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MERCEDES
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<£d düngte survy txn KCttatyttnöel Sttttger tourbe. Die Verteidiger vertraten Len Stand- PunN, dah nur der unlautere Kettenhandel strafbar sei; sie beantragten Freisprechung. Der Staatsanwalt hielt aber ein strafbares Verschulden für vorliegend, da die Ware dem Verbraucher nicht näher kam. Er beantragte Ge- fängNlSstrafen bis zu zwei Monaten. Das Gericht lam zu einer Verurteilung der Angeklagten zu Geldstrafen von 150 bis 400 Mark.
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Starkenburg und Rheinhessen.
* Darmstadt, 20. Rov. (Eigener Bericht.) Die Etadtverordnetenve rfammlung stimmte in ihrer heutigen Sitzung einer erhebliche n Herabsetzung der Schlachthofgebühren zu. Der Ausfall beträgt mona lich 7150 QHf.; die Verwaltung glaubt nrit der verminderten Einnahme bis zum Schluß des Jahres auszukommen. Ferner wurde zur Bekämpfung des Bettelns der Einführung von Wohl- fahrtsfchecks zugestimmt. Auch wurde die Errichtung einer städtischen Dau Unfallversicherung beschlossen (Selbstversiche u g).
O D a rmstadt, 20. Rov. Wie wir hören, ist in Aussicht genommen, demnäh't den Weh- sleg i e Stau, mfag • Str tzenbu.g . berh lb 5an us instand zu setzen und ihn sür den Fuhgängerver- kehr bei Hochwasser f vergeben. Die Preu- bische StrombauvernxrltUTig, die die Stauanlage seinerzeit erbaut hat, hat fid>. nachdem die Kosten- frage gereg'.dt ist, mit dec Freigabe für den Verkehr einverstanden erklärt. An der Freigabe sind ganz besonders die he ssi s che n Gemeinden K l e i n -K r o tz.e n b u r g und H a i n st a d t rn- teressiert, aus denen zahlreiche Arbeiter in den rechtsmai i chen Fabriken Groß-Krotze-.burgs und Hanau beschäftigt sind.
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DerUner Dorfe.
(Eigener Drahtbericht des »Giehener
Jur Auswertungsfrage, erhallen wir von unterrichteter juristischer Seite folgende Zuschrift:
3m ersten Blatt des „Giehener Anzeigers" vom 10. l. Mts. ist darauf hingewiesen, dah bei Vermeidung des Ausschlusses die Anmeldung des Anspruches auf Aufwertung von Sparkassenguthaben
a) wem, es sich um öffentliche Sparkassen handelt, bei diesen,
b) bezüglich der unter Staatsaufsicht stehenden nichtöffentlichen Sparkassen beim zuständigen Amtsgericht geschehen mufj, und c) bei Sparkassen anderer als der unter a und b erwähnten Art überhaupt nicht zu erfolgen braucht. »
3n Oberhessen find öffentliche Sparkassen nur die Bezirkssparkassen. Ob eine andere Sparkasse eine unter Staatsaufsicht stehan e nichtöffentliche Kasse ist, must in jedem EinKelfalle ’ der Berechtigte (bzw. Vormund usw.) durch Anfrage bei dem Vorstand der Kasse feststellen.
Für sonstige Forderungen gilt folgendes:
Hypotheken, Grundschulden und Aentenschul- den werden ohne Anmeldung aüf 15 Prozent aufgewertet. Die durch Hypothek gesicherte Forderung kann aber in besonderen Fällen höher aufgewertet werden, nämlich wenn die Forderung auf den Beziehungen zwischen unterhaltsberech- tigten und unterhaltsverpflichteten Personen, oder auf den Beziehungen aus der Auseinandersetzung zwischen Miterben, zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten, unter geschiedenen Ehe- gatten oder unter Ellern und Kindern beruht, feiern der Glaub gTT zum Kvei e der Ause'maniider- sehungsbeteiligten oder ihrer Erben gehört, ferner wenn es sich um eine Aestkaufgeldforderung für den Erwerb des mit der Hypothek belasteten Grundstücks handelt, die nach dem 31. Dezember 1918 begründet worden ist: dies gilt auch dann, wenn dtze Aestkaufgeldforderung bei ihrer Begründung in eine Darlehorsforderung umgeäxm- dell worden ist.
Bei den zu Kinder-und Mündelvewnögen gehörenden Hypotheken werden die vorstehenden Voraussetzungen häufig vorliegen. Der Antrag auf Aufwertung der Hypothekforderung über 15 Prozent hinaus ist vor dem 1. 3anuar 1925 bei dem Amtsgericht zu stellen, in dessen Bezirk das Grundbuch geführt wird.
Eltern, Vormünder, Pfleger, Beistände sind verpflichtet, darauf zu achten, dah die (durch die Dritte Steuernotverordnung vorgesehene) Aufwertung der Rechte und Forderungen nicht versäumt wird, die zu dem von ihnen verwalteten Vermögen der Kinder, Mündel und Pflegebefohlenen gehören. Eine Vernachlässigung dieser Pflicht kann sie ersatzpflichtig machen.
Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich auf den derzeitigen Rechtszustand. Ob dieser nicht noch eine Aenderung erfährt, insbesondere ob nicht t die Frist verlängert wind, lä&t sich noch nicht sagen.
brachte. 'Jüan porre Den Kurs nrn 35. -im vz>eit> markt macht sich entsprechend den g ohen De- oarf der Börse bereits eine kleine Knappheit bemerkbar. Tägliches Geld notierte eH>a 3/8 pro Mille. Am internatiDn Devisenmarkt Cat sich das Pfund etwas erholt, sonst blieb die Lage am Devisenmarkt umxranie."t.
Devisenmarkt Berlin—Frankfrtrt a. M.
(An Bttlwnen Mark auB^ebnML ©utno^ätref, London, tltti iw^nAen-V:i',Tfro t<nt ^'nkUk. Wien anb Budavell sur 100000 EU,denen, adelt übrige hir iob fcinfcittttj
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)
Anzeiger'.)
Berlin, 20. Rov. Die Gesamtl^e der Dorfe ist als durchaus fest zu bezeichnen. Am Rentenmarkt sch.-rrrt der Ruckchlag überwunden zu sein, und es macht sich wieder eine größere Kauflust bemerkbar, der indessen noch gt obere VeckaufSaufträr.e gec,enübersteh_m so dah die Kucsgestaltung schwankend ist. Am Ak t i en- markt hält das lebhafte Kaufint -rv se an: wenn auch das Publikum sich noch nicht in gröberem Umfange beteiligt, so treten doch die Birnen, sowie auch in einzelnen Werten das Ausland als Käufer hervor. Die Danken hoben natu g mäh ein grobes 3nteresse daran, dah in gröberem Umfange ein Aeguivaient für den Ausfall der Bankprovision g.fun'en wird und m ch>, dahr Stimmung beim Publikum, wie aus dm Mona s- bericht der Deutschen Bank hedvorgeht der sei > er Tendenz nach zum Ausdruck bii gt da-st di> Ku le teilweise unterwertet sind. Tie Be-rff .ntlichun^en der letzten Tage über Goldmork-Ülmstelluive, tragen dazu bei, dah die zuversichtliche Stimmung ?-x?xOöen gewinnt, wenn sich auch in der tat»
Gesamtlogr wenig QL .Iah dazu findet, 3m Vorberg und des Interesses stehen die Montanwerte und von tie>' wieder die S in cäaftien aber auch am 'Markt der Fa bwer e u d Petro-' kumaftien herrsch:«» zuver ich li l^e Stimm-np Dc»; Eommu.rrque der Südsec-Ptzvspfat-Ge ellscka, 1 lAnÄ Wirkung auf die Kuwsge bL ung des Papreres qusKuüben, da es nichts Rcues
Aus der Provinz.
Kreis Schotten.
ö d) o 11 c n, 20. Rov. Nachdem bereits vor zwei Jahren der hiesige Turnverein seinen Gefallenen eine Ehrentafel aus Eichenholz in ferner Turnhalle errichtet, hat jetzt die evangelische Gemeinde von Stadt und Kirchspiel ihren Gefallenen eine Ged enkta f el in der Stadtkirche aufgestellt. Am Totensonntag soll die feierliche Einweihung erfolgen. Die beiden hiesigen Gesangvereine haben ihre Mitwirkung zuge- fagt, alle übrigen Vereine beteiligen sich geschlossen an der ehrenden Feier, die am Tag der Toten eine besondere Weihe erhält.
Eichelsdorf. 20. Rov. Der Ridöa- tal-Sängerbund veranstaltet am 13. und 14. D»br. dahier einen Dirigenten-Kur« f u s. Leiter der Tagung ist der Lehrer Heinrich Bläh, Grohen-Linden, eine auf dem Gebiet der Musik, insbesondere des Chorgesangs, bekannte und geschätzte Persönlichkeit.
Kreis Lauterbach.
* Schlitz. 19. Rod. Ein von dem Bürgermeister entworfener Plan, die Bautätigkeit im 3ahre 1 9 2 5 zu beleben, fand allgemeine Zustimmung. Die Stadt selbst wird, wie der „Lauterbacher Anzeiger" berichtet, das dringend notwendige G'meind hrrs bauen, und wird es der He mftätte b.i . gef ll ch ft wie auch der Dau- genossensch'.ft durch De.m t l mg von 'Baugeb.e n ermöglichen, ihre frühere segensreiche Tätigkeri fortz^setzen. Der Oe meint erat ist grundsätzlich damit einverstanden, den beiden Gesel.schaften für . je vier Wohnungen das auf die Staut entfallende Daulostendarlohen von 1000 Mart und ein Sondeid. rlchen von 63 Mark für den Quadratmeter, höchstens 4300 Mark für die Wohn ng, zu 5 Prozent Verzinsung und 1 Prozent Tilgung zunächst auf 5 3ahre zur Verfügung zu stellen Voraussetzung ist, dah die Gesellschaften und Bau- lust gen 50 Prozent des Conderzuschusses als Eigenkapital nachweisen können Das auf die etabt entfallende Daukostendar.ehen in Höhe von 2000 Mark für die beiden von der Heimstätten- baugrftllschast erbauten Wohnungen w rd bew l° ligt. Der Gern inderat erklärt sich g eickzeitig e n° verstanden, bei einer Kapitalbeschaffung der He.mstättenbaug'sellschaft den erhöhten Stammanteil zu übernehmen.
Eingesandt.
(Für Form und 3nhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artitel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung)
Flur- und Treppenbeleuchtung.
Auf das diesbezügliche Eingesandt rn Rr. 273 des „Gieh. Anz." gestalte ich mir nachstehendes zu bemerken:
Die Einsender befinden sich im 3vrtum, wenn sie glauben, bah die Vermieter verpflichet seien, die Beleuchtung nur ihre Kosten vorzunehmen, da sie hierfür bezaihlt würden. Es ist unglaublich, was alles aus den Zuschlägen für Beiiäebs- kosten entrichtet werden soll. Äe Verordnungen des hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft haben folgenden Wortlaut:
„3n den Betriebskosten sind enthalten Steuern usw., insoweit sie vor Einführung deS R. M. G. nicht ortsüblich waren."
Ortsüblich war es aber hier in Giesten von jeher, baf) jeder Mieter die Treppe vor seiner Wohnung zu beleuchten hatte, und auch heute noch nach Aus'age des höfischen 3uftigmintfterd dazu verpflichtet ist. Wenn boi3 h*ss. Ministerium für Arbeit und Wirtschaft nur ein wenig Verständnis für dis praktische ^Indurchsührb-vrkeit b?r zur Diskussion stehenden Fragen gehabt hätte, so hätte es eine solche 'Verordnung überhaupt nicht erlassen köimen. 3n Grohstädten, wo überall Vorrichtungen für el?k.ri'ck^ Treppenbeleuchtung vorhanden sind, mag solch A'.tsinnen unter Umständen durchführbar sein, aber in kleine i 0 übten, wo es nur ganz vereinzelt solche Vorrichtungen gibt, sind solche Zumutungen direkt lächerlich. Wie soll diese Beleuchtung eigentlich vor sich gehen in Häusern, in denen der Hauslvsit'er selbst nicht wohnt? Soll er etwa des Abends, wenn es dunkelt, als „verschämter Armer" mit seinem Petroleumlichtchen von Haus zu Haus schleichen, oder sich eine Person halten, die diese Arbeit vielleicht für den doppelten M etpreis tut ? Dann täte er aber doch besser daran, die Kontrollkommission des Mietervereins zu erwarten und sie zu begrüben mit den Worten: „Sieh da, welch ein lleineS Llcht und welch grobe Dunkelheit vertreibt es doch!" Vielleicht liehen sich durch diese zweifelhaste Schmeichelei die Herren belehren, daß. wer nicht im Dunkeln tappen will, sein eigenes Licht leuchten lafsen soll.
H' La u n s p a ch, 1. Vorsitzender des Hausbesihervereins Giehen.
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Frankfurter Schlachtviehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des ^Giehener Anzeiger*.)
Frankfurt a. M., 20. Rov. Auftrieb: 9 Rinder, 2 Ochsen, 7 Färsen und Kühe, 745 Kälber, 1963 Schale, 1007 Schweine. Cs wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastkälber 72—78, mittlere llllcrst- und beste Saugkälber 63—70, geringe.e Mast- und gute Saugkälber 55—62, g.-rtnge Saugt ilber 40 bis 50. Schafe: Rll-stlammer und Masth'mmel 34—38, geringere Maslh.im.mel und Sch ife 25 bis 33, mäßig genährte Hämmel und Schu-e (Meiz- schafe) 20. -24. Schweine: vollfleischig- von 80 bis 100 Kilo 72—76, unter 80 Kilo 65—70, von 100 bis 120 Kilo 76—80, von 120 bis 150 Kilo 76—80, Fettfchweine über 150 Kilo 76—80. Markt-, verlauf: Kleinvieh bei regem Geschäft ausverkauft, Schweine ruhig und lleberftanb.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger",)
Frankfurt a. M., 20. Rov. Es wurden notiert: Wai^n 21 bis 23,25, Roggen, inländ. 21,50 bis 22.50, Sommergerste für Brauzweck 24 bis 26, Hafer, inländ. 17 50 bis 21,50. Mais, gelb 21 bis 21,50, Weizenmehl, inländ.. Spellal 0 34,50 bis 33, Roggenmeht 31,50 bis 35, Weizenkleie 12,40 bis 12,60, RoggenÄsie 11,75 bis 12.10 Tendenz: Matter.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 20. Rov. Der Produktenmarkt bleibt weiter still und unverändert bei leicht abbröckelnden Preisen. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märk. 204 bis 214, Roggen märt 201 bis 203, Gerste, märt. 218 bis 245, neue 190 bis 200, Hafer, märt 165 bis 175 pomm. 157 bis 164, Raps 400, Leinlarrt 420 bis 430; für je 100 Kilo: Weizenmehl 29 bis 31 50, Roggenmehl 28,25 bis 31, Weizenkleie 13 b.s 13,20, Roggenkleie 12, Biktoriaero en 32 bts 34, kleine Erbsen 21 bis 24, Futtererb^en 19 bis 20, Peluschken 16 bis 16,50. Ackrrbohnei 21,25 bis 22, Wicken 17 bis 18, Lupinen, b.au 14 bis 15, gelb 15 bis 1L Serradelle, alt 11 bis 12, neu 16 bis 17.50, Rapskuchen 16.20 bis 16 55, Leinkuchen 25,50 bis 26, Trocken chnitzel 8 5) bis 8 60. Torfmelaife 8, Kartofselflvcken 18 bis 18,25 ’
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oec Kurse tm ©erotge tjanen. -auch der Anleihemarkt litt unter Abgabeneigung. Kriegsanleihen gingen auf 985 bls 960 Milliarden Prozent zurück. 3V?Proz. Preußische Konsols schwächt'N sich auf 15,12 ab. 1924er Schayanleihen zogen etwas an (605). Sonst tarn es am Anleihemarkt zu femen nennenswerten Veriknverungen. Ausländische Renten still und unverändert. Zoll- türteri 103/4. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse leicht ab. Buderus 14d/8 bis i/4, Harpener 9P/b» Mansfelder 3.4. Caro 10>/i, Rheinische Braunkohlen 30V<, Etinncs-Riebeck 37. Auch Chemische Werte erfuhren einen mustigen Rückgang. Badische Anilm 21J/s. Scheid an,talt 14,95, Elberfelder Fnrben 19^/«. Th. Goldschm dt 17'» Höchster Furbwerke 195/8, Rütgers werke 17, Eleltrowerte waren gehalten, AEG 97q. Bergmann 14y4, Licht und Kraft 75/8, Mainkraft 8.6. Reiniger 1,95. Am Bankenmarkt kannten Darmstädter Dank Wecker e^was im Kurse anziehen, 10'/g. Berliner Handclsges-ll.chaft 25, Baye.-ifche Hypotheken- und Wechs.lbank 2,4, Kommerzbank 5Vs, Distonto Kommanbit 143/8, Dresdner Dank 8,1, Mitteldeutsche ®rd)iibanf 1,75, Rheinische Creditbnnk 23/,. Recht fest lagen Oesterrrichische Kreditaktien, die auf neue Käufe auf 0,415 bis 0,420 anziehen konnten. Sonst kamen poch zur Rotiz: Rordd. Lloyd 3,7, Oesterr.-Ungarische Staatsbahn 27. Kleyer 2,1, Daimler 3 Maschinen Pokorny 47/8, Aschaffenburger Zellstoff 20i/i, Dhckerhoff und W.ddmann 4,4, Hoch- und Tiefbau 1.6, Holzmann 5V4, Gebr. Zunghans 10, Ludwig Ganz 0,26, Hammerfen 13V8>
Dorsenkurse.
( Ohne renxibr.)
Wirtschaft.
Der hessische Handelskammertag über die Preisabbau-Frage.
Der hessische Ha n d e l s kam m e r t a g hat zur Frage des Preisabbaus sollende Stellung eingenommen: Die Preise sind in Deutfch- land nominell geringer geslle.en als in anbe en Ländern mit hoher Valuta. Da aber das Vmks- vermögen infolge des Krieges und der Rachk.ie 8= eiteignilfe aus-erorbentl.ch zuiammengeschrumpft ist, so hat die allgemeiiie Kaufkraft stark abge- nommen. Durch eine übertriebene Ausdehnung der staatlichen und gemeindlichen Verwal ung eine falsche Steuerg se gebu g eine starte St.igcru g der sozialen Lasten und eine Hemmung der Produktionstätigkeit buixt). eine einfeit ge Sozialpo.itk ist die Produftion verteuert und die notwendige Kapitalneubil^ung ve hi dert worben. Tie öffentlichen Berkehrsenrrich u ge t hale i durch ihre übertii?bene Tarrferhötung ebenfalls verteuernd gewirkt. Eine Besserung der Wir fchafts- lage Hai eine Verminderung und bestere Verteilung der öffentlichen Lasten, insbesondere eine gl-ündlichr Reform der Einkommen-, Körte - schafts- und Vermögenssteuer und eine sta ke Herabsetzung der älmsah- und Gewerbesteuer s wie der Cie bahn- und Post- tarife zur Voraussetzung. Der Saat darf n'cht die Preisgestaltung durch eine falsche Lohapol tck durchkreuzen. Rur wenn es gelt gt, die < e i st u n- fl en zu steigern und die Produktionskosten niedrig zu halten, ist es auch möglich, die Ausfuhr zu steigern und soviel za produäeren, dast der ®j"e der Dev ll rung ei e Verbesserung ih er Lebenshaltung m glich ist. Durch Zwa gsmastnahmen u d staatliche Eingriffe kann dies niemals bewirkt werden.
Frankfurter Mendbörfe.
Frankfurt a. M„ 20. Rov. Gegenüber dem lebhaften festen Verlauf der M ttags- börse hatte der Abeadverkehr ein wesenllich ruhigeres Auss.hen. Zwar tarn es verein eil zu e.was lebhafteren Umsätzen, doch konnten davon nur Spezialwerte profitieren. Es zeigten sich Gewinnsicherungen. die eine mäßige Abbröckelung
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