Montag, 21. Zult 1924
Erstes Blatt
m. Jahrgang
kann auch der Kredit Frankreichs unter genauer Berücksichtigung der auf i&m ruhenden Derpflich-
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Staatsbudgets wesentlich berringert.
Um die Regierungsfinanzen noch mehr aus Tatsachen und nicht auf Vermutungen ßu stützen, mutz- noch mehr Klarheit über das in« ter nationale S chuldentoesen bestehen. Das aber ist eine zweite Entwicklungsfolge, die
Nr. 169
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Der nachfolgende Originalbeitrag Sir Josiah S t a m p s dürfte allseitig die Beachtung finden, die eine grundsätzliche Stellungnahme eines der hervorragendsten englischen Männer zu den Problemen der Gegenwart verdient. Josiah S t a m p, Direktor der Dank, von England, gilt in den Kreisen der „Wissenden" als der eigentliche Vater des Dawes- planes. jedenfalls ist sein Einfluß, und seine Haltung rvie bei der Abfassung des Gtt- achtens, so jetzt bei den Kommissionsbevatun- gen in London ausschlaggebend zu nennen. Wir glauben aus diesem Grunde, durch die Veröffentlichung der nachstehenden Ausführungen wesentlich Z'ur Aufklärung der Oefsent- lichkeit über die Absichten der allmächtigen Londoner City beizu tragen.
Die Schriftleitung..
An der Wende Europas!
Bon Sir Josiah Stamp.
ist, ein Wert der augenblicklich vollkommen ün- geklärt und nicht feststellbar ist. Eins scheint mir indessen gewiß zu sein, daß nämlich der französische Dauer — der beste Sparer des Landes •— allmählich Ku der Ueberzeugung gekommen ist, daß der Frank von 1924 nicht mehr der Frank won 1914 ist, auf dessen unverrückbaren Wert er bisher so fest baute, daß vielmehr ein großer Teil seiner Ersparnisse für diekünstlicheRegu- lierung des Arbeitsmarktes verwandt wurde, für die Bekämpfung einer Adelle von Beschäftig ungs- losigkeit, wie sie andere Länder
'Die Kompromißpolitik, die in London — wie wir am Samstag bereits ausführten — in schönster Blüte steht, "hat zu Beschlüssen von weittragender Bedeutung geführt. England hat seinen Widerstand gegen die französisch-b.lgi che a Eanl- tivnssoiderungen und di? Bestallung der Reparationskommission als maßgebende Instanz aufgegeben. Der Kvmpromißvorschlag d?s Amerikaners Owen Boung, der eine finanzielle Garantie für die Anleihrzeichner und die Ergänzung dcs amerikanischen Generalagenten duich eilten Dertre er der Geldgeber b.-i der Feststellung einer deutschen „Verfehlung" und der Ergreifung von Sanktionen vorsieht, befriedigte die Engländer derart, daß sie ihre ablehnende Haltung aufg b.n. Die'er neue „Umfall" muß in Deutschland erhebliche Beunruhigung hervorinfen. Mit Recht erklärt die „Zeit" in Aussiihrungen, die sichtlich die Ansicht des Außenministers Dr. Stresemann wiedergeben:
„Es ist unverständlich, wenn man sich auf der Gegenseite vorstrllt, daß. eine Aende rung derartig eleme n tarer V ertragsbestimmungen- durch einseitigen Beschluß der Alliierten auf Grund des Artikels 22 überhaupt möglich sei. Der englische Vorschlag sucht zwar den französischen zu verbessern, ist aber ebenfalls äußerst bedenklich. Auch er läßt territoriale Sankt icnen grundsätzlich zu. Das steht in völlig unverständliche mWiderspru chzuder en g- lischen Rechtsauffassung, wie sie in der englischen Rote vom 11. August 1923 im besonderen niedergeleqt ist. Eine derartige grundsätzliche Anerkennung territorialer Sanktionen wäre für die deutsche Auffassung schlechterdings unannehmbar. Es ist ferner äußerst bedenklich, daß auch der englische Vorschlag nicht mehr zum Ausdruck bringt, daß nach F.ststellung deutscher Verfehlungen Sanktionen gegen Deutschland nur von allen Alliierten gemeinsam beschlossen werden dürfen. Dadurch wird mindestens indirekt dre These Herrtots anerkannt, wonach Frankreich seine Handlungsfreiheit behält, wenn eine Verstän- ! digung der Alliierten nicht erzielt wird"
An dieser Ansicht und Stellungnahme werden auch die Deruhigungspillen nichts ändern, die, wie der untenstehende Reuterbericht zeigt, als „französische Auffassung" der Welt und uns verkündet werden. Die deutsche Oeffentlich- keit wird sich auch durch die honigsüßesten Versicherungen nicht bluffen lassen und keine deutsche Regierung wird in der Lage sein, einen zweiten Wilsonfrieden abzuschließen.
Der Kamps um die Sanktionen.
Ein amerikanischer Kompromihvorschlag.
Alles in allem bestehen zur Zeit bessere Aussichten, daß die böse Saat des nationalen Hasses erfolgreich unterdrückt wirb als je zuvor.
Um „Verfehlungen und Sanktionen".
Enyland gibt wieder nach. — Bor der Einladung Deutschlands,
ein bestimmtes klares Programm erseht werden, das keinem Finanzminlster die Möglichkeit einer Umdeutelung oder Umgehung gestattet. Damit
SietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
vrvck und Verlag: Vrühl'sche Umverfitäts-Vuch- und Steindruckerel B. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftraße 7.
eines Verzugs die Art der Sanktionen die angewendet werden, bestimmen und sie so organisieren, daß sie rasch und wirlsam siitd.
Artikel 3 lautet: „Uni den Dienst der An» leihe von 800 Millionen Goldmark, du oon den Sachverständigen in Aussicht gmommm ist, zu garantieren und ihre Unterbringung in der Oessentlichleit zu erleichtern, erklären die alliiert n Mächte, daß im Falle der Anwendung von Sanktionen 'nach einem Verzüge Deutschlands der Dienst dieser Anleihe von ihnen als eineer st e Hypothek über alle Hilfsquellen Deutschlands, die in ihrenr Besitz oder unter ihre,Kontrolle kommen angesehen wird."
Artikel 4 besagt: „Unter Berücksichtigung dci formalen Bestimmungen, die im voraasgehenaea Paragraphen enthalten sind, werden alle Rechte, die die Signatarmächte augenblicklich unter dem Vertrag genießen, Vorbehalten
Der Umfall Englands.
Rach einem Bericht der „Times" erklärte sich der englische Vertreter Snowden bereit, die Bedingung, daß keine Maßnahmen, die die Besetzung deutsch:« Gebietes bedeuteten, v.r/> ternommen werden sollten, fallen zu lassen. Ratürlich bedeute dies nicht, daß derartige Maßnahmen endgültig vorgesehen werden, sondern es solle einfach keine Anspielung auf eine derartige Aktion erfolgen. Die amerikanischen Mitglieder würden mit hilfreichen Vorschlägen beispringen und die italienischen und belgischen Delegierten wetteiferten mit den Ameritarern, um eine Lösung zu finden, die sowohl für Frankreich als auch für Großbritannien annehmbar sei unfr cs könne im allgemeinen gesagt werden, daß die französischen Delegierten voll die Rotwendiql il er» kennen, den ObligationsinHabern das Vertrauen zu geben, daß sie jetzt bereit feien, dem Dienst der Reparativnsanleihe absolute Priorität zuzuerten- nen.
Die britische Delegation ist vollauf befriedigt.
London, 20. Juli. (WTD.) Ueber den Stand der Arbeiten des ersten Konferenzausschusses berichtet „Observer":
Der erste Konferrenzausschuß hat gestern seine Beratungen beendet und ist imstande, der Kon- ferenz einen einstimmigen Bericht zu unterbreiten. Er hat den Vorschlag Poungs finanzieller anstatt politischer Garantien für die Dondsinhaber angenommen und b e - schlossen, daß im Falle der Erklärung eines deutsches Verzuges der Generalagent für die Reparationszahlungen und ein Ver- tre ter der Dondsinhaber befragt werden, bevor Sanktionen ergriffen werden, durch welche die Entscheidung die britische Delegation vollauf befriedigt ist. Der Ausschuß beschloß ferner, daß zwecks Verwirklichung des Dawesberichtes keiner der Alliierten in feinem Falle besondere Sanktionen ergreifen darf, während sich jeder Alliierte für alle Angelegenheiten, die außerhalb des Dawesplanes liegen, seine ihm durch die Artikel 17 und 18 des Anhanges 2 des Teiles L des Versailler Vertrages gegebenen Rechte vor-
gefaßt werden:
1. Die Alliierten verpflichten sich feierlich, sich aller Sanktionen zu enthalten, die dadurch, daß sie in das Wirtschaftsleben Deutschlands eingriffen, die Interessen der Geldleiher und den Dienst der Anleihe beeinträchtigen könnten.
2. Sie verpflichten sich, daß, wenn Sanktionen angewendet wurden, der Dienst der A u- leihe, abgesehen von der allgemeinen ersten Hypothek auf die Gesamthilfsquellen Deutschlands, von den Erträgnissen dieser Sanktionen weiterhin gesichert wird. _
3. Sie verpflichten sich, daß die Sanktionen, die angewendet würden, mit den Anempfehlungen, die bezüglich dieser Frage vom Dawesbericht selbst gemacht wurden, übereinstimmen.
4 Unter Berücksichtigung der obinen Bestimmungen bleiben alle Dertragsrechte der Mächte bestehen.
Dem Berichterstatter zufolge wurden unter Zugrundelegung dieser Vorschläge verschiedene alternative Formeln von den Alliierten ausgearbeitet und schließlich von P e r e t t i d e l l a R o c- ca eine neue Formel unterbreitet.
Artikel 1 derselben entspricht Artikel 1 der ersten Formel unter Anfügung des Schlusses des Artikels 1 des rivalisierenden britischen Wortlauts, wonach die private amerikanische Bürger, den man in die Reparationskommission wählen ivill, in Zusammenhang mit einem deutschen Verzug zu- rücktreten soll, wenn zu irgend.irrer Zeit Amerika seine volle Mitgliedschaft in der Kommission geltend macht. , . rr
Artikel 2 deckt sich mit Artikel 2 des britische? Textes mit einer geringen Aenderung zum Schluß dahingehend, daß di« Alliierten im Falle
behält. ,
Ter Berichterstatter bemerkt dazu, es sei nicht wahrscheinlich daß außerhalb des Dawesplanes eine Lage entstehen werde, die die Reparationen in Mitleidenschaft ziehen werde, weshalb die gefundene Lösung des strittigen Punktes befriedi- gent> sei.
Die vier Vorteile des „Tenips".
P a r i S, 20. Juli. (WTB.) Der ,.TempS" erblickt in dem geschlossenen Kompromiß in der Frage der Verfehlungen und Sanktionen vier Vorteile. Die Entscheidung verhindere vor allem den Zusammenbruch der Konferenz, also auch den sofortigen Zusammenbruch des Systems DatoeS. Sie führe außerdem die Vereinigten Staaten wieder an die Seite der Alliierten, wenn es sich auch nur um eine Rückkehr handelt. In dritter Linie enthalte der Beschluß eine allgemeine Verpflichtung der Alliierten, sie gäben sich das Versprechen, gemeinsame, rasche und wirksame Sanktionen zu ergreifen, um jeder Verfehlung Deutschlands zu begegnen. Man hätte wünschen können, daß diese Verpflichtung klarer und gebieterischer zum Ausdruck komme, aber hierbei fehle vor allem derguteWille. Wenn diese Verpflichtung nicht erfüllt würde, so würde der vierte Vorteil sogleich in die Erscheinung treten. Jede der alliierten Regierungen würde sich dann erinnern, daß sie a l l e R e ch t e, die der Versailler Vertrag enthalte, behalte.
Die Auffassung der Franzosen.
London, 21. Juli. (WTD.) Wie Reuter erfährt, dürfte die Auffassung der maßgebenden französischen Kreise in London über die Fortschritte der Konferenz die folgende sein:
Frankreich ist vornehmlich an dem Erfolge der Konferenz interessiert, der nach seiner 2ln- sicht für Frankreich wie für England durcha iS nötig ist. Ihr beiderseitiges Zufammenarbestqq
durchmachen müssen, für die Erhal- : tung einer größeren Armee, als sie m k i. i sich andere Länder leisten können und
ÄUÄ f^ben Wia»-r°a,baa G
beutung fein: biete zu Kosten, die deren wirt schuf t-
1. Die Lösung der Reparationsfrage und li ch e Er f o r de r n is se wei t üb er stei g en. ihre Auswirkungen: Es ist möglich, daß, wenn der wahre innere
2. das französische Budget; aßert des Franken herausgefunden ist, indem
ton ® tobSS.^ a$CTeWen ®taa* all bie feinen QBert jetzt verschleiernden UmhÜl- Die ungeheure Bedeutung des ersten ernsten lungen entfernt werden, eine wirkliche F ranken- Versuches einer Lösung der Repavationsfrage stabilisierung zu erwarten ist. Dann erst werden auf der Grundlage des Dawes-Berichtes ist die tolr ,^i der bedeutendsten europäischen Rationen ^®eUaZ[i7gVnVee,abietVA*fünhVgn1D^a?^ -ns dem W-ge ,am wahr« Wiederaasban und fame und äußerst wichtige Maß nah- innerer Konsolidierung sehen, der ihnen jene men damit zu verbinden. Ratürlich wird Sicherheit gibt, die Abmachungen, welche auf eine Lösung des Problems einen sofort sichtbaren c|ne Aeihe von Jahren getroffen werden., der- I^d l n - peTÄ e Ä langen mAsen unb bl. bi-Grundlage aller Ziv..
dem ßaiibe, das mit der ganzen gewaltigen Ma- hfation und jeben Fortschritt bildet.
fchinerie für Massenproduktion, mit ungekürzter cEOaS Italien anbetrifft, so wird unsere
über '"-n iüngst-n Erselg rn tor toren für eine gesunde Entwicklung besitzt, in dem Balancierung seiner Budgets durch Zweifel an aber die volle Wirkung jener Faktoren in den I seiner politischen Stetigkeit etwas gedämpft, letzten Swei ^.0ahren durch die In Oesterreich ist die Wiederherstellung ^ng der Verpflichtungen aus tarn Friedensver- der öffentlichen und privatwirtschaftlichen Finan- trage für eine bestimmte Reihe _ von_ Zähren gen trotz einiger wenig glücklicher si..anziellev öffnet aber zugleich die Tür für eine Seitensprünge über alle Maßen erfolgreich ge- ©anierung und dauern de Stabili- , fier ung des Geldwesens. Dies bringt wesen.
natürlich die Möglichkeit mit sich, einer neuen Die Tschechoslowakei wird sich lang Inflation, die sich ettoa aus Regierungs- fam von den Schädigungen ihres Uebereifers in schwierigkeiten entwickeln könnte, von vorn- scharf durchgeführten Deflation, die in
ihrer-Wirkung «»Meinungen ton zwar ver. lisierung um eine Kreditausdehnung schiebener Form, aber darum nicht geringerer vhne wirtliche Gefahr für die Geldgeber mög- Schärfe hervorgerufen hat, als sie in denjenigen lief) zu machen und so eine gesunde industrielle Ländern austraten in denen die Inflation ihre Entwicklung zu gewährleisten. eigene Rächerin gewesen ist, erholen.
IS?P olen ist wenigsten« fo wei. gegangen, ba6 und'sicheren Faktors in die Wirt- s es sich um gesunden finanziellen Rat bemüht, schäft einer Reihe anderer Staaten, besonders Frankreichs und der nicht hoch genug zu veranschlagende Gewinn, daß nunmehr sichere und berechenbare Faktoren anstelle von zweisel- yasten poittllchen Hoffnungen, feste Tatsachen an die Stelle zweideutiger Redewendungen treten.
Hiermit wird natürlich der Kreis der Unbekannten in den Eingängen der verschiedenen
London, 20. Iali. (WTD.) Der diplomatische Deikchterstatter des „Daily Telegraph" schreibt: Am Donnerstagabend nach denr Bankett in Lancaster House sind gewisse amerikanische Vorschläge, die Owen Voung za geschrieben worden und die bestimmt sind, eine Kompromißformel zwischen der britischen und der französischen These in der Frage des Verzuges und der Sanktjonen zu schassen, unter den alliierten Delegierten in Umlauf gesetzt worden. Sie wurden dann am Freitag bei dem Frühstück, das Macdonald in der Downing Street gab, zwischen ihm und den Haupt- | sächlichsten alliierten Delegierten weiter erörtert. Diese Vorschläge können wie folgt zusammen-
Aufs engste hängt mit allen diesen Problemen die Frage zusammen, zur Vermeidung einer künftigen Unsicherheit in den verschiedenen Ländern zur Goldwährung zur ückzukeh - r e n. Hier kommt es natürlich ganz auf die!Stellungnahme und Politik Amer ikas an und darauf, wie lange die Vereinigten Staaten fort- | fahren werden, bedeutende Mengen des inter- w _______ _____ _______ w nationalen Goldbestandes aufzusaugen und seine |
Heb' aas" ber Regelung der Reparationsfrags I Geldvorräte so an^uwenden, daß Ue ihnen Nicht ergeben dürste. Wenn einmal das Reparations- ?Um eigenen Schaden gereichen Sottte stch die vrogramm festgelegt ist, fo sollte damit auch die bisher geübte Politik, deren Einzelheiten im Rah Frage der internationalen Schul- men dieses Artikels nicht interessieren, als zu den re gelang für ernsthafte Unterhandlungen kostlpielig erweisen sollte sich auf der an- aus sicherer Grundlage reif sein. Damit wird deren Seite im Inter^se der eigenen Wirt natürlich ein weiterer wichtiger Punkt aus dem schastsentwicklung die Rotwendi^eit zur Gold- Gebiet der Ungewißheit und des Zweifels in ausfuhr hevaasstellen so werden ^ industriellen dasjenige der Tatsachen überführt. Interessen sich tvahifcheinlich als stark genug er
Sn bem anb d-r Ausmachung b-« «Wen.»u ^nb^bah
französischen Budgets wird sich die bisherige Fertig fabrikate vor sich geht. Das vielleicht unbewußte Selbsttäuschung nicht län- ^old wird dann vielleicht in der Form von aer batten lassen können. Die Idee der abge- Da r l e hn s ka p i t a l nach An r o pa zu - schätzten Eingänge aus Deutschland muß durch | ru^cf HU ben, un^^ar^zu^ d$ =n[8 ig einer Gol dwährung in Europa sich ohne übergroße Zinsverpflichtung durchführen lassen wird Falls natürlich das Gold nicht für diesen ehemals wichtigsten Zweck d h für die Fundierung von Gvwwäh- ------------- , utngen, verwandt wird, dann wurde die Gefahr tungen auf eine bestimmte und sichere Basis ge- ermeuter Schwankungen a ufbeninter nat onatert bracht werden. Der kürzlich von französischer Warenmärkten aufs neue schärfste Formen Seite laut gewordene Entschluß, das Steuer- nehmen.
Itzst-M au, °.a° gesunbr brr Wirt,-^ftMagr rat- «.^ wratgrn. abar «lub^n^rr^
sprechende Höhe zu bringen — und zwar p ^^rch künstliche Reguliermittel aufzubauen,
tisch als unterschiedlich von der Theorie - wird auf €ine materielle Unterlage toie Gold
dann auf die Probe gestellt werden können. Dann ^rückzugreifen. werden kci^ Ro-
toir sehen, o f i ft I die politische und^nßrtfchastliche Stabilität der
rung um die Besteuerung ernst zu tun ist ‘ Staaten Großbritanniens, Frank-
oder aber, ob dieser Entschluß nur a us der . Deutschlands verlassen, um eine
Angst vor ein em neuen Franke n stürz ^^ahrlose Anwendung ihrer Wahrung zu grbarru murbr, wir faft ben Wn °mP,aMa.
hat, da nach der Besserung des Franken dieses ' ^tscheidung in die Hände einer toe-
Gefühl wieder mehr in den Hindergrund getreten nig^T g€ft(j)erten politischen Macht Osteuropas tft Dann wird auch der internationale Finanz- 3,u ^gen?
'markt in der Lage sein herauszufinden, wetthes
wirkliche Wert, des Franken auf lange Sicht l


