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JkDauern über bte Freveltar <niÄ.2rus diesem Wege," so sagte er,tann unb barf nicht fort- gefahren werben, wenn nicht volllonrmene An­archie eintreten soll." Abgeorbneter Süßheirn beantragte bie Vertagung ber Sitzung.

Der Alterspräsident Jager hatte nach dem Stenogramm mir, in Wirklichkeit bem Abgeorb- neten von Pechmann bas Wort erteilt. Kaum begann von Pechmann zu sprechen, als sich die Portiere an bem Eingang des Saales auf ber linken, südlichen Seite, ber für bie Abgeordneten bestimmt ist, teilte und ein Mann, in einem Mantel ähnlich einem Ehauffeurrock, in großen, dröhnenden Schritten auf die Bänke der Sozial­demokraten zuschritt. eine rasche Wendung nach rechts machte, wie auf dem Exerzierplätze, und nun mit zwei wuchtigen Schritten direkt auf den Mini st er Auer losging. Ich dachte unwilltürlich trotz der Schnelle des Vor­gangs an die Riesenschritte imRheingold", so schwer und wuchtig waren sie. Er hielteinen Browning vor, legte ruhig einen Moment auf den Rand der Winistertribüne an die Spuren sind dort im grünen Tuche noch heute deutlich zu erkennen und schoß zweimal auf den dasitzenden Auer, der sich gerade erheben wollte, mit dem Rufe Lump"; die weiteren Worte des rasenden Menschen konnte ich, der ich unmittelbar in Entfernung von vier bis fünf Meter vom Täter der furchtbaren Szene bei­wohnte, nicht verstehen. Weitere Schüsse gab er auf die anderen Minister ab, die sich nach dem ersten Schüsse unter die Winisterbank gebückt hat­ten. Der letzte Schuh galt anscheinend dem dama­ligen Kultusminister Hohmann. Dann wandte sich der Täter dem Ausgang zu. Dort wollte ihm der wackere aktive Major 2 a h r e i s in die Arme fallen. Ein Schuh des Wüterichs streckte ihn nie­der. Das alles spielte sich in solcher Schnelligkeit ab, dah das ganze Haus zunächst wie e r st a r r t war. In dem Moment, in dem der Täter es war der Schankkellner und Metzger Alois Lindner, revolutionärer Arbeiterrat auf Auer schoß, begann von der südwestlichen Tribüne ein förmliches Schützenfeuer herunter auf die auseinander stiebenden Massen der Abgeordneten und Regierungskommissare. Ich sehe noch, wie Auer sich hintenüberlcgt und dann vom Stuhle herunterfällt. Als ich mich schließlich umsehe auch ich war wie gebannt von dem ganzen Vorgang, merke ich, daß ich vollkommen allein auf meinem Platze dastehe. Auf der Rech­ten und in der Mitte hatte alles den Saal flüch­tend verlassen. Es war höchste Zeit, dah ich selbst außer Schußbereich kam. Als ich als letzter nah rechts aus der Tür, die ins Lesezimmer führte, aus dem Saale eilte, gebückt, aber von oben ohne Deckung, sehe ich auf einem Absätze auf der äußer­sten Rechten den Abgeordneten Osel. krampfhaft die eine Hand auf das Herz brückend, mit ver­löschenden Zügen liegen. Ich konnte dem Aermsten nicht mehr helfen. Er war am Verscheiden. So­fort machte ich im Lesezimmer, wo sich ein auf­geregter Haufen von Abgeordne'-n befand, die Mitteilung, dah Osel offenbar beim Versuch, den Saal zu verlassen, getroffen worden sei und ster­bend in ber Rähe seines Platzes liege. Ich lief den Gang zum Sitzungssaal, laut nach einem Arzt rufend, entlang und begab mich sofort von neuem . auf der linken Seite, d. h. da, wo Lindner ein­getreten war, in den Sitzungssaal, wo man mit bem stark blutenden Auer beschäftigt war. Auch Minister 2 a f f 6 rief fortgesetzt vergebens nach einem Arzt. Major Jahreis lag in ber vollen t Länge anscheinend schon tot auf dem Boden links von der Winistertribüne. Osel trug man auf ber y andern Seite oben heraus. Lindner war ganz ge- ; mütlich und unverfolgt bie Treppe zu ben Zu­hörertribünen hinaufgegangen. Kein Mensch tat i h m etwas. Als ein bemokratischer Ab­geordneter ihn als ben Täter bezeichnete unb die Soldaten aufforderte, ihn zu verhaften, erklärte ßinbner:Ihr gehört zu uns, ihr tut mir nichts!" Die Soldaten erklärten darauf, dahsie bie ganze Geschichte nichts anginge. (!) Dem Auer sei ganz recht geschehen."

Ich hatte ben Eindruck unb habe noch heute bie feste Lieberzeugung, bie von sämtlichen Beam­ten des Landtags, bie als Zeugen vernommen wordm sind und von den meisten Abgeordneten geteilt wurde, deren Richtigkeit ja sogar von Mit­gliedern des revolutionären Arbeiterrats selbst zugestanden wurde, daß all das Furchtbare, das nur wegen des miserablen Schießens ber Revo­lutionshelden auf die wehrlosen Scharen ber Ab­geordneten so gut ausging es war ein wahres Wunder, dah nicht wenigstens ein Dutzend Ab­geordneter auf dem Platze blieben! auch ohne die Ermordung Eisners gekom­men wäre. Diese zweite Revolution wäre auch so gekommen, ja, sie war von langerHand vorbereitet. Es war eine revolutionäre Etappe in dem Kampfe um die politische Macht zwischen der gemäßigten und ber radikalen So­zialdemokratie bzw. den Kommunisten, die mit Raturnotwendigkeit kommen muhte. Weine An­nahme, daß auch ohne das Attentat des Grafen Arw der Angriff auf das Parlament unb seine Sprengung gekommen wäre, dah er von langes Hand vorbereitet war, wird gestützt durch bie oben hervoreehobene Tatsache der Vorbereitungen für diese Sitzung, die Besetzung bet Tribü­ne n d u r ch denrevolutionärenArbei- terrat, bie Entwaffnung der Abge­ordneten. bie rasche Wassenzuführung in dem angeblich streng auf Waffen durchsuchten Land­tagsgebäude usw. Der Haß gegen Auer war seit langem groß gezogen worden. Der 16. Februar hatte handgreiflich gezeigt, daß der Radikalismus in jedem Minister, der eine einigermaßen zuver­lässige Militärmacht für ben Staat schaffen wollte, seinen Todfeind sah. Der Hausverwalter ^Landtags, A 11 e n b e r g e r , der den besten Einblick in die Verhältnisse hatte, hat als Zeuge vor dem Schwurgericht erklärt, dah er ber festen Lieberzeugung sei, daß bie Soldatenwache nicht zum Schuhe, sondern zur Vernichtung des Landtags da war. Das Attentat auf Auer wäre nach den Aeuherungen der Soldaten auch geschehen, wenn Eisner nicht erschossen worden wäre. Daher die Vorräte von S)anbgtanateit und dergleichen auf bet Tribüne unb im Hause über­haupt.

Hessische Sparprämten.

(Eigener Bericht desGießener Anzeigers".)

Darmstadt, 17. Dez.

Heute vormittag fand im Rathaussaale zu Darmstadt die Verlosung de r Spar- prämien des Hess. Sparkassenver­bandes statt; es wohnten ihr die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden bei.

Justizrat Reh-Alsfeld, der Vorsitzende des Hessischen Sparkassen- und Giroverbandes, führte in seiner Begrüßungsansprache u. a. aus, daß der Hessische Verband in gewissem Sinne vorbildlich und bahnbrechend gewesen sei. Andere wären dem hessischen Verfahren gefolgt, doch sei dies nicht frei von Anfein­dungen gewesen. Aamentlich von den Ge­nossenschaften sei Kritik geübt worden, doch sei diese Kritik nicht sachlich gewesen. Zum Beweis für diese Behauptung verlas der Redner folgende Ausführungen aus Rr. 41 derBlätter für Genossenschaftswesen":Durch das geübte Verfahren setzt er (der Sparkassen­verband) sich dem berechttgten Vorwurf aus, daß er unter dem Vorwande, nur der Förde­rung des Sparsinns zu dienen, den Genossen­schaften, die nicht zu solchen Mitteln greifen, mit ungesetzlichen Mitteln Konkurrenz mache." Wir sind frei gewesen, so erklärte der Redner weiter, von der Verfolgung wirtschaftlicher Sonderinteressen; unser Motiv war, den Spürsinn zu fördern. Wir wollten das Geld nach den Instituten zurückfühcen, die sich im Geldverkehr bewährt haben. Wenn die öffentlichen Sparkassen erreichen, dah wieder Kapital angesammelt wird und, wenn sie so mithelfen, uns vom ausländischen Kapital frei zu machen, dann werden sie sich ein großes Verdienst erwerben, und sie dürfen darauf Hinweisen, daß sie werwolle Arbeit geleistet haben beim wirtschaftlichen Wiederaufbau des Vaterlandes.

Direktor Seipp von der Giro-Zenttale Darmstadt machte hierauf die nachstehenden Mitteilungen: Ursprünglich waren von dem Hessischen Sparkassen- und Girvverband 1007 Prämien ausgesetzt worden. Man ging davon aus, daß sich wohl kaum mehr als 20 000 Sparer die Anwartschaft aus eine Prämie er­werben würden, so daß jedem 20. Buch eine Prämie zufallen könnte. Der angestrebte, wer­bende Erfolg der Bemühungen hat jedoch die gehegten Erwartungen weil übertroffen. Richt weniger als 37782 Bücher wurden von den 34 öffentlichen Sparkassen in Hessen zur Prämienverlosung angemeldet. Der Vorstand des Hessischen Sparkassen- und Giro­verbandes beschloß deshalb, so viel Prämien zu je 20 Mk. freiwillig nachzuschießen, als notwendig waren, um jedem 20. Buch eine Prämie zu sichern. Die Zahl der Prä­mien wurde dementsprechend von 1007 auf 1906 erhöht. Die städttsche Sparkasse in Darmstadt konnte allein 7576 Bücher zur Prämienverlvsung anmelden. Sie steht damit an der Spitze der hessischen Spar­kassen. Welchen Einfluß die Spartätigkeit aus­geübt hat, läßt sich am besten aus der Zahl der neu ausgestellten Sparbücher erkennen. Bet sämtlichen hessischen Sparkassen wurden im ersten halben Jahr 8999, durchschnittlich im Monat demnach 1500 Sparbücher neu ausge­geben. Anfang Juli wurden die Sparprämien bekannt. Sofort setzte eine Steigerung der Spartättgkeit ein. An neuen Sparbüchern wur­den von jetzt ab ausgcgeben: im Juli 4468, im August 5414, in der ersten Hilste des Sep­tember 4293. in der zwetten Hllfte des Sep­tember 16 842( davon allein am 29. und 30. September 8709 Bücher), am 1. Oktober (Stich­tag) 4429. Im September und am 1. Oktober wurden demnach im ganzen 25 564 Sparkonten neu eingerichtet gegenüber nur 18 881 in den ersten 8 Monaten des Jahres zusammen. Allein die drei letztgenannten Tage (29. und 30. September und 1. Oktober) brachten einen Zugang von 13 138 Konten, womit die Zahl der neuen Bücher des ersten halben Jahres, die nur 8999 betrug, wesentlich überschritten wurde. Selbstverständlich prägt sich dieser starke Erfolg auch in der Gesamtsumme der Spareinlagen aus. Stellte sich diese Ende Ja­nuar dS. IS. nur noch auf 350 000 Mk., so waren Ende Oktober wiederum rund 1 0 M i l - Honen Mark erreicht. Die Bestände auf den Scheck-Aeberweisungskvnten sind in dieser Summe nicht einbegriffen. In dem stettg wach­senden Zugang von Spargeldern drückt sich das allmählich wiederkehrende Vertrauen nach der großen Enttäuschung der JnflattonSzeit aus. Sparen ist aber auch der einzige Weg für einen Wiederaufstieg. Denn heute noch gilt das Wort Benjamin Franllins, das dieser seinerzett an das amerikanische Volk richtete: Wer Euch sagt, dah Ihr anders reich werden könnt, als durch Arbett und Sparsamkeit, der betrügt Euch, der ist ein Schurke."

Hierauf wurde die Verlosung der Prä­mien vorgenommen. Gestern hatte bereits eine Art Vorderlosung stattgefunden, in der die Gewinne auf die einzelnen Sparkassen vertellt wurden. In dem heuttgen Berlosungsverfahren, das viele Stunden in Anspruch nahm, wurde die Höhe der Gewinne ermittelt. Die Ver­losung geschah in Gegenwart eines Staats- kommissars, und es ist selbstverständlich, daß alles ordnungsmäßig dabei zugeht. Es wer­den die nachstehenden Gewinne vertellt: eine

Prämie Ki 2000 Goldmark, 2 Prämien zu je 1000 Mk., 4 Prämien zu je 500 Mk 100 Prä­mien zu je 100 Mk., 900 Prämien zu je 40 Mark. Im ganzen werden Gewinne im Betrage von 52000 Goldmark verteilt. Anspruch auf Berücksichtigung bei der Verlosung haben alle Sparer, deren Min­destguthaben am 1. Oktober 1924 50 Gold­mark und am 1. Dezember 1924 80 Goldmark betrug. Die Spareinlagen werden, wie alle übrigen Einlagen, verzinst. Vor Wechnachten nächsten Jahres wird wieder eine Verteilung von Sparprämien stattfinden.

Weihnachts-Büchertisch.

' Wolfgang Götz ist auf den amüsanten Gedanken gekommen, Rapoleon, den Verbannten auf St. Helena, bei seinen britifchen Kerkermei­stern um Gefährtinnen für feine Schicksalsgenossen bitten zu lassen. Das Bittgesuch trifft den zu­ständigen Lord in trautem Tete-a-tete mit einer charmanten Freundin, die es befürwortet unb selbst nach St. Helena aufbricht, um mit drei an­deren Dämchen dem einsamen Korsen unb seinen Freunden Gesellschaft zu leisten. Was sich dann dort auf bem Felsenriff im Atlantik ereignet, er­zählt ber Dichter in dem RomanD i e Reise i n s B l a u e" nicht ohne Witz unb Grazie. Ried- liche Aguarelle zeichnete dazu 3. Frehberg-Glei- stein. (Hyperion-Derlag, München.) 1104

* Das Flammenhaus. Roman von Lob. K u r p i u n. In Halbleinen gebunben 4,50 Mk. In Ganzleinen gebunden 5 Wk. (Deutsche Ver­lags-Anstalt, Stuttgart.) Mit diesem neuen Roman kehrt Robert Kurpiun, der Ostpreutze, von dem bisherigen Schauplatz seiner Werke in Ober­schlesien in seine Heimat zurück. In einen Kreis scharf gesehener unb mit liebevoller Sorgfalt cha­rakterisierter Kleinstädter, deren Leben zwischen strenger Pflichterfüllung unb heiterem Genuß ge­ruhsam dahinfließt, stellt ber Erzähler ein herbes Wannesschicksal, in bem Schuld unb seltsamer Zu­fall sich zu tragischem Verhängnis verketten. DaS ostpreuhische Seengebiet gibt den Hintergrund da­für ab. Kurpiun zeigt sich auch als Könner auf dem Gebiet zartester Landschaftsschilderung. 1559

D i e Leute aus bem Dreisatale. Von Gustav S ch r ö e r. Ein Roman in 3 Teilen. 368 Seiten. Preis 3,60 Mk., geb. 5 Mk. (Verlag von Quelle & Weyer in Leipzig.) Aus bem Buche steigt die Wunberblume des deutschen Ge­müts empor, die Reife deutschen Geistes wie die ganze Ehrlichkeit, Offenheit und Tiefgründigkeit des wirklichen deutschen Vollscharakters. Warm, rein und klar ist der Grundton, auf den Schröers Werk gestimmt ist, aber daneben erklingen noch allerlei rätselvolle Weisen von Erdenleid und Menschenfreud' und geheimnisvolle Akkorde von ewigem Wesen und irdischer Llnvolllommenheit, die alle zusammen sich zu jenem brausenden Le­benslied steigern, das Menschenschicksal heißt. Es sind große und gute Gedanken, die in dem Buche von einer Selle zur andern gehen. Schröers Buch ist ein Dichterwerk, bas vom Ersten bis zum Letzten gefangennimmt unb zu ben wenigen aus­erwählten gehört, die uns zum wertvollen Freunbe werben. 1504

* Alexanber ber Große unb bas Weltgriechentum. Don Geheimen Regie- rungsrat Prof. Dr. Th. Dirt. (Seinen 12 Mk. Quelle & Weher in Leipzig.) Dirts Kulturgeschich­ten der antiken Welt gehören längst zu ben klassischen Büchern. Dirts blühende, farbige unb lebendige Schilderungskunst findet in bem neuen Werk so recht ihren Stoff. Ist doch ben Lieber­menschen Alexander in seinen Llrsachen zu ver­stehen unb in seinen Wirkungen zu würdigen, so recht eine feiner Darstellungskunst fongeniale Auf­gabe. Persönliches Heldentum, Zauber ber orien­talischen Welt, die Entwicklung ber Wissenschaft und Kunst sind hier zu einem wunderbaren Ge­samtbild verschmolzen. Dirt gibt uns ein glän­zendes Bild ber Kultur ber nachalexandrinischen Zeit. Wir lernen das Weltgriechentum unb fein Geistesleben in all seinen Zweigen keimen. Er führt uns durch die hellenistischen Städte des Ostens, wir sehen das Getriebe im Museum in Alexandria, besuchen die Stätten ber großen hellenistischen Kunst an ben Höfen ber Diadochen und erleben allmählich jene geistige Llmstellung, die bas Christentum vorbereitete, das Eindringen der persischen Lehre Zoroastus, bie Sehnsucht nach einer Weltreligion. 1391

' Deutsche Erforschung Osttibets. Dr. Wilhelm F i l ch n c r, ber erste deutsch: Tibet- forscher, läßt soeben ein neuen Buch:Quer durch Ostt b t" (mit 24 D ldertef ln, mehreren Skizzen im Text unb 2 ©teinbrueftarten. E. S. Mittler & Sohn, Berlin SW 68) erscheinen, in bem er seine Erped tion zur Erforschung deS OberloufcS deS Hoangho unb bam.t des größten unbekannten Teiles Z r tr l-As ns überg upl sch ldert. Flott und lebendig erzählt er von den gewaltigen Echwierigkellen, die Ratur unb Klima Tibets, rcl giös fonat scher Europäerhah der Bewohner und die Feigheit und Faulhüt der chinesischen Re seb^glcller seiner Expedition entgegensetzten. Das Buch stellt sich ebenbürtig an bie Seite ber berühmten Bücher Sven Heb ns: ji es überbietet sie noch in ber Sch lderung von G f ehren, Schwie­rigkellen und Abent u rn und muß um so mehr Packen, da hier ein deutscher Re sender Beweise einer unverwüstlichen Ausdauer und e.nes helden­haften Mutes g bL Der Leser findet eine Be­schreibung der durchquertm Gebiete, er bekommt einen Einblick in ben Gang ber Expedition unb lernt die wicht gsten Ereign sse kennen. Die Dar­stellung ist so reich art persönlichen Erlebnissen, so dicht durchwoben mit scherzh islen und ernsten QDbcnteuem, bah man bem Forscher näher und näher kommt, mit ihm vertraut wirb und nur ungern das ausgezeichnete Buch aus ber Hand legt. 1552

* Wilhelm v. ScholzDie Häuser", Gedichte. (Wolter Hädecke, *3erlag, Stuttgart, geb. 1,20, Ganzleinen 1,60. Halbleder 2,83 Mk.) Dor einigen Monaten schrieb Ernst ß.ffauer ein­mal über bie Lyrik Wilhelm v. Scholz:ihn es Har herauszusagen: Scholz hat feit 25 Jahren Gedichte hervvrgebrächt, welche die Moderne, die

Lyrik seit Littencron ebenso überdauern uxtüc#, wie die Lyrik Mörikes oder der Droste die iHv« Zeitgenossen". Diese Gedichte sind in ihrer Art beinahe unvergleichlich. 1364

Eine Folge von interessanten photographi­schen Werken eröffnet der Tüblltger Verlags Alexander Fischer.Sübbeutfchlanb von oben" soll in Aufnahmen vom Flugzeug oor* geführt werden. Der erste Band behandelt Württemberg unb Hohenzollem. Es ist vielerlei zu sehen aus diesen ausgezeichnet reproduzierten Aufnahmen, die Fällung der Erdoberfläche, die Städtearchitettur und auch der Aesthet kommt mit künstlerisch wirkungsvoll getroffenen Bildern voll­auf auf seine Rechnung. Eine glückliche Idee, bie bem rührigen Verlag viele neue Freunbe werben wird. 1399

Ein reizendesRätsel-Büchlein" hat Wilhelm Reumann für den Drei-Masken-Derlag in München zusammengestellt, das auch den an­spruchvollsten Rätselonkel in seiner launig-humor­vollen Art und ber geschmackvollen' Ausstattung voll befriedigen wird. 1483

Rätsel-Ecke.

Zahlen-Rätfel Nr. 6.

1. 1, 2. 3, 4. 5. 6, 7, 8, 9, 2, 5.

2. 5, 10. 2, 11, 5, 7,

3. 12, 11. 13, 14. 15, 14, 16, 17. 2. 18, 8,

4. 6, 5, 17. 12. 11. 12.

5. 14, 17, 2, 13. 14. 17, 5, 19, 15.

6. 3. 12, 11. 11. 12, 18.

7. 3. 2. 19, 4,

8. 13. 12, 15, 18, 12. 17, 2.

9. 5, 15. 15, 12. 17. 16, 17. 19, 12, 11.

10. 7, 8. 5, 17. 19. 17. 16,

11. 8. 19. 15, 12.

12. 20, 2, 17, 3. 12, 21. 2, 17, 13. 5, 12. 11,

Die einzelnen Zahlen sind durch Buchstaben! zu ersehen, wobei sich bie einzelnen Zahlen immer auf den gleichen Buchstaben beziehen. Die ent­stehen ben Worte haben folgende Bedeutung; 1. Hafen in Südafrika, 2. Stadt in Kroatien, 3. Raturwissenschaftlicher Beruf, 4. Mythologi­sches Wesen. 5. Art von Gesängen. 6. Holländi­scher Schriftsteller. 7. Stadt in Franken, 8. Farben- Svrte, 9. Pflanze, 10. Beruf, 11. englischer Schrifd» steiler, 12. Landschaft in Schweden.

Silben-Rätsel Nr. 7.

ä be bet e em ge lach lau tent ma nami ne nei gut ra rei spel te ter ti t>a vil toit

Aus vorstehenden 23 Silben bilde man 9 Worte, die folgende Bedeutung haben: 1. Stadt in Kärnten. 2. Weiblicher Personenname. 3. Werk­zeug. 4. Asiatisches Land. 5. Apfelsorte. 6. An­dere Bezeichnung für Entschädigung. 7. Ratur- erscheinung. 8. Mathematische Fläche. 9. Stadt in Schlesien.

Sind die Worte richtig gebildet, so ergeben die Anfangs- und Endbuchstaben, beidemal von vorn nach hinten gelesen, ein Zitat von Richard Wagner aus bem Rheingold.

Ordnungs-Rätsel.

Eine große Famille begeht ben 100. Geburts­tag bes Familienoberhauptes. Es soll erraten werden, wann dieses sellene Fest ftatifinbet Das geschieht, wenn man bie einzelnen Städte, auÄ denen bie Kinder und Kindeskinber zu ber Feier herbeigeeilt sinb, in eine anbere Reihenfolge bringt unb bann die Anfangsbuchstaben anein- anberfügt

Arolsen, Chemnitz, Eisenach, Erlangen, Hil­desheim. Husum, Itzehoe, Raumburg, Diedersed- litz, Torgau. Wittenberg.

Kapselrätsel.

1. Es fragt sich, wessen Schuld es sei.

2. ... dann borgt er, bis er Lohn erhält.

3. So konnte er bie Tat auf biefe Weise banfenj 4. Mein Gott, wie soll das Herzleid enden.

5. Wanbern, ach Wanbern, bu meine Lust.

6. Ich esse alles, nur Sirup, Salat unb Zwiebel nicht.

7. Die im Frieden ausgewandert, kehrten nun zurück . . .

In jedem Satz ist der Äame einer Stadt versteckt. Die Anfangsbuchstaben dieser Stäbte- namen nennen einen Sport.

Auslösungen.

Silbenrätsel Rr. 6 aus Ar. 294.

Barel, Elba, Regiment, Saloniki, Teleskop. Anna, Aumismatik, Dreyse, Ingolstadt, Sokrates, Trave, Dampfbetrieb, Ananas.

Derstand ist das beste Kapital.

Zahlenrätsel Ar. 5 ans Ar. 294.

1. Shylock, 2. Lieberschuhe, 3. Ericsson. 4. Sku- tari, 5. Sittingbourne, 6. Enüwetok, 7. Rüppell, 8. Donati, 9. Jstväonen, 10. Epping, 11. Gude, 12. Lauwerze. 13. Oncken.

Süßer die Glocken ...

Lauschrätsel.

Asche, Lamm, Borke, Esel, Rind, Taube, Butter, Alster, Saul, Saum, Echse, Rost, Meter. Angel, (Horb, Rerz.

Albert Dassermann.

Desuchskartenrätsel.

Elektromonteur.

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STUCK LI KORE