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wurden abgelehnt.

Mahnahmen gegen die Not der Landwirtschaft.

Übungen an den deutschen Ilniver sitäten hielt Staatsminister a. D. Domini- cus bei einer akademischen Feier im großen , Hörsaal der Universität am Dienstagabendrtitck * höchst interessanten Dortrag. Redner schilderte

Der unharmonische Abschluß im Landtag.

Kabinettskrise?

Die Sommersession des Hessischen Landtags ist

Frei vater, q Herr

und zweckmäßig, nur sehen es üteie Leute noch nicht ein. W i e bringt man sie au diesen Er­kenntnissen, die im eigenen Interesse liegen und die auch für die Oeffentlichkeit gute Früchte tragen können? Das ist eine Frage, die Wohl auch nur durch ein Preisausschreiben in be­friedigender Weise zu beantworten wäre. Viel­leicht könnte man den ersten Preis in Frankfurter Würstchen ober Oelsardinen auszahlen, aber auch ein Logen-Abonnemertt im Stadttheater für ein oder zwei Hahre wäre nicht übel.

Drei gut begründete Anlässe zu Preisaus­schreiben hätten wir also jetzt. Die Bürgerschaft könnte von diesem Wettbewerb Ruhen ziehen. Wo ist nun d i e Stelle, die zu dem Ringen der Geister aufruft? Oder bedarf es zur Beantwortung dieser Frage erst noch eines besonderen Preisausschreibens?

Die Reichs-Tenerungsziffer.

Die Reichsindexziffer für die Lebenshal­tungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung) beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für Mittwoch, den 16. Juli, auf das 1,15billionen- fache der Vorkriegszeit. Die Abnahme von 3,4 v. H. gegen die Vorwoche (1,19 Billionen) ist hauptsächlich auf die Verbilligung der Ge­müse und Kartoffeln und teils auch der Beklei­dung zurückzuführen.

*

Gießener Wockenmarktpreise

am 19. Juli (HändlerpreiseX

Es kasteien auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 1,90 bis 2 Mk., Matte 35 Pf. das Pfd., Käse 5 bis 6, Eier 13 das Stück, Wirsing 20. gelbe Rüben 12 bis 25, rote Rüben 15 bis 20, Römischkohl 5 bis 15, Bohnen 12 bis 30 das Pfund, Blumenkohl 10 bis 100, Salat 5 bis 10, Salatgurken 10 bis 100, Einmachgurken 3 bis 10, Oberkohlvabi 5 bis 15 das Stück, Erbsen 20 bis 25, Mischgemüse 10, Tomaten 50 bis 100, Zwiebeln 15 bis 20, Pilze 20 bis 30, Kartoffeln, neue 6 bis 10, alte 4, Falläpfel 10, Kirschen 35 bis 45, Heidelbeeren 40, Stachelbeeren 25 bis 30, Johannisbeeren 30 bis 35, Honig 25 bis 30 Pf. das Pfund, Rettich 5 bis 15 das Stück.

München, 18. Hali. (WTB.) Abg. Schäf­fer (Bayerische Vvlkspartei) gibt tmBayer. Kurier" einen Brief bekannt, den der jetzige völkische Abg. Graf Fi schler von Treu- berg am 18. September 1923 an den völkischen Abg. Dr. Glaser schickte, in dem a. o. heißt: Bei der bevorstehenden Mion müsse ganze Arbeit gemacht werden. Man müsse nicht mit dieroten Bazi" verhaften und füsilieren lassen, sondern auch Dillinger, Tylander und unter Umständen auch Kahr ver- huften. Man müsse auch nicht davor zurück-

Nachklänge zum Hitlerprozetz

Eine neueEnthüllung".

Aus Stadt und Land.

©ieften, den 19. Juli 1924.

Drei Schönheitsfehler.

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/euchtet. Die Dcwokage der Aufhebung der Aus­weisungsbefehle durch das ftMizöslsche Militär und den Oberkommissar Tirard schilderten wir durch Veröffentlichung der scharfen, aber treffen- $>en Ausüissungen einer bekannten englischen Zeitschrift. Die deutsche Regierung hat inzwischen diese Tivardsche Sabotagepolitik, die hundertfältig durch Tatfachenbeweise belegt wer­den kann, zum Gegenstand eines B e s ch w e r be­schreibens nach Paris gemacht. Mit welchem Erfolg, wird sich bald erweisen.

Ebenfalls steht eines fest: Die Kulturschande, die amtliche Franzosen im besetzten Gebiet tagtäg­lich begehen, um der Welt die Notwendigkeit ihrer Militärpolitik gegen die wehr- und waffenlosen Boches darzustellen, geht im Buche der Geschichte einzig und allein zu ihren Lasten. Wie es Men­schen und Ereignisse gibt, die einen ehrenhaften und anständigen Kerl einfach nicht beleidigen können, so nehmen diese kulturschänderischen Methoden der Franzosen der ehrenhaften Frau Germania keinen Stein aus der Krone. Und das sollte dem deutschen Volke statt des Gezänks der Parteien tagtäglich eindringlich vorgefuhrt werden: Daß die bewußten perversen Beleidi- gungs- und Dersöhnungsmethoden der welschen Gewalthaber wohl uns, besonders unsere Brüder im besetzten Gebiet, materiell schädigen kön­nen, da sie Handel und Verkehr lähmen und die Reisenden und Wanderer aus aller Welt ab­schrecken, die Stätten solcher Willkürherrschaft auf­zusuchen daß sie ober mir weitere Steine zum Bau des Denkmals der deutschen Ehre and Ehren­haftigkeit beitragen. Sie glauben franzö­sische Politik zu treiben, dieEhrenmänner" Degvutte, de Metz, Tirard und wie sie alle Heiden, aber sie treiben deutsche Politik. Lies sollte nicht zuletzt durch einen zahlreichen Besuch der Rheinlande aus dem freien Deutschland zum Ausdruck kommen. Still und besonnen, mit keinem Liede auf den Lippen, füllten die Deutschen durch die Gotteswunder der rheinischen Täler und Höhen ziehen. Aber ihre leuchtenden Augen und ihr stlllfrohes, stolzes Wesen sollte den Brüdern im besetzten Gebiet, die für uns Unsägliches leiden, Kunde geben, haft sie und wir keinen Grund haben, die Miene der Enterbten und Ausgestoßenen zur Schau zu tragen. Das deutsche Leben ist reich genug, der deutsche Wille und Geist ist stark genug, daß jeber Blick und jeder Schritt dieser deutschen Besucher den Verzagenden im Rhein lande auch ohne Worte und ohne Lieder sagen kann, daß wir, unseres Rechtes bewußt, der welschen ^ulturschande den stolzen Glauben entgegensetzen Dürfen:

O Deutschland hoch in Ehren!"

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Arten der * anderen

Leibesübungen Sportwesen.

* Dai konzert de gestrigen Abe - infolge der Saal verlegt statt, und zeig tärkapelle aud leisten vermag, folge sei besor des Herrn M Faust', das 3 Gedenke mii wirkungsvolle ser,Zigeune hoben. DaS spendete samt! fall, den die quittierte.

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'£ Dies Dürgmneiflm Folge zu alle pünktlich zu er Erfolg/ es toa M 668 die De Folge hiervon geren Tagesord bis die berati erster Punkt fla die die Fvrtb suchenden Dies tung. In seiner zeit an dieser ( es obgelehnt, b; suchS zu decken Eltern zuruckver teilte mit, dah < des Landesbildu Mng des 6oni fünfen, also Ges km Grunde sei uusrrchtzuerhalk lneiüber dürfe Mitglieder Dre beaustcagl, in (5 leister und d an das

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Sitzung eine UmneKu « nehmen ist. Übliche i «U fern. Sie ^euntoert 81/ Winberat feine jyte ebenfaiij

Berlin, 18. Juli. Im Reichsministerrum für Ernährung und Landwirtschaft versammel­ten sich beute unter dem Vorsitz des Reichs- Ministers Kanitz die Landwirtschaf ts- und Ernährungsminister der Lan­der um über die Rotlage der Land­wirtschaft zu beraten. Man war der Auf­fassung, daß. die Sicherung der künftigen Er­nährung sofortige Maßnahmen erfordere, um der sich bereits anbahnenden Extensivieruag der Landwirtschaft zu begegnen. Das Reichs- Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde ersucht, die begonnenen Verhandlungen zwecks Krediterleichterung für die Land­wirtschaft mit Rachdruck fortzusetzern ^Hinsichtlich der steuerlichen Bel ast ung soll den wirtschaftlich begründeten Stundungsantragen Für der Weise stattgegeben werden, daß die Steuererhebungen aus der Landwirtschaft zu ''einem Termin erfolgen an dem ihr neue Einnahmen zufließen. Gleichzeitig sind durch die Verordnung vom 15. 7. die Verzugszu­schläge für nichtgestundete Steuern mit Wirkung vom 20.7.1924 ab von 5 v. H. auf 2 v. H. her-

Bornolizcn.

Tageskalender für Samstag Gießener Sportklub v. 1900: 4 Uhr nachm. Sport­platz an der Hardt: Rationale Wetttämpfe. Rundfunkhaus, Löberstraße: 8V2 Ahr Musikabend. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Das Glück am- Rhein". Millowitsch-Theater: 8 Uhr abends im Kathol. VereinshausFamilie Raffke".

Tageskalender für Sonntag. Gießener Sportclub von 1900 vorm. 91/2 Uhr und nachm. 21/2 Uhr auf dem Sportplatz an |Dei Hardt: Rationale Wettkämpfe. Schuh- und Polizeihund-Sportverein Gießen 1922: Interrae Vorführung, vorm. 8 Uhr und nachm. 2 Uhr auf dem V. f. D.-Plah. Lichtspielhaus, Dahn- Hofstraße, siehe Samstag. Astoria-Lichtspiele: Das Schicksal einer Milliardärstochter". Mil- lowitsch-Theater: siehe Samstag.

Aus dem Stad 11heaterbureaa wird uns geschrieben: Curt Götz' neue Komödie Der Lampens chir m" die am Dienstag hier zur Aufführung gelangt hatte bei der Erstauf­führung im Dad-Rauheimer Kurtheater eine außerordentlich behagliche Sttmmung ausgelöst. Die originelle Idee des Stückes, der witzige Dialog und die außerordentlich flotte Darstellung fessel­ten das Publikum bis zum Schluß. In den,Haupt­rollen sind beschäftigt die Damen Bornheim, Basedow und Jüngling und dir Herren Schüler, Teleky, Goll, Volck und Mar- litz. Die Regie führt Herr Teleky.

Für Hundezüchter. Man schreibt uns: Morgen, Sonntag, ist die Vorführung von Polizei- und Schuhhunden des Schuh- und Poli­zeihund-Sportvereins Gießen 1922 auf dem Ge­lände Trieb. Die Preise sind in der Geschäfts­stelle Marktplatz 15 ausgestellt. Die Preisver­teilung findet abends im Restaurant Stadt Lich statt. Räheres im heutigen Inserat.

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* Der Kreis ausschuh hält während der Zeit vom 15. Juli bis 15. September Ferien. Während dieser Zeit kommen nur besonders schleu­nige Sachen zur Verhandlung. Aus den ßauf der gesetzlichen Fristen sind die Ferien ohne Einfluß.

**GesundheitsschädlichesAus st el- len von Wurst-, Fleisch-, Fett- und Fi sch war en. Das Polizeiamt schreibt uns: Die warme Jahreszeit veranlaßt uns, darauf hinzuweisen, daß vielfach in Lebensmittel­geschäften die daselbst ausliegenden Fleisch-, Wurst-, Fett-, Käse- und Fischwaren, sowie auch andere leicht verderbliche Rahrungs- mittel nicht genügend vor der Verunreinigung durch Fliegen geschützt werden. Abgesehen von dem ekelerregenden Eindruck ist die Gefahr der Krankheitsübertragung bei der Hitze und dem hierdurch sehr geförderten Verderb der genannten Waren besonders groß. Das Polizeiamt wird gegen diejenigen Labeninhaber vorgehen, welche sich diesen einfachen hygienischen Forderungen und dieser selbstverständlichen Rücksichtnahme gegen­über der Bevölkerung entziehen.

" Reuregelung des Pahwesens. Mit Wirkung vom 1. August ab sind Anträge auf Ausstellung von Reisepässen bei den zustän­digen Polizei-Revieren zu stellen. Die Personal­ausweise für den Verkehr mit dem besetzten Ge­biet werden weiterhin bei dem Einwohnermelde­amt (Senckenbergstraße Rr. 7) ausgestellt.

** Steuersäumige, die sich mit der Ab­führung städtischer Abgaben bisher nicht beeilt ha­ben, seien auf die heutige Bekanntmachung der Stadtverwaltung aufmerksam gemacht, die ihnen eine letzte Gnadenfrist setzt.

** Für die Reisezeit empfiehlt der Ver­kehrsverein in unserem heutigen Anzeigeitteil Füh­rer und Fahrpläne von Erholungsstätten, an Denen man die Ferien gut verbringen kann. Klein- geld braucht man nicht weiter mitzunehmen, es genügt da ein Reisekreditbrief, zu dessen Aus­stellung die Dezirkssparkasse Gießen sich heute in einer Anzeige erbietet. Uebrigens will dieses Institut Dem wohlbestallten Ferienreisenden auch die Sorgen um seinen Wertpapierbesitz noch ab= nehmen, wenn er den Weg geht, der ihm eben­falls in einer heutigen Anzeige gewiesen wird.

** lieber die Pflege der Leibes-

mit einem starken Mihklang unter den Koalittons- parteicn geschlossen worden. Und Mißklänge ähnlicher Art fehlten während der ganzen Be­ratungsdauer nicht, selbst der Ausflug nach Wimpfen, den sich der Landtag als Erholung abgeseht worden. I gönnte, war nicht frei davon. Die meisten Sihun-

3m Anschluß hieran wurden noch einzelne gen waren auf einen Ton derG ereizthert ge- Maßnahmen für die Sicherung der körn- stimmt, besonders dann, wenn der Staats- menben Ernte besprochen. Ferner wurde die Präsident in die Debatten eingriff. Abgeord- burch den Wettbewerb der Ausland- neter Dr. Osann hat unter Zustimmung des meine gesteigerte Rotläge des deut scheu größten Teiles des Hauses darauf hingewiesen, Weinbaues erörtert und beschlossen, Hilfs- daß Herr Ulrich nicht nur Erwählter der Sozial- maßuahmen zugunsten der Winzer zu treffen, demokratte ist, sondern auch mit einer Staats- Endlich wurde auf die Rotwendigkeit hingewiesen, würde bekleidet sei, die er zu wahren habe. In einheitliche Belämpsungsmaßnahmen gegen ben den letzten Sitzungen sind dann glücklich^die Per- Kar 10 f sel f e r, der aus F ra n kre ich ein- s------- --------------- . ..

zubringen droht, vorzubereiten. Im Ramen der so daß die Verhandlungen Nicht unwesentlrch da- Versammlung dankte der bayerische Land- durch gefördert wurden.

Wirtschaftsminister Pros. Fehr dem Reichsmini- Wt? t ~ R

fier Kanitz für seine nachdrücklichen, von Erfolg war dre Redelust oft sehr groß und an man- begleiteten Bemühungen, der Landwirtschaft in chen Tagen hatte der Landtag zuwrnlen das ihrer schwierigen Rotlage zu helfen. Ansehen eines Debattierktubs. Dafür haben bann

________ . andere Tage durch großzügige Reden entscha-

_ . - bürt. Hier wären vor allem die Etatsrede Des

Deamlensragen. Abg. Dingeldevl- ~ r

ho#s Reickskaas nennen und die Rede des Abg. Dr. Osannizum

Im Beamtenausschus) Des Aeicysrags R ^^««toert waren auch die

Sprengwagenprvjekten werden sie aber kein Glück haben, denn unser Sprengwagenbetrieb ist schon jetzt eine ganz ausgewachsene Sache. Wenn der Schreiber biefer Zeilen an unsere guten) und schönen Sprengwagen denkt, wird er immer an die Scherzfrage vorn Schuhmann und vom Hundertmarkschein erinnert; beim der Sprmg- wagen ist nie da. wenn man ihn braucht. Wie hat man erst noch in den letzten Tagen unter 'ber afrikanischen Hitze gestöhnt unb inbrünstig den Wasserwagen herbeigewünscht. Jedoch er blieb un­sichtbar. Als aber am Mittwochnachmittag die Wetterwolken heraufzogen, da war auch der liebe Sprengwagen mobil geworden unb rumpelte feste um sich spritzend durch die Sttahen. Offenbar wollte er zeigen, daß er mit seinem Raß doch noch vor der himmlischen Feuchtigkeitsgabe durchs Ziel gehe. Womit er wieder mal den bösen Spöttern recht gab, die da behaupten, der Sprengwagen sei der unmittelbare Vorläufer von Gewitter und Regen; manche wollen jetzt sogar ihren Laubfrosch abschaffen, da der Spreng­wagen ihnen ja auch genügend sage, ob sie gutes ober schlechtes Wetter in ihre Pläne einstellen müssen. Zu diesem Zweck ist doch aber dieser Wagen nicht da. Vielleicht gelingt es, für ihn eine regere unb nutzbarere Verwendung als bisher ausfindig zu machen, wenn man der Dürger- WUJUlllJWl |MW, H _ schuft diese Ruß mal zu knacken gibt. Ein Preis-

sönlichen Angriffe mehr unb mehr zurückgetreten, avsschreiben dürfte auch zu diesem Zweck emp-

- ' " fehlenswert sein. Hier könnte man als ersten

v uuzu^vu. Preis vi-lleicht eine komplett eingerichtete Vier-

Wie in ben Etatsberatungen früherer Hahre zimmerwohnung bei dreijährigem Mieterlaß m einem neuerbauten städtischen Hause ausbieten. So ein Preis dürfte schon allerlei sehr gute Gedanken zutage bringen und damit die ange­nehme Folgewirkung haben, daß der Staubplage an den heißen Tagen endlich mal genügend ent- 2Ibg. Din geldey bei der Generaldebatte zu I gegengearbeitet werden kann.

WU.XX.U A.ib die Rebe des Abg. Dr. Osa nntzum Bei dieser kleinen 2luszählung vonAn- . Justiz etat. Sehr bemerkenswert waren auch die nehmlichkeiten" in unseren Strußenzügen darf

Wurde gestern em Zentrumsantrag an- Ausführungen des Abg. Lenhart über das schließlich die Müllabfuhr nicht vergessen genommen, der eine Reuregelung des Schulwesen; sie errangen Beifall unb Zusttrn- werden. Der Anblick ber Müllbehälter und der Beamtenrecktes verlangt. Ein Antrag mung auch bei Angehörigen anderer Parteien, ihnen häufig entsteigende Duft gibt Anlaß zi

N tsckp n V0lksvartei auf Gleich- Daß der Redeüberfluh, wenn er zweckvoll an- allerlei Rachdenken. Z. B nur eine Fra^: ber Deutschen Volksp I gelegt ist auch etwas erreichen kann, zeigt das Warum benutzen eigentlich so viele Leite, die es

skellung ber Altpens tonare mit oen Verhalten ber Landwirte im Landtag, die immer wiEch gar nicht nötig haben, genau wie unsere! Neupensionären wurde angenom- wieder bas Thema Fortbildungsschul'S zur ärmeren Mitbürger alte Kisten, offene Eimer, men Angenommen wurden ferner An- Sprache brachten unb schließlich bamit erreichten. Versandkartons unb ähnliche ganz unmogluQe H-nno" no die Verkürzung des Er- daß eine Entschließung angenommen wurde, Behälter zur Aufnahme der Haushaltsabfallr^ trage gegen die Verl z wonach ber Unterricht in der Fortbildungsschule Verschlossene richtiggehende Mülleimer sind doch

hvlungsurlaubs und auf Wiedereinful) während des Sommerrestes auf dem Lande in viel praktischer unb verletzen auch den Schon- rung der ungeteilten Dienstzeit da, Hahre ausfällt. heitssinn unb die Rase ber Vorübergehenden

wo die dienstlichen Verhältnisse es zulassen. Der Mihklang, mit dem ber Landtag schloß, nicht. WiEich. ncxh viel mehr Leute als bisher frino ^ntfrbfieüunn her So^ialdemvkra- ist im Grunde genommen nur eine Auseinander- sollten sich bemühen, dem lieben Mitmenschen Eine Entschließung der Soslaivemorra » Zentrum und Sozial- einen Gefallen M tun. indem sie ihni den-Anblick

ten, die die grundsätzliche Festlegung auf den Demokratie Die Streitursache ist eine Schul- und den Geruch von Dreckhaufen ersparen, für Achtstundentag fordert, und eine zweite, frage, nämlich die Bewilligung von Unter- die er doch nicht das geringste Interesse hat.;And die eiy Reichsgesetz in diesem Sinne verlangt, stühungsbeiträgen für Privatschulen. Das Zen- überbieS, ist esau<b für ben ®igentumec u 1 trum ist dafür, die Sozialbemokratte dagegen, solcher unzeitgemäßer Behälter notig und nützlich,

In die friedliche Ferienstmimung des Hauses I durch dieseOffenheiten jedem Domber-

bvachten die Sozialdemokraten die Anruhe und gehenden einen Blick in feine Haus- Aufregung, indem sie geschlossen abmarschierten Haltsvorgänge zu gestatten? So ein offener unb bamit die Abstimmung unmöglich machten. Müllhaufen verrät nämlich oft allerlei In einer neuen Sitzung konnte wieder nicht ab- aus den Vorgängen im Haushalt, die man sonst gestimmt werden, unb so nahm ber Lanbtag ein ängstlich verbergen würbe Man bente nur mal Ende wie bas Hornberger Schießen. Der Minister an Arzneiflaschen, die nicht fetten. mit den dis- des Innern v. Brentano stand mit drohender kretesten Aufschriften an ber Oberfläche prangen, Miene gpgen bie Sozialbemokraten gewendet da, oder an häufigeres Auftreten von Hummer- unb als wollte er sagen, bah nun bas Tischtuch zwi- Oelsarbinen-Büchsen, Behältern von Frankfurter schcn Zentrum unb Sozialdemokratie entzwei ge- Würstchen, Sherry-Brandy-Flaschen usw. usw. schnitten wäre. Man spricht in parlamentarischen Wer alle diese Sächelchen hübsch versteckt im v e r- Kreisen jetzt sog ir von einer Krisen st im-schlossenen Mülleimer fortschafft, schlagt ge- mung ja von einer ernsten Regierungs- wissermahen nicht nur vor dem neugierigen Rach- tri e bar die Tür zu seiner Wohnung zu, sondern

Wir glauben nach allen Erfahrungen der vermeidet auch die Verschärfung ber sozialen Vergangenheit nicht daran. 1 Gegensätze. Das alles ist heutzutage notwendig

schrecken, Beute tote Hellingrath (ben früheren bayerischen Kriegsminister) zu packen unb vor Ge­richt zu stellen. In der ersten Zeit dürfe nls Strafe nur bie Lobes strafe gelten. Zum Schluß wirb gefragt 0b biefer Brief s ich bei den Gerichtsakten im Hitler- 1 Dreisausschreiben sind heutzutage modern. Ludendorff-Prvzeß befunden habe. Sie werden für gute unb auch für weniger emp-

Em Meinndsverfahren. sehlenswerte Dinge erlassen. Ein großer Teil

6traf[enat des Ob^rlanbcSgc- »ubtitum» Itebt fie. meiftem richts Müirch°n tut. wie berVölkisch- Kurier" sich dasur naturt.cf, tmmer dr-ieuig-n dr- mcht meldet der Beschwerde des Zustizrats Dr. alle werden. Qlber auch Helle unb ernftere Lette Schramm als Vertreter der Mutter des erschösse- M ihnen Geschmack, wenn es stchum eine

nen Leutnants Casella ftatt gegeben unb Sache hanbelt. die des Rachdenkens wert ist unb beschlossen, gegen den Oberleutnant ber Reichs- bei denen preistragenber L^ng man nicht etwa

Nch UM di- Aussug- 2r°uns im 4itl-rpr°»-h. Mm-if«^chnb£ z- ...., c Zeichnung für ihre große Schulstabt- und Spttt-

Kommunrstlsche Kampfplcrne. plahanlage. Warum sollte diese neuzeitlicheEr-

DasHamburger Fremdenblatt" veröffent- lungenschaft" nicht auch inrnserer Stadt inal an- Hcf.f itoet R irtularfcbrelben ber k 0 m - gewandt werden, um eine befneotgenDe uno munift if eben 3ent?« le Der lin, die dauernde D-seitigung k -mmu nat. Schm«r- Anweisungen für die kommunistäche Len 3u erreichen? Anlaß zum Kopfzerbrechen ist Kampfwoche vom 27. Juli bis 4. August ia genug da. p>*ra»

enthalten. Es sollen Kundgebungen gegen Denkt man z. D. mal ain u>Stra den imperialistischen Krieg und für den Bür- ße n re tn t g u niq. Heber bwrst neullch bmm gertrieg ü«Kinfta(tet unb di« Kampagne in Schoppe auch schwer gewettat worden. E-n° di« D-tri-b- unb Wohnungen ge- riet zum Tragen von blauen Dritten damit tragen werden. Massenv ersammlun- man nicht alles so Ankl ana

nen unb Straßendemonstrationen sand mit feinem Vorschlag aber toeiug Anklang, sollen ftattiinben. Sn ber Hauptsache soll ein« denn blau« Drillen losten ?°lb und ersehm die Mobilisierung ber revolutionären beliebtenIntelligenzbrillen doch

Kräfte erfolgen Die Kampagne richtet sich berufsmäßigen Kampfern mit Besen unb Schippe in verschärftem Mähe gegen bie 6 o 51 a [» gröbere

demok raten. Bei den Demonstrationen derer vom BeratunElf^ für ganz zweckmaßlg. sollen bie Kriegsbeschädigten und Ihm wurde natürlich sofort entgegengehalten, Kriegshinterbliebenen voranmar- erstens sei diese Kampftruppe zahlenmäßig zu schieren. Der Polizeipräsident von Altona schwach unb zweitens vergesse er ganz, daß sie unb Wandsbek hat ben von Kommunisten für ihre An- und Abmarsche zum Kampfplatz doch geplanten D e m on st ra t i 0 n s z u g nach2Noor° wiH

moibp verboten die Leistungen. Alle Gaste ichwiegen schließlich rat-

weioe v e r 0 0 1 e n. ^s In ben Straßen aber treiben die Papierfehen

er r -ex-r r ihre luftige Fahrt im frischen Wind, sie.ruhen sich

FasZrstksHe vlteiyooen. bann au5 ungestört mal wieder aus, dieheben

Rom 18. Juli. (WTB.) Heute nachmittag Hündchen^ aller Gröhen geben an den Ecken wurd» da- faszistische D'att Impeio" b e s ch l a g- ober aua> mitten auf dem Trottoir ober ber na bm t to^ e? in liefeÄÄ. wenn auch in Fahrbahn ihre Mfttenkai^ ab und gar man- versteckten Worten zur Zerstörung d er g eg- djav ^dereDierfußei. ^^^f ter

nerifd>cn Parteien und ber Befeiti- besuchten Straße zurück. Eimge Tage spater gung einer Reihe von hervor ragen- sieden sich dann auch die S ammler z ur Berg u a g den Zeitunasv er legem aufforberte. Ein der Sehenswürdigkeiten ein. Muß bas in un- solches Vorgehen wäre nach der Meinung des ferer sonst so^^schonen. Stadt toirllich so Blattes das b'este Mittel, um den Frie- keine be.sere Losung »u sc-'den? Vielleicht kowite den im Lande wieberherzustellew An- em Preisausschreiben Helle Köpft zu gtten Bes­ter den fraglichen Persönlichkeiten befinden sich erungsvorschlagen begc^t.^m Ei^ der Senator Albertini, der Herausgeber des leicyt eme vierwöchige

Sortiere della Sera", ferner Senator Fräs- See ober tn bie 21ipen die Kosten werden aus f a t i, der Herausgeber derStampa" und frühere ven vtraßenreinigungsgebuhren mit Beitritten, italienische Botschafter in Berlin, sowie Don And was gibt es erst zu reformieren, toenn Sturzo, ber Gründer unb frühere Leiter ber man an die Staubplage denkt. Rach dieser italienischen Volkspartei. Richtung hin wird man bei einem Dessrrangs-

--------- Wettbewerb auf bie Anwohner ber Frankfurter Besserung der Lage in Brasilien. ÄÄ

Berlin, 18. Juli. (WTD.) Die Gesandt- Staub geschluckt, daß sie der Erschöpfung nahe schäft der Vereinigten Staaten von Brasilien teilt sind. Andere Bürger in bevorzugten Gartenlagen mit, daß die Dundestruppen, welche gegen werden ihnen wohl gern zu Hilfe kommen. Mit die Aufständischen von Sao Paolo operieren, ~ ------------»««

einen größeren Teil der Stadt besetzt haben. Kavallerie drang bis zu dem in einem zentralen Stadtteil gelegenen Stadttheater vor. Zahlreiche Deserteur e verliehen die Aufständischen unb flüchteten aus ber Hauptstadt.