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△ Reiskirchen, 20. Oft Gestern am Erntedankfest. fand hier im Gundrumschen Saal crn gutbefuchtei Gemeindeabend statt. Das Hauptthema des Abends war: „Der Lauf des Jahres", wobei 50 schöne Lichtbilder nach Ludwig R i ch t e r gezeigt wurden. Dann Wurde noch Allerlei Fröhliches auö Kindheit und Jugend in Wort und Bild vorgeführt. Die beim Ausgang erhobene Kollekte erbrachte den schölten.Betrag von 40 Mart Dieser wurde der Hessischen A o t h i l s e überwiesen.
Kreis Friedberg.
'Trais-Münzenberg. 19. Okt. Gegenwärtig wird das Ghrendenkmal für die im Weltkr ieg gefa llenen Helden unseres Dorfes errichtet. Es wird vor der Kirche aufgestellt. Die Ramen unserer befallenen Bürger stehen auf einem quadratischen Postament, das von einem Kreuz überragt wird. Der Entwurf des Denkmals stammt von Reg.-Miumeisler Bötticher in Friedberg. Mit bei' Ausführung ist dte bekannte Grabmallunstwerkstütte Werner in Hungen betraut worden. Als Matenal wird der prächtige Beuver Lungstein verwandt.
4 Bad-Rau heim, 19.^ Ott. Eme mit 300 Äummern beschickte Geflügel- und Kaninchen-Ausstellung veranstaltete gestern cmd heute der hiesige Geflügel- und Kantnchen- zuchtverein. Der Eröffnung wohnten Vertreter der Behörden bei. Herr Muntermann-Ofsenbach hielt einen sehr lehrreichen Vortrag über Gefluge - zücht. 3m nächsten 3ahre begeht der Geilugel- inb Kaninchenzuchtverein die Feier seines 25jahrt° gen Bestehens. Aus diesem Anlast wird hier eine gi-vste Ausstellung der oberhessischen Züchter statt-
Friedberg, 20. Okt. 3m vergangenen Winter hat die freiwillige Hilfsge ellschaft „Winterhilfe" in wirttich grostzügigw Weise, eir.e segensreiche Tätigkeit entwickelt, mdem sie 1 eben Tag an Bedürftige mehrere hundert Portionen Mtttagessen kostenlos verabfolgte. 2luch in dem kommenden Winter ist beabst.ch.igt, dieses Werk
der Rächstenltede fortzufehen, vovauSgei»!. dast die benötigten grosten Mittel zusammenkommen. Die Madch«nsortbildungsfchule hat durch einen erfolgreichen bunten Abend den ersten Grundstein gelegt, verschiedene Beveine planen ebenfalls Wohltätigkeitsvorstellungen. Einen grosten Erfolg batte im vergangenen 3ahre der Wcih- nachtsmarkt im Caalbau und es ist deshalb natürlich, dast man auch in die fern Jahre eine Wiede^ holung veranstalten will. Heute tagte deshalb der Ausschust und hat brschlos'en. am 14. Dezember in womöglich noch gröberem Maststabe diesen Gedanken wieder zur Ausfühi-ung zu bringen. Man hofft, dast ein grober Teil der Gegenstände schenttveise überlassen wird, doch sollen auch die Friedberger Geschäftsleute mit Einkäufen bedacht werden. Da die Heu ige Ver- sammlung aus besonderen Gründen nicht sehr start besucht war, soll eine weitere am nächsten Montag stattfindem. _ ,__
sf. Friedberg, 20. Ott. 3n der heutigen Stadtverordnetensihung wurde der Fall 3akob über den wir schon wiederholt berichteten nochmals verhandelt Da die Weigerung verschiedener Stadtverordneten, mit dem Abg. 3akob zusammen in einem Ausschuh zu sitzen, solange n.cht eine Rücknahme seiner belerdrge.r- den Ausführungen gegen das Stadtbauamt und den Bauauskchub erfolgt sei, den ganzen städtischen Betrieb zu stören droht, ist der Antrag gestellt, die drei Ausschüße, denen derselbe angehört, neu zu wählen. Es kommt über diesen Gegenstand wieder zu einer hitzigen Aussprache. Die Sozialdemokratie verlangt ilebcrtocifiing an eine Kommission, während der Stadtv. Schroder sofortige Erledigung verlangt. Da dieser Antrag mit 15 gegen 12 Stimmen genehmigt wird, verlassen Sozialdemokraten u-nd Kommunisten den Saal. Da das Haus aber trotzdem beschlußfähig ist, werden die drei Kommissionen, denen Jakob a.r- gehörte der Bauausschub, der Fincmzausschuh und der Licht- und Wasfevausschüh, mit Aus- schlub Jakobs neu gewählt. Ob der Fall, der schon soviel Opfer an Arbeit und Zeit erfordert hat, damit erledigt ist, wird die Zukunft lehren. 3n der weiteren Verhandlung wird tue Anschaffung einer Kokszerklernerungsmaschine für das Gaswerk genehmigt, ebenso die Erweiterung des Rohrnetzes in der Bismarck- und Hanauer Stcave. Das Kino „Zentraltheater" hat seither 12'Prozent Vergnügungssteuer bezahlt wahrend iXls neu errichtete „Grob-Friedberg" 25 Pro^nt bezahlt. Da eine derartige ungleichmäst ge Behandlung gesetzlich nicht zulässig ist, sollen für die Fotae beide Lokale bei Eintrittspreisen bis zu 1 Mk einschl. 12'/-. bei höheren Preisen 25Prvz. Steuer bezahlen. Die von verschiedenen Firmen nachgesuchte Erlaubnis zur Anlage von Benzin- tankstellen für Automobile soll bis zur Erih>lung von Erfahrungen in anderen Städten verschoben werden. _
4 Ziegenberg-Langenhain, 19. Ott. Während man in der Wetterau in den letzten 3ahren immer zeitiger mit der Obsternte r^gimu, hält man hier am alten Brauche fest, das Obst, vor allem die Aepfel, möalichst lange hängen und dadurch zur Vollreife kommen zu basten. 3n Händlerkreisen und bei Apfelweinproduzenten rst das auch bekannt, sie kommen deshalb immer gern zu hon hier erst im Oktober ftattfinbenten Versteigerungen. Roch bis vor furgein tounte fner Obst geerntet. Kettervbst kam das Malter 10 bis 12 Mk. ,
Kreis Schotten.
Ober-Schmitten, 20. Ott. .H^uie ftuh entgleiste zwischen Cichelsdorf und ObN- Schmitten in der Rühe des Himmelsbachschen Sägewerks der von Schotten kommende G ü t e r z u g aus unbekannter älrsache. Das Schie- nengeleise wurde aufgerissen, die Lokomvttve sprang aus und stellte sich quer über die neben dem Schienenstrang hinführende Chaussee. Em sofort herbeibsu'derter Hilfszug aus «^ledberg arbeitet an der Instandsetzung der Strecke, Man hofft bis zum Abend die Strecke frei machen zu können, so dast der 8.30 Mr abent>3 m Ridda abgehende Personenzug nach Schotten, wenn auch
"Hhpothekenkreditefürdie Landwirtschaft. Der Deutschen Genossenschaftshypo- thekenvank. die zum Konzern des Reichsverbands der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften gehört, ist es nach längeren Verhandlungen gewogen, mit der Gemeinschaftsgruppe deutscher Hypothekenbanken ein Abkommen zu Iterfen, welches die Beschaffung von Hypotheken für die Land- wirtschaft vezweckt und gegenüber anderweitigen Mommen wesentliche Vorteile und Vn-günsti- mmgen ausweist. 3n Hessen gilt das Abkommen ftr die Mitglieder des hessischen Genossenschaftsverbandes zu Darmstadt. Diesen Mitgliedern können durch Dermtttlung der Landergenossenschaftsbank e. G. m. b. H. zu Darmstadt Hypothekenkredite gewährt werden. Die Hypothekei' müssen möglichst erststellig sein und auf landwirtschaftliche Grundstücke in Feingold eingetragen werden, sie dürfen bezüglich ihrer Höhe einschliestlich aller Voreintra- gungen 25 Proz. des Wehrbeitrags nicht übersteigen und sollen zunächst nicht kleiner fein als 3000 Goldmark.
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. Stadttheater, V/t Uhr: „Der F emde". hierauf „Der zerbrochene Krug". — Lichtspielhaus: Ausgerechnet Wolkenkratzer. — Hessische Dilder- bühme: „Auf afrikanischen 3agdpfaden".
— Heute abend 8 Uhr findet im grosten Hor- faal der Universität ein einmaliger Lichtbildervortrag des Herrn Gdw. Ehrlich, Fuh- Spezialisi und Orthopäde vom bekannten Dr.- Schell-3nftitut in Chikago und Frankfurt a. M, über das Thema statt: „Fustleiden — ihre Entstehung und Verhütung". Der po- pulär-Wissenschaftllche Vortrag enthält neben einer Reihe interessanter Lichtbilder zahlreiche Hinweise auf amerikanische Verhältnisse in Schule. Gesmchheitssürsorge. Erwerbsleben und Sport in ihrer Beziehung zu obigem Thema. (Siehe 3n-
Mladen in rcicherAuswahl.
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von da abgeholt.
§ Ulrichstein, 20. Ott. Am SamStag wurde nachmittags zum ersten Male mit der von der Firma Rincker in Sinn entliehenen- Glocke geläutet, so dast nun wenigstens die glockenlose Zeit vorüber ist. Das neue Geläut wird in diesen Tagen bestellt.
Theodor Koch-Brünberg t
Am vergangenen Freitag tauf aus Manaos in Brasilien bie Aachricht hier ein. dast Theodor Koch -Grünberg der Malaria zum Opfer gefallen ist. Dor wenigen Monaten noch weilte er in Gtesten, um vor seiner Ausreise von seinen Verwandten und Freunden Abschied zu nehmen. Den ersten Teil seiner Forschungsreise hatte er glücklich zurückgelegt, da greift der unerbittliche Tod in dieses Forschers Lebensgang ein und nimmt den in der Vollkraft der 3ahrc stehenden im Alter von 52 3ahren hinweg, ein schmei-z- licher Verlust für die Hinterbliebenen und Freunde nicht weniger schmerzlich für die deutsche Wissenschaft! , _ ,
Theodor Koch-Grünberg war ein Sohn der oberhesfischen Erde. Geboren wurde er am 9. April 1872 als Sohn des Pfarrers in unserem Rc»h- barstädtchen ©rünberg. Rach Besuch der Bürger- schule !einer Heimatstadt trat er 1885 In das Gymnasium zu Laudrch ein, das er im 3ahre 1891 mit dem Zeugnis der Reife verliest. Er bezog im gleichen 3abre die Universität Giesten und hörte hier Vorlesungen über klassische Philologie Geschichte, Deutsch und Geogi^aphie. 3m Sommersemester 1892 weilte er in Tübingen Die übrige Studienzeit verbrachte er an unserer Landesuniversität woselbst er Mitglied der Landsmannschaft „Darmstadtia" war.
Rachdem Koch-Grunberg 1896 die Prüfung für das höhere Lehramt bestanden und das Pädagogische Seminar am Gymnasium zu Giesten absolviert halte, war er von 1897 ab an verschiedenen hessischen Lehranstalten tätig.
Das 3ahi- 1898 führte ihn zum erstenmal nach Südamerika. Er hatte Gelegenheit, an der zweiten Reise Hermann Meyers nad> dem Quellgebiet des Tingü, der Hochfläche von Matto Grosto teilzunehmen: es gelang damals der Expedition,' den Ronurv als Hauptguellsluh des Tingu festzulegen.
Im Frühjahr 1900 kehrte Koch von dieser Reise zurück. Als Ergebnis seiner Forschungen veröffentlichte er verschiedene Schriften zur Ethnographie einiger 3ndianerstämme des von der Expedition berührten Gebietes. 1902 erwarb er sich in Würzburg die philosophische Doktorwürde auf Grund einer Arbeit über die Guoikuru, eine Gruppe von Indianerstämmen, die am Paraguay und im nördlichen Teil des Chaco leben.
Von 1900 bis zum 3uni 1901 war Koch Lehr- amtsasscssor am Gymnasium zu Offenbach, verliest dann den hessischen Staatsdienst, um am Museum für Völkerkunde zu Berlin eine Stelle als Assistent anzunehmen. 3n diesem Amt verblieb er bis zum 3ahre 1909.
' 1903 führte er im Auftrag des Museums selbständig eine Expedition nach Brasilien Als Arbeitsgebiet wählte er die Rordweslecke dieses Landes das Grenzgebiet von Brasilien, Columbia und Venezuela im Bereiche des oberen Rio Regro und des Iapurä. Schon damals drohten ihm die klimatischen Verhältnisse der Amazonasniederurg seine Pläne zu vereiteln. 3n Manaos, dem Ausgangspunkt der Reise lag er schwer am gelben Fieber darnieder, aber schliehltch setzte sich seine Qlatur siegreich durch. 3n zweijähriger Reise erforschte er das in geographischer Hinsicht wenig erforschte, in ethnographischer ganz unbekannte Gebiet Es gelang ihm. den Zusammenhang der Flustgebiete des Orinoco, Rio Regro und Iapura festzustellen, besonders reichhaltig aber toar feine Ausbeute auf ethnographischem Gebiet Durch seinen langen Aufenthalt bei seinen „braunen Freunden" vermochte er ein klares Bild der
Kultur bet Avowak- und Betoyainnnme zu ge* den, neue Sprachgruppen zu entdecken und all dies durch reiche Sammlungen von rthiiograpbl- schen Stücken und linguistischen Materialien zu belegen.
Auch diese Reise ergab einen reichen literarischen Riederfchlag Wir erwähnen das 1909 in erster Auflage erschienene Werk „Zwei 3a b r c unter den Indianern", das infolge feir.ci anschaulichen Darstellung und seiner technisch voll» endeten Abbildungen die Leistungen Kochs den weitesten Kreisen nahebrachte.
DaS Tafelwerk „Indianertypen aus dem AmazonaSgebiet" 11905 11) zeigten Kochs vollendete Kunst der Reiseph« ographie, rnd seine Schriften „Anfänge der Kunst imllr« walde" (1906), „S u d a m e r i k a n i s ch e F. ls' Zeichnungen" (1907) bringen Hunderte wert« voller Reproduttionen von Handzeichnungen jener Indianerstämme.
1909 habilitierte sich Koch in Freiburg i. B. und lebte dort bis 1915 In diese Zeit fällt seine dritte Reise nach Südamerika, die er 1911 bis 1913 ausführte. Auch diesmal ist Manaos der Ausgangspuickt, und unter unsäglichen Mühen bringt er zum Quellgebict des Orinoco vor. Rach fast zweijähriger Fahrt kam er im März 1913 wieder in Manaos an. Zwar war ihm die Entdeckung der Quellen des Qrinocos nicht gelungen — dies war nach Kochs Meinung nur einer rein geogiaph.fchen mit grosten Mitteln ausgestatteien Erpedition möglich —, dafür hatte er, dem Die ethnographischen Probleme über den gcograpni- schen standen, auf diesem Gebiete austeiwrdentlich wertvolle Ergebnisse zu verzeichnen Aufzeichnungen über 21 Indianersprachen. Phonogiamme von indianifchen Gesängen und Melodie<i. Trtte von Märchen. Mhchen und Legenden. Aufzeichnungen über Sitten und Gebrauche der Indianerstämme nebst einer reichen ethnographischen Sammlung brachte er heim Ferner hatte er eine topographische Aufnahme dos Reisewegs beu gestellt und botanisch, zoologisch und geologisch wichtige Stücke gesammelt.
Mit lebendiger Anschaulichkeit schildert Koch, gestützt auf sein Tagebuch, im 1. Band seines Werkes: Vom Roroima zum Orinoco (1917) seine Erlebnisse auf dieser Reise. 3n vier weiteren Bänden verarbeitet er seine wissenschaftlichen Aufzeichnungen und Beobachtungen. Lewer sollte es ihm nicht mehr vergönnt sein, daS Werk vollständig fertigzustellen. Der letzte Band, der den sprachlichen Teil der Forschungsergebnisse enthält, harrt noch der Veröffentlichung.
Im 3ahre 1915 wurde Koch-G^unberg zum Direktor des Museums für Länder- und Völkerkunde in Stuttgart ernannt und leitete diese Anstalt, bis er sich in diesem 3ahre zu einer neuen älnternehmung entschloh.
Hamilton Rice. der seine seit fahren betriebenen Forschungen in den Gebieten der Wasserscheide zwischen Amazonas und Orinoco durch eine weitere Reise zu fördern sucht, war es gelungen. Koch-Grünberg zur Teilnahme an dieser Expedition zu bewegen. Es zog ihn wieder hinüber zu den harmlosen Raturkindern, die er richtig liw- gewonnen hatte, ilnb jetzt ist dieses reich- Leben rasch und unerwartet ausgelöscht worden.
Am 13. Oktober gaben leine beiden deutschen Begleiter, der Zeichner und der Pilot des Wasser- flugzeuges. das der Riceschen Expedition beigege- bentoar. in Manaos die Drahtnachricht von seinem Tode auf. Rähere Rachrichten sind bis letzt noch nicht eingelaufen.
Was hätte dieser Forscher uns noch alles geben können, zumal er Aussicht fatte.auf einander ersten Lehrstühle seines Fachs berufen zu werden I
Es war ihm anders bestimmt! Traummd ge- denken wir des fern der Heimat Entschlafene I Durch seinen kühnen Wagemut und feine toinen- schaftlichen Leistungen hat er sich ein ewiges Denk- mat ^Wissenschaft wird ihn nicht vergesse.i. Aber auch seine oberhessische Heimat die er innig liebte, und In der er einst feinen Lebensabend zu verbringen gedachte, wird ihrem Sohn ein dankbares Gedächtnis bewahren. K~n-
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