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ohne Hilfe, jedenfalls unwesentliche Hilfe von Behörden Die grob das Opfer ist, da» ein Bauender in der tfcutigcn Zeil bringt, kann der nicht begreifen Allein die Ärc-

funden fallen. .

am Staben, 18 Rov. Am Frettaq batten die E r'n st e n Bibelforscher eine Werbe­versammlung rn der Gastwirtschaft von Philipp Cchnldt Wwe. angesagt. *5>;r Raum war gedrängt besetzt, und viele standen noch auften Auch aus dem benachbarten S t a m m b c i m waren zahlveche Hörer erschienen Vergebens wartete man jedoch auf den Redner. Rach einer Stunde vergeblichen Wartens e "griff Pfarrer Hamburger das Wort. Er schilderle das Leben des Kaufmanns Ruffel, des Gründers dicser Seite, erklärte sein Werk und seine Me­thode. die Bibel zu gebrauchen.Wer diesem Manne folgt, der ist so angeführt, wie wie I eutc von d.m Redner angeführt worden s.nd". so schloss er treffend. Rach ihm sprach Pfarrer Bo ck-Ober-Mockstadt. D e er machte in ermier und eindringlicher Wrise auf die Ges ab en auf- merlsam. die durch diese Sellenapostel ülc unsere evang l sche Gemein en h^ausbeschwore i werden. Mitgebrachte Gegenschriften waren rasch an die Ersch enenen verkauft. So war der Werbeabend

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bl. Herborn. 18. Rov. 3n ter Geirerol^ Versammlung der Kreis bauernsch a f l deS Dillkreises beschäftigte man sich u. a. mit der Beschaffung von Krediten gut Auf rech - erhaltung ter landwirtschafl licken Betriebe. Ls wurde bekanntg-geben. txift von feiten deSS:aales weitere Ärcfrite in Aussicht ständen, die bis zum 1. 011 ober 1925 zurückzuzahlen seien. Zu der starken «Steuer b da ft ung fast e man ein« Snllchlieftung, in der man die Regierung aus­fordert. die bislang noch gestundeten Steuern n ie de rzu sch la ge n. Die Bei­träge für daS Jahr 1925 setzte man auf 25 Pf. pro Morgen fest. Wei'.e wurde cm An rag tra­gen oirnncn. der dahin ging von jedem Mit ft cd einen S o nde r bc i t r ag von 1 Mk. ?,ur Stär­kung der Kasse zu erheben. Die Beratungen wurden von Tiefe rate i des Reichstag Zn dg He p P. Gesckäslfsührer Dr. Pfisterer und Dr. Kil- bin'g-r umrahmt. Ersterer sprach in sehr au 5- sührl ch»r We se über die wirtschaftspolitische Lage der Landwirtschaft. Dr. Pfisterer be­tonte die unbeding.e Rotwendigse t des Zu am- merhaltens innerhalb der Organi ation. Dr Ätl- trtngcr zeigte an Hand von Lichtbädern, wie sich der Acker au durch (chihi fe-ahme von künstlichen Düngemitteln am rentabel|tc.i gestaUet.

Homburg v. d. H., 18. Rov. iWTB) 3n der heut gm Stadtverordneten Versammlung wurde Mcgistcatsoat Dr. Eber lein, Frank- lurt a. M mit 16 Stimmen der Drutschnatw- naten, der Deutschen Vollspartei rmd des Zen­trums zum Bürgermeister von Hom-

iwuc, tayme Durchvttckc geschalten wurden, und die zahlreichen Boote, bk im Sommer au genuft- reicher Fahrt auf der weiten Wasserfläche etn- ladcn, werden dich', gemacht Zu einem "Stertd etwa ist das Deichbecken wteder mit Wasler ge­füllt Vor einigen Lagen wurden von dem Fr- scher eiunter nehmer, dec vor Wochen den .groben Filchzng" hier getan, nmb 10 000 junge Fis che. zumeist Ra pico, erngefehl Der Unter­nehmer hvf't, in 4-5 3obren wieder .ernten zu können. Die Tiere, die kürzlich gefischt wurden, waren durchweg schon zu all geworden, so daft sie 8 T. nid)i mehr gern gekauft wurden. -- In der 2(ngdegtnb:il der Errichtung eines Kriegerdenkmals für die im Weltkrieg Ge­fallenen ist hier so gut wie nichts geschehen. Wohl bat Stadtverordneter Kissel vor Jahren schon die Dache angeregt und mit allem Rachdruck im Gtabthäufe vernetea Es wurden Ausschüsse ge­bildet über deren Besprechungen in der Defsent- lichkeit nichts Mannt ist. Letzten SndeS fehlt c6 an den Mitteln, die reckt hoch sein dürften, beim für einen Weltbadevrt kann nur ein vollendetes, eindrucksvolles Kunstwerk als Denkmal in Frage fontmen Um endlich vorn Stadium der Vorbespre­chung in das der positiven Arbeit zu kommen, um einen Grundstock zu schassen, hat der hie­sige. sehr rührige Verein der 116er. in der Erwartung, bau andere leistungsfähig? Qkreine seinem Beispiel folgen, beschlossen, mit den an­deren Militärvereinen einen Unterhaltung»a(vnt> zu veranstalten, dessen Reinertraa alS Denk- malsfondS der Stadt überwiesen werden soll.

am. Stammheim, 19. Rov. Am Sonntag abend sprach hier im Saale der Gastwirtschaft Rlt Pfarrer Weidner im Auftrage der Evangelischen Volksgemeinschaft. Gr legte zunächst dar, daft eS notwendig in Hessen war, diese Bewegung zu begründen GS sei auch nicht die einzige Biegung dieser Art. denn in Sacks n. Wests l n P at\, Bad.n h b- iran sehn­liches bereite, flcfd;affcn. Die Evangelische. dürften sich nicht so viel auf wirkungslose Resolutionen verlassen, fonbem mühten lernen, prall.scher zu werden. Dann entwstkÄte er daS Programm der Volksgemeinschaft Düse kämpfe geg.-n Atlteis- mus, Mater.alismuS und Uckramonianisma« und trete ein für die Rechte der etxmgelifd)e.n Kirche. Sie fordere die Simultanschule auf dein Boden chr stlichen Glaubens Sie erstrebe die Sammlung aller Vollste le zum Aufbau ter Dolkswir!schäft. Sie wolle allen fchasse^iden Ständen in Stadt und Land d enen, so auch dem schwer ringenden Mittel­stand und dem Bauernstand. 3n der AuSsprache ergriff für den Hessischen Dauernbrmd Herr Ben­trup das Wort. Er potem fierte brstig gegen die Beamten, Pfarrer und Lehrer Rnchdam die be den Lehrer unsere- OrteS unsachliche und un­richtige Ausführungen des Dorrsdn ri Über die Fortb Idungsschule richtiggestellt fallen. ergriff Pfarrer Weidner das Wort zur ^ründllchen Widerlegung und zur energischen ZuiVchtweisung des jugendlichen HerrM. B sonders wies er noch darauf hin, bah die einseitige materialistische Interessenvertretung einzelne Berufe unser Volk am Aufbau verhindert. Der starte Beifall zeigte, daft die Ausführungen reiche Zustimmung ge-

4 Bad-Raubeim, 19. Rov. Lausend Hande rühren sich jetzt im Park, um die grobe Herbst reinig ung vvrzunehmen. Die An° lagen werden gründlich instand g s.ht, allenthalben teerten Aa^p.'-tzarbeiten vorgenommen. so bah der Besucher 1*-C3 Parkes und der sich anschließenden Anlagen heute befriedigt wird von der Sauber- leit und Ordnung, die überall herrschen. In den Vorjahren konnten diese H'rbstarbeiten gar nicht, »t-er nur in geringem Maste vorgenommen wer­den der Inflation wegen. Die staatltchen Ar­beiter muhten mit gekürzter Stundenzeit arbeiten. Heute ist in den Staatsbetrieben alles toteber voll- beschäftigt für den Winwr. für die Parkatckecken firt sogar ncck Rieder-Morler Fr-auen und Mao- chen engagiert, so bah das Bad an feinem ~-cil > ach Kräften dazu bet trägt, den Im Sommer von chni lebenden Familien auck für Wtnterver dienst au sorgen. Auch am Grasten Leich, der, wie wir berichtet Haren, vor einig?n Wochen abgelas- fen wurde, wird sleistig gearbeitet. Reparaturen an der Einfassungsmauer werden vvrgenommen. Alte Bäume fielen der Art zum Opfer, wodurch

.Glück auf.

ri. Lich. 19. Rov. Einen nur für Frauen und Mädchen bestimmten Vortrag hielt ge­stern die Leiterin der .Zuflucht" in Darmstadt, Diakonisse Ma rgarete Wannemacher.Die Rednerin steht in der Arbeit der Für-svrqe für die den Gefahren der Strafte und der Verführung ausgesetzte weibliche Jugend der Stadt. Es waren erschütternde Bilder von li'llicher Rot unic-cv ijeit, die der Vortrag den zahlreich erschienenen ?,u()örerfrrnen aus allen Streifen der Bevölkerung zeigte Am 27. und 28. Rovember werden wie- tevum Vorträge für Mädchen und Frauen flott - finden. Eine Dame vom 3entralauäfd>uft der In- l.eron Mission. Frl, Hardt au« Berlin, wird über .Die Frauen und die Rot de« Volkes" spre­chen. - Der hiesige Alicefrauen verein hat nach der Zeit der Inflation, die seine Arbeit un­möglich gemacht hatte, wieder fernen Liebesdienst aufgenonrmen, der darin befiehl, die von der Stadt und Stirrfye geleistete Wohsfahrtsarbeit an Rot- leidende und Stranfc zu ergänzen. Um Mittel für diese Arbeit zu erhalten, ha* der Verein beschlos­sen, unter Leitung von Fürstin Reinhard zu Solms-Lich eine Verlosung zu ver­anstalten. Die Gewinne dazu w-rden von der Be­völkerung, besonders von den Mitgliedern, gestif­tet. sio bestehen aus Handarbei en und Gebrauchs- gegenständen aller 21 rt; u. a. kann man mit einem LvS für 25 Pf. der glückliche Gewinner eines wirk­lichen lebendigen Ferkels werden.

ds. Langsdorf, 18. Rov Am Montag- abend fonb hier die -erste Wahlverfamm (ung statt, eröffnet von der Demokia.tifchen Partei. Kweis'chulrat Fischer Giestcn ent- tnan ein Bild über den Stand unserer Tbisteu- politif, rechtfertigte die Stellung feiner Partei und ixr|ud)t; ftu zeigen, auf welchem Weg wir mit unfein Fe nden weitertommen Be vnders for­derte er di' Verfammel'en ruf. treu zu den Brü­dern am Rhein zu büt?n, für bi? kein Opfer zu grost ist. In der folgenden Disktrssion frittrete ein Anhänger des Bauernbundes eini-e Aussithrungcn des Redners. Diskustion und Sckstlftwrrt sowie die nabsolgnide gemütliche Sitzung bewegten fid; in ruhigen Baben.

Mvciö Friedberg.

die er selbst aufgesucht hatte.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artiic! übernimmt die Redaktion dem Publikum negenüber keinerlei Verantwortung)

Literarische Gesellschast und Giehener Bürger.

Die Literarische Desellsch'ft Gielen glaubt in bei Rr 271 des©icVcner Anzeigers" der ©iefvencr Bürgerlckist im allg meinen ei Vor­wurf machen zu müssen, ba'; fie «für eine leben- dige Fühlungnahme mit der Dicht.rng der Gegen­wart" so wenig Interesse zeigen würde, ja. se bezc chnet das Verhalten fogu als .beschämend, nachdem sie schon vor kurzem in ähnlichem Sinne sich glaubte ausiprochen zu miii -a

Abgesrhen von ter lieberp blickke t, die dem Leser aus solchen 3lcu ..nivi entgeicntt-ttt. denn der Schrrider bezeichnet ftch dirin inbiiel' als Feinschmecker und SachoLrltändiger in Ute* larischen Dingen, geht aber aui solchem Bei laut- b.uungen auch hervor, dast b'? Qkranftalter bei Vorträge wenig Fudlung mit der Umwelt haben. Es scheint ihnen selbst wirtschaftlich sehr gut zu geben, denn sonst würden si' gerade die wirt­schaftlichen Verhältnisse vor Abfassung ihrer vor­wurfsvollen Artckel mit in den Äret» ihrer Sv orterung ziehen. Die Leiter der Lsterarischen Ge­sellschaft sollten wissen, dast es für viele und nicht gerade dir geistig Minderwertigen und Ute artsck Uninteressierten einfach nicht möglich ist, sich an solchen Veranstaltungen zu beleckiaen. weil sie fein Geld dazu hab.m Auch der R>ergieich mit anbei en, viel Heineren Städten lallt sich nicht aufrechterhalten In tlenerxm Städten ist eben nicht so viel geboten wie bti" Wir haben uns« Dl>eatcr. daS aufrechterhalten werden must, un'em Konzertverein, bei »echt teuer ist, die vielen bod>- interrtfanten Vorträge anderer Vereinigungen, so bat für Leute, dieeine lebendige Fahlung nähme" mrt den VorgänMn auf dem Gebiete der Literatur. Kunst und Wissenschaft nehmen wollen und iönnen, Gelegenheit bkrxu In Hülle und Fülle geboten ist. Mit Veröffentlichungen, wie sie die Literarische Gesellschaft b?liebt, wird sie sich keine Freunde erwerben, ob he sich solche durch ihre Veranstaltungen der letzten Ieit erworben hat, ist fraglich.

Einer, der sich nicht .schämt .

Briefkasten der Redaktton.

H Sch. 3335. Die für Sie zuständige Stelle an der Sie alle» Wissenswerte ersah en, ist da« Vers cheinngsami des Kreises Gieren, Landgraf- Philipp-Platz 3 in Dietzen

Fernstehende gar ..

ditbeschnsfung ist ein Kapitel für sich. Hof entlich findet sich bald ein W.'g zur Rsgrlnng bietec Frage Allen Bauenden und Mutigen em:

halten, zum Teil . .

Ausführuna. Die Dllder zum Teil von künst, lerischem Wert. 9160V

Die Dersteigerung findet bestimmt statt.

vurg graaeu Ain Sc

Sebastian Koiberg mtjfeen 8 StNmmm D* Demokraten unb Sozialdemokraten .

fpb. StanMurta OH. 18^ Rov. Ser W- schanspolilische A-.-Sschutz der ^tzchtverordn^en- veisammlung beontragt die Auflösung Ttn-tc.tforaungf-3 -® bi» » Sstnuny des Konkursverfahren» um w zu deweikstelltgen. soll zunächst von per tw* sellschaft eine ordnungSinähige Taufmannifcbv -DV lanz vorgelegl werden Auf Grund dieser soll dann de Tiaaiftrat die ihm zur Medrheir noch fehlenden Aktien antaufen und alsdann\ W QLullMung der Gesell schuft brrbeifiibien. «olltrn die anderen Altienl^eiiyer bierzu nicht beoeitsem. dann soll doS KonkurSverfahi-en erd|fnct tnerben. Bet den Wahlen für die Studenten­kammer wurden für die nationale Ciftc neun, für Ne republiknusck-fretbeillicke List« vier Man- i>ate gewählt Die Zusammenstellung der Kammei Heibt demnach die gleiche wie b'Sber. nur mit dem rinterschied, bah sich die beiden nationale" Gruppen vereinig'. Mbe.i An der ftatbartaen- pfoite stietz am Montag abend ein mit Repseln beladenes Fuhrwert mit einem anderen Wagei' zusammen SaM stürzten von dem Wagen zwei K dr be Ob ft ab. Der Inhalt rollte auf Mc Llratze 3m Ru fanden sich tzundert und aber­hundert hilfsbereite ndc. dir die Aepsel auflasen, sie aber nicht dem betrübten Kutscher wieder in die Körbe füllten, sondern sie einfach in die Taschen steckten und damit verschwan­den. Der Kutscher konnte nur die Aepsel retten,

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A Aidda, 19. Rov Die W^dlt^r- fammlungcn in unserer Stadt bco'^anei ge­stern abend mit einer öffentlichen Wahlrertannn- lung des Hess ischen Bauernbundes, die wohl infolge der cvft ganz kurz vorher stattgefun- denen Bckanntg.tbe nur mähig be uch. war Der Kandiert zur b?if. Land.'gswah'. Dr Leucht - gens auS Friedberg, sprach über die Politik >er jetzigen ch^sisdüen Regierung. Da die meisten Teilnehmer der De.sa^nmlung Jltitfl deS Bau:i"bundeS waren, ei-toten die A s>ül»rungvn grollen Tei alL Jur Aus'p-ache meldete sich nie­mand. Rächsten Sonntag wird nachmittags hi-r eine lozialdc mokratifcke Vertarnnllung ftattfinben. in der SckaatSpräfidenl Ulr leb ron Darmftadt referieren soll und am Montag soll von feiten dcrDeutschenVollspartet e ne Wahlversammlung hier abg^haltcn werden, für di ' die Landtagsabgeordne c Frl Birnbaum au« Gietzen und Amtsgcrich srat D-. Lohma nn auS Weilburg als Redner gewonnen find.

Ridda, 19. Rov. Aus dem W.'g: nach Ober-Schmitten scheute daS P f e r d deS 'F»-.brltdireltors S. vor einem bei Wegs kom­menden QH o t o r r a Z> e. DaS gcängft .atc Tier brach aus und versuchte, den fte lc.t Chaussee- rain hinaufzuspringen. Dabei stürzten Wagen und Pferd um Die beiden Insaifen kamen mit dem Schrecken davon, wäh'end Wigen und Ge­schirr von dem ausschlagenden Pferde stark be­schädigt wurden.

ZlreiS Schotten.

Ober-Schmitten, 19 Rov. Vor zwei Jahren wanderten hier zwei Brüder nach Brasilien (QMumcnau) au*, um dort loh­nende Beschäftigung zu suchen. Au» ihren br;^- lichen Rachrichten spricht immer wieder die grofr? Cuttäufchung. die sie dort erleben muhten. Viel und schwere Arbeit und vx-rhältniSnätzig geringe Bezahlung. Crsparnifse t nnen nur auf Kosten der L benswnse und B k cib.ma ge­macht werden Viele Deutsche, die in ähnlicher Lage sind, nehmen alle Entbehrungen auf sich, um nur daS Reisegeld nach der Heimat auf­bringen und so rasch wie möglich das Land ver­lassen zu können, das chre Hofsnungen zikchlug und Illusionen zerritz. Auch diese Rachrichten sind geeignet, Glüdsucher abzu^alten, die Alis- reife nach dem ungewissen Westen zu unter­nehmen, weil nur neue Enttäuschungen zu er­warten wären.

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-« Watzen born - Stcinbora , 19. Aov. 3n hiesiger Gemeinde wird die Wohnungs­not toofol bald .hrem Ende <ir.gc<i<ngelvr.i. Ieden- stllls wird eine ftorfc Sntspan ui y tn dcn unhalt­baren 3uftönbcn eintreten. Es lind nämlich in den beiden letzten Jahren ungefähr zwanzig Wohnhäuser neu entstanden. Die bei den Dörfer Watzenborn und Sternberg, bi-? zwar schon immereine Verwaltung ha.lr.i, sind jetzt auch äufterlick aneinander geschweift'. Die Gebäude sind alle von Privaten errichtet

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