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an alle hessischen Wähler und Wählerinnen!

Politik der Deutschen Volkspartei glänzend gerechtfertigt

praktische Arbeit für alle schaffenden Stände

Wähler und Wählerinnen!

Wir begrüßen die zahlreichen neuen Stnl) Sngerta

TeMe Volksparm E

! Liste 5

Kandidatenliste für die Reichstagswahl

!f. Dr. Becker, Neichsministsr a. D., Duisburg und Ludwigs-

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Auf zum Kampf und Sieg! Durch Opfer und Arbeit zur Freiheit!

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gewesen. Friede ernährt, Unfriede verzehrt! Das Wort bleibt Wahrheit. Wir sind besonders eingetreten für steuer, liche Gerechtigkeit, Hebung des Bauwesens, Schutz der Land- wirtschaft (besonders kleinerer und mittlerer Betriebe), eine gerechte Aufwertung für Sparer und Hypothekengläu- biger, Aufbesserung der Renten, Ausbau der sozialen Ge-

Händen. London war erst ein Anfang. Die Befreiung von Rhein und Ruhr hat begonnen. Die Schuldlüge ist auf.

eine schwere Schuld auf sich geladen. Wir wollen aber an­erkennen, daß sie schließlich doch auf den Boden der Politif Dr. StresemannS getreten sind. Diese große Wendung unseres politischen LebenS ist nicht hinwegzudisputieren. An dem Tage, an dem 49 deutschnationale Abgeordnete den Londoner Gesetzen zur Annahme verhalfen, war die

setze, Erhaltung der Beamtenrechte (Schluß mit dem Ab­bau), Förderung deutscher Bildung auf allen Gebieten.

Wir sind und bleiben eine Partei des Mittelstandes, eine schwarz-weiß-rote Partei, eine christliche Partei. Wir kennen keinen Unterschied zwischen Bürger und Arbeiter, jeder, der arbeitet, ist in unseren Augen auch ein Bürger.

Garantien geboten sind, daß wir mit anderen großen Mächten gleichberechtigt sind.

Wer mit uns der Auffassung ist, daß es wieder vor. Worts und aufwärts gehen soll, der unterstütze uns in unserer nationalen Realpolitik und stärke unsere Sache in ihrem Streben nach der großen BolkS- und Notgemein­schaft aller Deutschen!

Allen Angriffen von links und rechts zum Trotz sind wir geradeaus gegangen. Wir wollen es weiter tun. Kein Gerede und keine Angriffe werden uns davon abhalten.

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Immer näher rückt der 7. Dezember heran, der Tag, an dem daS Hessische Doll zum Landtag und zum Reichstag feine Stimmen abgibt. Mit fester Zuversicht blickt die Deutsche Dolvspartei dieser Entscheidung entgegen. Der 7. Dezember ist ein Tag der Abrechnung. ES gilt Antwort auf die Frage zu geben, ob die Wählerschaft eine Fortdauer der gegenwärtigen Regierungsmethoden in Hessen wünscht oder nicht. Sollen etwa die vielen Auswüchse parteipolitischer Anmaßung, die sich bis zu den höchsten Regierungsstellen ausbreiten, noch neue Belebung erfahren? Nein, eS gilt vielmehr, der verhängnisvollen sozialistisch-demokratischen Vorherrschaft in Hesien ein Ende zu bereiten. Aufhören muß die ungerechte Last einer verfehlten Steuerpolitik, die von der Deutschen Volkspartei unaufhörlich bekämpft wurde. Die Deutsche Volkspartei hat sich durch den aufrschten Kampf für die allgemeine Wohlfahrt große Ver­dienste erworben. Es muß die Bahn freigemacht werden für eine andere politische Entwicklung in Hessen, die den linksgerichteten Parteien die Möglichkeit nimmt, wie bisher alle Gegenanträge rücksichtslos niederzustimmen.

Auch im Reich geht es um große Entscheidungen. Der Reichstag ist aufgelöst worden, weil der Eigensinn gewisser Parteien die Bildung einer sicheren Regierungsmehrheit verhinderte. Die Demokraten weigerten sich, mit den Deutschnationalen zusammen in einem Kabinett zu sitzen. Dadurch ist dieser Wahlkampf entfesselt worden. Gewiß haben die Deutschnationalen durch ihre frühere Haltung

Deutschnationalen nich^ ausgeschlosien werden. Der schweren Lage unseres Vaterlandes sind wir unS voll bewußt. Gerade die Londoner Gesetze bürden uns große Lasten auf. Ein anderer Weg war aber nicht gegeben. Mit den Jllu- fronen der Nationalsozialisten ist Deutschland nicht zu retten, erhalten unsere Kinder kein Brot. Auch die Kommu­nisten können es nicht, denn Deutschland ist nicht Rußland. Es gibt keinen anderen Weg zu der Rettung, als den der

Realpolitik

empfänger eine menschenwürdige Existenz fuhren kann. DaS gilt für Arbeiter, Angestellte, Beamte, wie für die enteig­neten Schichten des KleinrentnerrumS unb weite" Teile deS Mittelstandes, für Kriegsopfer und Sozialrentner. Mit großen Versprechungen ist nichts getan, was wir tun und. fordern, ist allezeit

6. Soft, Georg, Lehrer und Stadtverordneter, Offenbach,

7. v. Hegt, Ludwig, Freiherr ?u Herrnsheim, Worms.

8. Scholz, Ehrifiiau, Kaufmann, stellv. Präsident der Mainzer Handelskammer, Al. d. L^ Alain).

9. Prof. Kloos, Wilhelm, Stubienrat, Friedberg.

10. Schäfer, Heinrich, Landwirt und Bürgermeister, Bimbach im Odenwald. » * '

11. Boehm, Theodor, Fabrikant, Offenbach. *!-> - . ;

die Landtagswahl:

10. Hegue, Richard, Regierungsrat a. *0-, Offenbach.

11. Dubois, Friedrich, Lehrer, Kreisausfchutzmitglied des Kreises Bensheim, Lampertheim.

12. Wolf, Philipp, Landwirt, Albig, Kreis Al)eg.

13. Deinhard, Käthe, Hausfrau. Darmstadt.

14. Müller, Haus, Kaufmann, Bab-Aauheim.

15. Vürstleiu, Pfarrer, Alichelstabt i. Odenwald.

16. Pennrich, Beigeordneter, Dingen.

17. Dr. Fachs, Velerinärarft, Wimpfen.

18. Wölliuger, Elfe, Vürobeamtin, Pfeddersheim,

19. Schöutag, Ludwig, Lchreinermeifter, Alain).

20. Soft, Georg, Lehrer und Stadtverordneter, Offenbach,

21. Schobt, Richard, Landgerichtsdirektor, Gießen.

2. Schott, Friedrich 5akob, Landwirt und Bürgermeister, Uffhofen, Kreis Aheg.

3. Birnbaum, Alaria, Lehrerin, Gießen.

4. Schot), Ehristiao, Kaufmann, stellv. Präsident der Alaln^er Handelskammer, Alain;.

5. Haurg, Kourad, Fimmermeister unb Stabtverordneter, Darmstadt.

6 Dr. Aiepoth, Bürgermeister, Kreisausfchudmitgüeb des Kreises Lauterbach, Schlitz.

7. v. Hegt, Lodwig, Freiherr ;u Herrnsheim, Worms.

8. Dr. Keller, Oberstudiendirektor, Bübingen.

% Läufer, Karl, Arbeiterfekretär und Stadtverordneter, Darmstadt.

I

höhe, Kreis Oppenheim.

Wolf, Philipp, Landwirt, Albig, Kreis Ahe».

Dingeldeg, Eduard, Rechtsanwalt, AI. d. L., Darmstadt.

Birobaom, Alaria, Lehrerin, Al. d. L., Gießen.

Bohl, öakob, Snstallalionsmeister, Vorsitzender der Hand­werkskammer und Vorsitzender der Hessischen Ver­bände des Handwerks und der Gewerbe, Darmstadt.

Kandidatenliste für

Diugeldeg, Eduard, Rechtsanwalt, Darmstadt.

Ein fachliches Moment, die Deutschnationalen nun aus- zuschalten, wie es die Sozialdemokraten und Demokraten wallten, bestand also nicht. Eine andere Möglichkeit zur Regierungsbildung war auch nicht vorhanden. Nationale Politik ist Politik der Verantwortung, selbst um den Preis großer Opfer, wie sie von der Deutschen Volkspartei stets vertreten worden ist, ist sachliche Mitarbeit am Staat. Hiervon sollen nach Ansicht der Deutschen Volkspartei die nationalen

Dazu rufen wir alle Männer und Frauen auf.

Die innerpolitische Notwendigkeit der Dawes-Gesetze ist die Einigkeit aller aufbauwilligen Parteien. Eine neue Inflation darf nicht wiederkehren. Alle Zweige der natio­nalen Produktion (Landwirtschaft, Industrie, Mittelstand) müssen so gefördert und geführt werden, daß sowohl die Lasten zu tragen sind, als auch jeder Gehalts- und Lohn­

unseren Reihen, die durch die wahrhaft nationale und er­folgreiche Politik der Deutschen Volkspartei gewonnen wurden.

Helft uns in der Wahlarbeit! Unterstützt uns durch Geld und Werbung von Mund zu Mund. Der 7. Dezember soll uns in unserer vaterländischen Arbeit wieder ein gutes Stück voran bringen. Wählt die

National, liberal und sozial ist die Losung

Die außenpolitischen Belange sind bei uns in den besten gerollt. In den Völkerbund treten wir nur ein, wenn uns

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