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6. Verschiedenes.
Der Vorstand.
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1 Akt.
Seltereweg 81, Nähe Bahnhof
Cordon Rouge 30
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Festsetzung der Beiträge Abänderung der Statuten Verschiedenes.
Weitstem Weltstern-Cxtra 15
gegen
S&BSiSen.
Sascha v. Decher 3
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Uniform: Tlrbeiv°an»ua. Helm. ' l!755v
Äadttheater-Abonnement
Die zweite Rate für die sechste Abon- nements»5erie ist bis zum 24. März 1924 zu zahlen. 2090B
Dervberbürgermeiller. I.P.: Klingspor.
Theaterbauoeretn G. m. b. H. Gietzen.
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Nichterscheinen hat § 23 der Statuten zur Folge. _____Der Obermeister: L Wagner.
Gerichtssaal»
spd. Darmstadt, 20. März. Die Strafkammer verurteilte heute den 30jähr. Handlet Fritz Hofmann aus Darmstadt, decgemein- sam mit dem Kriminalpoli.^iinsPektor Weber aus Darmstadt im Jahre 1921 im Spessart bei Rohrbrunn seine Ehefrau ermordete, zum Tode. Gegen Hofmann, der bis zum SHlu ftdrr Verhrndlurtg die Tat beitritt, lagen sehr starke Indizienbeweise vor. Äriinmolinjpcfr tor .Weber hatte sich im vorigen Jahre mniiitid» bar nach seiner Festnahme iin Llntersuchungs« gefängnis in Bujchach. wohin er wegen Kolli» sirnsgefahr verbracht worden war. erhängt.
Lagerraum massiv und trocken, etwa 60—70 qm, mit Zufahrt per sofort zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 018375 an den (Siebener Anzeiger erb.
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EamStaa, den 2r. Marz. abcndS S'/llbr.bet Kamerad Arnoldlschivkapatzl etil. Sfiwwtwm
Das 5>olz kann vorher angesehen werden und wird bei der Versteigerung nicht vor- e,w«. Auskunft durch Herrn Förster Lammresdorf, Butzbacher Forsthaus, Telephon 266
Die Versteigerung beginnt nachmittags 2 Uhr auf dem Butzbacher Forsthaus. Butzbach, den 18. März 1924. (20940
Hessische Bürgermeisterei Köhler.
Tuche a»sl. Hypothek 700-1000 Mark auf schuldenfreies LandbaiiSm.Tcdeuer arohem Garfeu und 0 jJfornen Vanb. Off. u. Nr 1*226 an Berso, Plockstrahe 5. **’h
er wegen HeNevei der gestohlenen Kleidungsstücke Breits verurteilt ist, kvirnte er wegen Diebstahls derselben Sachen nicht noch einmal avge» urteilt werden. Die Sivafversolgung wurde daher insoweit für unzulässig erklärt. Was den Diebstahl der Schmuctgegenstäirde betrifft, so sind diese in seinem Besitz nicht gefunden worden. Weitere Anhaltspunkte für seine Täterschaft lagen nicht vor, zumal er auch von den Zeugen, di« zur Zeit der Tat den angeblichen Dieb hatten aus dem Hause eilen sehen, nicht wiedereckannl wurde. Er muhte daher von dec vuflage des Diebstahls der Schmuckgegenstände mangels ausreichenden Beweises freigesprvchen werden.
injedßtiPretslagejedm ffeschnL sind in Qjajalilat uxuwedroffen.
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Fritz Kehler
Tagesordnung:
L FabreSbericht;
2. Kassenbericht:
3. Prüfung bev Rechnung 1923/24;
4. Etwaige Anträge gemäb Satz 20 Satzungen;
5. Auszeichnung von Mitgliedernr
Generalkonsul 5 ••
Prinzess M. Hohenlohe 8
flxrr *$n «rmeHmrn. vay Der Angeklagte zwar versucht batte, alle Verantwortung für den Wirt- fchaftsbetrieb von sich abzuwälzen, daft aber durch die Zeugen nachgewiesen war, daft er ebenso wie feine Ehefrau ständig die Anzucht in seinem Hause geduldet hatte. Ec hat sich auch gelegentlich einem Zeugen gegenüber ganz offen dahin ausgesprochen, das) er ohne Damenbetrieb die Wirtschaft nicht halten könne. Es wurden eine Reihe von Einzelfällen festgestellt, die sich zur Derösscntlichung nicht eignen. Straserschwaend skamen die zahlreichen Vorstrafen des Angeklagten in Betracht, der u. a. auch deshalb beitraft ist. weil er gelegentlich des Umzugs nach der Ermordung Aathenaus versucht hatte, die Menge in das Gerichtsgebäude zu Hetzen, in dem die Kuppeleiakten lagen. Strafmildernd wurde die psychische Minderwertigkeit des Angeklagten berücksichtigt.
Der Gefreite Otto Fr. und der Grenadier Willy 5r vom hiesigen Bataillon hatten sich wegen Bedrohung, Widerstands gegen die Staatsgewalt, Otto Fr. auch wegen Ungehorsams und Widersetzung, sowie Dornahme eines tätlichen Angriffs gegen einen militärischer, Vorgesetzten zu verantworten. Die beiden Angeklagten hatten sich am Himmelfahrtstage 1923 betrunken. Abends trieben sie sich auf dem Seltersweg herum. Durch höhnische Rufe wurden sie beleidigt. Hierdurch gereizt, belästigten sie das Publikum. Einer der beiden zog quch sein Seitengewehr. Wer von den beiden es war, konnte nicht festaestellt Werdern Deshalb konnten beide wegen dieses Verhaltens nur "wegen groben Unfugs bestraft werden, ©träfe: 2 Wochen Haft. Als die Polizei erschien, leisteten beide Angeklagte dieser Widerstand. Sie
ttmxsen «Ms die Polizeiwache vervracht, wo sie tiyr ungehöriges Verhalten fortsetzten Wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt erhielten bcide j e einen Monat Gefängnis. Auf Geldstrafe keimte nicht erkannt werden, da beide durch ihr Verhalten zugleich gegen eine militärische Dienstpflicht bei flößen hatten. Aus der Polizeiwache erschienen auf Anruf ein Feldwebel mit zwei Mann, um die beiden Angeklagten abzuhoien. Otto, Jc. kam dem mehrfachen Befehl, still zu sein und mitzugehen, nicht nach. Schließlich muhte der Feldwebel dazu schreiten, diesen Angeklagten zu fesseln. Hierbei widersetzte sich der Angeklagte. Wegen dieser militärischen Straftat, begangen gegen einen Vorgesetzten, wurde er zu vier M o na t e n G e f ä n g n i s verurteilt. Es wurde gegen ihn eine Gesamtstrafe von vier Monaten und zwei Wochen Gefängnis gebildet.
Gin anderer Fall gegen einen Düdinger Kaufmann gegen den wegen Preistreiberei in dec Berufungsinstanz verhandelt wurde, muhte vertagt werden um weitere Feststellungen zu treffen.
Gin weiterer Angeklagter, der wegen Forstfrevels vom Schössengericht Aidda freigesprochen war nntrbe auf die Bscufuna der Staatsanaxüt- schaf't zu fünf Mark Geldstrafe verurteilt, weil er an einem Leseholztag durch seine rochier Leseholz hat holen lassen, ohne im Besitz eines Lesehvlzscheines zu sein.
Schöffengericht.
Gieren, 20. März. Gin Soldat vom hi?» sigen Reichswehrregiment wurde wegen eigenmächtiger Llrlaubsüberschreitung zu drei Monaten Gefängnis verurteilt Als feine
Selecta Mea
Jurstjßrstenbery 12
Imperator 12
Ter'BatscharifPreis 15
Die Ratschari Krone 15
Aumpagnie tm üontmer tn Gera lag, erhielt et ein Telegramm: „Komme sofort. Vater im Sterben. Mutter." Trotzdem dieses Telegramm in Giehen aufgegeben war, während die Eltern in Limburg wohnen, erhielt er 3 Tage Urlaub, die nachträglich auf Rachsuchen um weitere 3 Tage verlängert wurden. Der Angekl. überschritt diesen Rachurlaub jedoch um nahezu 6 Tage. Nachträglich stellte sich heraus, daft der Vater zwar nieceitteidend, jedoch keineswegs lebensgefährlich erkrankt ist, und daft der Angekl. von den 6 Tagen Urlaub nur 2 bei seinen Eltern in Limburg, die 4 anderen dagegen bei kiner Braut in Giesten verbracht hat. Da das Regiment sich z. Zt. im mrbilen Zustand befindet, muhte die Tat als „im Felde" begangen angesehen und deshalb aus eine erhöhte Strafe erkannt werden, zumal der Angekl. auch schon eine ganze Reihe von Disziplinarstrafen erlitten hat.
Öm November 1922 wurde in einem Hause in der Bahnhof strafte dahier in der Mansarde und im ersten Stockwerk eingebrochen und in der elfteren eine Reihe von Kleidungsstücken, im letzteren dagegen eine 'Anzahl von Schmuckgegenständen gestohlen. Am Tage darauf wurde in Witten a. d. Ruhr ein Mann angehalten, der die gestohlenen Kleidungsstücke in feinem Besitz hatte. Ec behauptete, sie am Tage zuvor abends in Siegen von einem UnbGinnten gekauft zu haben. Da das Schöffengericht in Siegen diese Behauptung nicht für hinreichend widerlegt hielt, verurteilte es den Angell. wegen Hehlerei zu sechs Wochen Gefängnis. Heute steht nun derselbe Angekl. vor den Schranken des hiesigen Schöffengerichts, um sich wegen der beiden rbenerwähl.lten Diebstähle zu verantworten. Da
ZmaMlW W Mi Met LMWMWUllWkN Statt oaö Siels Gießen.
Sonntag, den 23. März, nachmittags 3 Uhr, findet eine
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im Lenz'schen Felsenkeller, Bietzen, statt.
Tages-Ordnung:
1. Ersatzwahl eines Vorstandsmitgliedes
3000rm. I. Hypothek nufniitnebenbetinnb» ivirtf uast (30 Morgens von Selbstgever Nofort au leiben acfurbt.Schr.Anaeb unter 018367 an den Gießener Klnzeiner.
Har morgen Samstag, den 32. MÄre 1924, findet in den Palaat - Lichtspielen ein Lichtbilder-Vortrag von Dr. Ernst Vatter (städt. Völker- Museum, Frankfurt a. M.) statt:
Tut auch amon sein Grab und seine Zeit Ein Geschichts- und Ku|turblld aus einer 3000 Jahre zurückliegenden Epoche- Prächtige Aufnahmen der sensationellen Funde, worüber alle Zeitungen der Welt berichten, mit ihrer weit- und kunstgeschichtlichen Bedeutung. Die dem Pharao für das Jenseits mitgegebenen Grabbeigaben, Streitwagen, Möbel, Kleider, Schmuck, Kasten mit gebratenem Geflügel und vieles andere, zusammen mit dem prunkvoll ausgestatteten Grabe (Mauern aus massivem Golde), liefern ein Bild von ungekannter Schönheit und künstlerischer Vollendung.
Vorverkauf: Zigarrenhaus Petersen. Preise: Mk. L—, 1.50 u. 2.—. Studenten haben auf Ausweis Preisermäßigung.
Verträge 6 und 8.10 Uhr.
Nur noch bis Sonntag:
Eddie Polo
in
Die geheimnisvollen Vier
1. Episode:
Das Geheimnis der Oelquellen. 6 Akte
Das Opfer der Blutrache
5 Akte.
Er n. die verräterische Btze
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16 Eichenftämme 3. Klasse 12,50 Festm.
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Eichen-u.Buchen-Nutzhotz- versteigerung int Butzbacher Aadtwald.
Donnerstag, den 27. März 1924 kommt in den Distrikten 3ipfen, Struh und Jungwald nachstehendes Nutzholz zur Bersteiger-
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Sleipner 5
Cypnienne 6
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Mercedes 8
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