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nach Algier gebracht. Bei 60 Grad Hitze würde zur Zeit 8 Stunden lang exerziert. Man habe ihm erzählt, daß zwei Drittel aller Legionäre stürben. — Es ist anzunehmen, das) er in nicht nüchternem Zustande Werdern in die Hände gefallen ist, die die dem begabten jungen Mann innewohnende Abenteurerlust ausnühien.
ri. Aiederbes s ingen, 19. Mai. Der hiesige Kriegerverein rüstet sich zur Feier seines 5 0. Bestehens, die am 13. Juli statt- finden soll. Geplant ist ein Festgottesdienst, Feiern an den zwei Kriegerdenkmälern und ein Fest im
o. Alsfeld, 18. Mai. DerAlsfelder Schützenverein blickt in diesem Jahre auf sein 25vjähriges Bestehen zurück. Aus diesem Anlaß findet Ende Juni ein großes Schützenfest, verbunden mit Gauschiehen, statt. Die Vorbereitungen zu diesem Jubiläum sind im Gange. Die Zahl der Schießstände ist bedeutend erhöht worden. Der Verein wird anläßlich des Festes eine größere Festschrift herausgeben, in der die G e s ch i ch t e d e s Alsfelder Schützenwesens erschöpfend behandelt wird. Die Bearbeitung derselben liegt in der Hand des Stadtarchivars Karl Dotter. Ferner wird eine Denkmünze in
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bleibt.
— Aus dem Stadttheaterbureaui wird uns geschrieben: Auf den einmaligen Gast- abend von Josef P lau t am Donnerstag sei nochmals ausdrücklich hingewiesen. Josef Plaut ist überall ein gern gesehener Gast, der seine Vortragsabende, wo es irgend angeht, wiÄ>erholen muß. In dieser Woche hat er z. D. zwei Abende im Kurhaus zu Bad-Nauheim.
! — Der Hausbesitzerverein beruft in
Unserem heutigen Anzeigenteil eine Mitglieder-
den Festtagen erscheinen. —
Kreis Büdingen
die den sich ein Zu
Versammlung auf nächsten Donnerstag abend ein. Räheres in der Anzeige.
Wettervoraussage
Bewölkung schwankend, zeitweise Gewitterneigung und Regenfälle. Temperatur wenig verändert.
Landkreis Gietzen.
's T r e i s a./Lda., 18. Mai. Ein nicht gelindes Erstaunen befiel heute die Einwohner unserer Gemeinde, als am Hellen Sonntag morgen gegen 9Ll'hr, kurz vor Beginn der Bürgermeister- Wahl die Ortsschelle ertönte und kurz und bündig verkürzet wurde: „Die Dürgermei- st erwähl findet heute nicht stat t." Der Grund dafür ist der daß. noch in letzter 'Stunde Zweifel darüber entstanden waren, ob man zur Dornckhme der Wahl berechtigt sei, da die Wählerliste nicht vorher wieder »ff engele-
Vermischres.
Zur Linderung des deutschen Kmderel-nds.
Reu York, 19. Mai. (Wolfs.) (Funkspruch) Die in Los Angeles verstorbene Eugenie Dal- lin hat in ihrem Testament den Städten H a m - bürg und Wien je 10000 Dollar zur Linderung des Kinderelends vermacht.
Neun Menschen ertrunken.
Berlin, 19. Mai. Rach einer Dlättermel- bung aus Stettin kenterte auf der Oder ein Boot, als die Insassen versuchten, sich an einen Dampferschleppzug anzuhängen: während sich zwei junge Leute durch Schwimmen retten konnten, ertranken zwei 14jährige Mädchen aus Pom- mevenzdorf. __ . .
Löwenberg (Schles.), 19. Mar. (WTD.) Hier ereignete sich gestern nachmittag auf der Talsperre bei Mauer ein schweres Dootsunglück. Ein mit vier vierzehn-- jährigen Knaben besetztes Boot kenterte. Rur einer der Knaben tonnte gerettet werden. Das ülnglück ist anscheinend auf leichtsinniges Verhaften der Insassen.zurückzuführen. Die Lerchen konnten bisher nicht geborgen werden.
et Blasien, 19. Mar. (WTB.) Berm Baden im Mühlbach sind gestern vier Schul-
Büchertisch,
— Das neue Deutschland mit seinen heute gültigen Grenzen samt den angrenzenden Ländern zeigt eine im Verlag von L. Friederichsen & Co. Hamburg herausgekommene Landkarte von Deutschland im Maßstab 1:1500000 (Preis für dre politische Ausgabe 3 Mk., für die Schwarzdruck-Ausgabe 2,50 Mk.). In Sechs- Farben-Druck hergestellt bietet die Karte eine klare ttebersicht über die Grenzen der Emzel- staaten, bringt alle Flüsse, Kanäle und Esten- bahnlinien, ohne bei der Fülle des gebotenen Materials verwirrend auf das Auge des Betrachters zu wirken. Es muh betont werden, daß die Karte aus grohe Genauigkeit Anspruch erheben darf, weshalb sie sich bei der Bevorzugung der Derkehrsverhältnisse auch vorzüglich als Or- ganisalionskarte für kaufmännische und industrielle Betriebe eignen dürfte.
— Saat und Ernte nennt sich ein neues deutsches Lesebuch für die höheren Schulen Hessens, das der Friedberger Oberstudiendirektor Dr. Faber bei Moritz Diesterweg in Frankfurt a. M. herausgibt Vorliegt der erste für das 5. Schuljahr besttmmte Teil dnd der zweite für das 6. Schuljahr, beide zusammengestellt von Dr. A. S t r eu b e r, Darmstadt. Das Buch will unser heranwachftndes Geschlecht in deutsches Geistesleben, in deutsches Wesen einführen. Deutsches Land und deuyche Menschen sollen ihm lieb werden. Das Leiebuch soll mithin ein Mittel sein, echte Vaterlandsliebe tn die jungen Her-zen zu pflanzen. Für deutsche Art und Kunst soll Auge und Herz geöffnet werden, soweit dres durch ein Lesebuch möglich ist. An deutschem Bildungsgut soll mithrn die Persönlichkeit des jungen Deutschen für die weitere Entwicklung entscheidend beeinflußt werden. Die Auswahl des Gebotenen ist nach diesen im Vorwort skizzierten Grundsätzen geschickt und liebevoll getroffen worden. Besonders dankenswert ist dre Aufnahme wertvoller Proben moderner Dichtung und dre Betonung des spezifisch Heimatlichen. Eine Reihe schöner Wiedergaben von Denknrälern deutschester bildender Kunst schmücken die Bände, die wohl geeignet sind, ein echtes Haus- und Lebensbuch mit dauerndem Heimattecht in der deutschen Fa- /.ülie zu sein, wie es der Verfasser wünscht.
— Die sch öne Lrteratur. (Verlag Ed. Avenarius, Leipzig.) Das neue Heft befaßt sich in seinem Leitartikel mit Josef Ponten. Die feit einiger Zeit bei dieser Zeitschrift, dre so erfreulich auf die tatsächlichen Bedürfnise ihrer Leser eingeht, üblichen Beigaben, wie biographischer Abriß und Bibliographie fehlen auch dresmal nicht. D-er buchlritifchtz Teil ist tote immer reichhaltig und richtunggebend und die Beilage „Jahresernte" bringt ein Kapitel aus Otto Stoeßls neuem Roman „Sonnenmelodie".
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zerstr. 52, hat sich ein SchwindIer bei einer hiesigen Bank ein kleines Konto eröffnen lassen und darauf ein Scheckbuch erhalten. Mit diesen Schecks bezahlt der Schwindler dann in Geschäften seine Einkäufe. Wenn die Geschäftsinhaber später den Scheck einlösen wöllen, stellt sich heraus, daß das Konto nur einige Mark beträgt. Auf diese Weise hat der Schwindler bereits zahlreiche hiesige und auswärtige Firmen um sehr bedeutende Summen geprellt.
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Dg. Gr oßen-Buseck, 19. Mai. Da hiesige Spar- und Vorschuhkasse Anforderungen nicht mehr entspricht, tragen hiesige Bürger mit dem Gedanken, sie in neuzeitliches Geldinstitut umzuwandeln, diesem Zwecke soll am kommenden Samstag eine öffentliche Versammlung stattftnden. — Der Sohn eines hiesigen achtbaren Einwohners teilt in einem Briefe an seinen Vater mit, daß er sich in Algier in der Fremdenlegion befinde. Er sei ins besetzte Gebiet gekommen, wo er verhaftet worden sei, da er keinen Paß besessen habe. Er habe sich darauf auf 5 Jahre verpflichtet Mau habe ihn beschleunigt nach Metz und von dort mit 65 Mann auf. Zwischendeck
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Bekanntmachung.
Betr.: Die Erhebung einer vorläufigen Gewerbesteuer auf Grund des Gesetzes über die vorläufige Gewerbesteuer für das Rj. 1924 vom 27. März 1924.
Der Kreisausschuh hat die Erhebung einer vorläufigen Gewerbesteuer für das Rj. 1924 in Höhe von 7s des staatlichen Steuersatzes beschlossen. Die Steuer wird mit den Einkommensteuervoraüszahlungen und- der staatlichen Gewerbesteuer fällig und ist von den Gewerbesteuerflichtigen gleichzeitig mit diesen Steuern an dem ftir deren Zahlung maßgebenden Termin bei der Finanzkaffe oder ülntererhebstelle zu entrichten. Die Zustellung eines Steuerbescheids erfolgt nicht. Bei nicht rechb- zeitiger Zahlung erfolgt Mahnung und Beitteibung auf Kosten des Schuldners.
Gießen, den 7. Mai 1924. 41620
Der Kreisausschuh. I. V-: W e l ck e r.
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kinder aus dem benachbarten Tolbadtngen et« trunken. Die Leichen konnten geborgen werden.
Nlltz-inMmihch-VcriichttiW.
Äm Dienstag, den 27. Mai 1924, werden in der Wirtschaft (Erb, Beltershain, aus der Försterei Lumda versteigert:
10 Uhr vorm.: Stämme: Eiche III. Kl. = 0.69 Fm., IV. Kl. = 1 Fm., VI. Kl. — 4 Fm.; Birke VI. Kl. — 0.30 Fm.: Kirsche IV. Kl. = 0.50 Fm.; Fichte I. Kl. 0.70 Fm., III. Kl. = 1.6 Fm., IV Kl. = 1.3 Fm., Va-Kl. = 2.3 Fm., Vb-Kl. = 2.5 Fm.; Kiefer HI. Kl. = 11 Fm., IV. Kl. — 5 Fm., V. Kl. — 6 Fm.; Derbstangen (Fichte) I. Kl. = 5 Fm., II. Kl. = 16 Fm.; Reisstangen: Fichte I. und II. Kl — 6 Fm.; Nutzscheiter: Hainbuche rd. 1 Mtr. lang = 1 Nm.; Nutzknüppel: Fichte 1. Kl. — 3 Rm., II. Kl. — 12 Nm.; Nutzreisig: Fichte 438 Rm. (Schichthaufen).
1.30 Uhr nachm.: Scheit: Buche 600 Rm., Hainbuche 45 Rm., Eiche 122 Rm., Birke 2 Nm., Kiefer 2 Rm., Fichte Bl Rm.; Knüppel: Buche 175 Nm Hainbuche 98 Rm., Eiche 184 Rm., Erle 4 Rm., Kiefer 213 Rm., Fichte 74 Rm, Knüppelreisig: Kiefer 4 Rm.; Reisig: Buche 55 Rm., Hainbuche 697 Rm., Elche 811 Rm.; Stöckle: Buche 52 Rm., Hambuchs 17 Rm., Eiche 129 Rm., Kiefer 2 Rm. Das blau unterstrichene Brennholz wird nicht versteigert.
Auskunft durch Herrn Förster Markart, Lumda. 41560
Grünberg, am 19. Mai 1924.
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Kirche und Schule.
ri. Lich, 19. Mai. Der 4 0 0. Geburtstag des deutschen evangelischen Gesangbuchs wurde hier, nachdem schon im Dormittagsgottesdienst in der Predigt von Stiftsdechant Lenz auf die Bedeutung des Tages hingewiesen worden war, am Abend durch eine feierliche, von Stiftspfarrer Schorlemmer geleitete Vesper begangen. Die Gemeindegesänge von der Chvrschule und dem Gemischten Chor und die unter der Leitung von Lehrer Stein vorgetragenen Choräle waren durchweg Texte und Melodien aus dem ältesten, vor 400 Jahren erschienenen Gesangbuch. Auch in Riederbessingen wurde der Tag durch einen Festgvttes- dienst gefeiert, bei dessen Liturgie der Frauenchor und der Gemischte Chor unter der Leitung von Lehrer Graulich mitwirkten.
U Rödgen, 19. Mai. Die Erinnerung an das 400jährige Bestehen des evangelischen Gesangbuches wurde auch in unserer Gemeinde in würdiger Weise gefeiert. Ern für diesen Fall gebildeter Gemischter Chor sang unter Leitung des Organisten zwei vierstimmige Lieder: „Erhcht uns Herr bei deinem Wort" und „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christi" DerSchüler- C h o r trug dreistimmig vor: „Ach Gott vom Himmel sieh darein!" Das Gotteshaus war gefüllt von einer zahlreichen Gemeinde, die frisch dte alten, vertrauten Weisen fang.
£en Darbietungen. Richt endenwollender Betfall ertönte beim letzten Bild. Der Leiter des Spieles, Herr Juhnke, mußte wiederholt auf der Bühne erscheinen. Vielseitigen Wünschen entsprechend ffvll am Mittwoch abend 8V2 ülhr nochmals dre ^Aufführung (aber unbedingt letztmalig) stattsrn- jben. Die geplante Kindervorstellung an diesem Tage muh leider ausfallen. Den Besuch Eönnen toir Ihoiederholt empfehlen. Man beachte die heutige Anzeige.
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. Rundfunkhaus Löberstvaße: 8V2 bert-Abend. — Palast-Lichtspiele: „Der Evangeli-
Vom Konzertverein wird uns geschrieben: Die „Missa solemnis Beethovens, nach seinem eignen -U^il fern vollkommenstes Werk, ist jedem nmsikalisch Gebildeten so betamit, daß es sich erübrigt naher darauf einzugehen. Rur einige historische Hinweise «eien erwähnt. Heber die Bedeutung der Beet- hovenschen Missa als religiöses, muftkaliches Kunstwerk wolle man die kürzlich erschienene, ausgezeichnete Monographie von Dr. Otto S ch i l - ling-TrygoPhorus nachlesen, die zugleich eine musiktheoretische eingehende Analyse des ganzen Werkes gibt. Die Messe ist in den Jahren 1818—23 von Beethoven mit der Absicht komponiert sie bei der Inthronisation seines Schulers Erzherzog Rudolf zum Erzbischof von Olmütz <mftühren zu lassen. Als Beethoven die Messe schrieb schien er, wie seine Zeitgenossen berichten, ganz besessen". In der Mödlingerstrahe komponierte er, wie er selbst schrieb, „im Schweiße |cine£ Angesichts". Seinern Biographen Schindler verdanken wir einen ergreifenden Bericht von der Begeisterung, in der der Meister das Werk vegann und rn einer Art hellseherischen Zustandes wetterfühtte. Das Wunderwerk wurde, da die Verhandlung mit dem Verleger Schott in Mainz zu keinem Ergebnisse führte, nur auf Subskription herausgegeben, worauf zuerst vom Könige ,Friedrich August von Sachsen, vom König von Preußen, sowie vom Großherzvg von Hessen Be- Blungern erfolgten, während der Weimarer Hof, »st auf eine persönliche Anfrage Beethovens , überhaupt nicht antwortete. Die erste Ge- stimtaufführung sand nicht, wie zu ertoarten, in Wien, sondern in Petersburg 1824 statt, wohin Beethoven durch die Fürstin Galihin, der ja seine besten Quartette gewidmet sind, eine Empfehlung erhalten hatte. Erst in diesem Jahre entschloß ssich Schott, das Werk m Verlag zku nehmen, tMxb erschien es erst 1827 nach Beethovens Tode. Ön Wien wurden im Jahre 1824 gelegentlich der -Eichaufführung der 9. Symphonie nur einige Bruchstücke zu Gehör gebracht. Die erste Gesamt- Mifführung erfolgte in Oesterreich 1830 in der .Seinen Stadt Wernsdorf in Böhmen, und in Deutschland dagegen unbegreiflicherweise erst 1844 tei dem Rheinischen Musikfest. Es dauerte bis tn die 60er Jahre, ehr das allerdings über alle Maßen schwierige Werk, das gewaltige Anforderungen an Chor, Solisten und Orchester stellt, regelmäßig aufgefühvt wurde, leider häufiger im ronzertsaal als dort, wo es seiner Natur und weihevollen Stimmung nach hingehört, in der Kirche. Dem berühmten Riedelverein m Leipzig gebührte das große Verdienst, wie die Werbe des großen Dach so auch die „Missa populär gemacht und so den Anstoß gegeben zu haben, daß das erhabene Werk auch anderswo von Zeit zu Zeit aufgeführt wurde und immer neue Scharen begeisterter Verehrer fand. — Für eine Stadt wie Gießen bedeutet das Konzert ern außerordentliches musikalisches Ereignis; eä war für den Konzertverein mit so großen Schwierigkeiten verknüpft, wie sie selbst Eingeweihte kaum ahnen. Es wird angenommen, daß in Würdigung dieser Verhältnisse eine durchgreifende ülnter- stützung .durch unsere Musikfreunde nicht aus-
Die Weltflieger,
Hongkong, 19. Mai. (WB) Der französische Weltflieger d' O i s h ist Sonntag mittag in "Kanton emgetroffen. _ _
Öjeterufu (Kurilen), 19. Mai. (WB.) Die amerikanischen Weltflieger sind hier eingetrvffen.
Kunst und Wissenschaft.
Beethovens „Neunte" in Paris.
Paris, 20. Mai. (WTD.) Das Concert- gebauve-Orchester und Donkunstchor aus Amsterdam haben gestern abend unter Leitung des Kapellmeisters Willem Mengelberg stehend die 9. Symphonie von Beethoven mit dem Schluß- chor tn deutscher Sprache im Thöatre des EHamps Elysees zur Aufführung gebracht. Das Programm wurde vervollständigt durch die eine Symphonie. Die ausführenden 500 Künstler erzielten einen ungeheuren Erfolg, der sich nach dem Schlußchor bis zur Degeisterung steigerte. Das Quartett wurde gesungen von den Damen Peltenburg und Durigo, mit dem Tenor ülrlus-Berlin und dem Bassisten Denhs- Amsterdam.
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gn. Geiß-Ridda, 19. Mai. Bei der gestern stattgehabten Beigeordnetenwahl wurde der KandÄat der Linkspartei-m, Metzger- meister Otto Lind I., mit 176 Stimmen z im Beigeordneten gewählt. Der Bauernbund vereinigte auf seinen Kandidaten trotz scharfer Agitation nur 151 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug etwa 80 Proz.
Hessen-Nassau.
Frankfurt a. M, 19. Mai. (Wolff.) Durch ’ Verfügung des Ministeriums des Innern ist der für kommenden Sonntag geplante großzügige Werbetag der Frankfurter Sportverb ände, der ferme Krönung in einem Massenaufzug der Sportverbände und in Ansprachen auf dem Römerberg finden sollte, infolge der Ereignisse, wie sie sich tn Halle und in anderen Orten abgespielt haben, verboten worden. (Ein recht sonderbares Verbot! D. Red.)
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