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(Nachdruck verboten.)

83. Fortsetzung.

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Lienhard»

Die Turnierleitung

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MUchpreis- lMWMlWNAllÄ!

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Mit

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der Kleinverkaufspreis für Vollmilch auf

Goldmark 0,28 für 1 Liter frei Haus

Pulvermühle.

Der Borttand.

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der Deterinärklinlken Giehen.

Völker.

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Schneiderin Wügtllklipstl

des Verbrauchers festgesetzt. Gießen, den 21. Juni 1924.

einzu­erteilt.

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reichen, die auch nähere Auskunft Gießen, den 19. Juni 1924.

Verwaltung

verloren Klinik S-chtffenberger Weg Hohn

5092V Rittergasse.

j in allen Apotheken und Drogerien erhältlichI ß 5hWAWAWAW\WAWWAWAWAWfA®rAWAWAWr/<S

Ab 6 Uhr ist die Straße polizeilich bis nachmittags 1 Uhr gesperrt. Zufahrt nach dem Schiffen­berg 5. Schneise, Licherstraße, für Fußgänger Alter Schiffenberger Weg und Schreiberweg.

wu,# Spezialität: . Dezimal-ulellenwaagsn empfiehlt und werden etchsähtg bergeftellt.

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^/fflvavavavavnnvnvflivavnvnvn/n^ M Eine vielseitige Hausapotheke | fl -------h

KARMELITERGEIST

HAUSMITTEL.

nimmt noch Kunden an. Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 021163

Ium-Urteln o. 1848 Gietze«.

Sonntag, den 22. Juni, form. 8.30U6t

Großer Faustball- Pokalwettkampf auf dem Oswaldsgarten nackm. 1.30 Ubr, Entscheidungsspiel nachm. 4 Ubr, Zusammenkunft mit den (Säften aus der »tsv

Die Ganttger.

Roman von Hermann Stegemann.

Brauner NM entlaufen. Wiederbringer

Dslohnung. 6.P.D

Südanlage IO*

geben ist.

Angebote sind bis einschließl. 2. Juli 1924 an die unterzeichnete Verwaltung

Terrastenplatz Schiffenberg Mk. 2.-, numerierter Platz am Trieb Mk. 3.-, Sitzplatz Mk. 2.-t Stehplatz Mk. 1.-, Dauerkarte für beide Veranstaltungen Mk. 4.-.

Karten im Vorverkauf ab Montag, den 23. Juni 1924, bei H. Julius Dach, Seltersweg, und Oberhessische Auto- und Fahrrad-Industrie Otto Göbel, Schulstraße 6.

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Ermäßigte Preise. Vorverkauf b. Challier.

»rter Theater.

22. 3uni: Der Ro- juiM. Dienstag, 24.: n. Donnerstag, 26.: ittoi Freitag, 2Z.: [, 28.: Die Zaaber- - Schauspiel« Päßen Röhl. Won« M. Dienstag, 24.: * 25.: Im weihen

richten.

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hängen. Gin verlorener Hof stach TDt und weih aus dem Stein.

Ter Baumeister wußte nicht, daß Jörgs letz­ter Brief in ihm lebendig geworden war. Er wehrte das Bild ab und besann sich auf seinen besseren Sohn.

Sein Todestag jährte sich bald. Die Grab- täfel lag längst auf seinem Hügel. Gottfried Dantiger hatte ihm das Wort darauf schreiben lassen: ,Cr öffnete das Grab und wälzte anderen den Stein."

Ha, der Lenz war sein rechter Sohn, er hatte feinen anderen!

Mit schweren Knien ging er zurück i.ns Haus, in sein kaltes, von der Drunnstube gekühltes Ge­mach Er schüttelte die Erinnerung ab und sehnte sich nach dem neuen Tag. Er hatte seine Lust an den Sorgen, an Kamps und Tücke und dem Spiel 41m die letzte Viertelstunde, denn das be­wahrte ihn vor abwegigen Gedanken.

Als der Bote ihm am nächsten Tage die Post brachte und Bankanweisungen, Getdsordr- rungen, Deckungsbegehren 'und Fälligkeitstermin» auf ihn einstürmten, ordnete er seine Geschäfte wie ein General, der zur Schlacht rüstet. Olm anderen Aachrnittag erhielt er schlimmen Bericht. Das Berkehrsminist^rium erhob Bedenken gegen die Eröffnung des Betriebes, bevor der Personen« bahnhos von Wolfenziel fertiggestellt sei. Er wit­terte Rolls Einfluß und wandte sich an das Kriegsministerium, irrdem er daraus hinw.es, daß ein Äotdach genüge. Die Hauptsache sei getan, die großen Militarranrpen könnten jede Stunde benützt werden, und darauf komme es an.

(Fortsetzung folgt.)

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Gießen

BeranW öoid öefflfWen IBotoifpoiHlafi und MrtzesMen »mctninnö

am Sonntag, dem 29. Juni 1924

6.30 Dormitttags: Schiffenbergrennen, Start Schiffenberg Kilometerstein 2, Ziel Schiffenberg Kilometerstein 6.

3 Uhr nachmittags: Geschicklichkeitsprüfung Sportplatz Trieb. Vallonschietzen, Ringstechen, Wasserkippen, Rampenfahrt, Fuchsjagd u. v. m.

Men alles ÄMnt, bm V, Erlös ungs- «!.derdie Mensch.

Ärhundert berufen, kmststür- öie ihn um. 531 schrei Fafos, W M®obbin8 *r Aachtkihel des ^lt verbirgt der k Aot, alte Slenb den Schrei der Dmschen sein wos- ellt an der btumps.

tägliche Drvt lufl« verlieren, sich olde» beugen.Erst M sanden, lvo jede dann ist das neue »a den Druder der- »liestt die Ächtung, genen Winter Un» ungleich ge­il büfacngjrafya breit auälabenb M dichterischem )ch In einer bantai lung erörtert. Auch wagemutige Achne ieur müßte es eine

Bühnenvolksfcund

Zum letzten Mal!

Sonntag, 22. Jnni, nachm. 4 Uhr auf der Waldbühne:

5Xe politische Lage Europas harre \xa> ver­schärft.

Es riecht nach brennenden Lunten." sagte der Baumeister, sorgte sich jedoch nicht darüber, sondern freute sich des Eifers, der der Dollendung seines großen Werkes zugute kam.

An einem Sommerabend, der nach drückender Hitze kühle Lüfte in der Ferne niedergegangener Gewitter mit sich brachte, überkam den Bau­meister das Bedürfnis, sich im Garten zu ergehen und den frischen Hauch einzuatmen, der von den Wasserfällen herüberwehte.

Er hatte die Post gelesen und wieder nichts darin gefunden von dem Verschollenen.

Kern Mensch ahnte, daß Gottfried Dantiger seit einem Jahre auf ein Lebenszeichen Jörgs wartete. Er hatte Jörgs Briefe gefunden und an das Konsulat in Christiana geschrieben, um Auskunft zu erhalten. Er hatte sich selbst ein­geredet, das geschehe der Ordnung halber, aber auch die Amtsstelle hüllte sich in Schweigen.

Seither waren zwei Monate verstrichen.

Als er unter den Platanen aus- und niedrr- ging, kam ein Gefühl großer Einsamkeit über ihn. Ens war im Hause. Er sah ihren Schatten am erleuchteten Fenster sie sah über den Tisch gebückt und dieser Anblick lieh ihn das Allein­sein noch stärker empfinden.

Ein sanfter Wind wühlte in den mächtigen Bäumen und das Rauschen des Wassers klang nicht anders als das Rauschen der bewegten Blätter.

Dantiger war nie im Rorden gewesen, aber er horte plötzlich den Fjord unter dem Aufschlag eines Dergstrvmes rauschen und sah die grau­grünen Felsen turmhoch über dem Wasserspiegel

Frau nimmt 021163

Ztärkewäsche zum Bügeln bet billigen Preisen an.

Kreuzplak 6 UI.

Eine Verpächter- uni Pächterversammliiäfl findet am

Dienstag, dem24. Juni 1924, abends 8.30 Ohr hei Gastwirt M, Kaiserallee 17

statt. Alle Mitglieder der betreffenden Vereinigungen find hiermit eingeladen. Tagesordnung: Steuerfragen. 021133

zügige, kühne Unternehmer gewesen, jetzt, da er persönliche Gegner vor sich sah und spürte, daß sie ihm ans Leben wollten, jetzt wurde der Kampf zum Ringen einer überlegenen Persönlichkeit mit einer Menge Heiner Geister, und der Daumetster schrieb seinem Schwiegersohn in einem Driefe:

Mein Söhn Jörg, der Ausreißer, hat ein­mal eine Betrachtung veröffentlicht unter dem TitelDer Einzelne und die Masse". Ich habe nicht viel davon gehabt, weil ich für theorettsche Dinge nicht viel übrig habe und mein Schulsack zu leicht ist, aber ich fühle mich jetzt wieder ein­mal derMasse" gegenüber. Wenn's auch nur ein Dutzend Herren sind, die die Drähte ziehen, so laust ihnen doch alles zu, sobald die Ferner- stehenden den Eindruck haben, daß ich über ihre Fäden stolpere. Ich hab' ihnen aber schon viel Garn zerrissen und sie sollen mich nicht Wersen. Wer die letzte .Viertelstunde gewinnt, gewinnt alles. Am Tage, da die erste Lokomotive mit Kranz und Fahme durch den Wvlfenberg dampft, hab' ich gewonnen. Aber auf diesen Lokdmotiden- pfiss muß ich es ankommen lassen. Solang muß ich kämpfen. Stolpere ich vorher, fr fallen sie auf mich wie die Hunde."

Er ging nur selten aus seinem Hause, weil er sich der Schwäche schämte, die ihm doch nur wenige anmerkten, und lenkte sein Schicksal vr»m Ofensitz aus. Das Telephon wurde nicht kühl vom Griff seiner Hand, und oft schalt seine Stimme so laut wie in jungen Tagen.

Sie bekamen ihn nicht zu packen. Es wurde Sommer, und im Sommer war die Strecke fertig gebaut und der Dckhnhof von Wolsenberg soweit gefördert, daß die Regierung daran denken konnte, die Dahn am 15. September in Betrieb zu setzen.

Am Dienstag, dem 24. Juni, abends 8y4 Uhr, spricht Pastor Ludwig Heitmann, Hamburg über das Thema: las religiöse Mta les Masseoletas in der Neuen Aula der Universität.

Eintritt 1 Mk., auf Studentenkarte 50 Pf. Vorverkauf bei Herrn Hausverwalter Ritter. 021105

Er schwieg.

Er hatte sich bis zuletzt gerade gehallen, jetzt sank er in den Stuhl, aber eine Flamme war aus dem Feuerberg geschoffen, den er immer noch lebendig tn der Brust trug, so viel Schlacke auch darüber gehäuft lag, und diese Flamme ergriff Ens und verbrannte alles an ihr, was sie ge­ringer hatte denken lassen von dem Baker.

3$ danke dir für dieses Wort," sagte sie wid'bückte sich, küßte ihn auf die Stirn, auf der ein Perlenkranz ferner Schweißtropfen glitzerte, Und tat nach seinem Willen.

Sv ward zum Gndkampf alles ins Spiel ge­worfen, waS die Dantiger besaßen, und sogar das Haus unterm Felsen belastet, um neue Mittel zu erhalten. Rur das Haus an der Sonnhalde blieb frei. Pometta erwarb es aus Bvonnens Besitz, und der Baumeister, der ihm dazu geraten, erklärte, daß sie dort wohnen, Aepfel schütteln und Kinder zeugen sollten, wenn die -Zeit ge­kommen fei

Er sprach im Ernst, aber ein Unterton ver­schleierten HumorS schwang darin, und Ens und Giovanni horchten voll Freude auf den lang ver­mißten Klang.

Es schien, alS lebte Gvttftied Danttger noch einmal auf. Der Kampf reizte ihn, sein unge­stümer Wille brach stürmisch hervor. Solange er sich mit Schwierigkeiten herumgeschlaaen hatte, die in der Sache selbst lagen, war er Der groß-

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Wir bitten unsere Mitglieder um zahlreiche Beteiligung an den Beranstaltungen [1M8D Oer Verein der Zrennde des humanistischen Gymnasiums.

Belannimachung.

Die Lieferung von etwa 1600 Zentner süßem Wiesenheu, beste Qualität, ist zu vergeben.

Die Lieferung künn geteilt werden, auch wird sich der Ankauf einzelner Fuhren vorbehalten.

Die Anlieferung hat möglichst frei Boden zu erfolgen; es wird hierbei für Fuhren innerhalb der Stadt das Fuhrwerk (2 Wagen) einschließlich Fuhrmann gestellt.

Falls eine Anlieferung frei Boden nicht übernommen werden kann, ist der Preis frei Bahnhof Gießen einzusetzen, der auch in den Angeboten frei Boden anzu-

Belanntmachung

Die diesjährige öffentliche Impfung in ; her Stadt Gießen findet statt am: Mittwoch, den 18. Juni, Mittwoch, den ; 25. Juni, und Mittwoch, den 2. Juli, : jedesmal von 3 bis 5 Uhr nachmittags, ; im Jmpflokale Turnhalle der Stadt- ;

Mädchenschule, Schillerstrahe 8.

Jmpfpflichtig im laufenden Kalenderjahr : sind die un vorigen Jahre geborenen Kinder und die noch nicht geimpften aus früheren Jahren.

Die hiesigen Einwohner, die impfpflichtige Kinder haben, werden zu diesen Impf­terminen, in welchen die Impfung der Kin- der unentgeltlich vorgenommen wird, ein« geladen.

Wer hierzu nicht erscheint, muß sein impfpflichtiges Kind bis zum Jahresschluß auf seine Kosten impfen lasten. Geschieht dieses nicht, so wird ihm im Januar nächsten Jahres eine Frist von 4 Wochen zur Nach­holung der Impfung unter Strafandrohung gesetzt.

Alle in einem der vorgenannten Impf­termine geimpften Kinder müssen in dem acht Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen.

Kinder, die wegen Krankheit von der Impfung zurückgestellt werden sollen, können gleichfalls an diesen Tagen dem Jmpfarzt vorgestellt werden.

Die Impflinge müsten mit reiner Wäsche und rein gewaschenem Körper zur Impfung gebracht werden. Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesimpf- institut geimpft.

Aus Familien, in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen Kinder nicht zu den Impfterminen gebracht werden.

Gießen, den 7. Juni 1924. [4891B

Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien.

Bekanntmachung.

An Stelle des infolge Auftretens der Maul- und Klauenseuche im Kreise Gießen ausgefallenen Licher Pfingstmarktes findet

Montag, den 30. Juni Schweine- u.tträmermartt statt. - Der für den 14. Juli vorgesehene

Licher Zommermartt

wird auf den 28. Juli d. J. verschoben. Mit letzterem ist Bullenauktion, Rindvieh-, Schweine- und Krämermarkt verbunden.

Die vom Kreisamt Gießen erlastenen seuchenpolizeilichen Vorschriften sind zu beachten.

L i ch, den 20. Juni 1924.

Hessische Bürgermeisterei Cid).

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Heirat bekannt zu werden (1 Kind oder Ellern nicht ausgeschlossen). Ehrensache. Anonym zwecklos. Schr. An­gebote unter 021114 an den Gies;. Anz.

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DerOberbürgermeister (Preisprüfungsstelle).

Arbeitsveegebung.

Zum Reubau eines Pfarrhauses in Odenhausen (Kr. Gießen), werden die Grd-. Maurer-, Zimmer-, Eisenbeton-, Dachdecker-, Spentzler- und Schmiede­arbeiten zum öffentlichen Wettbewerb aus­geschrieben. Zeichnungen und Derttags- bedingungen liegen vom 26. ds. Mts. ab bei der Kreisbauverwaltung in Giehen, Zimmer Ar. 18 zur Einsicht offen. An­gebote, zu denen die Unterlagen gegen Erstattung der Selbstkosten ebendaselbst erhältlich sind, sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschloffen und post- frei spätestens bis zum 10. Juli 1924, borm. 10 Llhr bei der Kreisbauverwal­tung Gießen einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt auf Zimmer Ar. 18 zum gleichen Termin in Gegenwart er- fchienenerBewerber. Zuschlagsfrist 14Tage.

Gießen,, den 20. Juni 1924.

Der Regierungsbaurat _______bei der Kreisverwaltung. 50798

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