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Hessische Lanbwirttchaftskainmcr gcmeinlaoi : den landwirtschaftlichen Organisationen An-

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* D a r rn st a d t, 18. Dez. (Gig. Bericht.)

Stadtverordnetenversammlung beschloß,

Kreis Büdingen.

h. Rieder-Mockstadt, 18. De^

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ntxf) etnrnzn orese endlosen ^ay.ncrtflyem mtt denen man sich in der JnfllrtirmS-ett admühcn muhte, vor Augen. Die Umrechnung des UeberschusseS betragt 18 204

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bad - s ba< sich bereit erklLrt. jeden Tag -vhn Kadern der Dol.»schal: Schw mmunlerr.cht erteilen zu lassen; die Ko'tcn belaufen sich für jedes Rmb für den Kursus aus 1 Mk und sollen von der Stadt übernommen werden

Kreis Schotten.

-i- Etchelsdorf, 18. Dez. Sen einigen Tagen besuchen Vertreter der *5efx der .Ad­ventisten" die Ortschaften des Riddatals und entfalten eine lebhafte Propaganda. Sie besuchen Haus für Haus, werben für ihre reli­giösen Odeen und suchen ihre Schriften und Bücher unterzubringen. Die Bevölkerung ver­hält sich im allgemeinen ablehnend, und die Bücher finden selten Abnehmer.

HauS- u. »\elborbeli per L Jan. aesuchi. Wo? sagt die Ge- IcbnitvfL b. Gießener Anzeigers. II0140D fflBiinuiiHinjiuyiaiuiiUM

Hochschulnachrichten.

Von der LondeSiiniversität Ziehen.

2. H. Dem Oberlehrer Professor Dr. iSbri* stoph Schmehl in Darmstadt wurde gestern aus Anlaß des Tages, an dem ign die Philosophische Fakultät der Universität Gießen vor 50 3abren zum Doktor der Phi­losophie ernannt hat, das Dvitor Diplom erneuert. Die Fakultät ehrt hiermit ben verdienten Schulmann, der vterundeir.hald Jahrzehnte lang an höheren Schulen Hessens tätig gewesen und Verfasser zahlreicher, fahr verbreiteter Lehrbücher der Mathematik ist.

(Christoph S ch m e h l wurde am 11. März 1853 zu Allendorf a. d. Lda. geboren. Pom Herbst 1870 bis Herbst 1874 studierte er an der Universität Gießen. Aach etwa einjähriger Tätigkeit als Hauslehrer in Frankfurt a. aK. mar er vom Oktober 1876 an ständig im Schul­dienst in Darmstadt tätig. Am 1. April 1921 trat er in den Ruhestand.)

garetbc geb. Gans das Fest

H o ch z e 11. Am nächsten Sormiagadend ver­anstalten die 2. und 3. Klaffe der hiesigen Volks­schule eine öffentliche Schulfeier, in

Aus dem Amtsverküitdiguitgoblatt.

DaS Amtsverkündigungsblatt Ar 88 vom 16. Dezember enthält: Gebühren füt amtstierärztliche Dienstvorrichtungen Landes- polfteiliche Abnahme. Maul- und Klauenseuche in Lich. Statistik der Faselhaltung Aus­stellung von Wandergewerbescheinen Gewerbe- Legitimationskarten. Höchstsätze für Erwerbe

mit ieunv. Eingang i:;;b .aochgrtegenheit fr f. zu i '-rn:. ..uss ivleichstraste »» V.

fang Januar k. 3. eine grobe Vortrags- und Bersammlungswochc Für den Vortrags- kursus der Landwirtschaststammer sind bereits namhafte Redner gewonnen. Es werden sprechen Dr. Wittwer von der 2anbc6baucrn!aminer München überSteuerreform und Wirlfchafls- ruin. Prof. Dr. Reh (Hamburg- über .Schäd- lingsbekämpfung", Geh. Regierungsrat Professor Dr. Fischer (Berl.n- überAleinmotorc und Klctnschlepper sür die Landwirtschast. besondere für die kleineren Betriebe", Regierungspräsident a. D. Kutscher vom Deutschen Landwiiischafte- rat in Berlin übet ,D.e handelspolitische Lage und die Reparationslasten der deutschen Land­wirtschaft", Professor Dr. Kra em e r i(Sieben überDie Bedeutung der Knochenftärle für die Leistungsfähigkeit der Pferde". Pros. Dr. Zwick (Gießen) über .Der heutige Stand bet Forschung zur Bekämpfung der Maul- und P.'laucnfeudK, bet ansteckenden Anämie und bet Bornafchen Krankheit". Obstbauinspektor Wagner von de> Landwirtschaftstammer Bonn über .Technische und wirtschaftliche Mahnahmen zur Förderung des deutschen Obstbaue«". Außerdem ist noch cir Bortrag vorgesehen überBetriebslehre und Weinbau". Die Ikranftaltungen finden in der Zeit vom 6. bis einschließlich 9. Januar 1925 in Darmstadt statt. An die Dorträge der Land- wirtschaftskammer, die an den Bormittagen statt- finden, schließen sich die Tagungen der einzelne, Organisationen am Rachmitlag an. Die Orgain sationen haben auch für ihre Tagungen namhafte Redner gewonnen. Berbunden mit der Landwirt­schaftlichen Woche wird eine große Weinprobe in der Turnhalle am WoogSplay in Darmstadt tun- bet Landwirtschaftskammer veranstaltet werden

ewe yaua>fm»l>nnm. bie wavrrad der 3*fTe» rionSzeit cütgegangea ist. Die Stadt Darmstadt die zusammen mtt der Hessischen Eisen bahn-Ak­tiengesellschaft bte Bahnen in der Stadt betreibt steht vor einem Ausbau der Vorortbah­nen. Die neue Linie soll im Frühiaht btS Ar- heil g c n weitergeführt werden, ebenso wird bann eine Dahn nach GrieShei m gebaut. Die ministerielle Genebmtaung der neuen Strecken ist dieser Tage erfolgt. Weiter wird zur Jet» der Plan einer elektrischen Bohn n ad Pfungstadt erwogen

GaspreiS für Großverbraucher her­abzufetzen: über 10 000 Kubikmeter kosten 14 Pfennig, über 50 000 Kubikmeter 13 Ps., über 100 000 Kubikmeter 12 Pf. für den Kubikmeter. Die Stadtverordneten beschlossen ferner, sich an bet Hessischen Fluabetriebsgesell- schaf t finanziell zu beteiligen, 10 000 Mk. jähr­lich Subvention zu zahlen und den Flugplatz gegen Zahlung einer Miete herzurichten. Heute vormittag fand die landespolizeiliche Abnahme einer neuen Straßenbahnlinie statt, die vom Mittelpunkt der Stadt bis zu der Merctfchen Fabrik führt. Die neue Linie tst ein Ersatz für

wurden in den letzten drei Tagen die M a s s e n - grunbftüde von der Feldbereinigung versteigert. Der Erlös betrug für 95 Ror- malmorgcn annähernd 100 000 Mark, der Mor­gen kam mithin durchschnittlich über 1000 Mark.

Berstadt, 17. Dez. Der Voltsbil - dungSverein Berstadt hat die Komödie von Robert SommerDie Goldmacher", die bei der Liebig-Feiet am 26. Mai 1924 von Regisseur Dolck in Gießen mit starker Wirkung rezitiert worden war. dieser Tage zur Auffüh­rung gebracht. Dabei waren, außer den Mit- wirkenden aus Berstadt, in den beiden Haupt­rollen zwei Mitglieder der unter Leitung von Pros. Dr. D e r n b e d stehenden Gießener Waldbühne, nämlich cand. med. Bins­wanger und Studienreferendar Dr. Heichel­heim tätig. Ersterer spielte die Rolle des Goldmachers, letzterer die des Teufels in sehr wirksamer We se. Die Inszenierung geschah mit ben einfachsten, dabei jedoch, z. D. in der Gold­macherwerkstatt. sehr wirksamen Mitteln. Die Aufführung erscheint danach auch auf einfachen Bühnen durchaus möglich. Die Wirksamkeit der Charaktere und der Sprache litt durch die ein­fache Inszenierung nicht. Das aus fast 400 Per­sonen bestehende Publikum verfolgte die Ereig­nisse. die viele Erinnerungen aus dem Krieg, sowie ou6 der Revolution und der Zeit nach dieser wachriefen, m't großer Spannung und vielfach lebhaftem Beifall. Die Schlußrede des Goldmachers kam sehr wuchtig heraus und riß das Publikum mit. 3m Anschluß daran wurde von ben Zuschauern und den Schauspielern ge­meinschaftlich das Deutschland-Lied und einDolks- lied gefangen. Der Dolksbildungsverein hat mit dieser Ausführung einen vollen Erfolg errungen.

Hcffcn-Nanau.

* Krofdorf, 17. Dez. Bei der ReichS - tagSwahl hat ein hiesiger Wähler einen Stimmzettel mtt folgender Meinungsäußerung abgegeben:

Die Wahl macht Qual! Doch mir ist'S egal! Drum wähl ich mich selber Und mach es mir recht. Sich verlassen auf Menschen Das halt ich für schlecht.

Rur demHerrgott im Himmel" Dem schenk' ich Vertrauen.

Auf sandigem Boden Da tu ich nicht bauen. Betrachtet die Menschen Wie sie wandeln dahin. Ein jeder hat für sich nur Doch für andere kein' Sinn.

bl. Dillenburg. 17. Dez. DaS Landes- b a u a m t plant für das Jahr 1923 eine groß­zügige Instandsetzung der Landstra­ßen. Da in den letzten Jahren überhaupt feine Ausbesserung der Chausseen stattgefunden hat, sind die geplanten Maßnahmen nur d.enlich und

der auch der Posaunenchor mitwirken wird. Die Einwohnerzahl unseres Dorfes be­trägt nach bet Personenstandsaufnahme 1999. davon sind 1868 evangelisch. 13 katholisch. 52 israelitisch. 4 konfessionslos und 62 AnderS- g laubige.

Sk. Reiskirchen, 18. Dez. 3m 3ahr« 1911 erbaute die Gemeinde eine Wasser­leitung. Besonders in den letzten Jahren stellen sich große Mängel ein. Für die Zuleitung zum Hochbehälter und im Sttahen- netz hat man damals ManneSmann-Rohre verwendet. DiJe Rohre roften durch, und an der Bruchstelle dringt das Wasser nach oben. Wenn auch die Schäden an den Rohren aus­gebessert werden, so i't doch der Wasserver­brauch dauernd ganz ungewöhnlich. Dreimal am Tage wird der B.unnen leer gepumpt, und doch steht die Leitung am Tag viele ©tun- den leer. Kürzlich wurden unangemeldet alle Hauslettungen nachgesehen, aber es zeigten sich nicht solche Mängel, die den ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch rechtfertigen. ES wird vermutet und wohl auch mtt Recht, daß sich Rohrbrüche in der Leitung befinden, von denen aus das Wasser sich unterirdisch Abflüsse geschaffen hat und die infolge­dessen nicht aufgefunden werden. Die Kosten, die alljährlich durch Mehrverbrauch der elek­trischen Kraft und durch Reparaturen an den Rohren entstehen, sind sehr hoch. Wohl oder übel wird der Gemeindevvrstand daran denken müssen, das Rohrnetz nach und nach zu erneuern. Am Sonntag veranstaltete der Verband der Kriegshinterbliebe­nen und Kriegsbeschädigten im Gtmdrumschen Saale dahier eine Weih­nachtsfeier, verbunden mtt Verlosung und Weihnachtsbescherung für die Kinder. Bei der Feier, die einen sehr schönen Verlauf nahm, wirkten die beiden Gesangvereine mit.

Kreitz Friedberg.

ss. Friedberg, 18. Dez 2tuf der Tages­ordnung b~r heut gen L tadtverordneten» s i tj u n g stand toießer als wicht gster Punkt die S ch u l b a u f r a g k», die ja auch schon die b iben letzten S tzungen b.schä t gt bitte. Szr Bürger­meister rollte noch einmal die ganze Frage auf und teilte mit. daß sich der vereinigte Finanz- und Dauausschuß mit üb rw eg nd r Major tat für folgendes Projett ausgesprochen habe: So­fortiger Reubau der Schillerschule (Höhere Mädchenschule), sofortiger Reu­bau des Polytechnikums, Bau einer Dezirlsschule am Südende der Stadt für die Volksschule, sobald die beiden ersten Schulen fert g sind: die Räume des seitherigen Poly:ech- nikums sollen der Volksschule überlassen werden. Der Bürgermeister bat, über diese- großzügige Projekt ohne D.batte abzustimmen, bi die Sache ja schon zur Genüge besprach:n worden fei. Der Sprecher der Sozialdemokrit e erklärt!, daß feine Partei nicht gegen daS Projekt fei, daß aber die finanzielle Seite noch nicht genigend g'klärt sei und daß sie solange nicht dafür stimmen könne. Das ganze Projekt wurde dann mit 15 gegen 10 Stimmen (bei einer Enthaltung) angenom­men. Mit dieser Entscheidung ist untere Ctidt vor große Aufgaben gestellt, deren Lösung der Stadt große Opfer auferlegen w rd. welche aber "uch wieder zur Hebung der Stadt be trügen. F.icdberg, seither schon die Stadt der Schulen genannt, wird diesen Ramen bann mit Stolz führen dürfen, da es dann neben der pracht­vollen Augustinerschule (Gymnasium und Real­schule), der neuen Dl nden mstalt, der Obstbau­schule noch weitere muftergül ige Schul) iuten be­sitzen wird. Der Bürgermeister bespricht bei Beginn der Sitzung die In du st r i e f r a g e, die schon wiederholt die O'fsentlichk it beschäftigt hat. Die Bemühungen, Industrie h erherzuziche'. sind hauptsächlich an dem Punkte grsch it.'rt, daß die Stadl nicht über genüg endeS Gelände ver­fügt. Runmehr ist eS der Stadt gelungen, von dem größten Anlieg-r, dem Grafen von Solms- Rödelheim, ein g' größere Grundstücke im Flächen­raum von ca. 8 Rormalm-rgen (144 542 Quadrat­meter) zu erwerben, welche in der Rähe der D hn gelegen, für diesen Zweck ^e'gnet sind: der 2In- kaus geschah durch den stabt schon 2lrmcnfonM. Mit den kleineren Besitzern sollen Verhand-

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m. «rbdMafre re. 8. Dez. «tWtbcf^e W». acb. Wagner, Witwe, 82 Jahre alt. Stein» straße 83. 10. Dez.. Auguste Dietrich geb. Pfeiffer. Witwe, 30 Jahre alt. Rodheimer Straße 42. 12. Dez.: Margarete Herrmann g b. Wolf, Witwe « 3obre alt. Somnrstrahe 5. 13. Drz: Christine Pfeiffer geb. Schneider. Witwe 78 Jabre alt 3n Löber-bhos 4. 14. Dez.' Emilie Hettler geb. Xinntn, 61 Jahre alt. Frankfurter Straße 1.

Allerlei Diebstähle. 3n der Dacht vom 7.8. Dezember wurde in das Stationsgebäude der Birbertalbahn in G. n eingebrochen und 63 Mk. entwendet. - In der Dacht vom 11.12. Drz. wurde ein ver­schlossener Arbeiteraufenthaltsraum auf einer Baustelle am Bahnhof Gießen g wal sam er­brochen und daraus nachstehende Sachen ge­stohlen: ein grauer Rucksack und zwei Paar getragene Schuhe, ein Paar schwarze Arbeiler- sckmhe, ein grüner Rucksack mit einer vernickel­ten Drahtzange, ein Paar weiße Fausthand- schuhe, ein Tischmesser, ein halb Pfund Butter und eine graue Unter lade. Am 14. Dez., nachmittags zwischen 3 und 7s Uhr, wurde in einem Hause in der Wetzsteinstraße ein Wohnungseinbruch ausgeführt und dabei nach­stehende Sachen entwendet: zwei Trauringe, miteinander verlötet, mit den eingravierten Buchstaben C. W. und M. F. und dem Datum 1. 5. 87, ein Zweimarkstück mit dem Bildnis des Kaiser« WUHelm II. und der Kaiserin, ein Zweimarkstück mtt dem B.ld.llZ des Gioß- herzogs und Landgrafen von Hessen, sowie 57 Mk. und einiges Kleingeld. Aus einem Garten im 2llten Feld wurden ein Paar lang- schaftige Stiefel und eine blaue Arbeitshose, sog. Ueberhose, gestohlen. Sachdienliche Mi.- tellungen zur Aufklärung der Spitzbübereien nimmt die Kriminalpolizei entgegen.

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G. S. C. von 1900. Montag abend außerordentliche Generalversammlung mit wich­tiger Tagesordnung. (Siche Anzeige.)

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ll. Lollar, 18. Dez. Aus der jüngsten Gemeinderatssitzung ist zu berichten: Die Zuschläge zur staatlichen Hunde­steuer (12 Mk. pro 3ahr) werden wie folgt beschlossen: Für den erfkn Hund 10 Mk., den zweiten Hund 15 Mk., den 3. Hund 20 Mk., den 4. Hund 25 Mk. Mil einem aus­wärtigen Schäfer, der seine H?rde in hiesiger Gemarkung zu weiden beabsichttgt, soll ein QOertrag abgeschlossen werden, wonach für die Weide 200 Mk. zu zahlen sind. Die Wiesen muffen am 15. März 1925 von den Schafen verlassen sein: sollte sich bis zu diesem Termin Seuchenverdacht ergeben, so ist ein früheres Verlaffen der Wiesen zu fordern. Dem Mi­nisterium erschienen die feitgcfegtcn Strom­preise für Kraft zu hoch, und stellte eine Rachprüfuna der Sätze anheim. Der Ge­meinderat setzte daraufhin den Preis für eine Kilowattstunde um 2 Pf. herab; es sind in Zttkunfr zu zahlen: bis 400 KW. 28 Pf., bei garantierter Abnahme von 400 KW. 25 Pf., 100-1000 KW. 23 Pf., 1003-5000 KW. 22 Pfennig, über 5003 KW. 21 Pf. pro Kilowatt» lwnde. Ein Gesuch der Firma Duhn hier um Ueberlassung ci.res Lagerplatzes wurde genehmigt. Der Platz muß am 15.März 1925 der Gemeinde wieder zur Verfügung stehen. Die Frage der Entwässerung des neuen Friedhofes wurde biZ zum Herbst nächsten Jahres nach Einbringung der Ernte zurückgestellt. Die in Betracht kommen­den Pachter sind zu benachrichtigen. Eine Erhöhung des Wartegeldes für Heb­ammen auf 200 Mk.. die vom Ministerium vorgeschlagen war, wurde als viel zu hoch an­gesehen. Der (Semciaberat beschloß, mit der Erhöhung nur auf 100 Mk. zu gehen. Bei dieser Gelegenheit brachte der Bürgermeister ein Antwortschreiben des Kreisgesundheits- amtes zur Verlesung. Wie bereits bekannt sein dürfte, beantragte der Gemeinderat vor einiger Zeit, eine zweite Hebamme auSzubll- den. Obwohl schon seit Jahren eine zweite Stelle hier besteht, lehnt das KreiSgesundheitS- amt aus verschiedenen Gründen diesen Antrag ab. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von dem Schreiben und blieb auf seiner Forderung der Ausbildung bestehen. Die Vorlage der Rechnung für daS Jahr 1923 führte

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