handwerker befürchten eine Deein° trächtigung für di« hiesigen Unternehmen und eine Benachteiligung der Wohnungsuchenden bei einem etwaigen späteren Berkaus der Häuser: sie haben Vie Geltendmachung ihrer Bedenken bis zur näch­sten Sitzung m Aussicht gestellt. Die Stadt beabsichtigt, an die Erwerbslosen demnächst das Brechen von Steinen im alten Stein-

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Vermischtes.

Woher stammt die Blatternimpfung?

Armenien ist eines der Zentren, von dem die Blatternimpfung, allerdings noch tn em­pirischer Form, ausging. Seit alters sammel­ten die Armenier die Krusten der etngetrockne- ten Blattern und konservierten sie im Saft« gettvckneter Trauben, was sie als Prophylakti­kum eingaben. Später kamen sie dann aus die Impfung durch Etnschneiden und Einreiben. Armenische Auswanderer brachten dieses Ver­fahren 1718 nach Konstantinopel, von wo es Lady Montagu in England einfuhrte.

Das größte Aquarium der Welt.

Das Aquarium des Londoner Zoo, das demnächst feierlich eröffnet werden wird, ist das größte und schönste Institut dieser Avt, daS bisher errichtet wurde. Jeder der 95 riefigen Schaubehälter, in denen sich die so überaus bunte und phantastische Welt der Wassertiere ent­faltet, bietet ein fesselndes Bild für sich. Den Hintergrund dieser Wasserschauspiel« bilden Felsen und Stemc, Schlingpflan^n und Baumwurzeln, die von weit her zur Ausschmückung der Wasser­behälter herbeigebracht wurden. Hier und da sind Höhlen unter Wasser angelegt, in die man wie in geheimnisvolle Tiefen durch das grüne Glas hin einschaut. Das Olquarium ist 450 Fuh lang und enthält eine Salzwasser-, eine ©üb- wafter- und eine tropische Llbteilung. Die Schöpfer des Aquariums, die beiden Zoologen Bou­le n g e r und Chalmers Mitchell, haben die schönsten existterenden Aquarien, darunter auch das Berliner, eingehend studiert und auf Grund ihrer Erfahrungen die neue Anlage geschaffen, die 54 000 £ kostet. Di« Einrichtung dieses Wasserzoo" stieh auf manche unerwartete Schwie­rigkeiten. Das Seewasser, das die Tanks füllt, wurde zu Schiff vom Golf von Discaya nach den Londoner Docks gebracht und dann mit Hilfe riesiger Röhren in das Aquarium ge­leitet. Dies Wasser wird infolge sachgemäher Behandlung mehrere Jahre tn dem Aquarium bleiben können. Die Gröhe der Behälter, deren gröhter 30 Fuh miht und etwa 350 Hektoliter umfaht, machte die Wahl eines Glases nötig, das diesem gewaltigen Druck Widerstand leisten konnte. Danttt hatte man zunächst kein Glück. Eimes Tages wurde dec Zoo durch die Nach­richt in Aufregung verseht, dah einer der größ­ten Tanks zerbrochen sei. Es war ein drama­tisches Schauspiel, als plötzlich grob« Rochen und Sägefische in sden Korridoren des Gebäudes herumschwammen und sich sehr ungehalten dar­über zeigten, dah man sie so aufs Trockne ge­setzt hatte. Es gelang glücklich, die Tiere wieder einzufangen, ohne dah sie durch dieses 2ll>en- teuer in dem ungewohnten Element geschädigt waren. Das Glas, das dann fchliehlich für die größten Tanks benutzt wurde, hat eine Dicke von ll/4 Zoll.

Wunder deS Gedächtnisses.

®tn italienischer Professor erregte kürzlich dadurch Aussehen, dah er in einer einzigen Sitzung Don 20 Stunden die ganze ,götttiche Komödie" Dantes aus dem Gedächtnis hersagte: er begann um 6 Uhr abends und war mit der Riesenleistung um 2 Uhi am 2lachmittag des folgenden Tages zu Ende. So erstaunlich diese Gedachtnisprobe ist, so steht sie doch nicht einzig da. Ein bekanntei- Pianist spielte einmal 400 Stücke aus dem_ Ge­dächtnis hintereinander, und er wurde noch über- trossen durch die Leistung eines anderen Klavier­spielers, der 1500 verschieden« Kompositionen 40 Stunden hintereinander vortrug, ohne eine Rote vor sich zu haben. Ein Beamter im Norden Eng­lands fang kürzlich, wie tn einem Londoner Blatt erzählt wird, bei der F-ier seines 72. Geburts­tages auswendig 72 Lieder, für jedes Jahr seines Lebens eins, und wenige Tage später übertraf er sich noch, indem er in 6V4 Stunden 100 Lieder, jedes mit vielen Strophen, aus dem Gedächtnis vertrug. Es gibt Schauspieler, die ein geradezu wunderbares Gedächtnis haben. Dazu ge-ört di« englische Schauspielerin Lillah McCarthy, die schon in ihrer Jugend im Auswendiglernen Er­staunliches vollbrachte. Ihr Vater versprach ihr einmal 20 Mark, wenn sie das 2. Buch von

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Bekanntmachung.

Die ftädt. Tennisplätze auf der Liebigs- höhe und hinter dem Schützenhaus sollen für die diesjährige Spielzeit vermietet werden. 1 Anmeldungen find unter Angabe der ge. I wünschten Tage und gelten Stadthaus»

Bergstratze, Zimmer 29, einzureichen. - Die vorjährigen Mieter erhallen tunlichst ik re alten Plätze wieder zugeteilt, falls sie bis zum 30. März d. I. entsprechende Nach- richt dorthin gelangen losten.

©leben, den 21. März 1924. 21543

Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Selb.

Zum Schlachten geeigneter vogelsbergerBulle soll auf dem Wege der Submission abge» geben werden. Etwaige Bewerber wollet verschlostene Angeboke mit der Aufschrift Bullen verkauf dis zum Dienstag, den 25 März 1924 vormittags 10 Uhr auf der Bürgermeisterei abqeben, woselbst an- schlietzend Angebote g öffnet werden.

Bürgermeisterei Aodheim a. d. B.

Der Bürgermeister

Leicht. 2127V

Mittwoch, den 86. März 1924, abendS 8 Uhr MMIH im Restaurant8um Postkeller". 2142v Aus der Tagesordnnnn steht n. a..

Das 50iflat. SkWnMll oes Detetns. W M MW an dem Unterricht der

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