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tvacyden. 5Xv Schwerzer Sntmftrte hat eS nicht verstanden, ihre Preise, die zum Teil über bcrrt Niveau der Weltmarktpreise liegen, entsprechend der Besserung des Franken zu senken. Ärsbeson- dere der Import aus Frankreich bebeutet eine schwere Konkurv-cnz auf dem Schweizer Markte, denn die französische (Industrie hat nicht nur Lank ihrer schlechten Valuta günstigere Liefe- rungsmöglichkciten, sondern auch geringere Lohne. Die Löhne in der Schweiz sind im all­gemeinen bedeutend höher als die deutschen und französischen und trotz der zahlreichen Arbeits­losen will es bisher nicht gelingen, die Löhne abzubaucn. So ist denn eine hohe Valuta, wie wir aus eigener Anschauung wissen, kein uw- getrübKö Glück. Die Klagen der Schweizer In­dustrie wollen nicht verstummen. Auch sie erhofft von einer europäischen wirtfchafts-politischen Ent­spannung ihr Heil. Die Haussebewegung in den Schweizer Börsen, die die Londoner Berhand'- lungen begleitete, zeugt für die wirtschaftspoli­tischen Hoffmingen, denen man sich auch in ders Schweiz hingibt.

Die Großhandelsindexziffer.

Die auf den Stichtag des 19. Augast be­rechnete Grohhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber dem Stande vom Stande v)m 12. August (120,2) um 0,8 Prvz. auf 121,2 gestiegen. Bon den Hauptgrappen haben sich Lebensmittel von 110,4 auf 111,9 oder um 1,4 Prvz., davon die Gruppe Getreide und Kartoffeln von 97,8 auf 99,5 oder um 17 Proz. erhöht. Lkndustriestoffe sind mit 138,5 (Vorwoche ,138,6) nahezu unverändert geblieben, ebenso die Gruppe K>hle und Eisen mit 129,5 und die Haupt­gruppe Einfuhrwaren mit 158,1, während die­jenige der Inlandswaren von 112,7 auf 113,8 oder um 1,0 Prvz. an gezogen hat.

* Zur Hausse in hessischen Staats- an leih em DerDeutsche Handelsdienst" teilt folgende Bekanntmachung des hessi­schen Ministe riums für Finanzen mit: Die Steigerung des Kurses der 8Ibprozentigen hessischen Staatsanleihe, die in den letzten Tagen beobachtet worden ist, veranlaßt uns zu der Mit­teilung, daß der Staat derselben vollständig f e r n st e h t. Irgendeine reale ® nm Mage für eine Höherbewertung bestehl unseres Dafürhal­tens in keiner Weise. Dagegen sind Anhaltspunkte dafür vorhanden, daß von interessierter Seite aus in rein spekulativer Absicht diese Be­wegung künstlich in Szene gesetzt worden ist. Durch unsere Dörseiwertretung haben wir sofort nach Dekanntwerden der weiteren Steigerung auf neun Milliarden Prozent die maßgebenden Kreise in­formieren lassen.

* Der Londoner Goldpreis. Nach einer Bekanntmachung imReichsanzeiger" be­trägt der Londoner Goldpreis ab 20. August für ein Llnze Feingold 91 sh 7 d, ein Gramm Fein­gold demnach 35.3336 Pennies.

" Verschlechterung der Lage im Siegerländer Erzbergbau. Die Lage der Siegerländer Gruben hat sich noch weiter verschlimmert. Die Detriebseinftellungen mehren sich, und ab 1. August werden nur noch ca. 30 Prozent der Bergarbeiter auf den Gruben beschäf­tigt. Der Absatz der Gruben wird trotz der Her­absetzung der Verkaufspreise für Eisenstein keine Besserung erfahren, so lange nicht die Eisenbahn­frachten und Drennstvffpreise ermäßigt werden.

' Berzelius Metall-Hütten A. G. i n Frankfurt a. M. Die H.-V. genehmigte den Jahresabschluß und die Goldmarkbilanz sowie die Umstellung des Kapitals von 64 Mill. Papiermark auf 6,4 Mill. Goldmark. Die 5000 Stück Vorratsaktien befinden sich im Besitz der Metallbank, die in der Verwendung an eine be­sondere Vereinbarung gebunden ist. Bezugsrecht und Dividende ruhen bis zur Verwendung.

' * Th. Goldschmidt A-G. in Essen. Die H.--V. genehmigte die Papiermarkbilanz für 1923 und erteilte den Verwaltungsorganen Entlastung. Eine Dividende gelangt nicht zur Ausschüttung.

Börsenkurs.

34.

13,87»

14,13

0,370

14,62

41

19,9

18,25

,26

13,9

14,5

1,2

1,26

3,9

) Dom Rückzahlungswert.

ii

4,62

10,25 16,75

15 10

18,40

16,60

27,76

7,10

10,65 17

30,5

7,70

13,60

14,50

0,33

13,75

14

2,35 0,4375 0,370

2.1

3,5

5,k>0

10,75

34,40

8,10

10,75

12,13

4,60

12,70

19,37

4,30

12,9

20

2,3 0,450

0,6

53,75

13 9 15,75

54

57

69,6

17,4

21,75

8,90

15,40

14,25 17,25

16

7,3 18,9 16,3

10,60 17,12

8,90 38

47,5

14,75

17,65

16,25

37,8

46,6

2,65

3

33,5 6,875 10,40 11,75

13,12

15,76

65

67,75

71

17,12

39,8 48

2,9

3,25

1,9

3,3

5,5

11

SSL 69 17 21,60 8 14,75 37,75 33 40 2,40 27,76 7,18

3,1 A

14 19,40

34 6,75 10,25 11,76 0,350 13,75

13,5

2,125 0,425

0,3 62,6 13,40 14,75 64,5 66.12

68,6 17,40

21

8 14,25 37,5 31,62 38,75

20 1.6 14,25

18 16,25 7,75

20 16,40 10,9 17,25 9,50

40

46

2,80 3,20

2,9 13L 0,65

1,2

14

2,15

3

13,6

0,65

1,3

13,82

2,2

3

5,12

11

4,8

3,90

2,20

30,40 7,75

2,8 13,1 4,25

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Prtvat-Bank. Dannst. und Nationalbank . Deuliche Bank........

Deutsche BereinSbank .... Disconto Lommandit .... Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Oestcrreichische Lreditanstalt. Westbank............

Bochumer Goß ......

BuderuS........

Coro..............

»Luxemburg......

trchener Bergwerke. .

Harpeucr Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln.....

Laurahütte......... .

Oberbedarf.......

Phönix Bergbau . Nhcinitadl...........

Riebeck Montan........ Tellus Bergbau...... .

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont -Guano.....

Badische Anilin . . Chemische Mayer Alapdr . . Goldschmidt..........

GrtcSl eimer Electron . ... Höchster Farbwerke...... Holzverkoylung ........ RütgcrSwerke ........

Scheideanstalt.........

All«. ElektrizitütS^Sesellschaft Bern mann...........

Mainkraftwerke

Schuckert.........

Siemens A HalSke......

Ldlerwerke Kley« .....

Daimler Motoren. ...... Heyligenstaedt Megnin.........f. . .

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgescll'chaft Frankfurt. Pet. Union A-G..... . .

Schuhfabrik Herz Eichel . Zellstoff Waldhof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

lln ytntonfn Prozent

Frankfurt a. M.

Berlin

Sd)lu6- Sur»

Schlul;. Kur»

Schluß- Kur»

Schlutz- Kur»

Datmn:

19. 8.

20.0.

19. 6.

20. 8.

6°/o Deutsche RetchSanleihe .

0,6625

0,725

0,950

0,720

<% Deiitsche RetchSmileihe . S'/,»/. Deutsche Nclchsanleih« 3°/n Dculfche Reichsanleibe . Deutsche Sparprämienanleth«

1,150

1,16

1,30

1,11

1,060

1,15

1,05

1,03

1,500

0,499

1,6 0,405

1,575 0,450

1,575 0,440

4% Preußische KonsolL . . .

0,9

1.2

1,200

1,31

4% Hessen...........

1

3*/»% Hessen..........

8% Hessen...........

_

0,9

0,9

0,9

0,85

Deutsche Wertb. Dollar-Slnl.

4,2

4,2

4,2

4,2

bto. Doll--Schatz.Anwetsng..)

86,25

87,25

86,25

87,25

4% Zolltitrke».........

10,90

10,5 |

10,50 I

10,50

6% Goldmextkan« ......

41

43 |

42

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger.") Berlin, 20. Aug. Äe Londoner Beichte zeigen, daß die Unterbringung der Anleihe nicht ohne Schwierigkeiten vor sich gehen wird, weil das breite Publikum sich kaum beteiligen dürfte, da die Hetzereien der einzelnen Blätter nicht ganz ohne Wirkung geblieben sind und auch der 10. Jahrestag des Kriegsbeginnes in einzelnen Schichten der Bevölkerung verstimmend wirkte. Alle Hoffnung richtet sich deshalb auf Amerika und man glaubt, daß es gelingen wird, den: größten Teil der Anleihe hier unterzubringen, obgleich die Organisation des aaneriranischen Geld­marktes nicht so durchgebildet ist, tote die des englischen. Die Spekulation legt sich als Folge davon und auch im Hinblick auf die bevorstehende Neichstagsentscheidung noch immer Zurückhaltung auf. Der Montanmarkt erhöhte sich um durch­schnittlich zirka 1 Prvz Kaliwerte waren wieder­um lebhaft begehrt, doch waren irgendwelche Kursveränderungen sowohl in den notierten, als auch in den unra>tierten Werten kaum zu ver­zeichnen. Auslandsrenten lagen fest. Bankaktien konnten wesentliche Veränderungen nicht ver­zeichnen.

Frankfurter Börse.

sEkgener Drahtbericht desGießener Anzeiger.")

Frankfurt, 20. Aug. Anleihe fest, Aktien behauptet. Das Börsengeschäft hatte schon wiederum eine Umstellung zu verzeichnen. Wäh­rend -in den letzten Tagen der Aktienmarkt Der» stcncktes Interesse auf sich lenkte, war heute der Schwerpunkt auf den Anleihemarkt gerückt, der aufs neue eine haussierende Bewegung erkennen lieh. Die schon so oft dementierte Aufwertungs­frage kam aufs neue in Fluß und gab toiebet Anlaß zu einer Spekulationsbewegung für diese Werte in größerem Ausmaße. Einige Gerüchte wollen von einer Sprozentigen Aufwertung wissen. Tie Umsätze auf diesem Gebiete waren bedeutend. Besonders im freien Verkehr lassen sich die Kurs­steigerungen als beträchtlich bezeichnen. Es ist selbstverständlich, daß der Fndustriemarkt infolge dieses Vorganges etwas in Vernachlässigung ge­raten ist und recht stillen Verkehr aufwies. Die Kursbew^ung zeigte im allgemeinen eine befestigte Haltung, doch waren auch infolge von Abgaben dichte Kursabbröckelungen zu beobachten, die na­mentlich der Montan- und Chemiemarkt aufwies. Am Geldmarkt hält sich Angebot und Nachfrage die Wage, doch waren Anzeichen einer Erleich­terung der Geldmarktlage zu bemerken. Die Zins­sätze waren die gleichen wie gestern, Monats­geld iy8 bis l3/8 Prozent, tägliches Geld 5/16 pro Mille. 3m Devisenverkehr war eine neue Rück­wärtsbewegung des Pariset Franken und des Pfund Sterling festzustellen. Dagegen konnte sich die Mark wieder bis zu ihrem Höchststand erho­len. 3m älsancenhandel wurden genannt der Pa­riser Franc mit 83 bis 83Vs in Pfundparität, und mit 18,45 in Dollarparität, das englische Pfund mit 4,50 bis 4,5074 Dollar, die Mark mit 4,166 Dollar. Arn Effektenmarkt war die Nachfrage sehr gering. Der Montanmarkt lag nicht einheit­lich, doch überwiegend waren hier teilweise er­hebliche Kursgewinne zu verzeichnen. Der freie Verkehr Leigte lustlose Haltung, die Kurse neigten zum Nachgäen, Api 4,75, Becker-Stahl 3,87, Ufa 8,37, Petroleum 20,25, Entreprise 26, Krügershall 9,62. 3m weiteren Verlauf blieb das 3nteresse für den heimischen Nentenmarkt bestehen, doch wurde die Stimmung etwas unsicher. Der Aktienmarkt bewahrte ruhige Haltung.

Devisenmarkt BerkinFrankfurt a. M.

(Sn Billionen Mark auSgedrückt. BnenoS-AireS, London, Neu« York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit. Men »nd Budapest für 100000 Emdeitrn, alles übriae für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

19. Aug.

20. Aug.

Repart.

Amtliche Geld

Dotierung Briei

Amtliche Notteruai

Geld

Brief

19.

20.

AmN. Rott

163,49

164,31

162,44

163,26

Poll

voll

Brff.Nntw

21,35

21,45

21,05

21,15

voll

voll

Cüristiania.

58j0

58.3C

57,85

58,15

voll

voll

Kopenhagen

67,83

66,17

67,68

68,02

voll

aalt

Stockholm .

111,62

111,83

'.11,22

111,78

voll

DOll

HelsingforS- Italien. . . London. . .

10,47

18,775

18,935

10,53

18,875

10,47

18,65

W

voll voll

voll voll

9,025

18,815

voll

voll

Reu York . .

4,1)

4,21

4,19

voll

voll

Paris. . . .

22,89

£3,01

22,615

voll

voll

Schweiz . .

79,00

79, tO

<8,95

voll

voll

Spanien . .

65,83

66,14

65,61

65,89

voll

voll

Wien in D--

Oest. nbgeft. Prag . . . . Budapest. .

5,92

12,60

Ä

58!

5,935

12,65

voll voll

voll voll

5,52

6,64

6,52

5,-4

voll

voll

Bur n.° Aires

1,40

1,41

1,40

1,41

voll

voll

Bulgarien

3,07

3,09

3,04

8,0 G

voll

voll

Japan . . .

1,71

1,72

1,71

1,72

voll

voll

Rio de Fan-

C.40

0,42

0,40

0,42

Up 11

voll

Belzrad . .

5,215

6,235

5,19

5,21

toU

voll

Lissabon - -

11,52

11,58

11,52

11,58

voll

voll

Banknoten.

Frrrfn, 20. Aug.

Geld

| Brief

Repare. °/n

Amerikanische Note«

4,19

4,21

voll

Belgische Noten . . . .

20,92

21,02

voll

Dänische Noten . . . .

67,50

67,9?

voll

Englische Noten. . . .

A * * A

18,80

18. SO

voll

Fran;ol>schc

Noten . .

22, 8

22.70

voll

Holländische

Noten . .

...

162,31

163,15

voll

Italienische

Norwegische

Noten . .

18,65

18,75

voll

Noten. .

67,8 V

58,09

voll

Deutsch-Oesterr.,äioo Kronen

5,91

5,93

voll

Numanische

Noten . .

voll

Schwedische

Noten . .

111,07

111,63

voll

Schweizer Noten . . .

78,95

79,33

voll

Spanische Noten . . .

55,51

56,79

voll .

Tschechoslowakische Noten . .

12,56

12,62

voll

Ungartsche Noten .

4

6,45

5,47

voll

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 20. Aug. (Drahkverlchß desGieß. Anz.") Es wurden notiert: Weizen, Weltenauer 22 bis 22,50, Roggen, inländischer 18 bis 18,50, Sommergerste für Drauzwecke 22 bis 23 Hafer, inländ. 19 bis 19,50, Mais (geM 17,50 bis 17,75, Weizenmehl, inländ. Spezial 0 33 bis 34, Roggenmehl 26,50 bis 26.75, Weiten- und Roggenkleie 11,25 bis 11,75 Mk.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 20. August. Am Prr^mktenmarkt folgten die Preise teilweise dem Rückschlag der Börsen von Neuyork und Chicago. Die Rück­gänge waren allerdings gering, weil die Vev- käufer bei rückgängigen Preisen sofort zurück­halten, während sich umgekehrt die Käufer ab­wartend verhalten, so daß mir geringes Ge­schäft zustande kommt. 3m Geiste ist der Markt völlig geteilt. Die besten Qualitäten sollen Preise bis zu 23 Mk. erzielen, während Futterware mit 20 Mk. pro 100 Kilo angeboten ist. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, mark. 204 bis

210, Roggen, märt. 148 bis 155, Gerste, märt

205 bis 216, neue 182 bis 187, Hafer, märt

161 bis 170, Raps 305 bis 310, Leinsaat 400;

für je 100 Kilo: Weizenmehl 28 bis 30,50, Rog­genmehl 22 bis 24,50, Weizenkleie 11,50, Roggew- kleie 11,10 bis 11,20, Viktoriaerbsen^-25 bis 31, kleine Erbsen 18 bis 20, Futtererbsen 14 bis 16, Peluschken 13 bis 17, Ackerbohnen 15 bis 17, Wicken 14,50 bis 16,50, Rapskuchen 12,60, Gebt* kuchen 22, Trockenschnitzel 10,60 bis 10,80, Torf­melasse 8 bis 8,20, Kartoffelflocken 24,50

Aus aller Welt.

Großfeuer in Danzig.

Durch ein Grohfeuer wurde in dem Danziger Vorort Langfuhr die Danziger Strohhülsenfabrik vernichtet. Auch das angrenzende Vrennstofflager des Wohlfahrtsamts, das große Vorräte enthielt, wurde ein Opfer der Flammen. Rur mit großer Mühe gelang es der Feuerwehr, ein toettere8 Umsichgreifen des Brandes zu verhindern.

AutounfäHe ohne Ende.

Mit dem Lastauto gegen einen Daum.

Nach einer Meldung aus Stettin ist auf der Chaussee Neuwedel-Reeth im Kreise Arns- Walde ein Lastkraftwagen gegen einen Baum ge­fahren. Aer Chauffeur brach das Genick. Der Mitfahrer wurde 15 Meter weit fortgeschleu­dert und erlitt schwere Verletzungen.

Hirsche als Arfache eines Autounglücks.

Bei Ballenstedt im Harz fuhr ein Au­tomobil in ein Rudel Damhirsche. Dabei tam das Auto aus der Bahn und fuhr gegen eine Eiche, wobei die 3nsasse>r hrvausgeschleudert wur­den. Der Chauffeur und zwei Damen wurden schwer, zwei Herren leicht verletzt.

In Marokko.

Nach einer Havasmcldungaus Casablanca ist ein Automobil zwischen Safi und Masagan umgeschlagen, wobei 4 Eingeborene getötet und 20 verletzt wurden.

Die Strafe für den Verräter.

Vor dem Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart hatte sich der Friseur Albert Fa­ber aus Karlsruhe wegen Spionage zu ver­antworten. Er hatte am 26. April v. 3. die Ver­haftung zweier Polizeibeamtet in Zivil im hiesigen Rheinhafen ourch die Franzo­sen veranlaßt. Das Urteil lautete auf 3 Jahre 1 Monat Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust.

Die Stadt Leipzig hat beschlvffen, die we­gen Diebstahlsgefahr bisher eingezogenen und in Verwahrung gehaltenen Metalldenkmäler wieder aufzustellen. Die Aufstellung der Kupfer- und Dronzedenkmäler in den städtischen Anlagen ist bereits seit Montag im Gange.

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