llk. bv Zweites
Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen)
Dienstag. \8. März (924
;ntc. Das hcut ge
Für die Frau
Letzte Mode-Eindrücke,
Für die Küche.
Erchsickern läfrt. Einen solchen Tovs kann man auf feKgite Art und Weise wieder gebrauchsfähig machen. Las Derfahren ist folgendes: Man vec- wendet Dazu Bernsteinlack oder eine Schellack- losung, die man aus 60 Er. Schellack und Z5 Gr. de.atirrier-tem Spiritus herstellt. Der betreffende -^-ops t)l gut Itireinigen und darauf votltommen ausAutrocknen^ Man stellt ihn am besten in die d>arme Ofenrohre, damit alle Poren trocken werden. Dann überzieht man den Topf mit einem dünnen Firmsansllich und wiederholt dieses Ber- sahren, nachdem der erste Anstrich völlig getrocknet l st. Run erst, nachdem auch der zweite Anstrich wreder trocken geworden ist, kommt der Haupt- anstrrch mit Deinsteinlack oder Schellack. Der Topf ist daraus wieder vollkommen dicht gemacht worden.
i«nt jvulhkc weich sind o^ne aber zu zerfallen, und schüttet sie auf ein H^R?5^ürtnfrie mlt kaltem Wasser und lätz? sie abtropsen. Aus -,'4 Flasche Apfelwein und
Es tonnte nicht Absicht dieser Zeilen sein, mehr als Anregungen zu geben, mehr als diese eine kurze, zusammenfassende Forderung an unsere Zeil und alle diejenigen zu richten die lh.e berufenen Führer sind. Der geteilten Arbeit mehr Freude, mehr Liebel
„Un& wenn du das nicht hast:
Die Arbeit, die du liebest.
Du lebst dir stets zur Last ^lnd Zeit, die du vertriebest.
O. Arbeit, die dich freut!
Die muh dir alles geben:
Die Kraft zum Werk für heut' älnd Streben, Liebe, Leben."
Der geteilten tlrbeit: MehrFreude. mehr Liebe! Bon Franz LimburA Giehen.
geschehen, so mischt man die Starkelosung mit der zweiten zusammen, darf ständiges Rühren nicht unterbleiben. ^5?„.ltarkt die Wasche in der noch heißen Flüssigkeit.
^olle mit der einen Hand und W Dclese-.e dann nach
' ^^^nsette wieder emrollte, die Schrift all- mählich am Auge vorüber. Das Buch muhte um lesesertig zu sein, mit dem Anfang za änher-st eingerollt werden: hatte man es gelesen muhte man es also wieder zurückrwllen. und zam Lesen
f16 beider Hände erforderlich
ant«re Schreibstoff des Altertums, d^
toit Xl Erschien in Rollenforni. Schon
seit alten Zeiten P,legte man Schaf- und Ziegen-
h.cute zu benähen, >'m darauf ?u schreiben hnb 'Särrfoit 2 Dü.rdjriKic^n hundert wurde die Smnn ! 2 Sduto im tle inasiatischen Per. g..mon so verfeinert, Efr ein nach dieser Stadt m^nnmtei Treibstoff entstand. Run vorto n 2te man S^^V^Lapyrus zusammen, indem
k*n Anfang der Papyrusrolle zur Scho- äEllch mü. ^uhstreifen aus Pergament klebte, ah ilich wie unsere Bucheinbände heute Leder- eaeu elchilten. Daneben gab es noch andere selt- nere Schreibstoffe, z. B. Bleite selchen, auf die -^tuberspruche geschrieben wurden, und Leine- wand die die Lelchnrg^bete in den Särgen der Mumien trägt. Mehr verbreitet und wegen seiner Billigkeit .sehr beliebt war die Tonscherbe als Schreibitoff. Für solche .Ostoaka" benutzte man nicht besonders hergestellte Tontäfelchen wie im alten Babylon, sondern die Scherben zerbrochener Töpfe und Krüge. Aber es gibt auch Krnze grobe Krüge, die von ((eifrigen Schülern I
f. Entfernung von Stockflecken aus r ,v s ch e. Um Stockflecken aus wetn>r 8« misch' man einen Efrlöfs'l
voll zerstofrenern Kochsalz mit einem Teelöffel v)ll gepulvertem Salmiak und giefre etwas Waller ® beides darin aufzulösen. Mit dieser Zlussrgkeit werden die Flecken bestrichen, das Waschestuck wird sodann einige Stunden in die fris-h: Luft gehängt und zum Schlufr in reinem Wasser ausgewaschen. Mit diesem Verfahren sind alle Stockflecken ohne weiteres zu beseitigen.
f. DumpfgewordeneErbsenwieder geniefrbar machen. Dumpf gewordene Erbsen schüttet man auf einem Sieb oder einem Laken auseinander, legt dieses an einen Platz, wo es stark der Sonne und frischer Luft ausgesetzt ist. und rührt die Erbsen häufig um. 3n kurzer Zeit ist der dumpfe Geschmack bzw. Geruch verschwunden..
Aoikshochschulen u. a. mehr ins Leben, dre es sich ganz deloirüers zur Aufgabe machen, 7*? ^vren. uie leEiiöigen Zusammenhänge zwi- u rL, U,L> Ä-erk, zwischen E.n Kleinen,
ätnschelnbaren und dem Groben, Ganzen: die J, Ve!L lebendige Verbindung zwischen Geist uno^ Werk die wir verloren Haban uno die wir wieder dadurch Herstellen lernen sollen, dafr wir wie Geranten Wirckichleit werden, und Wirklichkeit nichts anderes ist, als Lebendiges, das als Lebendiges zu uns spricht. Unsere Ar- oett muh wieder lebendig werden, und wir müssen e^nnen und empfinden lernen, Efr. uns tiefe lebendige Zusammenhänge mit unserer Arbeit verblnt>en und mit unserem Leben.
"?Ehmlich zu pflegen, haben sich besonders unsere Verwaltungsakademien und Der- waltungshochschulen zur Aufgabe gemacht und trs°ö rb€C Kürze ihres Bestehens, schon Kulturveroienste erworben, die abzuwägen em£r kommenden Generation überlassen bleiben Wutz-. Dre Verwaltungsakademien stehen mit an der Spitze der Bewegung, die hilft, wieder- zugewinnen: den Sinn für die Stückwerksarbeit als eines lebeirdigen Teiles eines lebendigen wiederzu-eoen: den Sinn rui das Kleine, Unscheinbare und feine Einord- un® angehende lebendige ^"swir-tschaftliche, mit dem wir alle auf Wobl und Wehe verbunden sind.
Es wäre aber ein Fehler, die Arbeit nur vom Gerst aus zu erneuern und zu vergeistigen ohne sie vom Mensch aus zu P e r endigen. Ich will darum einen an- dern Weg werfen, nicht deshalb, weil er gangbar emeint svnErn nur, um praktisch zu werden rn dem Gedanken, dafr, er Anregung gibt zu belle- fln ^vschlägen, als dem alten einfachen, ben ich mir erlaube, anzuführen.
^^^^beitskraft hangt öle Arbeit ab vom A rbe i ts i n teres se Kann man dieses sehr wichtige Arbeitsinteresse nicht heben durch einen Wechsel in der Brschäftigungs- ar*?Jf?Xnter etJ\m Wechsel in der Bcschäfligungs- ^/-udtD-exr te^; ein Wechsel innerhalb samt- lrcher Arbertsanteile einer „ganzen Arbeit', für 2Irbeitec befähigt ist. Es soll also ein AtoV^n Arbeitern der einzelnen Arbeltsabteilungen einireten. Dieser Austausch soll rn gewißen Zeitabständen, jedoch nicht mecha- nrsch-reoelmäfrlg erfolgen und kann natürlich nur rm Rahmen eines Faches oder Handwerks vorgenommen werden. Es würde dadurch vermieden tocruen, dafr Arbeiter jahrelang wider Willen J" emer Arbeitsabteilung festgehalten würden Ern Schlosser in einer großen Werkstätte sollte rn bestimmten Zeitabständen aus einer Arbells- abteilung in die andere gelangen, natürlich nur
-
i&re1 betrieben wurden
L?^n solche Scherben, um ^Papier sparen, in Wfen als Steuerquittungen aus Das eigentliche Schulheft der Antike war die ?inf» p^rLe. t,c entweder geweiht und mit -Unte beschrieben wurde oder mit Wachs aus- gegossen war. Zum Beschreiben der Wachs- täfel Mente ein spitzer Metallgrifsel, und sie at6 Notizbuch oder Briefblock ae- bericht. Die Wachstafeln wurdeir zu zweien oder den^'Alt!-/zusammengefügt. Diese von aMa mJn t?
g-Ätt Ä % »w
nSC«.rf2fln? el%d‘ u,,b b'° SudHoIfe atlmäk u5«.D«C^.anS C' ®sm’t tuben wir das Darbiid Duchn«. bas bald auch durch Buchdeckel zusammengehalten wurde Als bnnn S nachchristlichen Jahrmu"
KJ dem fernen China durch ^rmütlara der Araber ein neuer Schreibstois ö-a«5 m n h i nach betn Abendland fam mur
Stufige Buchform für diesen S off anderen Stoffse verdrängte D-^ Papyrus war noch bis ins 11 lahrftin?^ ♦ ** ber päpstlichen Kanzlei in Gebrailch^daZ ^^^ ment hat sich noch bis auf die Geqenwai-t für besondere Gelegenheiten erhalten. nrt ^ut
ander verband. Moderne Versuche, die mit Papyrus aus dem Berliner Botanischen ©arten angeftent wurden, haben gezeigt, dafr der natür- liche Klebstoff der Pflanze bin2eib genug wirkte und es also eines künstlichrn Klebemittels nicht ^durfte. Plinius nennt ans die verschiedenen Sorten, zu denen der Papyrus Erarbeitet wurde, vom feinsten Briefpapier bis zum groben Pack- pupler.^ Der Papyrus war je nach der B eite und Dünne der Streifen und der Glättung der Schreib,läche verschie^a teuer und wurde ver- fchleven Ertoenbet. Die ci r>eln n Papyrusblätter rnmen, zu Rollen aufeinan >er geklebt, in den Handel. Für den Gebrauch schnitt man nach Berars einzelne Blätter ab oder besch-.-ieb die Bvze Rolle. Für kleinere Sch i t tücke, b sonders für Urkunden und Briefe, gen igte t kleinere Blät-
k man von der Le.ei Rolle abschnitt “7? oie man aus Sparsamkeit oft auch beider- beschikeb. Wollte man einen Brief Er- 52« !inen ^evtrag sichern, so wurde
zusammengefaltet, mit Papyrusbast LSftdeIt U«6’ mit Ailschlamm, sowe einem ge- Dokumpn?» ®‘em verlie^lt. Da solche kleineren
SSte Praktisckxn Le'«n überwogen, sind ^.^isten auf uns gekommenen Pnpyri einzelne Ärate b-"»-" auch » AollL in Knn ®r!',y<,Särt,!’c mit ihren kr 'Breits nach AAHftV1/ na<^ ^chi^ nebeneinander gesetzten Schriftkolumnen ist das eigentliche antike Buch.
. -v —alb eines aaorren Mittels und eines anderen Prinzips bedienen, um auf eine andere Art den ungeheuren An- forderunaen gerecht zu wer-en. Dieses Mittel ist die M a s ch j n e, die als Arbeitsprinzip Arbeitsteilung erfordert. Durch Maschine und Arbeitsteilung wird ein sehr wertvoll Zweifaches und für unser Zeitalter Einziges und ungemein Wichtiges erreicht: einmal schnelle und massenhafte Produktion, bann eine billige Herstellung der Produkte.
Das neue Frühjahrskleid ist eng. sehr eng. umspannt tvi> ein Futteral den KörEr und ist charakterrstrsch durch die fast unme.kllche Mar- kierung des Taillenschlusses und die mehrfache Teilung des Rockes. Dieser erscheint entweder durch eine Kasack als Doppelrock oder ist in
Volants oder Stufen genäht, die mit abstechenden Blenden oder Bordüren begrenzt Halsausschnitt ist sehr klein, er läßt tatsächlich nur den Hals sehen, gar keine ober netne fragen umrahmen ihn. Die einfachen Vormittagsklerder zeigen vielfach einen Ein- j5d in Hemdbrustform aus hellem Krepp ober Ba"|t mit passenden Stulpen od:r Volants an den Aermeln die überwiegend eng sind. Unten KHfi: "^gcn sie Erschiedentlich kleine
pllssterte Puffen ober geteilte VolantZ. die beim Heben Er Arme zurückfallen. Gs scheint, dafr der Schmuck und die Weite des Aermels lana- sam und sicher toieEr nach unten wandern. Rur beim Laufkleid für En Vormittag bleibt Er Aermel noch glatt. Dieses Laufkleid Esteht Im gpxbiabr unb ©ommer aus einem Jacken- oEr ®antc[£lclb. ®ie\ i|t kur; und geraE und
^fAr^r?19 Dj£r /.^ksseitig durch mehrere Knöpfe geschlossen. Sie liegt den Hüften eng an und Ist tief uberelnanErgefrenb gearbeitet. Kleine Kragen oder schmal? Revers si id die üblichen. Der Rock ist und bleibt eng und nicht lang. Etwas länger ist er nur bei eleganten Rachmittags- und Aaend- Ncidem unter denen nur ein kleines Stückchen Krumpf sichtbar ist. Die Rachmittagskleiber zu EIN ein dreiviertellanger Paletot oEr eine 3acfe als Ergänzung dient, haEn mitunter lange 2l^el, überwiegend ledoch ist Er Aermel kurz gerade nur uEt die Achsel greifend die er ena ?ttIe "lBlrfun9 ?ei ueuen Frühjahrskleidung holt man aus En Stoffen. Doppel-- feitige Gewebe z. D. find Evorzugt. SeiEn mit einer matten und einer glänzenden Seite von etl^ als Grundmaterial, die andere als Aufputz Ment - BlenEn. Stufen, Gürtel SchärpenenEn, aestevpte Passen mit Posamenten- fiiöpRn - ftnb fefrr Eliebt. Viel schottesche Karos, ledoch nicht bunt, sondern in einer Farbe
Leider stehen aber der durch die Maschine Ebingtcn Arbeitsteilung und En dadurch entstehenden materiellen Vorteilen g e i st i g e R a ch- leile gegenüber. Werfen wir einen Blick in «ine Fabrik! Wir sehen einem Arbeiter zu wie er tonnen, freudlosen Auges seine Maschine E- dient. Fertige ArEit entnimmt er ihr und schiebt ihr neue, unfertige Arbeit zu. Und dieses toieEr= you sich jede Minute von neuem. Stumm, kaum Eft er sie ansieht, häuft Er ArEiter die Produkte der Maschine neben sich auf. Ich sage .Probufte Er Maschine", toeil ich die Erzeugnisse nicht als ProEfte des Geistes Es ArEiters anfehen llnm. Wohl ist die Maschine ein grofr- artiges Werk menschlichen Geistes, Es Werk eines Vtnzelnen oEr Mehrerer, aber Er Arbeiter, Er Wc Maschine bedient, ist in getoissem Sinne nur Kr Handlanger, ihr SklaE. - Da liegt ein ÄDifcn der Produkte Er Maschine. Wohin die Stücke gehören? Was geht es den Arbeiter weiter an was mit ihnen geschieht! Taufend »eine Stucke! Die Zahl stimmt, undd das genügt.
€k> ist die ArEit des Arbeiters eine Teil- ?r v ist entgeiftigt, entweiht und ent-
freub«. Die Teilung ter Arbeit ist gleichzeitig eine Teilung Es ArEiters. Es Menschen: sie leilt und vernachlässigt Kenntnisse und Fähigkeiten und macht gebanfenträge. Ein viel Schlimmeres jedoch ruft diese durch die ArEitsteUang eingetretene StückwerksarEit noch Erfror: xufneEnEit und Freutearmut. Wie könnte auch baä ewige Einerlei einer solchen TeilarEit inner- «ch Efnedigen und froh machen! Und welch ein Diuck ist es doch, wenn einem ArEit alles Es gibt: waEe, glückliche FreuE, FreuE am Kleinen, Beschaulichen und die wohlige Rahe sich zu versenken in all die vielen kleinen GefcheEn und DegebenEiten Es gewöhnlichen Tages und «s Lebens ' All die tausend Werkarbeiter kennen eS nicht, tonnen es nicht kennen oEr nur sehr Jcfrr wenig. Was sie nach ihrer stumpfsinnige-.i ArEit brauchen, ist FreuE, die sie Elcbt und erregt raffinierte FreuE, die sie fühlen läfrt, bafr sie keine Sklaven Er Arbeit sind, sondern Menschen, die ein Recht auf FreuE hoben
Run ein anderes Wort! Mu fr Es Prinzip Er A r b e i t s t e i l u n g notwendig unsere Wirtschaft und Industrie Eherrschen? Ist unse.e ganze Kultur wirklich auf Leben und Sterben mit Mefer Arbeitsort verbunden? 3a Der un- acEure Umfang Er menschlichen Bedürfnisse und Es Eutigen Wirtschaftslebens läfrt keine andere A'"wort SU. Wie könnten wir sonst die Millionen ForErungen unseres fieErEft lebendigen, stets veu und mehr forErnEn WirtschaftsleEns erfüllen! Eine Rückkehr zur »ganzen ArEit" ist Erum unmöglich, wie glücklich es auch für unsere Kultur erscheinen mag; aber das kann unserer Kultur nicht Estimmt fein, dafr sie sich selbst morE Die StückwerksarEit mufr, EfteEn fcleiEn! AEr Ennoch Erf Es nicht sein: Die Menschheit Erf nicht unter Em D.ucke Er durch En Dampf und die Elektrizität geschassenen Der- yaltnisse Erfümmem und Erleben. Wohl ist fcer Sinn einer jeden Kultur Er, dafr eine Menschheit sich für sie aufopsert und Er- blutet, aber als Träger einer Kultur haben wir auch die Pflicht, fotoeit wie möglich dagegen zu kämpfen, dafr toi r uns opfern und dafr E ‘ 6 Lu 1 e nI Denn wir haben nicht nur
k r Kultur zu leben, sondern auch
das Recht, i n Er Kultur zu leben. Wir müssen Erum versuchen Es Bose, Schlechte, Schädliche, bas in Er ArEit jeEr Kultur wie ein Flach e.^en• So mufr es aach unsere Eu= 3U Ersuchen, Es anvermeiE brütigen Kultur, das Prinzip
ArEltstetlung, m seiner bösen Auswirkung heorbzusehen, direkt oEr aber dadurch, bafr wIci^ten Einflüssen an einer anderen ©teile Werte geg^uberstellen, die wenigstens e t - was ausglerchend wirken. Das wird jeder für Sut und- iwtig anerkennen. AEr was wäre Es anErS. als bwfre unfruchtbare. negatiE Kritik wenn es nur dabei bliebe! . '
rb'eI getan, um unsere mecharnfche Arbeit zu beleben und neu zu Erch- geiftigen. äleErall treten Werkschulen. Fach-
Dom Papyrus zum Buch.
Einen langen Weg hat die Kultur zarück- aelegt bis sie zum Buch im Eitigen Sinne kam Wir können uns ein Geistesleben ohnr Es gedruckte Buch^ nicht mehr denken, aber dieser ge- toaltige Bildungsfaktor war erst noch Er Erfindung Er Duchdrickerkunst möglich, und Es Altertum kannte auch noch nicht einmal die Form unseres Buches, svnErn nur die geschriebene Bolle. Wie diese Buchform sich allmählich eit- toicfelte wird anschaulich Ergestellt in einem bei v)uhuä Bord in Berlin erschienenen Buch von Ernst Kühn, das sich mit Em „Antiken Schreibgerät" beschäftigt. Die Kunst E3 Schrei- oenS tourE zuerst in Aegypten mit wah er Hin- geEng EtrieEn, denn dem Aegypter bedeutete Es Schreiben ein Stück irdischer Seligkeit, eine Eilige Handlung, die Em Scheeibergott Im- hotep Ergebracht wurde. Diese SHreibkunst sich im RillanE auch zuerst allgemeiner ausbreiteil, weil dort der gearäuchlrche Schr-.'ib° stoff Es Altertums, der Papyrus, wachs. Diese Pflanze, eme Riedgrasart. die die ganze alte päclt mit Schreibmaterial versorgte, ge^i h wild tn sumpfigen Gewässern und tourE Enn auch K. Sie PapyrusEreitung angebaut. Zu diesem Zwecke wurE Es Mark Er Pslanzeastengel in fcnge Streifen verteilt, die man Enn kreuzweise tn zwei Lagen aufeinanErlegte und durch Preslen
Klopfen unlöslich zu einer Schicht mitein-
nfifch mit Rudeln. 1 Kilo- grarnm Heilbutt ober ein anberer fleischiger und frt cher Seefisch mufr in Dampf gar gemacht werden worauf man ihn aus Haut und Gräten lost und in zremli-L große Stücke zerteilt. In einem EssenEn Kochtopf -erläfrt man Margarine, gibt den Inhalt einer halben Dose Tnnatenbrei
Die 2lnforErungen. bie hiute an sämtliche vtfreige des WirtschgftsleEas aftelft werden, |i.ib f° ungeheuei, Efr ihnen unmö»ich mit Er hand- werksmäfrigen Hanoearbeit vergangener Cafrr» -uuErte entsprochen toerEn flni - Wirtschaftsleben mufr, sich deshi —ittels und eines anEren Pr
Herrenwäsche besonders glän- zendzu plätten. Manche Herren lieben es, toenn Kragen und Manschetten nur so spiegeln und selten trifft die Plättfrau En rechten Glanz' Rimmt aber Ee Hausfrau selbst Es Plätten von Kragen und Manschetten vor. so soll ihr na^stehender Rat die ArEit erleichtern. Das Zaubermittel, Er Wäsche besonderen Glanz zu verleihen, liegt in Er Zubereitung Er Stärke geschieht auf folgende Art: Zwei Blatt' Gelatine werden mit einem haselnufrgrofren Der" Arbeiter mufr" all""bie I ./n einem halben Liter kochenEn
tausend geistigen und lebendigen Zusammenhänge b-rbpn^afhnfb10 t- lrtan J?011 einem
feiner Arbeit mit dem 2e^„ erferne« lernen S arfe -teinen @6^' in
En Wert seiner Arbeit schätzen lernen als die Er- 9»," Wasser klar, ubergiefrt dies mit eines unbedingt wichtigen Teiles einer' Einheit , ffD.c^n^n Losung und stellt die
einer Kette, in Er seine ArEit ein notwendiaes I eine warme Stelle der Kochmaschine.
Glied ist. einer Kette, die ohne setoe Arbett kÄ Rest Er Stärke in einem
geschlossen ist. Diese geistige Erkenntnis vermaa A Wassers auf, tut einen halEn
Sie geteilte Arbeit Su“ kfreuben; ak? (Ä? L tzZsL Mndigem Aileen
mag Es nur halb, toeim Ee Arbeit nicht selbst I die Masse auf dem Feuer dick
eine DerleEndigung erfährt dadurch, Efr Er Arbeiter die „ganze Arbeit" praktisch kennen lernt.
in solche Arbeitskolrnmen, Eren Arbeit Schlosserarbeil ist ätnberchrt von dieser Zuteilung in anvere Arbeitsanteile soll Er Wille und die Vu)t des Einzelnen zu dieser oEr jener Arbeit bleiben, Spezialarbeit soll immer SpezialarbeUer erfordern aber es Erf deswegen nicht alles Spezialarbeit fein und dadurch ein ungesundes Ubeoi.iLftentum gro^gezüchtet werden. Schlegel sagt über Spezialistentum ehr tresfe.rEs Wort „■Öic gänzliche Trennung und Vereinzelung Er menschlichen Kräfte, welche doch nur in freier ^vcinigung gesund bleiben könne, ist die eigentliche Erb|unE Er modernen Bildung." Das ist die Tugend und auch die Schich'alssuirde un erer Kultur, Efr sie alle Arbeit bis auf Hundert- TausenEMillioaen aufteilen mufr. Wenn man von. dem großen Kulturstandpunkte Sch.egels im Kleinen die ArEltsabteilu.rg.n betrachtet mit 19 en etoig gle.ch b^i.eiwe.i Arb.itsunteilen und Rrbeitszuwrisungen, so find sie weiter nichts als Spezialabteilungen mit Spezialisten, älnd das ist h^ite Tatsache geworEn: ArbeirEbt.ilungen find Spezialabteilungen mit Spezialaroeiteiml Da- Ech verkümmern im Menschen wertvolle phy- fische- und psychische Kräfte, die doch nur in freier Vereinigung und unzertrennlicher Derbun- ErcEit miteina.iEr gesund bleioen können, äänd I das soll nicht fein dürsen! Verhindert wird es durch die Weiterbildung innerElb und außerhalb Er ArEit. r ' ■
S^'ttiert. werden zu Jackenkleidern teils auf teils auf Er tarierten Selle verwendet. Die grellen Farben sind Er- ift fein abgetönt. BesonErs bet En sehr beliebten melierten Geweben in Braun una Grau sieht Es sehr hübsch < u3. CvErooat- —alle Arten von Rips
Wollrias, Krepprips, Moireerips — werden t^eibcm wie za Hacken. Rach-
Shh8mrrY^rH Deorgettekrepp, Satin- j daran, fügt Saiz, Pfeffer, ich Liter DrüE>ürfel-
S^in'-Moir?p"s1z?Ä^E' Satin-CErmeuse and brühe zu und kocht alles mit etwas MonEnrE mm ^rchton SommerkleiEr körn- Es in Apfelwein glatt gerührt wird zu roem^
Reu Vau7?Ä ? 5ra^ artiger DZchiffenEst. Man läfrt die Fischst^
nur in farbtoen iS 1 Wollmusseline, aber fune Zit an EiEi Herdstelle langsam Er § bebrudten Stofie bedruckt. Diese hm. füllt sie erhöht auf eine Effenbe Schüssel
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Iäs b“, «“ » 2 HähSMssr8 Wbfil Wn 6tgÄ8°um g e fUl Mit* «K frta “ 8 ,°L
6clte6teri Qlfrpuh® ai^eM«.re|Dift‘re,^,i:,t> el" unc^rteten Besuchen ist auf diese Weiseln
anfg nciiP no^ immer, kurzer Zeit eine gute Rachspeise fertig. In Ert
8SS8M«» s*-s« asspÄBtts ri£ss . SäWs 6 ä*ä äsiS f 11 n FVaX»»» />* K 1 □ c d«igen, ist reiche Perl- 20 Gramm Butter i-nb 50 Gramm Zucker ^siedÄ
fiabC^£lein^^u^b,^enaJ^öicCD^^ä^^r^€f-f;»^^r J“* PuddingpulEr Lrd mtt Mllch
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Selbsthilfe im Haushalt. “
Das Dichten poröser Töpfe. Äto Liter Wasser rasch zum
und wieder passiert es, Efr sich unt^ den Steins ' £-^ thn, bis feine Körner .....
topfen einer befindet. Er nicht vollkommen dicht ^ll^und Flüssigkeiten, die darin stehen bleiben.


