Ausgabe 
18.8.1924
 
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Wasserkuppe.

16. August 1924.

Dom Fliegerlager auf der Wasserkuppe. (Don dem Spezialberichterstatter des »Gieß. Anz.) IV.

Ueberstcht über die Ergebnisse des Dorfliegens des 2^»n-Sege!-Flug-Wet1bewerbs 1924.

(Enthält nur die Flüge über 30 Sek. Dauer.)

Königsberg 73

____ Wuppertal 15

13. 8. Aaumburg 24

Nische Abscheuern oes Zahnfleisches, Der Zähne und des Gaumens mit dem prallweichen Fletsch des Apfels wirkt reinigend tote eine Zahnbürste. Epcisen raste, die in gröberen oder kleineren Zahnlücken sitzen geblieben sind unb zur Zer­setzung neigen, werden auf diese unmerkliche Weise entfernt. Die Fruchtsäuren haben neben ihrer geschmackverbessernden Eigenschaft eine aus­gesprochen gesundheitliche Wirkung im Mund: sie schädigen und yrftDcen die F iulniserreger, die sich in Zahnlücken oder kleineren Defekten angesie­delt haben, und sind so unmittelbar desinfizierend tätig. Die' Folge äußert sich in günstiger Ein­wirkung auf die Erhaltung der Zähne.

Die Verdauung wird durch Obstgenab bekanntermaßen günstig beeinflußt; es beruht das neben dem Fasergehalt vornehmlich auf der An- Wesenheit von Zucker und Fruchtsäuren. Darm- empsindliche und barmfrante Personen müssen natürlich dem Obst gegenüber Vorsicht walten lassen; Durchfalle und andere Darmstörungen sind sonst zu erwarten. Manche Personen vertragen Obst nicht and falten sich ihr ganzes Leben von dieser Speise fern; das ist ja gegenüber anderen Nahrungsmitteln auch der Fall. Der gefunfa Mensch verträgt Obst in der Regel in r)hem and gelochtem Zustand, ohne dah er widrige Erichei- nungen zu befürchten hat. Es ist sicher, daß regelmäßiger Obstgenuß, sei es abends vor bem Schlafengehen oder wie es namentlich in England und Amerika üblich ist morgens noch vor dem Frühstück, nur gute Fölsen für die Regelmäßigkeit der Verdauungsvorgänge mit sich bringt. Diese Regelmäßigk.it bleibt den mcr ften Menschen auch bestehen, wann einmal äußere Hemmnisse den Obslgmuß verhindern; bei ander.n machen sich freilich in solchem Fall Störungen un­angenehm bemerkbar. Gewöhnung spielt beim Obst wie bei allen Nahrungsmitteln eine grfac Rolle. 3n Obstgegenden, wo die Bewoh e: daran gewöhnt sind, von frühester Jugend an große Mengen zu sich zu nefaien. werden Mengen an­standslos vertragen, die bei nich'.g'wöh ite.a Per­sonen Beschwerden farbetfüfaen Warden.

Es ist ein Irrtum, wie es recht hiufig ge­schieht, den Genuß von Obst selbst, namentlij) bei heißem Wetter, als älrsache von älnzutrag- lid) leiten für den Darm zu betrachten. Dir es Vorurteil kommt Wohl daher, daß bei länger wah­render Hitze die in die Stadt von weither ge­brachten Früchte leicht verdarben, faul toerten und da entschädigenden Keimen günstig m Bc^eu zur Ansiedelung gewähren. "Derartige Frücht, zumal wenn sie in größeren Mengen genossen werden, geben allerdings zu Darmstörungen Ver- anlassung. Dasselbe gilt für den Genu.), von unreifem Obst. Auch das gleichzeitig- -trinlen von großen Mengen kalten Wassers b i he ßem Witter ist schuld am Qluftrcen von Darmstörungen. Reife, einwandfreie Früchte führen aber auch bei faißem Wetter nicht zu solchen Erscheinungen.

Obst das auf dem Transport schmutzig ge- worden und mit Erde behaftet ist, wird man vor dem Genuß reinigen. Im allgemeinen braucht man aber dabei nicht so gar ängstlich zu sein, und nichts ist hier für gewöhnlich weniger Mn Platze, als eine zuweilen zu beobachtende Ba­zillenfurcht". Die Säfte des Mag ms und des Darms, insbesondere die Salzsäure und das ei= weißverdauende Ferment des Magms toten d;e meisten am Obst etwa haftenden Keime rasch ab. Etwas anderes ist es, in CpidemieAriten ober über» braupt in Gegeüdsn, in denen Typhus, Cholera und ähnliche seuchenhcttte Erkrankungen regelmä­ßig zu Hause sind. Hier kann Obst zu einem

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aoer sicher nicht auf die rohen Heidelbdsrn uWf ebenso nicht auf das Heidelbeeikompott.

Obst und Kompott spielen in der K r a n T e n kost eine große Rolle, die allerdings noch 'weitere Ausdehnung verttagen könnte, stlarnentlich bei Fieber soweit nicht gleichzeitig eine Magen­oder Darmschädigung besteht bedeutet Dar­reichung von Obst in rohem oder gekochtem <>u* stand eine große Annehmlichkeit für den Kranken und eine große fühlbare Erleichterung für bie Aufstellung geeigneter Ernährungsweise. Auch darmempfindliche Fieberkranke werden häufig die Verabfolgung von Fruchtsästen dankbar begrüßen. Daß bei Darmträgheit, namentlich chronischer Ver- slopfung, Obst ein wirkliches Heilmittel bildet, wird bereits erwähnt. Aber auch bei anderen Er­krankungen, bei denen geeignete Ernährung eine vordringliche Sorge des Arztes bildet, so bei Nierenleiden, Gicht usw. letflet Obst die vortreff­lichsten Dienste.

Aus aller Welt.

Bootsunfall württsmbsrgischsr Regierungsmitglieder.

Friedrichshafen, 17. Aug. (WäD.) Sonntag nachmittag unternahmen rerschtedme Damen und Heroen, darunter Mitglieder bei jetzigen und der früheren wiirttem- bergischen Regierung, eure Boots­fahrt zur Besichttgung dos Fischfangs in der Richtung von Langenargen. B.-i einer scharfen Wendung des Bootes geriet es in das Kielnxr! e. eines Motorbootes. Wohl infolge $u starter ein­seitiger Belastung brach das Ge'.änd erdes Heinen Bootes, wobei etwa zehn Personen m bie See fielen, darunter cer Mtn ister des Innern Bolz, Der frühere Staats­präsident v. Hie der und Ministerialrat Linder vom Finanzministerium. Mit Aus- nahme dech Herrn Linder, der vermutlich in­folge eines Herzschlages ertru nken ist, tonnten alle gerettet werden, bfae weiteren schaden ju nehmen. Staatspräsident Bazille hatte ebenfalls an der Bootsfahrt teilgenommen.

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Beim Raufen mag der Flegel siegen, doch Kunst gehört zum Segelfliegen."

Koschel 1923.

Diese geflügelten Worte von Herrn Ober­stabsarzt Kvschel, dem Lagerarzte von 1923, wurden durch die Dorflüge zum diesjährigen Rhön-Segelflug-Wettbewerb glänzend bestätigt.

Gs genügt nicht, einige Hölzer, Drähte und Leinwand zu einem Gebilde zu vereinigen, um damit fliegen oder gar segeln zu können. Es kommt dabei wesentlich Darauf an, Daß man nach wissenschaftlichen Methoden und technisch einwandfrei fein Flugzeug baut. Bon Der großen Wenge Der angemeldeteir Flugzeuge wird doch nur eine kleine Zahl wirklich Gutes leisten. Als beste Maschine hat sich in Den Dorflügen wohl Pelikan (Techn. Hochschule Hannover) mit Koch als Führer erwiesen.

Während der beiden letzten Tage war das Wetter so ungünstig, daß an Fliegen nicht za den len war. Erst heute trat eine leichte Besserung ein, die sofort ausgenuht wurde. Dazu trag vor allem auch das Ausschreiben eines Preises für einen Zrelflug über ihre 1000 Meter Entfernung bei der voraussichtlich von Practnsky auf Bres­lau^ gewonnen wurde; jedenfalls ist er dem Ziel am nächsten geb)armen, bis auf 3,5 Meter. Dabei hatte er einen Passagier an Bord.

Kurz Darauf erfolgte Der erste Sturz aus der Luft. Koch auf Pelikan startet oben auf Der Kuppe. Etwa 5 Meter über Dem Boden bricht Der rechte Flügel rwlMnbig ab. D^ Flua?eug dreht sich um feine Längsachse, schießt toeiter über Den Abhang hinaus, stürzt etwa 50 Meter ab und überschlägt sich vollkommen. Wie durch ein Wunder bleibt Koch unverletzt. Däe Maschine wird cvohl kaum noch repariert werden können. Wodurch dieser Bruch hervor- gerufen wurde, Darüber sind die Meinungen sehr- geteilt. Am wahrscheinlichsten Dürfte Die An­nahme fein, Daß durch einen plötzlichen seitlichen Windstoß der rechte Flügel über seine Tragfähig­keit beansprucht wurde.

Olun werden auch die Flugzeuge mit Leicht- motor anfangen zu fliegen. Ein Gelände wurde für sie bereits heute vermessen.

Der Beginn des Hauptwettbewerbs macht sich vor allem durch die große Zahl von Photo­graphen und SUiwOperateuren bemerkbar.

1 Zwei solcher lauerten unterhalb der Kuppe auf alle Flugzeuge, Die oben starteten. Außer­dem strichen andere zwischen Den startfertigen Maschinen hindurch. Auch das Publikum zeigt durch die überaus zahlreiche Beteiligung fein reges 3ntereffe. Leider machen unsereLaub­frösche", die Wettermacher, wenig erfreuliche Prognosen für Die kommenden Tage. Dr. H. M.

VI.

17. August 1924.

Der Sonntag scheint sich schlecht anzulassen. Siebet ziehen um den Gipfel Der Wasserkupfa. Die Laubfrösche" behaupten aber, bis zum Nach- mittag klart es auf. Doch schon am Vormittag werden Maschinen heraus gezogen. Besonders werden beachtetStrolch" undMoritz", der Fliegerschule Marten s. Martens selbst star-

Obst und Ernährung.

Von Dr. meß. W. Schweisheimer.

Richtige Ernährung steht immer im Mittel­punkt persönlicher Gesundheitsfürsorge. 3m Som­mer und Herbst, wenn es frisches Obst gibt, kann sie in vorzüglicher und verhältnismäßig billiger Weise erleichtert werden. Man braucht durchaus noch nicht Vegetarianer zu sein, um im Obst ein vom gesundheitlichen Standpunkt aus besonders begrüßenswertes Rahrungsmittel zu erblicken. Diese Bedeutung fällt mit Dem Wohlgeschmack Der Früchte zusammen, und so verbindet sich beim Obstgenuß in glücklicher Weise das objektiv zu Empfehlende mit Dem subjektiv Wünschenswerten.

Der roh berechnete Nährwert ist freilich nicht sehr groß: Obst besteht zu über 80 vom HunDert aus Wasser. Fett ist gar nicht in ihm vorhanDen, Eiweißstoffe in sehr geringer Wenge, beträchtlicher Dagegen ist Der Gehalt an Zucker eine Tat­sache, Die beispielsweise bei Der Ernährung von Zuckerkranken mit Obst Auswahl unD Einschrän­kung erheischt. Ein wesentlicher BestanDteil Der er- srischenDen Wirkung Der Früchte ist Der Gehalt an Fruchtsäuren. So finDet sich Apfelsäure in Aepfeln, Birnen. Pflaumen unD Kirschen, in ge­ringerer Menge auch in zahlreichen anDeren Obst- arten. Zitronensäure kommt in Zittonen unD Orangen vor, Weinsäure in Weintrauben, Gerb­säure unD Oxalsäure finDen sich in geringen Men­gen in einer großen Anzahl von Früchten, Sali­zylsäure in Himbeeren, Erdbeeren, Fohannrs- bezren und Kirschen. 3n Preiselbeeren wurde Ben­zoesäure nachgewiesen, in Himbeeren kleine Spu­ren von Ameisensäure.

Der eigenartige Wohlgeschmack des Obstes, Der scharfe ilnterfcßieD, Der schon bei geschlossenem Auge Die einzelnen Arten sicher bestimmen läßt, beruht auf Der Anwesenheit eigener Duftstoffe (aromatischer Stoffe). Diele Duftstoffe, Die in Der Hauptsache aus DerbinDungen von Fettsäuren be­stehen, verflüchtigen sich rasch, unD Das um so mehr, je länger Die Frucht von ihrer älrsprungs- ftelle entfernt ist. Kein leeres Dorurteil ist Darum Die Behauptung, Daß frisch gepflücktes Obst am besten schmeckt. Kochen läßt Die Duftstoffe zum Teil schwinden, zum Teil ändert es Den Geschmack Der gu ^a e rai f bilden einen wich­tigen Bestandteil des Obstes, und unter ihnen nehmen Kali- und Phosphorsäureverbindungen einen Hauptplah ein. Daneben finden sich noch Ratron, Magnesia, Eisen, Kieselsäure asw. Er^ beeren sind verhältnismäßig reich an Elsen und an Kalk Weintrauben entfalten zwar wenig Kalk dagegen viel Eisen, auch Heidelbeeren sind eisenreich, Orangen und Himbeeren kalttmch An Vitaminen, Den im Lause der letzten 3ahra etwas näher erforschten neuentdeckten Ergan- z ungsnährstosfen, ist Objt reich Viel Positivs ist Darüber allerdings im einzelnen noch nicht bekannt. Doch scheint gerade der Reichtum an Vitaminen mit ehre Grundlage für die erfrischende and belebende Wirkung des Obstes zu billten.

Auf die Zähne wirkt der Genuß von Fruch­ten günftig ein. Zahlreiche, genau durchgefuhrte Beobachtungen haben das ertoieicn. -Las mecha-

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tet mit Mur 1 tz und otetbt zehn Minuten 34 Sekunden in Der Lust. Prachtvoll ist Der Anblick des lautlos unD majestätisch dahinziehenden Rie­senvogels. Mehrmals fliegt er in beträchtlicher Höhe senkrecht über den Startplatz hinweg. Auch am Nachmittag war Der Start Martens axf Mori tz" zu einem Zielflug wunderbar. Die Entfernung rn der Cuftlinic zwischen Start und Ziel beträgt wieder etwa 1000 Meter. Martens bringt es nicht übers Herz, so rasch aus seinem Elemente herabzusteigen. Er fliegt hin und her, überhöht wieder sehr beträchtlich Den Startplatz, wo ihm die angesammelten Zuschauer begeistert zujubeln und sucht so ganz allmählich Das Ziel zu erreichen. Er hat Dabei aber insofern Pech, als er nicht rechtzeitig tief genug kommt unD an­dererseits nicht mehr soviel Höhe gewinnen kann, um nochmals eine Runde zu fliegen. Er muß daher in einem Seitentale landen.

Daneben finDen noch eine Menge sehr be­achtenswerter Flüge statt, Die im einzelnen an­zugeben, zu weit führen würde. Erwähnen muß ich aber Den Sturz Le der ma nn s auf Espenlaub 5". Er startet von Dtr Kuppe, beschreibt einige sehr schöne Kurven, gewinnt be­sonders zu Anfang auch beträchtlich an Höhe, macht aber dann wahrscheinlich eine falsche Steuer- betoegung. Das Flugzeug neigt sich, Der linke Flügel brächt, es überschlägt sich, und krachend stürzt der flügellahme Vogel zu Boden. Mit Riestnsprüngen eilen Arzt and freiwillige Helfer der älnfallstelle za, und ball» gibt der Marinewinter ülnfallstelle zu, und bald gibt der Marrnewinker herauf;Pilot heil!" Ein Aufatmen geht durch die Menge, als diese Worte bekamtt werden. Die Kunst des Segelfliegens besteht ja vor allem bartn, Die Vorteile, Die das Gelände bietet, mög­lichst auszunutzen. Darin ist vor allem Mar­tens Meister. Dr. H. M.

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Der Hauprübertragungsmittel werden, und in sol­chen Fällen müssen die Krankheitskeime durch vorheriges Kochen des Obstes unschädlich gemacht werden. Für gewöhnlich genügt aber auch bet nicht zu schälendem Obst einfaches Waschen, und auch das ist oft mehr eine ästhetische als eine ge­sundheitlich unbedingt notwendige Angelegenheit.

Kindern sollte man im Sommer wie im Winter nach Möglichkeit immer Obst geben, zu­mal sie es aus einem inneren Bedürfnis des Körpers heraus sehr gern essen Leute, Die rofaä Obst aus irgendeinem Grunde meßt gut vertragen, können sich durch Abkochen und Zu­gabe von Zucker (Kompott) helfen. Die Faser­stoffe werden Dabei erweicht unD gelockert, unD dadurch tritt eine geringere Einwirkung aus Die Darmbewegungen ein als bei rohem Obst.

Die einzelnen Obstsorten wirken zmn Tell ganz verlchiedenen auf den menschlichen Körper. 3n unseren Breiten ist Der Apfel, in manchen Gegenden auch Die Weintraube die oerbrertetfte Obst art. Eine bekannte Eigentümlichkeit der Erd­beeren ist es, daß veranlagte Personen nach ihrem Genuß Nesselsucht bekommen können. Di^e Er­scheinung, deren eigentliche älrsache nicht bekannt ist, klingt nach kurzer Zeit wieder ab fadeutet aber für den Betroffenen eine beträchtliche Un­annehmlichkeit. Boa Heidelbeeren wird behauptet, daß sie im Gegensatz zu anderen Früchten auf Duz Darmtätigkeit hemmend einwirkten. Das trifft wahrscheinlich auf den Heidelbeerfast und den aus gettockneten Heidelbeeren zu bereiteten Tee zu,

Rom, 17. Aug. Zwischen Serosano und 6a- stelnuovo Di Porto, etwa 22 Kilometer von Rom entfernt, nahe bei Dem Ort, wo Der Rock Matteottis aufgefunDen wurDe, führten mit Hilfe von Poli- zeihunDen angestellte Nachforschungen zur 21 u f- f in Dun g einer begrabenen Leiche, Die sich im AnfangszustanD Der Verwesung besindet. Die BehörDen begaben sich an Ort und Stelle, um festzustellen, ob es sich um Die Leiche Matteottis hanDelt. Die ganze Presse beschäftigt sich in spal­tenlangen Berichten in Extraausgaben mit Der AuffinDung Der Leiche Matteottis. Die An­gelegenheit erregt alle Gemüter und macht einen ungeheuren GinDrud. Aus vielen Einzelheiten scheint zweifellos hervorzugehen, Daß Der vollstänDig nackt aufgcfunDcne Körper mit Dem Leichnam Matteottis identisch ist. Den Blättern zufolge scheint Der in geringer Tiefe be­grabene Leichnam von Füchsen aufgefunDen und angefressen toorDen zu sein. Der Leichnam ist von Dem Geistlichen Der nächsten Kirche eingesegnet toorDen. Unzählige Neugierige unD FreunDe des ErmorDeten sowie 3ournalisten haben sich an Die FunDstelle begeben, sie toerDcn jedoch von den auf- gestellten Earabinieri zurückgehalten. Der ver­meintliche Leichnam Matteottis ist in Die FrieD- hofskapelle Des Dorfes Riano verbracht toorDen. Der versiegelte Sarg toirD zur Verfügung Der Ge- richtsbehörDen gehalten. Am Samstag abend er­schien Frau Matteotti vor Der Friedhofs­kapelle unD beschwor Den wachhabenDen Offizier, Der Den strengen Befehl hatte, niemanD einzu­lassen, ihr Den Zutritt zu gestatten. Ohne auf Die AnorDnung Des Offiziers zu achten, betrat schließ­lich Frau Matteotti in ihrem tiefen Schmerz Die Kapelle, in Der sie lange knienD unD betend vor Dem Sarg verweilte. Frau Matteotti richtete an Den älntersuchungsrichter Die Bitte, Die Leiche ihres Gemahls nach Vollziehung aller gericht­lichen Formalitäten ausgeliefert zu erhalten.

Verhaftung des Erzbergermördcrs Schulz?

B u D a P e st , 17. August. (WTB.) Wie z u ' verlässig verlautet, ist Der Erzberger-MörDer Schulz auf einem ungarischen Landgut verhaf - t e t toorDen.

Opfer Der Berge.

St. Mor,itz, 17. August. Die seit einigen Tagen vermißten Touristen G a r r to e l s aus Bremen unD Dr. Schick aus W i e n sink) e r - froren aufgefunDen toorDen. Der Führer ist noch vermißt.

Ein Erdstoß in Savoyen.

Nach einem Havasbericht tourDe am Freitag in Favorges (Savoyen) ein ziemlich starker Erd­stoß verspürt. Verunglückt sei niemanD.

Verantwortlich für Politik und Feuilleton: 3. V.: Heinz Gvrrenz.

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