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1924
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so fraß die Notizen smtüch gegenüber gestern um Bruchteile höher wurden. 3m freien Verkehr drehte sich alles um die Anleihe, denn die Frei- Verkehrsmakler hatten alle Hände voll im Anleihegeschäft zutun. Api 2Vs. Decker-Stahl 2Vr. Becker-Kohle 45/8, Growag 0,150, Ufa 4. Au dem Devisenmarkt notierte London gegen Paris 80V4- Auch die Mart ist etwas fester.
Berliner Börse.
Berlin, 20. Huni. Menn auch das Geschäft in Kriegsanleihe bei weitem nicht mehr den stürmischen Fug wie gestern hatte, und die Spekulation bei ziemlichen Schwankungen (150 bis 135 sich überwiegend abgabelustig zeigte, fesselte die Bewegung doch noch die Aufmerksamkeit der Börse in hohem Grade. Gründe für diese Spezialbewegung wurden heute nicht mehr hervorgesucht. In seriösen Dörsentr.üsen nimmt man an, daß der Rummel bald aufhören wird. In schroffem Gegensatz zu dem lebhaften Treiben stand die hochgradige Geschäftsstille auf allen übrigen Gebieten. Der Kursstand unterlag anfangs nur geringen Veränderungen gegen gestern. Später wurden füh>- rende Montan- und Industriewerte anscheinend auf Interessenkäufe und Deckungen bis vereinzelt um 3 Bill. Proz. in die Höhe gesetzt, was besonders von Stinneswerten gilt. Weiterhin konnten die erzielten Aufbesserungen aber nicht überall aufrechterhalten werden. Die Flüssigkeit für kurzfristiges Geld hat zugenommen, so daß der Sah hierfür 3/4 bis s/8 pro Mille pro Tag war. Die Lage am Devisen- und Banknotenmar-kt hat sich nicht von Bedeutung geändert.
Börsenkurse.
geitgemcihe Arbeiten im Garten.
Karotten für den Winterbedar werden von Ende Juni bis nach Mitte Juli au abgetragene Beete, z. B. von Spinat, Salat usw., in frisch gegrabenes, aber nicht frisch gedüngtes Land gemacht. Für Juni-Aussaat eignet sich die Frankfurter halblange, für später find die kleineren Sorten, wie Amsterdamer oder Aantaise, zu empfehlen. Für Karotten muß der Boden besonders sorgsam gegraben werden, well sie in klotzigem, nicht genügend gelockertem Boden wohl Blätter, aber nur schlechte, sich verzweigende Rübchen bilden. B.
sehen Industrie, die über Weltmarftparität ge» stiegenen Gestehungskosten, sowie die Schutzzölle verschiedener europäischer Bänder haben die Geschäfte unserer Ausländsabteilung hemmend beeinflußt. Trotzdem ist es uns gelungen, den Auslandsabsatz auf der Höhe des Vorjahres zu halten und insbesondere das Üeberseegeschäft zu fördern. Wir haben unsere Organisation weiter ausgebaut, um uns hierdurch einen Ausgleich gegen die derzeitigen SHwierigkeiten im Auslandgeschäft zu sichern. Eine Voraussage über die künftige Entwicklung des Geschäfts ist infolge der iln« Übersichtlichkeit der wirtschaftlichen und politischen Lage nicht möglich. Richt unerwähnt möchten wir jedoch lassen, daß in den letzten Wochen der Auftragseingang sich stark gemehrt hat, so daß wir uns veranlaßt sahen, eine erhebliche Steigerung der Fabrikation in den meisten Abteilungen vorzunehmen.
* D d ckerhoff & Widmann A - G. Biebrich Rach dem Bericht für 1923 war der Beschäftigungsgrad befriedigend, doch wurden einzelne Betriebe durch die Besetzung ungünstig beeinflußt. Die Fabriken sind weiter ausgebaut worden. In Düsseldorf-Reuß wurden etwa 40 000, in Hamburg etwa 20 000 Qm. Grundstücke erworben. Der errechnete Reingewinn von 188 174 Dill. Mark wird vorgetragen. Während der ersten drei Monate des neuen Jahres war die Bautätigkeit durch die Witterung beeinträchtigt, zum Teil vollständig unterbunden. Der heutige Auftragbestand befriedigt aber nach Wert und Menge, Doch sei die Verteilung von Gewinnen erschwert, well in verschiedenen Fällen die mangelnde Geldflussig- keit die glatte Wwicklung der Bauten störe.
* Mheu na nia-Derein Chemischer Fabriken in Aachen. Durch die Ruhrbe- sehung und ihre wirtschastlichen Folgen mußten 1923 die im besetzten Gebiet liegenden Werke nach und nach stillgelegt werden. Sie konnten erst wieder im April ds. Is. in Gang kommen. Die Werke im unbesetzten Gebiet hatten im allgemeinen lohnenden Wsah. Mit der Herbstsaison frofft die Verwaltung eine Wiederbelebung des Düngergeschäftes. Der Lleberschuß beträgt 45 850 Dill. Mk. Eine Dividende wird nicht verteilt.
* Rheinische Kreditbank Mannheim. Das zur Gruppe der Deutschen Dank gehörende Unternehmen berichtet für 1923 von einer befriedigenden Entwicklung der Zentrale sowohl wie der großen Mehrzahl der Zweigstellen, soweit von einer ersprießlichen Geschäftstätigleit im Inflationsjahr 1923 überhaupt die Rede sein kann. Das Ergebnis der links rheinischer! und besonders der pfälzischen Riederlassungen wurde durch den längere Zeit andauernden, fast völligen Geschäftsstillstand im besetzten Gqbiet beeinträchtigt. Dec Reingewinn stellt sich auf 1 025 000 Dillionen Mark. Von einer Dividenden Verteilung wird Abstand genommen. Auch dieses Institut hat verschiedene Deposilenkassen und Zahlstellen aufgelöst und dementsprechend auch den Personalbestand bedeutend vermindert.
* Faber & Schleicher A.-G. Offenbach. Die Gesellschaft bezeichnet den Beschäftigungsgrad von 1923 als befriedigend. Eine Arbeitseinschränkung war nur vorübergehend erforderlich. Der für 1923 verbleibende Reingewinn von 15 518 Dillionen Mk. wird vorgetragen.
* Konkurs. Heber das Vermögen dec Firma Müller und Midwer, FabrÄ feiner Lederwaren in Offenbach, ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Forderungen sind bis zum 12. Juli beim Amtsgericht Offenbachs anzumelden.
* Amerikanische Aufträge an d ie Germania-Werft. Wie der „Deutsche Handelsdienst" zuverlässig erfährt, hat die Standard Oilcompany in Rew Jersey (11. S. A.) vor einigen Wochen der Germania-Werft in Kiel den Bau von drei neuen Tankschiffen mit Dieselmotoren und außerdem den Umbau von drei Tankdampfern in Diefelmvtorschiffe in Auftrag gegeben. Ein gleiches Schiff ist von holländischer SÄte bei der Werft bestellt worden.
* Ilsede r Hütte A.-G. zu Groß -Il- ede. Rach dem jetzt vorliegenden Gefchäflsbe- ächt für 1923 war dieses Jahr eines der schwer- ’len, das die Gesellschaft hat durchmachen müssen. Der Einbruch in das Ruhrgebiet beraubte sie ast vollständig der deutschen Drennstoffquellen. Wenn auch ein nach außen sichtbarer Erfolg in Gestalt eines ausschüttbaren Gewinns den Ättio- nären nicht beschießen war, so kann die Gesellschaft doch feststellen, daß an dem Ausbau der Werke und an Der Vorbereitung für eine er- prießliche Arbeit in der Zukunft nach Möglichkeit gearbeitet worden ist. Es kann die Hoffnung ausgesprochen werden, daß bei Eintritt der Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft die Ilseder Hütte in jeder Weise wettbewerbsfähig die Versorgung des deutschen Eisenmarktes aufnehmen kann. Der Gesellschaft war es möglich, die Ab- chlußbilanz für 1923 auf Goldmart umzustellen. Der Lleberschuß für 1923 in Höhe von 76 520 Gvldmark soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. In der Goldmarkeröffnungsbiianz per 1. Januar 1924 erscheinen die Anlagen auf Grund der Bestimmungen Der Goldmartb lanzverordnung mit 63 150 000 Goldmart. In Verfolg dieser Maßnahmen ist vorgeschlagen worden, die Aktien der Gesellschaft von 1500 auf 2400 heraufzrlletzen. Auf dec Passivseite erscheinen außer Dem Altlenkapi- tal und der Summe der schwebenden Schulden eine Rückstellung für Aufwertungsforderungen und Verpflichtungen in Höhe von 26 Millionen Gm.
Frankfurter Dorfe.
Frankfurt a. M.» 20. Juni. Tendenz: Fest. — Das große Interesse, das seit einigen lagert für die deutschen Anleihen besteht, gab auch heute der Börse das Gepräge. Der Kurs für die hauptsächlich gehandelte 5prozent. Kriegsanleihe ist jetzt auf 0,145 fixiert. Wohl kommen noch kleine Schwankungen nach oben oder unten vor, aber im allgemeinen ist die Tendenz fest und Die Anleihewerte sind bet weitem nicht mehr den großen Schwankungen der letzten Tage unterworfen. , Daraus folgt, Daß nicht nur die Spekulation sich auf das Anleihegeschäft geworfen hat, ondern auch vorsichtigere Kreise sich mit mehr Interesse dem Anleihemarkt zugewanDt haben, der dadurch eine solidere Basis gewonnen haben dürste. Lind in Der Tat findet auch die Lllisicht ilöhlich immer mehr Anhänger, daß schließlich wch eine Aufwertung dieser Anleihen vorgenom- men werden Dürfte. Wie gestern, so tritt auch heute der Kassamarkt stark in den Hintergrund. Da aiyfr heute wieder größere Verkäufe seitens Der Industrie vorliegen, erfahren die meisten Papiere zunächst geringe Abschwächungen, weil das etwas kauflustig gewordene Ausland und das große Publikum wohl als Käufer auftreten, aber mit ihren Aufträgen gegenüber dem Angebot doch ein wenig in Der Minderheit traten. Später aber besserte sich die Haltung, als neue Deckungen seitens der Spekulation borgen Xiamen tour Den.
Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
, Zum ersten Male seit langer Zeit konnte die ^Dörsr an einzelnen Tagen der vergangenen Woche Frieder etwas aufatmen und Hoffnung auf eine bessere Zukunft schöpfen. Ob diese Hoffnungen ^nicht verfrüht sind, wird allerdings erst die Zukunft lehren. Man glaubt in Dörsenkreisen, Daß Die Kreditnot der Industrie in zu hohem Maße auf Die Gestaltung Der Arbeitsmarktlage zurückwirkt, daß die Reichsbcmk sich rasch entschließen müsse, in der Frage Der Kr edi t- gewährung größeres Entgegen! om- m e n zu zeigen. Zweifellos hat die schematische Krediteinschräickung bereits sehr bedenkllche Folgen für Die proDuktiven Kreise der Wirtschaft gezeitigt. Aus allen Teilen Deutschlands liegen Berichte vor, die deutlich erkennen laßen, daß die gesamte Wirtschaft unter dem Drucke der Geldknappheit in der Gefahr schwebt, völlig zum Erliegen zu kommen. Der Generaldiocktor H e rt = t i ch von den Deutschen Werten hat auf diese Gefahren in der Generalversammlung seiner Gesellschaft nachdrücklich hingrwiesen. Diese Stimme verdient deshalb besondere Beachtung, weil es sich um den Leiter eines Unternehmens handelt, dessen Betriebe nicht nur Die verschiedenartigsten Erzeugnisse Herstellen, sondern auch räumlich über ganz Deutschland verteilt sind, so daß das Gesamtunternehmen der Deutschen Werke einen deut- schm Industrieorganismus in verkleinerter Form darstellt. Man kann ferner nicht behaupten, daß der Leiter gerade dieser Gesellschaft einseitig privatwirtschaftliche Interessen vertrete, denn es hudelt sich um ein Unternehmen, dessen Hauptakt ionär das Reich selbst ist. Die Börse glaubt sich auf Derartige Oleußerungcn besonders stützen zu können, wenn sie von einer bevor st ehen - denMilderungderKreditpolitikder Reichs bank spricht. Ob aus diesen Vorgängen schon die Hoffnung auf eine durchgreifende Besserung der Dorsenkonjunktur hergeleitet werden darf, erscheint zum mindesten sehr zweifelhaft. -Um Dem Effektengeschäft einen starken Impuls zu geben bedarf es vor allem Der Gefolgschaft weiter Publikumskreise. Rach der allgemeinen Lage der Geld- und Einkommenverhältnisse besteht jedoch vorläufig hierfür keine große Aussicht. Die Börse wird noch auf geraume Zeit hinaus den weitcLis größten Teil aller Geschäfte in sich tätigen müssen.
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’ Bergmann-Elektrizitätswerke A.-G. Berlin. Für das Geschäftsjahr 1923 verzeichnet die Gesellschaft einen Reingewinn von 75 345 Dill. Mk., der nach Rückstellung eines De- trages von 40 000 Gm. für die Tantieme des Auf- sichtsrates auf neue Rechnung vorgetragen wer- den soll. Der Dericht des Vorstandes fuhrt u. a. aus: Der Zerfall unserer Währung und Damit verbunden das weichende Vertrauen zur deut-
<% Zolltürken.........
5°/0 Goldmexikcmer......
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. barmst, und Naiionalbank . Deutsche Bank.........
Dcuische Bereinsbank . . . . DiSconko Commandit . . . . Metallbank...........
Mitteldeutsche Creditbank. . Oeste,reichische Creditanstalt. Weltbank............
Bochumer Guß BuderuS............
Caro .............
Deutsch-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Laurahiitte...........
Oberbedarf Phönix Bergbau ...... Rheinitahl...... .. ..
Riebcck Montan........ Tellus Bergbau........
Samburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....
Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo-Cont -Guano Badische Anilin........
Cbemiichc Mayer Alapin . . Goldschmidt Gries cimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkoblung........
Nücgerswerke Scheideanstalt.........
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
Mainkraftwerke........
Schlickert............
Siemens & HalLke......
Adlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren.......
Heyligenstaedt.........
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Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Mctallgcselvchaft Frankfurt. Pct. Union A.-G........
Schuh, abrik Herz . . .... Sichel............’
Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . ,
Unholde nicht vertragen. Mancher Obstzüchter wird sich durch das Anbringen solcher Spiegelglasscheuchen einen guten Dell seiner Ernte retten.
Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 20. Juni. (Wolff.) Da der Ab- satz nach anderen Gegenden sowie die Ausfuhr inS Stocken geraten ist. drängt sich das inländische Angebot von Getreide nach Berlin, w) aber auch die Aufnahmefähigkeit verhältnismäßig gering ift
•) Dom AuckzahlungswerL. i 1 L
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark au-gedrückt. Bueno--Stre», London, Neu» York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einyeilen, alles übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahluna.
Fragekasten.
Frage 30: Die bereits ausgewachsenen Früchte meiner Erdbeeren bleiben hart und faulen am Stock, ohne Daß sie zur Reife gelangen. Was ist die Ursache dieser neuen Krancheit und wie flann man sie bekämpfen?
Antwort: Der Erbbeermehltau, um den es sich aller Wahrscheinlichkeit nach hier handelt, ist eine zum Glück noch wenig verbreitete Krankheit und eine Eigentümlichkeit mancher Sorten^ So wird z. D. die Sorte Deutsch Evern fthr leicht pon ihr, andere Dagegen gar nicht befallen. Zu enger Stand Der Pflanzen, namentlich wenn sie im Herbst nicht gründlich abgerankt worden sind, zu hohes Alter der Stocke (Erdbeeren läßt man nur vier höchstens fünf Jahre alt werden) and StickstofsDüngung im Frühjahr, die ein za üppiges Blattwerk erzeugen, begünstigen das Auftreten. Die Bekämpfung besteht im Vernichten Der ganzen befallenen Pflanzung durch ilmrigolen auf 50 Zentimeter Tiefe und Anlage neuer Beete an anderer Stelle. Ranken von befallenen Pflanzen Dürfen unter keinen UmftänDen zur Weiterzucht benutzt werden. Auch ist ein Wechsel Der Sorte zu empfehlen.
Frage 31: In meinem Garten tritt in diesem Jahre eine bis dahin nicht gekannte Krankheit auf, die sich in der Weise äußert, Daß die Kohl- Pflanzen im Wachstum zurückbleiben and schließe lich welk werden. Zieht man sie aas Dem Boden, so sind daran bis faustgroße Beulen und Anschwellungen. Was ift „Die Ursache und wie bekämpft man diese Krankheit?
An twort: Es handelt sich um die in hiesiger Gegend leider sehr bekannte Kohlhernie, einer Krankheit, die besonders gern in schwerem Boden da auftritt, wo nicht genügend gekalkt oder zu flach und bei nassem Wetter gegraben wird, wo es also an der notwendigen Bodenlüs- tung mangelt. Die Ursache ist meistens ein Pilz, welcher im Boden überwintert und durch kranke Köhlstrünke verschleppt wird. Es können bei dieser Kohlhernie kopfgroße Wucherungen entstehen. Von einem Ertrage derart erkrankter Pflanzen kann natürlich keine Rede sein. Eine zweite Art der Kohlhernie wird durch Den Kohlgallenrüßler verursacht. Der Die jungen Pflanzen ansticht und seine Eier in Die Wunde ablegt. Der Unterschied besteht darin, Daß in diesem Falle Die Anschwellungen von Maden, den Larven des Schädlings, bevölkert sind. Die Bekämpfung besteht in jedem Falle Dann, daß man alle erkrankten Pflanzen sobald wie möglich beseitigt, aber sie nicht auf den Kompcsthaufen wirft, 5er dadurch zur Brutstätte der Krankheit gemacht würde, sondern sie verbrennt. Ins Feuer gehören auch alle Kohl- pslanzen. Denen das Herz fehlt, weil sie verdächtig sind, vom Kohlgallenrüßler cmgestochen zu sein. Ferner gehört zur Bekämpfung gründliche Dodeiioearbeitung and Fruchtwechsel. Wo Kohl gestanden, Der an Der Hernie erkrankt war, muß zünächst im Herbst gekalkt und im folgenden Jahr eiste andere Gemüseart gebaut werden.
3it Billionen Prozent
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Berlin
Schluß Kur»
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Schluß.
SchlUtz. 6ur»
Datum:
19. S.
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Holländische Noten.....'
Italienische Noten.....
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Schweizer Noten ... .
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Svanische Noten ....
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Tschechoslowakische Noten
Ungarische Noten . ... ' 1
voll voll voll
Spiekplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 22. Juni: Der Rosenkavalier. Montag, 23.: Frasquita. Dienstag, 24.: Fidelio. Mittwoch, 25.: Carmen. Donnerstag, 26.: Der Sprung über Den Schatten. Freitag, 27.: Ariadne auf Raxos. Samstag, 28.: Die Zauberflöte. Sonntag, 29.: Lohengrin. — S chau sPiel- Haus. Sonntag, 22. Juni: Im weißen Rößl. Montag, 23.: Hamlet in Krähwinkel. Dienstag, 24.: Anarchie in Sillian. Mittwoch, 25.: Im weißen Rößl. Donnerstag, 26.: Wilhelm Teil. Freitag, 27.: Dame Kobold. Samstag, 28.: Anarchie in Sillian. Sonntag, 29.: Im weißen Rößl.
Büchertisch.
X Hellmuth Unger: Toddins ewige Masken (Verlag Th. Weichert in Leipzig). Eine dramatische Symphonie nennt Unger eine Reihe packender Szenen voll Farbe, voll neuer 1 Gedanken, skizzenhaft oft und doch zusammengeschweißt dürch eine große Idee, Die eine Idee unserer Zeit, den Kampf gegen die Materialisation, den Kampf gegen das Gold, dessen alles beherrschende Macht, vorerst bloß geahnt, Dem Dichter der Dämon der Zeit ist. Ein Erlösungs- Drama ist es: ein Christus ersteht, der Die Menschheit vom Gvlde befreien will. „Alle Jahrhundert wird einer erstehen, einer, berufen, kraftstürmend und frei, himmlische Winde, Die ihn umwehen, tragen wieder Den gleichen Schrei. Fasos, des asiatischen Settierers Kampf gegen „Toddins Masken", unter Denen sich Der Machtkihel des Goldes in tausendfältiger Gestalt verbirgt, der Machtwille derer,, in denen alle Rot, alles Glend sich zusammenballt, die niemals Den Schrei der Millionen hören, Die doch auch Menschen sein wollen wie sie, Fasos Kampf zerschellt an Der Stumpfheit feiner Gefährten, Die um das tägliche Brot ihr großes Ziel aus dem Auae verlieren, sich wieder der Knechtschaft des Goldes beugen. „Erst wenn sich Menschen in Höherem fanden, wo jede Grenze im Ganzen vergeht, dann ist das neue Reich erstanden well der Bruder Den Bruder versteht." Mit Diesem Ausblick schließt die Dichtung? — Wir sahen hier im vergangenen Winter Ungers „Menschikow und Katharina", ungleich geschlossener in der Handlung weit bühnengerschler atä dies neue Drama, das breit ausladend Menschheitsprobleme mit hohem dichterischem Schwung gedankenschwer und doch tn einer bunten kaleidosApartigen Rahmenhandlung erörtert. Auch dieser neue Unger sollte eine wagemutige Bühne finden, einem geschickten Regisseur müßte es eine lohnende Ausgabe sein.
Bekam, An Stelle des Mnnl- und Klauen^ °^°-le..en
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Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Gießen. Sonntag, 22. Juni. 1. Sonntng n. Trin. Stadtkirche. 8: Zugleich Christenl. f. D. Reukonfirm, aus Der Markusgem. Pft. Becker. 91/,: Prof. D. Schian. 11: Kinderkirche f. D. Matthäusgem. Pft. Mahr. — Iohcmneskirche. 8: Zugl. Christenl. f. D. Reukonf. a. D. Lukasgem. Pft. Bechtolsheimer. 91/,: Zugl. MilitärgottesD. Pft. Ausfeld. 11: Kin- Derkirche f. D. Iohannesgem. Pft. Ausfeld. - Kirchberg. 10; 11: Christenlehre f. D. weibliche konfirm. Jugend. V/,: Lollar. — Wieseck. 9'/,.
Katholische Gemeinden.
Gießen. Samstag, 21. Juni. 41/, u. 7 Beichte. Sonntag, D. 22. Juni. 2. Sonntag nach Pfingsten. 61/, Beichte, 7 Messe, 8 Kom., 9 Hochamt m. Pr.» 11 Messern.Pr., 272 Christen!, u. And. m. Segen. Donnerstag, 26. Juni. 6 Segensamt, 4'/, Beichte. Freitag, 27. Juni. 6 Segensamt. Montag, Dienstag, Mittwoch u. Donnerstag abends 8 Segensandacht.' - Grünberg. Sonntag 9'/, Messe m. Pred.
Weizehr war von Sachsen vorübergehend etwas nach Süddeutschland und Hamburg gegangen. Dieser Abzug Hit aber wieder aufgehört und das mitteldeutsche Angebot macht sich hier von neuem bemerkbar. Für Roggen sind Die Forderungen weiter ermäßigt worden, sind aber doch nicht groß genug, um Die Mühlen bei den anhaltenden Verkaufsschwierigkeiten für Roggen- und Weizenmehl zu Anschaffungen zu veranlassen. Am stärk- ften war Hafer angeboten, die Preise stellten sich durchweg wieder niedriger. Cs würben notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt, 140 bis 145 (flau), Mecklenburg. 135 (flau), Roggen, märt, 116 bis 127, Braugerste 141 bis 150 (matt), Futtergerste 130 bis 136 (matt), Hafer, märt, 118 bis 128 (matt), schlesischen 123 bis 126 (matt), westpreuß. 116 bis 118 (matt); für je 100 Kilo: Weizenmehl 20,50 bis 23,50 (matter), Roggenmehl 17,72 bis 20,50 (matter), Weizenkleie 8,60 (matter), Roggenkleie 8,30 (flau), Vlltoriaerbsen 19 bis 20, kleine Erbsen 14 bis 15, Futter erb, en 12 bis 13, Peluschken 10 bis 11, Ackerbohnen 13 bis 14, Wicken 11 bis 12, Lupinen blau 9 bis 10, gelb 13 bis 14, Rapskuchen 8,60, Leinkuchen 16 bis 17, Trockenschnitzel 6,20; für je 50 Kilo: .Kartoffeln, weiße, rote, gelbe 2 (waggonweise), Weizen- unD Roggenstroh, drahtgeb. 0,60 b.s 0,75, Hafer- sttvh, drahtgepreßt 0,50 bis 0,65, Gerstenstroh 0,50 bis 0,65, Häcksel 0,90 bis 1,00, Wiesenh'u gut, gesund und trocken 1,90 bis 2,10, handelsübliches Heu 1,30 bis 1,50.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 20. Juni. Es notierten je 100 Kg. Weizem Wetterau- 16,75 bis 17, Roggen 15,25 bis 15,75, Sommergerste für Brauzwecke 16,50 bis 17, Hafer, inländ. 15,25 bis 15,75, Weizenmehl, süDd. Spezial 0 27,25 bis 28,75, Roggenmehl 22,75 bis 23,50, Weizen- und. Roggenkleie 8,25 bis 8,75.
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Mädchenschule, Jmpspsiichttg im sind die im vorigen und die noch nicht ( Jahren.
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