Ausgabe 
20.2.1924
 
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Mittwoch, 20. Zedrvar 1924

erster Blatt

174. Jahrgang

Die Arbeiten der Sachverständigen

Mecklenburger Wahlen

m anedienburg wirb uns gdd)neben Pariser Veratunyen vor ihrem Abschluß Die Goldkreditbank. D4e LandragSwaklen in Woä^nburq Präludium für die Gründung der Gvld-

p(r halten uns an Die allerlEyt« Zahlen- ^arll. 19 Fri>r (TBirs) j>ana» 2mirUf*n*bimf an<id<bcn trw ten könne, errietet

cht« des drahtlosen Rundfunks ergeben 'S ol ?ca r l- werden solle Der Umeruu-schuh für Budget-

31 ki. M.A4.A., -m ^kUn , K#r. mtniriertutn unter dem Bvrfstz von vorne« r » .. i-i . -1 . - h i rsT-i ,.-L tt um In

Ministerium unter dem Dorsi- von

im

im Rheinland

am

mit 150

werden.

3 Aushebung der Zollschranken Rhein

die Beschlüsse der Sachverständigen wesentlichen ft>lg?ntes Vorschlägen

1. Sin »ttxi- bi» dreijähriges Mora to

4 Goldn^ten- und Kreditbank 300 Millioiton ®>lbmarf Kapital, von denen antHtonen von alliierten ober neutralen Geld­gebern unb der Rest aus deutschen Mitteln auf- gebrach: werden solle.

5 Sive rnnerbeutsche Gvldanleihe, bfe den Zeichnern Prämien und Privilegien in

amten txrt reter genaue Rn gaben zu haben wün­schen. welche tatsächlichen Ersparnisse der geplante Urfaubeabftrid) zeitigen würde Don der S i s e n ba b n ifi inzwischen feftgeftellt wor­den. bah man bei Kürzung des Urlaubs um eine Woche eine jährliche Ersparnis von 18 Millionen Soldrnark erzielen könnte Bei der Polt waren bisher 16000 Derrreter für erkrankte ober be­urlaubte Beamte tätig, und zwar 6203 für er­krankte unb 10 000 für beurlaubte Beamte

den wird.

Der neue Schweriner Landtag.

Schwerin. 19 Febr -WoM > Bis lag au« 1031 Bozirken bo8 t^rlaufiK amtl ichr TBabl er gehn i« vor. 80 Bezirke heben noch aus Danach erbirft'n Deut chnationale 01 839 Stimme . 18 Sitze. Sozialdemokra­ten 71 IS s.immen. A O-ye Deut schor 1 r i s ch e 61 633 Stimmen. 12 Site. K o m m u elften 43 822 Stimmst, 6 Sitze. Deutsche

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

MdIBerl..: 8rEh(W U.iitrfltiU.B.6.d Stthrtr.«ertl R. k»,. I" «WVi. S»rittl«imM w» M«WwM i-

g c 1 e h vom 8 Dezember bw Doll machten »um Otlah von Derordnungen. die dem ständig iwv finden Unheil Anhalt gebieten sollten, gegeben. 3n »rftnntni» ihrer schweren unb ncrantajr- tu ngs vollen Rusgade ent Wob sich die Reichs- regierung zu einem schnellen, tatkräftigen Han­deln unb bat aus Grund des o.machtigungs- gefetzes den Dervrdnungsweg beschritten. Schweren Herzens, aber ohne Rücklicht auf die viellältige Xiitit über die unvermeidlichen Harten hat die Reichsregierung eine Anzahl teils fehr einschneidender Verordnungen erlassen.

Die Reichsregierung Ist sich darüber Her, das die Derordntmgen unvollkommen s'md, denn In zwei Monaten können, zumal in solch kritische« Zeiten, keine Irltil- unb einwandfreien ge­setzgeberischen Meisterwerke über Molcri« ge. schaffen werden, deren gesetzliche Regelung ht ruhigen, normalen Zeiten die Arbeit dielet

Jahre erfordern wurde.

Ader die R o t. aus her diese Derord iungen ent- fianbcn sind, rechtfertigt deren Bestand, mehr aber noch rechtfertigt sie die latfadr. bih In diesen zwei Monaten unser öffentliches Leben sich er- bedllch beruhigte und die Finanzen und t* Wirtschckft sich festigen Das GrmächNaungs- gesetz bitte keinen Sinn gehabt, tnenn mit seinem Srlöfchen auch 3tocd unb UHrFung hinfällig wer­den sollten Menn der Rrichs'ag vor zwei Mo­naten nicht imstande war. der riefen groben gefeit- iberischen Aulgabe, die die Rot der Zeit er- k>.jfchl. mit der gebotenen Sile Herr zu werden.

I so kann er sich erst recht jetzt, wo die Mahlen vor her Türe flehen, unmöglich die Kratt zumuten, gerate die schwierigsten unb umftrvtenften Punkte der erlaßenen Notverordnungen zum Gegenstand, positiver und aufbauender Kritik zu machen^ Auch die giunb(cgmbm Dotverordnungen der Reichv- regierung sollen nicht ewig gelten, aber sie sol-

I len über die Rot. In der wir uns immer noch befind«, hinweg helfen Sie mögen ve bcfferl. ter-

I vollkommnet und adgeschtfst inerten. sobald wir au« der Zeit der Bedrängnis heraus stnd Bis dahin ist es die Pflicht der Regierung' das Recht zu schützen, das ihr der Reichstag mit der Der- pflichnrng zum Handeln im Srmäch'.igungSgcsetz gegeben hat

Gs geht ni<frt an, für die Wirtschaft, Finanz und Dolkswvhlfahrt lebenswichtig': Frag« nicht allem einer sachlichen, sondern auch tatet

I naturgemäß durch die Rücksicht anf die bevor* stehend« Wahl« bf t bi fluten Kritik und TU* Vision mtszusetzen und dadurch das durch das Srmächtigungsqefetz eingeleitete Beruht- gungSwerk zu gefährd«.

r tu m für D» BarzaKunKM

2 Eine internationale Anleihe, oarantiert durch hxS beut'che gesamte »fenbatrn-

Die Regie braucht Meld.

Darmstadt. 19 Febr 'M TB» 2Ln 15 2 erhielt bk hessische Regierung durch die Rheinlanbkvmmiffion eine 5 cha dener f a tz- f orber u ng der Regie in Höhe von 85000 Francs für Die Zerstörungen, die am 26 Juni 1923 durch eine Explosion am Bahnhof Mettenheim in 'Xbeinbcfkn angerichtet wor­ben feien Der angebliche Befchlust der R^nland- tennnifTiDn ftanrnt vom 29. Zull 1923 Aon der sagenhaften Srvlo'ion aber weist weder die bet'i- f<jhc Regierung noch ein Mensch in ganz Rhcm- Hessen etwas Diele Schatenerfanf orterung. durch bic scheinbar die Kaffen der Regte auf- gefüllt werden tollen, bildet eine tretfsnDe <{knallde zu ten Revararioneforderungen. durch bi, der französische Militarismus finanziert wer­den toll.

Aussicht stellen würde.

Das Blatt glaubt zu wissen, bah P v t n c ari feine Zustimmung zu sämtlichen obenerwähnten Punkten gegeben, aber felostverfländlich der fran­zösischen Regierung das Recht Vorbehalten höbe, bk ÄonftuftTnen der Sachverständigen im rin- »einen zu prüfen und zu erörtern.

Die Regierung sieht sich darum nicht in der Qag?. eine der von ihr al» lebenswichtig erkann­ten Berordnunge-i im jetzigen Z'itpunkt aufheber ober durch Jnttiat Inan träge des Keub.vaqÄ an- bem zu lassen Auch von der Be!>andiung der als lebenswichtig b?zeichneten Derordnungen in den Ausschüßen ist eine neu? Beunrut^gung und neue Gefährdung für Me Währun, und Wirt­schaft erst recht zu deiürchten. 3m Bwuytfein der aust vordentl'ch schwierigen Probleme, die in den Dotverordnungen aeroa 4t wben sind, und geleitet von dem Best neben, jede 'IkybrJeiYn1fl J,n Dfefen Derrrdnung« vorzun hmen ist die Reichs- regierung rndes bereit, in Interfraf t io ne l - lenBesprechungen Vorschläge do. Parteien, bfe g.->e5.n*niaIL' dann in jnili.rtinaitfcägen juim Ausdruck kommen könwm entg-g -nzunehmen Rur in sachlichen Besprechung ' in rinrn mter- frafriim lei Ausschuh lucht Mr««

Den obwaltende i Umständen die Geoähr Dafür bah die Rotverirdmmgen nicht der ^.-ren'iand erregte. unfachlicher Wahlkämpse zum Schaden für Dvlk unb Da erland werden.

Die gleichzri tg bego.m-it-n

Derchomdlung« über die parlamentarisch, Lage im Reichstag zwischen dem Reichskanz.

ler und den einzeln« Ztaktiousführern

werben ihren Abfchluh erft am Freitag in einet eiljung des TkltdunauUdhirffeii finden an bei Dertreter aller Parteien trilnehmen 3m Bordet- grunbe brr Dcrchandlungei' steht die 2lbänderung oder gänzlich- Be'.itrgun!, bie'er oder jener Rot­verordnung brr Regierung auf Grund des ®r- n^chtizungsg«4ches. Der Retch-k m le- hat ertlört, hab es dem Reichstage natürlich iretstehe. einzelne der erlassenen Detordnungen auf Dem Grieves- tnege cibzuänbetn. hast aber die Au Hebung einer der Terüttmungen einen Konflikt mit der Reichsregietuna schaffen würde, der zu einer Auflösung de» Reichstag» führen

1 würde. Di? R--uwählen würden bann nicht, wie | beabfich ig'Kitte Zuni, sondern schon zu einem früheren Zeitpunkte, etwa im April, ftattfinbeo.

Ausschuh hat

etue evtl. Fusion dieser Kreditba-k der Deutschen Emissionsbank

ins Auge gefaht. Deren Schaffung in einigen Monaten die Sachverständigen vvrzu'chtagen ge­denken unb Deren Statut bereits in Der Aus­arbeitung begd'fen ist Die UntertommUfion des Arsten Sa<t^.st^n^igenuu^schuste» bat dann die Anhörung Di Schlcht» forlgefent Der Präsident Der Reichs bank Hal sich insbesondere über die Bedingungen ausgesprochen unter denen die Bet- schmelzung Der Reichs bank mit der Dvldno'en- bank ftattfinDen könnte Dr Schacht bat vorläufig seine Darlegungen beendet Gr wird im Lause der nüchlten Woche wieder nach Paris kommen unb vielleicht von neuem von Dem Komitee an- gehört werden Rach dem .Malin' Hal Der Reichsbankpräfideni Den Sachveriiandigen mit ge­teilt. bah

eine Goldkreditbank mit einem Kapital von on- gesähr 100 Millionen Goldmark unverzüglich oegrünbet und bah Deren Kapital fast vollstän­dig von englischen Finanzleute» gezeichnet

worden fei

Die Reife Dr Schachts nach London fei also fruchtbringend gewesen. Man fei bereit» in eine Sintzeldiskufsion über bic Statuten eingetreten Lin 2ll»lo.nm<m lei für Die lommente Woche wenn Dr. Schacht wieder nach Paris zurückgekehrt sein werte, über bic Bedingungen zu erwarten, unter boxen bic erste Bank, Die gewissermahen als rin

muh. Unterlässt das Kartell eine derartige Anpassung unb vereitelt eS tedurch Den Kar­te! lzweck. vom Standpunkt seiner wirtschaftlich schwächeren Mitglieder, bic unter Umständen in Gesäte kommen, einen groben Teil Ihrer Kunden zu verlieren, so wird In der Regel der Grund zu fofvrtlgerKündigung gegeben sein. Zu einer solchen Äüntegung werden die Mitglie­der ferner dann berechtigt sein, wenn baS Kar­tell. das sich fatzungSgemah aut bic Tlogelung von Konbitionen teschränkt, in irgendeiner Weife auch auf die einheitlichen Derbandspreise hinwirkt.

Reichsregierunq und Personal­abbau.

Berlin, 19. Fete (WTB.) Der Reichs­kanzler empfing heute mittag bic Spinenorgani- sationen ter B«mten>chaft zu einer Aussprache über die wichtigsten schwebenden Beamten fragen. SS wurden insbesondere die Wünsche und 'Be­schwerten über Die Perfonalabbauverordnung und ihre Durchführung. Dienstzeit- unb Urlaubsrege­lung und Die Befolbunt vvrgetragen Der Reichs­kanzler schilderte in eindringlichen Worten den austerordentlichen Srnst Der innen- und auben- volitifchen Lage und sagte den Svitzenorgani- lationen zu. Die Beschwerden nachzuprüfen, ins­besondere die

Schaffung einer Sch'.edsstelle für den Personal ad bau

zu erwägen und Den Wünschen im Rahmen Des fman.teil Möglichen zu entsprechen Die vom Reichsmmisterium De» Innern geführten Der- hMidlungen mit den Spitzenorganifationen der Beamten über die Kürzung des Urlaubs «mb einstweilen vertagt worden, da die Be-

wir halten uns an die allerletzten Zahlen- berichte de» drahtlosen Rundfunk« ergeben ühnstch tvte die Thüringer Wahlen eine über- raschente Derschiebung nach rechts. Die Deutschnationalen, fast in derselben CtArfe vieterkehrend. werden künftig die arvste Mehrheit Span« Darf teilen und mit 18 Clpen hn Schweriner Landtag vertreten sein. Jfctcn rechten Alüael wird die neuerst an bene, im Landtag von 1920 noch fehlende deutsch- völkische Sreiheitspartei blden. Die Sozialdemokraten, bisher eine cr- brüdenDc Uebermacht, Haden einen Rückgang von 60 Prozent ihrer Stimmen zu verzeickinen und werden nur noch höchstens 14 Sitze hn Landtag einnehmen. Die Dem okraten ha­ben ebenfalls verloren, wenn auch nur 25Pro-

werden solle Der Unterrusschub für Budget- f ragen hat fein? Arbeiten songriest. um In Der Sage zu fein, morgen leine Schlublolgerungen zu formulieren über die Mittel, tei« Gleich- «wich: des te-ut'chen Budgets herzustellen am sie sodann ter Vollsitzung ter Sachverständigcnknm- Million zu unterbreiten. Die Gisenbahn- sachverständigen werte" am Donnerstag abend bereit fein ihren Bente zu erteilten über bte Gavmticn die die Ontünftc Der Rrichebahn liefern ktemten Die technischen Sachver­ständig en werte" zum letzten Male am <.ums- tag g>tert werten. Da» Zweite Lachr^erinn- Ngcniomtlte hat heute n zchniuag bic Prüfung De» Bericht» ter Buch'üdrung-fachvcrstäntegen Ober bic deutsche Kaoitaliluchk fongesetzt.

Das Petit Zournal" glaubt zu ivtlsen. Dah

ßent. Die unabhängigen Sozialisten, die zwischen den Sozialdemokraten und Korn- , munisten ein kümmerliches politisches Leben fristen, buchen zwar 20 Prozent Gewinn, ha- den aber bei Ihrer geringen Summenzah! fei- I < nerlel Bedeutung. Dagegen verdanken die Kommunisten ihrem unentwegt radikal­sten Aeldgelchroi und ihremMärtyrertum- unter dem Drucke des 2luSnahmezustande» einen Stimmenzuwachs von 125 Prozent, der aber angesichts des allgemeinen Rucke» nach rechts nicht ms Gewicht fällt. Don den klei­nen Detenpaneien ist zu sagen: Der Wirt­schaft s b u n d brachte es trotz vermehrter I Slimmenzahi erst zu einem Parlamentssitz. Die Republikanische Partei und die Landpartei fallen ebenfalls wegen Stim- menschwächc au» Die Landpartei hat viel verloren, die Republikanische Panei, die bei Meten Dahlen neu auf den Plan trat, ist nod) srin schwach. Dun zur Deutschen BolkS- Partei. Sie mutz gesondert betraget wer­den. Sie hatte im Schweriner Landtag biS- tx*r 12 Sitze inne. Sie wird künftig nur vier Sitze belegen können. Denn sie hat die 5>alfte ihrer Wähler verloren. Darum? 3n Sach­sen hat sie bei den jüngsten Dachwahlen doch gut, zum Teil wie z. B. in Ghemnitz sogar besser al» vorher abgeschnitten. Die konnte e» zu dem Fiasko in Mecklenburg kommen? Ss liegt zum guten Teil in den mecklenburgischen Berl>ültnissen begründet. Die mecklenburgische Bolkspartei hatte unter dem demokratischen Rostocker Deschichteprofessor Reincke- Bloch, der auch da» Vertrauen der So- tzialdemokraten genoh, mitregieN. Al» dieser ba» Land verliest, gewann der reckte Flügel In der Dollspartei die Oberhand und zog seine Mitglieder au» der mittelparteilicken Politik hinüber in» Fahrwasser der Deutscknattona- kn. Damit war der eigenen Parole die Swh- haft geraubt und der Auffassung vorgearbei­tet-Wenn sckon, dann gleich Deutschnatio- nair Siner Auffassung, die letzt bei den Wah­len die Quittung ausgestellt Hal. Aber Da» kleine wahls'.ebernde Mecklenburg spielt da­bei keine beneidenswerte Rolle. Das Land, das di» in das 20. Jahrhundert hinein die stän­dische Bersassung der Feudalzeit tetbehalten I und die neumodische Erfindung des allge­meinen Stimmrechts nur bei den ReickStagS- tnablcn erprobt hatte, ist durch den Ilten $er- clnbrud) des Parlamentarismus in einen un- tehagltchen Zustand geraten. AuS einem Zu­stand patriarchalischer Beschaulichkeit, der nc- ten dem krassen sozialen Gegensatz auf den Grostgü em dock auch Raum für einen leid­lich glücklichen Mittelstand bot, ist die ganze Bevölkerung in eine überhitzt poiitische At­mosphäre versetz! worden und soll nun immer- »u wählen, bald Stadwerordnete und Stadttäre. bald Bürgermeister unb Dorssckul- Ätn und dann wieder Landtagsabgeordnete.

Der Deck e! der Pattei-egierungen wirkt gro­tesk in den llelnenBerhältnis e' etne»etemali- «n G'ost>ervg umS mit seiner Beamter'.sckaft, dessen Mi telpunkt früher ein gnadenspenden. Der W aetoeien war und das jetzt in buntem orved'fcl neue parlamentarische EhesS bald aus den Reihen der Linken, bald der Rechten er­hält. Das muh den Gang der Berwaltung ernstlich stören, ^ustertern find d^ Pensto- nicrunqcn derjenigen, die lick) dem jewet- llqen ^msckwunq nicht abfmDcn wollen, recht kostspielig. Do bleibt da cparfamttit und Ab­bau? Die kleinen deutschen ..Lander sollten sich allmählich zu S e l b st v e r w altungS- körpern kristallisieren, die umso besser beiien, je weniger Paneipoitrck habet getric-

Bvl kspa rt« i 23 727 Stimmen, 4 Sitze. De - rnvkralen 11621 Stimmen, 2 Sine. Wirt- s cha s l s b u n d 5020 Stimmen, 1 Sitz. CanDbunD 4154 Stimmen, kein Sitz. Republikwu-r 2810 Stirn- men, lein Sch. Unabhängige 2500 Stimmen, Irin Sitz-

Deutschlands Wirtschaftslage.

München. 19 Febr (Korrespondenz Hoff­mann ' Bor Bettretern von Hantel, 3nbuflrie und Gewerbe sowie Der Arbeitgeber unD Arteit- nehmer gab ter ReichSwirtschaftSrnini- sl e r rin BUD ter Det.yHtigei wirtschaftliche Lage unD einen Ausblick m Die nächste Zukunft An Dbc Spitze stellte er Den Satz. Ddh erst jetzt ter Befalller Ikttrog xur vollen barten Wirklichkeit werte Die GmnDtatsacke Der wirtschaftlichen Lage sei eine ungeheure Zn f la 11v n S ve ra r rn u n g. Die mir Durch Die Bare ®rfcnntni» Der Wirkungen eines folgerichtigen HanDrins allmählich über- tminDcn weiten wnn Gs gelte heute, alle K.aft? berannibclen. um wieder langsam in Die Höhe i zu Bemmen. Tiefer Au'stieg fei abhängig von ten Leistungen Der Technik, von Der Kraft unD Dem Beronnrottlichreitsgefübl Des Deu fchen Un­ternehmertums, von Der Arbeitsleistung Der Deutschen Arbeiter unD schliriüich vorn Kapi­tal.

Jede obsickftl ch? oder fahrl"ffige Gefährdung ter Rentenmark bezeichnete er als eine schwere T-erfinbiqwnq am deutsch« Volke. Die Enb- lösuna müsse allerdings die ®olbnot«.

bank fein,

Die Den Anschluß an Di« Weltwirtschaft wieder ermögliche Deshalb fei auch Die GvlDnorendank- ftuqe von fo au'cvrtenUidfer Bedaitunq. bah Dcini Gelimzen nicht durch u-.'achllch- Angriffe auf Den Reicksbankpiäfitenten erschwert ax-rben Dürfte. Bon Diriem Geftcht»funkte aus mufcen auch Die noch britebenten Beschränkungen De# DevifenbanDels in Kau' genommen und die au^<rortenllich schwierigen Srage.1 gdofi werden Cbei fier Grundfay aller Madnabmen fei Die Verhütung einer neuen Infla­tion Der Reichsminister schlvfi frine Dartvzun- gen mit einem Appell an Da/ Berbunteaterrs- gefübt von Staat unD Wirrfchifl unb an Dw um- Kibarr EemeinlchaftlichkeU von Staat und Ginzelländem.

Sattele und Konjunktur.

Berlin. IS Sehr. (WB > Das Kartell- ger i ch -. ter Da» Rech: dne»

Berbarch^s Der Sabrtlan ei non Damentvn'eNion- unh Äoftümfro'fcn e. V beftäiig:. Die Mrtg I l e te f cha f t aus einem wichtigen G nrni*5_^uLjn* bigen Zn ter bemerkenswerten SnttteWunfl führte DaS Äarteügen# au». Dast zwar Die A c n- derung berwirtfchaftlichen K 0 njunk- > tut leinen aUgemeinen ÄuBDtgunge- grun D bilhei, Day ater DaS KaNdl letnerfeit» ter Beränterung Der wir fl-af lichm Berhälrri e I Durch rine Aen Derung feiner Bedtngun- 1 4 e n Rechir.ng tragen -irD Mahaahmen zugunsten - I feiner wirtschafllich schwachen Milglreder treten

fltitigcfunten Bm ihr waren zugegen Der Finanz- mtnifirr. ter M.niüer für Die befreiten Gebiete, ter Artetlsmmtster unb Der erste unD »weite Delegiert« bei ter Reporationskommillivn. Bar- thou unD Mauclere. ferner Pereili Della Rocco und veybure Die französischen Vertreter in ten bei Den Sachoerstänbigenbc'mltces teten ihre Gin» brücke von ter Gnguete wietergegcben. Die sie in Berlin geführt teben Di« beiten Sachverflän- bigenou»schufte haben beute vormittag geragt Der Au»>chuh Daw^s bot Äermini» von Dem Be­richt des Unterau» schuss es genommen, vor Dem gestern Dr Schacht seinen Plan über Dtc Schaf­fung einer Goldkredirbont in Berlin mitteilte. Der

garantiert Durch tes teuft che ad ar netz mit Grnfchlust Der Stsonbahnen unD im Ruhra-teri. Die Deutschen Sisen- bahnen m itzl-en. falls Diese Löfung von Der Deutschen Rog orung angenommen tivrte. nach Ansicht Des .Pent Journal" von einer inter­nationalen Gesellschaft in Betrieb genommen

zu» 9te**m<e eerbn ein« tlbmtzltchtzen

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Ptrrtt »rfttchs. auee-ärt* 10Hipftnnii; fit Ke Ma»-In -eigen e 70-v.m Btetl, 3S »elbpftnek, Platzoerschnft ,Hwf- fchtsg - Verantwortlich fit Telnth e. ^eeiltten br JfeHbr Wtlb Longe, tir den Ihrigen leit Ernst Blnmichem. fir ben Knzetgenteil Beck

sämtlich «n Gtetzen.

Reichstag und Ermächtigungsgesetz.

Bersin, 19 Febr Der Reich s k a n zl« r bat beul« vormittag mit ten Pa rteif ü drern Der ÄMiiticn«ixirtrien Des Reichstags und tenach mit Den fozialDemokroftschen Führern Bespre­chungen über Die varfamentorftch« vage abge­balten A'n Rachmittag fönten Briprochungen mi, Den Führern Der teutlchnaftonalen Fraktion statt Gs ergibt sich Danach tolgente pariamen- taiikbe Lag« Pern mit vieler Mühe aus tem l>nrfan^ntarischen Wirrwarr au B^inn M > Atmber vorigen Ordres enckantenen Kabinett Mar, hat ter Reichstag zur Rettung Der Drohen- ben Karn'^rvte Durch Srmächtigungs-

tu. 45

ErichriM 'ätzkich, 6eeu mmd JetetUgt. «ft tz Sam»»ag.Müoge G »keoerAamck^h sner

KBejlfiftri» 2"' Gsldmorh et»- |d <*' ch rrtgerlohm. Vrv M. Ktchierschno«» t -ft Kummer» in- t - t< betet S to^rech-Kmfchlstz«:

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