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für liu|t» Stageg in ft ober w lvsthllng, dir Mhrung der APlah kommt, de hinter dem d«n TBk<en. »agier-Aund den Besuchen, er vorgesehsi, em Publikum :me bestimmte m toirb eine brr daS Recht Aundflug en. Der Preis dah er sür n Kartender» he begönnet 3n)cige/ikil ar die Platz» rd der Aus- ichsten TaM

Nidda. 16. Oft. Die .Obstverwer­tungszentrale Nidda" in der früheren

aber die Frage, ob der Angeklagte einer Be­trug und eine Urkundenfälschung be­gangen habe, für nicht richtig entschv'ten. Dem- gemäh wurde heute in erneuter Haupv^erhaird- lung festgestellt, dah der ^Angellagte in Anl.h- nung an die bindende rechtliche Beur­teilung seiner Handlungen durch dos Reichsgericht sich in 4 Füllen tes Be­trugs und in einem Fall der Llrkundenfalschu ng schuldig gemacht habe. Mit Rücksicht auf feine seitherige einwandfreie Dienstführung wurde we­gen jedes Falls des Betrugs auf eine Geld- ftrafc von 20 Mk. und wegen Tlrkundensül- schung auf 1 Monat Gef ängn is ertannt.

Eine längere Verhandlung beanspruchte die Qlnflage gegen den Landwirt Karl E. L e b m a n n von Rieder ° Erlenbach w'gen Sitilichk itS e - brechens an einem Mädchen unter 14 Jahren und Erregung öffentlichen Äergernisseö. Sie ent etc mit seiner Verurteilung zu sechs Monaten zwei Wochen Gefängnis.

Fleischbrühe, Gemüse und ,t kräftigen Wohlgeschmack durch Zusatz einiger Tropfen Waggi's Würze. Vorteilhaftester Bezug in großen Originalflafchen

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Kvattschen -örmrcrel, etne Gründung aus Der I Inflationszeit, ist anscheinend geschäftlich in ihren 2uifangen stecken geblieben Der seitherige txh- | nische Leiter ist fetzt dazu übergegangen, in den Räumlichkeiten eine Küferei und Dernhandlung I zu betreiben. , I

A Aus dem Kreise Büdingen, 16. I Oktober. Sehr oft hort man die Ansicht, das) die Landwirte mit dem Derk au f ihres De tret- I des zurückhallen und dadurch dte Erhöhung des Brotpreises mit verschuldeten. Dies tst aber durch­aus mcht der Fall. Die Dauern würden gerne ihr Getreide verbaufen, um die Löhne für daS I Dreschen und die Laglöhner bezahlen zu können, sie finden aber weder bei den Getceidehändlern noch bei bei Genossenschaft Absatz. Auch größere Müllereien nehmen keine Frucht «um Kauf an. Rur für gute Gerste ist Rachftage, sie ist aber infolge des schlechten Erntewetters rar.

Starkenburg und Rheinhessen.

-> Aus Rheinhessen, 15. Oft Dem Bewohner des unbesetzten Gebetes fällt es bei vorübergehendem Aufenthalt in unserer Provftiz besonders auf, wie an Hellen Tagen die Luft m'rt dem Surren und Puften der Flugzeugmotoren erfüllt ist. Ganze Geschwader französischer Flieger steigen zu bestimmten Stunden von ihrem Flug­platz bei Wackernheim auf, freifen ftun- | denlang in der Luft oder streben westwärts der französischen Grenze zu, um spater wieder zurück- zukommen. Es sind ausschließlich f r u y e r e deutsche Flugzeuge, die bei diesen Flügen Verwendung finden. Sie sind an dem t.esen und lauten Surren der Motoren für jeden Kriegsteil­nehmer leicht erkenntlich, wenn auch das Eiserne Kreuz" längst von brr Tragfläche verschwunden ist Die französische Besatzung beschränft s ch ausschließlich auf Vel.gung der Städte. Auf d.-m platten Lande sieht man keinen Franzosen, trotz­dem ist bas Mitführen bes Personalausweises selbst zur Feldarbeit jedem besitzen Zuwider- handelnde werden, so sie zufällig ertappt wer­ben mit hohen Geldstrafen belegt. Dre deier- abendstunde um 11 Ülhr abends muh streng ern- gehalten werden.

!anb.

Olt. 1924

Handlung an das Schöflengerichl zurück, billigte zwar die Unding riinbe, soweit Amtsunterschlagung vemrint Uxrr. hielt

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er Nid der ad Wirtschaft andtaas üfer er Aider eine irung&torlage, m Jahre nie» ti) f to b, bt fe Sriebbcrg, Hanau uiti) Mhreiemal ixmente von ßftcr Wieen e wochenlang ib bedeutende tstMden. Sie wrviegend in tchquerschnife ung der Aach- ollen r.iüime r libba auch wischen Hessen auf hessischem le liegen, W ii den zuslan» nehmen. Aas ite-i in Kassel tesichügung der rung des H^ le am 5. 6ep» Vilbel eine von und Landwirt» ischen dm Der» :nd hmern herrsch« Mlierung der e möglich irte beschloss irfeeiten ।w

erg, otoie an M bis DM» rbauamt AMrbcvam^

Kosten der rlänge" ausge- r Entwurf« ! für die oben

Angeklagten, er habe dte Mehrbeträge zur Deckung von Fehlbeträgen, die in der Zett der G»-l Ent­wertung leicht hätten entstehen formen, ter Kass« zugeführt, nicht für widerlegt hielt. Das Re ch s- g e r i ch t hob dieses freispnechende Erkennlni - auf und verwies die Sache zur nochmaligen Der- - Es

Diele:Luftpiraten"

Die Deutsche Volkspartei ver­anstaltet am nächsten Montag (20. L TCt«.) um 8 Übr in der Turnhalle eine öffentliche ^Ver­sammlung, in der Frau Dirertorin Dr. ,'^0$, t>ie als Reichstagsabgeordnete im letzten Reichs­tag für die Deutsche Vollspartei besonders die Fragen der Kleinrentnerfürsorge vertrat, und Reichstagsabgeordneter M o ra t h, der an den Deamtenf.agen in den Ausschüssen und dem 'Ple­num tatkräftig mit arbeitete, sprechen werden. Der ghrtritt ist frei. (Siehe gestrige Anzeige.)

Der Dauersche Gesangverern veranstaltet am nächsten Sonntagnachmittag rn t>er Reuen Aula der Llniversttät ein Wohltattg- keitskonzert. dessen Ertrag zum Besten der Kriegsblinden Verwendung finden sott. 3m ytn- blick auf den guten Zweck des Unternehmens und Vereins sei der Besuch bestens empfohlen. Man in Anbetracht der gesanglichen Leistungen des beachte die heutige Anzeige.

-Der Goethe-Bund veranstaltet am nächsten Sonntag im Kaufmännischen Dereinshaus anläßlich bei Wiederkehr des Todestages des Dichters Cäsar Flaischlen eine Gedenkfeier unter Mitwirkung seines Bundesorchesters. (Raheres rm

schul-. Nächsten Dienstag» abend Versammlung. (Siehe Anzeige.)

Landkreis Gießen.

s) Lich 16 Oft. Aus der gestrigen ®e- Meinderatssthung ist S" berichten: Dor Eintritt in die Tagesordnung teilte der Bürger­meister mit, daß der jetzige BeigeordnÄ^Alt- bürgermeister Dorrn er, heute sernen Ehrentag habe, beim es seien heute genau 30 3ahre ve r- flvffen seitbem ber Genannte zum ersten Male als Beigeorbneter der Stadt Lich in fein Amt eingewiesen wurde. Er war von 1894 bis 1906, versah alsdann die Stelle des Dürgermeisftrs von 1905 bis 1919 und wurde im Jahre 1922 abermals mit großer Mehrheit zum Beigeordneten unserer Stadt gewähft Der Bür­germeister sprach dem Subito gleichzeitig wich im Qlamen des gesamten Stadtvvrstandes zu dem seltenen Feste die herzlichsten Glückwünsche aus^ Die Holzsubmission vom 7 Ottober batte folgendes Ergebnis: 1. Sichenstammholz. 1 2. 3. Klasse als Durchschnittsangebot 60 Mf (Staatstaee 95, 80 und 60 Mk.), 4. Klasse 27^70 m?ar# (6taatita$e 40 Mk.), 5. Klasse 23,11 Mk.

Mark). Käufer ist W il h e l m 3u ng 2 in Dillingen. Alle Angebote find auf den Fest- Meter ausgedrück». Der Verkauf des Suhten stammbolzes zu den ger-annten Hoch.tgeboten wurde ge.rchinigt, während die Gtencbnugung für das Ei^-nslammholz versagt bfteb Der .Bürger­meister wurde ermächtigt, das letztere im ®m tevnebmen mit der Holzve^Umgskommillion f'\'ibänbig zu verwerten. Der Mitteldeut scheu A n n o n c e n - E x P e d l 11 o n Herso in Gießen wurde die stets widerruflicye Erlaub-- nis zur Anbringung einer Reklametafel wi der Wallmauer in der Oberstadt gegen A-wers und Zahlung einer jährlichen Abgabe von v Ml. e».

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Kirche und Schule.

nd. Aus dem Dekanat Ridda, 16. Oft. Räch st cm Donnerstag finbet hier der 7. D v r f - kirchentag statt. Zur Verhandlung sollen kom­men:Die Heimatpfleg^ Grundsätzliches und Prak­tisches" und .Die kirchliche Hermatpflege . Als Redner sind der Geschäftsführer des »Deutschen Vereins für ländliche Wohlfahrts- und Heimat- pflege", Oekonomierat Lembke rn Derltm s)wte Bibliothekar Dr. Koch in Gießen und Pfarrer Mahr von dort in Aussicht genommen.

Großes Schöffengericht.

Gießen, 15. Oft. Der Eisenbahnassisdmt Heinrich Schl, aus Bad-Muchenn Satte sich bn 5Vrbft 1922 und Frühahr 1923 tmederholt An- Elmäßigkriten bei der Fahrkarten-Ausgabe %u- fgilben kommen lassen. Bei der Ausgabe geschriebenen Fahrkarten auf t^tte C-treden txr- hifc er so daß er auf Stammkarten unt> $ai4>t- toten t^chiedene Einträge machte. Aw den

Den Reffenden üBergcOenm ^>nLp1fcrtcn pnnom erheblich höhere Preise, wie auf bei Stamm­karten, die auch bezcchkt wurden. Die auf letz­teren vermerkten geringeren Fahrpreise trug er bann auch in das Einnahmebuch ein Die An­klage nahm an, daß Schl., sich diese Mehrbeträge iechiswidrig zugeeignet, mithin eine erschu-e te Amlsunterschlagung begangen habe, doch g.lar ,te das Gericht in der H^upfixrHandlung vom 14. März L 3«. auf Grund eingehender Beweisauf­nahme durch Zeugen und Sachverständige z'.ir Freisprechung, da es die Behaupttm.i <e3

M iS <s baS Pftmd, Mer 17 Pf . Bkumexklchl 50 Pf. bis 1,50 Mk., Salatgurken 10 bis 15, Önbtoten 10 bis 20, Ober-Kohlrabi 8. Lauch 5 bis 20, Sellerie 10 bis 60 Pf. daS Stück, Rnbiescyrn Dd. 8 Pf., lunge Hahnen 1 Mk., Suppenhühner H 2Hf Gänse 1,10 Mk. baS Pfund

A uf gehobene Stratzens perre. VaS Polizeiamt teilt uns mit; Die untcrni 19 Oktober v. 3. ungeordnete Sperre ber Lony- (trabe ist aufgehoben.

Die Bücherei deS Kaufmänni­schen Vereins ist jetzt jeden Samstagabend wieder geöffnet. -

Eine Fahrplanänderung der Ltraßenbahn wird in unserem heutigen An- ' zeigenteil zur Öffentlichen Kenntnis gebracht.

Der 6. Hessische Kolonnentag des Roten Kreuzes wurde am Sonntag in Babenhausen abgehalten. Bereits an dem Be- mühungSabend am Samstag war die Beteiligung «>r lebhaft: auch aus dem besetzten Gebiet waren niete Sanitätskolonnen oder Abordnungen er» id, cnen. Vormittags fand eine Gedächtnisfeier ruf dem Ehrenfriedhvf statt. Gedächtnisreden hiel- en der 1. Vorsitzende des Hess. Verbandes dev bamtätStoformen vom Roten Kreuz, Hauptmann i, O Letheihen, sowie Assessor W e i ß » Babenhausen. Der Rachmittag war geschäftlichen Verhandlungen gewidmet, denen eine größere Schauübung folgte.

Eine neue Dildmarke mit einer Ansicht hat bte ReichSvruckerei hergestellt. Sie ^eigt die Burg Rheftisiein. Die Marke ist in Kupferdruck grün auf weißem W fffelmustechapirr 'm 5urm eines liegenden Rechtecks in Bogen zu 50 oLüxi gedruckt. Heber der Ansicht steht links mb rechts die Wertziffer 1, dazwischen der Wert Eine Mark" in Buchstaben. Unter der Ansicht furft manDeutsches Reich" auf einem 2,5 Milli­onter breiten, senkrecht schraffierten Untergrund. 8ür beide Angaben ist eine Helle, schräge Bruch- jchrfft verwandt. Der Rame der Burg steht in ver- «chftmaener Schrift unten rechts im Wasser. Die Marke '.st links und rechts von einer guilfochierten Randleiste eingefaßt. Die Marke wird erst aus-» «geben, wenn die Ziffermarksn zu 50 und 100 Pfennig aufgebraud>t sind.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag. Stadttheater, ZV_> Mr:Rordrsche Heerfahrt . Aaturheilverei", 8 Uhr, Gewerbehaus: Vortrag 5)ie Ausgaben der Frau auf dem Gebiet der Gesundheitspsiege". - Rundfunktbaus, Loder­st raße: 81/,. Uhr Tanzmusik, 10 b^ 11 Uhr Lustsvielabend. - Lichffpielhaus, Bahnhofstraße: «Vlädchen, die man nicht heiratet". Dilderbühne.Die Lawine". Astvria-Licht-

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Turnen, Sport und Spiel.

Tnrngau Hessen (D. T.).

-o- Rächst en Sonntagvormitlag werden Him« berte von Turnern als Stafettenlä'ufer den Gau Hessen durcheilen. 3hr geineinfames Ziel ist Gießen, mit der Absicht, zu ihrem Teil bei­zutragen zu der Ehrung eines lang!übrigen, mit den Hessenturnern innig verwachsenen führenden Mitgliedes des Gaues Hessen DieZechs Bezirke des Gaues werden durch ihre Läufer gegen 11 Uhr auf Oswaldsgarten die Ehrungen überreichen.

Dom Turnverein von 1846 Gießen.

Die erste Faustballmannschaft (G.m» meister) des Turnvereins von 18 46 weilte in Langsdorf zu einem Pokal-Wettfpiel, das sie mit großer Ueberlegenheit gewann.

Die Ligamannschaft des D. f. D.

konnte auch am Sonntag wieder einen eindruckS» vollen Sieg erringen. Diesmal war es die in vorzüglicher Form befindliche Germania Marburg, die sich V. f. B. mit 1:2 beugen mußte. Von Anfang an zeigte V. s. B. ein klassi­sches Spiel und drückte zeitweise den Deg.ier in seine Hälfte. Trotzdem buchte dieser das erste Tor (für den von der Sonne geblendeten Tor­mann unhaltbar) und wurde mehrmals noch durch seinen außerordentlich schnellen Sturm gefähr-

i lich. Rach dem Ausgleich durch Schnürte spielte Gießen auf Sieg, seine Kombinations­angriffe scheiterten aber an der starken gegneri­schen Verteidigung. Kurz vor Schluß nahm (Dteger eine Vorlage Schn ürles auf und sandte unhaltbar ein, damit den Sieg sicher» stellend.

Die II. Mannschaft, deren 5:2-Sieg am Gönn tag vor 14 Tagen über die II. vorn Spoi-ftluv v. 1900 Gießen noch nachzutragen wäre, gewann im Derbandsspiel gegen die l. von Ober* mörlen 3:0, die III. Mannschaft spielte gegen die II. von Obetmörlen 0:0, während die 1 3u* gend endlich gegen die gleiche von Heuchel­heim 2:1 gewann. Alles zusammen ein erfolg­reicher Sonntag, der Zeugnis gibt von der der­zeitigen Spielstärke des D. f. D.

Kirchliche Nachrichten.

Isr. ReligivnSgemeinde. GotteSd.i. d.Shnagog- (Süd-Anl.). Samstag, den 18. Oktober. Dorabd. 5.1b nwrg. 8.30, abb$. 5.35 u. 6.15.

3fr. ReligionSgefellschaft. Sabbatfeier, 18. Oft Freitag abd. 5.00, Samstag vorm. 8.00, nachm. 4.00 Sabbatausgang 6.15, Sonntag morgens 6.15. Montag, den 20. Oft. u. Dienstag, den 21. Oktbr. Hüttenfest-Ende und G e,s e h e s f r e u d e. 1 Tag. Vorabd. 5.10, morg. 8.00. nachm. 4.00. 2 Tag. Vorabd. 6.10, Iugendfeier, morg. 8.00 nachm. 4.00, Festesausg. 6.30. WochengotteS. dienst morg. 6.30, abds. 5.(0._____________________

Heffeu-Naüau.

# Königsberg (Kr. Biedenkopf), 16. Oft 3n Hohensolms drangen Montagnacht D i e b e in die Wohnung dem Konsumlager» Halters Hartmann ein und raubten meh» rere Anzüge, Llhren und Lebensmtttel. Der Be­such war eigenllich dem Laden des Konsumvereins zugedacht, der aber diesmal stark vergittert war, weil vor zwei 3ahren dort schon ein größerer Einbruch ftattfanb. Ein von Gießen geholter Polizeihund konnte leider die Spur nicht mehr verfolgen, da diese schon stark verwischt war. Von den Dieben fehlt auch diesmal l^ 'Spur

AltenverS, 15. Oft. Am Sonntag fand hie Einweihung des nach den Plänen von Daurat Schuhmacher errichtet^- neuen Fabrikanbaus der h-eslgm Zweigfabrik der Firma 3oh. Dalth. Roll in Gießen statt. Kom­merzienrat Roll warf einen Rückblick auf die ©rünbung der Altenverser Zweigsabrck u^ ge­dachte besonders der schon über 2d 2ahre in feiner Firma stechenden Arbeiterinnen. Durch den Reubau ist den Arbeitern der hiesigen Gemeinde und der umliegenden Ortschaften Gelegenheit ge­boten, Geld zu verdienen, und auch die rrur Lan^ wirischaft betreibende Bevölkerung welche vor

I 3ahrzehnten noch den Eidg der tation in ihrer Gemeinde bekämpfte, isi letzt froh, äh durch die Zigarrenfabriken der Arbettsfosig- | teit gefeuert ist. Bei guter Bewirtung und ifoiter- haftung blieben die Arbeiter IN freudiger Stim­mung bis Mitternacht zusammen.

bl Dillenburg, 16. Oft. ®ie anl>altent>e Erwerbslosigkeit hat es hier mit sich S«bi^cht daß man zur Verbesserung von V eh- weiden geschritten ist. .Durch die icihrelange Abnutzung sahen die l^rden sch^chtaus^ ttll- weise waren sie gar nicht mehr nutjbar. Der Wohnungsnot gedenkt man hier unter Zu­hilfenahme der Hauszins steuer taftig e-tt- gegenautreten. Auf die ^Hinssteuer will man Hypotheken geben. Etliche hundert Anträge auf Gewährung sind bereits emgelaufen. Leider sind aber die Mittel tog. ___ _ , .

fpd. FranksurtaM, 16. Oft.DerPhhsd- kalischeVerein zu Frankfurt a. M. feiert am 2 3 u nd 2 4. Oktober sein hunder tfäh- riged Bestehen durch Niedrere festliche V^° anstaltungen. 3m Mittelpuntt des Iubilaun^- aktes steht die Fesftede d^ früheren Dornten des Physikalischen Vereins, Pros. Dr.-3ng. Lep- ^^Wd^Hersfeld, 16. Oft. Der Vorstand der städtischen Sparkasse beschloß, um den S P a r f i n n wieder zu wecken, die Spar er a m Reing ewi n n zu beteiligen. Zu d^srm Zweck soll am 3ahreSende der ganze Rerngewmn misgeschüttet werden. Die Sparer erhaften neben den Zinsen noch einen Gewinnanteil.

teilt AlSdann machte der Bürgermeister eine I inteielfante Mitteilung: Der Gemeinderat hatte im vergangenen Frühjahr auf Antrag der Mehr- hrit der Rindvieh Halter die Anschaffung eine» Friesenbullens beschlossen, weil der größte Teil der hier gehaltenen Kühe dieser , Aasse angehori. Das Kreis amt versagte die Gene^nigung zu diesem 'Beschluß nut der Be- annebung dah das in unserer Gegend gezogene Riederunasvieh sich für unser Ksima nicht eigne und insbesondere bei Stallhaltung in Formen und Leistungen entarten würde. Diese fteisami- liche Anordnung wurde von der Stadt im Ver° wasiungsstreitverfahren angefochten. Der Kreis- I ausschuß vor ixmi die Angelegenheit am H Oktober'd 3s. verhandelt wurde, wurde der Forderung der Genieinde gerecht, indem er die ki-eisamtliche Verfügung aufhob und der Stadt Lich die Genehmigung erteilte, neben der hier gezüchteten Simmentaler Rasse als zweite Zuchtrichtung einen Bullen der Friesenrasse zu halten. Rach Schluß der Sitzung versammelte sich der Gemeinderat im Hotel Holländischer I Hof" zu einer kleinen Feier zu Ehren des lang- I jährigen Beigeordneten, dem als äußeres Zm- chen des Dankes ein Dlumenangebinde überreicht wurde - Der ordentliche Lehrgang 1924/to an der hiesigen La n dw i r t s chaf t l i ch e n Sch u le wird am Montag, 10. Rov. d. 3s., eröffn^.

Dg Gr oßen-Duseck, 16. Oft. Da ein Teil der hiesigen Reubauten nicht mft elek­trischem Licht versorgt werden konnte, sieht sch die ^Semeinde genötigt, ein zweites Trans­formatorenhaus zu errichten. Trotz der geringen Obsternte haben die Deriteigerungeu .es Früh- und Spätobstes der Gemeindekas e ben Erlös von rund 1900 Mk. zugeführt. Auch in diesem Herbst soll der immerhin schon recht be­trächtliche Obstbaumbestand der Gemeinde durch Reuanpflanzungen vermehrt werdeir Rachdem die hiesige La ckf ab r i k ihren Betrieb bereits eingeschränkt hatte, ist derselbe nun ft i II- gelegt w rden. Dem Vorlauten nach besteht jedoch Aussicht, daß er vielleicht unter anderen Verhältnissen wieder ausgenommen toirb.

t Grünberg, 16. Oft. Selten ist dem Gallusmarkt so schönes Wetter belieben gewesen, wie in diesem 3ahre. Schon um 10 ilbr vormittags hatte sich eine Menge Menschen ein- | gefunden, aber alS die Züge um 11,10 von Alsfeld und um 1,10 von Gießen mit ihrer ge­waltigen Menschenmenge ankamen, war das Ge­dränge auf den Straßen und dem Gallusmartt aewaltig Besonders interessant war ern Duck über die verschiedenartigen Duden und Äramer- stände die die Zahl 100 bedeutend überschritten hatten' Auherordenllich groß war der trieb im Wirischaftszell und bei den größeren Kramer­ständen. Wan konnte wahrnehmen, daß überall reichlich gekauft wurde und die Geschäfts­leute sehr zufrieden waren. DieHauptstrahen i)er Stadt waren von Menschen überfüllt, das Durch­kommen war schwer. Warf man bei dieser Ge­legenheit einen Blick in die off enst ernten Je» schäftshäuser, so konnte man wahrnehmen, daß auch diese von Käufern überfüll^ waren. Man darf annehmen, daß unsere Geschäf^leute einen guten Tag gehabt haben. Wenn auch ter Extra- »us ter Grünberg-Licher Eisenbahn um 6 alhr und die Züge nach Fulte und Gießen eine große Zahl ter ^tesucher wieder chver Heimol zuführten, so formte man doch noch am Abrnid eme Menge auswärtiger Leute überall antreffen.

Kreis Frredberg.

ss Friedberg, 16. Oft. Bekanntlich hat ter Hessische Sparkassen-Girvverband" in einem Rundschreiben vom 3uni L 3. etne Sparpramien- derlosung ausgeschrieben, an der jeder teilnanmt, ter bis zum 1. Oftober eine Spareinlage von 50 Mk. bei den hessischen öffentlichen Sparkassen hat und diese Einlage bis zum 1. Dezember auf 80 Mk. erhöht: die ausgesetzten Prämien belaufen sich auf Beträge von 40 bis 2000 Akt, im ganzni auf 52 000 Mk. Wie anregend dieses Aus­schreiben auf den Spürsinn ter Bevölkerung ein­gewirkt hat, möge an einem Beispiele ter 03 e* zirtssparkasse M a t hi ld en st is t m Friedberg gezeigt werden. Seit Einführung ter wertbeständigen Konten

1924 wurden an genannter Kaffe 580 Sparkonten neu angelegt, dazu kamen im Monat September »eitere 638 mit je 50 Mk. Sinlage, am 1 Oktober außerdem noch 118, im ganzen be­stehen allo jetzt 1 336 neue Konten (davon 625 auf je 50 Mk., 650 auf 50 bis^O Mk 79 auf höhere Beträge). Bon den im September ein- gezahlten Beträgen ist mit Sicherheit anzunehmen daß dieselben mit Rücksicht auf die noch vor Weihnachten flattfintente Prämienverfosung ein- aeleatwurden. Es ist also nur an dieser eme n, Kasse ein Betrag von mehr wie 100 000 Mk. dem mertebr zugeführt worden, ter sonst wohl zum größten Teile unnütz und zinslos in^ den Schub­laden ter Besitzer hermngriahv-n Ware.

Kreis Schotten.

Schotten, 16. Oft. (Eigener Bericht.) Der GesamterloS aus den Ob st Verstei­gerungen an den Kreisstraßen unseres Kreises hat den Betrag von 6757 Mk. ergeben.

Eichelsdorf, 16. Oft 3n vielen Orten des Kreises, in denen die Herbstferien be­endet waren, ohne daß die Kartoffelernte voll­ständig geborgen war, tourten mit Ermächtigung des Kreisschulamts Me Serien verlängert. Auch unsere Landwirte sind recht dankbar für diese e n tgegenfommente Maßnahme

§ Ulrichstein, 16. Oft. Heute tourten die drei bei dem Kirchenbrand abgestürzten unb gesprungenen Glocken, aus ten 3ahren 1728, 1788 und 1920 stammend, ab t ra n s pvr t i er t: Rincker in Sinn liefert die neuen Glocken. Einst­weilen dient ter Gemeinte eine von ter genann­ten Firma zur Verfügung gestellte Ersatzglocke. Der Kirchturm hat nun ein Rotdach erhal­ten, um weitere Schäden durch die Witterung zu verhüten. . ... .

Kreis Budnrgen.

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