Ausgabe 
19.8.1924
 
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Dienstag, 19. August 1924

Gletzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesten)

Zweites Blatt

Nr. 194

Kindergärten!!

sich feinen Schülern fern. Nie sich flehen aber Wohl verstehen, daß der junge Mensch noch nicht so weit fein kann, das) bei ihm Stimmungen noch herrschen können, gerade bei seelisch gcfpamv-

immer mehr Leuten die Augen bariiber auf, daß eine Konfiskation des deutschen Eigen­tums unter Ämständen dem im Auslande investierten amerikanischen Kapital verhäng­nisvoll werden könnte. Eine Konfiskation des deutfchen Eigentums müßte den Grundsatz der absoluten Unantastbarkeit des Privatbesitzes erschüttern und schließlich gibt eS in Amerika mehr und mehr Leute, die zu der Ansicht er­wachen. daß eine Konstitution, der mau unter dem Dorwand des Kriegs ein Schnippchen ge­schlagen habe, auch in FrieLenszeiten ge­brochen werden kann."

Gegen die Bubis und die Babys.

August-Erinnerungsfeier des Verbandes hessischer Regiments­vereine der ehem. 25. Division.

Das Schulamt in Trient bat eine Der- die, wie derPopolc

Finklers fort. Die Allgemeinheit dürste an die­sen Feststellungen interessiert sein.

Prof. Dr. H. v. Lengerken-Berlin.

ten Naturen. _ _ o ,

Beispiel und Liebe. Wer kalten Herzens, der ist nie Erzieher. Die grausamen Gestalten aus den Dickensschen Romanen erstehen Nrnn von neuem, Gerichtsverhandlungen deren Benchtein den Zeitungen das Auge flieht. 3mmer tmeDer das Wort Christi von denen, die der GerirAten einem etwas zu Leide tun, unb denen besser wäre,' es würde ein Mühlstein an ihren Hals gehängt. Immer wieder die Ermahnung zuwerden wie die Kinder", wenn das Reich Gottes zu inrStom- men solle. Wie sind die Kmder denn? Unschul­dig? Kinderunschuld können die Menschen mcht mit ins Leben nehmen. Auch ^i^n sie nur d^ Kinder reiner Geschlechter. Nem, soweit Unschuld Unkenntnis ist, kaum sie dem Menschen nichts nützen Aber Glauben und Verträum der kind­lichen'Seele, sie können Dorbild Leiben auch für den Erwachsenen, und über allem die Inbrunst der Liebe. 3n keinem Verhältnis ist dre gegerr--

Das Theater des russischen Volkes.

Die Kunst für das Volk, durch das Dolk^ über das Boll, das ist die große leiden schttlich verfolgte Nichtungslinie im russischen Kunstleben. Und in diesem Sinne ist nach der Revolution ülngehcuves geleistet worden. Der natürliche Sinn für dramatische Kunst, der so tief rm ru,sis«chen Doll wurzelt konnte auf einmal sich mit vollen Macht entfalten. Nicht die Form der russische Kunst ist es die einen so grandiosen Eindruck vermittelt, obgleich sich &ter bedenkliche Stillster, wie Stanislawsky und Nkeyerhold in Westeuropa Anerkennung verschafft haben: was de- Bewegung und Entwicklung des Theater­lebens in Rußland den großen Zug verleiht, ist das Volk selbst, das mit seiner fanatischen Hingabe-Bereitschaft die dramatische Kunst er­lebt. Rein zahlenmäßig läßt sich darüber Er­staunliches berichten. 3m 3ahre 1914 bestanden in Rußland insgesamt 210 Theater, und davon tonnte man nur 70 als wirklich gute Stätten der Kunst bezeichnen. 3etzt gibt es in Rußland 6000 Theater, 21 . Tausend sind kommunale Unter­nehmen'oder staatlich subsidierte, 3lTausend sind freie Genossenschasten. Was spricht allein aus diesen Zahlen! Und wie ergreife ü) ist die

das gehellte Tier seine normalen Lebensfunkllvnen ausgenommen haben. Nattirlich mußte eine solche Entdeckung allgemeines Staunen hei-vorrufen Fer­ner operierte Finller mit zwei g<mz verschiedenen Arten von im Wasser lebenden Käfern, die m be»ua auf ihre Organisation so grundverschieden stich wie etwa Löwe und Rind. Er setzte den abgetrennten Kopf eines Gelbrandes auf tal Bumpf eines pechschwarzen Kolbenwasserkafers und den Kopf eines Kolbenwafserkäfers auf den Bumpf eines Gelbrandes. Diese ttansplan irrten Köpfe sollen nun nicht nur völlig ein geheilt sein, sondern auch den artstemden Stumpf in der Weise beeinflußt haben, daß fich seine Farbe verän- derte Das größte Aufsehen erregten jebod) die Erfoloe Finklers den Austausch der Köpfe inner» halb der Geschlechter betreffend. Er setzte weib­lichen Tieren männliche Köpfe und männlichen Lei­bern weibliche Köpfe auf. Und siehe da, die Kopfe verwandelten die ursprüngli'chen Geschlechtsm- stinkte in ihr genaues Gegenteil! Aus Männern wurden Weiber und umgekehrt! Gerade diese Re­sultate erregten die Gemüter, und mit Recht. Würden sie auf Wahrheit beruhen, so hätte die Wissenschaft allerdings eine in ihren Auswirkun­gen kaum abzuschähende Bereicherung erfahren. Leider haben die Untersiichung von Blunck und Speyer sowie des Unterzeichneten bewie- i sen, daß abgetrennte Köpfe erwachsener 3nsek-

ten niemals einheilen tonnen. Da oieses ber Fall » tst, fällt jede Boraussetzuna für die Behauptungen

Darmstadt, 18. Slug. Am Samstag mb (Sonntag fand im Darmstädter Orangencgarten unter gewaltiger 'Beteiligung die -^ppN'ß-Erinne- rungsftier und Fahnenweihe der höllischen Regi- menlsveretne statt, die unter dem Vorsitz von Exzellenz v. Kleinschmitt ^m Verend der Regimentsvereine der ehemaligen 25. l^Eher- zogllch Hessischen) Division zusammengeschloss«! sind. Der Begrüßungsabend am Samstag litt unter der Ungunst der Witterung. Die Veranstal­tung wurde in das große Orangeriehaus vettegt, das dank der tatkräftigen Michllfe zahlreicher freiwilliger Helfer schnell zu einem rmprotMjierten Festsaal umgestaltet wurde. Exz. v. Klein­schmitt sprach die Begrüßung. Seme zu $>erym gehenden Worte klangen aus in ein mit heller Begeisterung aufgenommenes Hoch auf die deutsche Reichswehr. Für den dienstlich unab­kömmlichen General Reinhardt vom Wehrkreis­kommando in Stuttgart war als Mrtreter der^ Reichswehr Oberst Reinecker, Kommandeur des 5. Artlllerievegiments in Fulda, erschienen, der in seiner Ansprache den Gedanken hervor- hob daß die deutsche Reichswehr, anftüpfenb an die Traditionen der alten Armee und auf ihrem festen Fundament fußend, nur em Teil des deutschen Volkes sei und ihre Aufgabe nutz erfüllen könne, wenn das ganze Ätsche Volk ge­schlossen 'hinter ihr stehe. Seine stiebe schloß mit ellrem Hoch auf die alte Armee. Das Hoch auf das deutsche Vaterland brachte ebenfalls E?z. von Kleinschmitt aus: im Anschluß hieran wurde die Nationalhymne gesungen.

17,2 Uhr mittags hatten die Ehrengäste vor dem großen Orangeriehaus Aufstellung genom­men, gegenüber die Kapelle der Beamtenver- etnigung, und nun rückten, die Fahnen voran, all die Regimentsvereine heran, die die Namen die jedem Darmstädter und jedem Hessen ver­traut sind: 115, 116, 117, 118, 168, Dragoner 23, 24 Artillerie 25, 61, Train 18, Kavallerieverein, Jäger zu Pferde 3, Kavallerieverein Frankftirt a M Marineverein und die vaterländischen! Verbände und Vereine mit ihren flatterndes Fahnen und Wimpeln. Nachdem der Einmarsch der Vereine und Abordnungen erfolgt war, un­ter denen besonders die kleine Abordnung der Reichswehr mit ihren schmuckän Uniformen auf­siel, erschien der Großherzog mit seiner Ge-

Uttter dieser wohl nicht zweideutigen Ueberschrift besaßt sich die bekannte deutsch­sprachige Zeitung in Cleveland, Ohio,Wäch­ter und Anzeiger" in einem beachtenswerten Leitartikel mit der Frage der Beschlagnahme des deutschen Eigentums in den Bereinigten Staaten von Amerika. Sie schreibt u.a.:

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben zwar niemals den Entschluß bekannt­gegeben, d^s deutsche Eigentum zu konfiszie­ren. Nach wie vor hält der Kongreß das Recht in der Hand, über das Schicksal bei | deutschen Vermögenswerte das letzte Wort zu sprechen. Auf den ersten Blick scheinen wir also in dieser Frage ein reines Gewissen zu haben, aber wenn wir die prakttsche Tätigkeit der Verwaltung des feindlichen Eigentums unter die Lupe nehmen, zeigen sich ohne weiteres Konsequenzen, die einer völligen Konfiskation des deutschen Eigentums gleichkommen. Was immer wir auch in der Zukunft tun werden, so werden wir doch nie ehrlicherweise sagen können, daß wir in den Oahren nach dem Kriege den Besitzern des reichsdeutschen Ei­gentums in Amerika die Erträgnisse ihres Besitzes haben zukvmmen lasten. Selbst im denkbar günstigsten Falle werden die deutschen Vermögen ihren Eigentümern nur unter star­ker Entwertung durch eine kostspielige und unzweckmäßige Verwaltung 1 zurückerstattet werden, während in zahllosen Fällen diese Werte durch Scheinverkauf teilweise oder voll­ständig vernichtet wurden. Die Stimmung für eine Rückgabe der noch vorhandenen Ver­mögenswerte gewinnt an Stärke. Es gehen

Das Märchen von der Aeberpfianzung von Köpfen bei

Kerbtieren.

Bekanntlich ist der experimentelle Zoologe in ber Lage, erfolgreich Ueberpflanzungen von Ge- toebetteren und Organen in gewissen Grenzen vor­nehmen zu können. W. Fin k le r - Wien kam aus den Gedanken, bei 3nsekten Köpfe zu über­pflanzen, und veröffentlichte seine Ergebnisse nicht nur in angesehenen Fachzeitschriften, sondern auch in toeitberbrettcteii populären Vlättem. te Tagespreise diesseits und jenseits der Meere nahm fich der Sache an, und so kam es, daß in kurzer Zeit die Finllerschen Entdeckungen zum Allgemein­gut der an wissenschaftlichen Singen interessierten Kreise wurde. 3nzwischen hat sich aber herausge- ftellt, daß die Experimente des genormten <tutoi3 überhaupt nicht ausführbar sind, und denizufolge bte ganze Angelegenheit insReich der ö"ave zu verweisen ist. Cs liegt hwr em öall von 3rreführung vor, wie er in der oeu. scheu Willenschaft zu den größten Seltenheiten geholt. Finkler hat um das Wesentliche noch einmal hervorzuheben ausgebildeten Kerbtieren den Kopf abgeschnitten uni) dann lieber ausgefetz..

rkoll dieser Kopf wieder angewachsen fein und

gezwungen würden.

Die Probleme der ftanzösischen Handels- und Zollpolitik liegen zur Zeit also sehr kompli­ziert; gerabe diese Kompliziertheit eröffnet aber vielleicht manche Aussichten für uns, zumal auch Belgien die französischen Pläne mtt Miß­trauen betrachtet.

Erziehung.

Von Agnes Harder.

Was ist Erziehung? Ewiges Rätsel! 3mmer wieder stehen wir vor den Entgleisungen der Kin­der aus Elternhäuser, in denen Beispiel und Liebe groß waren, Unb doch sind Beispiel und Liebe die Haupt faktoren der Erziehung! Doch meint der Mensch, der sich selbst erzogen hat, er gönne nicht mehr mitgehen in den Lebenskampf.

Schllderung, die ein englischer Kunsthistoriker Wer eine Theatervorstellung gibt, der er selbst bei­gewohnt hatte. Es war tn einer der schwär­zesten Hungerzonen Rußlands. 3n einem primitiven Theatergebäude gab man ein Schau­spiel von Ostrowsky. Der Zuschauerraum war angefüllt mit einer sterbenden, mit Cholera and Typhus verseuchten Volksmenge, und draußen vor dem Eingang sammelten sich die von Hunger und Krankheiten Lieberwundenen an, die auÄ- gespielt hatten auf der Bühne des Lebens. 3n den Straßen lagen die toten Menschern una längs des' Flusses konnte man offene Graber fetal, die halb gefüllt mit Leichen, auf mehr warteten. Doch im Theater spielte man und hörte man. Gegen das Sterben war keine Hilft. Dort auf der Bühne war Leben. Das Spiel dauerte von 8 ilhr abends bis 2 ilhr in ber Rocht. Und die Menschen, die so lange noch lebten, folgten dem Spiel mit gespanntem, ztt- tembem Dabeisein.

*

Ein Prinz als Dramatiker.

Prinz Wilhelm von Schweden hat ei« Theaterstück verfaßt, das unter dem Xitel ..Kinan- gozi" das Leben in Afrika zum Gegen,tand bat. Dom Schwedischen Theater in Stockholm ift be­reits die Premiere aufgeführt worren. 2lls -weites Theater hat sich ein sensationslüsternes?euyo^ Unternehmen b" - st^.llii'hrungsrecht für dieses vrinzlicbe dramatische e uams aefuDzrt

fettige Befruchtung fo stark, wie in dem von "Leks- rer und Schüler. Darum die Beweise rührender Dankbarkeit gegen Lehrer, die durch die Gechich'e der Familien gehen, bis heute. Daß die große Auf Innung der Schüler gegen die Lehrer der Kinder gegen die Eltern tote ein Sturm in die Gegenwart hereinbrechen formte, bis auf die Bühne, die sog.moralische Anstatt", war erstes Zeichen der Auflösung und des Verfalls.

Wundervoll ist das Aufblühen all der 3u- gendgcmeinschaften, weil hier die 3u teiti> sich selbst in Zucht nimmt. Es war ein fast vergessenes Wort: Zucht. Ein Wort, dem man kein Dclleinsrcht mehr zugestehen wollte. Es hatte sich überlebt. Unb steht nun plötzlich auf aus der Selbsterkenntnis der 3ugend, die sich nicht verloren geben will. 11 nb mit ihm ersteht der deutsche Mensch neu, Wie eng hängen die WorteErziehung" und . _rT_ff£>n

»« ÄÄÄ%

Dürers deutscher Reiter aufs neue in den Satte! Zweck hat, folgendem Unsinn em Ende zu be und reitet ruhig seines Weges, trotz Tod und reiten: Daß auf italienischem Boden Poll- Teufel. ttsch und ethnisch italienisch - alle Klnoer m

-- Kindergärten in deutschen Sitten und deutscher

Deutschtum und Ausland Spratfe unterrichtet Berben foUen. Mafien ate ' ' eine einheitliche Nation mit einer unoeveuren«»

Lob der deutschen Schiffahrt. den Minderheit Fremdsprachiger kann nicht

Aus Singapore wird dem Deutschen einmal im Scherz'^e lcemde Sprache auf Ausland-3nstitut von einem seiner Ver- seinem Gebiet vorherrschen lasse . ttauensleute geschtteben:Das Tagesgespräch ES war nuneml Genicht ^e^tet, d in unserer Geaend war ietzt der Unfall des Deutschen, natürlich sagt das brave BlattDie Norddeutschen ^LloyddampfersSaarbrücken", Alldeutschen", sollten m Rom durch ihre Ab- d.er bei Sabang auf ein in den Kurten nicht georbneten dagege tp f \ tcr=,

verzeichnetes ÄDrallcnriff auf Gelaufen war, Kindergärten die Muttersprache als Unter ober später wieder flott kam und unter eignem richtssprache retten, ©egeri öiefe ^planw^l - Dampf nach Sinoapore in Dock fahren konnte, sicht wandte sich der wuchtige Abgeordnete Weder den Kapitän noch die Mannschaft trifft Franco Eiarlantmi und

irgendwelche Schuld, und weder die Passagiere schleunigt ^den^rrn ^^rr^,ntlVrr; noch die Ladung haben irgendwelchen Schaden der ihm ebenso prompt. em^^uckaMwort-^ele. genommen. Allgemein ist man aber sowohl auf gramm schttkte- ,,3ch ve s . ... ..

seilen der verschiedenen Rattonen angehörigen Absicht des in

Passagiere wie auch hier in den Hafenstädten Verfügungen lxö vom Komgll Schulamt m des Lobes voll über das Benehmen von Kapi- Trtent bezüglich der sprachllchen Umwand tän, Offizieren und Mannschaften derSaar- lltng der Kindergarten tm: Etschland erlassenen brücken" die in rührender Weise für die I Dekrets aufrechtzuerhalten.

Passagiere sorgten Dse Passaqiebe haben Nun kann also der FaszMnuS wie^r be- KapMn und Be ayung wiederholt ihren Dank ruhigt schlafe^ Tagt baäu b« Bojen« ÄMW für das ihnen bewie. mann" das Dawrland

sene Entgegenkommen und für die aufopfernde rettet vor den Bubis und Babys Der Deu Icyen Fürsorge Der Norddeutsche Lloyd war 1 r^mii

nicht verpflichtet, in diesem Falle die gesamten Kosten der Weiterbeförderung der Passagiere vofl auf sich zu nehmen und hätte die Passa­giere zu einem Aufgeld heranziehen können, hat aber ohne wetteres von sich aus die schweren Geldopfer auf eigene Rechnung über­nommen, was selbst den Engländern hier mächttg imponiert hat. Daß das Schiff ge­rettet werden konnte, ist neben dem guten Wetter auch der aufopftrnden Haltung der Besatzung zu verdanken, die Tag und Nacht rastlos und ohne Schlaf an ber glücklich wieder gelungenen Flottmachung des Schiffes ge- arbettet hat."

Die Schande brennt.

. ..I Handelt es sich um ta ei^znen Kinder, sv um» 1

©tC Jensen diese Worte woht auch das Erziehungs-

_ I Programm, und nur eiiti kommt hm.zu, woraus

POlltlR« die Neuzeit immer größeren.Wert legt die

Frankreichs Handelspolitik ist seit langer Zeit Kenntnis be>

vollk^nmen yvchschlltzzöllnerisch eingestellt Dn?^ E

6ie richtet fich in der Hauptsache gegen Erbe unserer Vorfahren ist. -5n mv«Mi -v.ut rvttt

Deutschland Der gegen uns anwandte fron» das beider ©Ucm^ufer. 3n

Asische Generaltarif sieht derarttge Sähe (besvn- ttchkeitsdrang der Deele will

dors bei Chemilalien, Mcaschinen, Kleineisenwaren, oder jener ^e zum Licht Wrno d.e

Keramiken usw.) vor, daß eine deutsche Einfuhr Großmutter, sagt wohl em3a

Frankreich unmöglich ist. Die Folge ist, unerklärliche

bab bi« französische Handelsbilanz gegem teu des Spätlings a fgebed - 91^,1

L der Friedenszett viel günstige? ^or- plötzlich er^eckt^ Bild und die^^außer^Ae^üch- den ist^ein Umstand, den Frankreich durch alle feit auf s» ^utttch^Sw^n U b c

möglichen Manipulationen es werden z. B. die hmwiesen. Hter g^»en ft I'1 ,

umsonst erfolgenden Reparationslieferungen auf Dergangenheisi daß <mch ta ^chtsinrngste gm ?vic bezahlte Einfuhr angerechnet zu Nachdenlen über sich selbst ^Äwun^ wird. Da KLflfXrn sucht rumift die Pflege ber Familiengeschichte sv wich

Während Frankreich so auf der einen Seite tig. Darum sonderte sich der. Adel, ta fte tron möglichst wenig eingeführt sehen möchte, will es je mit so großem '

ber andeven Seite eine stärkste St ei- hielt so viel strenger auf reines Bllri well er Gerung der Ausfuhr haben An der Aus- die folgenschwere Bedeutung des Blutes kann e Sibrfteigvruiig ist besonders interessiert Die Geschichte «tes die französische Schwer indu strie, die dasselbe Anrecht auf

pvnbangerS 0 rgevvrdem 1 0. 3 anuar ber Kraft und der Unkraft st^Lftgenaudie- 1928 erfüllt ist. An diesem Tage fällt nicht selben. 3n Familie, m ^lien ^tsttge ^mnach- irut die Meistbegünstigung in bezug auf tung oder seelische^^h-ll erottch w ®

die Ausfuhr französisch-lothringischer Erzeugnisse wohl der Schädel des 2^^r^-u g,m^s«i u^ nach Deutschland fort, sondern es tritt vor allem zu erkennen, 00 d.is Krnd derg^'^En v^er v«

auch das Saargebiet in zv llp0litische r belasteten Linie zugeboren war, M: ata tum-

Hinsicht an Frankreich. Dieser letzte ülmstand merke man sich selten uin g-^isttge Anlagen, ehe

Wütet, daß Frankreichs E i s e n i n d u st r i e, die ber Schulbesuch sieofft-Ante- Künf^e^

jetzt schon angesichts des relativ lleinen franzosi- da die Llhnen maßgebend, wi. es^saze . Je scheu 3nl-andsbedarfs und des übersättigten Welt- familien beweisen, m benen das ^alent erbttcy.

Marktes viel »u groß ist, weitere 5 Milli 0- toar. . , . f

nen Tonnen Eisen bei sich aufnehmen Natürlich ist die E^i^ng v^leachter,^wenn m u h, die bisher zur Hälfte nach Deutschland Ab- man fertige Vesuftate in

sah fanden, die in Zuttinft aber auf dem franzosi- Vergleich hinzuziehenkanmEins ^erbk ^ber^An scheu Markt lasten werden: die Saar-Eisenindustrie lagen können gefolgert oder ^ge^Xtmmt toer^, wird in Zukunft für sich allein den gesamten ftan- lassen sich aber nie ganz unterdrücken, ttrcrm nicht Eschen 3nlaudsbedarf an Eisen decken können, strengste Selbsterziehung bniioiifiDmmt jene boll Die frawchsische Schwerindustrie will nun mit aller kommene Kenntnis der eigenen losi)che. dle das Gewalt für den Produktionsüberschuß Absatz ha- letzte ist, was ber Mensch erreichen tonn. Se^te

Iben, da sie sich auf die Machtposition Frank- Menschhtttsziele ^^flch^n f^die Wlrllichrcit Deichs pochend mit einer freiwilligen Ein- aus, wenn sie auch für das 3deal Ewlgrellvg-l schränkuna der Prvduttion, wie sie alle andern tung haben.

Länder vornehmen müssen, nicht einverstanden Werden Mutter und Vater also in ber Sr- erklären will. 3n der französischen Schwerindu- zlehung viel sicherer sein, well es

strie kämpfen zur Zeit zwe i Richtungen. Die Fleisch und Blut ist, an das sie sich ü^nben und eine wlll auf dem Wege des Zwanges Deutsch- die Vergangenheit ihnen dienstbereite Hil,. stelll, lanb zur Aufnahme einer hohen Menge Eisen ver» wird es der Erzieher an fiQ, ber fremue j Jlien» anlassen Dieser Teil der französischen Schwer- sch^material in die Hände b2tonunt mel schwerer Industrie hatte 3nteresse an einem ergebnis- h^hen. Erreichen wird auf bieiem (»elnei nur ote losen Verlauf der Londoner Konferenz, da ihr Persönlichkeit etwas. Nur zwingender Ein-

erftlgveicher Llusgang gleichbedeutend ist ynb in ber Tat gehen solche 9tpuen Er-

mit einer wirtschaftlichen Räumung der zieherpersönlichkeiten durch die ganze Pacag^ll, Ruhr, die lange Zeit hindurch von Frankreich bDn P^staftzzi an bis zu tai Leitern der oeu3 unter derartigem wirtschaftlichen Druck gehalten tigen. Landerzi'chungsheime, Waldschulen und -ne - worden ist, daß sie auf dem Welteisenmarkt fast tungshäuser. Gerade in d^nrnobernen <^ur,orge- g an z a u s g c s cha 11e t war. Ein anderer Teil anstatten, die dem neuen Menschh-ei.sideal 5er französischen Schwerindustrie will sein Ziel auf sprechen wollen, sind solche Persönlichkei.en, die dem Verhandlungswege erreichen. Er i ben Kampf mit der Vereroung ausneh-

hält zwar den deutschen Markt für die lothrm- s^jen, an erster Stelle notwendig. Diesolche gische 3ndusttie unentbehrlich, ist andererseits aber Arbeiten unternehmen, stehen immer un Dieipte auch der Ansicht, daß Deutschlands Wirtschaft nicht ©otteg, auch wenn sie ihn leugnen.

tn unbegrenztem Umfange aufnahmefähig ist, son-- Erzieher sein schwerster aller Berufe, höchste dem daß es zweckmäßiger wäre, sich über bie Art Begabungen! Ein bejahender Beruf, ob

und Umfang ber Ausfuhr bzw. eines Guteraus- Q , s^aftert Verneinungen als Hnnmung-m täg- tausches wenn möglich auf tan Umtocg über r^ auffteben. Denn die erste große Erzie^ngabe die großen wirtschaftlichen VerbanL« J re 1 = «ft ta fefte Glaube an das Gute im Menschen, willig zu verständigem Sehr wesentlich ' Wunder. Er erweckt den

«ist bei allen diesen Fragen die Stellung der ftan- ni(^t enttäuschen, dem Vorbild gleich-

^^erar^iten^n zukoMN, nicht zurückKustehen. Gr gibt Zuttauen,

zosische Maschinenbau ist der Ansicht, daß es QiM. Oft doch der Mangel an Selbstver-

widersinnig fei, Deutschland große Mengen ftanzv- ^ch schon eine schwere Belastung. Was

siechen Ellens aufzi^n^, ^ sich ft Lesern Hilfe ist nicht em freundliches Lob!

Falle (auch unter erheblichen Opfern) für Deutsch- I ,UL ' ___ M

lanb die Notwendigkeit ergeben würde, das ftan- Nur daß der ^Erzieher erzv^n Jet v. zösische Eisen in Form von Fertigfabrikaten wieder sich selbst erlogen haben muß Sf toerien. A-hMK ist « bie W t«

die Ansicht der Kleineisenindustrie. Dor demschlimmen.Tage^mi!denen ü^r so fötoer nn Kriege beherrschte Deutschland mit sei- uns selbst fertig tauben, um Me j^er weiß, ver ner Klefteisenfabrikatton ben französischen sich ftlbst ^n gwßerErzieH^rftg^

Markt fast vollkommen. 3m Laufe ber mal, an solchen Tagen ft tarier Erttch nxy Fahre hat sich aber in Frankreich eine sehr starke Nicht so Weit ware, sich zu ubjrwind^tz hielte er eigene Kleftindustrie entwickelt. Auch diese 3n- 1 fi<b neben lallen,

dustrie, die sich selbst infolge ihrer Fügend noch für sehr verwundbar hält, fürchtet einen starken deutschen Ausdehnungsdrang, wenn Deutschland zu große Mengen französischer Roherzeugung aus-