JkDauern über bte Freveltar <niÄ. „2rus diesem Wege," so sagte er, „tann unb barf nicht fort- gefahren werben, wenn nicht volllonrmene Anarchie eintreten soll." Abgeorbneter Süßheirn beantragte bie Vertagung ber Sitzung.
Der Alterspräsident Jager hatte nach dem Stenogramm mir, in Wirklichkeit bem Abgeorb- neten von Pechmann bas Wort erteilt. Kaum begann von Pechmann zu sprechen, als sich die Portiere an bem Eingang des Saales auf ber linken, südlichen Seite, ber für bie Abgeordneten bestimmt ist, teilte und ein Mann, in einem Mantel ähnlich einem Ehauffeurrock, in großen, dröhnenden Schritten auf die Bänke der Sozialdemokraten zuschritt. eine rasche Wendung nach rechts machte, wie auf dem Exerzierplätze, und nun mit zwei wuchtigen Schritten — direkt auf den Mini st er Auer losging. Ich dachte unwilltürlich trotz der Schnelle des Vorgangs an die Riesenschritte im „Rheingold", so schwer und wuchtig waren sie. Er hielteinen Browning vor, legte ruhig einen Moment auf den Rand der Winistertribüne an — die Spuren sind dort im grünen Tuche noch heute deutlich zu erkennen — und schoß zweimal auf den dasitzenden Auer, der sich gerade erheben wollte, mit dem Rufe Lump"; die weiteren Worte des rasenden Menschen konnte ich, der ich unmittelbar in Entfernung von vier bis fünf Meter vom Täter der furchtbaren Szene beiwohnte, nicht verstehen. Weitere Schüsse gab er auf die anderen Minister ab, die sich nach dem ersten Schüsse unter die Winisterbank gebückt hatten. Der letzte Schuh galt anscheinend dem damaligen Kultusminister Hohmann. Dann wandte sich der Täter dem Ausgang zu. Dort wollte ihm der wackere aktive Major 2 a h r e i s in die Arme fallen. Ein Schuh des Wüterichs streckte ihn nieder. Das alles spielte sich in solcher Schnelligkeit ab, dah das ganze Haus zunächst wie e r st a r r t war. In dem Moment, in dem der Täter — es war der Schankkellner und Metzger Alois Lindner, revolutionärer Arbeiterrat — auf Auer schoß, begann von der südwestlichen Tribüne ein förmliches Schützenfeuer herunter auf die auseinander stiebenden Massen der Abgeordneten und Regierungskommissare. Ich sehe noch, wie Auer sich hintenüberlcgt und dann vom Stuhle herunterfällt. Als ich mich schließlich umsehe — auch ich war wie gebannt von dem ganzen Vorgang —, merke ich, daß ich vollkommen allein auf meinem Platze dastehe. Auf der Rechten und in der Mitte hatte alles den Saal flüchtend verlassen. Es war höchste Zeit, dah ich selbst außer Schußbereich kam. Als ich als letzter nah rechts aus der Tür, die ins Lesezimmer führte, aus dem Saale eilte, gebückt, aber von oben ohne Deckung, sehe ich auf einem Absätze auf der äußersten Rechten den Abgeordneten Osel. krampfhaft die eine Hand auf das Herz brückend, mit verlöschenden Zügen liegen. Ich konnte dem Aermsten nicht mehr helfen. Er war am Verscheiden. Sofort machte ich im Lesezimmer, wo sich ein aufgeregter Haufen von Abgeordne'-n befand, die Mitteilung, dah Osel offenbar beim Versuch, den Saal zu verlassen, getroffen worden sei und sterbend in ber Rähe seines Platzes liege. Ich lief den Gang zum Sitzungssaal, laut nach einem Arzt rufend, entlang und begab mich sofort von neuem . auf der linken Seite, d. h. da, wo Lindner eingetreten war, in den Sitzungssaal, wo man mit bem stark blutenden Auer beschäftigt war. Auch Minister 2 a f f 6 rief fortgesetzt vergebens nach einem Arzt. Major Jahreis lag in ber vollen t Länge anscheinend schon tot auf dem Boden links von der Winistertribüne. Osel trug man auf ber y andern Seite oben heraus. Lindner war ganz ge- ; mütlich und unverfolgt bie Treppe zu ben Zuhörertribünen hinaufgegangen. Kein Mensch tat i h m etwas. Als ein bemokratischer Abgeordneter ihn als ben Täter bezeichnete unb die Soldaten aufforderte, ihn zu verhaften, erklärte ßinbner: „Ihr gehört zu uns, ihr tut mir nichts!" Die Soldaten erklärten darauf, dah „sie bie ganze Geschichte nichts anginge. (!) Dem Auer sei ganz recht geschehen."
Ich hatte ben Eindruck unb habe noch heute bie feste Lieberzeugung, bie von sämtlichen Beamten des Landtags, bie als Zeugen vernommen wordm sind und von den meisten Abgeordneten geteilt wurde, deren Richtigkeit ja sogar von Mitgliedern des revolutionären Arbeiterrats selbst zugestanden wurde, daß all das Furchtbare, das nur wegen des miserablen Schießens ber Revolutionshelden auf die wehrlosen Scharen ber Abgeordneten so gut ausging — es war ein wahres Wunder, dah nicht wenigstens ein Dutzend Abgeordneter auf dem Platze blieben! — auch ohne die Ermordung Eisners gekommen wäre. Diese zweite Revolution wäre auch so gekommen, — ja, sie war von langerHand vorbereitet. Es war eine revolutionäre Etappe in dem Kampfe um die politische Macht zwischen der gemäßigten und ber radikalen Sozialdemokratie bzw. den Kommunisten, die mit Raturnotwendigkeit kommen muhte. Weine Annahme, daß auch ohne das Attentat des Grafen Arw der Angriff auf das Parlament unb seine Sprengung gekommen wäre, dah er von langes Hand vorbereitet war, wird gestützt durch bie oben hervoreehobene Tatsache der Vorbereitungen für diese Sitzung, die Besetzung bet Tribüne n d u r ch denrevolutionärenArbei- terrat, bie Entwaffnung der Abgeordneten. bie rasche Wassenzuführung in dem angeblich streng auf Waffen durchsuchten Landtagsgebäude usw. Der Haß gegen Auer war seit langem groß gezogen worden. Der 16. Februar hatte handgreiflich gezeigt, daß der Radikalismus in jedem Minister, der eine einigermaßen zuverlässige Militärmacht für ben Staat schaffen wollte, seinen Todfeind sah. Der Hausverwalter ^Landtags, A 11 e n b e r g e r , der den besten Einblick in die Verhältnisse hatte, hat als Zeuge vor dem Schwurgericht erklärt, dah er ber festen Lieberzeugung sei, daß bie Soldatenwache nicht zum Schuhe, sondern zur Vernichtung des Landtags da war. Das Attentat auf Auer wäre nach den Aeuherungen der Soldaten auch geschehen, wenn Eisner nicht erschossen worden wäre. Daher die Vorräte von S)anbgtanateit und dergleichen auf bet Tribüne unb im Hause überhaupt.
Hessische Sparprämten.
(Eigener Bericht des „Gießener Anzeigers".)
Darmstadt, 17. Dez.
Heute vormittag fand im Rathaussaale zu Darmstadt die Verlosung de r Spar- prämien des Hess. Sparkassenverbandes statt; es wohnten ihr die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden bei.
Justizrat Reh-Alsfeld, der Vorsitzende des Hessischen Sparkassen- und Giroverbandes, führte in seiner Begrüßungsansprache u. a. aus, daß der Hessische Verband in gewissem Sinne vorbildlich und bahnbrechend gewesen sei. Andere wären dem hessischen Verfahren gefolgt, doch sei dies nicht frei von Anfeindungen gewesen. Aamentlich von den Genossenschaften sei Kritik geübt worden, doch sei diese Kritik nicht sachlich gewesen. Zum Beweis für diese Behauptung verlas der Redner folgende Ausführungen aus Rr. 41 der „Blätter für Genossenschaftswesen": „Durch das geübte Verfahren setzt er (der Sparkassenverband) sich dem berechttgten Vorwurf aus, daß er unter dem Vorwande, nur der Förderung des Sparsinns zu dienen, den Genossenschaften, die nicht zu solchen Mitteln greifen, mit ungesetzlichen Mitteln Konkurrenz mache." Wir sind frei gewesen, so erklärte der Redner weiter, von der Verfolgung wirtschaftlicher Sonderinteressen; unser Motiv war, den Spürsinn zu fördern. Wir wollten das Geld nach den Instituten zurückfühcen, die sich im Geldverkehr bewährt haben. Wenn die öffentlichen Sparkassen erreichen, dah wieder Kapital angesammelt wird und, wenn sie so mithelfen, uns vom ausländischen Kapital frei zu machen, dann werden sie sich ein großes Verdienst erwerben, und sie dürfen darauf Hinweisen, daß sie werwolle Arbeit geleistet haben beim wirtschaftlichen Wiederaufbau des Vaterlandes.
Direktor Seipp von der Giro-Zenttale Darmstadt machte hierauf die nachstehenden Mitteilungen: Ursprünglich waren von dem Hessischen Sparkassen- und Girvverband 1007 Prämien ausgesetzt worden. Man ging davon aus, daß sich wohl kaum mehr als 20 000 Sparer die Anwartschaft aus eine Prämie erwerben würden, so daß jedem 20. Buch eine Prämie zufallen könnte. Der angestrebte, werbende Erfolg der Bemühungen hat jedoch die gehegten Erwartungen weil übertroffen. Richt weniger als 37782 Bücher wurden von den 34 öffentlichen Sparkassen in Hessen zur Prämienverlosung angemeldet. Der Vorstand des Hessischen Sparkassen- und Giroverbandes beschloß deshalb, so viel Prämien zu je 20 Mk. freiwillig nachzuschießen, als notwendig waren, um jedem 20. Buch eine Prämie zu sichern. Die Zahl der Prämien wurde dementsprechend von 1007 auf 1906 erhöht. Die städttsche Sparkasse in Darmstadt konnte allein 7576 Bücher zur Prämienverlvsung anmelden. Sie steht damit an der Spitze der hessischen Sparkassen. Welchen Einfluß die Spartätigkeit ausgeübt hat, läßt sich am besten aus der Zahl der neu ausgestellten Sparbücher erkennen. Bet sämtlichen hessischen Sparkassen wurden im ersten halben Jahr 8999, durchschnittlich im Monat demnach 1500 Sparbücher neu ausgegeben. Anfang Juli wurden die Sparprämien bekannt. Sofort setzte eine Steigerung der Spartättgkeit ein. An neuen Sparbüchern wurden von jetzt ab ausgcgeben: im Juli 4468, im August 5414, in der ersten Hilste des September 4293. in der zwetten Hllfte des September 16 842( davon allein am 29. und 30. September 8709 Bücher), am 1. Oktober (Stichtag) 4429. Im September und am 1. Oktober wurden demnach im ganzen 25 564 Sparkonten neu eingerichtet — gegenüber nur 18 881 in den ersten 8 Monaten des Jahres zusammen. Allein die drei letztgenannten Tage (29. und 30. September und 1. Oktober) brachten einen Zugang von 13 138 Konten, womit die Zahl der neuen Bücher des ersten halben Jahres, die nur 8999 betrug, wesentlich überschritten wurde. Selbstverständlich prägt sich dieser starke Erfolg auch in der Gesamtsumme der Spareinlagen aus. Stellte sich diese Ende Januar dS. IS. nur noch auf 350 000 Mk., so waren Ende Oktober wiederum rund 1 0 M i l - Honen Mark erreicht. Die Bestände auf den Scheck-Aeberweisungskvnten sind in dieser Summe nicht einbegriffen. In dem stettg wachsenden Zugang von Spargeldern drückt sich das allmählich wiederkehrende Vertrauen nach der großen Enttäuschung der JnflattonSzeit aus. Sparen ist aber auch der einzige Weg für einen Wiederaufstieg. Denn heute noch gilt das Wort Benjamin Franllins, das dieser seinerzett an das amerikanische Volk richtete: „Wer Euch sagt, dah Ihr anders reich werden könnt, als durch Arbett und Sparsamkeit, der betrügt Euch, der ist ein Schurke."
Hierauf wurde die Verlosung der Prämien vorgenommen. Gestern hatte bereits eine Art Vorderlosung stattgefunden, in der die Gewinne auf die einzelnen Sparkassen vertellt wurden. In dem heuttgen Berlosungsverfahren, das viele Stunden in Anspruch nahm, wurde die Höhe der Gewinne ermittelt. Die Verlosung geschah in Gegenwart eines Staats- kommissars, und es ist selbstverständlich, daß alles ordnungsmäßig dabei zugeht. Es werden die nachstehenden Gewinne vertellt: eine
Prämie Ki 2000 Goldmark, 2 Prämien zu je 1000 Mk., 4 Prämien zu je 500 Mk„ 100 Prämien zu je 100 Mk., 900 Prämien zu je 40 Mark. Im ganzen werden Gewinne im Betrage von 52000 Goldmark verteilt. Anspruch auf Berücksichtigung bei der Verlosung haben alle Sparer, deren Mindestguthaben am 1. Oktober 1924 50 Goldmark und am 1. Dezember 1924 80 Goldmark betrug. Die Spareinlagen werden, wie alle übrigen Einlagen, verzinst. Vor Wechnachten nächsten Jahres wird wieder eine Verteilung von Sparprämien stattfinden.
Weihnachts-Büchertisch.
' Wolfgang Götz ist auf den amüsanten Gedanken gekommen, Rapoleon, den Verbannten auf St. Helena, bei seinen britifchen Kerkermeistern um Gefährtinnen für feine Schicksalsgenossen bitten zu lassen. Das Bittgesuch trifft den zuständigen Lord in trautem Tete-a-tete mit einer charmanten Freundin, die es befürwortet unb selbst nach St. Helena aufbricht, um mit drei anderen Dämchen dem einsamen Korsen unb seinen Freunden Gesellschaft zu leisten. Was sich dann dort auf bem Felsenriff im Atlantik ereignet, erzählt ber Dichter in dem Roman „D i e Reise i n s B l a u e" nicht ohne Witz unb Grazie. Ried- liche Aguarelle zeichnete dazu 3. Frehberg-Glei- stein. (Hyperion-Derlag, München.) 1104
* Das Flammenhaus. Roman von Lob. K u r p i u n. In Halbleinen gebunben 4,50 Mk. In Ganzleinen gebunden 5 Wk. (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart.) — Mit diesem neuen Roman kehrt Robert Kurpiun, der Ostpreutze, von dem bisherigen Schauplatz seiner Werke in Oberschlesien in seine Heimat zurück. In einen Kreis scharf gesehener unb mit liebevoller Sorgfalt charakterisierter Kleinstädter, deren Leben zwischen strenger Pflichterfüllung unb heiterem Genuß geruhsam dahinfließt, stellt ber Erzähler ein herbes Wannesschicksal, in bem Schuld unb seltsamer Zufall sich zu tragischem Verhängnis verketten. DaS ostpreuhische Seengebiet gibt den Hintergrund dafür ab. Kurpiun zeigt sich auch als Könner auf dem Gebiet zartester Landschaftsschilderung. 1559
• D i e Leute aus bem Dreisatale. Von Gustav S ch r ö e r. Ein Roman in 3 Teilen. 368 Seiten. Preis 3,60 Mk., geb. 5 Mk. (Verlag von Quelle & Weyer in Leipzig.) — Aus bem Buche steigt die Wunberblume des deutschen Gemüts empor, die Reife deutschen Geistes wie die ganze Ehrlichkeit, Offenheit und Tiefgründigkeit des wirklichen deutschen Vollscharakters. Warm, rein und klar ist der Grundton, auf den Schröers Werk gestimmt ist, aber daneben erklingen noch allerlei rätselvolle Weisen von Erdenleid und Menschenfreud' und geheimnisvolle Akkorde von ewigem Wesen und irdischer Llnvolllommenheit, die alle zusammen sich zu jenem brausenden Lebenslied steigern, das Menschenschicksal heißt. Es sind große und gute Gedanken, die in dem Buche von einer Selle zur andern gehen. Schröers Buch ist ein Dichterwerk, bas vom Ersten bis zum Letzten gefangennimmt unb zu ben wenigen auserwählten gehört, die uns zum wertvollen Freunbe werben. 1504
* Alexanber ber Große unb bas Weltgriechentum. Don Geheimen Regie- rungsrat Prof. Dr. Th. Dirt. (Seinen 12 Mk. Quelle & Weher in Leipzig.) Dirts Kulturgeschichten der antiken Welt gehören längst zu ben klassischen Büchern. Dirts blühende, farbige unb lebendige Schilderungskunst findet in bem neuen Werk so recht ihren Stoff. Ist doch ben Liebermenschen Alexander in seinen Llrsachen zu verstehen unb in seinen Wirkungen zu würdigen, so recht eine feiner Darstellungskunst fongeniale Aufgabe. Persönliches Heldentum, Zauber ber orientalischen Welt, die Entwicklung ber Wissenschaft und Kunst sind hier zu einem wunderbaren Gesamtbild verschmolzen. Dirt gibt uns ein glänzendes Bild ber Kultur ber nachalexandrinischen Zeit. Wir lernen das Weltgriechentum unb fein Geistesleben in all seinen Zweigen keimen. Er führt uns durch die hellenistischen Städte des Ostens, wir sehen das Getriebe im Museum in Alexandria, besuchen die Stätten ber großen hellenistischen Kunst an ben Höfen ber Diadochen und erleben allmählich jene geistige Llmstellung, die bas Christentum vorbereitete, das Eindringen der persischen Lehre Zoroastus, bie Sehnsucht nach einer Weltreligion. 1391
' Deutsche Erforschung Osttibets. Dr. Wilhelm F i l ch n c r, ber erste deutsch: Tibet- forscher, läßt soeben ein neuen Buch: „Quer durch Ostt b t" (mit 24 D ldertef ln, mehreren Skizzen im Text unb 2 ©teinbrueftarten. E. S. Mittler & Sohn, Berlin SW 68) erscheinen, in bem er seine Erped tion zur Erforschung deS OberloufcS deS Hoangho unb bam.t des größten unbekannten Teiles Z r tr l-As ns überg upl sch ldert. Flott und lebendig erzählt er von den gewaltigen Echwierigkellen, die Ratur unb Klima Tibets, rcl giös fonat scher Europäerhah der Bewohner und die Feigheit und Faulhüt der chinesischen Re seb^glcller seiner Expedition entgegensetzten. Das Buch stellt sich ebenbürtig an bie Seite ber berühmten Bücher Sven Heb ns: ji es überbietet sie noch in ber Sch lderung von G f ehren, Schwierigkellen und Abent u rn und muß um so mehr Packen, da hier ein deutscher Re sender Beweise einer unverwüstlichen Ausdauer und e.nes heldenhaften Mutes g bL Der Leser findet eine Beschreibung der durchquertm Gebiete, er bekommt einen Einblick in ben Gang ber Expedition unb lernt die wicht gsten Ereign sse kennen. Die Darstellung ist so reich art persönlichen Erlebnissen, so dicht durchwoben mit scherzh islen und ernsten QDbcnteuem, bah man bem Forscher näher und näher kommt, mit ihm vertraut wirb und nur ungern das ausgezeichnete Buch aus ber Hand legt. 1552
* Wilhelm v. Scholz „Die Häuser", Gedichte. (Wolter Hädecke, *3erlag, Stuttgart, geb. 1,20, Ganzleinen 1,60. Halbleder 2,83 Mk.) Dor einigen Monaten schrieb Ernst ß.ffauer einmal über bie Lyrik Wilhelm v. Scholz: „ihn es Har herauszusagen: Scholz hat feit 25 Jahren Gedichte hervvrgebrächt, welche die Moderne, die
Lyrik seit Littencron ebenso überdauern uxtüc#, wie die Lyrik Mörikes oder der Droste die iHv« Zeitgenossen". Diese Gedichte sind in ihrer Art beinahe unvergleichlich. 1364
— Eine Folge von interessanten photographischen Werken eröffnet der Tüblltger Verlags Alexander Fischer. „Sübbeutfchlanb von oben" soll in Aufnahmen vom Flugzeug oor* geführt werden. Der erste Band behandelt Württemberg unb Hohenzollem. Es ist vielerlei zu sehen aus diesen ausgezeichnet reproduzierten Aufnahmen, die Fällung der Erdoberfläche, die Städtearchitettur und auch der Aesthet kommt mit künstlerisch wirkungsvoll getroffenen Bildern vollauf auf seine Rechnung. Eine glückliche Idee, bie bem rührigen Verlag viele neue Freunbe werben wird. 1399
• Ein reizendes „Rätsel-Büchlein" hat Wilhelm Reumann für den Drei-Masken-Derlag in München zusammengestellt, das auch den anspruchvollsten Rätselonkel in seiner launig-humorvollen Art und ber geschmackvollen' Ausstattung voll befriedigen wird. 1483
Rätsel-Ecke.
Zahlen-Rätfel Nr. 6.
1. 1, 2. 3, 4. 5. 6, 7, 8, 9, 2, 5.
2. 5, 10. 2, 11, 5, 7,
3. 12, 11. 13, 14. 15, 14, 16, 17. 2. 18, 8,
4. 6, 5, 17. 12. 11. 12.
5. 14, 17, 2, 13. 14. 17, 5, 19, 15.
6. 3. 12, 11. 11. 12, 18.
7. 3. 2. 19, 4,
8. 13. 12, 15, 18, 12. 17, 2.
9. 5, 15. 15, 12. 17. 16, 17. 19, 12, 11.
10. 7, 8. 5, 17. 19. 17. 16,
11. 8. 19. 15, 12.
12. 20, 2, 17, 3. 12, 21. 2, 17, 13. 5, 12. 11,
Die einzelnen Zahlen sind durch Buchstaben! zu ersehen, wobei sich bie einzelnen Zahlen immer auf den gleichen Buchstaben beziehen. Die entstehen ben Worte haben folgende Bedeutung; 1. Hafen in Südafrika, 2. Stadt in Kroatien, 3. Raturwissenschaftlicher Beruf, 4. Mythologisches Wesen. 5. Art von Gesängen. 6. Holländischer Schriftsteller. 7. Stadt in Franken, 8. Farben- Svrte, 9. Pflanze, 10. Beruf, 11. englischer Schrifd» steiler, 12. Landschaft in Schweden.
Silben-Rätsel Nr. 7.
ä be bet e em ge lach lau tent ma nami ne nei gut ra rei spel te ter ti t>a vil toit
Aus vorstehenden 23 Silben bilde man 9 Worte, die folgende Bedeutung haben: 1. Stadt in Kärnten. 2. Weiblicher Personenname. 3. Werkzeug. 4. Asiatisches Land. 5. Apfelsorte. 6. Andere Bezeichnung für Entschädigung. 7. Ratur- erscheinung. 8. Mathematische Fläche. 9. Stadt in Schlesien.
Sind die Worte richtig gebildet, so ergeben die Anfangs- und Endbuchstaben, beidemal von vorn nach hinten gelesen, ein Zitat von Richard Wagner aus bem Rheingold.
Ordnungs-Rätsel.
Eine große Famille begeht ben 100. Geburtstag bes Familienoberhauptes. Es soll erraten werden, wann dieses sellene Fest ftatifinbet Das geschieht, wenn man bie einzelnen Städte, auÄ denen bie Kinder und Kindeskinber zu ber Feier herbeigeeilt sinb, in eine anbere Reihenfolge bringt unb bann die Anfangsbuchstaben anein- anberfügt
Arolsen, Chemnitz, Eisenach, Erlangen, Hildesheim. Husum, Itzehoe, Raumburg, Diedersed- litz, Torgau. Wittenberg.
Kapselrätsel.
1. Es fragt sich, wessen Schuld es sei.
2. ... dann borgt er, bis er Lohn erhält.
3. So konnte er bie Tat auf biefe Weise banfenj 4. Mein Gott, wie soll das Herzleid enden.
5. Wanbern, ach Wanbern, bu meine Lust.
6. Ich esse alles, nur Sirup, Salat unb Zwiebel nicht.
7. Die im Frieden ausgewandert, kehrten nun zurück . . .
In jedem Satz ist der Äame einer Stadt versteckt. Die Anfangsbuchstaben dieser Stäbte- namen nennen einen Sport.
•
Auslösungen.
Silbenrätsel Rr. 6 aus Ar. 294.
Barel, Elba, Regiment, Saloniki, Teleskop. Anna, Aumismatik, Dreyse, Ingolstadt, Sokrates, Trave, Dampfbetrieb, Ananas.
Derstand ist das beste Kapital.
Zahlenrätsel Ar. 5 ans Ar. 294.
1. Shylock, 2. Lieberschuhe, 3. Ericsson. 4. Sku- tari, 5. Sittingbourne, 6. Enüwetok, 7. Rüppell, 8. Donati, 9. Jstväonen, 10. Epping, 11. Gude, 12. Lauwerze. 13. Oncken.
Süßer die Glocken ...
Lauschrätsel.
Asche, Lamm, Borke, Esel, Rind, Taube, Butter, Alster, Saul, Saum, Echse, Rost, Meter. Angel, (Horb, Rerz.
Albert Dassermann.
Desuchskartenrätsel.
Elektromonteur.
Sonntagsdienstd.Aerzte n.Avotbcken am 2t 1224 vr.Meyerhofi N.M.N.Or.Szubtnski. Pelikanaooch ___Zahnarzt: Dr. (Monter.____________ DerKaffsewirlüliger
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